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E-artnow 40+ Abenteuerromane für den Lese-Urlaub A1070870835
Diese Sammlung wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert: Wir Seezigeuner (Robert Kraft) 20.000 Meilen unter dem Meer (Jules Verne) Der Graf von Monte Christo (Alexandre Dumas) Das Herz der Finsternis (Joseph Conrad) Das Tal des Grauens (Arthur Conan Doyle) Moby Dick (Herman Melville) Der Schatz im Silbersee (Karl May) Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (Jules Verne) Die geheimnisvolle Insel (Jules Verne) Reise um die Erde in 80 Tagen (Jules Verne) Der letzte Mohikaner (James Fenimore Cooper) Der rote Freibeuter (James Fenimore Cooper) Der Bienenjäger (James Fenimore Cooper) Benito Cereno (Herman Melville) Gullivers Reisen (Jonathan Swift) Die drei Musketiere (Alexandre Dumas) Die Abenteuer Tom Sawyers (Mark Twain) Die Abenteuer des Huckleberry Finn (Mark Twain) Robinson Crusoe (Daniel Defoe) Die Schatzinsel (Robert Louis Stevenson) Die Abenteuer David Balfours: Entführt & Catriona (Robert Louis Stevenson) Winnetou I-IV (Karl May) Ivanhoe (Walter Scott) Pharaonentöchter (Emilio Salgari) Der schwarze Korsar (Emilio Salgari) Die denkwürdigen Erlebnisse des Artur Gordon Pym (Edgar Allan Poe) Oliver Twist (Charles Dickens) Kim (Rudyard Kipling) Das Gespensterschiff oder der Fliegende Holländer (Frederick Kapitän Marryat) Königs-Eigen (Frederick Kapitän Marryat) Die Flußpiraten des Mississippi (Friedrich Gerstäcker) Robert des Schiffsjungen Fahrten und Abenteuer auf der deutschen Handels- und Kriegsflotte (Sophie Wörishöffer) Robinson in Australien (Amalie Schoppe) Nostromo (Joseph Conrad) Die Islandfischer (Pierre Loti ) Der Mann, der Donnerstag war (G. K. Chesterton) Micha Clarke (Arthur Conan Doyle) Onkel Bernac (Arthur Conan Doyle) Die Vestalinnen (Robert Kraft) Verwehte Spuren (Franz Treller) Mexicanische Nächte (Gustave Aimard)
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Hommage an große Künstler (Wandkalender 2026 DIN A2 hoch), CALVENDO Monatskalender A1075350028
Inspiriert durch grosse Künstler ab dem 19. Jh. und deren Lebensgeschichte wurden bekannte Kunstwerke respektvoll und im Pop Art Stil der Künstlerin Katja M. Zippo neu interpretiert. Das ideale Geschenk für Kunstinteressierte und Liebhaber. Auch für die Verschönerung der eigenen Wände ist der grossformatige Kalender im Pop Art Mix wie geschaffen. Hochwertiger Wandkalender mit 12 wunderschönen Bildern. Unsere Umwelt liegt uns am Herzen. Wir vermeiden Überproduktion und somit deutliche Abfallmengen, da wir bedarfsgerecht in Einzelfertigung in Deutschland (Made in Germany) produzieren. Wir halten unsere Transportwege kurz und sorgen für eine klimabewusste Logistik. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover | 12 Monatsseiten | 1 Indexseite | Papprücken hinten Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht. Abbildungen: Januar: Januar - Hommage an Niki de Saint Phalle Februar: Februar - Hommage an Wassily Kadinski März: März - Hommage an Henri Matisse April: April - Hommage an Roy Lichtenstein Mai: Mai - Hommage an Frida Kahlo Juni: Juni - Hommage an Pablo Picasso Juli: Juli - Hommage an Franz Marc August: August - Hommage an Andy Warhol September: September - Hommage an Gustav Klimt Oktober: Oktober - Hommage an Claude Monet November: November - Hommage an Keith Haring Dezember: Dezember- Hommage an Vincent van Gogh QUALITÄT - Hochwertiger Fotokalender mit 12 wunderschönen Motiven auf lichtbeständigem Bilderdruckpapier, robuste Spiralbindung mit Aufhängebügel. PERFEKTES GESCHENK – Kalender für Freunde und Familie, für Kinder und Erwachsene, jung und alt, zu Weihnachten, Geburtstag oder zwischendurch. VIELFALT – Bildkalender in verschiedenen Formaten, z.B. DIN A5, DIN A4, DIN A3 sowie DIN A2. Ob Naturmotiv, Gemälde oder Fotos, ideal für ein persönliches Wohlfühlambiente. Pop Art Mix, bekannte Maler und Arbeiten neu interpretiert von Autor(in): Katja M. Zippo
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Hommage an große Künstler (Tischkalender 2026 DIN A5 hoch), CALVENDO Monatskalender A1075344487
Inspiriert durch grosse Künstler ab dem 19. Jh. und deren Lebensgeschichte wurden bekannte Kunstwerke respektvoll und im Pop Art Stil der Künstlerin Katja M. Zippo neu interpretiert. Das ideale Geschenk für Kunstinteressierte und Liebhaber. Auch für die Verschönerung der eigenen Wände ist der grossformatige Kalender im Pop Art Mix wie geschaffen. Hochwertiger Tischkalender zum Aufstellen mit 12 wunderschönen Bildern. Unsere Umwelt liegt uns am Herzen. Wir vermeiden Überproduktion und somit deutliche Abfallmengen, da wir bedarfsgerecht in Einzelfertigung in Deutschland (Made in Germany) produzieren. Wir halten unsere Transportwege kurz und sorgen für eine klimabewusste Logistik. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover | 12 Monatsseiten | 1 Indexseite | Papprücken mit Aufstellerfunktion. Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht. Abbildungen: Januar: Januar - Hommage an Niki de Saint Phalle Februar: Februar - Hommage an Wassily Kadinski März: März - Hommage an Henri Matisse April: April - Hommage an Roy Lichtenstein Mai: Mai - Hommage an Frida Kahlo Juni: Juni - Hommage an Pablo Picasso Juli: Juli - Hommage an Franz Marc August: August - Hommage an Andy Warhol September: September - Hommage an Gustav Klimt Oktober: Oktober - Hommage an Claude Monet November: November - Hommage an Keith Haring Dezember: Dezember- Hommage an Vincent van Gogh QUALITÄT - Hochwertiger Fotokalender mit 12 wunderschönen Motiven auf lichtbeständigem Bilderdruckpapier, robuste Spiralbindung. PERFEKTES GESCHENK – Kalender für Freunde und Familie, für Kinder und Erwachsene, jung und alt, zu Weihnachten, Geburtstag oder zwischendurch. VIELFALT – Bildkalender in verschiedenen Formaten, z.B. DIN A5, DIN A4, DIN A3 sowie DIN A2. Ob Naturmotiv, Gemälde oder Fotos, ideal für ein persönliches Wohlfühlambiente. Pop Art Mix, bekannte Maler und Arbeiten neu interpretiert von Autor(in): Katja M. Zippo
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Hommage an große Künstler (Wandkalender 2026 DIN A4 hoch), CALVENDO Monatskalender A1075342940
Inspiriert durch grosse Künstler ab dem 19. Jh. und deren Lebensgeschichte wurden bekannte Kunstwerke respektvoll und im Pop Art Stil der Künstlerin Katja M. Zippo neu interpretiert. Das ideale Geschenk für Kunstinteressierte und Liebhaber. Auch für die Verschönerung der eigenen Wände ist der grossformatige Kalender im Pop Art Mix wie geschaffen. Hochwertiger Wandkalender mit 12 wunderschönen Bildern. Unsere Umwelt liegt uns am Herzen. Wir vermeiden Überproduktion und somit deutliche Abfallmengen, da wir bedarfsgerecht in Einzelfertigung in Deutschland (Made in Germany) produzieren. Wir halten unsere Transportwege kurz und sorgen für eine klimabewusste Logistik. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover | 12 Monatsseiten | 1 Indexseite | Papprücken hinten Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht. Abbildungen: Januar: Januar - Hommage an Niki de Saint Phalle Februar: Februar - Hommage an Wassily Kadinski März: März - Hommage an Henri Matisse April: April - Hommage an Roy Lichtenstein Mai: Mai - Hommage an Frida Kahlo Juni: Juni - Hommage an Pablo Picasso Juli: Juli - Hommage an Franz Marc August: August - Hommage an Andy Warhol September: September - Hommage an Gustav Klimt Oktober: Oktober - Hommage an Claude Monet November: November - Hommage an Keith Haring Dezember: Dezember- Hommage an Vincent van Gogh QUALITÄT - Hochwertiger Fotokalender mit 12 wunderschönen Motiven auf lichtbeständigem Bilderdruckpapier, robuste Spiralbindung mit Aufhängebügel. PERFEKTES GESCHENK – Kalender für Freunde und Familie, für Kinder und Erwachsene, jung und alt, zu Weihnachten, Geburtstag oder zwischendurch. VIELFALT – Bildkalender in verschiedenen Formaten, z.B. DIN A5, DIN A4, DIN A3 sowie DIN A2. Ob Naturmotiv, Gemälde oder Fotos, ideal für ein persönliches Wohlfühlambiente. Pop Art Mix, bekannte Maler und Arbeiten neu interpretiert von Autor(in): Katja M. Zippo
