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HarperCollins Portrait of an Unknown Woman, Belletristik von Daniel Silva
Der #1 New York Times Bestsellerautor Daniel Silva liefert in seinem neuesten actiongeladenen Thriller eine weitere beeindruckende Geschichte voller internationaler Intrigen mit hohen Einsätzen. Der international erfolgreiche Autor Daniel Silva hat seine Leser mit einundzwanzig durchdachten und fesselnden Spionageromanen unterhalten, die den geliebten Gabriel Allon und geniale Handlungsstränge präsentieren, die ihn rund um den Globus geführt haben – von den Vereinigten Staaten über Europa, Russland bis zum Nahen Osten. Jetzt setzt dieser Meisternovelist, der seine Geschichten mit Elan, Witz und perfektem Timing erzählt und genügend Überraschungen einbaut, um selbst den aufmerksamsten Leser zu verblüffen, seinen bemerkenswerten Erfolg mit diesem neuesten Blockbuster fort. Ein kraftvolles Werk, das die herausragenden Erzählfähigkeiten, die brillante Vorstellungskraft und das tiefgehende Wissen über aufkommende globale Bedrohungen zeigt, die die Markenzeichen seiner meisterhaft gestalteten Werke sind. Silvas neuestes Buch ist ein Muss für seine zahlreichen treuen Fans und die wachsenden Legionen von Neuankömmlingen.
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ibidem Erinnerungsort: Ort des Gedenkens, der Erholung oder der Einkehr?, Fachbücher von Daria Buteiko
Kloster, Vorbild für den Aufbau des Gulag-Systems, Museum und schliesslich wieder Kloster – die Geschichte der russischen Soloveckij-Inseln erscheint turbulent und zirkular. Wie ist der Ort heute zu deuten? Als spirituelles Zentrum, als Ort der Erinnerung an das kommunistische Unrecht und dessen Opfer – oder als ein attraktives Ziel für Naturtouristen? Die vielen Facetten der Soloveckij-Inseln machen deutlich, wie kompliziert das Gedenken an das Unrecht der Sowjetepoche in Russland ist. An einem anderen kirchlichen und historischen Ort kommunistischen Unrechts – der Bernauer Strasse in Berlin – wird an die Geschichte der innerdeutschen Teilung erinnert. Die Gedenkstätte Berliner Mauer dokumentiert die wichtigsten Narrative und Normen der Erinnerungskultur zum Gedenken an das in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR begangene Unrecht. Durch die Nebeneinanderstellung der beiden Orte arbeitet Daria Buteiko die Unterschiede in den Erinnerungsvorgängen, Wertehierarchien und Wissensbeständen heraus. Zudem stellt sie ein aufschlussreiches kulturanthropologisches Porträt der Soloveckij-Inseln und der Gedenkstätte Berliner Mauer bereit, das auch ein Stück weit dazu beiträgt, die Stimmen der Opfer hörbar zu halten.
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ibidem Aleksandr Solzhenitsyn and the Modern Russo-Jewish Question, Sachbücher von Nathan D. Larson, Nathan Larson
"Aleksandr Solzhenitsyn and the Modern Russo-Jewish Question" bietet eine tiefgehende Analyse der komplexen Beziehungen zwischen den russischen und jüdischen Nationen, wie sie von dem Nobelpreisträger Aleksandr Solzhenitsyn in seinem Werk "Two Hundred Years Together" behandelt werden. Diese Publikation, die zu den letzten literarischen Beiträgen Solzhenitsyns zählt, beleuchtet die historischen Spannungen und die Herausforderungen, die die beiden Gemeinschaften in ihrer Geschichte geprägt haben. Der Autor Nathan Larson untersucht die unterschiedlichen Interpretationen der Russo-jüdischen Geschichte und die damit verbundenen Fragen der Versöhnung und des gegenseitigen Verständnisses. Durch die Linse von Antisemitismus, Nationalismus und der russischen Literatur wird die ambivalente Beziehung zwischen Russland und dem Judentum in der post-sowjetischen Ära ergründet. Diese kritische Auseinandersetzung mit Solzhenitsyns Werk ist besonders relevant, da es bislang keine englische Übersetzung gibt, was die Reichweite und den Einfluss dieser wichtigen Diskussion einschränkt.
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HCM-Kinzel HCM Kinzel DaVici Puzzle - Ich träumte mal 69128
Katzentraum. Kollektion Nr. 2. KünstlerIn Dmitrij Alekseew. Aquarell, 2012 DAVICI ist der aus Russland stammende Vorreiter im Bereich von Holzpuzzles mit fantasie-vollen Formen. Wie ein Buch erzählt die Box in deinen Händen die Geschichte der Kunstwerke mit Helden, Märchen und rätselhaften Handlungen. DaVICI steht für einzigartige Puzzles aus hochwertigem Birkenholz mit extravaganten Formen und Liebe zum Detail. Durch präzises Laserschneiden passen die aufwendig geformten Teile perfekt ineinander. In dieser Welt der Puzzles erwachen Menschen, Vögel und wilde Tiere, Könige und Wanderer, Sterne und Plane-ten zum Leben. Die Motive der Puzzles basieren auf Gemälden großer russischer Künstler. Das Gemälde des Künstlers ergibt in Kombination mit den Puzzleteilen, die auf die Geschichte des Autors abgestimmt sind, ein vollkommenes Meisterwerk. Beim Zusammensetzen der intellek-tuellen DAVICI Puzzles tauchst Du in eine erstaunliche Welt voller Illusionen, Geheimnisse und Mysterien ein. Ein haptisches Vergnügen mit großartigen Details u
2-3 Werktage
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Spielwiese-Merzig

Weidler Buchverlag Berlin Sprachbrücken A1072409725
Das vorliegende Buch versammelt die für den Druck überarbeiteten Vorträge, die während der Tagung „Brücken bauen – Aktuelle Forschungen zu Sprache und Literatur in der Slowakei“ vom 13. bis 14. September 2013 an der Universität Regensburg gehalten wurden. Die Autorinnen und Autoren (Fedáková, Koštálová, Kovácová, Lupták, Motyková, Papsonová, Petraško, Puchalová, Šimon, Špotáková) stammen mehrheitlich aus der Slowakei; aber auch aus Deutschland, Österreich, Polen und Russland (Bachmann, Kázmér Braxatorisová, Meier, Schuppener, Wróbel). Im Vordergrund des Buches stehen Beiträge, die Forschungen zur Geschichte der deutschen Sprache, deutschen Literatur und Kultur in der Slowakei ebenso zum Gegenstand haben wie Wechselwirkungen von slowakischer und deutscher Kultur und Sprache in Gegenwart und Geschichte. Die Forschungsbeiträge dieses Sammelbandes dokumentieren in ihrer thematischen Breite den Erfolg einer über fünf Jahre währenden Partnerschaft des Instituts für Germanistik der Universität Regensburg mit dem Lehrstuhl für Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Pavol-Jozef-Šafárik-Universität in Košice (Slowakei).
