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Bohmeier, J Die Pfadarbeiten von Aleister Crowley A1000563238
Diese wunderschöne Sammlung von Meditationen in Versen zu den Tierkreiszeichen und den Pfaden am kabbalistischen Lebensbaum wurden von Aleister Crowley aufs höchste geschätzt und empfohlen. Captain J.F.C. Fuller, später sogar ein General-Major der englischen Armee, hat sie verfasst. Als Aleister Crowleys langjähriger Schüler schrieb er eine der ersten Abhandlungen über dessen Werk und war Mitherausgeber von "Der Equinox", der prächtigen Ordenszeitschrift von Crowleys Astrum Argentum, worin der Text auch erstmalig erschien. Fuller ist heute interessanterweise vor allem Historikern als einer der wichtigsten Autoren über Strategie und Militärtheorie des 20. Jahrhunderts bekannt. Die Verse in "Die Schatzkammer der Bilder" werden schon lange als ein hochinspirierter Text betrachtet. Bisher war dieser Text auf dem Kontinent den Interessierten nur unvollständig in Form schnell vergriffener oder interner Ordens Periodika zugänglich. Diese Ausgabe der "Schatzkammer der Bilder" legt das Werk erstmalig vollständig in deutscher Sprache vor und erkennt es dabei als einzigartiges Instrument der magischen Technik und Praxis. Durch die begleitenden Essays wird der Leser darin unterstützt es als mächtiges Werkzeug der Selbstinitiation und der persönlichen Weiterentwicklung zu verstehen und zu nutzen. David Cherubim, ein Initiierter im Thelemic Order of the Golden Dawn, hat den Band im Original herausgegeben und das Vorwort geschrieben, worin er die historischen und magischen Einflüsse seiner Entstehungsgeschichte erklärt und seinen reichen Symbolismus beleuchtet. Das Buch enthält weiterhin Abhandlungen zu den astrologischen und kabbalistischen Entsprechungen des Crowley-, sowie des Golden Dawn-Tarot, die durch ihre Präzision, Klarheit und Praxisnähe bestechen. Sie wurden von dem amerikanischen Philologen Dr. Christopher S. Hyatt und Lon Milo DuQuette, einem hohen Initiierten des O.T.O. (Ordo Templi Orientis) beigetragen. Die beiden Autoren erkunden darin auch die reiche westliche Kabbalah Tradition, welche die eigentliche Basis von Fullers "Die Schatzkammer der Bilder" ausmacht. Ein Text der erfahrenen Magierin Nancy Wassermann beschließt das Buch mit praktischen meditativen Techniken und Anleitungen zur Pfadarbeit und zum Astralreisen. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass dieses kleine Buch einen Schlüssel zur Initiation des wahren Selbst, zum Kontakt und der Kommunikation mit dem Persönlichen Heiligen Schutzengel oder zu der kabbalistischen Ebene von Tiphareth liefert. - Benutzen müssen Sie ihn.
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Frölich und Kaufmann Das Buch der Farbkonzepte. 2 Bände im Schuber. 1513486
Schon die frühesten Formen menschlicher Kreativität - Schnitzereien, Markierungen und Höhlenmalereien - Zeugen von der Auseinandersetzung der Menschen mit Farbe. Fast genauso alt wie die genannten Beispiele ist der Wunsch, das universelle Phänomen fassbar zu machen und ihm Struktur, Ordnung und Sinnhaftigkeit zu verleihen. Diese Faszination liegt allen Werken zugrunde, die in diesem Buch versammelt sind. der Band trägt seltene Bücher und Manuskripte aus einer Vielzahl von Institutionen zusammen, darunter die bedeutendsten Farbensammlungen der Welt, und entführt seine Leserschaft auf eine chromatische Reise durch vier Jahrhunderte. Mehr als 1000 Abbildungen zeigen praktische Kreise und Kugeln, vielfarbige Tabellen und ausgefeilte Diagramme, viele davon exklusiv für diese Edition neu fotografiert. Einige der Konzepte enthalten umfassende Farbtaxonomien, andere beleuchten das Verhältnis von Farbe und Musik oder die Verbindungen zwischen Farbe und menschlichen Gefühlen. Grundlegende Werke zur Farbtheorie, darunter Isaac Newton’s Opticks und Johann Wolfgang von Goethes herausragende Abhandlung Zur Farbenlehre, stehen neben seltenen und ungewöhnlichen Beiträgen wie den theosophischen Farbsystemen von Charles Webster Leadbeater und Annie Besant, dem umfassenden »Wörterbuch« der Farbe von Aloys John Maerz und Morris Rea Paul oder die patchworkartigen Kombinationen des japanischen Kostümbildners und Künstlers Sanz Wada. Die zweibändige Edition enthält außerdem viele faszinierende und oft übersehene Werke von Frauen ins Rampenlicht, darunter die radikal originellen »Farbflecken« der englischen Blumenmalerin Mary Gartside und ein botanisches Notizbuch der wegweisenden Spiritistin Hilma af Klint. Einführende Essays von Herausgeberin Alexandra Loske und Co-Autorin Sarah Lowengard bringen die vorgestellten Farbsysteme in einen größeren Zusammenhang, während maßgebliche Texte der Herausgeberin zu den abgebildeten Werken auf jede Theorie genauer eingehen. Indem es die Geschichte der Farbe in all ihren Formen und Ausprägungen beleuchtet, bietet der Band eine chromatische Chronologie von beispiellosem Umfang. (Text dt., engl., frz., span.)
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Taschen The Book of Colour Concepts
Schon die frühesten Formen menschlicher Kreativität – Schnitzereien, Markierungen und Höhlenmalereien – zeugen von der Auseinandersetzung der Menschen mit Farbe. Fast genauso alt wie die genannten Beispiele ist der Wunsch, das universelle Phänomen fassbar zu machen und ihm Struktur, Ordnung und Sinnhaftigkeit zu verleihen. Diese Faszination liegt allen Werken zugrunde, die in diesem Buch versammelt sind. The Book of Colour Concepts bringt mehr als 65 seltene Bücher und Manuskripte aus einer Vielzahl von Institutionen zusammen, darunter die bedeutendsten Farbensammlungen der Welt, und entführt seine Leserschaft auf eine chromatische Reise durch vier Jahrhunderte. Über 1.000 Abbildungen zeigen prachtvolle Kreise und Kugeln, vielfarbige Tabellen und ausgefeilte Diagramme, viele davon exklusiv für diese Edition neu fotografiert. Einige der Konzepte enthalten umfassende Farbtaxonomien, andere beleuchten das Verhältnis von Farbe und Musik oder die Verbindungen zwischen Farbe und menschlichen Gefühlen. Grundlegende Werke zur Farbtheorie, darunter Isaac Newtons Opticks und Johann Wolfgang von Goethes herausragende Abhandlung Zur Farbenlehre, stehen neben seltenen und ungewöhnlichen Beiträgen wie den theosophischen Farbsystemen von Charles Webster Leadbeater und Annie Besant, dem umfassenden „Wörterbuch“ der Farbe von Aloys John Maerz und Morris Rea Paul oder den patchworkartigen Kombinationen des japanischen Kostümbildners und Künstlers Sanzō Wada. Die zweibändige Edition rückt zudem viele faszinierende und oft übersehene Werke von Frauen ins Rampenlicht, darunter die radikal originellen „Farbflecken“ der englischen Blumenmalerin Mary Gartside und ein botanisches Notizbuch der wegweisenden Spiritistin Hilma af Klint. Einführende Essays von Herausgeberin Alexandra Loske und Co-Autorin Sarah Lowengard bringen die vorgestellten Farbsysteme in einen größeren Zusammenhang, während sachkundige Texte der Herausgeberin zu den abgebildeten Werken auf jede Theorie genauer eingehen. Indem es die Geschichte der Farbe in all ihren Formen und Ausprägungen beleuchtet, bietet The Book of Colour Concepts eine chromatische Chronologie von beispiellosem Umfang.