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Calvendo Alte Meister auf Zeitreise (hochwertiger Premium Wandkalender 2026 DIN A2 quer), Kunstdruck in Hochglanz A1074989083
Haben Sie sich jemals gefragt, wie die berühmten Figuren der klassischen Gemälde in unserer modernen Welt aussehen würden? Unser einzigartiger Kalender bringt genau das zum Leben! Mit einer kreativen Mischung aus klassischer Kunst und modernen Umgebungen bieten wir Ihnen jeden Monat ein Lächeln und einen neuen Blickwinkel auf die Meisterwerke der Vergangenheit. Dank der Magie der Künstlichen Intelligenz haben wir berühmte Gemälde in die heutige Zeit versetzt. Unsere KI hat historische Figuren in moderne oder absurde Szenarien eingefügt, die Sie zum Schmunzeln bringen werden. Genießen Sie Kunst ganz neu - ein ganzes Jahr lang. Premium Kunstdruck in Hochglanz in Museumsqualität. Damit die Papierbogen glatt an der Wand hängen, hat dieser hochwertige Kalender innovative Einstecktaschen. Sie schützen die großen Blätter vor Luftfeuchte-Effekten. Papier ist ein natürliches Material. Die Fasern reagieren auf Raumklimaschwankungen. Die Einsteckecken sollten daher nicht entfernt werden. Unsere Umwelt liegt uns am Herzen, daher setzen wir auf Einzelfertigung in Deutschland (Made in Germany) mit hochwertigen Materialien. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover 12 Monatsseiten 1 Indexseite stabiler Papprücken hinten 1 transparente Schutzfolie Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht. Abbildungen: Januar: Edvard Munch - Der Schrei Februar: Franz Marc - Das blaue Pferdchen März: Grand Wood - American Gothic April: Katsushika Hokusai - Die große Welle vor Kanagawa Mai: Rembrandt - Die Anatomie des Dr. Tulp Juni: Salvador Dali - Die Beständigkeit der Erinnerung Juli: Leonardo da Vinci - Das letzte Abendmahl August: Michelangelo - Die Erschaffung Adams September: Gustav Klimt - Der Kuss Oktober: Vincent van Gogh - Zwölf Sonnenblumen in einer Vase November: Carl Spitzweg - Der arme Poet Dezember: Jean Etienne Liotard - Das Schokoladenmädchen PREMIUM-LINIE - Brillanter Fotokalender mit 12 wunderschönen Motiven, Kunstdruck in Hochglanz in Museumsqualität. QUALITÄT - edle Materialien, stabile Rückwand mit 2 innovativen Einstecktaschen für eine optimale Präsentation an der Wand. PERFEKTES GESCHENK – Kalender für Freunde und Familie, für Kinder und Erwachsene, jung und alt, zu Weihnachten, Geburtstag oder zwischendurch. Kunst muss nicht langweilig sein - Alte Meister vom Museum ins echte Leben von Autor(in): Kerstin Waurick
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Calvendo Alte Meister auf Zeitreise (hochwertiger Premium Wandkalender 2026 DIN A2 quer), Kunstdruck in Hochglanz A1074989083
Haben Sie sich jemals gefragt, wie die berühmten Figuren der klassischen Gemälde in unserer modernen Welt aussehen würden? Unser einzigartiger Kalender bringt genau das zum Leben! Mit einer kreativen Mischung aus klassischer Kunst und modernen Umgebungen bieten wir Ihnen jeden Monat ein Lächeln und einen neuen Blickwinkel auf die Meisterwerke der Vergangenheit. Dank der Magie der Künstlichen Intelligenz haben wir berühmte Gemälde in die heutige Zeit versetzt. Unsere KI hat historische Figuren in moderne oder absurde Szenarien eingefügt, die Sie zum Schmunzeln bringen werden. Genießen Sie Kunst ganz neu - ein ganzes Jahr lang. Premium Kunstdruck in Hochglanz in Museumsqualität. Damit die Papierbogen glatt an der Wand hängen, hat dieser hochwertige Kalender innovative Einstecktaschen. Sie schützen die großen Blätter vor Luftfeuchte-Effekten. Papier ist ein natürliches Material. Die Fasern reagieren auf Raumklimaschwankungen. Die Einsteckecken sollten daher nicht entfernt werden. Unsere Umwelt liegt uns am Herzen, daher setzen wir auf Einzelfertigung in Deutschland (Made in Germany) mit hochwertigen Materialien. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover | 12 Monatsseiten | 1 Indexseite | stabiler Papprücken hinten | 1 transparente Schutzfolie Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht. Abbildungen: Januar: Edvard Munch - Der Schrei Februar: Franz Marc - Das blaue Pferdchen März: Grand Wood - American Gothic April: Katsushika Hokusai - Die große Welle vor Kanagawa Mai: Rembrandt - Die Anatomie des Dr. Tulp Juni: Salvador Dali - Die Beständigkeit der Erinnerung Juli: Leonardo da Vinci - Das letzte Abendmahl August: Michelangelo - Die Erschaffung Adams September: Gustav Klimt - Der Kuss Oktober: Vincent van Gogh - Zwölf Sonnenblumen in einer Vase November: Carl Spitzweg - Der arme Poet Dezember: Jean Etienne Liotard - Das Schokoladenmädchen PREMIUM-LINIE - Brillanter Fotokalender mit 12 wunderschönen Motiven, Kunstdruck in Hochglanz in Museumsqualität. QUALITÄT - edle Materialien, stabile Rückwand mit 2 innovativen Einstecktaschen für eine optimale Präsentation an der Wand. PERFEKTES GESCHENK – Kalender für Freunde und Familie, für Kinder und Erwachsene, jung und alt, zu Weihnachten, Geburtstag oder zwischendurch. Kunst muss nicht langweilig sein - Alte Meister vom Museum ins echte Leben von Autor(in): Kerstin Waurick
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Calvendo Teddy Kunstgalerie (hochwertiger Premium Wandkalender 2027 DIN A2 hoch), Kunstdruck in Hochglanz A1080743656
Klassische Kunst trifft auf flauschigen Charme: In diesem liebevoll gestalteten Kalender schlüpfen niedliche Teddys in die Rollen berühmter Gemälde der Kunstgeschichte. Von der „Mona Teddy“ über den „Teddywanderer“ bis zum „Teddyschrei“ entstehen originelle Neuinterpretationen bekannter Meisterwerke, die Kunstliebhaber und Bärenfreunde gleichermaßen begeistern. Die bärigen Bilder hat Steffani Lehmann mit Unterstützung einer KI editiert. Premium-Kunstdruck in Hochglanz und Museumsqualität. Innovative Einstecktaschen sorgen dafür, dass die hochwertigen Papierbogen glatt an der Wand hängen und vor den Auswirkungen von Luftfeuchtigkeit geschützt werden. Da Papier ein natürliches Material ist und auf Raumklimaschwankungen reagieren kann, sollten die Einsteckecken nicht entfernt werden. Unsere Umwelt liegt uns am Herzen, daher setzen wir auf Einzelfertigung in Europa mit hochwertigen Materialien. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover 12 Monatsseiten 1 Indexseite verstärkte Rückwand Abbildungen: Januar: Der Bücherbär (Der Bücherwurm von Carl Spitzweg, 1850) Februar: Teddy Gothic (American Gothic von Grant Wood, 1930) März: Teddys Mutter (Whistlers Mutter von James McNeill Whistler, 1871) April: Der Bärenschrei (Der Schrei von Edvard Munch, 1893) Mai: Das Teddy-Porträt (Das Arnolfini-Porträt von Jan van Eyck, 1434) Juni: Mona Teddy (Mona Lisa von Leonardo da Vinci, 1503-06) Juli: Bärenwanderer (Der Wanderer über dem Nebelmeer von Caspar David Friedrich, 1818) August: Teddy Tanz (Tanz in Bougival von Pierre-Auguste Renoir, 1883) September: Bärin mit Perlenohrring (Mädchen mit einem Perlenohrring von Johannes Vermeer, 1665) Oktober: Der Bär mit Goldhelm (Der Mann mit dem Goldhelm von Rembrandts Schüler,1650-55) November: Der Bärenkuss (Der Kuss von Gustav Klimt, 1908) Dezember: Sissi (Kaiserin Elisabeth von Österreich von Franz Xaver Winterhalter, 1865) PREMIUM-LINIE - Brillanter Bilderkalender mit 12 wunderschönen Motiven, Kunstdruck in Hochglanz in Museumsqualität. QUALITÄT - edle Materialien, stabile Rückwand mit 2 innovativen Einstecktaschen für eine optimale Präsentation an der Wand. NACHHALTIG - deutliche Abfallreduzierung durch bedarfsgerechte Einzelstückfertigung, Produktion in Europa und klimabewusste Logistik. VIELSEITIG – Kalender für Freunde und Familie, für Kinder und Erwachsene, jung und alt, zu Weihnachten, Geburtstag oder zwischendurch. Meisterwerke mit einem bärigen Augenzwinkern von Autor(in): Steffani Lehmann
