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Liwi Literatur- Und Wissenschaftsverlag Joseph Roth: Hiob. Vollständige Neuausgabe A1063812335
"Ich bin allein, und ich will allein sein. Alle Jahre habe ich Gott geliebt, und er hat mich gehaßt. Alle Jahre hab' ich ihn gefürchtet, jetzt kann er mir nichts mehr machen. Alle Pfeile aus seinem Köcher haben mich schon getroffen. Er kann mich nur noch töten. Aber dazu ist er zu grausam. Ich werde leben, leben, leben." (Zitat S. 92 in diesem Buch)Mendel Singer, ein "ganz alltäglicher Mann", lebt als Lehrer in einfachen Verhältnissen. Doch wie den biblischen Hiob ereilen ihn härteste Schicksalsschläge, und er beginnt an seiner Frömmigkeit und an Gott zu zweifeln. Joseph Roth schrieb diesen Roman, als er selbst in aller Härte vom Schicksal getroffen wurde: Seine Frau Friederike litt an einer psychischen Erkrankung. Ihr Zustand verschlechterte sich zunehmend, bis sie als unheilbar galt. Roth konnte nicht akzeptieren, dass seine geliebte Frau "dem Wahnsinn verfallen" war, zumal Wahnsinn im galizischen Judentum als "Strafe Gottes" interpretiert wurde. Roths Frau wurde in eine Nervenheilanstalt gebracht, rechtlich entmündigt und 1940 im Rahmen der "Aktion T4" von den Nazis ermordet. Mit "Hiob" verarbeitete Roth seinen Schicksalschlag. Er zählt bis heute zu den meistgelesenen Romanen des Autors.Joseph Roth.Hiob.Roman eines einfachen Mannes.Erstdruck: Kiepenheuer Verlag, Berlin 1930.Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt dem Erstdruck.Gebundene Ausgabe mit Lesebändchen.LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
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Anaconda Joseph Roth, Gesammelte Werke A1036095289
Joseph Roth war ein so scharfsinniger wie mitfühlender Porträtist seiner Zeit. Als er 1939 mit nur 44 Jahren starb, hatte er mit seinem Erzählwerk ein wortgewaltiges Panorama der wechselvollen Geschichte Österreichs geschaffen, bevölkert mit Mächtigen und Gescheiterten, mit wundervollen Figuren voller Liebe, Stolz und Verzweiflung. Dieser Band umfasst drei seiner besten Romane, 'Hiob', 'Hotel Savoy' und 'Die Kapuzinergruft', sowie die gesammelten Erzählungen, darunter 'Stationschef Fallmerayer' und 'Die Legende vom heiligen Trinker'.
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Frölich und Kaufmann Joseph Roth. Gesammelte Werke. 743496
Joseph Roth war ein so scharfsinniger wie mitfühlender Porträtist seiner Zeit. Als er 1939 mit nur 44 Jahren starb, hatte er mit seinem Erzählwerk ein wortgewaltiges Panorama der wechselvollen Geschichte Österreichs geschaffen, bevölkert mit Mächtigen und Gescheiterten, mit wundervollen Figuren voller Liebe, Stolz und Verzweiflung. Dieser Band umfasst drei seiner besten Romane, »Hiob«, »Hotel Savoy« und »Die Kapuzinergruft«, sowie die gesammelten Erzählungen, darunter »Stationschef Fallmerayer« und »Die Legende vom heiligen Trinker«.
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Liwi Literatur- Und Wissenschaftsverlag Joseph Roth: Hiob. Vollständige Neuausgabe A1063812335
"Ich bin allein, und ich will allein sein. Alle Jahre habe ich Gott geliebt, und er hat mich gehaßt. Alle Jahre hab' ich ihn gefürchtet, jetzt kann er mir nichts mehr machen. Alle Pfeile aus seinem Köcher haben mich schon getroffen. Er kann mich nur noch töten. Aber dazu ist er zu grausam. Ich werde leben, leben, leben." (Zitat S. 92 in diesem Buch)Mendel Singer, ein "ganz alltäglicher Mann", lebt als Lehrer in einfachen Verhältnissen. Doch wie den biblischen Hiob ereilen ihn härteste Schicksalsschläge, und er beginnt an seiner Frömmigkeit und an Gott zu zweifeln. Joseph Roth schrieb diesen Roman, als er selbst in aller Härte vom Schicksal getroffen wurde: Seine Frau Friederike litt an einer psychischen Erkrankung. Ihr Zustand verschlechterte sich zunehmend, bis sie als unheilbar galt. Roth konnte nicht akzeptieren, dass seine geliebte Frau "dem Wahnsinn verfallen" war, zumal Wahnsinn im galizischen Judentum als "Strafe Gottes" interpretiert wurde. Roths Frau wurde in eine Nervenheilanstalt gebracht, rechtlich entmündigt und 1940 im Rahmen der "Aktion T4" von den Nazis ermordet. Mit "Hiob" verarbeitete Roth seinen Schicksalschlag. Er zählt bis heute zu den meistgelesenen Romanen des Autors.Joseph Roth.Hiob.Roman eines einfachen Mannes.Erstdruck: Kiepenheuer Verlag, Berlin 1930.Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt dem Erstdruck.Gebundene Ausgabe mit Lesebändchen.LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
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Anaconda Joseph Roth, Gesammelte Werke A1036095289
Joseph Roth war ein so scharfsinniger wie mitfühlender Porträtist seiner Zeit. Als er 1939 mit nur 44 Jahren starb, hatte er mit seinem Erzählwerk ein wortgewaltiges Panorama der wechselvollen Geschichte Österreichs geschaffen, bevölkert mit Mächtigen und Gescheiterten, mit wundervollen Figuren voller Liebe, Stolz und Verzweiflung. Dieser Band umfasst drei seiner besten Romane, 'Hiob', 'Hotel Savoy' und 'Die Kapuzinergruft', sowie die gesammelten Erzählungen, darunter 'Stationschef Fallmerayer' und 'Die Legende vom heiligen Trinker'.
