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Arthaus / Studiocanal (PLAION PICTURES) Berlin - Alexanderplatz [4 BRs] A1043456663
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Als Franz Biberkopf aus dem Gefängnis entlassen wird, schwört er, ein anständiges Leben zu führen. Er verdingt sich als Straßenverkäufer auf dem Berliner Alexanderplatz. Dann lernt er den Bandenchef Reinhold kennen und gerät auf die schiefe Bahn. Nach einem missglückten Einbruch verliert Franz einen Arm, aber nicht seinen Willen, für ein ehrliches Leben zu kämpfen. Er verliebt sich in die Prostituierte Mieze. Doch schon bald erscheinen die Phantome seiner Vergangenheit. Teil 1: Die Strafe beginnt Teil 2: Wie soll man leben, wenn man nicht sterben will Teil 3: Ein Hammer auf den Kopf kann die Seele verletzen Teil 4: Eine Handvoll Menschen in der Tiefe der Stille Teil 5: Ein Schnitter mit der Gewalt vom lieben Gott Teil 6: Eine Liebe, das kostet immer viel Teil 7: Meke: Einen Schwur kann man amputieren Teil 8: Die Sonne wärmt die Haut, die sie manchmal verbrennt Teil 9: Von den Ewigkeiten zwischen den Vielen und den Wenigen Teil 10: Einsamkeit reißt auch in Mauern Risse des Irrsinns Teil 11: Wissen ist Macht und Morgenstund hat Gold im Mund Teil 12: Die Schlange in der Seele der Schlange Teil 13: Das Äußere und das Innere und das Geheimnis der Angst vor dem Geheimnis Teil 14: Mein Traum vom Traum des Franz Biberkopf von Alfred Döblin - Ein Epilog Rainer Werner Fassbinders Fernsehverfilmung des Romans "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin, erzählt in 14 Teilen die Geschichte des Berliner Ex-Gefängnisinsassen Franz Biberkopf.
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Das Wunderhorn Von Ali bis Zappa A1032896537
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Dieser Bildband ist etwas ganz Besonderes: Isolde Ohlbaum veröffentlicht hier zum ersten Mal Fotografien, die sie ab Mitte der 1970er Jahre in München und Umgebung gemacht hat. Auch München war damals in dieser Aufbruchstimmung gefangen, die das ganze Land erfasst hatte. Eine junge Generation hatte den Mief der 1950er und 1960er Jahre abgeschüttelt, die politischen Verhältnisse zum Tanzen gebracht. Neue soziale Bewegungen ? vor allem die Frauenbewegung ? waren entstanden, und die Kulturszene nutzte die eroberte Freiheit zu eindrucksvollen Experimenten, die alles auf den Kopf stellen sollten. Isolde Ohlbaum erzählt uns diese Zeit und diese Geschichten mit wunderbaren Bildern. So begegnen wir vielen, die meist inmitten oder gerade am Anfang ihrer Karriere in Politik, Kultur oder Sport standen: U.a. David Bowie, Senta Berger, Uschi Glas, Frank Zappa, Rod Stewart, Peter Frankenfeld, Hanna Schygulla, die Bennents, Karel Gott, Willy Brandt, R.W. Fassbinder, Abi Ofarim, Jean Marais, Patrice Chereau, Meret Oppenheim und natürlich Schrifstellerinnen und Schriftstellern wie z.B. Thomas Brasch, Yaak Karsunke, Elias Canetti, Max Frisch, Allen Ginsberg.
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Verlag der Autoren Bayrische Trilogie A1055074321
Verlag der Autoren Bayrische Trilogie A1055074321
In den 60er und 70er Jahren hat Martin Sperr das Genre des Volksstücks revolutioniert und einen neuen, frischen, kritischen Ton hineingetragen. Später bezeichnete ihn Marieluise Fleißer deshalb, neben Fassbinder und Kroetz, als einen ihrer »drei Söhne«. Berühmt wurde Sperr gleich mit seinem Bühnenerstling: den 1966 uraufgeführten und zwei Jahre später verfilmten Jagdszenen aus Niederbayern. Sie bildeten den Auftakt zu der vielbeachteten BAYRISCHEN TRILOGIE, mit der der Autor die deutsche Nachkriegsgesellschaft porträtierte – vom Dorf (Jagdszenen aus Niederbayern) über die Kleinstadt (Landshuter Erzählungen) bis in die Metropole (Münchner Freiheit). Martin Sperrs Texte zeichnen sich durch ihre sprachliche Kraft, ihren »pointiert gesetzten Dialekt« (Tagesspiegel) aus. Er war von Hause aus Schauspieler, kein Theoretiker. »Ich habe nie ein Buch über Dramentheorie gelesen«, bemerkte er einmal. »Theorien zum Theater und zur Welt als solcher« lautet denn auch der augenzwinkernde Titel einer Notizkladde, die sich in seinem Nachlass fand: launige Aperçus über die Vorzüge des Theaterspielens in Bierzelten, über die Gemeinsamkeiten von Helden und Hustensaft, feine Beobachtungen zum Theaterbetrieb, zur Sprache, zur Rolle von Publikum und Schauspielern, oder auch Gedanken zur Umsetzung seiner Stücke. Erstmals veröffentlicht, runden diese Trouvaillen die im Verlag der Autoren erscheinende Neuausgabe der BAYRISCHEN TRILOGIE ab.
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dtv Jeder Mensch ist ein Kunstwerk A1000758632
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Erinnerungen an Menschen und Orte, Geschichten von Erfolg, Freiheit und Unabhängigkeit - von Thomas Bernhard bis Anna Wimschneider. 20 sehr persönliche und faszinierende Porträts von: Thomas Bernhard, Rainer Werner Fassbinder, Cornelia Froboess, Erika Fuchs, Eva Christina Fuchs, Thomas Gottschalk, Werner Herzog, Patricia Highsmith, Wolfgang Koeppen, Brigitte Kronauer, Hermann Lenz, Udo Lindenberg, Eva Mattes, Milva, Johannes Mario Simmel, Friedrich Torberg, Franziska Walser, Martin Walser, Wim Wenders, Anna Wimschneider. »Es waren die Siebziger, Achtziger, ich war Zeitschriftenredakteurin, arbeitete später frei für Tageszeitungen, Rundfunk und Fernsehen. Man hatte noch Zeit, seine Texte sorgfältig zu planen, ausgiebig zu recherchieren. Alle Persönlichkeiten, über die ich geschrieben habe, konnte ich aufsuchen, Stunden oder Tage mit ihnen verbringen …« Diese Begegnungen mit Autoren, Künstlern, Schauspielern und Filmemachern in den Jahren 1975 bis 1993 waren meist freundschaftlich, von Vertrauen geprägt – und sie entpuppen sich als wichtige Bestandteile von Asta Scheibs Autobiographie. Sie ist inzwischen selbst zu einer bekannten Schriftstellerin arriviert, so wie viele der damals von ihr Interviewten richtig berühmt geworden sind. Eingebunden in den Kontext der Umstände, unter denen sie ihr Material gesammelt hat, der Stimmung und der Gesten, hat Asta Scheib wunderbare Kurzgeschichten mit dem Bezug zum Heute daraus geformt. Sie erzählen von Erfolg, Freiheit und Unabhängigkeit ...
