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Jazzybee Verlag Hotel Savoy A1081566117
Berlin in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg: Die alte Ordnung ist zerbrochen, doch eine neue hat sich noch nicht gefestigt. Zwischen wirtschaftlichem Aufstieg, politischem Fanatismus und gesellschaftlicher Orientierungslosigkeit sucht eine Generation nach ihrem Platz.Paul Bernheim, Sohn eines wohlhabenden Bankiers, kehrt aus dem Krieg zurück und versucht, sich in der Welt der Geschäfte zu behaupten. Sein jüngerer Bruder Theodor flüchtet sich dagegen in radikale Parolen und völkischen Hass. Beide geraten in den Bann des geheimnisvollen Nikolai Brandeis - eines russischen Emigranten, der in kürzester Zeit ein mächtiges Wirtschaftsimperium errichtet hat, sich jedoch den Regeln der bürgerlichen Gesellschaft konsequent entzieht.Während Paul zwischen Ehrgeiz, Geldheirat und einer unerfüllten Leidenschaft schwankt, macht Theodor aus widersprüchlichen Ideologien ein politisches Geschäft. Rechts und links verlieren ihre klare Bedeutung; Überzeugungen werden austauschbar, Moral und Anstand dem persönlichen Vorteil geopfert.Mit scharfem Blick, feiner Ironie und großer Menschenkenntnis zeichnet Joseph Roth das Porträt einer haltlosen Nachkriegsgesellschaft. "Rechts und links" ist ein hellsichtiger Roman über politische Verführbarkeit, gesellschaftlichen Opportunismus und Menschen, die in einer aus den Fugen geratenen Zeit jede Richtung einschlagen - nur nicht ihre eigene.
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Jazzybee Verlag Hotel Savoy A1081566117
Berlin in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg: Die alte Ordnung ist zerbrochen, doch eine neue hat sich noch nicht gefestigt. Zwischen wirtschaftlichem Aufstieg, politischem Fanatismus und gesellschaftlicher Orientierungslosigkeit sucht eine Generation nach ihrem Platz.Paul Bernheim, Sohn eines wohlhabenden Bankiers, kehrt aus dem Krieg zurück und versucht, sich in der Welt der Geschäfte zu behaupten. Sein jüngerer Bruder Theodor flüchtet sich dagegen in radikale Parolen und völkischen Hass. Beide geraten in den Bann des geheimnisvollen Nikolai Brandeis - eines russischen Emigranten, der in kürzester Zeit ein mächtiges Wirtschaftsimperium errichtet hat, sich jedoch den Regeln der bürgerlichen Gesellschaft konsequent entzieht.Während Paul zwischen Ehrgeiz, Geldheirat und einer unerfüllten Leidenschaft schwankt, macht Theodor aus widersprüchlichen Ideologien ein politisches Geschäft. Rechts und links verlieren ihre klare Bedeutung; Überzeugungen werden austauschbar, Moral und Anstand dem persönlichen Vorteil geopfert.Mit scharfem Blick, feiner Ironie und großer Menschenkenntnis zeichnet Joseph Roth das Porträt einer haltlosen Nachkriegsgesellschaft. "Rechts und links" ist ein hellsichtiger Roman über politische Verführbarkeit, gesellschaftlichen Opportunismus und Menschen, die in einer aus den Fugen geratenen Zeit jede Richtung einschlagen - nur nicht ihre eigene.
3 - 5 Tagen
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Königshausen u. Neumann Literaturstraße A1078095894
Yang Yang: Mit der Welt zusammenzuwirken:Die Resonanzerfahrung in Lutz Seilers Kruso – Guo Yingling: Zu Raumstrukturen und Raumsemantiken in Thomas Manns Roman Königliche Hoheit – Jiang Xinning: Die Inszenierung der Zeit in dem Roman Die letzte Welt – Kang Lin: Krise und Geste in Gottfried Benns Gehirne – Luo Wei: E. T. A. Hoffmanns Klein Zaches genannt Zinnober als Märchen über die ,humoristische‘ Erziehung des Menschen – Quan Yuan: Zwischen Elegie und Diagnose: Der Zerfall der Habsburgermonarchie in Joseph Roths Radetzkymarsch – Yuan Si: Von Selbstbildung zur Selbstidentifizierung: Deutsche Italienreisende der Aufklärung, Klassik und Romantik – Shang Danni: Lou Andreas Salomé, Rainer Maria Rilke und die Engel: Doppelgeschlechtlichkeit und die Suche nach der Einheit – Zhang Siyuan: Der Weg zur Selbstermächtigung: Das ‚süße Mädel‘ in Schnitzlers Der Weg zur Selbstermächtigung: Das ‚süße Mädel‘ in Schnitzlers Reigenund in zwei zeitgenössischen Adaptionenund – Zhang Shu: Spiel zwischen Anamorphose und Palimpsest. Zur Neukonfiguration des Hamlet-Theaters bei Heiner Müller – Zhao Xueying: „Engel der Geschichte“: Geschichtsschreibung von unten bei Christa Wolf – He Jiayun: Zeitlichkeit und Ewigkeit: Eschatologische Vorstellungen in der Mummelsee-Episode im Simplicissimus Teutsch – Zhao Leilian: Die Erforschung der Rezeption der Freud´schen Psychoanalyse durch die moderne deutschsprachige Literatur in China – Tang Meng und Li JingMeng und Li Jing: Diskursfähigkeit als Schlüsselkomponente interkultureller Kompetenz im chinesischen DaF-Kontext – Liao Yaqian: Ein Vergleich der Selbstvorstellungen auf deutschen und chinesischen Selbstvorstellungen Unternehmenswebseiten
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Weidler Buchverlag Berlin Berlin Flaneure
Das Feuilleton der Zwanziger Jahre entdeckt die Metropole Berlin als unerschöpflichen Gegenstand der Betrachtung. In ihr spiegeln sich nicht nur die rapiden Veränderungen des Verkehrs, der Architektur, der Unterhaltungskultur wie der Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt, sondern auch die melancholische Mentalität des jeweiligen Verfassers. Dieser präsentiert sich grundsätzlich als Flaneur: als besinnlicher Spaziergänger, der sich von der Hektik des großstädtischen Getriebes inspirieren, aber nicht mitreißen läßt und eine distanzierte, fast voyeuristische Perspektive einnimmt. Selbst Paris, von Benjamin als Wiege des Flaneurs gefeiert, hat keine solche Form der großstädtischen Selbstreflexion hervorgebracht, wie Berlin sie in den Essays Franz Hessels und Siegfried Krakauers findet. Der Sammelband ordnet diese vielzitierten Berlin-Flaneure in die Reihe ihrer Vorläufer und Mitstreiter ein: von Georg Hermann und Robert Walser bis zu Joseph Roth und Arthur Eloesser. Neben Porträt-Studien zu einzelnen Autoren stehen poetologische und kulturhistorische Überlegungen. Die aus einem germanistischen Seminar der Freien Universität Berlin hervorgegangenen Arbeiten verstehen sich als Beitrag zu einer vertieften wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Flanerie als literarischer Form und Modus einer Stadterfahrung, die auch die Großform des Berlin-Romans von Hermann bis Döblin nicht unbeeinflußt ließ und noch für gegenwärtige Urbanitäts-Debatten aktuelle Bedeutung besitzt.