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Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg Europäische Sprachenpolitik / European Language Policy A1000531470
Die Beiträge dieses Sammelbandes, die auf eine gleichnamige Konferenz im Juni 2002 an der Universität Würzburg zurückgehen, behandeln die Probleme der Europäischen Sprachenpolitik aus verschiedenen Perspektiven. Zum einen wird die Europäische Dimension dieser für die Europäische Union hochbrisanten Frage aus dem Blickwinkel der Europäischen Kommission und der Mitgliedsstaaten betrachtet. Zum anderen werden die regionalen Aspekte und die Funktionen der Sprache, insbesondere des Englischen, auf der kommunikativen Ebene, der bildungspolitischen, juristischen, arbeitspraktischen und sprachenpolitischen Ebene analysiert. Insbesondere werden auch neueste neurophysiologische und behavioristische Forschungsergebnisse mit Bezug auf den Spracherwerb einbezogen. Auch der frühe Fremdsprachenerwerb wird im Gegensatz zum Muttersprachenerwerb ausführlich behandelt. Den Band schließt die "Würzburger Erklärung zur Europäischen Sprachenpolitik" ab, in der sich die Experten einvernehmlich für den Ausbau der Plurilingualität in der Europäischen Union aussprechen. Den Beiträgen, die vornehmlich in der englischen, aber auch in der deutschen und französischen Sprache abgefasst sind, sind kurze Zusammenfassungen in den jeweils anderen Sprachen beigefügt, so dass den Lesern auf jeden Fall die Hauptgedanken der Beiträge nahegebracht werden. (Unter den 26 Verfassern befinden sich solch bekannte Namen wie Sir Paul Lever (der britische Botschafter in Berlin), Theodor Berchem, Werner Hüllen, Albert Raasch, Ulrich Ammon, Theo van Els, Peter Nelde, S.J. Schmidt, Konrad Schröder, Michael Byram, Sabine Weinert, Sylvia Vlaeminck, Harald Haarmann, Paul-Ludwig Weinacht, Barbara Seidlhofer, Claude Truchot, Michel Candelier, David Little u.a.) The contributions in this collection, which proceed from the Conference at the University of Würzburg in June 2002 with the same title, consider the problems of the European language policy from various perspectives. On the one hand, the European dimension of this problem which deeply affects the European Union is examined from the point of view of the European Commission and its Member States. On the other hand, the regional aspects and the various functions of languages, above all of English, on the communicative level as well as on the pedagogical, legal, practical, and political level, are analysed. Furthermore, the latest neurophysiological and behaviouristic research as far as language learning and acquisition are concerned, is included in the wide spectrum of the collection. Some essays explicitly refer to the learning of a foreign language as opposed to the mother tongue. The volume concludes with the "Würzburg Declaration of Europe Language Policy" (in English, German and French), which according to the experts' opinion pleads for the expansion of a plurilingual society within the European Union. The contributions, mainly written in English, but also in French and German, further include abstracts in the respective other languages to inform the reader about the main line of thought in each essay. (Among the 26 contributors are such well-known names as Sir Paul Lever (British Ambassador in Berlin), Theodor Berchem, Werner Hüllen, Albert Raasch, Ulrich Ammon, Theo van Els, Peter Nelde, S.J. Schmidt, Sylvia Vlaeminck, Harald Haarmann und Paul-Ludwig Weinacht, Barbara Seidelhofer, Claude Truchot, Michel Candalier, David Little, etc.)
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Distanz Verlag Separate | Related
Enigmatische Studien zu den Paradigmen der Malerei In der Malerei von Markus Saile (geb. 1981 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Köln) überlagern sich dichtere und lasierende Farbschichten, sie lassen Formen und Räume erahnen und bleiben doch abstrakt. Hierzu trägt Saile Ölfarben auf Holztafeln auf, die sich in sanften und breiten Pinselstrichen, Faltungen und aufgefächerten Flächen zu abstrakten Studien verbinden, die zuweilen an malerische Elemente des Rokoko erinnern. Auch wenn seine Arbeiten rätselhaft und reduziert in ihrem Duktus scheinen, so sind es keine minimalistischen Übungen, um die Grenzen des Mediums abzustecken, sondern intensive Dekonstruktionen der Ausdrucksmöglichkeiten von Material und Format. Die Bildträger sind mal in die Länge gezogen, mal unkonventionell proportioniert oder an der Grenze zur Miniatur. Den länglichen Formaten liegt ein Element aus der Schreibpraxis zu Grunde: „Pipe“ ist die englische Bezeichnung für den senkrechten Strich (|), dessen Gebrauch in der digitalen Kommunikation populär geworden ist. Die „Pipe“ dient in der Mathematik und der elektronischen Datenverarbeitung unter anderem dazu, verschiedene Trennungs- und Verkettungsfunktionen anzuzeigen. Auf eine allgemeine Formel gebracht, markiert sie das Ende wie auch den Anfang eines neuen Abschnitts: eine Zäsur, die zugleich einen Zusammenhang sichtbar werden lässt. Vergleichbar mit soziologischen Beobachtungen stellt Saile über die Abstände und Formate und die Hängung seiner Malereien im Ausstellungsraum Trennungen und Zugehörigkeiten her. Separate | Related dokumentiert Sailes zweiteilige Ausstellung im NAK – Neuer Aachener Kunstverein. Der reich bebilderte Ausstellungskatalog führt mit Essays von Ilka Becker und Thomas Love umfassend in Sailes malerischen Entwurf ein. Enigmatic Studies into the Paradigms of Painting In Markus Saile’s (b. Stuttgart, 1981; lives and works in Cologne) paintings, overlaid paint strata—some more compact, some translucent—intimate shapes and spaces and yet remain abstract. To achieve this effect, Saile layers oil paints on wood panels with deliberate gestures that unfold in gentle and broad brushstrokes, folded structures, and fan-like fields, yielding abstract studies reminiscent of painterly gestures of the rococo. Although his works seem inscrutable and spare in their execution, they are not minimalist exercises demarcating the medium’s limitations but acute deconstructions of the expressive potentials of material and format. The support media are now elongated, now unconventionally proportioned or bordering on the miniature. The choice of formats is based on a graphical element: the vertical bar (|), which has come into popular use in the informal writing practices of digital cultures. In mathematics and computing—coders call it “pipe”— the symbol serves in a variety of functions, including as a separator or to indicate concatenation. Most generally, it marks the end of one segment as well as the beginning of a new one: a cesura that at once signifies connection. In analogy with sociological observations, Saile manipulates the distances and formats and the hanging of his paintings in the gallery to establish partitions and affliations. Separate | Related documents Saile’s two-part exhibition at NAK Neuer Aachener Kunstverein. The richly illustrated exhibition catalogue with essays by Ilka Becker and Thomas Love provides a comprehensive introduction to Saile’s painterly vision.