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Midas Verlag BIG SHOTS! Filmemacher über Film, Sachbücher von Henry Carroll
Midas Verlag BIG SHOTS! Filmemacher über Film, Sachbücher von Henry Carroll
Einige der grössten Filmemacher der Welt geben Auskunft über das, was ihr Werk einzigartig macht, was ihre Intentionen sind und was sie denjenigen mitteilen wollen, die davon träumen, ebenfalls erfolgreiche Filme zu machen. Henry Carroll stellt in "Big Shots! Filmemacher über Film" 50 bedeutende Filmregisseure der letzten 100 Jahre vor, die Filmgeschichte geschrieben haben. Dieses Buch feiert die vielen Multitalente des letzten Jahrhunderts und des bisherigen aktuellen. Diese Personen haben Montagen geschaffen, Geschichten erzählt, Bilder komponiert – und doch bleiben ihre Methoden, ihre Stilmittel und ihre Arbeitsweisen einzigartig. Die Vielseitigkeit des Mediums Film führt dazu, dass sich selten zwei Filmemacher über seine Bestimmung einig sind. Er kann als Werkzeug für eine Vielzahl von Funktionen verwendet werden, und es gibt heute Filmemacher, die danach streben, diese Liste von Funktionen zu erweitern und zu diversifizieren. In diesem Buch vertreten: Jean Cocteau, Stanley Kubrick, Ingmar Bergman, David Lynch, Rainer Werner Fassbinder, Alfred Hitchcock, Sofia Coppola, Martin Scorsese, Isabel Sandoval, John Ford, Chantal Akerman, Jean-Luc Godard, Mia Hansen-Løve, Steven Spielberg, John Carpenter, James Cameron u.v.a.
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Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Frank Wedekind und die Volksstücktradition A1021629050
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Frank Wedekind und die Volksstücktradition A1021629050
Frank Wedekind, der Wegbereiter des modernen Dramas, der Lyriker, Bänkelsänger und Kabarettist, zeigt uns hier abermals eine neue Facette seines Werks. Es ist bekannt, dass die Alt-Wiener Volksstücktradition die „Basis“ für sein dramatisches Werk bildet. Weniger bekannt ist jedoch, dass seine Lyrik und Dramatik mit den übernommenen volksstückhaften Elementen auf zahlreiche spätere Volksstückautoren „nachhaltig“ gewirkt hat. Dabei sind es immer wieder die gleichen Spielmuster der Volksstücktradition, die Wedekind in sein literarisches Konzept übernimmt und an spätere Autoren weitergibt. Die Arbeit zeigt im literaturhistorischen Kontext, wie zwei Generationen standardisierte Elemente aus dieser Tradition in ihr literarisches Schaffen einfließen lassen. Zur ersten Gruppe sind die Schüler zu rechnen, die in den 30er Jahren bei Wedekinds Lehrer und großem Förderer Prof. Kutscher in München Literaturwissenschaft studiert und Wedekinds Arbeit aus erster Hand kennen gelernt haben. Hierzu zählen Bertolt Brecht und Marieluise Fleißer ebenso wie Ödön von Horvàth. Zur zweiten Gruppe sind Martin Sperr, Rainer Werner Fassbinder und vor allem Franz Xaver Kroetz zu rechnen, die in den 70er Jahren das „neue kritische Volksstück“ unter Ausnutzung der Medienkompetenz zu einer Renaissance geführt haben. Dadurch, dass bei allen Autoren von Raimund bis Kroetz neben der Handlung und Interpretation auch das biographische Umfeld ausgeleuchtet und ständig Querverbindungen gezogen werden, macht das Buch jeden neugierig, der sich für die Bühne und das Volksstück interessiert.
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Ibidem Im weiten Feld der Zeit
Ibidem Im weiten Feld der Zeit
70 Jahre deutscher Filmgeschichte umspannen die fünf bislang produzierten Verfilmungen von Theodor Fontanes Roman Effi Briest (1895). Die einzelnen Filme stammen aus deutlich unterschiedlichen historischen Perioden: Gustaf Gründgens Der Schritt vom Wege (1939) aus der NS-Zeit, Rosen im Herbst (1955) von Rudolf Jugert aus der bundesdeutschen Adenauer-Ära, Wolfgang Luderers Effi Briest (1969) aus der DDR, Rainer Werner Fassbinders Fontane – Effi Briest (1974) aus der Bundesrepublik nach 1968 und Effi Briest (2009) von Hermine Huntgeburth aus dem gegenwärtigen Deutschland. Im Sinne von Gérard Genettes Theorie der Hypertextualität versteht Marius Kuhn die Verfilmungen als Transformationen, als Adaptionen von Fontanes Roman im jeweiligen (film-)historischen Kontext ihrer Entstehungszeit. Welche Momente der literarischen Vorlage (oder auch vorgängiger Verfilmungen) werden in das konkrete kulturelle, geistige und ästhetische Gefüge aufgenommen, und welche Differenzen oder ganz neuen Aspekte spielen eine Rolle? Kuhn bietet eine fundierte Analyse der einzelnen Verfilmungen mit Blick auf das historische und filmische Zeitgefüge sowie deren Schnittpunkt der Historizität des Medialen. Die Untersuchung der Genrezugehörigkeit der Filme lässt dabei auch die Entwicklung des Melodrams in der deutschen Filmgeschichte in neuem Licht erscheinen.