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22,50€
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Vergangenheitsverlag Thea Sternheim oder das Lächeln der Magier A1069668752
Thea Sternheim (1883–1971) wird heute zu den bedeutendsten Tagebuchschreiberinnen des 20. Jahrhunderts gezählt. Auf mehr als dreißigtausend Seiten protokollierte sie privates und öffentliches Geschehen von 1903 bis zu ihrem Tod. Als „Exilantin der ersten Stunde“ gründete sie 1933 in Paris einen literarischen Salon, in dem führende Mitglieder der deutschen Exil-Literatur zusammentrafen – darunter Joseph Roth, Stefan Zweig, Klaus und Erika Mann, Johannes R. Becher und Herman Kesten. Ihre eigenen schriftstellerischen Werke zeichneten sich durch philosophische Tiefenschichten aus, die Rezensenten begeisterten, auch wenn sie eine größere Leserschaft nicht erreichten. Insbesondere der Roman Sackgassen – dem Ingeborg Bachmann „europäisches Format“ bescheinigte – behandelte Themen, die noch heute von brennender Aktualität sind. Dietmar Horst zeichnet auf Basis akribischer Archivrecherchen und profunder Kenntnis des Werks von Thea Sternheim das Bild einer immer unterschätzten, oftmals von ihren Männern betrogenen Frau, die erst heute – und zu Recht – als eine der faszinierendsten Autorinnen des 20. Jahrhunderts entdeckt wird. Zum Autor: Dietmar Horst, geb. 1962 in Zams (Tirol), lebt als promovierter Publizist in Salzburg. Nach seinem Studium arbeitete er als freier Journalist für mehrere Tages- und Wochenzeitungen. Zahlreiche Publikationen.
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18,00€
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Weidler Buchverlag Berlin Berlin Flaneure A1072344725
Das Feuilleton der Zwanziger Jahre entdeckt die Metropole Berlin als unerschöpflichen Gegenstand der Betrachtung. In ihr spiegeln sich nicht nur die rapiden Veränderungen des Verkehrs, der Architektur, der Unterhaltungskultur wie der Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt, sondern auch die melancholische Mentalität des jeweiligen Verfassers. Dieser präsentiert sich grundsätzlich als Flaneur: als besinnlicher Spaziergänger, der sich von der Hektik des großstädtischen Getriebes inspirieren, aber nicht mitreißen läßt und eine distanzierte, fast voyeuristische Perspektive einnimmt. Selbst Paris, von Benjamin als Wiege des Flaneurs gefeiert, hat keine solche Form der großstädtischen Selbstreflexion hervorgebracht, wie Berlin sie in den Essays Franz Hessels und Siegfried Krakauers findet. Der Sammelband ordnet diese vielzitierten Berlin-Flaneure in die Reihe ihrer Vorläufer und Mitstreiter ein: von Georg Hermann und Robert Walser bis zu Joseph Roth und Arthur Eloesser. Neben Porträt-Studien zu einzelnen Autoren stehen poetologische und kulturhistorische Überlegungen. Die aus einem germanistischen Seminar der Freien Universität Berlin hervorgegangenen Arbeiten verstehen sich als Beitrag zu einer vertieften wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Flanerie als literarischer Form und Modus einer Stadterfahrung, die auch die Großform des Berlin-Romans von Hermann bis Döblin nicht unbeeinflußt ließ und noch für gegenwärtige Urbanitäts-Debatten aktuelle Bedeutung besitzt.
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Vergangenheitsverlag Thea Sternheim oder das Lächeln der Magier
Thea Sternheim (1883–1971) wird heute zu den bedeutendsten Tagebuchschreiberinnen des 20. Jahrhunderts gezählt. Auf mehr als dreißigtausend Seiten protokollierte sie privates und öffentliches Geschehen von 1903 bis zu ihrem Tod. Als „Exilantin der ersten Stunde“ gründete sie 1933 in Paris einen literarischen Salon, in dem führende Mitglieder der deutschen Exil-Literatur zusammentrafen – darunter Joseph Roth, Stefan Zweig, Klaus und Erika Mann, Johannes R. Becher und Herman Kesten. Ihre eigenen schriftstellerischen Werke zeichneten sich durch philosophische Tiefenschichten aus, die Rezensenten begeisterten, auch wenn sie eine größere Leserschaft nicht erreichten. Insbesondere der Roman Sackgassen – dem Ingeborg Bachmann „europäisches Format“ bescheinigte – behandelte Themen, die noch heute von brennender Aktualität sind. Dietmar Horst zeichnet auf Basis akribischer Archivrecherchen und profunder Kenntnis des Werks von Thea Sternheim das Bild einer immer unterschätzten, oftmals von ihren Männern betrogenen Frau, die erst heute – und zu Recht – als eine der faszinierendsten Autorinnen des 20. Jahrhunderts entdeckt wird. Zum Autor: Dietmar Horst, geb. 1962 in Zams (Tirol), lebt als promovierter Publizist in Salzburg. Nach seinem Studium arbeitete er als freier Journalist für mehrere Tages- und Wochenzeitungen. Zahlreiche Publikationen.
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Jazzybee Verlag Die Rebellion A1081566118
Andreas Pum hat im Ersten Weltkrieg ein Bein verloren. Geblieben sind ihm eine Tapferkeitsmedaille und der unerschütterliche Glaube an Gott, Staat und Obrigkeit. Er ist überzeugt, dass jeder Mensch erhält, was er verdient - und dass die Regierung jene nicht vergessen wird, die ihr treu gedient haben.Doch statt der erhofften Fürsorge bekommt Andreas lediglich eine Lizenz zum Drehorgelspielen. Bescheiden zieht er durch die Hinterhöfe der Stadt und glaubt sein Glück gefunden zu haben, als die Witwe Katharina Blumich ihn heiratet. Für kurze Zeit scheint sich sein Vertrauen in die gerechte Ordnung der Welt zu bestätigen.Eine belanglose Auseinandersetzung in einer Straßenbahn verändert jedoch alles. Als Andreas von einem wohlhabenden Fahrgast als Simulant und Aufrührer beschimpft wird, verliert er zum ersten Mal die Beherrschung. Ein einziger Schlag mit seiner Krücke bringt die ganze Macht des Staates gegen ihn auf: Er wird verhaftet, verurteilt und seiner Existenzgrundlage beraubt. Während sich auch Katharina von ihm abwendet, beginnt Andreas zu erkennen, dass jene Ordnung, der er stets ergeben war, weder gerecht noch barmherzig ist.Mit bitterer Ironie und großer Anteilnahme erzählt Joseph Roth vom Erwachen eines gehorsamen Untertanen. "Die Rebellion" ist ein eindringlicher Roman über staatliche Willkür, gesellschaftliche Ausgrenzung und einen Menschen, dem erst alles genommen werden muss, bevor er den Mut findet, sich innerlich aufzulehnen.