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Frank & Timme Joseph Roth – Städtebilder A1038238464
Joseph Roth (1894–1939), dessen schriftstellerisches Werk zu gleichen Teilen erzählende Literatur wie Journalistisches enthält, war ein Meister im Beschreiben von Städten. Nicht die dortige Architektur, nicht die Politik oder die Wirtschaftsleistung, sondern das Leben in den Straßen, die Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung, der Eingrenzung, der spezifischen Existenzfindung und -störung, wie sie einfache und arme Leute betraf, – das konnte er nüchtern, präzise, wehmütig und doch nicht ohne Ironie beschreiben. Dieses Buch vereint Untersuchungen zu den urbanen Eindrücken, die Roth in Romanen vermittelt (z. B. in Hiob und Die Flucht ohne Ende), sowie Studien zu seinen journalistischen Texten über Berlin, Paris, das ‚Burgenland‘, Albanien und insbesondere Südfrankreich.
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GRIN Romananalysen: Joseph Roths "Die Flucht ohne Ende" und Leo Perutz' "Wohin rollst du, Äpfelchen..." A1030137791
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Didaktik - Deutsch - Literatur, Werke, Note: 3,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Germanistisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis 1.Einleitung 2.Thematik der beiden Romane 3.Erzähltextanalysen 3.1.Joseph Roth: Die Flucht ohne Ende 3.2.Leo Perutz: Wohin rollst du, Äpfelchen... 4.Heimkehrer der anderen Art - Franz Tunda und Georg Vittorin 5.Fazit 6.Literaturverzeichnis 1.Einleitung Die Literatur der Weimarer Republik ist vielfältig und facettenreich. Es gibt nicht die Literatur der Weimarer Republik, sondern viele literarische Strömungen. Eine davon ist die Neue Sachlichkeit zu der auch die Romane Die Flucht ohne Ende von Joseph Roth und Wohin rollst du, Äpfelchen... von Leo Perutz gezählt werden. Allerdings ist auch die-se Strömung nicht in sich homogen, sodass es keine Programmatik gab an der die Schrift-steller sich orientierten. Dennoch lassen sich an den Texten, die sich dieser Strömung zugehörig fühlen, und auch von der Forschung dort verortet werden, Kriterien festmachen die neusachliches Schreiben ausmachen. Als Heimkehrerroman vertreten die beiden genannten Romane ein zu dieser Zeit äußerst populäres Genre. Wohin rollst du, Äpfelchen... erschien am 25. März 1928 als Fortset-zungsroman in der Berliner Illustrirte Zeitung. An der Auflagensteigerung um dreißigtau-send Exemplare, lässt sich der Erfolg ablesen, der sicher nicht nur dem enormen Rekla-meaufwand des Ullstein-Verlags zuzuschreiben ist, sondern er traf mit seiner Thematik und der Umsetzung dieser, in einem scheinbar leichten unterhaltsamen Abenteuerroman , den Nerv der Zeit. Schließlich wurde der Roman auch für die "Gelbe Ullstein-Reihe" verlegt. Aus dem Gesamtwerk Perutz' sticht der Roman jedoch heraus, da der Schrift-steller, im Gegensatz zu seinen historischen oder phantastischen Romanen, hier ohne Binnen- und Rahmenhandlung erzählt, welche seine übrigen Texte kennzeichnen und auch den Forschungsschwerpunkt bei Perutz bilden. Daher lassen sich auch zu dem hier behandelten Roman wenig wissenschaftliche Texte finden, da sich die Forschung haupt-sächlich mit der für Perutz typischen strukturellen Mehrdeutigkeit und dem unzuverlässi-gen Erzählen in seinen Texten beschäftigt. Joseph Roths 1927 veröffentlichter Roman Die Flucht ohne Ende hingegen wird in der neueren Forschung immer wieder unter dem Aspekt des unzuverlässigen Erzählens the-matisiert.
5 - 7 Tagen
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GRIN Die Figur des Hiob in den Werken von Joseph Roth und Scholem Alejchem
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Potsdam (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Literaturwissenschaft - Neuere Deutsche Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Titel der Arbeit unterstellt eine primäre Gemeinsamkeit in den Werken der beiden Autoren: die Verwendung des Hiobmythos. Joseph Roth wählte die biblische Figur sogar als Namenspatron für seinen Roman. Inwieweit auch Scholem Alejchems Tewje als Hiob-Roman gelesen werden kann, muss diese Arbeit erst erweisen. Sollte auch hier die Verarbeitung des Hiob-Mythos wesentlich sein, so wäre Scholem Alejchems Tewje einer ersten Phase der Wiederbelebung dieses Mythos in der Moderne zuzuordnen, wohingegen Roths Hiob insofern das Ende einer solchen noch näher zu bestimmenden Phase markiert, weil sein Roman noch nicht vom Holocaust überschattet wird. Mit dem Holocaust ändert sich die Hiobrezeption grundlegend.Mit den Romanen von Joseph Roth und Scholem Alejchem wurden nun bewusst zwei Texte ausgewählt, die deutlich vor dem Holocaust verfasst wurden. Die Frage ist hier also vor allem auch, wofür die Figur des Hiob in diesen Texten steht, bzw. inwiefern die beiden Autoren die Figur des Hiob mit ihren Texten deuten.In einem ersten Schritt der Untersuchung werden hauptsächlich inhaltliche Aspekte der Textgrundlage geklärt werden müssen. Anschließend wird näher auf den biblischen Hiob-Mythos einzugehen sein. Hier muss zwischen der biblischen Hiobfigur und dem an ihr durchgespielten theologischen Hiobproblem unterschieden werden. Zu diskutieren wird sein, inwiefern der Tun-Ergehen-Zusammenhang mit dem biblischen Hiobbuch aufgelöst wird und wie die Restitution Hiobs in Anbetracht dessen zu verstehen ist. Die Aktualisierung des Hiobproblems wird in der Betrachtung des sozialgeschichtlichen Hintergrunds, vor allem also der Situation der Juden in Osteuropa und auch der Autorenbiographien, deutlich werden. Die jeweiligen hermeneutischen Textinterpretationen werden zu klären haben, worin genau das Leid der Hauptfigur besteht und in welcher Verbindung dies zum biblischen Mythos steht. Untrennbar mit dem Leid ist die Klage verbunden. Auch hier wird zu überprüfen sein, in welcher Form eine solche Klage in den vorliegenden Werken stattfindet. Schließlich muss auch auf die eschatologische Hoffnung eingegangen werden, die durch Hiobs Restitution ausgelöst wird. Den Abschluss der Arbeit wird dann ein Vergleich der beiden Hiobverarbeitungen bilden, die wohl besser als Verarbeitungen der Zeitumstände mit Hilfe des Hiob-Mythos bezeichnet würden.
