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Taschen Pop Art A1035780834
Pop Art erreichte in den 1960er-Jahren ihren Höhepunkt. Die Bewegung, die als Revolte gegen bürgerliche Haltungen zu Kunst und Kultur begonnen hatte, wollte ergründen, was eigentlich ein Kunstwerk ausmacht , und hinterfragte schließlich die gesamte moderne Gesellschaft mit ihrer Konsumkultur sowie die Rolle des Künstlers. Die Themen der Pop-Art-Künstler waren Materialismus, Medien und Celebrity-Kult; sie schöpften aus Quellen des Massenmarktes, von Werbung und Comics über die Gesichter von Hollywoodstars bis hin zur Verpackung von Konsumprodukten – Letzteres sollte später in Form von Andy Warhols Campbell’s-Suppendosen Kultstatus erlangen. Durch die Erhöhung solcher populärer, banaler und kitschiger Bilder forderte Pop Art das Establishment heraus. Durch den Einsatz moderner Vervielfältigungstechniken wie dem Siebdruckverfahren wurde zudem die Bedeutung des einzelnen Künstlers reduziert. Dieses Buch stellt u. a. Werke von Andy Warhol , Allen Jones , Ed Ruscha , Robert Indiana , Jasper Johns , Robert Rauschenberg und Roy Lichtenstein vor und untersucht daran Wirkung und Einfluss einer der bedeutendsten Bewegungen der Moderne.
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Auer Verlag Pop-Art - Surrealismus - Expressionismus, Schulbücher von Gerlinde Blahak
Von der Betrachtung von Bildern zu den eigenen Handlungen: der beste und einfachste Weg, moderne Künstler und ihre Werke zu verstehen. Fragt man Schüler nach ihrem Wissen über Kunstepochen oder Künstler, wissen sie oft nicht viel darüber. Die Lehrpläne verlangen jedoch die Vermittlung von Wissen im Bereich der Kunstgeschichte. Dieses Buch schafft Abhilfe! Mithilfe ausgewählter Künstler und ihrer Werke werden die Schüler in einige kunsthistorische Epochen der Moderne eingeführt. Das ist sehr einfach und zeitsparend für Sie, denn zu jedem Künstler finden Sie eine kurze Biografie, ein ausgewähltes Kunstwerk und Anleitungen zur Betrachtung der Bilder. Durch intensive Beobachtung der Bilder werden die Schüler angeleitet, die charakteristischen Stilmittel jedes Künstlers zu erkennen und diese dann in ihren eigenen Arbeiten zu zitieren und zu integrieren. Bei der Auswahl der Kunstwerke wurde besonders darauf geachtet, dass sowohl das Thema als auch die Gedankenwelt altersgerecht sind. Die anschliessende praktische Arbeit wird durch Lehrerinformationen mit Angaben zu Zeitaufwand, Klassenstufe, Kompetenzen, Hinweisen zur Umsetzung, Varianten, Materialien und einem Arbeitsblatt für die Schüler mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen erleichtert. In der künstlerischen Produktion erhalten die Schüler viel Spielraum für eigene Ideen. So können Sie Ihre Schüler für moderne Kunst begeistern! Die Themen: - Pop Art: Niki de Saint Phalle und Roy Lichtenstein - Surrealismus: Joan Miró, Max Ernst und René Magritte - Expressionismus: Gabriele Münter und Henri Matisse - Kubismus: Pablo Picasso - Fantasiebilder: Marc Chagall Der Band enthält: - Ausgewählte Kunstwerke in Farbe - Biografien der Künstler - Anleitungen zur Betrachtung der Bilder - Praktische Aufgaben mit Lehrerinformationen und Schülerarbeitsblatt - Zeichenhilfen - Farbige Schülerarbeiten.