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Jazzybee Verlag Die Rebellion A1081566118
Andreas Pum hat im Ersten Weltkrieg ein Bein verloren. Geblieben sind ihm eine Tapferkeitsmedaille und der unerschütterliche Glaube an Gott, Staat und Obrigkeit. Er ist überzeugt, dass jeder Mensch erhält, was er verdient - und dass die Regierung jene nicht vergessen wird, die ihr treu gedient haben.Doch statt der erhofften Fürsorge bekommt Andreas lediglich eine Lizenz zum Drehorgelspielen. Bescheiden zieht er durch die Hinterhöfe der Stadt und glaubt sein Glück gefunden zu haben, als die Witwe Katharina Blumich ihn heiratet. Für kurze Zeit scheint sich sein Vertrauen in die gerechte Ordnung der Welt zu bestätigen.Eine belanglose Auseinandersetzung in einer Straßenbahn verändert jedoch alles. Als Andreas von einem wohlhabenden Fahrgast als Simulant und Aufrührer beschimpft wird, verliert er zum ersten Mal die Beherrschung. Ein einziger Schlag mit seiner Krücke bringt die ganze Macht des Staates gegen ihn auf: Er wird verhaftet, verurteilt und seiner Existenzgrundlage beraubt. Während sich auch Katharina von ihm abwendet, beginnt Andreas zu erkennen, dass jene Ordnung, der er stets ergeben war, weder gerecht noch barmherzig ist.Mit bitterer Ironie und großer Anteilnahme erzählt Joseph Roth vom Erwachen eines gehorsamen Untertanen. "Die Rebellion" ist ein eindringlicher Roman über staatliche Willkür, gesellschaftliche Ausgrenzung und einen Menschen, dem erst alles genommen werden muss, bevor er den Mut findet, sich innerlich aufzulehnen.
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BoD – Books on Demand Bücher schreiben und verlegen im Exil 1933-1939
Der erste Band - Vor 90 Jahren gründet der Teilhaber des Berliner Gustav Kiepenheuer Verlages Fritz Landshoff gemeinsam mit dem holländischen Verleger Emanuel Querido den deutschen Querido Verlag in Amsterdam, der fortan viele der aus Deutschland emigrierten Autoren veröffentlicht. Für das Reichssicherheitshauptamt der SS in Berlin gilt der Querido Verlag als einer der wichtigsten "Emigranten- und Hetzverlage". Lion Feuchtwanger, der sich bei der Machtübernahme nicht in Berlin aufhält und als einer der ersten ausgebürgert wird, mietet eine Villa in Sanary-sur-Mer (Südfrankreich) und vollendet dort mit den zeitgenössischen Romanen "Die Geschwister Oppermann" und "Exil" seine "Wartesaal-Trilogie". Sein Freund Arnold Zweig wählt Haifa zum neuen Lebensmittelpunkt, wo er im britischen Mandatsgebiet Palästina die Weltkriegsromane "Erziehung vor Verdun" und "Einsetzung eines Königs" schreibt. Da man von ihm Hebräisch verlangt, bleibt ihm die erhoffte Wirkung verwehrt. Der Österreicher Joseph Roth geht nach Paris, wo er unter den politischen Zeitläuften und seiner Alkoholabhängigkeit leidet. Irmgard Keun, die in "Nach Mitternacht" den Beginn des Hitlerregimes und in "Kind aller Länder" ihre Zeit mit Roth im Exil literarisch gestaltet, kann ihn nicht davor retten. Er wird von Stefan Zweig gefördert und durch Verlagsvorschüsse unterstützt, die durch den Buchverkauf kaum wieder hereinkommen. "Die Legende vom heiligen Trinker" wird zu seinem Vermächtnis, das von seinen Freunden Hermann Kesten und Walter Landauer in der deutschen Abteilung des Allert de Lange Verlages herausgegeben wird. Klaus Mann ist fortan an vielen Orten zuhause und gibt im Querido Verlag die Literaturzeitschrift "Die Sammlung" heraus. Gleich zu Beginn beschwört er einen Eklat herauf, bei dem sein Vater Thomas Mann eine unrühmliche Rolle spielt. In "Mephisto" erzählt er den Aufstieg eines Karrieristen im Dritten Reich und schreibt mit "Der Vulkan" einen der großen Emigrantenromane dieser Zeit. - Über den ersten Band: "Wir haben es hier mit einer außerordentlich intensiven Rekapitulation (...) zu tun, (...) die die aufgefundenen Belege und Befunde detailgenau anspricht und als Mosaik zusammensetzt, um auf diese Weise zu einem möglichst umfassenden, facettenreichen Bild der vier Autoren und ihres Verlegers und damit auch der Umstände und der Zeit, in der sie agierten, zu gelangen." Informationsmittel für Bibliotheken (IFB), Jg. 30 (2022), Heft 1.
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BoD – Books on Demand Bücher schreiben und verlegen im Exil 1933-1939 A1061929427
Der erste Band - Vor 90 Jahren gründet der Teilhaber des Berliner Gustav Kiepenheuer Verlages Fritz Landshoff gemeinsam mit dem holländischen Verleger Emanuel Querido den deutschen Querido Verlag in Amsterdam, der fortan viele der aus Deutschland emigrierten Autoren veröffentlicht. Für das Reichssicherheitshauptamt der SS in Berlin gilt der Querido Verlag als einer der wichtigsten "Emigranten- und Hetzverlage". Lion Feuchtwanger, der sich bei der Machtübernahme nicht in Berlin aufhält und als einer der ersten ausgebürgert wird, mietet eine Villa in Sanary-sur-Mer (Südfrankreich) und vollendet dort mit den zeitgenössischen Romanen "Die Geschwister Oppermann" und "Exil" seine "Wartesaal-Trilogie". Sein Freund Arnold Zweig wählt Haifa zum neuen Lebensmittelpunkt, wo er im britischen Mandatsgebiet Palästina die Weltkriegsromane "Erziehung vor Verdun" und "Einsetzung eines Königs" schreibt. Da man von ihm Hebräisch verlangt, bleibt ihm die erhoffte Wirkung verwehrt. Der Österreicher Joseph Roth geht nach Paris, wo er unter den politischen Zeitläuften und seiner Alkoholabhängigkeit leidet. Irmgard Keun, die in "Nach Mitternacht" den Beginn des Hitlerregimes und in "Kind aller Länder" ihre Zeit mit Roth im Exil literarisch gestaltet, kann ihn nicht davor retten. Er wird von Stefan Zweig gefördert und durch Verlagsvorschüsse unterstützt, die durch den Buchverkauf kaum wieder hereinkommen. "Die Legende vom heiligen Trinker" wird zu seinem Vermächtnis, das von seinen Freunden Hermann Kesten und Walter Landauer in der deutschen Abteilung des Allert de Lange Verlages herausgegeben wird. Klaus Mann ist fortan an vielen Orten zuhause und gibt im Querido Verlag die Literaturzeitschrift "Die Sammlung" heraus. Gleich zu Beginn beschwört er einen Eklat herauf, bei dem sein Vater Thomas Mann eine unrühmliche Rolle spielt. In "Mephisto" erzählt er den Aufstieg eines Karrieristen im Dritten Reich und schreibt mit "Der Vulkan" einen der großen Emigrantenromane dieser Zeit. - Über den ersten Band: "Wir haben es hier mit einer außerordentlich intensiven Rekapitulation (...) zu tun, (...) die die aufgefundenen Belege und Befunde detailgenau anspricht und als Mosaik zusammensetzt, um auf diese Weise zu einem möglichst umfassenden, facettenreichen Bild der vier Autoren und ihres Verlegers und damit auch der Umstände und der Zeit, in der sie agierten, zu gelangen." Informationsmittel für Bibliotheken (IFB), Jg. 30 (2022), Heft 1.