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Karl-May Die blaue Schlange (Taschenbuch) A1069009061
Karl May gilt als der erfolgreichste deutsche Schriftsteller aller Zeiten. Freilich sind Bekanntheitsgrad und Auflagenhöhe nur eine Seite literarischen Erfolges. Wenigstens ebenso aussagekräftig für den Erfolg eines Autors wie das Interesse der Leser, Kritiker und Forscher ist die Frage, inwieweit seine Fantasien, seine Figuren und vielleicht sogar seine eigene Person andere dazu anregten, diese zum Vorwurf weiterer literarischer Erfindungen zu machen. Wie die vorliegende Sammlung von 'Karl-May-Geschichten' unterschiedlichster Art und sehr verschiedener Autoren nachdrücklich zeigt, ist auch dies bei Karl May in ungewöhnlichem Ausmaß und auf sehr vielfältige Weise geschehen. Es ist kein Zufall, dass die Anthologie mit drei eindeutigen Parodien beginnt. Tatsächlich stehen Parodien auf Mays Stil und seine Motive am Beginn der literarischen Rezeption seiner Werke. Die Texte des Jugend-Redakteurs Fritz von Ostini (Die blaue Schlange, 1901), eines Anonymus aus Aachen (Ich in Aachen, 1902) und des unerbittlichen May-Gegners Rudolf Lebius (Die Löwenjagd, 1905) aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts sind die hervorragendsten Beispiele dafür. Die umfangreichste Gruppe der 'Karl-May-Geschichten' bilden aber jene Romane, Erzählungen und Autobiografien, in denen Schriftsteller sich an ihre jugendliche Karl-May-Lektüre erinnern und diese zum Thema eigener Fiktionen machen. Danach folgen die Romanbiografien über May, in denen sich der Versuch, dieses vielfach gebrochene Leben nachzuerzählen, oft mit Fiktion und dichterischer Freiheit vermischt. Bedürfte es überhaupt noch eines Beweises dafür, dass Karl May inzwischen von seinen nachgeborenen Schriftstellerkollegen als beachtlicher, wenn auch höchst eigentümlicher Mensch und Autor wahrgenommen wird, so könnten ihn jene Erzählungen und Romane der letzten Jahre liefern, in denen sich 'Karl May' als Kunstfigur selbstständig macht und in nur noch lockerer Bindung an seine authentische Biografie die merkwürdigsten Begegnungen und Abenteuer erfährt. Inhalt: - Fritz von Ostini: Die blaue Schlange - Indianer-Roman von Karl May. (Schluß.) - Anonym: Ich in Aachen - Reiseroman von Karl May. (11. Fortsetzung.) - Rudolf Lebius: Die Löwenjagd. Reiseerlebnisse von Karl May - Leonhard Frank: Die Räuberbande - Roman [Auszug] - Wilhelm Matthießen: Karl Mays wunderbare Himmelfahrt - Ein Märchen - Paul Keller: Hero und Leander - Hans Reimann: Joe und Charlie - Nach Karl May - Hellmuth Unger: Mein Freund Winnetou - Heinrich Lhotzky: Ein unerwünschter Gast - Franz Kandolf: Spuk in der Villa Shatterhand - Otto Soyka: Old Shatterhand - Eine Erzählung - Otto Flake: Karl May bei den Mädchen - Harry Schreck: Ein Man denkt an Karl May - Gustav Renker: Der große Winnetou - Eine Schülergeschichte - Karl Heinz Dworczak: Das Leben Old Shatterhands - Der Roman Karl Mays, [Auszug] - Franz-Josef Weiszt: Karl May - Der Roman seines Lebens [Auszug] - Veit Bürkle: Frühe Liebesgeschichte um Karl May - Fritz Barthel: Letzte Abenteuer um Karl May [Auszug] - Hansotto Hatzig: An einem Tag in Riva - Eugen Oker: Winnetou in Bayern - Ein Roman für erwachsene Kinder [Auszüge] - Erich Heinemann: Gut gemacht, Winnetou - Erich Loest: Karl-May-Novelle - Albrecht Peter Kann: Karl May - So war sein Leben [Auszug] - Burghard Bartos: "Old Shatterhand, das bin ich." - Karl May [Auszug] - Peter Henisch: Vom Wunsch, Indianer zu werden - Wie Franz Kafka Karl May traf und trotzdem nicht in Amerika landete [Auszug] - Walter Püschel: Old Shatterhand in Moabit - Ein Karl-May-Roman [Auszug] - Lothar Reichel: Winnetou darf nicht sterben - Ein Jugendroman [Auszug] - Otto Kreiner: Abendsonne - Roman über Karl May [Auszug] - Juergen Heinzerling: Karl May und der Wettermacher - Roman [Auszug] - Otto Emersleben: In den Schründen der Arktik - Reiseerzählung [Auszug] - Hans Christoph Buch: Empor ins Reich der Edelmenschen oder: Wie Karl May Adolf Hitler traf - Cornelia Panzacchi: Im Tal der Bücher - Ein Roman phantastischer Reisen - Teil 1: Die Auen [Auszug]
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E-artnow 100 Meisterwerke der Weltliteratur - Klassiker die man kennen muss A1061826090
Die Geschichten, die jeder Mensch in seinem Leben erleben sollte - in dieser Sammlung finden Sie die wahren Meisterwerke der Weltliteratur, die bahnbrechenden Bücher, die zeitlosen Klassiker, die ewig bewegende Poesie: Selbstbetrachtungen (Marcus Aurelius) Aphorismen zur Lebensweisheit (Arthur Schopenhauer) Grashalme (Walt Whitman) Der Prozess (Franz Kafka) Das Herz der Finsternis (Joseph Conrad) Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde (Robert Louis Stevenson) Winnetou I-IV (Karl May) Der Graf von Monte Christo (Alexandre Dumas) Der letzte Mohikaner (James Fenimore Cooper) Die Abenteuer des Sherlock Holmes (Arthur Conan Doyle) Frankenstein (Mary Shelley) Das Geschenk der Weisen (O. Henry) Schachnovelle (Stefan Zweig) Eine Geschichte aus zwei Städten (Charles Dickens) Grimms Märchen Andersens Märchen Aus dem Leben eines Taugenichts (Joseph von Eichendorff) Mephisto (Klaus Mann) Die Leiden des jungen Werther (Goethe) Stolz und Vorurteil (Jane Austen) Sturmhöhe (Emily Brontë) Jane Eyre (Charlotte Brontë) Mein Herz (Else Lasker-Schüler) Deutschland. Ein Wintermärchen (Heinrich Heine) Moby-Dick (Herman Melville) Väter und Söhne (Turgenew) Soll und Haben (Gustav Freytag) Schau heimwärts, Engel! (Thomas Wolfe) Gullivers Reisen (Jonathan Swift) Die denkwürdigen Erlebnisse des Artur Gordon Pym (Edgar Allan Poe) Ivanhoe (Sir Walter Scott) Die Dame mit den Kamelien (Alexandre Dumas) Madame Bovary (Gustave Flaubert) Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge (Rainer Maria Rilke) Die Forsyte-Saga (John Galsworthy) Das Bildnis des Dorian Gray (Oscar Wilde) Schuld und Sühne (Fjodor Michailowitsch Dostojewski) Ben Hur (Lew Wallace) Kandide (Voltaire) Alice im Wunderland (Lewis Carroll) Heidi (Johanna Spyri) Die Abenteuer des Huckleberry Finn (Mark Twain) Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen (Selma Lagerlöf) Das Dschungelbuch (Rudyard Kipling) 20.000 Meilen unter den Meeren (Jules Verne) Wolfsblut (Jack London) Don Quijote (Miguel de Cervantes) Vater Goriot (Honoré de Balzac) Eugénie Grandet (Honoré de Balzac) Der Liebling (Guy de Maupassant) Der Misanthrop (Moliere) Effi Briest (Theodor Fontane) Der Mantel (Nikolai Gogol) Krieg und Frieden (Leo Tolstoi) Schlafen (Tschechow) Die göttliche Komödie (Dante) Die Verwirrungen des Zöglings Törleß (Robert Musil) Tristan und Isolde (Gottfried von Straßburg) Parzival (Wolfram von Eschenbach) Das Narrenschiff (Sebastian Brant) Radetzkymarsch (Joseph Roth) Der Sandmann (E. T. A. Hoffmann) Rheinsberg (Kurt Tucholsky) Die Judenbuche (Annette von Droste-Hülshoff) Die Marquise von O... (Heinrich von Kleist) Geschichte des Fräuleins von Sternheim (Sophie von La Roche) Kleider machen Leute (Gottfried Keller) Der Schimmelreiter (Theodor Storm) Hamlet (William Shakespeare) Faust (Johann Wolfgang von Goethe) Ilias & Odyssee (Homer) Bhagavadgita Masnavi (Rumi) Das Gastmahl (Platon) Germania (Tacitus) Das Unbehagen in der Kultur (Sigmund Freud) Also sprach Zarathustra (Nietzsche) Der Untergang des Abendlandes (Oswald Spengler) Der Sinn des Lebens (Alfred Adler)..