3 - 5 Tagen
38,00€
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Berliner Wissenschafts-Verlag Richterliche Unabhängigkeit in der Russischen Föderation A1043707406
Nach der 1000-jährigen russischen Geschichte eines autokratischen Imperiums ist die Zeit seit 1991 nur ein Hauch von Geschichte. Umso bemerkenswerter ist der fortschrittliche normative Aufbau des Rechtsstaates in der Russischen Föderation, den die Autorin detailliert darlegt. Die richterliche Unabhängigkeit ist im geschriebenen Verfassungsrecht und in Gesetzen normativ anerkannt, indes bremsen gesellschaftliche Strukturbedingungen die Umsetzung heftig aus. Verfassung und Recht haben traditionell keinen besonderen Stellenwert in Russland, starke autokratische Traditionen lassen sich bislang nicht effektiv einschränken. Das positive Recht der Verfassung ist also nur ein Steuerungsmedium für die Herstellung und Förderung gesellschaftlicher Gerechtigkeit.°°Diese wird erst real entfaltet durch soziale, ökonomische und gesellschaftliche, also strukturelle Voraussetzungen für Gerechtigkeit jenseits der Formalität des Gesetzesstaates: Erst chancengleiche Wohlstandsverteilung und Mitbestimmung für alle schaffen reales Erleben des Nutzens von Rechtsstaatlichkeit. Konkrete Empfehlungen weisen den Weg zu dringlichen Justizreformen – überall auf der Welt.°°
1 - 2 Wochen
59,00€
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Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften Das "fortschrittliche Europa" oder das "rückständige Asien"? A1045684431
In der vorliegenden Arbeit werden die Werke des Schriftstellers Lev Nussenbaum, der sich nach dem Übertritt zum Islam Essad Bey nannte und auch unter dem Namen Kurban Said publizierte, analysiert. Anhand der zahlreichen Beispiele aus diesen Werken wird das Orient-und Okzidentbild in seinen Büchern dargestellt sowie über ihre Rezeption berichtet. Es werden ebenso kurz die Biographie des Autors sowie seine Artikel behandelt. Darüber hinaus wird über die historischen Ereignisse der in den Werken Essad Beys geschilderten Geschichten und über die bekannten Persönlichkeiten, wie Stalin, Reza Schah Pahlewi, Nikolau II., Lev Tolstoj, Alexandre Dumas, J.W. Goethe und andere berichtet. In der Dissertation werden Themen wie Gegensätze zwischen Islam und Christentum, das Leben des Propheten Mohammed, Frauenrechte, Liebe und Familie im Islam, kaukasische Sitten und Bräuche behandelt. Die Arbeit ist für Personen von Interesse, die sich für die Geschichte des zaristischen und bolschewistischen Russlands, der Sowjetunion, des islamische Völker und insbesondere Aserbaidschans interessieren.
3 - 5 Tagen
75,90€
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Epubli Opa Wladimir: Eine nicht autorisierte Biographie A1077545740
Ein Großvater erzählt. Eine Enkelin hört zu. Eine Geschichte, die die Welt bewegt. In den stillen Stunden vor dem Kamin seines Arbeitszimmers öffnet sich Wladimir Putin seiner Enkelin – nicht als Präsident, nicht als Staatsmann, sondern als Mensch. Von den engen Gassen Leningrads bis zu den Machtzentren des Kremls, von den Trümmern der Sowjetunion bis zur Wiedergeburt Russlands als Weltmacht: Dies ist die Geschichte eines Mannes, der sein Land aus der Asche hob. In intimen Gesprächen erzählt Putin von seiner Kindheit in der Kommunalka, seinen Jahren beim KGB in Dresden, den chaotischen 90er Jahren und den schweren Entscheidungen seiner Präsidentschaft. Er spricht über Freundschaften und Verrat, über Begegnungen mit Bush, Merkel, Trump und Xi Jinping, über die Krim, Syrien und die Ukraine. Er erklärt, was ihn antrieb, was ihn prägte, was ihn bis heute leitet. Jenseits der westlichen Narrative bietet dieses Buch einen seltenen Einblick in die Gedankenwelt eines der umstrittensten Führer unserer Zeit – aus seiner eigenen Perspektive, ungefiltert und menschlich. Eine Biographie, die verstehen hilft, auch wenn man nicht einverstanden ist.
3 - 5 Tagen
12,00€
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KiWi eBooks Lichter setzen über grellem Grund A1036239983
Renate Feyls Erfolgsroman über die bedeutendste Porträtmalerin des 18. Jahrhunderts Elisabeth Vigée, Tochter eines Pastellmalers und einer Friseuse, ist 1767 gerade zwölf Jahre alt, als der berühmte Seemaler Claude Joseph Vernet ihr Talent entdeckt. Binnen kürzester Zeit wird aus der kleinen Liz eine gefeierte Porträtmalerin, die für ihren frischen, natürlichen Stil verehrt wird. Bald gehört auch Königin Marie Antoinette zu ihren Bewunderern und lässt sich gleich mehrfach malen. Als die Revolution ausbricht und Versailles gestürmt wird, flieht Vigée mit ihrer Tochter nach Italien. Was als Kunstreise getarnt ist, wird zum langjährigen Exil. Während sie im Rest Europas und in Russland Triumphe feiert, bleibt in ihrer Heimat nichts, wie es war. Raffiniert und geistreich erzählt Renate Feyl die Geschichte einer faszinierenden Frau, die in ihren Bildern einen neuen, freien Gesellschaftston anschlägt. Meisterhaft beleuchtet sie den europäischen Kunstmarkt und die geschichtlichen Umbrüche und liefert zugleich ein flirrend lebendiges, atmosphärisch beeindruckendes Zeitporträt.