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BoD – Books on Demand Bücher schreiben und verlegen im Exil 1933-1939 A1061924361
Der erste Band - Vor 90 Jahren gründet der Teilhaber des Berliner Gustav Kiepenheuer Verlages Fritz Landshoff gemeinsam mit dem holländischen Verleger Emanuel Querido den deutschen Querido Verlag in Amsterdam, der fortan viele der aus Deutschland emigrierten Autoren veröffentlicht. Für das Reichssicherheitshauptamt der SS in Berlin gilt der Querido Verlag als einer der wichtigsten "Emigranten- und Hetzverlage". Lion Feuchtwanger, der sich bei der Machtübernahme nicht in Berlin aufhält und als einer der ersten ausgebürgert wird, mietet eine Villa in Sanary-sur-Mer (Südfrankreich) und vollendet dort mit den zeitgenössischen Romanen "Die Geschwister Oppermann" und "Exil" seine "Wartesaal-Trilogie". Sein Freund Arnold Zweig wählt Haifa zum neuen Lebensmittelpunkt, wo er im britischen Mandatsgebiet Palästina die Weltkriegsromane "Erziehung vor Verdun" und "Einsetzung eines Königs" schreibt. Da man von ihm Hebräisch verlangt, bleibt ihm die erhoffte Wirkung verwehrt. Der Österreicher Joseph Roth geht nach Paris, wo er unter den politischen Zeitläuften und seiner Alkoholabhängigkeit leidet. Irmgard Keun, die in "Nach Mitternacht" den Beginn des Hitlerregimes und in "Kind aller Länder" ihre Zeit mit Roth im Exil literarisch gestaltet, kann ihn nicht davor retten. Er wird von Stefan Zweig gefördert und durch Verlagsvorschüsse unterstützt, die durch den Buchverkauf kaum wieder hereinkommen. "Die Legende vom heiligen Trinker" wird zu seinem Vermächtnis, das von seinen Freunden Hermann Kesten und Walter Landauer in der deutschen Abteilung des Allert de Lange Verlages herausgegeben wird. Klaus Mann ist fortan an vielen Orten zuhause und gibt im Querido Verlag die Literaturzeitschrift "Die Sammlung" heraus. Gleich zu Beginn beschwört er einen Eklat herauf, bei dem sein Vater Thomas Mann eine unrühmliche Rolle spielt. In "Mephisto" erzählt er den Aufstieg eines Karrieristen im Dritten Reich und schreibt mit "Der Vulkan" einen der großen Emigrantenromane dieser Zeit. - Über den ersten Band: "Wir haben es hier mit einer außerordentlich intensiven Rekapitulation (...) zu tun, (...) die die aufgefundenen Belege und Befunde detailgenau anspricht und als Mosaik zusammensetzt, um auf diese Weise zu einem möglichst umfassenden, facettenreichen Bild der vier Autoren und ihres Verlegers und damit auch der Umstände und der Zeit, in der sie agierten, zu gelangen." Informationsmittel für Bibliotheken (IFB), Jg. 30 (2022), Heft 1.
2 - 3 Wochen
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BoD – Books on Demand Bücher schreiben und verlegen im Exil 1933-1939
Der erste Band - Vor 90 Jahren gründet der Teilhaber des Berliner Gustav Kiepenheuer Verlages Fritz Landshoff gemeinsam mit dem holländischen Verleger Emanuel Querido den deutschen Querido Verlag in Amsterdam, der fortan viele der aus Deutschland emigrierten Autoren veröffentlicht. Für das Reichssicherheitshauptamt der SS in Berlin gilt der Querido Verlag als einer der wichtigsten "Emigranten- und Hetzverlage". Lion Feuchtwanger, der sich bei der Machtübernahme nicht in Berlin aufhält und als einer der ersten ausgebürgert wird, mietet eine Villa in Sanary-sur-Mer (Südfrankreich) und vollendet dort mit den zeitgenössischen Romanen "Die Geschwister Oppermann" und "Exil" seine "Wartesaal-Trilogie". Sein Freund Arnold Zweig wählt Haifa zum neuen Lebensmittelpunkt, wo er im britischen Mandatsgebiet Palästina die Weltkriegsromane "Erziehung vor Verdun" und "Einsetzung eines Königs" schreibt. Da man von ihm Hebräisch verlangt, bleibt ihm die erhoffte Wirkung verwehrt. Der Österreicher Joseph Roth geht nach Paris, wo er unter den politischen Zeitläuften und seiner Alkoholabhängigkeit leidet. Irmgard Keun, die in "Nach Mitternacht" den Beginn des Hitlerregimes und in "Kind aller Länder" ihre Zeit mit Roth im Exil literarisch gestaltet, kann ihn nicht davor retten. Er wird von Stefan Zweig gefördert und durch Verlagsvorschüsse unterstützt, die durch den Buchverkauf kaum wieder hereinkommen. "Die Legende vom heiligen Trinker" wird zu seinem Vermächtnis, das von seinen Freunden Hermann Kesten und Walter Landauer in der deutschen Abteilung des Allert de Lange Verlages herausgegeben wird. Klaus Mann ist fortan an vielen Orten zuhause und gibt im Querido Verlag die Literaturzeitschrift "Die Sammlung" heraus. Gleich zu Beginn beschwört er einen Eklat herauf, bei dem sein Vater Thomas Mann eine unrühmliche Rolle spielt. In "Mephisto" erzählt er den Aufstieg eines Karrieristen im Dritten Reich und schreibt mit "Der Vulkan" einen der großen Emigrantenromane dieser Zeit. - Über den ersten Band: "Wir haben es hier mit einer außerordentlich intensiven Rekapitulation (...) zu tun, (...) die die aufgefundenen Belege und Befunde detailgenau anspricht und als Mosaik zusammensetzt, um auf diese Weise zu einem möglichst umfassenden, facettenreichen Bild der vier Autoren und ihres Verlegers und damit auch der Umstände und der Zeit, in der sie agierten, zu gelangen." Informationsmittel für Bibliotheken (IFB), Jg. 30 (2022), Heft 1.