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Karl-May Die blaue Schlange (Taschenbuch) A1069009061
Karl May gilt als der erfolgreichste deutsche Schriftsteller aller Zeiten. Freilich sind Bekanntheitsgrad und Auflagenhöhe nur eine Seite literarischen Erfolges. Wenigstens ebenso aussagekräftig für den Erfolg eines Autors wie das Interesse der Leser, Kritiker und Forscher ist die Frage, inwieweit seine Fantasien, seine Figuren und vielleicht sogar seine eigene Person andere dazu anregten, diese zum Vorwurf weiterer literarischer Erfindungen zu machen. Wie die vorliegende Sammlung von 'Karl-May-Geschichten' unterschiedlichster Art und sehr verschiedener Autoren nachdrücklich zeigt, ist auch dies bei Karl May in ungewöhnlichem Ausmaß und auf sehr vielfältige Weise geschehen. Es ist kein Zufall, dass die Anthologie mit drei eindeutigen Parodien beginnt. Tatsächlich stehen Parodien auf Mays Stil und seine Motive am Beginn der literarischen Rezeption seiner Werke. Die Texte des Jugend-Redakteurs Fritz von Ostini (Die blaue Schlange, 1901), eines Anonymus aus Aachen (Ich in Aachen, 1902) und des unerbittlichen May-Gegners Rudolf Lebius (Die Löwenjagd, 1905) aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts sind die hervorragendsten Beispiele dafür. Die umfangreichste Gruppe der 'Karl-May-Geschichten' bilden aber jene Romane, Erzählungen und Autobiografien, in denen Schriftsteller sich an ihre jugendliche Karl-May-Lektüre erinnern und diese zum Thema eigener Fiktionen machen. Danach folgen die Romanbiografien über May, in denen sich der Versuch, dieses vielfach gebrochene Leben nachzuerzählen, oft mit Fiktion und dichterischer Freiheit vermischt. Bedürfte es überhaupt noch eines Beweises dafür, dass Karl May inzwischen von seinen nachgeborenen Schriftstellerkollegen als beachtlicher, wenn auch höchst eigentümlicher Mensch und Autor wahrgenommen wird, so könnten ihn jene Erzählungen und Romane der letzten Jahre liefern, in denen sich 'Karl May' als Kunstfigur selbstständig macht und in nur noch lockerer Bindung an seine authentische Biografie die merkwürdigsten Begegnungen und Abenteuer erfährt. Inhalt: - Fritz von Ostini: Die blaue Schlange - Indianer-Roman von Karl May. (Schluß.) - Anonym: Ich in Aachen - Reiseroman von Karl May. (11. Fortsetzung.) - Rudolf Lebius: Die Löwenjagd. Reiseerlebnisse von Karl May - Leonhard Frank: Die Räuberbande - Roman [Auszug] - Wilhelm Matthießen: Karl Mays wunderbare Himmelfahrt - Ein Märchen - Paul Keller: Hero und Leander - Hans Reimann: Joe und Charlie - Nach Karl May - Hellmuth Unger: Mein Freund Winnetou - Heinrich Lhotzky: Ein unerwünschter Gast - Franz Kandolf: Spuk in der Villa Shatterhand - Otto Soyka: Old Shatterhand - Eine Erzählung - Otto Flake: Karl May bei den Mädchen - Harry Schreck: Ein Man denkt an Karl May - Gustav Renker: Der große Winnetou - Eine Schülergeschichte - Karl Heinz Dworczak: Das Leben Old Shatterhands - Der Roman Karl Mays, [Auszug] - Franz-Josef Weiszt: Karl May - Der Roman seines Lebens [Auszug] - Veit Bürkle: Frühe Liebesgeschichte um Karl May - Fritz Barthel: Letzte Abenteuer um Karl May [Auszug] - Hansotto Hatzig: An einem Tag in Riva - Eugen Oker: Winnetou in Bayern - Ein Roman für erwachsene Kinder [Auszüge] - Erich Heinemann: Gut gemacht, Winnetou - Erich Loest: Karl-May-Novelle - Albrecht Peter Kann: Karl May - So war sein Leben [Auszug] - Burghard Bartos: "Old Shatterhand, das bin ich." - Karl May [Auszug] - Peter Henisch: Vom Wunsch, Indianer zu werden - Wie Franz Kafka Karl May traf und trotzdem nicht in Amerika landete [Auszug] - Walter Püschel: Old Shatterhand in Moabit - Ein Karl-May-Roman [Auszug] - Lothar Reichel: Winnetou darf nicht sterben - Ein Jugendroman [Auszug] - Otto Kreiner: Abendsonne - Roman über Karl May [Auszug] - Juergen Heinzerling: Karl May und der Wettermacher - Roman [Auszug] - Otto Emersleben: In den Schründen der Arktik - Reiseerzählung [Auszug] - Hans Christoph Buch: Empor ins Reich der Edelmenschen oder: Wie Karl May Adolf Hitler traf - Cornelia Panzacchi: Im Tal der Bücher - Ein Roman phantastischer Reisen - Teil 1: Die Auen [Auszug]
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GRIN Karl August Lingner. Leben und Werk eines sächsischen Großindustriellen
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte der Medizin), 240 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Odol-Fabrikant Karl August Lingner (1861-1916) gehörte zu den erfolgreichen Unternehmern, die einen erheblichen Teil ihres Vermögens für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stellten. Mit Hilfe bedeutender Persönlichkeiten und Wissenschaftlern seiner Zeit, genannt seien hier lediglich Robert Koch, Paul Ehrlich, Emil von Behring, Wilhelm Ostwald, Albert Neisser, Gustav Stresemann, Karl Sudhoff, Giacomo Puccini, Richard Strauss, Enrico Caruso und Franz von Stuck, verstand er es, neue Erkenntnisse der Bakteriologie, der Sozialhygiene und des Desinfektionswesens aufzugreifen und für die Allgemeinheit nutzbar zu machen. Seiner Weitsicht und seinem Organisationstalent verdankt die Stadt Dresden auch die Entstehung des Deutschen Hygiene-Museums und des Sächsischen Serumwerkes. Lingner ging als Pionier der deutschen Markenartikelindustrie und als Mitbegründer der hygienischen Volksbelehrung in die allgemeine Industrie- und Medizingeschichte ein. Dabei war und ist die Persönlichkeit Lingners nicht unumstritten. Bereits für viele Zeitgenossen war der Aufstieg Lingners vom Handlungsgehilfen zum Multimillionär suspekt. Unbestritten kann Lingner als visionärer Realist bezeichnet werden. Schon vor einhundert Jahren erkannte er die Notwendigkeit einer Europäischen Union, warnte vor dem Geburtenrückgang in Deutschland und der zunehmenden Wirtschaftsmacht Asiens. Die Vorstellungen Lingners zu diesen Problemfeldern sind heute aktueller denn je. Die vorliegende Biographie unterscheidet sich von bisherigen Veröffentlichungen neben der reichhaltigen Bebilderung auch dadurch, dass sie die von Lingner unterstützen bzw. begründeten Einrichtungen ausführlich darstellt. Dazu gehören das Deutsche Hygiene-Museum, die Internationale Hygiene-Ausstellung 1911, die Kinderklinik mit Säuglingsheim, die Zentralstelle für Zahnhygiene, die Zentralstelle für Desinfektion, die Dresdner Lesehalle, das Sächsische Serumwerk und das Politisch-wissenschaftlichen Archiv in Berlin und nicht zuletzt die Lingner-Stiftung. Das Buch vermittelt ein anschauliches Bild vom oft mühsamen, aber auch erfolgreichen und widersprüchlichen Werdegang eines Mannes, der die gesamtgesellschaftliche Entwicklung im Deutschen Kaiserreich nachhaltig beeinflusst hat.