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Jüdischer Verlag Ignatz Bubis. Ein jüdisches Leben in Deutschland
Jüdischer Verlag Ignatz Bubis. Ein jüdisches Leben in Deutschland
Der Fassbinder-Skandal Mitte der achtziger Jahre und die Walser-Debatte Ende der neunziger Jahre waren Zäsuren in der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte. Beide Auseinandersetzungen sind aufs engste mit Ignatz Bubis verbunden – er steht darin auch für das Sichtbarwerden der deutschen Juden in der bundesrepublikanischen Gesellschaft. Als Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland setzte Ignatz Bubis sich dafür ein, daß sich die jüdische Gemeinschaft auch nach der Shoah dauerhaft auf ein Leben in Deutschland einlassen sollte. Zugleich trat er allen Tendenzen, einen Schlußstrich unter die NS-Vergangenheit zu ziehen, entschieden entgegen, zuletzt in der Kontroverse um die Rede von Martin Walser anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1998. Ignatz Bubis hat wie keine andere jüdische Persönlichkeit das öffentliche Leben in der Bundesrepublik Deutschland mitgeprägt. Der Band Ignatz Bubis. Ein jüdisches Leben in Deutschland führt die entscheidenden Stationen seines Wirkens vor Augen – eine politische Biographie, in der das fragile Verhältnis von Juden und Nichtjuden nach 1945 in seinen Möglichkeiten und Aporien exemplarisch Gestalt annahm. Ignatz Bubis, 1927 in Breslau geboren, überlebte die Shoah, seine Familie wurde ermordet. Von 1956 bis 1999 lebte er in Frankfurt am Main, von 1992 bis 1999 war er Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er starb am 13. August 1999 und wurde, wie er es zuletzt verfügt hatte, in Israel beerdigt. Die Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt am Main ist vom 16. Mai bis zum 11. November 2007 zu sehen.
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Good Movies/piffl Casting A1049786103
Good Movies/piffl Casting A1049786103
Weit über den Rahmen von Filmgeschäft, Probensituationen und ähnlichem blickt »Casting« äußerst lässig, direkt, klug und unterhaltsam auf diese unsere Welt, in der Selbstvermarktung für uns alle zum Alltag geworden ist. Für ihren ersten Fernsehfilm sucht Regisseurin Vera die Idealbesetzung. Kurz vor dem ersten Drehtag und nach zahlreichen Castings hat sie die Hauptrolle immer noch nicht gefunden. Produzent und Team verzweifeln, doch Gerwin freut sich über die Mehrarbeit: Er verdient sein Geld als Proben-Anspielpartner und spricht Dialogsätze für die prominenten Bewerberinnen ein, die eigentlich alles andere nötig haben, als sich einem Casting zu stellen. Pressezitate: „Und so hätte Wackerbarths formidabler Fernsehfilm, der großes Kino ist, getrost auch ›Die bitteren Tränen des Gerwin Haas‹ heißen und im Wettbewerb der Berlinale laufen können. Ein knalliger, weitgehend improvisierter Schauspieler-Husarenfilm, der mit einem glänzend aufgelegten Ensemble (allen voran Corinna Kirchhoff und Marie-Lou Sellem) punktet.“ (Kino-zeit) „Das intelligenteste Remake, das ich je gesehen habe. […] Wenn Sie nur einen Film im Festival sehen können: Mit ›Casting‹ machen Sie nichts falsch, auch wenn Sie den Namen ›Fassbinder‹ nie gehört haben und das Filmbusiness Sie nicht interessiert.“ (Der Tagesspiegel) „Bislang der beste Film auf dieser Berlinale. Regisseur Nicolas Wackerbarth wagt sich aufs Eis, wo die anderen bestenfalls einen Uferspaziergang machen.“ (Perlentaucher)
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Weit über den Rahmen von Filmgeschäft, Probensituationen und ähnlichem blickt »Casting« äußerst lässig, direkt, klug und unterhaltsam auf diese unsere Welt, in der Selbstvermarktung für uns alle zum Alltag geworden ist. Für ihren ersten Fernsehfilm sucht Regisseurin Vera die Idealbesetzung. Kurz vor dem ersten Drehtag und nach zahlreichen Castings hat sie die Hauptrolle immer noch nicht gefunden. Produzent und Team verzweifeln, doch Gerwin freut sich über die Mehrarbeit: Er verdient sein Geld als Proben-Anspielpartner und spricht Dialogsätze für die prominenten Bewerberinnen ein, die eigentlich alles andere nötig haben, als sich einem Casting zu stellen. Pressezitate: „Und so hätte Wackerbarths formidabler Fernsehfilm, der großes Kino ist, getrost auch ›Die bitteren Tränen des Gerwin Haas‹ heißen und im Wettbewerb der Berlinale laufen können. Ein knalliger, weitgehend improvisierter Schauspieler-Husarenfilm, der mit einem glänzend aufgelegten Ensemble (allen voran Corinna Kirchhoff und Marie-Lou Sellem) punktet.“ (Kino-zeit) „Das intelligenteste Remake, das ich je gesehen habe. […] Wenn Sie nur einen Film im Festival sehen können: Mit ›Casting‹ machen Sie nichts falsch, auch wenn Sie den Namen ›Fassbinder‹ nie gehört haben und das Filmbusiness Sie nicht interessiert.“ (Der Tagesspiegel) „Bislang der beste Film auf dieser Berlinale. Regisseur Nicolas Wackerbarth wagt sich aufs Eis, wo die anderen bestenfalls einen Uferspaziergang machen.“ (Perlentaucher)
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Elsinor Verlag Nehmen Sie's persönlich A1063886690
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Manfred Krug ging hart, aber herzlich mit ihm um. Georg Kreisler wollte mit ihm Stücke inszenieren, aber Richter wollte nur seine Lola Blau spielen. Fassbinder fragte ihn als Sechzehnjährigen, ob es denn so schlimm wäre, wenn Ilja schwul sei. Und Kurt Tucholskys Witwe war ein später Disco-Fan und sprach noch kurz vor ihrem Tod von seinem im wahrsten Sinne einmaligen Besuch bei ihr in Rottach-Egern. Als Jugendlicher und junger Mann in den 70er-Jahren war Ilja Richter einer der bekanntesten TV-Stars in Deutschland, er spielte Filmrollen, wechselte anschließend als Schauspieler ans Theater – und hat neben seiner Bühnenkarriere immer auch geschrieben: über Theaterkünstler, Schriftsteller, Sängerinnen, Filmemacher und die Entertainer der bundes­deutschen Fernsehkultur. Auf diese Weise sind im Laufe der Jahre sehr persönliche Miniaturen und Porträtskizzen entstanden – Zeugnisse enger Verbundenheit ebenso wie Betrachtungen aus ironischer Distanz. Und so steckt in den allermeisten dieser Porträts der „Menschen; die mich prägten“ immer auch ein Selbstporträt des Autors. Am 24. November 2022 wird Ilja Richter 70 Jahre alt – ein Anlass, die bisher als Gastbeiträge und Kolumnen in Zeitungen und Magazinen publizierten Porträts zu sammeln und neue hinzuzu­fügen. Entstanden ist ein unkonventioneller Rückblick auf Stationen des eigenen Lebens und gleichzeitig ein sehr privates Buch über Menschen, die das Bild der jungen Bundesrepublik mitgeprägt haben.