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Edition Peters The Complete Chopin: Ballades A1046110022
This Urtext critical edition of Chopin's Ballades , edited by Jim Samson, was honoured with the International Piano Awards 2009 in the category Edition. Composed between 1831 and 1842, Chopin's four Ballades are among the most important works in the Romantic piano literature. The Complete Chopin - A New Critical Edition series is recognised as the definitive scholarly edition of Chopin's music. Under the direction of editor-in-chief John Rink, a team of some of the world's most respected Chopin specialists contribute their unrivalled collective knowledge to imbue the project with unique authority, drawing upon the latest international scholarship. The Complete Chopin prioritises the needs of the practical pianist and provides a text of each work based on a single principal source together with important variants from other authoritative sources, along with thorough critical commentaries and prefatory essays in English, French and German. Diese Urtext-Ausgabe von Chopins Balladen , herausgegeben von Jim Samson, wurde 2009 mit dem International Piano Award in der Kategorie "Edition" ausgezeichnet. Entstanden zwischen 1831 und 1842, gehören Chopins vier Balladen zu den bedeutendsten Werken der romantischen Klavierliteratur. Die Reihe The Complete Chopin - A New Critical Edition gilt als die bedeutendste wissenschaftliche Gesamtausgabe von Chopins Œuvre. Unter der Leitung des Herausgebers John Rink verleiht ein Team international führender Chopin-Spezialisten dem Projekt eine einzigartige Autorität, die auf den neuesten internationalen Forschungen basiert. The Complete Chopin orientiert sich an den Bedürfnissen praktischer Musikerinnen und Musiker und bietet den Notentext jeder Komposition auf Grundlage einer Hauptquelle, ergänzt um wichtige Varianten aus anderen autoritativen Quellen sowie ausführliche kritische Kommentare und Einleitungen in englischer, französischer und deutscher Sprache.
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Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg Europäische Sprachenpolitik / European Language Policy
Die Beiträge dieses Sammelbandes, die auf eine gleichnamige Konferenz im Juni 2002 an der Universität Würzburg zurückgehen, behandeln die Probleme der Europäischen Sprachenpolitik aus verschiedenen Perspektiven. Zum einen wird die Europäische Dimension dieser für die Europäische Union hochbrisanten Frage aus dem Blickwinkel der Europäischen Kommission und der Mitgliedsstaaten betrachtet. Zum anderen werden die regionalen Aspekte und die Funktionen der Sprache, insbesondere des Englischen, auf der kommunikativen Ebene, der bildungspolitischen, juristischen, arbeitspraktischen und sprachenpolitischen Ebene analysiert. Insbesondere werden auch neueste neurophysiologische und behavioristische Forschungsergebnisse mit Bezug auf den Spracherwerb einbezogen. Auch der frühe Fremdsprachenerwerb wird im Gegensatz zum Muttersprachenerwerb ausführlich behandelt. Den Band schließt die "Würzburger Erklärung zur Europäischen Sprachenpolitik" ab, in der sich die Experten einvernehmlich für den Ausbau der Plurilingualität in der Europäischen Union aussprechen. Den Beiträgen, die vornehmlich in der englischen, aber auch in der deutschen und französischen Sprache abgefasst sind, sind kurze Zusammenfassungen in den jeweils anderen Sprachen beigefügt, so dass den Lesern auf jeden Fall die Hauptgedanken der Beiträge nahegebracht werden. (Unter den 26 Verfassern befinden sich solch bekannte Namen wie Sir Paul Lever (der britische Botschafter in Berlin), Theodor Berchem, Werner Hüllen, Albert Raasch, Ulrich Ammon, Theo van Els, Peter Nelde, S.J. Schmidt, Konrad Schröder, Michael Byram, Sabine Weinert, Sylvia Vlaeminck, Harald Haarmann, Paul-Ludwig Weinacht, Barbara Seidlhofer, Claude Truchot, Michel Candelier, David Little u.a.) The contributions in this collection, which proceed from the Conference at the University of Würzburg in June 2002 with the same title, consider the problems of the European language policy from various perspectives. On the one hand, the European dimension of this problem which deeply affects the European Union is examined from the point of view of the European Commission and its Member States. On the other hand, the regional aspects and the various functions of languages, above all of English, on the communicative level as well as on the pedagogical, legal, practical, and political level, are analysed. Furthermore, the latest neurophysiological and behaviouristic research as far as language learning and acquisition are concerned, is included in the wide spectrum of the collection. Some essays explicitly refer to the learning of a foreign language as opposed to the mother tongue. The volume concludes with the "Würzburg Declaration of Europe Language Policy" (in English, German and French), which according to the experts' opinion pleads for the expansion of a plurilingual society within the European Union. The contributions, mainly written in English, but also in French and German, further include abstracts in the respective other languages to inform the reader about the main line of thought in each essay. (Among the 26 contributors are such well-known names as Sir Paul Lever (British Ambassador in Berlin), Theodor Berchem, Werner Hüllen, Albert Raasch, Ulrich Ammon, Theo van Els, Peter Nelde, S.J. Schmidt, Sylvia Vlaeminck, Harald Haarmann und Paul-Ludwig Weinacht, Barbara Seidelhofer, Claude Truchot, Michel Candalier, David Little, etc.)