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Dorling Kindersley Verlag Big Ideas. Das Kunst-Buch / Caroline Bugler, Ann Kramer, Marcus Weeks, Maud Whatley, Iain Zaczek
Produktdetails Autor , Caroline Bugler, Ann Kramer, Marcus Weeks, Maud Whatley, Iain Zaczek, |Genre , Sachbücher, |Sprache , Deutsch, |Anzahl Seiten , 352, |Verlag , DK Verlag Dorling Kindersley, |Einband , Gebundene Ausgabe, |Auflage , 1. Auflage, |Erscheinungsdatum , 2018-09-28, |ISBN-Nummer , 9783831035373, | Allgemein Themenwelten , pablo picasso henri matisse wassily kandinsky kunst verstehen salvador dalí romantik kunst für dummies installation kunstgeschichte buch zeichnung kunst einfach erklärt kunst epochen claude monet kunstgeschichte verstehen künstler laokoon gruppe zeitgenössisch der wanderer über dem nebelmeer rembrandt antike louise bourgeois whaam! roy lichtenstein abstrakt skulptur kunst buch gustav klimt einführung edvard munch nachschlagewerk moderne renaissance kunst bildhauer barock selbstbildnis mit zwei kreisen joseph beuys bild maler prähistorisch kunstgeschichte die beständigkeit der erinnerung malerei albrecht dürer aquarell caspar david friedrich gerokreuz ernst ludwig kirchner performance mittelalter symbolismus gemälde pop art manierismus nachhilfe klassizismus Kunst Buch Kunst verstehen Kunstgeschichte Buch Kunst Kunstgeschichte, |
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Snoeck Marius Lüscher: Untitled Paintings A1076356394
Es ist eine seltsame, »an kein Vorwissen appellierende Ordnung«, die uns die abstrakten Bilder von Marius Lüscher vorgeben, wie Dieter Schwarz, ehedem Direktor des Kunst Museum Winterthur, in seinem begleitenden Essay schreibt. Mit 160 bis 220 cm Höhe und in vertikalem Format verweigern die Bilder einen landschaftlichen Eindruck, wie sie auch jede Anspielung auf die menschliche Figur vermeiden, der dieses Format traditionell vorbehalten war. »Es gibt keine an Anatomie erinnernde interne Gliederung der Bildfläche, noch fügen sich die verwendeten Formen zu Ensembles, die dazu einladen, sich darin körperlich wiederzufinden. Selbst die Metapher von architektonischen Konstruktionen trifft nicht zu.« Vielmehr löst sich die Identität der gemalten Fläche und der Bildfläche auf, die Formen stehen auf einem neutralen weißen Grund, mit dem sie interagieren – eine Transparenz wird durch Opulenz ersetzt. »Aus den sich hieraus ergebenden Möglichkeiten, die keine stabile, sondern eine variable Menge darstellen, konstituiert sich die Malerei von Marius Lüscher seit 2010. Der Maler selbst bezeichnet diese Arbeit auf dem Hintergrund der historischen Abstraktion sowie der Abstraktion der Nachkriegszeit als ›Abstraktion der Abstraktion‹, denn er sucht nicht etwa wie Roy Lichtenstein die abstrakte Malerei als historische Fiktion abzubilden, er versucht vielmehr auf der Seite der ungegenständlichen Malerei zu bleiben und diese zu historisieren, sie als reale Arbeitsmöglichkeit lebendig zu halten.«
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Frölich und Kaufmann Diana Slip Zeichenakademie. 1118420
Der vielseitige französische Verleger Leon Vidal erfand in den 30er Jahren die Kunstfigur Diana Slip, die Dessous für die Mädchen der luxuriösen Freudenhäuser, sowie für die verwöhnte, reiche Privatkundschaft präsentierte. Vidals exzellent gezeichneten erotischen Kreationen machten Paris für alle Zeiten zur Hauptstadt der Dessous. Die »Diana Zeichenakademie« die unauffindbaren lingeries érotiques von 1937 wieder auferstehen: Die 20 schönsten Diana-Illustrationen, aufwendig gedruckt auf feinstem Fedrigoni-Papier, verstreut in einem 16 x 23cm großen Zeichenbuch mit 60 heraustrennbaren Blättern. Das ganze versteckt sich unter einem amerikanischen Schulbuchumschlag, der schon 1964 Roy Lichtenstein zu einem seiner schönsten Pop-Art Bilder inspirierte. Ein wertvolles Geschenk für sie und ihn - zum Zeichnen und zum Träumen.