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Schüren Verlag GmbH Klassiker des Fernsehfilms Das Beste aus 60 Jahren Fernsehgeschichte
Schüren Verlag GmbH Klassiker des Fernsehfilms Das Beste aus 60 Jahren Fernsehgeschichte
300 herausragende oder exemplarische Fernsehfilme seit den 1950er Jahren. Der Fernsehfilm - bzw. das Fernsehspiel, wie es aufgrund seiner theaterhaften Ausrichtung in der Frühzeit hieß -, ist die einzige Kunstform, die das Medium Fernsehen hervorgebracht hat. Die Informationsmöglichkeiten selbst über die wichtigsten Produktionen dieses Genres sind indes nach wie vor gering. Dabei war es gerade das Fernsehspiel, das von Beginn der 1960er Jahre an, zu einem Zeitpunkt, als der deutsche Film in eine krisenhafte Erstarrung verfiel, einen explizit gesellschaftskritisch-aufklärerischen Anspruch erhob. Themen wie die Auseinandersetzung mit der verdrängten NS-Zeit und speziell der Judenvernichtung, der Ost-West-Gegensatz, die fiktionale Aufbereitung von Alltagsproblemen, das Milieu von Arbeitern und Angestellten, die vorurteilslose Betrachtung von sozialen Randgruppen, kamen - vor einem Millionenpublikum - fast nur im Fernsehen vor, während im Kino Lümmel- und Sexfilme liefen und der „Neue Deutsche Film“ sich eher an einen kleinen Kreis intellektueller Cineasten richtete. Dieser Anspruch, der auch die Gelegenheit zum Experiment und zur Provokation bot und den die Redakteure - im krassen Gegensatz zu heute - notfalls auch gegen das Publikum (das bei zwei Programmen ohnehin keine Wahl hatte) offensiv verteidigten, machte die 1960er und 1970er Jahre zur „Blütezeit“ des Fernsehfilms und zog auch Autoren aus anderen Bereichen an (Wellershoff, Kipphardt, Wohmann, Zadek, Fassbinder). Mehr als alle anderen kulturellen Gattungen ist der Fernsehfilm eine Art Fundus deutscher Zeit- und Alltagsgeschichte, als solcher aber noch kaum gewürdigt worden.
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Neues Leben Im Herzen Gaukler A1059424314
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Er ist Musiker, Schriftsteller, Maler, war Clown und Chansonnier mit eigenen Liedern. Weltbekannt wurde der gelernte Konzertgeiger Armin Mueller-Stahl aber als Schauspieler – erst am Theater, bald auch im Film. Sein Komödiantentum, sein zweifelnder und zugleich warmherziger Blick und nicht zuletzt seine sonore Stimme machen ihn von Anfang an zum Publikumsliebling. Dabei schien es zunächst, als sollte seine Wirkung auf die DDR und einige osteuropäische Länder beschränkt bleiben. Von 1955 an stand Armin Mueller-Stahl in erfolgreichen Kinofilmen und breit diskutierten Fernsehproduktionen vor der Kamera, in Arbeiten so bekannter Regisseure wie Frank Beyer und Slatan Dudow in der DDR sowie später Rainer Werner Fassbinder, Patrice Chéreau und István Szabó in Westeuropa. In den achtziger Jahren wagt er ohne Englischkenntnisse den Sprung nach Amerika und wird in Filmen von Steven Soderbergh, Jim Jarmusch, Brian de Palma und vielen anderen zum internationalen Star, der aber auch immer wieder in großen deutschen Produktionen wie »Die Buddenbrooks« und »Die Manns« auftritt. Zu Mueller-Stahls Auszeichnungen gehören u.a. der Bundesfilmpreis, eine Oscar-Nominierung, der Adolf-Grimme-Preis, der Deutsche Filmpreis für das Lebenswerk, die Carl-Zuckmayer-Medaille und das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern. Der Filmhistoriker F.-B. Habel zeichnet Armin Mueller-Stahls überaus erfolgreichen Weg vor und hinter der Kamera nach und lässt ihn selbst zu Wort kommen. Dabei nimmt er den Leser mit auf eine packende Reise durch die Welt des Films.
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Midas Collection BIG SHOTS! Filmemacher über Film A1062498402
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Einige der größten Filmemacher der Welt geben Auskunft über das, was ihr Werk einzigartig macht, was Ihre Intentionen sind, und was sie denjenigen mitteilen wollen, die davon träumen ebenfalls erfolgreiche Filme zu machen. Henry Carroll stellt in "BIG SHOTS! Filmemacher über Film" 50 bedeutende Filmregisseure der letzten 100 Jahre vor, die Filmgeschichte geschrieben haben. Dieses Buch feiert die vielen Multitalente des letzten Jahrhunderts und des bisherigen aktuellen. Diese Personen haben Montagen geschaffen, Geschichten erzählt, Bilder komponiert – und doch bleiben ihre Methoden, ihre Stilmittel und ihre Arbeitsweisen einzigartig. Die Vielseitigkeit des Mediums Film führt dazu, dass sich selten zwei Filmemacher über seine Bestimmung einig sind. Er kann als Werkzeug für eine Vielzahl von Funktionen verwendet werden, und es gibt heute Filmemacher, die danach streben, diese Liste von Funktionen zu erweitern und zu diversifizieren. In diesem Buch vertreten: Jean Cocteau, Stanley Kubrick, Ingmar Bergman David Lynch, Rainer Werner Fassbinder, Alfred Hitchcock, Sofia Soppola, Martin Scorsese Isabel Sandoval, John Ford, Chantal Akerman, Jean-Luc Godard, Mia Hansen-Løve, Steven Spielberg, John Carpenter, James Cameron u.v.a
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Ibidem Im weiten Feld der Zeit A1046953816
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70 Jahre deutscher Filmgeschichte umspannen die fünf bislang produzierten Verfilmungen von Theodor Fontanes Roman Effi Briest (1895). Die einzelnen Filme stammen aus deutlich unterschiedlichen historischen Perioden: Gustaf Gründgens Der Schritt vom Wege (1939) aus der NS-Zeit, Rosen im Herbst (1955) von Rudolf Jugert aus der bundesdeutschen Adenauer-Ära, Wolfgang Luderers Effi Briest (1969) aus der DDR, Rainer Werner Fassbinders Fontane – Effi Briest (1974) aus der Bundesrepublik nach 1968 und Effi Briest (2009) von Hermine Huntgeburth aus dem gegenwärtigen Deutschland. Im Sinne von Gérard Genettes Theorie der Hypertextualität versteht Marius Kuhn die Verfilmungen als Transformationen, als Adaptionen von Fontanes Roman im jeweiligen (film-)historischen Kontext ihrer Entstehungszeit. Welche Momente der literarischen Vorlage (oder auch vorgängiger Verfilmungen) werden in das konkrete kulturelle, geistige und ästhetische Gefüge aufgenommen, und welche Differenzen oder ganz neuen Aspekte spielen eine Rolle? Kuhn bietet eine fundierte Analyse der einzelnen Verfilmungen mit Blick auf das historische und filmische Zeitgefüge sowie deren Schnittpunkt der Historizität des Medialen. Die Untersuchung der Genrezugehörigkeit der Filme lässt dabei auch die Entwicklung des Melodrams in der deutschen Filmgeschichte in neuem Licht erscheinen.
