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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Allein und frei A1055054782
»Der Natur kannst du dich auf zweierlei Weise nähern. Du kannst bewaffnet und als Feind in den Urwald gehen – oder dich deiner Waffe entledigen und dich freundlich in etwas hineinbegeben, das nicht nur dir, sondern auch allen anderen Lebewesen gehört. Dazwischen gibt es nichts.« 1923 bricht Vivienne de Watteville mit ihrem Vater, einem passionierten Großwildjäger, zu einer eineinhalbjährigen Safari nach Kenia auf. Sie reisen im Auftrag des Naturhistorischen Museums in Bern, das seinen Bestand an Präparaten exotischer Tiere vergrößern will. Bernhard von Wattenwyl geht sorglos zu Werke. Sogar Elefanten schießt er. Und Löwen. Der 29. Löwe, der ihm vor die Flinte kommt, fällt ihn an, er wird tödlich verletzt. Traumatisiert kehrt die Tochter nach Europa zurück – um 1928, »verzaubert von Afrika«, noch einmal zurückzukehren, dieses Mal ohne Gewehr. Sie will nicht mehr jagen, sondern fotografieren, schreiben, sich mit der Natur, der Tierwelt versöhnen: »Ich ging noch einmal zurück, auf meine Weise, um Freundschaft mit der Tierwelt zu schließen.« In ihrem beeindruckenden und sehr aktuellen Bericht beschreibt sie die Gefahren und Freuden einer Reise, auf der sie mit den Verhaltensmustern der Kolonialzeit bricht. Sie findet zu sich selbst, und respektvoll erkennt sie an, dass die Natur den Tieren gehört, nicht den Menschen.
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Edition Erdmann Die Reise der 'Fox' im arktischen Eismeer 1857 - 1859
*Die Reise der 'Fox' im arktischen Eismeer 1857 - 1859 * - Ein Bericht von der Expedition zur Aufklärung des Schicksals von Sir John Franklin und seiner Gefährten / 26€ / Buch
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Neue Welt Mundus Novus A1034051552
Während Columbus bis zu seinem Tod wahrscheinlich davon ausgeht, er habe den Seeweg nach Asien gefunden, ist Amerigo Vespucci der richtigen Überzeugung, dass es sich bei den neu entdeckten Küstenlandschaften um einen eigenen Kontinent handeln müsse. In seinen in Briefform überlieferten Reiseberichten Mundus Novus und Vier Seefahrten, die zu seinen Lebzeiten nie angezweifelt worden sind, betont er dies immer wieder – bis der Kartograph Martin Waldseemüller zusammen mit dem Humanisten Matthias Ringmann 1507 eine Weltkarte veröffentlicht, die den neuen Kontinent erstmals aufnimmt und mit dem Namen versieht: »America«.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Erforschung der Ostküste Nordamerikas A1058231622
Samuel de Champlain kann als Gründer von Neufrankreich und als dessen erster Gouverneur bezeichnet werden, obwohl er diesen Titel nie führte. Vor allem in Kanada wird sein Vermächtnis mit der Bezeichnung »Le père de la nouvelle France« geehrt. 1604 unternahm er seine erste Reise in das heutige Kanada als Teilnehmer einer Pelzhandelsmission. Er war den Sankt-Lorenz- Strom aufwärts gefahren und zeichnete eine Karte des Seengebiets nach indianischen Auskünften. Infolge weiterer Missionen als Leutnant mehrerer Vizekönige von Neufrankreich veranlasste Champlain 1608 die Gründung von Québec. Wer heute Kanada auf den Spuren Champlains erkunden will, der hat alle Möglichkeiten. Ob in der Stadt oder draußen in der freien Natur, überall findet sich sein Name: Eine nach ihm benannte Brücke überspannt den Sankt-Lorenz in Montréal, die Stadt Québec verewigt ihren Gründer und der Champlain Naturpark in Ontario bietet vielfältige Formen von Naturerlebnissen.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die bedeutendsten Entdecker und ihre Reisen A1030657237