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Hofenberg Jüdisches Leben A1045655423
Leopold von Sacher-Masoch: Jüdisches Leben. Begebenheiten aus ganz Europa Erstdruck als "Jüdisches Leben in Wort und Bild": Mannheim: Bensheimer 1891. Inhaltsverzeichnis Jüdisches Leben Einleitung Bessure towe (Galizien) Lewana (Türkei) Der Buchbinder von Hort (Ungarn) Rabbi Abdon (Russland) Das Mahl der Frommen (Norddeutschland) David und Abigail (Dänemark) Schimmel Knofeles (Galizien) Galeb Jekarim (Jerusalem) Wie Slobe ihre Schwester verheiratet (Belgien) Frau Leopard (Polen) Der schöne Kaleb (Böhmen) Gelobt sei Gott, der uns den Tod gegeben! (Spanien) Schalem Alechem (Elsass) Machscheve (England) Der Todesengel (Italien) Haman und Esther (Polen) Die Erlösung (Ungarn) Das Trauerspiel im Rosengässchen (Holland) Kätzchen Petersil (Rumänien) Der falsche Taler (Süddeutschland) Zwei Ärzte (Österreich) Die Iliade von Pultoff (Russland) Die Geschichte von der römischen Matrone (Schweden) Du sollst nicht töten (Kroatien) Bär und Wolf (Schweiz) Zweierlei Adel (Frankreich) Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2017. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Karl Kretschmar, Portrait der Amalie Beer, um 1803. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
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Böhlau Verlag Zwischen Krisenbewältigung und Stillstand. Die Ära Faymann
Band 2 der Analyse der Regierungszeit von Werner Faymann umfasst die Jahre 2013 bis 2016. Diese waren gekennzeichnet durch zwei internationale Krisen – die Besetzung der Krim durch Russland und die Flüchtlingskrise –, welche zu einem in seinen Dimensionen zunächst noch nicht erkannten Paradigmenwechsel der politischen Großwetterlage und erheblichen Folgen für Österreich führten. Hinzu traten SPÖ-interne Spannungen, die schließlich den Rücktritt des SPÖ-Vorsitzenden und Bundeskanzlers verursachten. Die Darstellung der Regierungszeit von Werner Faymann ist keine Biografie des österreichischen Bundeskanzlers der Jahre 2008 bis 2016, sondern der Versuch einer Gesamtdarstellung der österreichischen Politik dieser Jahre, die durch die erheblichen Folgen externer Ereignisse – die Finanz- und Wirtschaftskrise, die Besetzung der Krim durch Russland und die Flüchtlingskrise – sowie durch ordnungspolitische Differenzen der Regierungsparteien und innerparteiliche Krisen gekennzeichnet waren. Wenngleich Werner Faymann drei Vizekanzler und Parteiobmänner seines Koalitionspartners „verbrauchte“, so waren es letztlich die innerparteilichen Spannungen in der SPÖ, die zu einem in dieser Form bisher einmaligen Ereignis und zum Rücktritt des Parteivorsitzenden und Bundeskanzlers führten, als er sich erstmals in der Geschichte der SPÖ beim traditionellen Mai-Aufmarsch auf dem Wiener Rathausplatz mit offen geäußerten Unmutsäußerungen von erheblichen Teilen der Parteibasis konfrontiert sah.
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Wallstein Verlag Fremde Traditionen des römischen Rechts A1033798726
Die grundlegende Untersuchung zur Rezeption des römischen Rechts im zaristischen Russland. Die Geschichte von Wirkung und Wahrnehmung des römischen Rechts in Russland ist noch wenig bekannt. Mit ihrer Untersuchung, deren Schwerpunkte auf Gesetzgebung, Rechtsprechung und Wissenschaft liegen, schließt das Buch eine Lücke in der Erforschung der jüngeren Privatrechtsgeschichte. Dabei wird historische Distanz nicht nur als Problem, sondern gleichzeitig als Moment eines weiteren Erkenntnisgewinns verstanden. Die russische Auseinandersetzung mit dem römischen Recht ist in charakteristischer Weise dadurch geprägt, dass Russen dasselbe vielfach nicht als selbstverständliche Grundlage ihrer Kultur wahrnehmen - im 19. Jahrhundert noch ausgeprägter als heute. Sie betrachten es vielmehr insoweit als »fremd«, als sie ihm vor dem Hintergrund einer eigenen, teilweise völlig anderen Rechtserfahrung begegnen. Dadurch wirken aus russischer Sicht bestimmte Merkmale des römischen Rechts anders als vor dem westeuropäischen Erfahrungshorizont. Soweit es möglich ist, sich der russischen Perspektive anzunähern, erlaubt also deren Einbeziehung bei der Betrachtung des römischen Rechts eine Erweiterung des Verstehenszugangs zu demselben. Aus der russischen Begegnung mit dem römischen Recht lässt sich zugleich vielfach auf historische Erfahrung mit den Grundlagen des Rechts schlechthin schließen.
1 - 2 Wochen
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Argon Um jeden Preis A1074199684
Ein Schicksal, das über eine halbe Million Russland-Deutsche teiltenNummer-1-Bestseller-Autorin Hera Linderzählt diewahre Geschichteder Schwarzmeer-Deutschen Lydia, die erst 16 Jahre alt ist, als sie in einen sibirischen Gulag verschleppt wird.1944 beginnt für die 16-jährige Lydia ein Alptraum, der nicht enden will: Als die Rote Armee auf ihr kleines Dorf bei Odessa in der Ukraine vorrückt, flieht die Familie. Sie schaffen es sogar bis nach Deutschland, doch sie werden zurückgeholt. Mit Mutter und vier Geschwistern wird Lydia bei minus 50 Grad nach Sibirien verschleppt. Zwölf unbarmherzige Jahre lang kämpft sie in einem Gulag ums Überleben und wird Mutter von acht Kindern, von denen sechs überleben. Als man sie endlich aus dem Lager entlässt, ist der eiserne Vorhang dicht. Weitere zwölf Jahre irrt sie mit den Kindern durch die Sowjetunion, immer nur ein Ziel von Augen: um jeden Preis mit ihnen nach Westdeutschland gelangen, auch wenn sie da noch nie war. Denn Deutschland ist ihre Heimat!Ein bewegender Tatsachenroman über ein Schicksal, das fast eine Million "Russland-Deutsche" geteilt habenHerzzerreißend, aber nie ohne Hoffnung: Bestseller-Autorin Hera Lind erzählt in ihrem TatsachenromanUm jeden Preiseine wahre Geschichte, die aufrüttelt und tief erschüttert.