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GRIN Das Motiv des Antisemitismus in Joseph Roths "Tarabas"
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Handlung des 1934 erstmals erschienenen Romans "Tarabas. Ein Gast auf dieser Erde" findet in den Jahren vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg, in einem nicht näher bezeichneten osteuropäischen Land statt. Erzählt wird die "Legende" von der wunderbaren Läuterung des Sünders Nikolaus Tarabas. Dabei ist diese Legende keineswegs idealtypisch, vielmehr mischen sich hier Motive des Glaubens auch die des Aberglaubens. Zudem werden nicht nur christliche, sondern auch jüdische Positionen dargestellt. Der Grund liegt im Thema des Romans, denn hier setzt sich Roth mit dem Antisemitismus auseinander. Der Judenfeind Nikolaus Tarabas kann seinen Haß überwinden und zum christlichen Glauben zurückfinden. Formal wird sein Weg in der Zweiteilung des Romans dargestellt, deren Überschriften "Die Prüfung" und "Die Erfüllung" an das Grundmuster der Hagiographien anspielen, in denen das Leben des späteren Heiligen vor und während seines Dienstes für Gott geschildert wird.1[...]1 Vgl. Frank Joachim Eggers, "Ich bin ein Katholik mit jüdischem Gehirn" - Modernitätskritik und Religion bei Joseph Roth und Franz Werfel. Untersuchungen zu den erzählerischen Werken (= Beiträge zur Literatur und Literaturwissenschaft des 20. Jahrhunderts, Bd. 13, hrsg. v. Eberhard Mannack), Frankfurt a.M. u.a. 1996, S. 114f.; Celine Mathew, Ambivalence and Irony in the works of Joseph Roth, Frankfurt a.M. 1984, S. 159; Claudio Magris, Weit von Wo. Verlorene Welt des Ostjudentums, Wien 1974, S. 257.Natürlich entspricht "Tarabas" nicht im Detail dem christlichen Legendenverständnis. Keinem christlichen Theologen wird es beispielsweise gefallen, daß eine Wahrsagerin Tarabas' Schicksal vorhersagt: "Ich lese in Ihrer Hand, daß Sie ein Mörder sind und ein Heiliger! [...] Sie werden sündigen und büßen - alles noch auf Erden." (Joseph Roth, Tarabas. Ein Gast auf dieser Erde, Köln 2. Aufl. 1996, S. 12).Charakteristisch für die ästhetisch-formale Gestaltung des "Tarabas" ist ein Schwanken zwischen der Form eines Berichts und der einer Legende. Damit weist die Erzählweise sowohl schriftlich-säkulare Momente auf, als auch mündlich-religiöse. (vgl. Katharina Ochse, Joseph Roths Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus (= Epistemata, Bd. 273), Würzburg 1999, S. 158f.)
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Wallstein Ich zeichne das Gesicht der Zeit, Fachbücher von Joseph Roth
Viele seiner Zeitgenossen kannten ihn als Journalisten, der Mitte der zwanziger Jahre begann, auch Romane zu schreiben: Joseph Roth. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zunächst als Romancier wiederentdeckt, als Meister impressionistischen Erzählens. Diese Ausgabe bietet nun erstmals eine repräsentative Auswahl aus dem umfangreichen journalistischen Werk Joseph Roths: Seine Reportagen, Essays und Feuilletons zeichnen sich durch hohes Sprachbewusstsein und phantasievoll-präzise Bildlichkeit aus und sind geprägt von hellsichtiger Wahrnehmungskraft und leidenschaftlicher Subjektivität: „Alles wird bei mir persönlich“ schrieb Roth über seine journalistische Arbeit. Die besten Texte des heute nur noch wenigen bekannten Feuilletonisten sind hier chronologisch so zusammengestellt, dass hinter der journalistischen Form immer wieder auch der grossartige Erzähler sichtbar wird.
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Narr Francke Attempto Ästhetik der Marginalität im Werk von Joseph Roth
Ausgehend von der Frage des Dritte-Welt- oder Afrika-Bezugs in Joseph Roths Texten untersucht die Arbeit die Marginalität von dessen Hauptgestalten am Beispiel ausgewählter Romane und essayistischer Texte. Das Kernanliegen der Untersuchung ist es zu zeigen, wie die imperiale Begegnung zwischen Europa und Afrika in Roths Werk thematisiert und dargestellt wird. Dabei ergeben sich u.a. folgende Problemkreise: Was ist Marginalität bei Joseph Roth? Wie kommt die Marginalität von Roths Gestalten zum Vorschein? Inwiefern lässt sich diese Marginalität auf einen globalen Zusammenhang übertragen?