Forschergeist und Wissensdrang, manchmal aber auch reine Abenteuerlust, ließen immer schon Menschen das gewaltige Wagnis einer Reise ins Unbekannte auf sich nehmen. Endlose Eiswüsten, undurchdringliche Dschungel, tobende Ozeane: All das konnte diese kühnen Reisenden nicht schrecken. Im Lexikon der Entdecker und Entdeckungsreisen werden akribisch geplante Forschungsreisen ebenso geschildert wie Zufallsentdeckungen durch Walfänger, Pelzhändler und Missionare. Von Alexander dem Großen bis Reinhold Messner wird der Bogen gespannt: Mehr als zwei Jahrtausende Entdeckungsgeschichte werden in diesem Lexikon lebendig.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Bombay, Bagdad, Teheran A1039747838
Im Frühjahr 1926 reiste Vita Sackville-West auf einem langen Umweg – über Ägypten, Indien und den Irak, wo sie in Bagdad einige Tage im Haus der von ihr verehrten Orientreisenden und Arabistin Gertrude Bell verbrachte – nach Persien, um ihren Mann zu besuchen, der als Sekretär der englischen Gesadtschaft in Teheran tätig war. Sie liebt das Abenteuer. Selbst als ihr Autokonvoi auf dem Weg nach Teheran in Kurdistan von berittenen Banditen verfolgt wurde, ließ sie sich nicht aus der Ruhe bringen. In Teheran genoss sie den Luxus und fand Gefallen an „Rebhühnern, Melonen, Granatapfelmarmelade und Schiras-Wein“. Dabei hielt sie mit Kritik am Pomp des Diplomatenlebens nicht zurück und ließ sich von den Schätzen des persischen Hofes und der Krönung von Schah Reza Khan Pahlewi nicht blenden: „Amateurtheater“.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Erforschung der Ostküste Nordamerikas A1058231622
Samuel de Champlain kann als Gründer von Neufrankreich und als dessen erster Gouverneur bezeichnet werden, obwohl er diesen Titel nie führte. Vor allem in Kanada wird sein Vermächtnis mit der Bezeichnung »Le père de la nouvelle France« geehrt. 1604 unternahm er seine erste Reise in das heutige Kanada als Teilnehmer einer Pelzhandelsmission. Er war den Sankt-Lorenz- Strom aufwärts gefahren und zeichnete eine Karte des Seengebiets nach indianischen Auskünften. Infolge weiterer Missionen als Leutnant mehrerer Vizekönige von Neufrankreich veranlasste Champlain 1608 die Gründung von Québec. Wer heute Kanada auf den Spuren Champlains erkunden will, der hat alle Möglichkeiten. Ob in der Stadt oder draußen in der freien Natur, überall findet sich sein Name: Eine nach ihm benannte Brücke überspannt den Sankt-Lorenz in Montréal, die Stadt Québec verewigt ihren Gründer und der Champlain Naturpark in Ontario bietet vielfältige Formen von Naturerlebnissen.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Durch die Wildnis der Rocky Mountains A1045310381
Die Engländerin Isabella Bird ist 23 Jahre alt, als ein Arzt ihr Reisen gegen ein hartnäckiges Rückenleiden empfiehlt. Ihr Vater schickt sie 1854 mit dem Schiff zu Verwandten nach Nordamerika. Von dort aus zieht Isabella auf eigene Faust weiter. Sie fährt von San Francisco mit der Eisenbahn zum Lake Tahoe, schwingt sich auf ein Pferd und reitet im Cowboysattel durch unerforschte Bergwelten und erobert die Rocky Mountains. Ein einziger wilder Ritt durch raue, gänzlich unzivilisierte Gegenden, in die sich bisher kaum ein Mann, geschweige denn eine Frau gewagt hatte. In England noch stets kränkelnd, meistert Isabella in der abenteuerlichen Fremde alle Herausforderungen bei bester Gesundheit. Eine Frau mit Fernweh! Isabella Birds Reisebeschreibungen werden zu Klassikern der Reiseliteratur.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Im Herzen des Himalaya A1036315045
