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Duncker & Humblot Wissenschaft und Agendawissenschaft, Fachbücher von Christian F. Majer
Duncker & Humblot Wissenschaft und Agendawissenschaft, Fachbücher von Christian F. Majer
Das Jahrbuch Wissenschaftsfreiheit thematisiert in erster Linie Herausforderungen und Bedrohungen, die die Wissenschaftsfreiheit betreffen. Darin erschöpft sich die Zielsetzung des Jahrbuchs jedoch nicht. Es möchte der leider auch im wissenschaftlichen Bereich verbreiteten Cancel Culture entgegenwirken, indem es Beiträgen und Thesen Raum lässt, die nicht wegen ihrer inhaltlichen Qualität, sondern wegen ihrer Thematik oder wegen ihrer Aussagen Schwierigkeiten haben, veröffentlicht zu werden. Dazu zählen so unterschiedliche Themenfelder wie der Islam (insbesondere das Kopftuch), die Energiepolitik, Gender, Diskriminierung oder Rassismus. Sie alle eint, dass aus Furcht vor Angriffen viele Verlage die Themen meiden oder zumindest darauf achten, dass bestimmte Thesen entschärft werden. Der Herausgeber sieht darin ein gravierendes Problem für die Wissenschaftsfreiheit, aber auch für die Wissenschaft insgesamt. Das Jahrbuch soll so eine freie Debatte über die Themen fördern.
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Epubli Echos der Gerechtigkeit II A1078730836
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Die vorliegende Veröffentlichung von ProMosaik LAPH enthält den zweiten Band des Werks der iranischen Ingenieurin Jila Movahed Shariat Panahi mit dem Titel „Innovative Analyse der Frauenrechte auf der Grundlage des Korans“ und besteht aus drei Artikeln über den „Nachweis der rechtlichen, zivilrechtlichen und sozialen Gleichstellung von Frauen und Männern im Koran.“ Als sie noch im Iran lebte (heute lebt sie in den USA), widersetzte sich die Autorin der verpflichtenden Durchsetzung des Kopftuchs für weibliche Angestellte, da sie diese für im Widerspruch zu den Lehren des Korans stehend erachtete. Unter Berufung auf den Koranvers 2:256 („Es gibt keinen Zwang in der Religion“) argumentierte sie, wie die Religion nicht etwas Verpflichtendes wäre und persönliche Entscheidungen wie Kleidung keinen verpflichtenden Charakter aufweisen. Dies war ihr erstes islamisch-feministisches Statement. Sie setzt sich bis heute für die soziale Gerechtigkeit von Frauen und Männern in der muslimischen Gesellschaft ein, indem sie sich auf die Lehren des Korans beruft. Nach 2 Jahrzehnten Forschung zum Thema veröffentlichte sie 1999 in Teheran ihr erstes Werk „Eine neue Analyse der Frauenrechte aus der Perspektive des Heiligen Korans." Ihr 2. Buch "Einflussreiche Frauen in den ersten beiden Jahrhunderten des Islam" folgte 2013. Die Autorin nahm an akademischen Konferenzen und nichtstaatlichen Initiativen teil. Sie hielt Vorträge an Universitäten und bei Frauenrechtsorganisationen und veröffentlichte Artikel zur Gleichstellung der Geschlechter im Islam in Zeitungen, Zeitschriften und auf Online-Plattformen. In der vorliegenden Artikelsammlung geht es um die folgenden drei Fragestellungen: Hat die Zeugenaussage einer Frau denselben Wert wie die eines Mannes oder nicht? Gibt es koranische Richtlinien für eine gleichberechtigte Erbschaft? Gibt es im Heiligen Koran ein Verbot für Frauen, religiöse, wissenschaftliche, politische, soziale, kulturelle oder andere Positionen einzunehmen?