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Hofenberg Jüdisches Leben A1045655423
Leopold von Sacher-Masoch: Jüdisches Leben. Begebenheiten aus ganz Europa Erstdruck als "Jüdisches Leben in Wort und Bild": Mannheim: Bensheimer 1891. Inhaltsverzeichnis Jüdisches Leben Einleitung Bessure towe (Galizien) Lewana (Türkei) Der Buchbinder von Hort (Ungarn) Rabbi Abdon (Russland) Das Mahl der Frommen (Norddeutschland) David und Abigail (Dänemark) Schimmel Knofeles (Galizien) Galeb Jekarim (Jerusalem) Wie Slobe ihre Schwester verheiratet (Belgien) Frau Leopard (Polen) Der schöne Kaleb (Böhmen) Gelobt sei Gott, der uns den Tod gegeben! (Spanien) Schalem Alechem (Elsass) Machscheve (England) Der Todesengel (Italien) Haman und Esther (Polen) Die Erlösung (Ungarn) Das Trauerspiel im Rosengässchen (Holland) Kätzchen Petersil (Rumänien) Der falsche Taler (Süddeutschland) Zwei Ärzte (Österreich) Die Iliade von Pultoff (Russland) Die Geschichte von der römischen Matrone (Schweden) Du sollst nicht töten (Kroatien) Bär und Wolf (Schweiz) Zweierlei Adel (Frankreich) Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2017. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Karl Kretschmar, Portrait der Amalie Beer, um 1803. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
3 - 5 Tagen
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Arktos Media Ltd. Eurasische Mission: Eine Einführung in den Neo-Eurasianismus A1074953115
Alexander Dugin zufolge wird das einundzwanzigste Jahrhundert durch den Konflikt zwischen Eurasianisten und Atlantikern geprägt sein. Die Eurasianisten verteidigen die Notwendigkeit, dass sich jedes Volk auf der Erde auf seine Weise, frei von Einmischung und in Übereinstimmung mit seinen eigenen Werten, entwickelt. Sie stehen für die Tradition, für die blühende Vielfalt der Kulturen, deren gedeihliches Nebeneinander in Reichen, und für eine Welt, in der keine einzelne Macht über alle anderen herrscht. Ihnen gegenüber stehen die Atlantiker. Diese stehen für einen Ultraliberalismus in Wirtschaft und Werten, der vor nichts zurückschreckt, um seinen Einfluss auf jeden Winkel der Welt auszudehnen, und der Krieg, Terror und Ungerechtigkeit auf alle loslässt, die sich ihm widersetzen. Dieses Lager wird von den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten in der ganzen Welt vertreten, die die unipolare Hegemonie Amerikas über die Erde aufrechterhalten wollen. Die Eurasianisten glauben, dass nur ein starkes Russland, das mit all jenen zusammenarbeitet, die sich dem Atlantizismus weltweit widersetzen, die westlichen Imperialisten aufhalten und die gewünschte multipolare Welt schaffen kann. Dieses Buch stellt ihre grundlegenden Ideen vor. Der Eurasianismus als Weltanschauung ist heute in Russland auf dem Vormarsch, und die Geopolitik Wladimir Putins beruht weitgehend auf seinen Grundsätzen und verändert bereits jetzt den Lauf der Geschichte.
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GRIN Napoleon und Alexander I. in Tilsit
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Technische Universität Chemnitz (Philosophische Fakultät, Fachbereich Geschichte), Veranstaltung: Rußland und Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte ist überfrachtet mit Charakteren, die ihren Lauf entscheidend beeinflusst haben; sei es durch ihren Ehrgeiz, ihre Fähigkeiten oder ihr Charisma. Doch konnten sie ihren Einfluss nur durch den Kontakt und die Interaktion mit Zeitgenossen ausüben. Aber was geschieht, wenn ein Naturell auf ein weiteres trifft, welches ebenfalls die Geschicke seiner Zeit maßgeblich beeinflusst oder es zumindest zu tun beabsichtigt? Sind Konflikte vorprogrammiert? Liegen friedliche Verhandlungen in der Luft? Handeln sie für den Fortschritt und den Wohlstand der Menschheit?Die vorliegende Arbeit befasst sich mit zwei Persönlichkeiten, die das frühe 19. Jahrhundert geprägt, die sich umarmt und doch bekriegt haben. Sie führten ihre Völker unter dem Vorwand, Europa Frieden und Stabilität bringen zu wollen, in mörderische Schlachten, die letztendlich den Untergang eines der beiden Kontrahenten herbeiführen mussten. Ihre Entscheidungen waren maßgeblich durch ihre charakterlichen Veranlagungen geprägt. Es wird zu untersuchen sein, inwieweit diese Wesensarten den Lauf der Geschichte bedingt haben. Auf der einen Seite sehen wir Napoleon, den von Ehrgeiz zerfressenen kleinen Korsen, der sich selten zügeln konnte. Ihm gegenüber steht Zar Alexander I., der sich selbst von romantischer Verblendung getrieben als Erlöser der Menschheit sah, dabei aber keinesfalls die dazu notwendige Standhaftigkeit aufweisen konnte.Diese beiden Despoten kollidieren also im frühen 19. Jahrhundert. Einigen sie sich darauf, zum Wohle der Menschheit gemeinsame Sache zu machen? Temporär begrenzt und oberflächlich betrachtet taten sie dies. Haben sie sich friedlich geeinigt? Für einen gewissen Zeitraum haben sie das wirklich. Haben sie die Konfrontation gesucht? Diese Frage kann man eindeutig mit einem Ja beantworten. Aufgrund der zeitgenössischen Umstände und der Beschaffenheit ihrer beider Geister war der Konflikt eigentlich unvermeidlich; die Frage war nur, wann er auftreten würde.Die Arbeit beginnt mit der Darstellung der beiden Charaktere ihrer Protagonisten und einer darauf basierenden Wiedergabe ihrer Außenpolitik, wobei auf zu ausführliche Ausführungen aus Platzgründen verzichtet wird. Endlich soll es darum gehen, wie sich die zwei Monarchen in Tilsit erstmals persönlich begegneten, wie sie miteinander umsprangen und das Schicksal so manchen Staates bestimmten, ohne dabei allzu viel Rücksicht auf deren Herrscher zu nehmen. Ein Ausdruck purer Arroganz? Das wird sich zeigen.
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GRIN Napoleon und Alexander I. in Tilsit A1004927193
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Technische Universität Chemnitz (Philosophische Fakultät, Fachbereich Geschichte), Veranstaltung: Rußland und Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte ist überfrachtet mit Charakteren, die ihren Lauf entscheidend beeinflusst haben; sei es durch ihren Ehrgeiz, ihre Fähigkeiten oder ihr Charisma. Doch konnten sie ihren Einfluss nur durch den Kontakt und die Interaktion mit Zeitgenossen ausüben. Aber was geschieht, wenn ein Naturell auf ein weiteres trifft, welches ebenfalls die Geschicke seiner Zeit maßgeblich beeinflusst oder es zumindest zu tun beabsichtigt? Sind Konflikte vorprogrammiert? Liegen friedliche Verhandlungen in der Luft? Handeln sie für den Fortschritt und den Wohlstand der Menschheit?Die vorliegende Arbeit befasst sich mit zwei Persönlichkeiten, die das frühe 19. Jahrhundert geprägt, die sich umarmt und doch bekriegt haben. Sie führten ihre Völker unter dem Vorwand, Europa Frieden und Stabilität bringen zu wollen, in mörderische Schlachten, die letztendlich den Untergang eines der beiden Kontrahenten herbeiführen mussten. Ihre Entscheidungen waren maßgeblich durch ihre charakterlichen Veranlagungen geprägt. Es wird zu untersuchen sein, inwieweit diese Wesensarten den Lauf der Geschichte bedingt haben. Auf der einen Seite sehen wir Napoleon, den von Ehrgeiz zerfressenen kleinen Korsen, der sich selten zügeln konnte. Ihm gegenüber steht Zar Alexander I., der sich selbst von romantischer Verblendung getrieben als Erlöser der Menschheit sah, dabei aber keinesfalls die dazu notwendige Standhaftigkeit aufweisen konnte.Diese beiden Despoten kollidieren also im frühen 19. Jahrhundert. Einigen sie sich darauf, zum Wohle der Menschheit gemeinsame Sache zu machen? Temporär begrenzt und oberflächlich betrachtet taten sie dies. Haben sie sich friedlich geeinigt? Für einen gewissen Zeitraum haben sie das wirklich. Haben sie die Konfrontation gesucht? Diese Frage kann man eindeutig mit einem Ja beantworten. Aufgrund der zeitgenössischen Umstände und der Beschaffenheit ihrer beider Geister war der Konflikt eigentlich unvermeidlich; die Frage war nur, wann er auftreten würde.Die Arbeit beginnt mit der Darstellung der beiden Charaktere ihrer Protagonisten und einer darauf basierenden Wiedergabe ihrer Außenpolitik, wobei auf zu ausführliche Ausführungen aus Platzgründen verzichtet wird. Endlich soll es darum gehen, wie sich die zwei Monarchen in Tilsit erstmals persönlich begegneten, wie sie miteinander umsprangen und das Schicksal so manchen Staates bestimmten, ohne dabei allzu viel Rücksicht auf deren Herrscher zu nehmen. Ein Ausdruck purer Arroganz? Das wird sich zeigen.