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Sharp Ink Joseph Roth: Gesammelte Erzählungen A1070900767
Joseph Roth: Gesammelte Erzählungen bietet ein konzentriertes Panorama jener kleinen Formen, in denen Roths erzählerische Kunst oft am schärfsten hervortritt. Zwischen journalistischer Präzision, melancholischer Legende und psychologisch feiner Milieustudie entfalten die Texte eine Welt von Heimkehrern, Außenseitern, Beamten, Trinkern, Reisenden und Entwurzelten. Stilistisch verbindet Roth die Nüchternheit der Neuen Sachlichkeit mit einem elegischen Ton, der den Untergang der alten europäischen Ordnung, insbesondere der habsburgischen, als moralische und existentielle Erschütterung sichtbar macht. Joseph Roth, 1894 im galizischen Brody geboren, war Jude, Frontsoldat, Feuilletonist und einer der bedeutendsten deutschsprachigen Prosaisten der Zwischenkriegszeit. Seine Erfahrungen an den Rändern des Vielvölkerreichs, in Wien, Berlin und später im Pariser Exil prägten sein sensibles Gespür für soziale Verwerfungen, Heimatverlust und politische Katastrophen. Die Erzählungen sind daher nicht bloße Nebenwerke, sondern Verdichtungen seiner Biographie und seiner historischen Diagnose. Diese Sammlung empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Roth jenseits seiner großen Romane entdecken oder vertiefen möchten. Sie zeigt einen Autor von höchster Beobachtungsgabe, dessen kurze Prosa europäische Geschichte in individuelle Schicksale übersetzt. Wer Literatur sucht, die zugleich klar, traurig, ironisch und hellsichtig ist, findet hier ein unverzichtbares Werk.
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Sharp Ink Joseph Roth: Gesammelte Erzählungen A1070900255
Joseph Roth: Gesammelte Erzählungen eröffnet ein konzentriertes Panorama jener Zwischenwelt, in der Untergang, Erinnerung und soziale Beobachtung einander durchdringen. Die Erzählungen führen in Hotels, Provinzstädte, Militärmilieus und Existenzen am Rand der modernen Ordnung. Roths Prosa verbindet journalistische Genauigkeit mit elegischer Musikalität; hinter scheinbar schlichten Sätzen erscheinen die Brüche Europas nach 1918. Im literarischen Kontext der Zwischenkriegszeit steht dieses Werk zwischen Neuer Sachlichkeit, jüdisch-osteuropäischer Erinnerungskultur und habsburgischer Verfallsgeschichte. Joseph Roth, 1894 in Brody geboren, war Reporter, Romancier und einer der hellsichtigsten Chronisten des verlorenen Mitteleuropa. Kriegserfahrung, Migration, die Auflösung der Donaumonarchie und die Erfahrung des Exils nach 1933 prägten seinen Blick auf Heimatlosigkeit, Loyalität und historische Entwurzelung. Seine journalistische Praxis schärfte den Sinn für Details; seine biographische Verwundung verlieh selbst kleinen Figuren Würde und metaphysische Tiefe. Diese Sammlung empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Roth nicht nur als Autor großer Romane, sondern als Meister der kurzen Form entdecken wollen. Sie zeigt, wie präzise Literatur Geschichte bewahren kann: nicht abstrakt, sondern im Blick, in der Geste, im Schicksal einzelner Menschen.
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Musaicum Books Gesammelte Erzählungen von Joseph Roth A1067406164
Die Gesammelten Erzählungen von Joseph Roth versammeln ein erzählerisches Panorama der untergehenden Habsburgerwelt, der Zwischenkriegszeit und der ruhelosen Existenzen an ihren Rändern. In präzisen, oft melancholisch leuchtenden Prosaminiaturen begegnen dem Leser Offiziere, Emigranten, kleine Beamte, Heimkehrer und Verlorene, deren Schicksale private Erfahrung und historische Erschütterung untrennbar verbinden. Roths Stil ist von klassischer Klarheit, journalistischer Beobachtungsschärfe und elegischer Musikalität geprägt; literarisch steht er zwischen spätem Realismus, moderner Großstadterfahrung und der jüdisch-mitteleuropäischen Erinnerungsliteratur. Joseph Roth, 1894 in Brody in Galizien geboren, erlebte selbst die Spannungen einer multikulturellen Grenzregion und den Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie. Als Soldat, Journalist und späterer Exilant entwickelte er einen Blick für Entwurzelung, soziale Masken und politische Illusionen. Seine Arbeit für große Zeitungen schulte die knappe, genaue Szene; seine monarchistische Sehnsucht und sein Bewusstsein jüdischer Gefährdung verleihen den Erzählungen ihre moralische Dringlichkeit und historische Tiefenschärfe. Diese Sammlung empfiehlt sich allen Lesern, die erzählerische Kunst als Erkenntnisform schätzen. Sie bietet keinen bloßen Anhang zu Roths Romanen, sondern ein eigenständiges Labor seiner Motive: Heimat und Heimatlosigkeit, Gnade und Scheitern, Erinnerung und Verlust. Wer die Katastrophen des 20. Jahrhunderts im Spiegel einzelner Leben verstehen möchte, findet hier eine zugleich zugängliche und tiefgründige Lektüre.
3 - 5 Tagen
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Musaicum Books Gesammelte Erzählungen von Joseph Roth A1067406164
Die Gesammelten Erzählungen von Joseph Roth versammeln ein erzählerisches Panorama der untergehenden Habsburgerwelt, der Zwischenkriegszeit und der ruhelosen Existenzen an ihren Rändern. In präzisen, oft melancholisch leuchtenden Prosaminiaturen begegnen dem Leser Offiziere, Emigranten, kleine Beamte, Heimkehrer und Verlorene, deren Schicksale private Erfahrung und historische Erschütterung untrennbar verbinden. Roths Stil ist von klassischer Klarheit, journalistischer Beobachtungsschärfe und elegischer Musikalität geprägt; literarisch steht er zwischen spätem Realismus, moderner Großstadterfahrung und der jüdisch-mitteleuropäischen Erinnerungsliteratur. Joseph Roth, 1894 in Brody in Galizien geboren, erlebte selbst die Spannungen einer multikulturellen Grenzregion und den Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie. Als Soldat, Journalist und späterer Exilant entwickelte er einen Blick für Entwurzelung, soziale Masken und politische Illusionen. Seine Arbeit für große Zeitungen schulte die knappe, genaue Szene; seine monarchistische Sehnsucht und sein Bewusstsein jüdischer Gefährdung verleihen den Erzählungen ihre moralische Dringlichkeit und historische Tiefenschärfe. Diese Sammlung empfiehlt sich allen Lesern, die erzählerische Kunst als Erkenntnisform schätzen. Sie bietet keinen bloßen Anhang zu Roths Romanen, sondern ein eigenständiges Labor seiner Motive: Heimat und Heimatlosigkeit, Gnade und Scheitern, Erinnerung und Verlust. Wer die Katastrophen des 20. Jahrhunderts im Spiegel einzelner Leben verstehen möchte, findet hier eine zugleich zugängliche und tiefgründige Lektüre.