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Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Iphigenie
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Christine Herman untersucht die Transformationen des taurischen Iphigeniemythos im 20. Jahrhundert. Dabei hat sie den deutschsprachigen Literaturraum im Blick. Als zentraler Prätext steht Goethes Drama Iphigenie auf Tauris, das die Autorin als ‘Wendetext’ versteht, im Hintergrund der Studie. Mit Goethes Bearbeitung wird Iphigenie zur Ikone der Humanität. Im Dialog mit Goethe und der Zeitgeschichte untersucht die Autorin vier zentrale Mythostransformationen. Diese stehen ihrerseits an Wendepunkten deutscher Zeitgeschichte: Gerhart Hauptmanns Iphigenie in Delphi (1941) und Iphigenie in Aulis (1944), Rainer Werner Fassbindes Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe (1968), Jochen Bergs Im Taurerland (1977) und Volker Brauns Iphigenie in Freiheit (1992). In diesen Texten gelingt die Herbeiführung einer friedlichen Wende nicht mehr aus dem idealen Menschsein Iphigenies heraus. Die Transformationen des Mythos werden so zu Manifesten der Humanitätsskepsis. Ein Paradigmenwechsel wird greifbar, der sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der literarischen Rezeption von Goethes Iphigenie auf Tauris vollzogen hatte. Herman erarbeitet dieses Ergebnis mit Hilfe forcierter Interdisziplinarität, indem sie zeitgeschichtliche Faktoren als interkontextuelle Referenzpunkte stark macht.
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Erinnerungen an Menschen und Orte, Geschichten von Erfolg, Freiheit und Unabhängigkeit - von Thomas Bernhard bis Anna Wimschneider. 20 sehr persönliche und faszinierende Porträts von: Thomas Bernhard, Rainer Werner Fassbinder, Cornelia Froboess, Erika Fuchs, Eva Christina Fuchs, Thomas Gottschalk, Werner Herzog, Patricia Highsmith, Wolfgang Koeppen, Brigitte Kronauer, Hermann Lenz, Udo Lindenberg, Eva Mattes, Milva, Johannes Mario Simmel, Friedrich Torberg, Franziska Walser, Martin Walser, Wim Wenders, Anna Wimschneider. »Es waren die Siebziger, Achtziger, ich war Zeitschriftenredakteurin, arbeitete später frei für Tageszeitungen, Rundfunk und Fernsehen. Man hatte noch Zeit, seine Texte sorgfältig zu planen, ausgiebig zu recherchieren. Alle Persönlichkeiten, über die ich geschrieben habe, konnte ich aufsuchen, Stunden oder Tage mit ihnen verbringen …« Diese Begegnungen mit Autoren, Künstlern, Schauspielern und Filmemachern in den Jahren 1975 bis 1993 waren meist freundschaftlich, von Vertrauen geprägt – und sie entpuppen sich als wichtige Bestandteile von Asta Scheibs Autobiographie. Sie ist inzwischen selbst zu einer bekannten Schriftstellerin arriviert, so wie viele der damals von ihr Interviewten richtig berühmt geworden sind. Eingebunden in den Kontext der Umstände, unter denen sie ihr Material gesammelt hat, der Stimmung und der Gesten, hat Asta Scheib wunderbare Kurzgeschichten mit dem Bezug zum Heute daraus geformt. Sie erzählen von Erfolg, Freiheit und Unabhängigkeit ...
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Random House N.Y. Fair Play A1013472089
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A New York Review Books Original Winner of the 2009 Bernard Shaw Prize for Translation Fair Play is the type of love story that is rarely told, a revelatory depiction of contentment, hard-won and exhilarating. Mari is a writer and Jonna is an artist, and they live at opposite ends of a big apartment building, their studios connected by a long attic passageway. They have argued, worked, and laughed together for decades. Yet they've never really stopped taking each other by surprise. Fair Play shows us Mari and Jona's intertwined lives as they watch Fassbinder films and Westerns, critique each other's work, spend time on a solitary island (recognizable to readers of Jansson's The Summer Book), travel through the American Southwest, and turn life into nothing less than art.
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Böhlau Köln Historisch-Politische Mitteilungen A1063494548
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Band 28 der jährlich vom Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. herausgegebenen Historisch-Politischen Mitteilungen beinhaltet die wissenschaftlichen Beiträge einer Tagung zur Rolle der Fraktion von CDU und Demokratischem Aufbruch in der ersten und einzigen frei gewählten Volkskammer der DDR im Jahr 1990 sowie weitere Beiträge mit historischen und aktuellen Bezügen. In Letzteren geht es um die antidemokratischen Potenziale und die Gewaltbereitschaft linksextremer Gruppen in der Bundesrepublik, das wiederholten Scheitern der von der AfD nominierten Kandidaten für das Amt eines Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages sowie die bleibende Bedeutung des jüdischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Außerdem wird in zwei Beiträgen basierend auf Unterlagen aus dem Archiv für Christlich-Demokratische Politik (ACDP) an die Europa-Begeisterung Jugendlicher in der frühen Nachkriegszeit erinnert. Ein weiterer Beitrag setzt sich mit der Rolle vor allem der Frankfurter CDU in den Auseinandersetzungen um das als antisemitisch kritisierte Theaterstück 'Der Müll, die Stadt und der Tod' von Rainer Werner Fassbinder auseinander. Zwei Beiträge widmen sich bereits verstorbenen CDU-Politikern. Ernst Eichelbaums Biografie wird in vier Epochen deutscher Geschichte zwischen Kaiserreich und Wiedervereinigung beleuchtet und Peter Molt, ein Studienfreund Helmut Kohls, schildert seine persönlichen Erinnerungen an den späteren Bundeskanzler und dessen politischen Aufstieg. Dr. Michael Borchard ist seit 2003 Leiter der Hauptabteilung »Politik und Beratung« der Konrad-Adenauer-Stiftung, innerhalb dessen er das Team Innenpolitik leitet.