5 - 7 Tagen
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Böhlau Verlag Kriechbaumer:Zwischen Krisenbewältigung, Fachbücher von Robert Kriechbaumer
Band 2 der Analyse der Regierungszeit von Werner Faymann umfasst die Jahre 2013 bis 2016. Diese waren gekennzeichnet durch zwei internationale Krisen - die Besetzung der Krim durch Russland und die Flüchtlingskrise -, welche zu einem in seinen Dimensionen zunächst noch nicht erkannten Paradigmenwechsel der politischen Grosswetterlage und erheblichen Folgen für Österreich führten. Hinzu traten SPÖ-interne Spannungen, die schliesslich den Rücktritt des SPÖ-Vorsitzenden und Bundeskanzlers verursachten. Die Darstellung der Regierungszeit von Werner Faymann ist keine Biografie des österreichischen Bundeskanzlers der Jahre 2008 bis 2016, sondern der Versuch einer Gesamtdarstellung der österreichischen Politik dieser Jahre, die durch die erheblichen Folgen externer Ereignisse - die Finanz- und Wirtschaftskrise, die Besetzung der Krim durch Russland und die Flüchtlingskrise - sowie durch ordnungspolitische Differenzen der Regierungsparteien und innerparteiliche Krisen gekennzeichnet waren. Wenngleich Werner Faymann drei Vizekanzler und Parteiobmänner seines Koalitionspartners „verbrauchte“, so waren es letztlich die innerparteilichen Spannungen in der SPÖ, die zu einem in dieser Form bisher einmaligen Ereignis und zum Rücktritt des Parteivorsitzenden und Bundeskanzlers führten, als er sich erstmals in der Geschichte der SPÖ beim traditionellen Mai-Aufmarsch auf dem Wiener Rathausplatz mit offen geäusserten Unmutsäusserungen von erheblichen Teilen der Parteibasis konfrontiert sah.
Sofort lieferbar, 2-3 Werktage
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preigu

Böhlau Verlag Zwischen Krisenbewältigung und Stillstand. Die Ära Faymann A1071134845
Band 2 der Analyse der Regierungszeit von Werner Faymann umfasst die Jahre 2013 bis 2016. Diese waren gekennzeichnet durch zwei internationale Krisen – die Besetzung der Krim durch Russland und die Flüchtlingskrise –, welche zu einem in seinen Dimensionen zunächst noch nicht erkannten Paradigmenwechsel der politischen Großwetterlage und erheblichen Folgen für Österreich führten. Hinzu traten SPÖ-interne Spannungen, die schließlich den Rücktritt des SPÖ-Vorsitzenden und Bundeskanzlers verursachten. Die Darstellung der Regierungszeit von Werner Faymann ist keine Biografie des österreichischen Bundeskanzlers der Jahre 2008 bis 2016, sondern der Versuch einer Gesamtdarstellung der österreichischen Politik dieser Jahre, die durch die erheblichen Folgen externer Ereignisse – die Finanz- und Wirtschaftskrise, die Besetzung der Krim durch Russland und die Flüchtlingskrise – sowie durch ordnungspolitische Differenzen der Regierungsparteien und innerparteiliche Krisen gekennzeichnet waren. Wenngleich Werner Faymann drei Vizekanzler und Parteiobmänner seines Koalitionspartners „verbrauchte“, so waren es letztlich die innerparteilichen Spannungen in der SPÖ, die zu einem in dieser Form bisher einmaligen Ereignis und zum Rücktritt des Parteivorsitzenden und Bundeskanzlers führten, als er sich erstmals in der Geschichte der SPÖ beim traditionellen Mai-Aufmarsch auf dem Wiener Rathausplatz mit offen geäußerten Unmutsäußerungen von erheblichen Teilen der Parteibasis konfrontiert sah.
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Penguin Random House War and Peace, Belletristik von Leo Tolstoy 9780679405733
Krieg und Frieden Drei-Bände-Boxset Übersetzt von Louise und Aylmer Maude Krieg und Frieden konzentriert sich im Wesentlichen auf Napoleons Invasion Russlands im Jahr 1812 und folgt drei der bekanntesten Figuren der Literatur: Pierre Bezukhov, der illegitime Sohn eines Grafen, der um sein Erbe kämpft und nach spiritueller Erfüllung strebt; Prinz Andrei Bolkonsky, der seine Familie zurücklässt, um im Krieg gegen Napoleon zu kämpfen; und Natasha Rostov, die schöne junge Tochter eines Adligen, die beide Männer fasziniert. Als Napoleons Armee einmarschiert, folgt Tolstoi brillant Charakteren aus unterschiedlichen Hintergründen – Bauern und Adel, Zivilisten und Soldaten – während sie mit den Problemen kämpfen, die einzigartig für ihre Zeit, ihre Geschichte und ihre Kultur sind. Und während sich der Roman entfaltet, transcendentieren diese Charaktere ihre Spezifität und werden zu einigen der bewegendsten – und menschlichsten – Figuren der Weltliteratur. (Buchumschlag-Status: Nicht umschlagen) Über den Autor Leo Tolstoi (1828–1910) wurde im zentralen Russland geboren. Nach seinem Dienst im Krimkrieg zog er sich auf sein Anwesen zurück und widmete sich dem Schreiben, der Landwirtschaft und der Erziehung seiner grossen Familie. Seine Romane und seine offenen sozialen Polemiken brachten ihm weltweiten Ruhm.
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GRIN Der russische Panslawismus nach Nikolai Jakowlewitsch Danilewskij. Danilewskijs Theorie als Pan-Theorie?