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GRIN Bernard Herrmann und seine Filmmusiken zu "Citizen Kane", "Psycho" und "Taxi Driver"
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, Universität Bayreuth, Sprache: Deutsch, Abstract: Als bei der Oscarverleihung 1942 der junge, bis dato noch weitgehend unbekannte Komponist Bernard Herrmann mit seinen Filmmusiken zu "Citizen Kane" und "All that Money Can Buy" gleich zweimal in der Kategorie "Best Original Score" nominiert wurde, stellte dies zweifellos eine Überraschung dar. Das er mit der Musik zu letzterem aber tatsächlich die Trophäe mit nach Hause nehmen durfte und sich damit gegen die Großen der Zunft, namentlich Alfred Newman, Franz Waxman, Max Steiner und Miklos Rozsa, durchsetzte, glich schon fast einer Sensation. Abgesehen von Newman waren es zu dieser Zeit Immigranten, die die Filmmusik Hollywoods mit der romantischen Tradition Europas dominierten. Max Steiner, mit über 150 Scores einer der bedeutendsten Hollywoodkomponisten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, studierte in Wien unter anderem bei Gustav Mahler. Dimitri Tiomkin wurde im St. Petersburger Konservatorium von niemand geringerem als Alexander Glasunov geprägt. Erich Wolfgang Korngold wurde von Puccini und Richard Strauss als "Wunderkind" gelobt und als ausgewiesener Gegner der atonalen Musik bekannt.Diese Tradition durchbrach Bernard Herrmann mit "Citizen Kane" und "in den folgenden dreißig Jahren wurde der Name Bernard Herrmann Synonym für den modernen Klang Hollywoods." Was macht diesen "modernen Klang" von Bernard Herrmann aus und wie arbeitete er damit fast 40 Jahre lang? An drei signifikanten Ecksteinen von Herrmanns Oeuvre, seinem Erstling "Citizen Kane"(1941), seinem wohl berühmtester Score zu "Psycho" (1960) und seiner letzten Filmmusik zu "Taxi Driver"(1976) soll dieser Frage nachgegangen werden.2. Charakteristika von Herrmanns Kompositionen - Die kleine musikalische Einheit"The reason I don't like this tune business is that a tune has to have eight or sixteen bars, which limits a composer. Once you start, you've got to finish - eight or sixteen bars." ( Bruce, Graham: Bernard Herrmann - Film Music and Narrative, S.35)[...]
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GRIN Bernard Herrmann und seine Filmmusiken zu "Citizen Kane", "Psycho" und "Taxi Driver" A1005421307
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, Universität Bayreuth, Sprache: Deutsch, Abstract: Als bei der Oscarverleihung 1942 der junge, bis dato noch weitgehend unbekannte Komponist Bernard Herrmann mit seinen Filmmusiken zu "Citizen Kane" und "All that Money Can Buy" gleich zweimal in der Kategorie "Best Original Score" nominiert wurde, stellte dies zweifellos eine Überraschung dar. Das er mit der Musik zu letzterem aber tatsächlich die Trophäe mit nach Hause nehmen durfte und sich damit gegen die Großen der Zunft, namentlich Alfred Newman, Franz Waxman, Max Steiner und Miklos Rozsa, durchsetzte, glich schon fast einer Sensation. Abgesehen von Newman waren es zu dieser Zeit Immigranten, die die Filmmusik Hollywoods mit der romantischen Tradition Europas dominierten. Max Steiner, mit über 150 Scores einer der bedeutendsten Hollywoodkomponisten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, studierte in Wien unter anderem bei Gustav Mahler. Dimitri Tiomkin wurde im St. Petersburger Konservatorium von niemand geringerem als Alexander Glasunov geprägt. Erich Wolfgang Korngold wurde von Puccini und Richard Strauss als "Wunderkind" gelobt und als ausgewiesener Gegner der atonalen Musik bekannt.Diese Tradition durchbrach Bernard Herrmann mit "Citizen Kane" und "in den folgenden dreißig Jahren wurde der Name Bernard Herrmann Synonym für den modernen Klang Hollywoods." Was macht diesen "modernen Klang" von Bernard Herrmann aus und wie arbeitete er damit fast 40 Jahre lang? An drei signifikanten Ecksteinen von Herrmanns Oeuvre, seinem Erstling "Citizen Kane"(1941), seinem wohl berühmtester Score zu "Psycho" (1960) und seiner letzten Filmmusik zu "Taxi Driver"(1976) soll dieser Frage nachgegangen werden.2. Charakteristika von Herrmanns Kompositionen - Die kleine musikalische Einheit"The reason I don't like this tune business is that a tune has to have eight or sixteen bars, which limits a composer. Once you start, you've got to finish - eight or sixteen bars." ( Bruce, Graham: Bernard Herrmann - Film Music and Narrative, S.35)[...]
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Hofenberg Hesperus oder 45 Hundsposttage A1031203435
Jean Paul: Hesperus oder 45 Hundsposttage. Eine Lebensbeschreibung Der Erzähler erhält auf einer exotischen Insel an 45 Tagen Post von einem Hund, die die Aufforderung enthält, aus dem gesendeten Material eine Biografie zu schreiben. So erzählt Jean Paul die Liebesgeschichte von Viktor und Klotilde in der Zeit vom 30. April 1792 bis zum 31. Oktober 1793. "Viktor konnte Niemand lieben, den Klotilde nicht liebte." Erstdruck: Berlin 1795. (3 Bde.) Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Jean Paul: Werke. Herausgegeben von Norbert Miller und Gustav Lohmann, Band 1-6, Band 1, München: Hanser, 1959-1963. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Franz Marc: Liegender Hund im Schnee, 1911. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Über den Autor: 1763 als Sohn eines Pfarrers in Wunsiedel geboren, bricht Johann Paul Friedrich Richter das in Leipzig begonnene Theologiestudium ab und versucht sich unter kargen wirtschaftlichen Bedingungen als satirischer Dichter. 1790 ereilt ihn eine sogenannte Todesvision, deren emotionale Auswirkung ihn nachhaltig prägt. Aus Verehrung für Jean-Jacques Rousseau veröffentlicht er unter dem Pseudonym "Jean Paul" sein erstes größeres Werk: "Die unsichtbare Loge". Dem Achtungserfolg folgt 1795 der endgültige Durchbruch mit dem Erziehungsroman "Hesperus". Jean Paul schreibt in rascher Folge weitere große Romane, "Siebenkäs", "Titan", und schließlich seinen größten Erfolg, die "Flegeljahre", die großen Anklang, vor allem beim weiblichen Publikum finden. Königin Luise lädt ihn nach Potsdam ein, er begegnet Fichte, Schleiermacher, Friedrich Schlegel, Tieck und Bernhardi und lebt auf Einladung von Goethe und Schiller zeitweise in Weimar. Er wird Ehrenmitglied des Frankfurter "Museums", Mitglied der Berlinischen Gesellschaft für deutsche Sprache, Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und die Universität Heidelberg verleiht ihm die Ehrendoktorwürde. 1825 stirbt Jean Paul fast völlig erblindet in Bayreuth.
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Hofenberg Hesperus oder 45 Hundsposttage A1031203115
Jean Paul: Hesperus oder 45 Hundsposttage. Eine Lebensbeschreibung Der Erzähler erhält auf einer exotischen Insel an 45 Tagen Post von einem Hund, die die Aufforderung enthält, aus dem gesendeten Material eine Biografie zu schreiben. So erzählt Jean Paul die Liebesgeschichte von Viktor und Klotilde in der Zeit vom 30. April 1792 bis zum 31. Oktober 1793. "Viktor konnte Niemand lieben, den Klotilde nicht liebte." Erstdruck: Berlin 1795. (3 Bde.) Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Jean Paul: Werke. Herausgegeben von Norbert Miller und Gustav Lohmann, Band 1-6, Band 1, München: Hanser, 1959-1963. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Franz Marc: Liegender Hund im Schnee, 1911. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Über den Autor: 1763 als Sohn eines Pfarrers in Wunsiedel geboren, bricht Johann Paul Friedrich Richter das in Leipzig begonnene Theologiestudium ab und versucht sich unter kargen wirtschaftlichen Bedingungen als satirischer Dichter. 1790 ereilt ihn eine sogenannte Todesvision, deren emotionale Auswirkung ihn nachhaltig prägt. Aus Verehrung für Jean-Jacques Rousseau veröffentlicht er unter dem Pseudonym "Jean Paul" sein erstes größeres Werk: "Die unsichtbare Loge". Dem Achtungserfolg folgt 1795 der endgültige Durchbruch mit dem Erziehungsroman "Hesperus". Jean Paul schreibt in rascher Folge weitere große Romane, "Siebenkäs", "Titan", und schließlich seinen größten Erfolg, die "Flegeljahre", die großen Anklang, vor allem beim weiblichen Publikum finden. Königin Luise lädt ihn nach Potsdam ein, er begegnet Fichte, Schleiermacher, Friedrich Schlegel, Tieck und Bernhardi und lebt auf Einladung von Goethe und Schiller zeitweise in Weimar. Er wird Ehrenmitglied des Frankfurter "Museums", Mitglied der Berlinischen Gesellschaft für deutsche Sprache, Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und die Universität Heidelberg verleiht ihm die Ehrendoktorwürde. 1825 stirbt Jean Paul fast völlig erblindet in Bayreuth.