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Wallstein Verlag The Origins of Totalitarianism / Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft A1075113442
Hannah Arendts Totalitarismustheorie ist einer der wichtigsten Beiträge zur politischen Theorie und Historiografie. Ein Buch von verstörender Aktualität. In diesem Buch, das in drei Teilen die Themen Antisemitismus, Imperialismus und Totalitarismus behandelt, untersucht Arendt die historischen Entwicklungen, die die Errichtung und Funktionsweisen totalitärer politischer Systeme im nationalsozialistischen Deutschland und in der Sowjetunion unter Stalin ermöglichten. Das Buch wurde innerhalb kürzester Zeit zum Standardwerk der noch jungen Totalitarismusforschung. Es erschien 1951 zunächst in englischer Sprache, 1955 folgte eine von Arendt selbst erstellte deutsche Fassung. 1958 ersetzte Arendt in einer englischsprachigen Neuauflage die »Concluding Remarks« durch ein neues Kapitel mit dem Titel »Ideology and Terror« und fügte einen Epilog über die Ungarische Revolution von 1956 hinzu. Band 5 der Kritischen Gesamtausgabe versammelt und kommentiert die Buchfassungen letzter Hand, teilweise ergänzt durch frühere Fassungen, sowie alle Aufsätze, Rezensionen, Vortragstexte, Exposés und Typoskripte aus dem Nachlass, die in engem Zusammenhang mit dem Werk stehen. Diese Ausgabe ermöglicht es endlich, Arendts Hauptwerk in seiner Genese zu verstehen, im Kontext ihrer Schriften aus den 1930er bis 1950er Jahren zu verorten und historisch neu zu bewerten. In this book, which deals with the topics of anti-Semitism, imperialism, and totalitarianism in three parts, Arendt examines the historical developments that enabled totalitarian political systems in Nazi Germany and in the Soviet Union under Stalin. The book quickly became a standard work in the emerging field of studies on totalitarianism. First published in English in 1951, Arendt herself rewrote it for the German version published in 1955. In 1958, Arendt replaced the “Concluding Remarks” in a revised English edition with a new chapter on “Ideology and Terror” and added an epilogue on the Hungarian Revolution of 1956. Volume 5 of the Critical Edition presents the final versions of the book with a scholarly apparatus and detailed annotations, including unknown earlier drafts of Arendt’s texts, as well as a comprehensive collection of essays, reviews, lectures, exposés, and typescripts from Arendt’s archives. This edition enables readers for the first time to understand the genesis of Arendt’s eminent work, to situate it in the context of her writings at the time, and to reevaluate these writings on totalitarianism both from a historical and contemporary perspective.
Erscheint am 22.7.2026
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Wallstein Verlag The Origins of Totalitarianism / Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft
Hannah Arendts Totalitarismustheorie ist einer der wichtigsten Beiträge zur politischen Theorie und Historiografie. Ein Buch von verstörender Aktualität. In diesem Buch, das in drei Teilen die Themen Antisemitismus, Imperialismus und Totalitarismus behandelt, untersucht Arendt die historischen Entwicklungen, die die Errichtung und Funktionsweisen totalitärer politischer Systeme im nationalsozialistischen Deutschland und in der Sowjetunion unter Stalin ermöglichten. Das Buch wurde innerhalb kürzester Zeit zum Standardwerk der noch jungen Totalitarismusforschung. Es erschien 1951 zunächst in englischer Sprache, 1955 folgte eine von Arendt selbst erstellte deutsche Fassung. 1958 ersetzte Arendt in einer englischsprachigen Neuauflage die »Concluding Remarks« durch ein neues Kapitel mit dem Titel »Ideology and Terror« und fügte einen Epilog über die Ungarische Revolution von 1956 hinzu. Band 5 der Kritischen Gesamtausgabe versammelt und kommentiert die Buchfassungen letzter Hand, teilweise ergänzt durch frühere Fassungen, sowie alle Aufsätze, Rezensionen, Vortragstexte, Exposés und Typoskripte aus dem Nachlass, die in engem Zusammenhang mit dem Werk stehen. Diese Ausgabe ermöglicht es endlich, Arendts Hauptwerk in seiner Genese zu verstehen, im Kontext ihrer Schriften aus den 1930er bis 1950er Jahren zu verorten und historisch neu zu bewerten. In this book, which deals with the topics of anti-Semitism, imperialism, and totalitarianism in three parts, Arendt examines the historical developments that enabled totalitarian political systems in Nazi Germany and in the Soviet Union under Stalin. The book quickly became a standard work in the emerging field of studies on totalitarianism. First published in English in 1951, Arendt herself rewrote it for the German version published in 1955. In 1958, Arendt replaced the “Concluding Remarks” in a revised English edition with a new chapter on “Ideology and Terror” and added an epilogue on the Hungarian Revolution of 1956. Volume 5 of the Critical Edition presents the final versions of the book with a scholarly apparatus and detailed annotations, including unknown earlier drafts of Arendt’s texts, as well as a comprehensive collection of essays, reviews, lectures, exposés, and typescripts from Arendt’s archives. This edition enables readers for the first time to understand the genesis of Arendt’s eminent work, to situate it in the context of her writings at the time, and to reevaluate these writings on totalitarianism both from a historical and contemporary perspective.
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Faber Music GmbH The Complete Chopin: Études Op. 25
With the publication of Chopin's Études Op. 25 , another landmark volume joins the acclaimed series The Complete Chopin - A New Critical Edition . Chopin's Études occupy a central place in the piano repertoire, revered by generations of pianists not only for their technical demands but also for their exceptional musicality, which transcends the concept of mere 'studies.' The undeniable compositional quality of those pieces is perhaps best captured by Robert Schumann, who described Étude Op.25/2 as: 'So charming, dreamy and quiet, like the singing of a child in its sleep.' This Urtext edition, edited by Roy Howat, presents all 12 Études composed in 1835 and is intended for advanced pianists. The Complete Chopin - A New Critical Edition series is recognised as the definitive scholarly edition of Chopin's music. Under the direction of editor-in-chief John Rink, a team of some of the world's most respected Chopin specialists contribute their unrivalled collective knowledge to imbue the project with unique authority, drawing upon the latest international scholarship. The Complete Chopin prioritises the needs of the practical pianist and provides a text of each work based on a single principal source together with important variants from other authoritative sources, along with thorough critical commentaries and prefatory essays in English, French and German. Mit der Veröffentlichung von Chopins Études op. 25 erscheint ein weiteres Schlüsselwerk in der renommierten Reihe The Complete Chopin - A New Critical Edition . Chopins Etüden nehmen einen zentralen Platz im Klavierrepertoire ein und werden nicht nur wegen ihrer technischen Anforderungen, sondern auch aufgrund ihrer außergewöhnlichen Musikalität geschätzt, wodurch sie die Kategorie bloßer "Übungsstücke" weit übersteigen. Die unbestreitbare kompositorische Qualität dieser Werke wurde bereits von Robert Schumann beschrieben, der die Etüde op. 25 Nr. 2 als "so anmutig, träumerisch und leise wie der Gesang eines schlafenden Kindes" charakterisierte. Diese Urtextausgabe, herausgegeben von Roy Howat, umfasst alle zwölf Etüden aus dem Jahr 1835 und richtet sich an fortgeschrittene Pianistinnen und Pianisten. Die Reihe The Complete Chopin - A New Critical Edition gilt als die bedeutendste wissenschaftliche Gesamtausgabe von Chopins Œuvre. Unter der Leitung des Herausgebers John Rink verleiht ein Team international führender Chopin-Spezialisten dem Projekt eine einzigartige Autorität, die auf den neuesten internationalen Forschungen basiert. The Complete Chopin orientiert sich an den Bedürfnissen praktischer Musikerinnen und Musiker und bietet den Notentext jeder Komposition auf Grundlage einer Hauptquelle, ergänzt um wichtige Varianten aus anderen autoritativen Quellen sowie ausführliche kritische Kommentare und Einleitungen in englischer, französischer und deutscher Sprache.