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Insel Marieluise Fleißer. Eine Biographie A1080147420
Insel Marieluise Fleißer. Eine Biographie A1080147420
Hiltrud Häntzschel zeichnet in der ersten großen Fleißer-Biographie das Bild einer faszinierenden Frau, die sich allen Kategorisierungen entzieht: die ehrgeizige Autorin mit der ganz eigenen literarischen Begabung; die kompromißlos, bis zur Selbstaufgabe Liebende; die in schweren Zeiten verzweifelt ums Überleben Kämpfende; und schließlich die Erfolgreiche, die eine späte Würdigung ihres Werks erfährt. Die junge, kaum dem katholischen Mädcheninternat entwachsene Marieluise Fleißer (1901–1974) findet Aufnahme im Kreis um Brecht und Feuchtwanger; sie macht Furore mit ihrem Stück Fegefeuer in Ingolstadt (1926) und wird zur Skandalperson in ihrer Heimat. Ihre dialektgefärbte, volksnahe Kunstsprache in Verbindung mit der sexuell aufgeladenen Atmosphäre und sozialkritischen Tendenz ihrer Stücke und Erzählungen (darunter Abenteuer im Englischen Garten und Ein Pfund Orangen) ist singulär in der Literatur ihrer Zeit. Für Jahrzehnte, bis in die fünfziger Jahre hinein, verstummt sie, zunächst in einer fast masochistisch anmutenden Verbindung mit dem exzentrischen Helmut Draws-Tychsen, danach in der Ehe mit dem Tabakhändler Josef Haindl. Erst Anfang der sechziger Jahre erfährt sie mit der Wiederentdeckung durch junge Dramatiker wie Franz Xaver Kroetz und Rainer Werner Fassbinder späten Ruhm.
Erscheint am 17.6.2026
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HJB Simulacron-3/Welt am Draht A1064659956
HJB Simulacron-3/Welt am Draht A1064659956
In einer nicht allzu fernen Zukunft wird jedes Produkt, bevor es in Serienproduktion geht, ausgiebig auf seine Marktakzeptanz hin getestet. Die Firma TEAG konstruiert zu diesem Zweck einen gigantischen Computer, der eine nahezu perfekte elektronische Simulation der wirklichen Welt ermöglicht, mit all ihren komplizierten Interaktionen. Bevölkert wird sie von mehreren tausend individuell entwickelten elektronischen Kunden, die in der Illusion existieren, sich in der richtigen Welt zu bewegen. Douglas Hall, Direktor der TEAG, kommt eines Tages auf den Gedanken, daß auch seine Wirklichkeit nichts anderes sein könnte als eine Simulation. Er beginnt, seine direkte Umwelt in Frage zu stellen und sucht nach unwiderlegbaren Beweisen für die reale Existenz seiner selbst. Je intensiver er seine Suche betreibt, um so merkwürdigere Erfahrungen macht er. Manche davon drohen, ihn in den Wahnsinn zu treiben. Der Autor: Daniel F. Galouye (*1920, †1976) war ein US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller. Mit "Simulacron-3" (1964) schuf er einen Meilenstein des Science Fiction-Genres, der zweimal verfilmt wurde: 1973 von Rainer Werner Fassbinder unter dem Titel "Welt am Draht" und 1999 von Roland Emmerich unter dem Titel "The 13th Floor".
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Neues Leben Im Herzen Gaukler
Neues Leben Im Herzen Gaukler
Er ist Musiker, Schriftsteller, Maler, war Clown und Chansonnier mit eigenen Liedern. Weltbekannt wurde der gelernte Konzertgeiger Armin Mueller-Stahl aber als Schauspieler – erst am Theater, bald auch im Film. Sein Komödiantentum, sein zweifelnder und zugleich warmherziger Blick und nicht zuletzt seine sonore Stimme machen ihn von Anfang an zum Publikumsliebling. Dabei schien es zunächst, als sollte seine Wirkung auf die DDR und einige osteuropäische Länder beschränkt bleiben. Von 1955 an stand Armin Mueller-Stahl in erfolgreichen Kinofilmen und breit diskutierten Fernsehproduktionen vor der Kamera, in Arbeiten so bekannter Regisseure wie Frank Beyer und Slatan Dudow in der DDR sowie später Rainer Werner Fassbinder, Patrice Chéreau und István Szabó in Westeuropa. In den achtziger Jahren wagt er ohne Englischkenntnisse den Sprung nach Amerika und wird in Filmen von Steven Soderbergh, Jim Jarmusch, Brian de Palma und vielen anderen zum internationalen Star, der aber auch immer wieder in großen deutschen Produktionen wie »Die Buddenbrooks« und »Die Manns« auftritt. Zu Mueller-Stahls Auszeichnungen gehören u.a. der Bundesfilmpreis, eine Oscar-Nominierung, der Adolf-Grimme-Preis, der Deutsche Filmpreis für das Lebenswerk, die Carl-Zuckmayer-Medaille und das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern. Der Filmhistoriker F.-B. Habel zeichnet Armin Mueller-Stahls überaus erfolgreichen Weg vor und hinter der Kamera nach und lässt ihn selbst zu Wort kommen. Dabei nimmt er den Leser mit auf eine packende Reise durch die Welt des Films.
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ibidem Im weiten Feld der Zeit, Fachbücher von Marius Kuhn
ibidem Im weiten Feld der Zeit, Fachbücher von Marius Kuhn
70 Jahre deutscher Filmgeschichte umspannen die fünf bislang produzierten Verfilmungen von Theodor Fontanes Roman Effi Briest (1895). Die einzelnen Filme stammen aus deutlich unterschiedlichen historischen Perioden: Gustaf Gründgens Der Schritt vom Wege (1939) aus der NS-Zeit, Rosen im Herbst (1955) von Rudolf Jugert aus der bundesdeutschen Adenauer-Ära, Wolfgang Luderers Effi Briest (1969) aus der DDR, Rainer Werner Fassbinders Fontane - Effi Briest (1974) aus der Bundesrepublik nach 1968 und Effi Briest (2009) von Hermine Huntgeburth aus dem gegenwärtigen Deutschland. Im Sinne von Gérard Genettes Theorie der Hypertextualität versteht Marius Kuhn die Verfilmungen als Transformationen, als Adaptionen von Fontanes Roman im jeweiligen (film-)historischen Kontext ihrer Entstehungszeit. Welche Momente der literarischen Vorlage (oder auch vorgängiger Verfilmungen) werden in das konkrete kulturelle, geistige und ästhetische Gefüge aufgenommen, und welche Differenzen oder ganz neuen Aspekte spielen eine Rolle? Kuhn bietet eine fundierte Analyse der einzelnen Verfilmungen mit Blick auf das historische und filmische Zeitgefüge sowie deren Schnittpunkt der Historizität des Medialen. Die Untersuchung der Genrezugehörigkeit der Filme lässt dabei auch die Entwicklung des Melodrams in der deutschen Filmgeschichte in neuem Licht erscheinen.