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Universitätsverlag Wagner Antiquitates Tyrolenses A1037789371
Zum 75. Geburtstag Hans Nothdurfters Das Landesmuseum Schloss Tirol hat mit diesem aufwendig gestalteten Band eine Festschrift zu Ehren Hans Nothdurfters herausgegeben. Diese ist zugleich Gratulation und Dank für die Bemühungen des Jubilars beim musealen Aufbau des Landesmuseums und für seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen. Die Publikation ist der Auftakt einer neu initiierten Reihe des Südtiroler Landesmuseums Schloss Tirol. In 21 Beiträgen widmen sich die Autorinnen und Autoren unter anderem der Archäologie, Geschichte, Kunstgeschichte und auch der Architektur in Südtirol und den Nachbargebieten und bieten außerdem einen kleinen Einblick in die große Menge der umfangreichen und vielschichtigen Forschungen Hans Nothdurfters, die wesentliche Impulse für das Verständnis der frühen Geschichte Südtirols liefern Aus dem Inhalt: HUBERT STEINER Aufgetaut - Gletscherfunde am Langgrubenjoch PAUL GLEIRSCHER Tongeschirr der Fazies Laugen-Melaun an Drau und Mur GÜNTHER NIEDERWANGER "Recycling" in früheren Zeiten FRANCO MARZATICO Pendagli antropomorfi con estremità onitomorfe da Sanzeno in Val di Non FRANZ GLASER Eine spätantike Backglocke aus Teurnia IRMTRAUT HEITMEIER "In der Vill" - Deutungsmuster zwischen Spätantike und frühem Mittelalter KATRIN ROTH-RUBI Neu und doch nicht fremd JÜRG GOLL Karl der Große unter den Heiligen ANDREAS PUTZER, GÜNTHER KAUFMANN Das St.-Valentin-Kirchlein bei Schlaneid in der Gemeinde Möltern STEFAN DEMETZ Der achteckige Turm auf Liechtenstein oder Leifers MARTIN BITSCHNAU Hocheppan - Teilerkenntnisse zu einer Baugeschichte MARTIN MITTERMAIR, CHRISTIANE WOLFGANG Die Ummauerung der Stadt Glurns WALTER LANDI Durch consanguinitas und amicitia JOSEF NÖSSING "... alls er chrancher lag an seinem totpett und sterben sollt und muost..." GUSTAV PFEIFER "mit ainen adelichen paedicat, von Wildenburg, allergnedigist gewirdigt" LEO ANDERGASSEN Der Säbener Schnitzaltar von Meister Leonhard von Brixen ULRICH SÖDING Die "Thronende Madonna mit dem Jesuskind" in der Wildenburg in Sterzing DIETRICH THALER Zur Geschichte der Altäre der Sterzinger Pfarrkirche CHRISTOPH GASSER Jagd in der Kunst SILVIA RENHART Steiermark - Südtirol: Anthropologische Begegnungen rund um den Alpenhauptkamm RAINER SEBERICH Hans Nothdurfter als Redakteur der Hochschülerzeitschrift "Der fahrende Skolast"
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Hofenberg Hesperus oder 45 Hundsposttage A1031203115
Jean Paul: Hesperus oder 45 Hundsposttage. Eine Lebensbeschreibung Der Erzähler erhält auf einer exotischen Insel an 45 Tagen Post von einem Hund, die die Aufforderung enthält, aus dem gesendeten Material eine Biografie zu schreiben. So erzählt Jean Paul die Liebesgeschichte von Viktor und Klotilde in der Zeit vom 30. April 1792 bis zum 31. Oktober 1793. "Viktor konnte Niemand lieben, den Klotilde nicht liebte." Erstdruck: Berlin 1795. (3 Bde.) Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Jean Paul: Werke. Herausgegeben von Norbert Miller und Gustav Lohmann, Band 1-6, Band 1, München: Hanser, 1959-1963. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Franz Marc: Liegender Hund im Schnee, 1911. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Über den Autor: 1763 als Sohn eines Pfarrers in Wunsiedel geboren, bricht Johann Paul Friedrich Richter das in Leipzig begonnene Theologiestudium ab und versucht sich unter kargen wirtschaftlichen Bedingungen als satirischer Dichter. 1790 ereilt ihn eine sogenannte Todesvision, deren emotionale Auswirkung ihn nachhaltig prägt. Aus Verehrung für Jean-Jacques Rousseau veröffentlicht er unter dem Pseudonym "Jean Paul" sein erstes größeres Werk: "Die unsichtbare Loge". Dem Achtungserfolg folgt 1795 der endgültige Durchbruch mit dem Erziehungsroman "Hesperus". Jean Paul schreibt in rascher Folge weitere große Romane, "Siebenkäs", "Titan", und schließlich seinen größten Erfolg, die "Flegeljahre", die großen Anklang, vor allem beim weiblichen Publikum finden. Königin Luise lädt ihn nach Potsdam ein, er begegnet Fichte, Schleiermacher, Friedrich Schlegel, Tieck und Bernhardi und lebt auf Einladung von Goethe und Schiller zeitweise in Weimar. Er wird Ehrenmitglied des Frankfurter "Museums", Mitglied der Berlinischen Gesellschaft für deutsche Sprache, Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und die Universität Heidelberg verleiht ihm die Ehrendoktorwürde. 1825 stirbt Jean Paul fast völlig erblindet in Bayreuth.