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Faber Music GmbH Etüden op. 10
With the publication of Chopin's Études Op. 10 , another landmark volume joins the acclaimed series The Complete Chopin - A New Critical Edition . Chopin's Études occupy a central place in the piano repertoire, revered by generations of pianists not only for their technical demands but also for their exceptional musicality, which transcends the concept of mere 'studies.' In this Urtext edition of Études Op. 10 (the earlier of Chopin's two main sets of studies, ending with the famous 'Revolutionary' etude), pianist and scholar Roy Howat addresses the many errors in the very poorly engraved first French edition of 1833 - an edition that nevertheless included many important revisions made at proof stage. Basing each Étude on either the first French edition or the autograph manuscript from which it was engraved, Howat has produced an Urtext edition that corrects many longstanding errors, sometimes for the first time, as well as showing authentic variant readings by Chopin, some of them never before published. Sources are clearly distinguished, avoiding a 'conflated' text while presenting a clear and reliable performing edition, ideal for all who aspire to play these cornerstones of piano repertoire in an informed way. The Complete Chopin - A New Critical Edition series is recognised as the definitive scholarly edition of Chopin's music. Under the direction of editor-in-chief John Rink, a team of some of the world's most respected Chopin specialists contribute their unrivalled collective knowledge to imbue the project with unique authority, drawing upon the latest international scholarship. The Complete Chopin prioritises the needs of the practical pianist and provides a text of each work based on a single principal source together with important variants from other authoritative sources, along with thorough critical commentaries and prefatory essays in English, French and German. Mit der Veröffentlichung von Chopins Études op. 10 erscheint ein weiteres Schlüsselwerk in der renommierten Reihe The Complete Chopin - A New Critical Edition . Chopins Etüden nehmen einen zentralen Platz im Klavierrepertoire ein und werden nicht nur wegen ihrer technischen Anforderungen, sondern auch aufgrund ihrer außergewöhnlichen Musikalität geschätzt, wodurch sie die Kategorie bloßer "Übungsstücke" weit übersteigen. In der vorliegenden Urtext-Ausgabe der Études op. 10 (Chopins erstem von zwei Etüden-Sets, einschließlich der berühmten "Revolutionsetüde" Nr. 12 als Schlussstück) wurden zahlreiche Missverständnisse vom Pianisten und Musikwissenschaftler Roy Howat bereignigt, die aufgrund der schlechten Druckqualität der französischen Erstausgabe entstanden waren (Fehler, die auch in die deutsche und englische Erstausgabe eingeflossen sind). Die französische Erstausgabe enthält jedoch wichtige Revisionen des Notentextes, die erst in der Korrekturphase der Stichvorlage entstanden sind, und diente daher als Hauptquelle. Beachtenswerte Varianten aus verschiedenen anderen Quellen sind ebenfalls berücksichtigt. Roy Howat legt mit dieser Urtext-Ausgabe erstmals eine kohärente, eigenständige Konzertausgabe vor - ideal für alle, die sich diese Meilensteine des Klavierrepertoires auf fachkundige Weise aneignen möchten. Die Reihe The Complete Chopin - A New Critical Edition gilt als die bedeutendste wissenschaftliche Gesamtausgabe von Chopins Œuvre. Unter der Leitung des Herausgebers John Rink verleiht ein Team international führender Chopin-Spezialisten dem Projekt eine einzigartige Autorität, die auf den neuesten internationalen Forschungen basiert. The Complete Chopin orientiert sich an den Bedürfnissen praktischer Musikerinnen und Musiker und bietet den Notentext jeder Komposition auf Grundlage einer Hauptquelle, ergänzt um wichtige Varianten aus anderen autoritativen Quellen sowie ausführliche kritische Kommentare und Einleitungen in englischer, französischer und deutscher Sprache.
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OTTO DVD Der Gang in die Nacht
F. W. Murnaus erste erhaltene Regiearbeit nimmt Motive seiner späteren Meisterwerke vorweg: Wie in SUNRISE reißt eine verführerische Frau einen Mann aus seinen geordneten Verhältnissen, der Gegensatz von Stadt und Land wird ausgespielt, und Conrad Veidts stilisierte Darstellung eines Blinden wirkt wie ein Vorläufer von NOSFERATU. Die zum größten Teil auf das Kameranegativ zurückgreifende digitale Rekonstruktion zeigt den Film wieder in seiner ursprünglichen visuellen Brillanz. Wie das Kammerspiel SCHERBEN, das ebenfalls auf einem Drehbuch von Carl Mayer basiert, wurde DER GANG IN DIE NACHT als ",meisterhaftes Filmwerk", gefeiert, das nicht auf äußerliche Sensationen setzt, sondern seine Spannung mit rein kinematographischen Mitteln entwickelt und auf Zwischentitel weitgehend verzichten kann. Die Doppel-DVD bietet ungewöhnliche Musikbegleitungen für beide Filme. Die Filme DER GANG IN DIE NACHT - Deutschland 1920 - Regie: Friedrich Wilhelm Murnau - Drehbuch: Carl Mayer, unter freier Bearbeitung eines Filmszenariums von Harriet Bloch - Kamera: Max Lutze - Darsteller: Olaf Fönss, Erna Morena, Conrad Veidt, Gudrun Bruun Steffensen - Produktion: Goron-Film, Berlin - Uraufführung: 21.1.1921, Berlin MUSIK FÜR MURNAU - Deutschland 2018 - Drehbuch, Regie und Produktion: Richard Siedhoff - Kamera: Mykyta Sierov - Mit: Burkhard Götze, Jörg Potratz, Richard Siedhoff, Stefan Drößler - Erstveröffentlichung SCHERBEN - Deutschland 1921 - Regie: Lupu Pick - Drehbuch: Carl Mayer - Kamera: Friedrich Weinmann - Darsteller: Werner Krauß, Hermine Straßmann-Witt, Edith Posca, Paul Otto - Produktion: Rex-Film, Berlin - Uraufführung: 27.5.1921, Berlin DVD-Authoring: Gunther Bittmann, Tobias Dressel DVD-Supervision: Stefan Drößler DVD-Features: DVD 1 - DER GANG IN DIE NACHT 1920, 81 Min. - Orchestermusikbegleitung von Richard Siedhoff, eingespielt vom Metopolis-Orchester Berlin unter Leitung von Burkhard Götze - Live-Mitschnitt einer Klavierbegleitung von Richard Siedhoff - MUSIK FÜR MURNAU 2018, 30 Min. DVD 2 - SCHERBEN 1921, 66 Min. - Live-Mitschnitt einer Musikbegleitung von Christian Roderburg und dem Filmmusik-Ensemble der Musikhochschule in Wuppertal - 20-seitiges dreisprachiges Booklet mit Essays von Stefan Drößler, Werner Sudendorf, Anton Kaes, Richard Siedhoff und Louis Delluc TV-Format: 16:9 (PAL), 4:3 (PAL) Originalformat: 1,33:1, 1,78:1 Tonformat: Musikbegleitung, Dolby Digital 2.0 (Stereo) Sprache: Deutsche Zwischentitel, Deutsch Untertitel: Englisch, Französisch Regionalcode: 0, alle Regionen FSK: Lehrprogramm
lieferbar - in 3-4 Werktagen bei dir
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Faber Music GmbH The Complete Chopin: Études Op. 25 A1051353228