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Erich Schmidt Verlag Joseph Roths Fiktionen des Faktischen
Irmgard Wirtz spannt in ihrer Untersuchung zu Joseph Roth den Bogen vom journalistischen Frühwerk zum belletristischen Spätwerk des österreichischen Exilautors. Erstmals wird die Poetik des Feuilletons auf der Basis ganzer Feuilletonzyklen zum Gegenstand der Analyse. Die Feuilletons erscheinen dabei nicht allein als Dokumente städtischen Lebens in Wien oder Berlin während der Krise und Konjunktur der zwanziger Jahre, sondern sie werden als Zeugnisse der fiktionalen Fertigkeit gewürdigt, für die Roths Prosa längst bekannt ist. Umgekehrt verfährt die Verfasserin mit dem wenig beachteten Roman "Die Geschichte von der 1002. Nacht". Was sich als Märchen ankündigt, wird auf seine Historizität geprüft und erweist sich im doppelten Wortsinn als versinnlichte Geschichte.
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GRIN Das Motiv des Antisemitismus in Joseph Roths "Tarabas" A1021594893
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Handlung des 1934 erstmals erschienenen Romans "Tarabas. Ein Gast auf dieser Erde" findet in den Jahren vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg, in einem nicht näher bezeichneten osteuropäischen Land statt. Erzählt wird die "Legende" von der wunderbaren Läuterung des Sünders Nikolaus Tarabas. Dabei ist diese Legende keineswegs idealtypisch, vielmehr mischen sich hier Motive des Glaubens auch die des Aberglaubens. Zudem werden nicht nur christliche, sondern auch jüdische Positionen dargestellt. Der Grund liegt im Thema des Romans, denn hier setzt sich Roth mit dem Antisemitismus auseinander. Der Judenfeind Nikolaus Tarabas kann seinen Haß überwinden und zum christlichen Glauben zurückfinden. Formal wird sein Weg in der Zweiteilung des Romans dargestellt, deren Überschriften "Die Prüfung" und "Die Erfüllung" an das Grundmuster der Hagiographien anspielen, in denen das Leben des späteren Heiligen vor und während seines Dienstes für Gott geschildert wird.1[...]1 Vgl. Frank Joachim Eggers, "Ich bin ein Katholik mit jüdischem Gehirn" - Modernitätskritik und Religion bei Joseph Roth und Franz Werfel. Untersuchungen zu den erzählerischen Werken (= Beiträge zur Literatur und Literaturwissenschaft des 20. Jahrhunderts, Bd. 13, hrsg. v. Eberhard Mannack), Frankfurt a.M. u.a. 1996, S. 114f.; Celine Mathew, Ambivalence and Irony in the works of Joseph Roth, Frankfurt a.M. 1984, S. 159; Claudio Magris, Weit von Wo. Verlorene Welt des Ostjudentums, Wien 1974, S. 257.Natürlich entspricht "Tarabas" nicht im Detail dem christlichen Legendenverständnis. Keinem christlichen Theologen wird es beispielsweise gefallen, daß eine Wahrsagerin Tarabas' Schicksal vorhersagt: "Ich lese in Ihrer Hand, daß Sie ein Mörder sind und ein Heiliger! [...] Sie werden sündigen und büßen - alles noch auf Erden." (Joseph Roth, Tarabas. Ein Gast auf dieser Erde, Köln 2. Aufl. 1996, S. 12).Charakteristisch für die ästhetisch-formale Gestaltung des "Tarabas" ist ein Schwanken zwischen der Form eines Berichts und der einer Legende. Damit weist die Erzählweise sowohl schriftlich-säkulare Momente auf, als auch mündlich-religiöse. (vgl. Katharina Ochse, Joseph Roths Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus (= Epistemata, Bd. 273), Würzburg 1999, S. 158f.)
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Sharp Ink Joseph Roth: Gesammelte Erzählungen A1070900255
Joseph Roth: Gesammelte Erzählungen eröffnet ein konzentriertes Panorama jener Zwischenwelt, in der Untergang, Erinnerung und soziale Beobachtung einander durchdringen. Die Erzählungen führen in Hotels, Provinzstädte, Militärmilieus und Existenzen am Rand der modernen Ordnung. Roths Prosa verbindet journalistische Genauigkeit mit elegischer Musikalität; hinter scheinbar schlichten Sätzen erscheinen die Brüche Europas nach 1918. Im literarischen Kontext der Zwischenkriegszeit steht dieses Werk zwischen Neuer Sachlichkeit, jüdisch-osteuropäischer Erinnerungskultur und habsburgischer Verfallsgeschichte. Joseph Roth, 1894 in Brody geboren, war Reporter, Romancier und einer der hellsichtigsten Chronisten des verlorenen Mitteleuropa. Kriegserfahrung, Migration, die Auflösung der Donaumonarchie und die Erfahrung des Exils nach 1933 prägten seinen Blick auf Heimatlosigkeit, Loyalität und historische Entwurzelung. Seine journalistische Praxis schärfte den Sinn für Details; seine biographische Verwundung verlieh selbst kleinen Figuren Würde und metaphysische Tiefe. Diese Sammlung empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Roth nicht nur als Autor großer Romane, sondern als Meister der kurzen Form entdecken wollen. Sie zeigt, wie präzise Literatur Geschichte bewahren kann: nicht abstrakt, sondern im Blick, in der Geste, im Schicksal einzelner Menschen.