Auf Einladung des Maharadschas von Katmandu reiste Alexandra David-Néel im Winter 1912/1913 nach Nepal, ein für Europäer damals noch verbotenes Land. Eine „nützliche Einführung“ wollte sie anschließend schreiben, die politische Bestandsaufnahme eines Landes, das sich zwischen Tradition und Modernität neu definieren musste – einer „Modernität“, wie die unter britischem Protektorat stehenden Nachbarländer Indien und Tibet sie bereits zeigten. Und einer „Tradition“, wie sie sich im abgeschiedenen Nepal noch lange hielt. Witwenverbrennung, politische Klassen und Kasten, urtümliche Opferrituale – die aufgeklärte Journalistin wirft einen kritischen Blick auf diese Gesellschaft. Aber ihr Bericht aus dem Herzen des Himalaya ist weit mehr als eine politische Bestandsaufnahme: es ist die faszinierende Geschichte einer Buddhistin, die, auf der Suche nach dem Geburtsort Siddharthas, in den duftenden Gärten von Lumbini wandelt, auf Buddhas Spuren heilige Stätten und verbotene Tempel aufsucht, die „Lüfte des göttlichen Himalaya“ lieben lernt, dem Geheimnis einer blauleuchtenden Lotosblüte nachspürt, und mit Hilfe ihrer buddhistischen Weisheit und Meditation todesmutig einen menschenfressenden Tiger zähmt. „Im Herzen des Himalaya" berichtet von Reisen in eine mystische, religiöse Welt und ist ein brillanter Führer durch die vielschichtige religiöse Kultur eines Landes, das auch noch heute voller Zauber, Wunder und Geheimnisse steckt. Spannend und fesselnd bis zur letzten Seite.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Entdeckung des Seewegs nach Indien
Kaum ein Unterfangen war für die Entwicklung der Menschheit von so großer politischer, wirtschaftlicher, kultureller, aber auch existenzieller Tragweite wie die Seefahrten Vasco da Gamas. Die Reisen des Portugiesen stellten eine navigatorische Meisterleistung dar, die mit Ausnahme von Kolumbus’ Entdeckung von Amerika alle bis dahin gekannten seemännischen Pioniertaten verblassen ließ. Als Vasco da Gama am 8. Juli 1497 mit insgesamt vier Schiffen und einer einhundertsechzig Mann starken Besatzung in See stach, leitete er eine neue Epoche des Welthandels ein und machte zugleich einen nautischen Fund, der in die Geschichtsbücher einging: die Entdeckung des Seewegs nach Indien. Die Einzelheiten dieser abenteuerlichen Entdeckungsfahrt, mit der sich Portugal die ersehnte Monopolstellung im lukrativen europäischen Gewürzhandel sicherte, hat ein anonymer Chronist verzeichnet. Als mitreisender Offizier auf da Gamas Flaggschiff liefert er einen eindringlichen Augenzeugenbericht, der die zahlreichen Entbehrungen und Kämpfe dieser Expedition vor dem inneren Auge des Lesers in schnörkelloser Sprache lebendig werden lässt. Auch die Briefe und Berichte anderer Mitfahrer wie Mateo di Begnino, seines Zeichens italienischer Warenhändler, geben einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Wunder der Reise, verschweigen aber auch nicht die brutale Gewalt, mit der zuweilen gegen die einheimische Bevölkerung unterwegs vorgegangen wurde.
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Edition Erdmann Expedition nach Westafrika, Reisebücher von Pierre Savorgnan de Brazza
Es ist ein Schlüsselmoment im Wettlauf europäischer Mächte um den Zugriff auf afrikanische Gebiete und Wasserwege am Äquator: Henry Morton Stanley, ein Journalist und skrupelloser Selfmademan, bahnt für den belgischen König mit Gewehr und Dynamit eilig einen Weg entlang des Kongo ins Landesinnere. Währenddessen erkundet Pierre Savognan de Brazza, venezianischer Adeliger und Offizier, entflammt für Abenteuer und die Werte der französischen Republik, zwischen 1874 und 1882 bedächtig den nördlich des Kongo fliessenden Ogowe. Unter der französischen Flagge befreit er Sklaven, schliesst Freundschaftsverträge und Koalitionen mit Einheimischen. Er verspricht Wohlstand und Frieden. Dann findet er einen schiffbaren Zufluss des Kongo und kommt an dessen Nordufer Stanley zuvor. Seine erstmal ins Deutsche übersetzten Vorträge und Briefe berichten von de Brazzas Expeditionen und seinem vergeblichen Vers.