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Nimbus Meine Freundin Lo, Belletristik von René Schickele
René Schickele gehört zu jener Generation von Autoren, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihre ersten Werke publizierten und das literarische Leben in Deutschland bis 1933 prägten. Als Expressionist der ersten Stunde, Herausgeber der Zeitschrift „Die weissen Blätter“ und prominenter Romancier in den 1920er Jahren stand er in Kontakt mit bedeutenden Kollegen seiner Zeit, darunter die Brüder Heinrich und Thomas Mann, Robert Musil, Stefan Zweig, Lion Feuchtwanger, Joseph Roth, Hermann Hesse, Robert Walser und viele andere. Seine Stellung war dennoch besonders: Er stammte aus dem Elsass, war zweisprachig aufgewachsen und sah in der gegenseitigen Befruchtung der französischen und deutschen Lebens- und Denkart seine Mission. Dieses „geistige Elsässertum“, wie er es nannte, war eine europäische Idee, die die Engstirnigkeit der nationalen Konzepte überwinden sollte – zur Sicherung des Friedens und zur geistigen Bereicherung aller. Seine Frankophilie war vor dem Ersten Weltkrieg, als Deutschland in Frankreich den „Erbfeind“ sah, eine kühne politische Utopie, die ihn des Defaitismus verdächtig machte. So war es nicht unverfänglich, als Schickele 1910 seinen kleinen Roman „Meine Freundin Lo“ veröffentlichte und ihn im Untertitel als „Geschichte aus Paris“ deklarierte. Der Text ist aus der Perspektive eines jungen Journalisten erzählt, der – wie es bei Schickele selbst der Fall gewesen war – nach Paris kommt, um über die französische Innenpolitik und das Pariser Kulturleben zu berichten. Über seinen Freund, den Dichter Variot, lernt er dessen Geliebte Lo kennen, eine Schauspielerin am „Grand Guignol“. Sie ist das Zentralgestirn eines Bohème-Kreises, zu dem auch ein Theaterdirektor und ein aufstrebender Abgeordneter der Deputiertenkammer zählen. Mit grosser Selbstverständlichkeit lebt Lo ihre erotische Freiheit, und bald ist der Ich-Erzähler ihr Geliebter. Es folgt ein Sommer des Glücks in einem Landhaus vor den Toren von Paris.
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preigu

Epubli Klassiker / Hiob A1078534981
In einem kleinen, abgelegenen Dorf im Osten Europas lebt Mendel Singer ein stilles, bescheidenes Leben. Er ist ein einfacher Lehrer, ein gläubiger Mann, der fest daran glaubt, dass die Welt einer höheren Ordnung folgt und dass Geduld, Demut und Vertrauen in Gott den Menschen durch jedes Unglück tragen können. Doch das Schicksal beginnt, seine Gewissheiten Stück für Stück zu erschüttern. Krankheit, Armut und familiäre Tragödien treffen ihn mit unerbittlicher Härte. Jeder neue Schlag scheint eine weitere Prüfung zu sein, als würde das Leben selbst ihn herausfordern, an seinem Glauben festzuhalten oder daran zu zerbrechen. Als seine Familie auseinandergerissen wird und das vertraute Leben zerfällt, bleibt Mendel Singer nichts anderes übrig, als alles hinter sich zu lassen. Die Reise führt ihn in eine fremde Welt – nach Amerika, in ein Land voller Hoffnung, Lärm und Versprechen. Doch selbst dort, im vermeintlichen Land der neuen Chancen, verfolgen ihn die Schatten der Vergangenheit. Erinnerungen, Schuldgefühle und der Schmerz des Verlusts lassen ihn nicht los. Der Mann, der einst unerschütterlich glaubte, beginnt zu zweifeln. Warum trifft das Leid immer wieder gerade ihn? Ist sein Glaube eine Kraft – oder nur eine Illusion? Joseph Roth erzählt mit großer Wucht und tiefer Menschlichkeit die Geschichte eines Menschen, der an die Grenzen seiner Hoffnung geführt wird. „Hiob“ ist eine moderne, bewegende Neuinterpretation der biblischen Leidensgeschichte: ein Roman über Verlust, über die Zerbrechlichkeit des Lebens und über die Frage, ob Glaube auch dann bestehen kann, wenn alles verloren scheint. Mit eindringlicher Sprache und großer emotionaler Kraft entfaltet sich das Schicksal eines Mannes, dessen Leben von Prüfungen geprägt ist – und dessen Geschichte zeigt, dass selbst im dunkelsten Moment ein Funke Hoffnung überleben kann. Ein zeitloser Klassiker über Leid, Würde und die unerschütterliche Sehnsucht des Menschen nach Sinn und Erlösung.
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Epubli Klassiker / Hiob A1078534981
In einem kleinen, abgelegenen Dorf im Osten Europas lebt Mendel Singer ein stilles, bescheidenes Leben. Er ist ein einfacher Lehrer, ein gläubiger Mann, der fest daran glaubt, dass die Welt einer höheren Ordnung folgt und dass Geduld, Demut und Vertrauen in Gott den Menschen durch jedes Unglück tragen können. Doch das Schicksal beginnt, seine Gewissheiten Stück für Stück zu erschüttern. Krankheit, Armut und familiäre Tragödien treffen ihn mit unerbittlicher Härte. Jeder neue Schlag scheint eine weitere Prüfung zu sein, als würde das Leben selbst ihn herausfordern, an seinem Glauben festzuhalten oder daran zu zerbrechen. Als seine Familie auseinandergerissen wird und das vertraute Leben zerfällt, bleibt Mendel Singer nichts anderes übrig, als alles hinter sich zu lassen. Die Reise führt ihn in eine fremde Welt – nach Amerika, in ein Land voller Hoffnung, Lärm und Versprechen. Doch selbst dort, im vermeintlichen Land der neuen Chancen, verfolgen ihn die Schatten der Vergangenheit. Erinnerungen, Schuldgefühle und der Schmerz des Verlusts lassen ihn nicht los. Der Mann, der einst unerschütterlich glaubte, beginnt zu zweifeln. Warum trifft das Leid immer wieder gerade ihn? Ist sein Glaube eine Kraft – oder nur eine Illusion? Joseph Roth erzählt mit großer Wucht und tiefer Menschlichkeit die Geschichte eines Menschen, der an die Grenzen seiner Hoffnung geführt wird. „Hiob“ ist eine moderne, bewegende Neuinterpretation der biblischen Leidensgeschichte: ein Roman über Verlust, über die Zerbrechlichkeit des Lebens und über die Frage, ob Glaube auch dann bestehen kann, wenn alles verloren scheint. Mit eindringlicher Sprache und großer emotionaler Kraft entfaltet sich das Schicksal eines Mannes, dessen Leben von Prüfungen geprägt ist – und dessen Geschichte zeigt, dass selbst im dunkelsten Moment ein Funke Hoffnung überleben kann. Ein zeitloser Klassiker über Leid, Würde und die unerschütterliche Sehnsucht des Menschen nach Sinn und Erlösung.