1-3 Werktage
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Frölich und Kaufmann BMW Art Cars. 1596560
Zwölf Jahre nach der ersten Fahrt des Benz Patent-Motorwagens Nummer 1 im Juli 1886 rast in Henri de Toulouse-Lautrecs Lithografie Der Automobilist ein Wagen quer durchs Bild. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erscheint mit La 628-E8 ein Roman, der die Autonummer seines Verfassers Octave Mirbeau im Titel trägt. Filippo Tommaso Marinetti wertet in seinem Futuristischen Manifest die Schönheit des Aufheulens und die Schnelligkeit eines Rennwagens höher als die Ästhetik der Nike von Samothrake. Seit seiner Erfindung setzen sich Künstler mit dem Automobil auseinander. Dabei spielen die BMW Art Cars eine zentrale Rolle: Alexander Calders BMW 3.0 CSL bildete 1975 den Auftakt einer Reihe, die von Hervé Poulain, Liebhaber von Autorennen und Kunstwerken sowie BMW Motorsportchef Jochen Neerpasch ins Leben gerufen wurde. Seither haben 20 Künstler BMW Modelle entworfen, wobei sich viele »rolling sculptures« nicht nur in Museen, sondern zuvor auch auf der Rennstrecke von Le Mans bewährten. John Baldessari, Alexander Calder, Sandro Chia, Ken Done, Olafur Eliasson, Cao Fei, Ernst Fuchs, David Hockney, Jenny Holzer, Michael Jagamara Nelson, Matazo Kayama, Jeff Koons, Roy Lichtenstein, Esther Mahlangu, César Manrique, Julie Mehretu, A.R. Penck, Robert Rauschenberg, Frank Stella, Andy Warhol.
4-10 Werktage
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Verlag für moderne Kunst Animalia A1078569944
Mit der Ausstellung Animalia. Von Tieren und Menschen untersucht die Heidi Horten Collection das komplexe Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Der aus der Biologie entlehnte Begriff Animalia dient dabei als Leitgedanke einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Umgang des Menschen mit dem Tier, der sich in ca. 90 Kunstwerken aus dem 20. und 21. Jahrhundert spiegelt. Abgeleitet von anima, dem lateinischen Wort für Atem oder Seele, umfasst der vom Naturforscher Carl von Linné (1707–1778) geprägte Terminus Animalia Mensch und Tier gleichermaßen. Im Kontrast zu diesem Modell der Gleichrangigkeit ist der Umgang des Menschen mit dem Tier von einer deutlichen Hierarchie geprägt. Als vermeintlicher „Höhepunkt der Evolution“, als Wesen der Vernunft, das sich über die tierische Welt erhebt, weist der Mensch dem Tier ambivalente Rollen zu. Künstlerische Repräsentationen, die diese unterschiedlichen Zuschreibungen sichtbar machen, sagen dabei viel über den Menschen selbst aus, sie erlauben Rückschlüsse auf sein Selbstverständnis und seine Methoden der Projektion. So ist der Mensch in jedem Bild des Tieres bereits präsent – selbst dann, wenn er nicht Teil der Darstellung ist. Die Publikation geht der Frage nach, welche sozialen, gesellschaftlichen und historischen Strukturen in den Darstellungen von Tieren eingeschrieben sind. Sie spannen den Bogen von der Idee des „besten Freundes des Menschen“ über die Vermenschlichung und Verdinglichung des Tiers bis hin zu seiner Ausbeutung. Gleichzeitig erlaubt die Ausstellung den Ausblick auf ANIMALIA als gedankliches Experiment – über eine gemeinsame biologische Kategorie hinaus – als Prinzip eines gemeinsamen Lebensmodells, das Tiere als Mitgeschöpfe und Mitakteure denkt. Künstler:innen: Karel Appel, Cory Arcangel, Miquel Barceló, Georg Baselitz, Dominika Bednarsky, Cosima von Bonin, Rembrandt Bugatti, Marc Chagall, George Condo, Mark Dion, Jean Dufy, Gerhart Frankl, Helene Funke, Matthias Garff, August Gaul, Gelatin, Lena Henke, Damien Hirst, Edgar Honetschläger, Hörner/Antlfinger, Anna Jermolaewa, Birgit Jürgenssen, Sanna Kannisto, Gülsün Karamustafa, Erika Giovanna Klien, Stanislaw Kubicki, François-Xavier Lalanne, Maria Lassnig, Fernand Léger, Roy Lichtenstein, Angelika Loderer, Constantin Luser, Franz Marc, Sarah Morris, Alois Mosbacher, Ulrike Müller, Meret Oppenheim, Michèle Pagel, Yan Pei-Ming, Pablo Picasso, Lili Reynaud-Dewar, Germaine Richier, Corinne L. Rusch, Kristof Santy, Anne Speier, Margherita Spiluttini, Curt Stenvert, Melanie Thoeni, Philipp Timischl, Wilhelm Trübner, Not Vital, Kay Walkowiak, Andy Warhol.