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Edition Erdmann Schiffbrüche, Reisebücher von Álvar Núñez Cabeza de Vaca
In diesem Klassiker der authentischen Abenteuer- und Reiseliteratur beschreibt der Konquistador Álvar Núñez Cabeza de Vaca die Ereignisse rund um den Feldzug von Kuba nach Florida im Jahr 1528 unter dem Kommando von Pánfilo de Narváez. Doch der Abenteurer schildert nicht nur die entbehrungsreiche und strapaziöse Expedition. Der Augenzeugenbericht enthält singuläre Eindrücke von exotischer Flora und Fauna und einzigartige und anschauliche Beschreibungen der Lebensumstände sowie der Sitten und Riten der unterschiedlichen und heute ausgestorbenen Ureinwohnerstämme. Cabeza de Vaca war gekommen, um ein Land zu erobern, doch am Ende seiner Strapazen wird er eine der wichtigsten und unverstellten frühen Beschreibungen des nordamerikanischen Subkontinents angefertigt haben und unschätzbares Wissen für Generationen erhalten.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Entdeckung Kanadas A1036370342
Mit den Expeditionen Jacques Cartiers beginnt die Besiedlung Kanadas durch die Europäer. 1534 bricht der Seefahrer nach Neufundland auf, als erster Franzose soll er eine Passage durch Nordamerika finden. Doch ohne Erfolg muss er noch im selben Jahr heimkehren. 1535 bricht er erneut auf und erreicht das Huronendorf Stadacona, 1608 wird hier die Stadt Quebec gegründet. Über den St.-Lorenz-Strom dringt Cartier tiefer in das Festland ein. Bei Hochelaga steigt er auf einen Berg, den er "Mont Royal" tauft, die Stadt Montreal wird später ihren Namen daher erhalten. Doch Cartier blickt auf endlose Wälder und erkennt, dass er auch diesmal keine Passage finden wird. Zwei Drittel seiner Mannschaft sterben bei der Überwinterung an Skorbut, mit dem kläglichen Rest kehrt Cartier nach Frankreich zurück. Doch er hat sein Ziel noch nicht aufgegeben. 1541 macht er sich zur dritten und diesmal letzten Reise nach Kanada auf ...
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Beschreibung der Welt A1059684465
Marco Polo reiste im Jahr 1271 mit seinem Vater und Onkel in Richtung China. Ziel war der Palast des Kublai Khan. Mehr als 20 Jahre lang wird Marco Polo dem Enkel Dschingis Khans als Berater dienen und in seinem Auftrag ausgedehnte Reisen durch die Weiten des Chinesischen Reiches unternehmen. Riesige Städte, grandiose Paläste und unermessliche Schätze – was der junge Marco Polo im fernen China und Tibet, außerdem im heutigen Myanmar, Thailand, Vietnam und Indonesien entdeckte, übertraf die kühnste Vorstellungskraft. Seine teilweise unglaublichen Beobachtungen lassen sich in diesem vielleicht bedeutendsten Reisebericht aller Zeiten nachlesen. Marco Polo steht mit seiner einzigartigen, berühmten Beobachtungsgabe wie kein anderer für aufmerksames, achtsames Reisen. Alle Reisenden, die ganz Auge und Ohr sein wollen, um die Landschaft, Menschen und Kultur ihnen fremder Länder wirklich kennenzulernen, finden in seinem Bericht eine die Zeiten überdauernde intensive Inspiration, die zu einer tieferen Wahrnehmung der Welt führt.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Wie ich Livingstone fand A1060743943
Als der junge Reporter Henry Morton Stanley 1869 von seinem exzentrischen New Yorker Verleger ins Pariser Grand Hotel bestellt wird – wo er seinen Chef im Schlafanzug vorfindet –, ahnt er nichts vom gigantischen Ausmaß des abenteuerlichen Auftrags, der sein Leben verändern wird. Seine Mission, koste es was es wolle: von Sansibar aus an der Spitze eines hundertköpfigen Suchtrupps ins Innere des »Schwarzen Kontinents« vordringen, um den verschollenen Afrikaforscher David Livingstone zu finden. Der Gewaltmarsch durch Dschungel und Savanne fordert seinen Tribut: ein Großteil von Stanleys Begleitern desertiert, meutert oder fällt Tropenkrankheiten zum Opfer. Nach acht lebensgefährlichen Monaten findet er am 10.11.1871 im kleinen Dorf Ujiji am Tanganjikasee endlich den von vielen bereits Totgesagten. Stanleys trocken-ironische Begrüßungsformel – »Dr. Livingstone, nehme ich an?