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Sharp Ink Joseph Roth: Gesammelte Erzählungen A1070900767
Joseph Roth: Gesammelte Erzählungen bietet ein konzentriertes Panorama jener kleinen Formen, in denen Roths erzählerische Kunst oft am schärfsten hervortritt. Zwischen journalistischer Präzision, melancholischer Legende und psychologisch feiner Milieustudie entfalten die Texte eine Welt von Heimkehrern, Außenseitern, Beamten, Trinkern, Reisenden und Entwurzelten. Stilistisch verbindet Roth die Nüchternheit der Neuen Sachlichkeit mit einem elegischen Ton, der den Untergang der alten europäischen Ordnung, insbesondere der habsburgischen, als moralische und existentielle Erschütterung sichtbar macht. Joseph Roth, 1894 im galizischen Brody geboren, war Jude, Frontsoldat, Feuilletonist und einer der bedeutendsten deutschsprachigen Prosaisten der Zwischenkriegszeit. Seine Erfahrungen an den Rändern des Vielvölkerreichs, in Wien, Berlin und später im Pariser Exil prägten sein sensibles Gespür für soziale Verwerfungen, Heimatverlust und politische Katastrophen. Die Erzählungen sind daher nicht bloße Nebenwerke, sondern Verdichtungen seiner Biographie und seiner historischen Diagnose. Diese Sammlung empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Roth jenseits seiner großen Romane entdecken oder vertiefen möchten. Sie zeigt einen Autor von höchster Beobachtungsgabe, dessen kurze Prosa europäische Geschichte in individuelle Schicksale übersetzt. Wer Literatur sucht, die zugleich klar, traurig, ironisch und hellsichtig ist, findet hier ein unverzichtbares Werk.
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GRIN Die Figur des Hiob in den Werken von Joseph Roth und Scholem Alejchem A1007498559
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Potsdam (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Literaturwissenschaft - Neuere Deutsche Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Titel der Arbeit unterstellt eine primäre Gemeinsamkeit in den Werken der beiden Autoren: die Verwendung des Hiobmythos. Joseph Roth wählte die biblische Figur sogar als Namenspatron für seinen Roman. Inwieweit auch Scholem Alejchems Tewje als Hiob-Roman gelesen werden kann, muss diese Arbeit erst erweisen. Sollte auch hier die Verarbeitung des Hiob-Mythos wesentlich sein, so wäre Scholem Alejchems Tewje einer ersten Phase der Wiederbelebung dieses Mythos in der Moderne zuzuordnen, wohingegen Roths Hiob insofern das Ende einer solchen noch näher zu bestimmenden Phase markiert, weil sein Roman noch nicht vom Holocaust überschattet wird. Mit dem Holocaust ändert sich die Hiobrezeption grundlegend.Mit den Romanen von Joseph Roth und Scholem Alejchem wurden nun bewusst zwei Texte ausgewählt, die deutlich vor dem Holocaust verfasst wurden. Die Frage ist hier also vor allem auch, wofür die Figur des Hiob in diesen Texten steht, bzw. inwiefern die beiden Autoren die Figur des Hiob mit ihren Texten deuten.In einem ersten Schritt der Untersuchung werden hauptsächlich inhaltliche Aspekte der Textgrundlage geklärt werden müssen. Anschließend wird näher auf den biblischen Hiob-Mythos einzugehen sein. Hier muss zwischen der biblischen Hiobfigur und dem an ihr durchgespielten theologischen Hiobproblem unterschieden werden. Zu diskutieren wird sein, inwiefern der Tun-Ergehen-Zusammenhang mit dem biblischen Hiobbuch aufgelöst wird und wie die Restitution Hiobs in Anbetracht dessen zu verstehen ist. Die Aktualisierung des Hiobproblems wird in der Betrachtung des sozialgeschichtlichen Hintergrunds, vor allem also der Situation der Juden in Osteuropa und auch der Autorenbiographien, deutlich werden. Die jeweiligen hermeneutischen Textinterpretationen werden zu klären haben, worin genau das Leid der Hauptfigur besteht und in welcher Verbindung dies zum biblischen Mythos steht. Untrennbar mit dem Leid ist die Klage verbunden. Auch hier wird zu überprüfen sein, in welcher Form eine solche Klage in den vorliegenden Werken stattfindet. Schließlich muss auch auf die eschatologische Hoffnung eingegangen werden, die durch Hiobs Restitution ausgelöst wird. Den Abschluss der Arbeit wird dann ein Vergleich der beiden Hiobverarbeitungen bilden, die wohl besser als Verarbeitungen der Zeitumstände mit Hilfe des Hiob-Mythos bezeichnet würden.
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BÄNG Management & Verlag Joseph Roth: Die große Hörbuch Box A1071827577
Joseph Roth war ein begnadeter Erzähler, der in knappen Worten ganze Welten entstehen ließ. Der Schauplatz seines Werkes war die Donaumonarchie, der Vielvölkerstaat, dessen Untergang Roth zeitlebens betrauerte. Die große Hörbuch Box beinhaltet Roths größte Werke: Die Romane "Hiob" und "Radetzkymarsch" sowie die Erzählungen Stationschef Fallmerayer, Triumph der Schönheit, Die Büste des Kaisers, Legende vom heiligen Trinker, Der Leviathan.
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Erich Schmidt Verlag Joseph Roths Fiktionen des Faktischen A1000364353
Irmgard Wirtz spannt in ihrer Untersuchung zu Joseph Roth den Bogen vom journalistischen Frühwerk zum belletristischen Spätwerk des österreichischen Exilautors. Erstmals wird die Poetik des Feuilletons auf der Basis ganzer Feuilletonzyklen zum Gegenstand der Analyse. Die Feuilletons erscheinen dabei nicht allein als Dokumente städtischen Lebens in Wien oder Berlin während der Krise und Konjunktur der zwanziger Jahre, sondern sie werden als Zeugnisse der fiktionalen Fertigkeit gewürdigt, für die Roths Prosa längst bekannt ist. Umgekehrt verfährt die Verfasserin mit dem wenig beachteten Roman "Die Geschichte von der 1002. Nacht". Was sich als Märchen ankündigt, wird auf seine Historizität geprüft und erweist sich im doppelten Wortsinn als versinnlichte Geschichte.