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Epubli Echos der Gerechtigkeit: Enthüllung der Rechtsgleichheit zwischen Frauen und Männern im Koran (I) A1076330058
Epubli Echos der Gerechtigkeit: Enthüllung der Rechtsgleichheit zwischen Frauen und Männern im Koran (I) A1076330058
Diese Veröffentlichung von ProMosaik LAPH in deutscher Übersetzung enthält den ersten Band des Werks der iranischen Ingenieurin Jila Movahed Shariat Panahi mit dem Titel „Innovative Analyse der Frauenrechte auf der Grundlage des Korans“ und umfasst vier Artikel über den „Nachweis der rechtlichen, zivilrechtlichen und sozialen Gleichstellung von Frauen und Männern im Koran, mit Schwerpunkt auf der Bedeutung des Wortes „Urf“ (Brauch, Wissen der Gesellschaft) im Koran.“ Als sie noch im Iran lebte, widersetzte sich Jila Movahed Shariat Panahi der verpflichtenden Durchsetzung des Kopftuchs (maghna'eh) für weibliche Angestellte, da sie es für im Widerspruch zu den Lehren des Korans stehend erachtete. Unter Berufung auf den Vers 256 der Sure Al-Baqara („Es gibt keinen Zwang in der Religion“) argumentierte sie, wie die Religion nicht etwas Verpflichtendes wäre und somit persönliche Entscheidungen wie Kleidung noch weniger einen verpflichtenden Charakter aufweisen könnten. Dies war ihr erstes islamisch-feministisches Statement. Sie setzt sich für die soziale Gleichstellung von Frauen und Männern im Islam ein, indem sie die Koranverse als Schwerpunkt nutzt. Nach fast zwei Jahrzehnten Forschung veröffentlichte sie 1999 in Teheran ihr erstes Buch mit dem Titel „A New Analysis of Women's Rights from the Perspective of the Holy Quran“. Ihr zweites Buch mit dem Titel „Influential Women in the First Two Centuries of Islam“ wurde 2013 veröffentlicht, nachdem sie jahrelang auf die Veröffentlichungsgenehmigung gewartet hatte. Sie nahm an zahlreichen akademischen Konferenzen und nichtstaatlichen Initiativen teil. Sie hielt auch Vorträge an Universitäten und bei Frauen-rechtsorganisationen und veröffentlichte verschiedene Artikel zum Thema Gleichstellung der Geschlechter in Zeitungen, Zeitschriften und Online-Plattformen.
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Mohr Siebeck Politik, Recht und Religion A1053506687
Mohr Siebeck Politik, Recht und Religion A1053506687
Das Verhältnis von Politik, Recht und Religion gehört derzeit zu den am heftigsten diskutierten Themen, in der Politik wie auch in der Wissenschaft. Die aktuellen Konflikte haben mit den Spannungen zu tun, die mit der zunehmenden religiösen Pluralisierung, insbesondere mit der Präsenz des Islam in westeuropäischen Gesellschaften entstanden sind. Ob Kopftuch oder Burka-Verbot, Minarette oder Kalifat-Staat - die Konflikte polarisieren die öffentliche Meinung und stellen die Politik vor neue Herausforderungen. Wie auch immer die politischen Antworten ausfallen, sie werden in rechtlicher Form gegeben. Denn die Beziehung zwischen Politik und Religion ist im modernen Verfassungsstaat durch das Recht präformiert. Inwieweit ist das Religionsrecht in der Lage, religiöse Konflikte rechtlich zu lösen? Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wird das Prinzip der strikten Trennung von Politik und Religion heute zunehmend in Frage gestellt. Dieser Band nimmt das Spannungsverhältnis von Politik, Recht und Religion aus politikwissenschaftlicher, juristischer und theologischer Perspektive in den Blick und erörtert neben den Konflikten auch die Symmetrien in diesem Verhältnis.