« – geht in die Geschichte ein. Der junge Reporter rettet dem berühmten Afrikaforscher das Leben und dank Livingstones Einfluss entwickelt sich Stanley später selbst zum renommierten Afrikaforscher. Egal ob man heute Stanleys Route auf der Suche nach Livingstone folgt oder die vielen Stationen von Livingstones Expeditionen entdeckt – überall findet man atemberaubende Natur, deren einzigartige Schönheit in Natur- und Nationalparks gewürdigt und geschützt wird. Von den von Livingstone entdeckten Victoriafällen in Sambia – heute UNESCO Weltnaturerbe – bis zu den Nationalparks – Gombe-Stream und Mahale Mountains – am Tanganjikasee: traumhafte Natur pur.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Entdeckung der Nilquellen A1034051534
John Hanning Speke war auf seiner ersten Expedition zu den Quellen des Nils immer wieder mit seinem Partner, dem berühmten Forscher und Abenteurer Richard F. Burton, in Konflikt geraten. Als Speke vor Burton nach England zurückkehrt und das Gros seiner Erkenntnisse der Öffentlichkeit berichtet, stiehlt er Burton endgültig das Rampenlicht. Ein legendärer persönlicher und wissenschaftlicher Konflikt entbrennt. Auf seiner zweiten – hier dokumentierten – Reise bestätigt Speke endgültig seine spektakulären Ergebnisse und geht mit der Lösung des „Nilproblems“ in die Entdeckungsgeschichte ein. Doch zwischen den Zeilen ist Spekes Reisetagebuch viel mehr als nur das Dokument einer geographischen Sensation. Aus erster Hand berichtet, erfährt der Leser von der komplexen kulturellen und politischen Landschaft Afrikas.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Heinrich der Seefahrer A1027605755
Segelt "hinaus über das Ende der Welt" und findet den Weg zu den Reichtümern Indiens. So lautet die Weisung, die der Infant Heinrich, genannt "der Seefahrer", seinen Kapitänen gab. Doch der Prinz war nicht nur der Auftraggeber und Initiator, sondern auch das logistische Zentrum einer Reihe der bedeutendsten Expeditionen der Entdeckungsgeschichte. Er begründete den Aufstieg Portugals zur Weltmacht und das Zeitalter der Entdeckungen.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Entdeckung Kanadas A1058232970
Mit den Expeditionen Jacques Cartiers begann die Besiedlung Kanadas durch die Europäer. 1534 brach Cartier auf, um eine Passage durch Nordamerika zu finden, in diesem Jahr ohne Erfolg. 1535 brach er erneut auf und erreichte das Irokesendorf Stadacona, wo 1608 die Stadt Québec gegründet wurde. Über den Sankt-Lorenz-Strom drang Cartier tiefer in das Festland ein und taufte einen Berg »Mont Royal« – die Stadt Montréal erhielt später ihren Namen daher. Doch Cartier fand wieder keine Passage. Zwei Drittel seiner Mannschaft starben bei dieser Mission. 1541 brach Cartier zu einer letzten Reise nach Kanada auf … Kanada heute entdecken heißt: die Erforschung atemberaubender ursprünglicher Natur- und moderner Städtelandschaften. Im Jacques-Cartier-Nationalpark folgt man zu Fuß, mit dem Fatbike, mit Kanu oder Kajak den Spuren Cartiers, die auch nach Montréal führen, zur Brücke Jacques-Cartier über den Sankt-Lorenz und zu vielen weiteren Sehenswürdigkeiten.
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Die Entdeckung des Seewegs nach Indien: 1497-1499 (Edition Erdmann) 3865398227
Die Entdeckung des Seewegs nach Indien: 1497-1499 (Edition Erdmann)
26,00€
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Mit leichtem Gepäck A1039747817
Noch immer herrscht Goldgräberstimmung in Kalifornien, als die 17-jährige Maud Parris 1895 in San Francisco heiratet – und es augenblicklich bereut. Denn „Freiheiten für normale Frauen, die gab es in San Francisco nicht“. Die junge Frau mit dem großen Freiheitsdrang verlässt ihren Mann, schnappt sich ein Banjo und reist mit leichtem Gepäck und ein bisschen Geld in der Tasche über Seattle nach Alaska. Schnell schließt sie sich dort den Spielern und Spekulanten an, die ihren Traum vom Abenteuer verkörpern. – Get your gun, Maud! – Sie wird eine von ihnen, verdient ihr Geld spielend und tanzend. Wenn sie genug zusammen hat, reist