1 - 2 Wochen
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Narr Francke Attempto Ästhetik der Marginalität im Werk von Joseph Roth A1032757189
Ausgehend von der Frage des Dritte-Welt- oder Afrika-Bezugs in Joseph Roths Texten untersucht die Arbeit die Marginalität von dessen Hauptgestalten am Beispiel ausgewählter Romane und essayistischer Texte. Das Kernanliegen der Untersuchung ist es zu zeigen, wie die imperiale Begegnung zwischen Europa und Afrika in Roths Werk thematisiert und dargestellt wird. Dabei ergeben sich u.a. folgende Problemkreise: Was ist Marginalität bei Joseph Roth? Wie kommt die Marginalität von Roths Gestalten zum Vorschein? Inwiefern lässt sich diese Marginalität auf einen globalen Zusammenhang übertragen?
3 - 5 Tagen
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Frölich und Kaufmann Joseph Roth. Die Geschichte der 1002. Nacht. 1 MP3-CD. 781703
Wien um 1880: Der persische Schah besucht die Hauptstadt. Gelangweilt von seinen Haremsdamen verlangt er die verheiratete Gräfin W. als Gespielin für eine Nacht. Ein moralisches und diplomatisches Dilemma, für das der anwesende Baron von Taittinger zum Glück eine Lösung kennt: Er lässt die Prostituierte Mizzi Schinagl, die der Gräfin stark ähnelt, fürstlich ausstaffieren und präsentiert sie dem persischen Herrscher. Der Schah ist zufrieden, das Problem scheint gelöst, doch die 1002. Liebesnacht der Prostituierten bleibt nicht ohne skandalöse Folgen. Gustl Weishappel liest Roths fesselnden Roman, der die Doppelmoral seiner Zeit gekonnt unter die Lupe nimmt. »Ein grandioses Unsittengemälde, bitterbös und spitz, wie nur Roth es konnte.« (Büchermagazin)
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Frölich und Kaufmann Joseph Roth. Das falsche Gewicht. Die Geschichte eines Eichmeisters. 1 mp3-CD. 1483730
Nach zwölf Jahren Militärdienst übernimmt der gewissenhafte Anselm Eibenschütz seiner Frau zuliebe den Posten eines Eichmeisters. Auf einem kleinen Wagen fährt er durch Dörfer und prüft Maße und Gewichte der Händler. Einsam inmitten von Gaunern und Deserteuren wird der Eichmeister von seiner Frau betrogen, er selbst aber schafft es, den größten aller Halunken hinter Gitter zu bringen. Er verliebt sich in dessen Freundin und genießt einen Sommer lang sein Glück. Doch dann beginnt sein unausweichlicher Abstieg. Axel Corti liest Roths fesselnden Roman, den dieser 1937 im Pariser Exil verfasste.
4-10 Werktage
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Frölich und Kaufmann Joseph Roth. Beichte eines Mörders, erzählt in einer Nacht. 1 MP3-CD. 758515
Paris in den 1930ern: Im Restaurant »Tari-Bari« erzählt Stammgast Semjon Golubtschik, seines Zeichens ehemaliger Spitzel der zaristischen Geheimpolizei, seine turbulente Lebensgeschichte. Diese nimmt ihren Anfang mit seiner Geburt als unehelicher Sohn des Fürsten Krapotkin, dessen legitimer Nachfolger bald zu seinem größten Gegenspieler wird. Die Geschichte spinnt sich fort über seine leidenschaftliche Beziehung zum Mannequin Lutetia und mündet in der Beichte eines brutalen Doppelmordes. Ein grausiges Geständnis. Doch am Ende der Nacht ist nichts so, wie es zunächst schien. Ungekürzt gelesen von Peter Matic, entfaltet Roths Roman über die Macht des Bösen seine volle Kraft.
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GRIN Die weiblichen Angestellten der 20er am Beispiel der Telefonfräulein im Feuilleton Joseph Roths
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Medienwissenschaften), Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: EinleitungKaum eine andere literarische Gattung zeichnet ein Bild der Gesellschaft der Goldenen 20er Jahre in solch einer verdichteten und prägnanten Form wie das Feuilleton. Seine Wiener Vertreter, u.a. Alfred Polgar, Joseph Roth, Egon Erwin Kisch, Soma Morgenstern, recherchierten im Alltag, in den Menschenmassen der Großstadt, in Theatern, Cafés und auf der Straße. Ihre Feuilletons gleichen kleinen Preziosen, in denen noch das kleinste, alltäglichste, unauffälligste Detail als eine kleine Kostbarkeit bearbeitet und geschliffen wurde. Besonderes die Vielfalt der Feuilletons von Joseph Roth liefert ein sehr anschauliches und vielseitiges Bild der Wiener Gesellschaft der 20er. Alfred Polgar, der Vorbild und Mentor Roths war, prägte den Begriff des "Wiener Feuilletonismus". Polgar leitete 1919/20 den Feuilletonteil der Wiener bürgerlichen Tageszeitung "Der Neue Tag", welche als ein dem Pazifismus verschriebenes Blatt galt. Der junge Journalist Roth lernt hier das Handwerk des Feuilletonisten. Dazu gehört in erster Linie der Verzicht auf Rührseligkeit und Sentimentalität. Roths publizistisches Schaffen zeigt deutlich, daß die Qualität des Feuilletons nicht in den Themen, sondern in der sprachlichen Gestaltung liegt.Soma Morgenstern sagte über Roth, seine wahren Kunstwerke seien nicht die Reiseberichte, Essays und Romane, sondern seine Feuilletons. Sie weisen einen Kunstcharakter auf. Ihre Poetik kommt in einem speziellen Zeichen- und Zeitbegriff sowie einer besonderen Figurenkonzeption zum Vorschein. Roth, der sich als "Grenzgänger" und "Bürger zweier Welten", der Publizistik wie der Erzählkunst, profiliert hat, der in den verschiedenen Gattungen journalistischer Texte und gleichermaßen in der Poesie längst als ein Autor von hohem Rang gilt, gebraucht das Feuilleton als literarisches Werkzeug für seine meinungsäußernde, wertende, informativ-argumentativ unterhaltende Impressionen über das gesellschaftliche und soziokulturelle Alltagsleben in den Großstadtmetropolen Wien und Berlin. Ein besonders beliebtes Thema der Zeit stellt das Phänomen der "neuen Frau" dar, welche vor dem Ersten Weltkrieg in der Bohéme, als berufliche Rarität oder als literarische Konvention existiert, in den Zwanzigern jedoch zur Massenerscheinung wird. In der vorliegenden Arbeit möchte ich anhand eines ausgewählten Feuilletons über die Telephonzentrale, welches Roth in seiner Wiener Zeit verfasst hat, die Erscheinung der "neuen Frau" als Angestellte und Konsumentin abbilden. [...]