With the publication of Chopin's Études Op. 25 , another landmark volume joins the acclaimed series The Complete Chopin - A New Critical Edition . Chopin's Études occupy a central place in the piano repertoire, revered by generations of pianists not only for their technical demands but also for their exceptional musicality, which transcends the concept of mere 'studies.' The undeniable compositional quality of those pieces is perhaps best captured by Robert Schumann, who described Étude Op.25/2 as: 'So charming, dreamy and quiet, like the singing of a child in its sleep.' This Urtext edition, edited by Roy Howat, presents all 12 Études composed in 1835 and is intended for advanced pianists. The Complete Chopin - A New Critical Edition series is recognised as the definitive scholarly edition of Chopin's music. Under the direction of editor-in-chief John Rink, a team of some of the world's most respected Chopin specialists contribute their unrivalled collective knowledge to imbue the project with unique authority, drawing upon the latest international scholarship. The Complete Chopin prioritises the needs of the practical pianist and provides a text of each work based on a single principal source together with important variants from other authoritative sources, along with thorough critical commentaries and prefatory essays in English, French and German. Mit der Veröffentlichung von Chopins Études op. 25 erscheint ein weiteres Schlüsselwerk in der renommierten Reihe The Complete Chopin - A New Critical Edition . Chopins Etüden nehmen einen zentralen Platz im Klavierrepertoire ein und werden nicht nur wegen ihrer technischen Anforderungen, sondern auch aufgrund ihrer außergewöhnlichen Musikalität geschätzt, wodurch sie die Kategorie bloßer "Übungsstücke" weit übersteigen. Die unbestreitbare kompositorische Qualität dieser Werke wurde bereits von Robert Schumann beschrieben, der die Etüde op. 25 Nr. 2 als "so anmutig, träumerisch und leise wie der Gesang eines schlafenden Kindes" charakterisierte. Diese Urtextausgabe, herausgegeben von Roy Howat, umfasst alle zwölf Etüden aus dem Jahr 1835 und richtet sich an fortgeschrittene Pianistinnen und Pianisten. Die Reihe The Complete Chopin - A New Critical Edition gilt als die bedeutendste wissenschaftliche Gesamtausgabe von Chopins Œuvre. Unter der Leitung des Herausgebers John Rink verleiht ein Team international führender Chopin-Spezialisten dem Projekt eine einzigartige Autorität, die auf den neuesten internationalen Forschungen basiert. The Complete Chopin orientiert sich an den Bedürfnissen praktischer Musikerinnen und Musiker und bietet den Notentext jeder Komposition auf Grundlage einer Hauptquelle, ergänzt um wichtige Varianten aus anderen autoritativen Quellen sowie ausführliche kritische Kommentare und Einleitungen in englischer, französischer und deutscher Sprache.
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Michael Müller Verlag MICHAEL MÜLLER Reiseführer Föhr & Amrum A1069817396
Anders reisen und dabei das Besondere entdecken: Mit den aktuellen Tipps aus den Michael-Müller-Reiseführern gestalten Sie Ihre Reise individuell, nachhaltig und sicher. Der höchste Leuchtturm Schleswig-Holsteins, einer der breitesten Sandstrände Europas sowie eigener Insel-Wein: Entdecken Sie mit Dieter Katz Unerwartetes und Unwahrscheinliches auf Föhr und Amrum. In der fünften Auflage unseres Reiseführers zeigt er Ihnen auf 232 Seiten mit 135 Farbfotos beeindruckende Natur, zahlreiche Sehenswürdigkeiten sowie Orte und Plätze, die Sie so in keinem anderen Reiseführer finden. Danke der 36 Karten und Pläne samt Übersichtskarten je von Föhr und Amrum sind Sie so gut orientiert, wie die Einheimischen. Zehn Wanderungen und Touren lassen Sie die Inseln hautnah erleben. Ökologisch, regional und nachhaltig wirtschaftende Betriebe sind kenntlich gemacht. Die Geheimtipps von Dieter Katz verraten Sehens- und Erlebenswertes jenseits touristischer Hotspots, sowie besonders lohnende Restaurants und Unterkünfte . Alles vor Ort für Sie recherchiert und ausprobiert. Eingestreute Kurz-Essays vermitteln interessante Hintergrundinformationen. Damit wird Ihr Insel-Urlaub zu einem einmaligen und individuellen Erlebnis, denn Föhr und Amrum haben für Individualreisende viel zu bieten. Man muss nur wissen wo, und genau das verrät Ihnen unser Reiseführer. Bewährte Tipps und hilfreiche Ratschläge rund um Ihre Reise runden den Reiseführer »Föhr und Amrum« ab. Die Inseln im Überblick : Föhr und Amrum bieten für jeden etwas, egal ob Familienurlaub oder auf der Suche nach Natur und Ruhe . Mit unserem Reiseführer »Föhr und Amrum« finden Sie garantiert, was Sie suchen. Wenn das Wetter einmal nicht so gut ist, finden Sie acht archäologische Stätten, sechs Windmühlen und sechs Museen ausführlich in unserem Buch beschrieben. Dank der windgeschützten Lage zeichnet sich Föhr durch sattes Grün aus. Deutschlands zweitgrößte Nordsee-Insel bietet Seebad-Ambiente im Hafenort Wyk oder ländliche Beschaulichkeit in einem der Dörfer, etwa Oldsum, Oevenum oder Süderende. Amrums Kniepsand ist einer der breitesten Sandstrände Europas . Mit den Dünen macht er etwa die Hälfte der Insel aus. Auf der Wattseite liegen schöne Inseldörfer wie Norddorf, Nebel oder Wittdün. Die nahegelegenen Halligen und die Nachbarinsel Sylt laden ein zu Tagesausflügen . Die Halligen vermitteln die Einzigartigkeit des durch Warften und Salzwiesen geprägten Lebensraums inmitten des Wattenmeers . Das geschäftige Sylt und die Hochsee-Insel Helgoland versprechen Abwechslung. Unschlagbares Bundle: Die mmtravel ® App ist gratis mit dabei, denn Buch und App gehören für uns als Verlag einfach zusammen. Nutzen Sie den inkludierten Freischaltcode zum kostenlosen Download und laden Sie den kompletten Inhalt des Reiseführers mit Online-Karten und GPS-Funktion auf Ihr Smartphone oder Tablet. Drei Fakten über Föhr und Amrum, die Sie wahrscheinlich noch nicht kannten: Auf Föhr und Amrum wird eine eigene Sprache gesprochen: Friesisch. Anders als Plattdeutsch ist es kein Dialekt des Niederdeutschen sondern eine eigene westgermanische Sprache. Nächste sprachliche Verwandte sind das Englische und das Dänische. So bedeutet »wai« = Weg, »green« = Grün und »knif«=Messer. Auf Föhr und Amrum gibt es eine bemerkenswerte Grabsteinkultur, die es so nur auf den Nordfriesischen Inseln gibt. Die Inschriften erzählen ausführlich die Lebensgeschichte des Verstorbenen. Man nennt sie deshalb auch »sprechende Grabsteine«. Auf Föhr wird in Nieblum und Alkersum im Rahmen eines schleswig-holsteinischen Landesprojekts auf einer Fläche von vier Hektar Wein angebaut. Seit 2011 kann man trockenen Föhrer Landwein sowie Sekt genießen.