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Region: Russland, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz (Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Bachelor-Arbeit soll überprüft werden, ob die Theorie Nikolai Danilewskijs den generellen Merkmalen einer Pan-Theorie entspricht und demnach tatsächlich als Panslawismus bezeichnet werden kann.Die politischen Theorien russischer Denker, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden, lassen sich größtenteils zwei Hauptströmungen zuordnen: dem Westlertum oder dem Slawophilismus. Während die sogenannten Westler eine Anbindung des russischen Reiches an die Staatenwelt Europas forderten, plädierten die Slawophilen dagegen für eine Abkehr von allem Europäischen und eine Rückbesinnung auf das urtümliche Russland, das Zarentum und die Orthodoxie. Der Panslawismus als eine Sammelbezeichnung für verschiedene Bestrebungen, alle Slawen in einem slawischen Großreich zu vereinen, ist eine Teilströmung dieses durch große Heterogenität geprägten Slawophilismus. Im Verlauf der Geschichte entstanden zahlreiche Programme, die dem Panslawismus zugeordnet werden können. Sie lassen sich in kulturell und politisch orientierte unterteilen. Die kulturell geprägten panslawistischen Strömungen entstanden zu Beginn der 19. Jahrhunderts und basierten hauptsächlich auf der deutschen Romantik und den Schriften Johann Gottfried Herders.
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GRIN Der russische Panslawismus nach Nikolai Jakowlewitsch Danilewskij. Danilewskijs Theorie als Pan-Theorie? A1061785204
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Region: Russland, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz (Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Bachelor-Arbeit soll überprüft werden, ob die Theorie Nikolai Danilewskijs den generellen Merkmalen einer Pan-Theorie entspricht und demnach tatsächlich als Panslawismus bezeichnet werden kann.Die politischen Theorien russischer Denker, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden, lassen sich größtenteils zwei Hauptströmungen zuordnen: dem Westlertum oder dem Slawophilismus. Während die sogenannten Westler eine Anbindung des russischen Reiches an die Staatenwelt Europas forderten, plädierten die Slawophilen dagegen für eine Abkehr von allem Europäischen und eine Rückbesinnung auf das urtümliche Russland, das Zarentum und die Orthodoxie. Der Panslawismus als eine Sammelbezeichnung für verschiedene Bestrebungen, alle Slawen in einem slawischen Großreich zu vereinen, ist eine Teilströmung dieses durch große Heterogenität geprägten Slawophilismus. Im Verlauf der Geschichte entstanden zahlreiche Programme, die dem Panslawismus zugeordnet werden können. Sie lassen sich in kulturell und politisch orientierte unterteilen. Die kulturell geprägten panslawistischen Strömungen entstanden zu Beginn der 19. Jahrhunderts und basierten hauptsächlich auf der deutschen Romantik und den Schriften Johann Gottfried Herders.
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Hofenberg Jüdisches Leben A1045655467
Leopold von Sacher-Masoch: Jüdisches Leben. Begebenheiten aus ganz Europa Erstdruck als "Jüdisches Leben in Wort und Bild": Mannheim: Bensheimer 1891. Inhaltsverzeichnis Jüdisches Leben Einleitung Bessure towe (Galizien) Lewana (Türkei) Der Buchbinder von Hort (Ungarn) Rabbi Abdon (Russland) Das Mahl der Frommen (Norddeutschland) David und Abigail (Dänemark) Schimmel Knofeles (Galizien) Galeb Jekarim (Jerusalem) Wie Slobe ihre Schwester verheiratet (Belgien) Frau Leopard (Polen) Der schöne Kaleb (Böhmen) Gelobt sei Gott, der uns den Tod gegeben! (Spanien) Schalem Alechem (Elsass) Machscheve (England) Der Todesengel (Italien) Haman und Esther (Polen) Die Erlösung (Ungarn) Das Trauerspiel im Rosengässchen (Holland) Kätzchen Petersil (Rumänien) Der falsche Taler (Süddeutschland) Zwei Ärzte (Österreich) Die Iliade von Pultoff (Russland) Die Geschichte von der römischen Matrone (Schweden) Du sollst nicht töten (Kroatien) Bär und Wolf (Schweiz) Zweierlei Adel (Frankreich) Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2017. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Karl Kretschmar, Portrait der Amalie Beer, um 1803. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
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Frölich und Kaufmann Darina, die Süße: Roman. Mit einem Nachwort von Andrej Kurkow. 25023748
Die bewegte Geschichte der Ukraine im 20. Jahrhundert in einem ergreifenden Roman.Darina und die Bukowina: ein Leben und ein Land der ZwischentöneEin kleines Dorf im Grenzland der Bukowina - dort lebt Darina. Sie ist scheinbar stumm und man sagt von ihr, sie sei 'nicht ganz bei Verstand'. Darina lebt allein im Bauernhaus ihrer Eltern. Einzig Zwytschok, dessen Herkunft niemand kennt, kümmert sich liebevoll um die Außenseiterin. Doch wie alle anderen im Dorf weiß auch er nicht, welche dramatische Geschichte sich in Darinas Vergangenheit verbirgt - eine Geschichte, die tief in die Kriegs- und Nachkriegswirren Osteuropas führt.'Die Grenzen änderten sich genauso schnell wie die Machtverhältnisse. Eines Morgens verließen die Huzulen ihre Häuser, um ihre Gemüseschläge zu bestellen, und plötzlich lagen ihre Gärten in dem einen Land, ihre Häuser in dem anderen. (...) Die Bevölkerung wurde zum Spielball von zwei Mächten, die weit über einzelne Staaten hinausgingen: da das stalinistisch-kommunistische Russland, dort Nazi-Deutschland, besessen vom Rassenwahn und der Idee vom Lebensraum im Osten im Sinne einer menschenverachtenden, gleichmacherischen Selbstüberhebung. (...) 'Die Geschichte führt Krieg gegen den Einzelnen' - mit diesem Satz der Autorin lässt sich der Roman 'Darina, die Süße' sehr zutreffend beschreiben.' - Andrej Kurkow im NachwortMit erzählerischer Hingabe zeichnet Mario Matios die Sehnsucht der Menschen nach einem friedlichen Leben nachDarinas aufrüttelnde Geschichte gewährt vielfältige Einblicke in ein Land, das auch heute vor großen Herausforderungen steht. 'Darina, die Süße' - Maria Matios' erstes Buch in deutscher Übersetzung - zeigt die archaische Gewalt der Sprache einer der bedeutendsten Gegenwartsautorinnen der Ukraine.'Ein Roman mit großer emotionaler Kraft, in dem die Geschichte einer Familie die bewegte Geschichte der Bukowina im 20. Jahrhundert in sich trägt. So viel Liebe und Talent hat Maria Matios investiert, dass ihre Darina den Leser weit über die Lektüre hinaus begleitet.'Andrej KurkowAus dem Ukrainischen von Claudia DatheMit einem Nachwort zur Geschichte der Bukowina von Andrej Kurkow
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Duncker & Humblot Gewohnheitsrecht – Rechtsprinzipien – Rechtsbewußtsein. A1000803698