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Universitätsverlag Wagner Antiquitates Tyrolenses
Zum 75. Geburtstag Hans Nothdurfters Das Landesmuseum Schloss Tirol hat mit diesem aufwendig gestalteten Band eine Festschrift zu Ehren Hans Nothdurfters herausgegeben. Diese ist zugleich Gratulation und Dank für die Bemühungen des Jubilars beim musealen Aufbau des Landesmuseums und für seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen. Die Publikation ist der Auftakt einer neu initiierten Reihe des Südtiroler Landesmuseums Schloss Tirol. In 21 Beiträgen widmen sich die Autorinnen und Autoren unter anderem der Archäologie, Geschichte, Kunstgeschichte und auch der Architektur in Südtirol und den Nachbargebieten und bieten außerdem einen kleinen Einblick in die große Menge der umfangreichen und vielschichtigen Forschungen Hans Nothdurfters, die wesentliche Impulse für das Verständnis der frühen Geschichte Südtirols liefern Aus dem Inhalt: HUBERT STEINER Aufgetaut - Gletscherfunde am Langgrubenjoch PAUL GLEIRSCHER Tongeschirr der Fazies Laugen-Melaun an Drau und Mur GÜNTHER NIEDERWANGER "Recycling" in früheren Zeiten FRANCO MARZATICO Pendagli antropomorfi con estremità onitomorfe da Sanzeno in Val di Non FRANZ GLASER Eine spätantike Backglocke aus Teurnia IRMTRAUT HEITMEIER "In der Vill" - Deutungsmuster zwischen Spätantike und frühem Mittelalter KATRIN ROTH-RUBI Neu und doch nicht fremd JÜRG GOLL Karl der Große unter den Heiligen ANDREAS PUTZER, GÜNTHER KAUFMANN Das St.-Valentin-Kirchlein bei Schlaneid in der Gemeinde Möltern STEFAN DEMETZ Der achteckige Turm auf Liechtenstein oder Leifers MARTIN BITSCHNAU Hocheppan - Teilerkenntnisse zu einer Baugeschichte MARTIN MITTERMAIR, CHRISTIANE WOLFGANG Die Ummauerung der Stadt Glurns WALTER LANDI Durch consanguinitas und amicitia JOSEF NÖSSING "... alls er chrancher lag an seinem totpett und sterben sollt und muost..." GUSTAV PFEIFER "mit ainen adelichen paedicat, von Wildenburg, allergnedigist gewirdigt" LEO ANDERGASSEN Der Säbener Schnitzaltar von Meister Leonhard von Brixen ULRICH SÖDING Die "Thronende Madonna mit dem Jesuskind" in der Wildenburg in Sterzing DIETRICH THALER Zur Geschichte der Altäre der Sterzinger Pfarrkirche CHRISTOPH GASSER Jagd in der Kunst SILVIA RENHART Steiermark - Südtirol: Anthropologische Begegnungen rund um den Alpenhauptkamm RAINER SEBERICH Hans Nothdurfter als Redakteur der Hochschülerzeitschrift "Der fahrende Skolast"
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GRIN Karl August Lingner. Leben und Werk eines sächsischen Großindustriellen A1005139467
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte der Medizin), 240 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Odol-Fabrikant Karl August Lingner (1861-1916) gehörte zu den erfolgreichen Unternehmern, die einen erheblichen Teil ihres Vermögens für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stellten. Mit Hilfe bedeutender Persönlichkeiten und Wissenschaftlern seiner Zeit, genannt seien hier lediglich Robert Koch, Paul Ehrlich, Emil von Behring, Wilhelm Ostwald, Albert Neisser, Gustav Stresemann, Karl Sudhoff, Giacomo Puccini, Richard Strauss, Enrico Caruso und Franz von Stuck, verstand er es, neue Erkenntnisse der Bakteriologie, der Sozialhygiene und des Desinfektionswesens aufzugreifen und für die Allgemeinheit nutzbar zu machen. Seiner Weitsicht und seinem Organisationstalent verdankt die Stadt Dresden auch die Entstehung des Deutschen Hygiene-Museums und des Sächsischen Serumwerkes. Lingner ging als Pionier der deutschen Markenartikelindustrie und als Mitbegründer der hygienischen Volksbelehrung in die allgemeine Industrie- und Medizingeschichte ein. Dabei war und ist die Persönlichkeit Lingners nicht unumstritten. Bereits für viele Zeitgenossen war der Aufstieg Lingners vom Handlungsgehilfen zum Multimillionär suspekt. Unbestritten kann Lingner als visionärer Realist bezeichnet werden. Schon vor einhundert Jahren erkannte er die Notwendigkeit einer Europäischen Union, warnte vor dem Geburtenrückgang in Deutschland und der zunehmenden Wirtschaftsmacht Asiens. Die Vorstellungen Lingners zu diesen Problemfeldern sind heute aktueller denn je. Die vorliegende Biographie unterscheidet sich von bisherigen Veröffentlichungen neben der reichhaltigen Bebilderung auch dadurch, dass sie die von Lingner unterstützen bzw. begründeten Einrichtungen ausführlich darstellt. Dazu gehören das Deutsche Hygiene-Museum, die Internationale Hygiene-Ausstellung 1911, die Kinderklinik mit Säuglingsheim, die Zentralstelle für Zahnhygiene, die Zentralstelle für Desinfektion, die Dresdner Lesehalle, das Sächsische Serumwerk und das Politisch-wissenschaftlichen Archiv in Berlin und nicht zuletzt die Lingner-Stiftung. Das Buch vermittelt ein anschauliches Bild vom oft mühsamen, aber auch erfolgreichen und widersprüchlichen Werdegang eines Mannes, der die gesamtgesellschaftliche Entwicklung im Deutschen Kaiserreich nachhaltig beeinflusst hat.
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Schauspiele 4 A1072411846
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Schauspiele 2 A1072344815
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Werke, Tagebücher, Briefe (Wissenschaftliche Ausgabe). Band 10 A1072375777
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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Hofenberg Hesperus oder 45 Hundsposttage A1031203435
Jean Paul: Hesperus oder 45 Hundsposttage. Eine Lebensbeschreibung Der Erzähler erhält auf einer exotischen Insel an 45 Tagen Post von einem Hund, die die Aufforderung enthält, aus dem gesendeten Material eine Biografie zu schreiben. So erzählt Jean Paul die Liebesgeschichte von Viktor und Klotilde in der Zeit vom 30. April 1792 bis zum 31. Oktober 1793. "Viktor konnte Niemand lieben, den Klotilde nicht liebte." Erstdruck: Berlin 1795. (3 Bde.) Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Jean Paul: Werke. Herausgegeben von Norbert Miller und Gustav Lohmann, Band 1-6, Band 1, München: Hanser, 1959-1963. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Franz Marc: Liegender Hund im Schnee, 1911. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Über den Autor: 1763 als Sohn eines Pfarrers in Wunsiedel geboren, bricht Johann Paul Friedrich Richter das in Leipzig begonnene Theologiestudium ab und versucht sich unter kargen wirtschaftlichen Bedingungen als satirischer Dichter. 1790 ereilt ihn eine sogenannte Todesvision, deren emotionale Auswirkung ihn nachhaltig prägt. Aus Verehrung für Jean-Jacques Rousseau veröffentlicht er unter dem Pseudonym "Jean Paul" sein erstes größeres Werk: "Die unsichtbare Loge". Dem Achtungserfolg folgt 1795 der endgültige Durchbruch mit dem Erziehungsroman "Hesperus". Jean Paul schreibt in rascher Folge weitere große Romane, "Siebenkäs", "Titan", und schließlich seinen größten Erfolg, die "Flegeljahre", die großen Anklang, vor allem beim weiblichen Publikum finden. Königin Luise lädt ihn nach Potsdam ein, er begegnet Fichte, Schleiermacher, Friedrich Schlegel, Tieck und Bernhardi und lebt auf Einladung von Goethe und Schiller zeitweise in Weimar. Er wird Ehrenmitglied des Frankfurter "Museums", Mitglied der Berlinischen Gesellschaft für deutsche Sprache, Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und die Universität Heidelberg verleiht ihm die Ehrendoktorwürde. 1825 stirbt Jean Paul fast völlig erblindet in Bayreuth.
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Schauspiele 1 A1072373740
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Schauspiele 1 A1072373740
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Schauspiele 4 A1072411846
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Werke, Tagebücher, Briefe (Wissenschaftliche Ausgabe). Band 11 A1052657121
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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Traugott Bautz Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Ein theologisches Nachschlagewerk A1000850395