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Hoerbuchedition words and music Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde A1052889336
Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson gelesen von Richard Heinrich Übersetzung aus dem Englischen von Marguerite Grete Rambach Inhaltsbeschreibung: London im Jahr 1880. Dr. Henry Jekyll ist ein beliebter Arzt und Wissenschaftler. Aber in letzter Zeit verhält er sich merkwürdig. Seine beiden Freunde, der Anwalt Gabriel Utterson und der Arzt Dr. Hastie Lanyon vermuten einen Zusammenhang mit dem plötzlichen Auftauchen des zwielichtigen Edward Hyde, der besonders nachts in London sein Unwesen treibt. Eher zufällig kommt der angesehene Anwalt Utterson diesem Mr. Hyde auf die Schliche und ist umso überraschter, als er herausfindet, dass dieser Mann sogar einen sehr engen Kontakt zu seinem besten Freund Dr. Jekyll unterhält. Der zurückgezogen lebende Wissenschaftler Jekyll entdeckt bei seinen Forschungen eine Tinktur, mit deren Hilfe er die böse Seite seiner Seele befreien und sich in Mr. Hyde verwandeln kann. Zunächst empfindet Jekyll diese multiple Persönlichkeitsspaltung als befreiend, doch zusehends verliert er die Kontrolle über den sadistischen Hyde. Als Dr. Jekyll dann auch noch sein Testament zu Gunsten von Edward Hyde ändern will, beginnt Utterson nachzuforschen und stößt auf eine schier unglaubliche Geschichte. Wird Jekyll erpresst oder verbirgt sich hinter allem ein noch viel schlimmeres Geheimnis? Vergeblich versucht der Anwalt seinen Freund zur Besinnung zu bringen, doch da ahnt er noch nicht, wie eng die Schicksale von Jekyll und Hyde miteinander verbunden sind... "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" (Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde) ist eine Novelle des schottischen Schriftstellers Robert Louis Stevenson (1850–1894) aus dem Jahr 1886. Stevenson verfasste damit eine der berühmtesten Schauergeschichten der Literaturgeschichte. Ein Stück Weltliteratur hier als Ohrenkino - ungekürzt interpretiert von Richard Heinrich. Die Kapitel: Intro Die Geschichte von der Tür Auf der Suche nach Mr. Hyde Dr. Jekyll ist ganz unbefangen Die Ermordung von Sir Danvers Carew Der Brief Dr. Lanyons sonderbares Erlebnis Die Begegnung am Fenster Die letzte Nacht Dr. Lanyons Aufzeichnungen Henry Jekylls vollständige Darlegung des Falles Outro Der Sprecher: Richard Heinrich, Jahrgang 1972, Theater/Film Schauspieler, u.a. Deutsches Theater, Thalia Hamburg, Volkstheater Rostock, ist auch als Producer und Regisseur tätig. Seit 2012 arbeitet er vorwiegend in seinem eigenen Studio, den Puppy Studios, ist international für verschiedene Kunden und Verlage ebenso als Sprecher für Hörbücher, Hörspiele, Voiceover, Synchron und Dokumentationen tätig. Sein Hör-Feature Hör-Häppchen - Das Original wird regelmäßig auf Antenne Thüringen gesendet. Für die hoerbuchedition words and music war er bereits in der Pickpocket-Reihe mit dem Titel "Die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden" und "Über das Marionettentheater" von Heinrich von Kleist zu hören. Der Autor: Robert Louis Balfour Stevenson (* 13. November 1850 in Edinburgh; † 3. Dezember 1894 in Vailima nahe Apia, Samoa) war ein schottischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters. Stevenson litt an Tuberkulose und wurde nur 44 Jahre alt; jedoch hinterließ er ein umfangreiches Werk von Reiseerzählungen, Abenteuerliteratur und historischen Romanen sowie Lyrik und Essays. Bekannt geworden sind vor allem der Jugendbuchklassiker "Die Schatzinsel" und die Schauernovelle "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde", die sich dem Phänomen der Persönlichkeitsspaltung widmet und als psychologischer Horrorroman gelesen werden kann. Einige Romane sind heute noch populär und haben als Vorlagen für zahlreiche Verfilmungen gedient. (Wikipedia) Coverabbildung: Unter Verwendung einer Fotografie von Cyrsiam/Shutterstock.com.
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Schauspiele 3 A1072375841
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Werke, Tagebücher, Briefe (Wissenschaftliche Ausgabe). Band 10 A1072375777
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Werke, Tagebücher, Briefe (Wissenschaftliche Ausgabe). Band 11 A1052657121
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Schauspiele 5 A1034834326
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Schauspiele 1 A1072373740
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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Der HörVerlag Hörspiel-CD Die große Abenteuer-Hörspiel-Kiste
Autor/Autorin: Daniel Defoe Daniel Defoe wurde 1660 als Sohn eines Fleischers in London geboren. Ursprünglich sollte er Geistlicher werden, doch Defoe entschied sich für eine Karriere als Geschäftsmann. Er scheiterte und war gezwungen, sich in anderen Berufen zu versuchen. So gab er z.B. die Wochenzeitschrift THE REVIEW mit teils satirischen Artikeln heraus, die die politische und religiöse Freiheit seiner Landsleute stärken sollten. Die Veröffentlichung eines satirischen Pamphlets brachte Defoe 1703 für kurze Zeit ins Gefängnis. 1719 schrieb er seinen ersten Roman, der ihn weltberühmt machte: Robinson Crusoes Leben und seltsame Abenteuer, es folgten z.B. Memoirs of a Cavalier und Moll Flanders. Daniel Defoe verstarb im Jahre 1731 in London. Autor/Autorin: Charles Dickens Charles Dickens (1812–1870) wuchs in ärmsten Verhältnissen in Portsmouth, England auf und wurde doch einer der bedeutendsten englischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Nachdem sein Vater 1824 ins Schuldgefängnis gesperrt wurde, begann er als gerade einmal Zwölfjähriger für den Unterhalt seiner Familie zu kämpfen. Nach unregelmäßigem Schulbesuch wurde er schließlich Anwaltsgehilfe, Parlamentsschreiber und später Reporter beim Morning Chronicle . Seine erste Erzählung Die Pickwickier erschien in monatlichen Heften als Fortsetzungsgeschichte und machte ihn schlagartig einem breiteren Publikum bekannt. Bald schon folgten großen Romane wie Oliver Twist , die Weihnachtsgeschichte , David Copperfield und Große Erwartungen , die heute längst als Klassiker der Weltliteratur gelten. Autor/Autorin: Alexandre Dumas Alexandre Dumas (1802–1870) erhielt nur eine dürftige Schulbildung, feierte aber schon 1824 rauschende Erfolge als Theaterautor. Ab 1844 schuf er mit Abenteuerromanen wie «Die drei Musketiere» und «Der Graf von Monte Christo» Klassiker der Unterhaltungsliteratur. Ihm