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Schüren Verlag GmbH Klassiker des Fernsehfilms Das Beste aus 60 Jahren Fernsehgeschichte A1030306097
Schüren Verlag GmbH Klassiker des Fernsehfilms Das Beste aus 60 Jahren Fernsehgeschichte A1030306097
300 herausragende oder exemplarische Fernsehfilme seit den 1950er Jahren. Der Fernsehfilm - bzw. das Fernsehspiel, wie es aufgrund seiner theaterhaften Ausrichtung in der Frühzeit hieß -, ist die einzige Kunstform, die das Medium Fernsehen hervorgebracht hat. Die Informationsmöglichkeiten selbst über die wichtigsten Produktionen dieses Genres sind indes nach wie vor gering. Dabei war es gerade das Fernsehspiel, das von Beginn der 1960er Jahre an, zu einem Zeitpunkt, als der deutsche Film in eine krisenhafte Erstarrung verfiel, einen explizit gesellschaftskritisch-aufklärerischen Anspruch erhob. Themen wie die Auseinandersetzung mit der verdrängten NS-Zeit und speziell der Judenvernichtung, der Ost-West-Gegensatz, die fiktionale Aufbereitung von Alltagsproblemen, das Milieu von Arbeitern und Angestellten, die vorurteilslose Betrachtung von sozialen Randgruppen, kamen - vor einem Millionenpublikum - fast nur im Fernsehen vor, während im Kino Lümmel- und Sexfilme liefen und der „Neue Deutsche Film“ sich eher an einen kleinen Kreis intellektueller Cineasten richtete. Dieser Anspruch, der auch die Gelegenheit zum Experiment und zur Provokation bot und den die Redakteure - im krassen Gegensatz zu heute - notfalls auch gegen das Publikum (das bei zwei Programmen ohnehin keine Wahl hatte) offensiv verteidigten, machte die 1960er und 1970er Jahre zur „Blütezeit“ des Fernsehfilms und zog auch Autoren aus anderen Bereichen an (Wellershoff, Kipphardt, Wohmann, Zadek, Fassbinder). Mehr als alle anderen kulturellen Gattungen ist der Fernsehfilm eine Art Fundus deutscher Zeit- und Alltagsgeschichte, als solcher aber noch kaum gewürdigt worden.
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Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Frank Wedekind und die Volksstücktradition
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Frank Wedekind und die Volksstücktradition
Frank Wedekind, der Wegbereiter des modernen Dramas, der Lyriker, Bänkelsänger und Kabarettist, zeigt uns hier abermals eine neue Facette seines Werks. Es ist bekannt, dass die Alt-Wiener Volksstücktradition die „Basis“ für sein dramatisches Werk bildet. Weniger bekannt ist jedoch, dass seine Lyrik und Dramatik mit den übernommenen volksstückhaften Elementen auf zahlreiche spätere Volksstückautoren „nachhaltig“ gewirkt hat. Dabei sind es immer wieder die gleichen Spielmuster der Volksstücktradition, die Wedekind in sein literarisches Konzept übernimmt und an spätere Autoren weitergibt. Die Arbeit zeigt im literaturhistorischen Kontext, wie zwei Generationen standardisierte Elemente aus dieser Tradition in ihr literarisches Schaffen einfließen lassen. Zur ersten Gruppe sind die Schüler zu rechnen, die in den 30er Jahren bei Wedekinds Lehrer und großem Förderer Prof. Kutscher in München Literaturwissenschaft studiert und Wedekinds Arbeit aus erster Hand kennen gelernt haben. Hierzu zählen Bertolt Brecht und Marieluise Fleißer ebenso wie Ödön von Horvàth. Zur zweiten Gruppe sind Martin Sperr, Rainer Werner Fassbinder und vor allem Franz Xaver Kroetz zu rechnen, die in den 70er Jahren das „neue kritische Volksstück“ unter Ausnutzung der Medienkompetenz zu einer Renaissance geführt haben. Dadurch, dass bei allen Autoren von Raimund bis Kroetz neben der Handlung und Interpretation auch das biographische Umfeld ausgeleuchtet und ständig Querverbindungen gezogen werden, macht das Buch jeden neugierig, der sich für die Bühne und das Volksstück interessiert.
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Hatje Cantz Verlag Armin Mueller-Stahl
Hatje Cantz Verlag Armin Mueller-Stahl
Im intensiven malerischen Werk des großen Schauspielers Armin Mueller-Stahl bildet sich seit rund fünf Jahren eine neue Werkgruppe heraus. In dieser Serie von Arbeiten auf Papier und Leinwand thematisiert der hoch begabte Künstler die Rollen und Figuren seiner Karriere als Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera. Selbst in … eröffnet ein neues Kapitel bildnerischer Produktion und lädt zugleich zu einer Folge von vielfältigen Bezügen zu seiner schauspielerischen Laufbahn ein. Als einer der beliebtesten Schauspieler der DDR verließ er diese 1980, drehte in Westdeutschland mit Rainer Werner Fassbinder ( Lola ) und erlebte ab 1989 auch in Hollywood große Erfolge, genannt seien Arbeiten mit Barry Levinson ( Avalon ), Jim Jarmusch ( Night on Earth ), Steven Soderbergh ( Kafka ) oder Volker Schlöndorff ( Der Unhold ). ARMIN MUELLER-STAHL (*1930), zählt zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielern überhaupt. Nach einer Ausbildung zum Musiker (Geige) begann er seine Schauspielkarriere in Ostberlin. Mit zahlreichen Theater- und Filmrollen (unter anderem in Königskinder , Nackt unter Wölfen und Jakob der Lügner ) gehörte er zu den beliebtesten Schauspielern der DDR. Als Mitunterzeichner der Petition gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns erhielt er ab 1976 keine Engagements mehr, verließ 1980 die DDR und setzte seine Karriere nicht nur in Westdeutschland, sondern auch international erfolgreich fort. In der Rolle Thomas Manns in Heinrich Breloers Familiensaga Die Manns – Ein Jahrhundertroman kehrte er 2001 auf deutsche Bildschirme zurück und erhielt für seine darstellerische Leistung den Grimme-Preis.