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GRIN Die weiblichen Angestellten der 20er am Beispiel der Telefonfräulein im Feuilleton Joseph Roths A1005620098
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Medienwissenschaften), Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: EinleitungKaum eine andere literarische Gattung zeichnet ein Bild der Gesellschaft der Goldenen 20er Jahre in solch einer verdichteten und prägnanten Form wie das Feuilleton. Seine Wiener Vertreter, u.a. Alfred Polgar, Joseph Roth, Egon Erwin Kisch, Soma Morgenstern, recherchierten im Alltag, in den Menschenmassen der Großstadt, in Theatern, Cafés und auf der Straße. Ihre Feuilletons gleichen kleinen Preziosen, in denen noch das kleinste, alltäglichste, unauffälligste Detail als eine kleine Kostbarkeit bearbeitet und geschliffen wurde. Besonderes die Vielfalt der Feuilletons von Joseph Roth liefert ein sehr anschauliches und vielseitiges Bild der Wiener Gesellschaft der 20er. Alfred Polgar, der Vorbild und Mentor Roths war, prägte den Begriff des "Wiener Feuilletonismus". Polgar leitete 1919/20 den Feuilletonteil der Wiener bürgerlichen Tageszeitung "Der Neue Tag", welche als ein dem Pazifismus verschriebenes Blatt galt. Der junge Journalist Roth lernt hier das Handwerk des Feuilletonisten. Dazu gehört in erster Linie der Verzicht auf Rührseligkeit und Sentimentalität. Roths publizistisches Schaffen zeigt deutlich, daß die Qualität des Feuilletons nicht in den Themen, sondern in der sprachlichen Gestaltung liegt.Soma Morgenstern sagte über Roth, seine wahren Kunstwerke seien nicht die Reiseberichte, Essays und Romane, sondern seine Feuilletons. Sie weisen einen Kunstcharakter auf. Ihre Poetik kommt in einem speziellen Zeichen- und Zeitbegriff sowie einer besonderen Figurenkonzeption zum Vorschein. Roth, der sich als "Grenzgänger" und "Bürger zweier Welten", der Publizistik wie der Erzählkunst, profiliert hat, der in den verschiedenen Gattungen journalistischer Texte und gleichermaßen in der Poesie längst als ein Autor von hohem Rang gilt, gebraucht das Feuilleton als literarisches Werkzeug für seine meinungsäußernde, wertende, informativ-argumentativ unterhaltende Impressionen über das gesellschaftliche und soziokulturelle Alltagsleben in den Großstadtmetropolen Wien und Berlin. Ein besonders beliebtes Thema der Zeit stellt das Phänomen der "neuen Frau" dar, welche vor dem Ersten Weltkrieg in der Bohéme, als berufliche Rarität oder als literarische Konvention existiert, in den Zwanzigern jedoch zur Massenerscheinung wird. In der vorliegenden Arbeit möchte ich anhand eines ausgewählten Feuilletons über die Telephonzentrale, welches Roth in seiner Wiener Zeit verfasst hat, die Erscheinung der "neuen Frau" als Angestellte und Konsumentin abbilden. [...]
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Kiepenheuer & Witsch GmbH Sehnsucht nach Paris, Heimweh nach Prag, Belletristik von Joseph Roth, Helmut Peschina
Alles, was ich besitze, sind drei Koffer. Ein Lebensmosaik Joseph Roths. Aus eigenen Briefen, Feuilletons und ausgewählten Prosaarbeiten, die Joseph Roths Empfindungen und Eindrücke von Menschen, Situationen und politischen Verhältnissen beschreiben, entsteht ein Mosaik der Stationen seines Lebens. "Ich habe keine Heimat, wenn ich von der Tatsache absehe, dass ich in mir selbst zu Hause bin." Dieser Satz Joseph Roths charakterisiert ihn wie kaum ein anderer als das, was er Zeit seines Lebens war: ein Getriebener. 1913 kommt der Neunzehnjährige aus Lemberg in Galizien zum Studium nach Wien. 1939 stirbt Joseph Roth im Pariser Exil. Dazwischen liegt ein rast- und ruheloses Leben als Dichter, Schriftsteller und Journalist, das ihn von Wien über Berlin, wo seine ersten Romane erscheinen (Hotel Savoy, 1924), und Russland schliesslich in die französische Hauptstadt führt.
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Frank & Timme Joseph Roth - Städtebilder, Fachbücher von Heinz Lunzer, Victoria Lunzer-Talos, Stéphane Pesnel, Erika Tunner
Joseph Roth (1894-1939), dessen schriftstellerisches Werk zu gleichen Teilen erzählende Literatur und Journalismus umfasst, war ein Meister im Beschreiben von Städten. Dabei ging es ihm nicht um die Architektur, die Politik oder die Wirtschaftsleistung, sondern um das Leben in den Strassen, die Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung, der Eingrenzung und der spezifischen Existenzfindung und -störung, die einfache und arme Leute betraf. Dies konnte er nüchtern, präzise, wehmütig und doch nicht ohne Ironie darstellen. Dieses Buch vereint Untersuchungen zu den urbanen Eindrücken, die Roth in seinen Romanen vermittelt (z. B. in "Hiob" und "Die Flucht ohne Ende"), sowie Studien zu seinen journalistischen Texten über Berlin, Paris, das Burgenland, Albanien und insbesondere Südfrankreich.
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