Dieses Sonderheft, fokussiert auf Rußland und Osteuropa, schließt an frühere Untersuchungen zur Rechtskommunikation an, in denen die Rechtssysteme der modernen Gesellschaft - unbeschadet der fortlaufenden Transformationsprozesse in West und Ost! - im geschichtlichen, politisch-kulturellen und weltgesellschaftlichen Zusammenhang als Informations- und Kommunikationssysteme verstanden werden. Es bündelt die Proceedings eines internationalen und interdisziplinären Symposiums, das an der Universität Münster unter dem Rahmenthema "Recht - Norm - Kanon: Symbolische Ordnungen in den Kulturen Osteuropas" stattfand. Die fachsystematisch heterogenen Beiträge sind - ihren Schwerpunkten nach - der Osteuropa-Forschung, der Geschichte, der Slavistik, Baltistik und Germanistik zuzurechnen, doch werden auch sonstige sprachwissenschaftliche und linguistische Themen, politik- und kulturwissenschaftliche Problemstellungen sowie ausgewählte Fragestellungen des geltenden Rechts (Rechtsstaat, Sozialstaat) und der Rechtsphilosophie behandelt, vor allem mit Blick auf Rußland und seine europäischen Nachbarn. Dies geschieht zugleich in komparativer, auf die zunehmende Globalisierung aller Rechtskommunikation gerichteter Perspektive. Der hier verwendete Begriff der normativen Kommunikation, insbesondere derjenigen im Bereich des Rechts - manche Autoren sprechen lieber von juristischer Hermeneutik, Rhetorik oder vom Diskurs - deckt den gesamten Gegenstandsbereich wirklicher/möglicher Kommunikation von Recht ab, umfaßt also auch die sozialen Beziehungen zwischen den Rechtsnormen und dem Handeln. Recht und Rechtsordnung werden somit nicht reduziert auf das vom Staate gesetzte oder wie auch immer von ihm abgeleitete Recht, sondern als Ausdruck sozialer Kontrolle und politischer Kultur verstanden, d. h. nicht nur in nationaler, sondern auch in inter-, supra- und transnationaler Perspektive gedeutet. In rechts- und gesellschaftstheoretischer Hinsicht werden drei Problemkreise behandelt, nämlich (i) die vielschichtige Problematik der politisch, kulturell und sozial geprägten Ausbildung des Rechtsbewußtseins, die nicht nur Rußland und Osteuropa betrifft, weil sie sich nicht bloß lokal und regional, sondern global stellt. Ferner ging und geht es (ii) um die Ausbildung und Entwicklung von Rechtsgemeinschaften neben und unabhängig vom Staat und etwaigen zwischenstaatlichen Rechtsbildungen, also auch um transnationale Gebilde - und (iii) um die in den diversen Rechtssystemen sich bietenden Möglichkeiten der Beobachtung (Selbstbeobachtung, Fremdbeobachtung) und Beschreibung der existierenden Rechtsstrukturen und ihrer Verbindung mit den Tiefenstrukturen der Gesellschaft.
1 - 2 Wochen
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Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Politik und Christentum – Kohärenzen und Differenzen A1052932443
In Brjansk, wo im September 1941 der deutsche Angriff auf Moskau begann, befassten sich russische und deutsche Wissenschaftler mit der Frage, inwieweit in der bewegten Geschichte des 20. Jahrhunderts christliche Überzeugungen das politische und staatliche Handeln beider Länder prägten – und wie sich Politik und Staat in ein Verhältnis zu Religion setzten. Diese Fragestellung findet bei russischen Wissenschaftlern heute beachtliche Aufmerksamkeit. Umso spannender ist es, dem Verhältnis von Glaube und Gesellschaft im Deutschland des 20. Jahrhunderts mit den Augen der russischen Forschung nachzuspüren. Das ist längst nicht nur reizvoll für den Historiker, sondern führt auch zu wichtigen allgemeinen Einsichten über das wechselvolle Beziehungsverhältnis von Religion und Politik in den verschiedenen Etappen russischer – und vor allem deutscher – Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Infolge der beiden Weltkriege wurden die vormals engen, auf Gottfried Wilhelm Leibniz zurückgehenden Wissenschaftsbeziehungen zwischen Russland und Deutschland überlagert von der scheinbar unüberbrückbaren Feindschaft zweier Machtblöcke. Umso mehr fällt auf, wie gut sich russische Wissenschaftler mit den deutschen Verhältnissen in Geschichte und Gegenwart auskennen und diese mit hoher Sachkunde im Licht eigener geschichtlicher Erfahrungen beurteilen. Die HerausgeberDr. Christoph Böhr ist ao. Professor am Institut für Philosophie der Hochschule Heiligenkreuz/Wien.Bundesministerin a.D. Claudia Crawford ist Direktorin des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Moskau.Dr. Lars Hoffmann ist Byzantinist, Theologe und Historiker.
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Duncker & Humblot Gewohnheitsrecht – Rechtsprinzipien – Rechtsbewußtsein.
Dieses Sonderheft, fokussiert auf Rußland und Osteuropa, schließt an frühere Untersuchungen zur Rechtskommunikation an, in denen die Rechtssysteme der modernen Gesellschaft - unbeschadet der fortlaufenden Transformationsprozesse in West und Ost! - im geschichtlichen, politisch-kulturellen und weltgesellschaftlichen Zusammenhang als Informations- und Kommunikationssysteme verstanden werden. Es bündelt die Proceedings eines internationalen und interdisziplinären Symposiums, das an der Universität Münster unter dem Rahmenthema "Recht - Norm - Kanon: Symbolische Ordnungen in den Kulturen Osteuropas" stattfand. Die fachsystematisch heterogenen Beiträge sind - ihren Schwerpunkten nach - der Osteuropa-Forschung, der Geschichte, der Slavistik, Baltistik und Germanistik zuzurechnen, doch werden auch sonstige sprachwissenschaftliche und linguistische Themen, politik- und kulturwissenschaftliche Problemstellungen sowie ausgewählte Fragestellungen des geltenden Rechts (Rechtsstaat, Sozialstaat) und der Rechtsphilosophie behandelt, vor allem mit Blick auf Rußland und seine europäischen Nachbarn. Dies geschieht zugleich in komparativer, auf die zunehmende Globalisierung aller Rechtskommunikation gerichteter Perspektive. Der hier verwendete Begriff der normativen Kommunikation, insbesondere derjenigen im Bereich des Rechts - manche Autoren sprechen lieber von juristischer Hermeneutik, Rhetorik oder vom Diskurs - deckt den gesamten Gegenstandsbereich wirklicher/möglicher Kommunikation von Recht ab, umfaßt also auch die sozialen Beziehungen zwischen den Rechtsnormen und dem Handeln. Recht und Rechtsordnung werden somit nicht reduziert auf das vom Staate gesetzte oder wie auch immer von ihm abgeleitete Recht, sondern als Ausdruck sozialer Kontrolle und politischer Kultur verstanden, d. h. nicht nur in nationaler, sondern auch in inter-, supra- und transnationaler Perspektive gedeutet. In rechts- und gesellschaftstheoretischer Hinsicht werden drei Problemkreise behandelt, nämlich (i) die vielschichtige Problematik der politisch, kulturell und sozial geprägten Ausbildung des Rechtsbewußtseins, die nicht nur Rußland und Osteuropa betrifft, weil sie sich nicht bloß lokal und regional, sondern global stellt. Ferner ging und geht es (ii) um die Ausbildung und Entwicklung von Rechtsgemeinschaften neben und unabhängig vom Staat und etwaigen zwischenstaatlichen Rechtsbildungen, also auch um transnationale Gebilde - und (iii) um die in den diversen Rechtssystemen sich bietenden Möglichkeiten der Beobachtung (Selbstbeobachtung, Fremdbeobachtung) und Beschreibung der existierenden Rechtsstrukturen und ihrer Verbindung mit den Tiefenstrukturen der Gesellschaft.