werden zahllose Affären nachgesagt. Autor/Autorin: Robert Louis Stevenson Robert Louis Stevenson (1850-1894), in Schottland geboren, studierte zunächst Technik. Aus Gesundheitsgründen (Tuberkulose) wechselte er später zu Jura, widmete sich aber bald ausschließlich der Literatur und war als freier Schriftsteller tätig. Stevensons Werk besteht aus Reiseerzählungen, Abenteuerliteratur und historischen Romanen, aber auch aus Lyrik und Essays. Bekannt sind vor allem der spannende Abenteuerroman ",Die Schatzinsel", sowie die Erzählung ",Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde",. Um seine Tuberkulose zu lindern, zog es ihn immer wieder in südliche Länder. Er starb im Alter von 44 Jahren auf der Südseeinsel Samoa. Autor/Autorin: Mark Twain Mark Twain, 1835-1910, arbeitete als Setzerlehrling, Lotse auf dem Mississippi, Goldgräber in Kalifornien und Journalist in San Francisco. Er gehört zu den größten Romanciers der Weltliteratur. Die USA kannte er durch zahlreiche Reisen ebenso gut wie Europa. Sozialkritisches Engagement, gepaart mit der Variationsbreite seines Humors, mal derb-komisch, mal bissig-satirisch, dann wieder ironisch-parodistisch - dies kennzeichnet seinen Stil. Vorleser/Vorleserin: Martin Semmelrogge Martin Semmelrogge, Jahrgang 1955, arbeitete bereits mit 12 Jahren beim Bayerischen Rundfunk als Hörspielsprecher, dem folgten u.a. Filmrollen in ",Der Kommissar", und ",Die Vorstadtkrokodile",. Berühmt wurde er mit seiner Rolle in ",Das Boot",. In den letzten Jahren war er vor allem als Sonderermittler Jockel Pletsch in der Serie ",Die Straßen von Berlin", zu sehen. In Isaak Babels ",Die Reiterarmee", ist er in der Rolle des Levka zu hören, außerdem in ",Fuckmachine", und ",Nicht mit sechzig, Honey",, zwei Hörbüchern von Charles Bukowski. Vorleser/Vorleserin: Ulrich Pleitgen Ulrich Pleitgen (1946–2018), in Hannover geboren, hatte nach seiner Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover, Engagements am Berliner Schillertheater, den Schauspielhäusern in Basel, Frankfurt, Bochum, am Staatstheater Stuttgar
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Schauspiele 2 A1072344815
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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Weidler bei Frank & Timme Werke, Tagebücher, Briefe. Wissenschaftliche Ausgabe / Schauspiele 4 A1072411846
Ferdinand Bruckner, seit 1911 literarisch publizierend, gehört wie die nur wenige Jahre jüngeren Carl Zuckmayer und Bertolt Brecht zur Generation der erfolgreichen jungen Dramatiker der zweiten Hälfte der Weimarer Republik. Er wurde – Sohn eines österreichischen Bankkaufmanns jüdischer Konfession und einer französischen Übersetzerin – 1891 in Sofia als Theodor Tagger geboren. In Wien, Berlin und Graz wuchs er auf; er studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Paris, Wien und Berlin. Er trat bereits in sehr jungen Jahren mit Veröffentlichungen – Essays, Rezensionen, Gedichte – hervor und begründete die aufwendig gestaltete, wenn auch kurzlebige ästhetische Zweimonatsschrift MARSYAS (1917-1919), in der Max Brod, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Yvan Goll, Franz Kafka, Carl Sternheim – nur um diese zu nennen – gedruckt wurden. Seit Beginn der zwanziger Jahre wandte er sich dem Theater zu und gehörte bald zu den vielgespielten Dramatikern seiner Zeit. Er änderte in dieser Zeit seinen Namen und legte sich das Pseudonym Ferdinand Bruckner zu, entstanden aus seiner Bewunderung für Ferdinand Raimund und Anton Bruckner. Erst 1930 lüftete er das Geheimnis, 1946 änderte er seinen bürgerlichen Namen offiziell in Ferdinand Bruckner um. Mit seiner Frau Bettina Neuer gründete er 1922 in Berlin das Renaissance-Theater, mußte aber dessen Leitung später wegen finanzieller Fehlschläge abtreten; übernommen wurde die Direktion von Gustav Hartung. Zwischen 1928 und 1933 häuften sich die großen spektakulären, wenn auch nicht unumstrittenen Bühnenerfolge, die Bruckner mit seinen Zeitstücken und Historienstücken erlangte: Krankheit der Jugend (1926), Die Verbrecher (1928), Die Kreatur (1930), Elisabeth von England (1930), Timon (1932), Die Marquise von O. (1933). Der faschistische Terror zwang ihn, kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil zu gehen. Über Österreich und die Schweiz emigrierte er nach Paris. 1933 führte Gustav Hartung Bruckners antifaschistisches Zeitstück Die Rassen in Zürich am Schauspielhaus auf; das Stück fand eine „sehr günstige Aufnahme“, wie Thomas Mann in seinem Tagebuch notierte. Die Emigrationszeit verbrachte Bruckner zunächst in Frankreich, ging dann aber 1936 in die USA, wo er in Hollywood für die Paramount Productions arbeiten sollte. Als sich die Kooperation zerschlug, ließ er sich in New York nieder und widmete sich seinem Werk – allerdings ohne Aussicht auf größere literarische Erfolge in der amerikanischen Öffentlichkeit. Er übersetzte seine und anderer Autoren Stücke ins Englische, arbeitete zeitweilig mit Erwin Piscator zusammen und gestaltete Probleme des Widerstands in neuen Historien- und Zeitstücken. Freilich fanden seine europäisch orientierten Texte kaum das Interesse der New Yorker Theater. Dennoch sind Bruckners antifaschistisches Engagement und sein literarischer und außerliterarischer Einsatz gegen die nazistische Gewaltherrschaft in Europa höchst beeindruckend und geschichtlich sehr verdienstvoll gewesen. Nach Kriegsende versuchte Bruckner wieder im deutschsprachigen Kulturraum Fuß zu fassen, was aber nur schwer gelang. Die Kritik konnte mit seinem Spätwerk wenig anfangen. Seine Nachkriegsstücke wurden zwar da und dort gespielt, aber der große Erfolg der Jahre vor dem Exil stellte sich nicht mehr ein – weder in Deutschland noch in der Schweiz noch in Österreich. Bruckner lebte seit 1953 bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1958 in Berlin. Er war unter anderem als dramaturgischer Berater am Schillertheater tätig. Nach seinem Tode geriet sein Werk weitgehend in Vergessenheit; im Zuge der Erforschung der Literatur der Weimarer Republik und der Exilliteratur wurde man seiner erneut gewahr. So hat Bruckners Gesamtwerk – abgesehen von einigen Teilpublikationen – keine Publizität erfahren. Das ist um so bedauerlicher, als Bruckner gerade zu den literarisch qualifiziertesten Seismographen der bewegten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehört und höchst aufschlußreich für die unterschiedlichsten geist
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