sie weiter. Später, während eines längeren Aufenthalts in Peking, etabliert sie sich selbst als Geschäftsfrau und eröffnet einen Spielsalon, dessen Einnahmen es ihr ermöglichen, zu tun, was sie am liebsten macht: reisen, fremde, geheimnisvolle Orte aufsuchen, die Welt erobern: Afrika, Asien, Südamerika, Europa, die Südseeinseln, den Orient. Siebzehn Mal hat sie den Erdball umkreist, hat Kriege und politische Unruhen erlebt. Vom russisch-japanischen Krieg über die Turbulenzen des 1. Weltkriegs bis zu den Ereignissen am Vorabend des 2. Weltkriegs, den sie bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin erlebt – reisend hat Maud Parrish die Zeitläufe und politischen Veränderungen auf der Welt erfahren. Und schließlich hat sie über die Erfahrungen ihres Lebens ein Buch geschrieben. Es ist spannender als jeder Abenteuerroman: der Bericht einer mutigen, wachen, unerschrockenen Frau die mitten im Weltgeschehen unterwegs ist.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Entdeckungen im Orient A1023497386
Der erste deutsche Hadji.“ Johann Gottfried Herder über Carsten NiebuhrWas für die sechsköpfige königlich-dänische Arabienexpedition am 4. Januar 1761 als wissenschaftliches Unternehmen zur Erforschung des Südens der Arabischen Welt begann, wird schon bald zu einem Kampf um Leben und Tod. Nach strapaziösen Karawanenzügen durch die Wüsten Arabiens, von Proviantmangel ausgezehrt, von Räubern und Krankheiten heimgesucht und von vermeintlichen Freunden in eine tödliche Falle gelockt, versuchen sich die wenigen Verbliebenen der Expedition ins Landesinnere des Jemen durchzuschlagen. Sechs Jahre später wird der deutsche Kartograf und Forschungsreisende Carsten Niebuhr als einziger Überlebender dieses abenteuerlichen Unterfangens nach Kopenhagen zurückkehren und dort seinen Aufsehen erregenden Forscherbericht veröffentlichen. Dieser trug ihm zahlreiche Auszeichnungen ein, denn Niebuhr ermöglichte u.a. mit seinen akribischen Kopien der altpersischen Schrift deren spätere Entzifferung.Carsten Niebuhr (1733 – 1815) wurde in Lüdingworth als Sohn eines Bauern geboren. Nach dem Tod seines Vaters ging er im Jahr 1755 nach Hamburg, wo er das Gymnasium besuchte und Privatunterricht nahm. Nach einem Mathematikstudium wurde er im Jahr 1758 für die königlich-dänische Arabienexpedition verpflichtet und zur Vorbereitung umfassend astronomisch instruiert. Die während der Expedition erworbenen Forschungsergebnisse trugen Niebuhr nach seiner Rückkehr bis weit über seinen Tod hinaus hohes Ansehen ein. Die Herausgeber: Robert und Evamaria Grün sind Kenner der historischen Geographie und der Entdeckungsgeschichte. In der Edition Erdmann haben sie u.a. bereits Das Bordbuch von Christoph Kolumbus herausgegeben.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Entdeckungsreise nach Australien A1070245878
Nachdem Matthew Flinders zusammen mit George Bass bereits Tasmanien umrundet hatte, stach der Brite am 18. Juli 1801 erneut in See und erreichte am 6. Dezember die Küste Australiens. Doch die geplante Umsegelung und Kartierung des abgelegenen Erdteils ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn sein Schiff verkommt unaufhaltbar, und die französische Konkurrenz ist ihm dicht auf den Fersen. Entgegen aller Vernunft trotzt Flinders den zahlreichen Gefahren, erhält ab 1802 nach einem tragischen Unglück, bei dem acht Besatzungsmitglieder ihr Leben verlieren, das Kommando der HMS Investigator, das er unablässig im Mastkorb sitzend führt, nimmt unzählige Messungen vor und arbeitet an jenen legendären Karten, die seinen Namen in die Geschichtsbücher eingehen lassen. Aufgrund zahlreicher Lecks seines Schiffs und der Krankheiten, an denen seine Männer litten, konnte Flinders die Nord- und Westküste Australien nicht wie erhofft vermessen. Dennoch war ihm als Erstem eine Umsegelung Australiens gelungen.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Goldminen von Midian A1059684383