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Europa Verlage Im Namen Gottes A1068474100
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Der Tod der 22-jährigen Kurdin Jina Mahsa Amini, die wegen ihres locker sitzenden Kopftuchs von der iranischen Sittenpolizei verhaftet und misshandelt wurde und infolgedessen drei Tage später starb, war nicht der einzige Fall von Verbrechen an Frauen in Iran. Dieses Buch beleuchtet zutiefst erschütternde Einzelschicksale von acht Frauen, die stellvertretend für über 40 Millionen von Iranerinnen stehen. Jeder Leidensweg wird in Form eines Memoirs erzählt. Auch die Autorin Jasmin Taylor berichtet als eine der Protagonistinnen von ihren verstörenden Erfahrungen. Neu und schockierend ist, wie Jasmin Taylor auf Grundlagen des islamisch-iranischen Rechts Bezug nimmt und sachlich erläutert, dass Frauenhass und Gräueltaten durch gezielte Gesetzgebung legitimiert sind. Zudem wird ein Vergleich zwischen der iranischen Gesetzgebung und internationalem Recht gezogen, der sehr deutlich macht, wie überlebensnotwendig konkrete Änderungen des aktuell geltenden Frauenrechts in Iran sind. Dabei deckt die Autorin bittere Wahrheiten auf und erzählt schonungslos über eine staatlich verordnete halbe Wertigkeit der iranischen Frau gegenüber dem Mann; sie berichtet über Mädchen, die ab einem Alter von neun Jahren rechtmäßig verheiratet werden, und zeigt mit weiteren Fakten die brutale Realität eines Landes auf, das die gesamte Welt mit der höchsten Zahl an Hinrichtungen von Mädchen und Frauen schockiert. Frauen in Iran werden willkürlich inhaftiert, gefoltert, vergewaltigt und hingerichtet. Dennoch ist die Islamische Republik Iran nach wie vor Mitglied der UN-Konvention, begeht dabei aber fortlaufend und ungeahndet schwerwiegende Vertragsbrüche, wie die Berichte der Vereinten Nationen oder auch die Veröffentlichungen verschiedener NGOs im Bereich Menschenrechte beweisen. Ein unfassbares Zeugnis von frauenverachtender Unterdrückung – und die Welt schaut zu.
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Elisabeth Sandmann Die mutigen Frauen Irans, Sachbücher von Düzen Tekkal, Natalie Amiri, Shila Behjat, Narges Mohammadi, Shirin Ebadi, Masih Alinejad, Fariba Balouch, Jasmin Shakeri, Rita Jahanforuz, Nargess Eskandari-Grünberg, Nasrin Sotoudeh
Elisabeth Sandmann Die mutigen Frauen Irans, Sachbücher von Düzen Tekkal, Natalie Amiri, Shila Behjat, Narges Mohammadi, Shirin Ebadi, Masih Alinejad, Fariba Balouch, Jasmin Shakeri, Rita Jahanforuz, Nargess Eskandari-Grünberg, Nasrin Sotoudeh
In Iran ist niemand frei - deswegen protestieren Frauen und Männer, Junge und Alte, ethnische und religiöse Minderheiten gemeinsam und überall im ganzen Land. Es ist dennoch vor allem eine Revolution der Frauen, und es geht längst nicht mehr um das Kopftuch. Es geht um den universellen Kampf um Selbstbestimmung. 43 lange Jahre Freiheitsberaubung, Entmündigung, Entrechtung, Erniedrigung. Seit so vielen Jahren ertragen Frauen im Iran, dass sie in allen gesellschaftlichen, staatlichen und juristischen Bereichen nicht die gleichen Rechte für sich reklamieren können wie Männer. Für dieses hochaktuelle Buch haben die Politologin und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal und die Journalistin und Buchautorin Natalie Amiri Interviews mit Frauen im Iran und iranischen Frauen im Exil geführt. Darunter Zeitzeuginnen, die die islamische Revolution 1979 selbst erlebt haben, ebenso wie junge Frauen. Diese Frauen sprechen über ein Leben ohne Rechte, aber mit Sittenwächtern; über patriarchale Strukturen und eine neue Generation von Männern; über Gewalt, Züchtigung, Lügen und wirtschaftliche Not. Sie sprechen aber auch darüber, was sie antreibt, ihr Leben zu riskieren und an eine menschliche Zukunft zu glauben.