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Lindemanns Verlag & Agentur Schweinereien für Fortgeschrittene A1038032448
Vergessen Sie alles, was Sie bisher über „Schweinereien“ zu wissen glaubten. Ein Plädoyer für mehr Respekt des Menschen gegenüber der ihm so ähnlichen Kreatur Schwein. Der Autor Steffen Barth jongliert in 185 Wortspielen mit den Begriffen Mensch – Schwein – Sau in vieldeutiger Weise. 85 dieser Wortspiele hat Ulf Puder malerisch umgesetzt; die unbebilderten Wortspiele auf den weiteren Seiten lassen bewusst den Lesern Raum für eigene Assoziationen und Kopfkino. Ein Kosmos von „Schweinereien“, wie er bislang noch nicht bekannt war. Fantasie, Geist, Witz, Ernst und Ironie verbinden sich so zu einer „ménage à cinque“. Für das Kapitel „Schweinereien in der Malerei“ hat Wolfgang Beltracchi drei Bilder gefertigt: Schweine im Stil von Max Ernst, Roy Lichtenstein und Henri Matisse. Je eine Arbeit von Horst Janssen, Marc Haeberlin und Tomi Ungerer runden das Thema „Schweinereien“ ab. Im zweiten Teil des Buches steuern die Spitzenköche Eckart Witzigmann, Marc Haeberlin, Hans Haas, Harald Wohlfahrt, Joachim Wissler, Heinz Reitbauer, Paul Stradner, Hans-Paul Steiner, Douce Steiner, André Jaeger, Vincent Klink, Alfons Schuhbeck, Karl-Emil Kuntz und Thomas Thielemann Beiträge zur kulinarischen Rehabilitierung des Schweines bei und plädieren für einen anderen Umgang der Menschen mit den Schweinen. Von Barbara Siebeck stammen vier Fotos zu „Schweinereien“. Karl Ludwig Schweisfurth (Herrmannsdorfer Landwerkstätten) und Franz Keller (Adlerwirtschaft und Falkenhof) berichten über ihren Umgang mit alten Schweinerassen, Markus Bassler zeigt fünf Fotos der Bunten Bentheimer Schweine, Winzer Hanspeter Ziereisen und Schnapsbrenner Christoph Keller schreiben zu Gemeinsamkeiten des Weins und des Schnapses mit den Schweinen. Maria Wruck und Davina Platz stellen das Projekt der Anima-Stiftung Baden-Baden und Sasbachwalden vor. Schwein oder nicht Schwein, das ist keine Frage!
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Prestel KAWS A1075047163
KAWS. Art & Comic untersucht die Wechselwirkung von Comics, Bildergeschichten, Cartoons und Kunst. Die Publikation rückt den US-amerikanischen Künstler KAWS in einen Dialog mit ausgewählten Positionen der Gegenwart und betont die künstlerische Autonomie seiner Charaktere, die Straßen-, Pop-, kommerzielle und öffentliche Kunst miteinander verbinden. Comics tragen die Kennzeichen einer universalen Sprache und existieren in vielen Kulturen als eine eingängige Art Geschichten grafisch, in Wort und Bild, zu erzählen. Jean-Michel Basquiat, Ad Reinhardt und Kerry James Marshall entwerfen als bildende Künstler nahezu klassische Comics. Karikatur, Satire und eine kaderförmige Narration in Frames waren auch schon vor der Erfindung der Kamera und des (Animations-)Filmes eine attraktive Art, Geschichten zu vermitteln: grenzüberschreitend und transnational, sprechen sie alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten an. Ab den 1960er-Jahren stellen Künstler*innen wie Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg und Keith Haring die Grenze zwischen High & Low Art radikal in Frage. Prominente Positionen der Gegenwartskunst reichen von KAWS und Joyce Pensato über Nicole Eisenman bis Peter Saul. KAWS, der in den 1990er-Jahren als Graffiti-Künstler arbeitete, übermalte Plakate und Werbung im öffentlichen Raum, indem er die Gesichter auf Postern mit seinen typischen Markierungen, durchkreuzten Augen, versah. Besonders bekannt ist er für seine überdimensionierten figurativen Skulpturen aus verschiedensten Materialien wie Bronze oder Holz, häufig Inflatables, im