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NIMBUS. Kunst und Bücher AG Meine Freundin Lo A1070422908
René Schickele gehört zu jener Generation von Autoren, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihre ersten Werke publizierten und in der Folge das literarische Leben in Deutschland bis 1933 prägten. Als Expressionist der ersten Stunde, dann als Herausgeber der Zeitschrift «Die weissen Blätter» und schließlich als prominenter Romancier in den 1920er Jahren stand er mit allen bedeutenden Kollegen seiner Zeit in Kontakt, darunter die Brüder Heinrich und Thomas Mann, Robert Musil, Stefan Zweig, Lion Freuchtwanger, Joseph Roth, Hermann Hesse, Robert Walser und viele andere. Seine Stellung war dennnoch eine besondere: Denn er stammte aus dem Elsass, war zweisprachig aufgewachsen und sah in der gegenseitigen Befruchtung der französischen und deutschen Lebens- und Denkart seine Mission. Dieses «geistige Elsässertum», wie er es nannte, war eine europäische Idee, die die Engstirnigkeit der nationalen Konzepte überwinden sollte – zur Sicherung des Friedens und zur geistigen Bereicherung aller. Seine Frankophilie war vor dem 1. Weltkrieg, als Deutschland in Frankreich den «Erbfeind» sah, eine kühne politische Utopie, die ihn des Defaitismus verdächtig machte. So war es nicht unverfänglich, als Schickele 1910 seinen kleinen Roman «Meine Freundin Lo» veröffentlichte und ihn im Untertitel als «Geschichte aus Paris» deklarierte. Der Text ist aus der Optik eines jungen Journalisten erzählt, der – wie es bei Schickele selbst der Fall gewesen war – nach Paris kommt, um über die französische Innenpolitik und das Pariser Kulturleben zu berichten. Über seinen Freund, den Dichter Variot, lernt er dessen Geliebte Lo kennen, eine Schauspielerin am «Grand Guignol». Sie ist das Zentralgestirn eines Bohème-Kreises, zu dem auch ein Theaterdirektor und ein aufstrebender Abgeordneter der Deputiertenkammer zählen. Mit grosser Selbstverständlichkeit lebt Lo ihre erotische Freiheit, und bald ist der Ich-Erzähler ihr Geliebter. Es folgt ein Sommer des Glücks in einem Landhaus vor den Toren von Paris – eine Schule des französischen «Savoir vivre»: Genuss der Gegenwart, Geselligkeit, intellektueller Austausch. Am Ende des Sommers aber geht Lo zum Abgeordneten Cumin über, und der junge Journalist erfährt, dass eine grosse Liebe keine kleinliche Eifersucht kennen kann.
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NIMBUS. Kunst und Bücher AG Meine Freundin Lo A1070422908
René Schickele gehört zu jener Generation von Autoren, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihre ersten Werke publizierten und in der Folge das literarische Leben in Deutschland bis 1933 prägten. Als Expressionist der ersten Stunde, dann als Herausgeber der Zeitschrift «Die weissen Blätter» und schließlich als prominenter Romancier in den 1920er Jahren stand er mit allen bedeutenden Kollegen seiner Zeit in Kontakt, darunter die Brüder Heinrich und Thomas Mann, Robert Musil, Stefan Zweig, Lion Freuchtwanger, Joseph Roth, Hermann Hesse, Robert Walser und viele andere. Seine Stellung war dennnoch eine besondere: Denn er stammte aus dem Elsass, war zweisprachig aufgewachsen und sah in der gegenseitigen Befruchtung der französischen und deutschen Lebens- und Denkart seine Mission. Dieses «geistige Elsässertum», wie er es nannte, war eine europäische Idee, die die Engstirnigkeit der nationalen Konzepte überwinden sollte – zur Sicherung des Friedens und zur geistigen Bereicherung aller. Seine Frankophilie war vor dem 1. Weltkrieg, als Deutschland in Frankreich den «Erbfeind» sah, eine kühne politische Utopie, die ihn des Defaitismus verdächtig machte. So war es nicht unverfänglich, als Schickele 1910 seinen kleinen Roman «Meine Freundin Lo» veröffentlichte und ihn im Untertitel als «Geschichte aus Paris» deklarierte. Der Text ist aus der Optik eines jungen Journalisten erzählt, der – wie es bei Schickele selbst der Fall gewesen war – nach Paris kommt, um über die französische Innenpolitik und das Pariser Kulturleben zu berichten. Über seinen Freund, den Dichter Variot, lernt er dessen Geliebte Lo kennen, eine Schauspielerin am «Grand Guignol». Sie ist das Zentralgestirn eines Bohème-Kreises, zu dem auch ein Theaterdirektor und ein aufstrebender Abgeordneter der Deputiertenkammer zählen. Mit grosser Selbstverständlichkeit lebt Lo ihre erotische Freiheit, und bald ist der Ich-Erzähler ihr Geliebter. Es folgt ein Sommer des Glücks in einem Landhaus vor den Toren von Paris – eine Schule des französischen «Savoir vivre»: Genuss der Gegenwart, Geselligkeit, intellektueller Austausch. Am Ende des Sommers aber geht Lo zum Abgeordneten Cumin über, und der junge Journalist erfährt, dass eine grosse Liebe keine kleinliche Eifersucht kennen kann.
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Bibliothek Europa: Was ist die Welt? A1078007870
Die Hörbuchbox "Was ist die Welt?" aus der "Bibliothek Europa" präsentiert Meisterwerke der Literatur und Philosophie in großer Vielfalt der Genres, Themen und Epochen, jeweils mit einer kurzen Erläuterung eingeleitet vom Herausgeber Sven Görtz. Was in der Vergangenheit neuartig und innovativ war, erscheint uns heute oft als veraltet, doch lehrt uns die Geschichte, dass auch unser aktuelles Neues bald überholt sein kann: Jules Verne schrieb mit "In 80 Tagen um die Welt" einen Abenteuerroman auf der Basis des höchsten technischen Standards des 19. Jahrhundert und hat ein spannendes, zeitloses, hoch sympathisches Werk geschaffen. Wer ein Drama "Viel Lärm um nichts" nennt, muss schon enormes Selbstbewusstsein und Glauben an die eigene Kunst besitzen, William Shakespeare besaß beides und sein Stück aus dem Jahr 1599 ist ein Feuerwerk an Geist, Witz und Dramatik. Bevor der Philosoph Friedrich Nietzsche seine großen Werke veröffentlichte, schrieb er nur für sich einen kurzen Text, der zahlreichen Denkern nach ihm ein Standard für sprachkritische und erkenntnistheoretische Analysen werden sollte: "Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne". Was wäre ein europäisches Weihnachten ohne die Gier und Profitsucht anprangernde und die seelenvolle Menschlichkeit feiernde Erzählung "Eine Weihnachtsabend" von Charles Dickens? Fast so etwas wie ein Konzert ohne Musik! Und dass Musik auch ein immer still mitsingender Teil unserer sprechenden Sprache ist, dass Worte wie Klänge eines Akkordes schwingen und uns in ungeahnte Melodienwelten tragen können, das zeigt uns der symbolistische Dichter Paul Verlaine mit seinem Band "Mondlicht auf den Klängen". Eine alte Geschichte neu erzählt ist der Roman "Hiob" des Österreichers Joseph Roth, jedoch mit anderem, ganz anderem Ende als in der Bibel. Das Bühnenstück Hugo von Hofmannsthals "Jedermann" ist nicht nur seit Jahrzenten ein fester Bestandteil der Salzburger Festspiele, sondern auch eine existenzielle Parabel über Sinn und Gehalt unseres Lebens. Dass ein machtvoller Herrscher auch die hohe Kunst der Feder beherrscht ist äußerst selten, dass er sie als Philosoph in der Kunst der geschliffenen kurzen Gedanken in Form von Aphorismen beherrscht, ist einmalig: Die "Selbstbetrachtungen" des römischen Kaisers Marc Aurel sind ein beeindruckendes Werk voll geistiger Redlichkeit und praktischer Weisheit. Mit "Kannitverstan und andere Geschichten" erhebt Johan Peter Hebel die Volkskunst des einfachen Erzählens auf ein hohes künstlerisches Niveau, und was als einfache Kalendergeschichten beginnt, mündet bei ihm in große Literatur in kleiner Form.