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Haymon Verlag Darina, die Süße A1033766485
Die bewegte Geschichte der Ukraine im 20. Jahrhundert in einem ergreifenden Roman. Darina und die Bukowina: ein Leben und ein Land der Zwischentöne Ein kleines Dorf im Grenzland der Bukowina – dort lebt Darina. Sie ist scheinbar stumm und man sagt von ihr, sie sei „nicht ganz bei Verstand“. Darina lebt allein im Bauernhaus ihrer Eltern. Einzig Zwytschok, dessen Herkunft niemand kennt, kümmert sich liebevoll um die Außenseiterin. Doch wie alle anderen im Dorf weiß auch er nicht, welche dramatische Geschichte sich in Darinas Vergangenheit verbirgt – eine Geschichte, die tief in die Kriegs- und Nachkriegswirren Osteuropas führt. „Die Grenzen änderten sich genauso schnell wie die Machtverhältnisse. Eines Morgens verließen die Huzulen ihre Häuser, um ihre Gemüseschläge zu bestellen, und plötzlich lagen ihre Gärten in dem einen Land, ihre Häuser in dem anderen. (…) Die Bevölkerung wurde zum Spielball von zwei Mächten, die weit über einzelne Staaten hinausgingen: da das stalinistisch-kommunistische Russland, dort Nazi-Deutschland, besessen vom Rassenwahn und der Idee vom Lebensraum im Osten im Sinne einer menschenverachtenden, gleichmacherischen Selbstüberhebung. (…) ‚Die Geschichte führt Krieg gegen den Einzelnen‘ – mit diesem Satz der Autorin lässt sich der Roman ‚Darina, die Süße‘ sehr zutreffend beschreiben.“ – Andrej Kurkow im Nachwort Mit erzählerischer Hingabe zeichnet Mario Matios die Sehnsucht der Menschen nach einem friedlichen Leben nach Darinas aufrüttelnde Geschichte gewährt vielfältige Einblicke in ein Land, das auch heute vor großen Herausforderungen steht. „Darina, die Süße“ – Maria Matios’ erstes Buch in deutscher Übersetzung – zeigt die archaische Gewalt der Sprache einer der bedeutendsten Gegenwartsautorinnen der Ukraine. „Ein Roman mit großer emotionaler Kraft, in dem die Geschichte einer Familie die bewegte Geschichte der Bukowina im 20. Jahrhundert in sich trägt. So viel Liebe und Talent hat Maria Matios investiert, dass ihre Darina den Leser weit über die Lektüre hinaus begleitet.“ Andrej Kurkow Aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe Mit einem Nachwort zur Geschichte der Bukowina von Andrej Kurkow
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Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Politik und Christentum – Kohärenzen und Differenzen
In Brjansk, wo im September 1941 der deutsche Angriff auf Moskau begann, befassten sich russische und deutsche Wissenschaftler mit der Frage, inwieweit in der bewegten Geschichte des 20. Jahrhunderts christliche Überzeugungen das politische und staatliche Handeln beider Länder prägten – und wie sich Politik und Staat in ein Verhältnis zu Religion setzten. Diese Fragestellung findet bei russischen Wissenschaftlern heute beachtliche Aufmerksamkeit. Umso spannender ist es, dem Verhältnis von Glaube und Gesellschaft im Deutschland des 20. Jahrhunderts mit den Augen der russischen Forschung nachzuspüren. Das ist längst nicht nur reizvoll für den Historiker, sondern führt auch zu wichtigen allgemeinen Einsichten über das wechselvolle Beziehungsverhältnis von Religion und Politik in den verschiedenen Etappen russischer – und vor allem deutscher – Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Infolge der beiden Weltkriege wurden die vormals engen, auf Gottfried Wilhelm Leibniz zurückgehenden Wissenschaftsbeziehungen zwischen Russland und Deutschland überlagert von der scheinbar unüberbrückbaren Feindschaft zweier Machtblöcke. Umso mehr fällt auf, wie gut sich russische Wissenschaftler mit den deutschen Verhältnissen in Geschichte und Gegenwart auskennen und diese mit hoher Sachkunde im Licht eigener geschichtlicher Erfahrungen beurteilen. Die HerausgeberDr. Christoph Böhr ist ao. Professor am Institut für Philosophie der Hochschule Heiligenkreuz/Wien.Bundesministerin a.D. Claudia Crawford ist Direktorin des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Moskau.Dr. Lars Hoffmann ist Byzantinist, Theologe und Historiker.
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Rotopol Vasja, dein Opa A1059848251
Zehn Tage vor Beginn des Zweiten Weltkrieges wird eine fünfköpfige Bauernfamilie nachts aufgeweckt und ohne Worte in die Ferne geschickt. Wir folgen ihnen auf ihrem Weg und an jenen fremden Ort, an dem sie fort-an leben werden. „Vasya; dein Opa” ist eine Geschichte wie Millionen anderer Geschichten in der Sowjetunion, wo fast jede zweite Familie persönlich erfahren hat, was Gulag und Exil bedeuten. Diese eindrucksvolle dokumentarische Graphic Novel erzählt die Geschichte von Vasya, dem Großvater der Autorin Anna Rakhmanko. Sie basiert auf einem Interview mit seiner kleinen Schwester Ljubov, mit der er als Kind den ganzen Weg vom ehemaligen Rumänien (Bukowina) bis in die ferne Polarkreisregion der Sowjetunion gegangen ist, wo beide viele Jahre lang mit dem Etikett „Feind” leben mussten. Für das Gespräch reiste die Journalistin Anna Rakhmanko in den hohen Norden Russlands um mit der Schwester ihres Großvaters, dem einzigen noch le-benden Mitglied ihrer Exil-Familie, darüber zu sprechen, warum ihre Familie am Ende so abgelegen mitten im Nirgendwo in Sibirien lebte. Begleitet werden ihre Worte von den leichten und gleichsam atmosphärisch dichten Zeichnungen ihres Ehemanns, dem dänischen Comiczeichner Mikkel Sommer.
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