Über folgende Personen sind in diesem Band Beiträge enthalten: Jeder Artikel enthält: 1. Lebensabriss mit Würdigung der Person und ihres Werkes 2. Verzeichnis ihres Werkes 3. Angabe allgemeiner und spezieller Literatur als Ergänzung Abegg, Elisabeth (1882-1974) Abeken, Heinrich (Johann Wilhelm Rudolf) (1809-1872) Albrecht, Hans (Johannes) (1876-1956) Ames, William († 1662) Ammon, Friedrich Wilhelm Philipp von (1791-1855) Andreas Capellanus (12. Jh.) Ansanus von Siena (Amsanus, Ampsanus, Anisanus, Ansano, Sano) (284-303) Arnold von Lüttich (um 1245-nach 1310) Arunachala Bhakta Bhagawat (1912-2000) Auerbach, Erich (1892-1957) Augstein, Rudolf (1923-2002) Aurea von Ostia (Aurea Ostiensis, Chryse, Aura)(268 (252?)) Bäumer, Remigius (1918-1998) Barbel, Joseph (1907-1973) Barsamya (Barsim[ai]os, Barsimaeus) (1. Jh.) Bartholomäus Aiutamicristo († 1224) Bartholomäus Albizi de Vico (um 1300-1361) Bartholomäus de Rinonico (um 1338-1401) Bartholomäus von San Concordio (1262-1347) Bartholomäus, Apostel Becker, Heinrich (1891-1971) Behn, Siegfried (1884-1970) Bertuinus (auch: Bertuin, Berthuin, Bertuino, Bertwinus) (vor 634-698) Blanc, Elie (1846-1927) Blomjous, Joseph (1908-1992) Boddy, Alexander Alfred (1854-1930) Bornemann, Fritz (1905-1993) Brander, Vitus (1880-1969) Brandsma, Anno Sjoerd Titus (1881-1942) Bratianu, Gheorghe (1898-1953) Bretschneider, Paul (1880-1950) Breunlin, Christian Matthäus Theodor (1752-1800) Breunlin, Maria Eleonora Heinrica (1772-1850) Brunckhorst, Arnold Matthias (1670-1730) Bruno (Brun), Bischof v. Augsburg (974/976-1029) Bruns, Raymundus (1706-1780) Bryce, James (1838-1922) Cantemir, Dimitrie (1673-1723) Caton, William (1636-1665) Chadwick, Alan (Sadhu Arunachala) (1890-1962) Chrysanthus und Daria, Märtyrer († 283/284) Coenen, Lothar (1925-2003) Coke, Edward (1552-1632) Crescentius von Siena (Crescentius von Rom, Crescenzio), Märtyrer (4. Jh.) Crisp, Stephen (1628-1692) Deubler, Leonhard (Johann Georg L.; Leonardo)(1689-1769) Diemut (auch Diemuth, Diemud oder Diemod) von Wessobrunn (um 1060-1130) Diet(h)er von Nassau (um1250 bis1307) Disraeli, Benjamin (1804-1881) Durdis, Georg R. (1877-1918) Elliger, Karl Richard Gustav (1901-1977) Endres, Johann Bernhard (1828-1908) Espenberger, Johann Nepomuk (1876-1954) Ewers, Heinrich (1906-1992) Fabri, Nikolaus (auch Viridimontanus, Grünebergensis) (1447-1516) Ferdinand II. 'Der Katholische' v. Aragon (1452-1516) Feucht, Jakob (1540-1580) Friedensburg, Ferdinand (1886-1972) Friedrich V. Ludwig von Hessen-Homburg (1748-1820) Fuchs, Alois (1877-1971) Furly, Benjamin (1636-1714) Gallio (Annaeus Novatus, Lucius Iunius Gallio Annaeanus) (um 1 v. Chr.-66) Ganapati Muni (Ganapati Sastri) (1878-1936) Gebhardt, Ernst (1832-1899) Gebsattel, Lothar Karl Anselm Joseph Frh. von (1761-1846) Gebsattel, Vic(k)tor Emil Klemens Franz Freiherr von (1883-1976) Gee, Donald (1891-1966) Geißler, Bruno (1875-1961) Gerhoh v. Eichstätt († 806) Gervasius, Abt von Prémontré (1209-1220) Gleim, Johann Wilhelm Ludwig (1719-1803) Gok, Johanna Christiana (1748-1828) Gontard, Susette (1769-1802) Gröhl, Richard (1885-1957) Groër, Hans Hermann (1919-2003) Grosart, Alexander Balloch (1827-1899) Grundmann, Walter (1906-1976) Gueinzius (Gueintz, Queinzius), Christian (1592-1650) Gundekar II. (Gundecharus Aureatensis, Eystetensis, Gunzo) (1019-1075) Gurland, (Chaim) Rudolf Hermann (1831-1905) Gusti, Dimitrie (1880-1955) Habbib (Ab[b]ibos; Ab[b]ibus; Abibo), Märtyrer in Edessa Hadelt, Alfred (1879-1951) Halbritter, Anton (1896-1954) Halinard, Erzbischof von Lyon (1046-1052) Hechler, William Henry (1845-1931) Heilika (Helga, Eilika, Heilka) von Niedernburg (Eilica Patavensis)(um 954-1020) Heinrich der Löwe (1129/31-1195) Herzog von Sachsen und Bayern Heinrich II., engl. König (1133-1189) Heinze, (Karl) Rudolf (1865-1928) Henry, Michel (1922-2002) Hermann, Eva (1900-1997) Herzog, Xaver (Franciscus Xaverius Vitalis) (1810-1883) Heß, Reinhard (1904-1998) Hethum I. v. Armenien (1226-1269) Heun, Theodor (1901-1999
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Traugott Bautz Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Ein theologisches Nachschlagewerk
Über folgende Personen sind in diesem Band Beiträge enthalten: Jeder Artikel enthält: 1. Lebensabriss mit Würdigung der Person und ihres Werkes 2. Verzeichnis ihres Werkes 3. Angabe allgemeiner und spezieller Literatur als Ergänzung Abegg, Elisabeth (1882-1974) Abeken, Heinrich (Johann Wilhelm Rudolf) (1809-1872) Albrecht, Hans (Johannes) (1876-1956) Ames, William († 1662) Ammon, Friedrich Wilhelm Philipp von (1791-1855) Andreas Capellanus (12. Jh.) Ansanus von Siena (Amsanus, Ampsanus, Anisanus, Ansano, Sano) (284-303) Arnold von Lüttich (um 1245-nach 1310) Arunachala Bhakta Bhagawat (1912-2000) Auerbach, Erich (1892-1957) Augstein, Rudolf (1923-2002) Aurea von Ostia (Aurea Ostiensis, Chryse, Aura)(268 (252?)) Bäumer, Remigius (1918-1998) Barbel, Joseph (1907-1973) Barsamya (Barsim[ai]os, Barsimaeus) (1. Jh.) Bartholomäus Aiutamicristo († 1224) Bartholomäus Albizi de Vico (um 1300-1361) Bartholomäus de Rinonico (um 1338-1401) Bartholomäus von San Concordio (1262-1347) Bartholomäus, Apostel Becker, Heinrich (1891-1971) Behn, Siegfried (1884-1970) Bertuinus (auch: Bertuin, Berthuin, Bertuino, Bertwinus) (vor 634-698) Blanc, Elie (1846-1927) Blomjous, Joseph (1908-1992) Boddy, Alexander Alfred (1854-1930) Bornemann, Fritz (1905-1993) Brander, Vitus (1880-1969) Brandsma, Anno Sjoerd Titus (1881-1942) Bratianu, Gheorghe (1898-1953) Bretschneider, Paul (1880-1950) Breunlin, Christian Matthäus Theodor (1752-1800) Breunlin, Maria Eleonora Heinrica (1772-1850) Brunckhorst, Arnold Matthias (1670-1730) Bruno (Brun), Bischof v. Augsburg (974/976-1029) Bruns, Raymundus (1706-1780) Bryce, James (1838-1922) Cantemir, Dimitrie (1673-1723) Caton, William (1636-1665) Chadwick, Alan (Sadhu Arunachala) (1890-1962) Chrysanthus und Daria, Märtyrer († 283/284) Coenen, Lothar (1925-2003) Coke, Edward (1552-1632) Crescentius von Siena (Crescentius von Rom, Crescenzio), Märtyrer (4. Jh.) Crisp, Stephen (1628-1692) Deubler, Leonhard (Johann Georg L.; Leonardo)(1689-1769) Diemut (auch Diemuth, Diemud oder Diemod) von Wessobrunn (um 1060-1130) Diet(h)er von Nassau (um1250 bis1307) Disraeli, Benjamin (1804-1881) Durdis, Georg R. (1877-1918) Elliger, Karl Richard Gustav (1901-1977) Endres, Johann Bernhard (1828-1908) Espenberger, Johann Nepomuk (1876-1954) Ewers, Heinrich (1906-1992) Fabri, Nikolaus (auch Viridimontanus, Grünebergensis) (1447-1516) Ferdinand II. 'Der Katholische' v. Aragon (1452-1516) Feucht, Jakob (1540-1580) Friedensburg, Ferdinand (1886-1972) Friedrich V. Ludwig von Hessen-Homburg (1748-1820) Fuchs, Alois (1877-1971) Furly, Benjamin (1636-1714) Gallio (Annaeus Novatus, Lucius Iunius Gallio Annaeanus) (um 1 v. Chr.-66) Ganapati Muni (Ganapati Sastri) (1878-1936) Gebhardt, Ernst (1832-1899) Gebsattel, Lothar Karl Anselm Joseph Frh. von (1761-1846) Gebsattel, Vic(k)tor Emil Klemens Franz Freiherr von (1883-1976) Gee, Donald (1891-1966) Geißler, Bruno (1875-1961) Gerhoh v. Eichstätt († 806) Gervasius, Abt von Prémontré (1209-1220) Gleim, Johann Wilhelm Ludwig (1719-1803) Gok, Johanna Christiana (1748-1828) Gontard, Susette (1769-1802) Gröhl, Richard (1885-1957) Groër, Hans Hermann (1919-2003) Grosart, Alexander Balloch (1827-1899) Grundmann, Walter (1906-1976) Gueinzius (Gueintz, Queinzius), Christian (1592-1650) Gundekar II. (Gundecharus Aureatensis, Eystetensis, Gunzo) (1019-1075) Gurland, (Chaim) Rudolf Hermann (1831-1905) Gusti, Dimitrie (1880-1955) Habbib (Ab[b]ibos; Ab[b]ibus; Abibo), Märtyrer in Edessa Hadelt, Alfred (1879-1951) Halbritter, Anton (1896-1954) Halinard, Erzbischof von Lyon (1046-1052) Hechler, William Henry (1845-1931) Heilika (Helga, Eilika, Heilka) von Niedernburg (Eilica Patavensis)(um 954-1020) Heinrich der Löwe (1129/31-1195) Herzog von Sachsen und Bayern Heinrich II., engl. König (1133-1189) Heinze, (Karl) Rudolf (1865-1928) Henry, Michel (1922-2002) Hermann, Eva (1900-1997) Herzog, Xaver (Franciscus Xaverius Vitalis) (1810-1883) Heß, Reinhard (1904-1998) Hethum I. v. Armenien (1226-1269) Heun, Theodor (1901-1999
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Schauspiele 5 A1034834326
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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