öffentlichen Raum. Seine COMPANIONs und ACCOMPLICEs, wie er manche von ihnen nennt, zeigt er selbstbewusst, schüchtern oder traurig. Manchmal umarmen sie sich, manchmal sitzen sie da und halten die Hände über das Gesicht und schämen sich. Häufig sind sie allein, isoliert und melancholisch dargestellt, ein anderes Mal tauchen sie in einer Gruppe oder als Familie auf. Comicfiguren ziehen sich leitmotivisch durch die Publikation und finden sich im Werk einer aktuellen Künstler*innengeneration wie die Pink Panther-Gemälde von Katherine Bernhardt, die Keramikfiguren der venezolanischen Künstlerin Magdalena Suarez Frimkess und die von der asiatischen Mangakultur inspirierten Gemälde von Isolde Maria Joham wieder: Nicht nur als Referenz bedienen sich Künstler*innen der Welt der Comics, sie untersuchen in ihrer Darstellung, in der Abbildung ihrer Physiognomie, in Gesten und Bewegungen spezifische Charaktere und ihre psychischen Dispositionen.
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Frölich und Kaufmann KAWS. Art & Comic. 1646940
KAWS. Art & Comic untersucht die Wechselwirkung von Comics, Bildergeschichten, Cartoons und Kunst. Die Publikation rückt den US-amerikanischen Künstler KAWS in einen Dialog mit ausgewählten Positionen der Gegenwart und betont die künstlerische Autonomie seiner Charaktere, die Straßen-, Pop-, kommerzielle und öffentliche Kunst miteinander verbinden.Comics tragen die Kennzeichen einer universalen Sprache und existieren in vielen Kulturen als eine eingängige Art Geschichten grafisch, in Wort und Bild, zu erzählen. Jean-Michel Basquiat, Ad Reinhardt und Kerry James Marshall entwerfen als bildende Künstler nahezu klassische Comics. Karikatur, Satire und eine kaderförmige Narration in Frames waren auch schon vor der Erfindung der Kamera und des (Animations-)Filmes eine attraktive Art, Geschichten zu vermitteln: grenzüberschreitend und transnational, sprechen sie alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten an. Ab den 1960er-Jahren stellen Künstler wie Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg und Keith Haring die Grenze zwischen High & Low Art radikal in Frage. Prominente Positionen der Gegenwartskunst reichen von KAWS und Joyce Pensato über Nicole Eisenman bis Peter Saul. KAWS, der in den 1990er-Jahren als Graffiti-Künstler arbeitete, übermalte Plakate und Werbung im öffentlichen Raum, indem er die Gesichter auf Postern mit seinen typischen Markierungen, durchkreuzten Augen, versah. Besonders bekannt ist er für seine überdimensionierten figurativen Skulpturen aus verschiedensten Materialien wie Bronze oder Holz, häufig Inflatables, im öffentlichen Raum. Seine COMPANIONs und ACCOMPLICEs, wie er manche von ihnen nennt, zeigt er selbstbewusst, schüchtern oder traurig. Manchmal umarmen sie sich, manchmal sitzen sie da und halten die Hände über das Gesicht und schämen sich. Häufig sind sie allein, isoliert und melancholisch dargestellt, ein anderes Mal tauchen sie in einer Gruppe oder als Familie auf. Comicfiguren ziehen sich leitmotivisch durch die Publikation und finden sich im Werk einer aktuellen Künstlergeneration wie die Pink Panther-Gemälde von Katherine Bernhardt, die Keramikfiguren der venezolanischen Künstlerin Magdalena Suarez Frimkess und die von der asiatischen Mangakultur inspirierten Gemälde von Isolde Maria Joham wieder: Nicht nur als Referenz bedienen sich Künstler der Welt der Comics, sie untersuchen in ihrer Darstellung, in der Abbildung ihrer Physiognomie, in Gesten und Bewegungen spezifische Charaktere und ihre psychischen Dispositionen. (Ausstellungsdauer: 3.4. - 27.9.2026 Albertina Wien)
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