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BoD – Books on Demand Jeff Parc zwischen Realität und Fantasie A1058967030
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Von Retro bis heute In "Die Zärtlichkeit der Wölfe", einer R.W. Fassbinder Filmproduktion, spielte ich (als Jeff Roden) den Angestellten (Hans Grans) des Serienkillers Fritz Haarmann aus Hannover. Dieser Vampirthriller erreichte schnell 'Kultstatus' und lief über 1 Jahr in 2 Kinos in Paris. Im "Der Fall Boran", einem Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem rachsüchtigen Kommissar und dem Gangster Philip Boran (den ich unter meinem Pseudonym Bernard Rud spielte), der inzwischen das Metier wechselte - und zum vom Volk geliebten Filmstar avancierte. Das junge Publikum auf dem auch international gut besuchten Filmfest in Hof feierte im Besonderen den 'Helden' Philip Boran ... In der Episode "Die vernetzte Isolation" versuchen 20 Schauspieler, alle in weiße, lange Gewänder gehüllt, auf ihrer Film-Reise durch 10 europäische Städte herauszufinden, ob das Volk überhaupt einen Nutzen aus all den Social Media Plattformen ziehen kann. Vielleicht ist ja auch alles nichts als heiße Luft, die die Plattformbetreiber in Milliarden von Euros umwandeln? In Rom drehte ich mit dem Weltstar Curd Jürgens "Der zweite Frühling", den das Magazin "Der Spiegel" wie folgt betitelte: "Der beste schlechte Film der Saison" - das hat schon Größe." Weitere selbsterlebte, bezaubernde Episoden komplettieren mein Buch ...
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Von Retro bis heute In "Die Zärtlichkeit der Wölfe", einer R.W. Fassbinder Filmproduktion, spielte ich (als Jeff Roden) den Angestellten (Hans Grans) des Serienkillers Fritz Haarmann aus Hannover. Dieser Vampirthriller erreichte schnell 'Kultstatus' und lief über 1 Jahr in 2 Kinos in Paris. Im "Der Fall Boran", einem Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem rachsüchtigen Kommissar und dem Gangster Philip Boran (den ich unter meinem Pseudonym Bernard Rud spielte), der inzwischen das Metier wechselte - und zum vom Volk geliebten Filmstar avancierte. Das junge Publikum auf dem auch international gut besuchten Filmfest in Hof feierte im Besonderen den 'Helden' Philip Boran ... In der Episode "Die vernetzte Isolation" versuchen 20 Schauspieler, alle in weiße, lange Gewänder gehüllt, auf ihrer Film-Reise durch 10 europäische Städte herauszufinden, ob das Volk überhaupt einen Nutzen aus all den Social Media Plattformen ziehen kann. Vielleicht ist ja auch alles nichts als heiße Luft, die die Plattformbetreiber in Milliarden von Euros umwandeln? In Rom drehte ich mit dem Weltstar Curd Jürgens "Der zweite Frühling", den das Magazin "Der Spiegel" wie folgt betitelte: "Der beste schlechte Film der Saison" - das hat schon Größe." Weitere selbsterlebte, bezaubernde Episoden komplettieren mein Buch ...
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Hatje Cantz Verlag Armin Mueller-Stahl, Fachbücher von Rutger Fuchs, Kunsthaus Lübeck Frank Thomas Gaulin
Hatje Cantz Verlag Armin Mueller-Stahl, Fachbücher von Rutger Fuchs, Kunsthaus Lübeck Frank Thomas Gaulin
Im intensiven malerischen Werk des grossen Schauspielers Armin Mueller-Stahl bildet sich seit rund fünf Jahren eine neue Werkgruppe heraus. In dieser Serie von Arbeiten auf Papier und Leinwand thematisiert der hochbegabte Künstler die Rollen und Figuren seiner Karriere als Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera. Selbst in eröffnet ein neues Kapitel bildnerischer Produktion und lädt zugleich zu einer Folge von vielfältigen Bezügen zu seiner schauspielerischen Laufbahn ein. Als einer der beliebtesten Schauspieler der DDR verliess er diese 1980, drehte in Westdeutschland mit Rainer Werner Fassbinder und erlebte ab 1989 auch in Hollywood grosse Erfolge, genannt seien Arbeiten mit Barry Levinson, Jim Jarmusch, Steven Soderbergh oder Volker Schlöndorff. Armin Mueller-Stahl (*1930) zählt zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielern überhaupt. Nach einer Ausbildung zum Musiker (Geige) begann er seine Schauspielkarriere in Ostberlin. Mit zahlreichen Theater- und Filmrollen (unter anderem in Königskinder, Nackt unter Wölfen und Jakob der Lügner) gehörte er zu den beliebtesten Schauspielern der DDR. Als Mitunterzeichner der Petition gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns erhielt er ab 1976 keine Engagements mehr, verliess 1980 die DDR und setzte seine Karriere nicht nur in Westdeutschland, sondern auch international erfolgreich fort. In der Rolle Thomas Manns in Heinrich Breloers Familiensaga Die Manns - Ein Jahrhundertroman kehrte er 2001 auf deutsche Bildschirme zurück und erhielt für seine darstellerische Leistung den Grimme-Preis.
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Dva Bilder im Kopf, Sachbücher von Michael Ballhaus, Claudius Seidl
Dva Bilder im Kopf, Sachbücher von Michael Ballhaus, Claudius Seidl
Autor: Michael Ballhaus Michael Ballhaus, geboren 1935, ist einer der berühmtesten Vertreter seines Fachs. In Deutschland werden Künstler wie er immer noch leicht despektierlich „Kameramänner“ genannt, obwohl sie eigentlich „Bildregisseure“ heissen müssten. Ballhaus stand vierzig Jahre hinter der Kamera und hat achtzig Kinofilme gedreht, davon allein fünfzehn mit Rainer Werner Fassbinder. Später hat er die Visionen von Martin Scorsese, Mike Nichols, Francis Ford Coppola, Peter Lilienthal, Wolfgang Petersen und Robert Redford in Kinobilder umgesetzt. Autor: Claudius Seidl Claudius Seidl wurde 1959 in Würzburg geboren. Er verbrachte die Kindheit in Bamberg, die Jugend in Bamberg und München. Er studierte in München Theater, Kommunikation, Politik und, als Gegengift, Volkswirtschaftslehre. Und im Münchner Filmmuseum bei Enno Patalas: Filmgeschichte. Seit 1983 verfasste er Filmkritiken, erst für die Süddeutsche Zeitung, dann auch für die Zeit und Tempo. Von 1990 bis 1996 war Claudius Seidl Kulturredakteur beim SPIEGEL, die meiste Zeit davon als Ressortchef. Von 1996 bis 2001 war er stellvertretender Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung. Seit 2001 ist Seidl Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Zu seinen Veröffentlichungen gehören u.a.: „Der deutsche Film der fünfziger Jahre“, „Billy Wilder“, „Das wilde Leben“ (zusammen mit Uschi Obermaier), „Gnadenlos glücklich“ (zusammen mit Andrea Parr), „Männer essen Fleisch, Frauen essen Gemüse“, „Hier spricht Berlin – Geschichten aus einer barbarischen Stadt“, „Schöne junge Welt“ und zuletzt „Bilder im Kopf. Die Geschichte meines Lebens“ (zusammen mit Michael Ballhaus).
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