Richard Francis Burton war einer der größen Abenteurer aller Zeiten. Er sprach über 30 Sprachen, hatte als Muslim verkleidet Mekka und Medina besucht und auf einer sensationellen Expedition zu den Quellen des Nils den Tanganjikasee entdeckt. Als ihm 1877 vom in finanzielle Nöte geratenen Vizekönig von Ägypten der Auftrag erteilt wurde, im legendären biblischen Land Midian nach Gold für die Schatzkammern zu suchen, witterte Burton die Chance auf neue Abenteuer und Ruhm - Burtons Bericht bietet dem Leser und heutigen Reisenden ein faszinierendes Bild eines Landes, in dem Gold gesucht, stattdessen aber unbezahlbare landschaftliche und kulturelle Schätze gefunden wurden, die heute noch im Nordwesten Saudi-Arabiens, Burtons sagenhaftem Midian, zu finden sind.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Beschreibung der Welt A1059684465
Marco Polo reiste im Jahr 1271 mit seinem Vater und Onkel in Richtung China. Ziel war der Palast des Kublai Khan. Mehr als 20 Jahre lang wird Marco Polo dem Enkel Dschingis Khans als Berater dienen und in seinem Auftrag ausgedehnte Reisen durch die Weiten des Chinesischen Reiches unternehmen. Riesige Städte, grandiose Paläste und unermessliche Schätze – was der junge Marco Polo im fernen China und Tibet, außerdem im heutigen Myanmar, Thailand, Vietnam und Indonesien entdeckte, übertraf die kühnste Vorstellungskraft. Seine teilweise unglaublichen Beobachtungen lassen sich in diesem vielleicht bedeutendsten Reisebericht aller Zeiten nachlesen. Marco Polo steht mit seiner einzigartigen, berühmten Beobachtungsgabe wie kein anderer für aufmerksames, achtsames Reisen. Alle Reisenden, die ganz Auge und Ohr sein wollen, um die Landschaft, Menschen und Kultur ihnen fremder Länder wirklich kennenzulernen, finden in seinem Bericht eine die Zeiten überdauernde intensive Inspiration, die zu einer tieferen Wahrnehmung der Welt führt.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Heinrich der Seefahrer A1027605755
Segelt "hinaus über das Ende der Welt" und findet den Weg zu den Reichtümern Indiens. So lautet die Weisung, die der Infant Heinrich, genannt "der Seefahrer", seinen Kapitänen gab. Doch der Prinz war nicht nur der Auftraggeber und Initiator, sondern auch das logistische Zentrum einer Reihe der bedeutendsten Expeditionen der Entdeckungsgeschichte. Er begründete den Aufstieg Portugals zur Weltmacht und das Zeitalter der Entdeckungen.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Expedition nach Westafrika A1039747773
Es ist ein Schlüsselmoment im Wettlauf europäischer Mächte um den Zugriff auf afrikanische Gebiete und Wasserwege am Äquator: Henry Morton Stanley, ein Journalist und skrupelloser Selfmademan, bahnt für den belgischen König mit Gewehr und Dynamit eilig einen Weg entlang des Kongo ins Landesinnere. Währenddessen erkundet Pierre Savognan de Brazza, venezianischer Adeliger und Offizier, entflammt für Abenteuer und die Werte der französischen Republik, zwischen 1874 und 1882 bedächtig den nördlich des Kongo fließenden Ogowe. Unter der französischen Flagge befreit er Sklaven, schließt Freundschaftsvertäge und Koalitionen mit Einheimischen. Er verspricht Wohlstand und Frieden. Dann findet er einen schiffbaren Zufluss des Kongo und kommt an dessen Nordufer Stanley zuvor. Seine erstmal ins Deutsche übersetzten Vorträge und Briefe berichten von de Brazzas Expeditionen und seinem vergeblichen Versuch unter französischer Flagge einen friedlichen Handel zu etablieren.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Entdeckungsreisen in China A1008024419
Nicht ohne Bangigkeit stand ich an der Pforte des ungeheuren Reiches, dessen Erforschung durch einen Einzelnen ein verwegenes Unternehmen schien.