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Buchfunk Verlag Hörbuch-Box: Moderne Klassiker A1070761624
Vier moderne Klassiker in einer Box - über 37 Stunden Hörvergnügen! Klaus Mann: Mephisto Franz Kafka: Der Process Joseph Roth: Hiob Heinrich Mann: Professor Unrat In MEPHISTO wird die Geschichte des Schauspielers Hendrik Höfgen von 1926 bis 1936 erzählt. Höfgen, der sich erst spät während der Zeit des Nationalsozialismus mit den Machthabern arrangiert und so zum Intendanten am Berliner Staatstheater ernannt wurde, flüchtet zunächst vor seinen zukünftigen Freunden nach Paris. Aufgrund seiner 'kulturbolschewistischen' Vergangenheit hat er Angst vor einer Verfolgung. Zurück in Berlin, kann er Lotte Lindenthal für sich gewinnen, die Frau des Fliegergenerals. Dieser hält selbst große Stücke auf 'seinen' Höfgen, seinen Spielball. Als leidenschaftlicher Schauspieler, dem die Rolle des Mephisto in Goethes Faust I wie auf den Leib geschnitten ist, erkennt der Opportunist Höfgen zu spät, dass er tatsächlich einen Pakt mit dem Teufel – dem Mephistopheles – geschlossen hat. Er ist zu einem 'Affen der Macht' geworden, zu einem 'Clown zur Zerstreuung der Mörder'. Er verliert die humanen Werte und teilt nun die Auffassungen des Regimes. Der 1914/15 entstandene und 1925, im Jahr nach Kafkas Tod veröffentlichte PROCESS ist Kafkas weltweit meistgelesener und bekanntester Roman: Josef K. wird an seinem 30. Geburtstag verhaftet und verhört. Er ist sich keiner Schuld bewusst, und die Umstände sind grotesk: Niemand kennt das Gesetz, und das Gericht, das ihm den Prozess macht, bleibt anonym. Die 'Schuld', erfährt K., hafte ihm an, ohne dass er etwas dagegen tun könne. Verbissen versucht K., sich in dem absurden und undurchsichtigen Verfahren zu wehren. Doch je mehr er seine ungenannte Schuld zu ergründen und sich zu verteidigen sucht, desto tiefer gerät er in die alptraumhaften Labyrinthe einer undurchschaubaren Maschinerie. HIOB erzählt den Leidensweg des armen Dorfschullehrers Mendel Singer aus einem jüdischen Schtetl in Russland um 1900. Wie der biblische Hiob wird auch Mendel innerhalb kürzester Zeit von Schicksalsschlägen getroffen, so dass sein Glauben zerbricht: Der jüngste Sohn Menuchim kommt behindert zur Welt, ein älterer Sohn muss zum Militär, der dritte wandert nach Amerika aus, die Tochter lässt sich mit Kosaken ein. Schließlich siedelt Mendel zu seinem Sohn nach Amerika über, lässt aber den behinderten Menuchim zurück. Erst am Ende seines Lebens, nach der wundersamen Wiedervereinigung mit seinem totgeglaubten Sohn, findet Mendel zurück zu seinem Glauben. Der Roman PROFESSOR UNRAT erzählt die Geschichte eines tyrannischen Gymnasialsprofessors. Der 57-jährige ist verwitwet und hat sich von seinem Sohn losgesagt, weil dieser viermal durchs Examen gefallen ist und sich mit unverheirateten Frauen in der Öffentlichkeit zeigt. Eines Tages verliebt sich Raat jedoch selbst in die Barfußtänzerin Rosa Fröhlich, die in dem Vergnügungslokal 'Der blaue Engel' auftritt. Er geht mit ihr eine Beziehung ein und heiratet sie schließlich. Nachdem er seine Stellung verliert, trudelt er immer mehr dem Abgrund entgegen ... Mit PROFESSOR UNRAT hat Heinrich Mann eine Karikatur des deutschen Bildungsbürgers der Wilhelminischen Epoche geschaffen, mit der er die Doppelmoral großer Teile des damaligen Bürgertums zeigt. Auch durch die Verfilmung als 'Der blaue Engel' mit Marlene Dietrich erlangte das Buch Weltruhm.
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Dohr köln Schumann-Briefedition / Schumann-Briefedition II.16 A1059802857
Der Band enthält - aufgeteilt auf zwei Teilbände - die Korrespondenz Robert und Clara Schumanns mit folgenden Korrespondenzpartnern: Bernhard, Luise, Henny und Agnes Scholz 1859 bis 1894; Mathilde Albrecht 1887; Carl August, Julius und Jean Baptiste André 1836 bis 1851; Felix Bamberg 1839; Heinrich Barthel 1884; Florence Bassermann 1888; Hugo und Stella Becker sowie Emil Struth 1880 bis 1893; Ottilie Braunfels 1886; H. L. Brönner 1851; Emil Claar und Hermine Claar-Delia 1880 bis 1895; Robert Delosea 1890 bis 1896; Eduard, Therese, Marie sowie Otto und Marie (geb. Roman) Devrient 1848 bis 1895; Kohlenhandlung Anton Fulda 1889 bis 1895; Carl Gollmick 1839 bis 1844; Georg Goltermann 1879 bis 1895; Carl Greith 1852; Mathilde Halle-Hoffmann 1894; Heinrich und Anna Mathilde Hanau 1880 bis 1892; Hugo und Isabella Heermann 1870 bis 1895; Michael, Andreas, Heinrich, Johanna, Sophie und Theodor Henkel 1834 bis 1895; Karl, Anna, Else und Clara Hermann 1880 bis 1891; Hoch’sches Konservatorium 1878 bis 1892; Theresia Hoffmann (?) 1880; Engelbert Humperdinck 1890 bis 1895; Elizabeth Johnson 1893; Iwan Knorr 1885 bis 1893; Gustav Friedrich und Elise Kogel 1892 bis 1896; James Kwast und Antonie geb. Hiller 1868 bis 1895; Emil Ladenburg und Marie Lindley 1871 bis 1892; Julius Langbehn 1890 bis 1891; Emma und Leo Lehmann 1891 bis 1894; Pianofortehandlung und Leihanstalt L. Lichtenstein & Co. 1875 bis 1890; Elisabeth Mentzel 1879; Franz Messer 1854; Elisabeth de Mol van Otterloo 1882; Frieda Morstadt 1888; Carl Müller 1854 bis 1889; Valentin Müller 1879; Vorstand der Frankfurter Museums-Gesellschaft (Gustav Adolf Spiess, Philipp Hartmann und Friedrich Sieger) 1856 bis 1894; Johann und Emilie Naret-Koning 1878 bis 1894; Ferdinand van Ommeren 1851; Moritz und Katharina Oppenheim 1888 bis 1896; Orchester des Frankfurter Stadttheaters und dessen Pension-Kasse 1888; Elise Polko 1889 bis 1896; Ferdinand August Christian Prestel 1885; Johannes und Katharina Proelß 1885 bis 1888; Joachim und Doris Raff 1878 bis 1882; Franz Ritter 1879 bis 1896; Hermann Ritter 1883 bis 1890; Georg Rittner 1885; Justine Rollin Couquerque 1891; Ernestine Roth 1880 bis 1884; Adine Rückert 1894 bis 1895; Carina de Saint Seigne ca. 1894/1895; Pablo de Sarasate 1878; Heinrich Sauer 1890; Louis Schindelmeisser und Joseph Jacoby 1846 bis 1852; Friedrich und Cleopha Schlemmer 1842 bis 1890; Gustav Schmidt 1852 bis 1875; Franz Xaver Schnyder von Wartensee 1838 bis 1862; Ferdinand Eduard Schwarzschild 1871 bis 1895; Sophie Seibt 1843; Caroline Sonnenberg zwischen 1886 und 1890; Adolf von Sonnenthal 1890; Lyda Stoltze (?) 1891; Franz Christian Ströhlein 1894; Therese Stümcke 1894; Anton und Emmy Urspruch 1893 bis 1895; Lazzaro und Julia Uzielli 1882 bis 1895; Georg Veith 1883 bis 1884; Otto Volger und das Freie Deutsche Hochstift 1878 bis 1890; Wilhelm Wagner und die Redaktion der Didaskalia 1835 bis 1840; Carl Friedrich und Philipp Christian Wecker 1854 bis 1871; Heinrich Weissgerber 1882 bis 1891; Steinkohlen- und Holzhandlung J. W. Wunderlich sen. 1891; Mary, Johann Evangelist und Sophie Wurm 1880 bis 1887; unbekannte Korrespondenten 1880 bis 1895
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Der Band enthält - aufgeteilt auf zwei Teilbände - die Korrespondenz Robert und Clara Schumanns mit folgenden Korrespondenzpartnern: Bernhard, Luise, Henny und Agnes Scholz 1859 bis 1894; Mathilde Albrecht 1887; Carl August, Julius und Jean Baptiste André 1836 bis 1851; Felix Bamberg 1839; Heinrich Barthel 1884; Florence Bassermann 1888; Hugo und Stella Becker sowie Emil Struth 1880 bis 1893; Ottilie Braunfels 1886; H. L. Brönner 1851; Emil Claar und Hermine Claar-Delia 1880 bis 1895; Robert Delosea 1890 bis 1896; Eduard, Therese, Marie sowie Otto und Marie (geb. Roman) Devrient 1848 bis 1895; Kohlenhandlung Anton Fulda 1889 bis 1895; Carl Gollmick 1839 bis 1844; Georg Goltermann 1879 bis 1895; Carl Greith 1852; Mathilde Halle-Hoffmann 1894; Heinrich und Anna Mathilde Hanau 1880 bis 1892; Hugo und Isabella Heermann 1870 bis 1895; Michael, Andreas, Heinrich, Johanna, Sophie und Theodor Henkel 1834 bis 1895; Karl, Anna, Else und Clara Hermann 1880 bis 1891; Hoch’sches Konservatorium 1878 bis 1892; Theresia Hoffmann (?) 1880; Engelbert Humperdinck 1890 bis 1895; Elizabeth Johnson 1893; Iwan Knorr 1885 bis 1893; Gustav Friedrich und Elise Kogel 1892 bis 1896; James Kwast und Antonie geb. Hiller 1868 bis 1895; Emil Ladenburg und Marie Lindley 1871 bis 1892; Julius Langbehn 1890 bis 1891; Emma und Leo Lehmann 1891 bis 1894; Pianofortehandlung und Leihanstalt L. Lichtenstein & Co. 1875 bis 1890; Elisabeth Mentzel 1879; Franz Messer 1854; Elisabeth de Mol van Otterloo 1882; Frieda Morstadt 1888; Carl Müller 1854 bis 1889; Valentin Müller 1879; Vorstand der Frankfurter Museums-Gesellschaft (Gustav Adolf Spiess, Philipp Hartmann und Friedrich Sieger) 1856 bis 1894; Johann und Emilie Naret-Koning 1878 bis 1894; Ferdinand van Ommeren 1851; Moritz und Katharina Oppenheim 1888 bis 1896; Orchester des Frankfurter Stadttheaters und dessen Pension-Kasse 1888; Elise Polko 1889 bis 1896; Ferdinand August Christian Prestel 1885; Johannes und Katharina Proelß 1885 bis 1888; Joachim und Doris Raff 1878 bis 1882; Franz Ritter 1879 bis 1896; Hermann Ritter 1883 bis 1890; Georg Rittner 1885; Justine Rollin Couquerque 1891; Ernestine Roth 1880 bis 1884; Adine Rückert 1894 bis 1895; Carina de Saint Seigne ca. 1894/1895; Pablo de Sarasate 1878; Heinrich Sauer 1890; Louis Schindelmeisser und Joseph Jacoby 1846 bis 1852; Friedrich und Cleopha Schlemmer 1842 bis 1890; Gustav Schmidt 1852 bis 1875; Franz Xaver Schnyder von Wartensee 1838 bis 1862; Ferdinand Eduard Schwarzschild 1871 bis 1895; Sophie Seibt 1843; Caroline Sonnenberg zwischen 1886 und 1890; Adolf von Sonnenthal 1890; Lyda Stoltze (?) 1891; Franz Christian Ströhlein 1894; Therese Stümcke 1894; Anton und Emmy Urspruch 1893 bis 1895; Lazzaro und Julia Uzielli 1882 bis 1895; Georg Veith 1883 bis 1884; Otto Volger und das Freie Deutsche Hochstift 1878 bis 1890; Wilhelm Wagner und die Redaktion der Didaskalia 1835 bis 1840; Carl Friedrich und Philipp Christian Wecker 1854 bis 1871; Heinrich Weissgerber 1882 bis 1891; Steinkohlen- und Holzhandlung J. W. Wunderlich sen. 1891; Mary, Johann Evangelist und Sophie Wurm 1880 bis 1887; unbekannte Korrespondenten 1880 bis 1895
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