“ Ferdinand von RichthofenZwischen 1868 und 1872 bereiste Richthofen auf sieben Reisen 13 der da-mals 18 Provinzen Chinas. Er durchwanderte Gebiete, die bis dahin kaum ein Europäer betreten, geschweige denn wissenschaftlich erforscht hatte. Die vorliegenden Berichte des bedeutendsten China-Forschers des 19. Jahrhunderts und „Nachfahren“ Marco Polos, Ferdinand von Richthofen, sind vor allem deshalb von besonderem Interesse, da sie China in seiner unverfälschten und ur-sprünglichen Gestalt einfangen. Als Ferdinand von Richthofen 1872 nach insgesamt zwölf Jahren ausgedehnter Forschungsreisen im ostasiatischen Raum wieder nach Deutschland zurückkehrte, entstand in der Folge der Veröffentlichung seiner Forschungsergebnisse in der westlichen Welt ein neues und differenziertes Bild von China. Was könnte auch mehr zum Verständnis des modernen Chinas beitragen als der erste wissenschaftlich fundierte Ori-ginalbericht über dieses Land und sein Volk - zu einer Zeit verfasst, als China und besonders sein Landesinneres noch im wahrsten Sinne des Wortes „chinesisch“ waren. Richthofen legte mit seinem Berichteinen wichtigen Grundstein zur wissenschaftlichen Erschließung Chinas und zeigte Richtungen für die Entwicklung von Wirtschaft, Handel und Verkehr auf. Richthofens Stellung als angesehener Hochschullehrer an den Universitäten Bonn, Leipzig und vor allem Berlin und als einflussreicher Wissenschaftler haben seine Chinaforschungen weiten Kreisen nahegebracht.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Eroberung Mexikos A1020082097
Betrachtet man sein Leben genauer, so war es nach der Eroberung von Mexiko nichts als Mühsal und Verdruss. (…) Möge Gott ihm und mir alle Sünden verzeihen (…)! Das ist mehr wert als alle Eroberungen und Siege.“ Bernal Diaz del Castillo über Hernán CortésWie auch immer die Nachwelt über die Taten von Hernán Cortés urteilen mag, seine beeindruckende Tapferkeit und seine machiavellistische Intelligenz machen den Spanier ohne Zweifel zu einem der größten Eroberer der Weltgeschichte. Cortés‘ Berichte von den Eroberungsfeldzügen in Mexiko bemänteln seine mitunter äußerst brutalen Unterjochungsmanöver nicht ohne Grund, der Wahrheitsgehalt einiger Passagen wurde durch die Forschung mittlerweile stark in Frage gestellt, und so kommen in dieser Ausgabe auch andere Augenzeugen zu Wort – etwa in den Gegendarstellungen des legendären spanischen Chronisten Bernal Diaz del Castillo, der ein Weggefährte von Cortés war. Trotz ihrer beschönigenden Einseitigkeit gehören die Schilderungen des vielleicht bedeutendsten Konquistadors der spanischen Krone wegen der unmittelbaren und detaillierten Beschreibung des Aztekenreiches zu den faszinierendsten Werken der Entdeckungsliteratur.
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Edition Erdmann Palermo, oh Palermo, Reisebücher von Emily Lowe
1857 - nachdem sie zuvor den St. Gotthard-Pass zu Fuss überquert hatte - traf Emily Lowe in Begleitung ihrer Mutter in Palermo ein. Von dort reisten die "due donne sole", die überall Aufregung und Bewunderung auslösten, weiter nach Catania, Messina, Syrakus - abseits der traditionellen Routen, also einsamer, beschwerlicher, gefährlicher. Das hier erstmals in Deutsch vorliegende Buch ist eine Entdeckung: Die junge Frau aus der englischen Oberschicht suchte das Abenteuer und Kontakt zu den Menschen. Treffend beschreibt sie das Leben der Aristokratie, einfühlsam das der kleinen Leute. Sie erzählt von Bauern und Fischern, von Frauen, die fürs tägliche Brot Spitzen klöppeln, von Einladungen in die Häuser der Reichen, von sizilianischer Mode und von schäbigen Hotels, von Tempeln und der Vielfalt der italienischen Kunst. Und schliesslich von der gefahrenvollen Besteigung des Ätna: "Ich fühle d.
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Edition Erdmann Neue Welt Mundus Novus, Reisebücher von Amerigo Vespucci
Während Kolumbus bis zu seinem Tod wahrscheinlich annahm, er habe den Seeweg nach Asien gefunden, war Amerigo Vespucci der Überzeugung, dass die neu entdeckten Küstenlandschaften ein eigener Kontinent sein müssen. In seinen Reiseberichten Mundus Novus und Vier Reisen, die in epistolischer Form überliefert sind und zu seinen Lebzeiten nie angefochten wurden, betont er dies immer wieder. Dies änderte sich, als der Kartograf Martin Waldseemüller zusammen mit dem Humanisten Matthias Ringmann 1507 eine Weltkarte veröffentlichte, die den neuen Kontinent erstmals enthielt und ihn "Amerika" nannte.
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