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GRIN Einstellungen von Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs zu religiöser Pluralität und zum Religionsunterricht A1057765968
GRIN Einstellungen von Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs zu religiöser Pluralität und zum Religionsunterricht A1057765968
Masterarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Theologie - Religion als Schulfach, Note: 1,3, Universität Paderborn (Institut für katholische Theologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Einstellungen Schülerinnen und Schüler (SuS),vor allem an berufsbildenden Schule, gegenüber religiöser Pluralität und dem Religionsunterricht als Ort der Pluralitätsbefähigung haben. Zu diesem Zweck wurden mehrere SuS befragt. Jeder Bürgerin und jedem Bürger in Deutschland wird es nicht entgangen sein, dass Menschen in unserem Umfeld leben, die andere Gewohnheiten, Herkünfte oder religiöse Ansichten haben als man selbst. Es scheint, als sei Pluralität in der heutigen Gesellschaft normal geworden zu sein. Gleichzeitig sind aber immer häufiger Plakate mit Aufschriften wie "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" oder "Multikulti stoppen" an öffentlichen Orten oder in den Medien zu finden. Dabei wird lautstark gegen (religiöse) Pluralität protestiert. Diese Kritik richtet sich hauptsächlich gegen den Islam, dessen Mitglieder als fremd oder gefährlich dargestellt werden. Derartig verbreitete Meinungen führen zu einem veränderten Blick und vorschnell gefällten Vorurteilen, insbesondere wenn es um Themen wie Kopftücher, Moscheen und Minarette geht. Was zunächst normal erscheint wird plötzlich als etwas anderes angesehen. Aber selbst innerhalb des eigenen Glaubens lassen sich Unterschiede aufzeigen: Während die einen fromme Mitglieder einer Religion sind und andere lediglich zu Weihnachten in der Kirche anzutreffen sind, kennen wieder andere nicht einmal die Bedeutung der Feiertage ihres Glaubens. All diese Varianten lassen sich zusammengefasst als religiöse Pluralität beschreiben.
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Duncker & Humblot Wissenschaft und Agendawissenschaft A1079119069
Duncker & Humblot Wissenschaft und Agendawissenschaft A1079119069
Das Jahrbuch Wissenschaftsfreiheit thematisiert in erster Linie entsprechend der Zielsetzung des Herausgebers Herausforderungen und Bedrohungen die Wissenschaftsfreiheit betreffend. Darin erschöpft sich die Zielsetzung des Jahrbuchs aber nicht. Es möchte der leider auch im wissenschaftlichen Bereich verbreiteten »Cancel-Culture« entgegenwirken, indem es Beiträgen und Thesen Raum lässt, die nicht wegen ihrer inhaltlichen Qualität, sondern wegen ihrer Thematik oder wegen ihrer Aussagen Schwierigkeiten haben, veröffentlicht zu werden. Dazu zählen so unterschiedliche Themenfelder wie der Islam (dabei insbesondere das Kopftuch), die Energiepolitik, Gender, Diskriminierung oder Rassismus. Sie alle eint, dass aus Furcht vor Angriffen viele Verlage die Themen meiden oder zumindest darauf achten, dass bestimmte Thesen entschärft werden. Der Herausgeber sieht darin ein gravierendes Problem für die Wissenschaftsfreiheit, aber auch für die Wissenschaft insgesamt. Das Jahrbuch soll so eine freie Debatte über die Themen fördern.
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GRIN Identität und Glauben - Anerkennung des religiösen Pluralismus in Deutschland A1005604981
GRIN Identität und Glauben - Anerkennung des religiösen Pluralismus in Deutschland A1005604981
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Universität Augsburg (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Haupteseminar:"Identität, Anerkennung, Politik", Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit widmet sich der Frage nach dem Zusammenhang von individuellem bzw. kollektivem Glauben und der Identitätsentwicklung des einzelnen. Nachdem ein Überblick über verschiedene Theorien der Identitätsfindung und -stabilisierung gegeben wurde, wird anschließend über das von vielen Autoren postulierte religiöse Wesen des Menschen diskutiert werden, also der Behauptung eines identitätsstiftenden Bezugs des Individuums auf eine höhere, außerweltliche bzw. göttliche Instanz. Denn obwohl der Einfluss der traditionellen Kirchen und Religionsgemeinschaften im Schwinden begriffen ist, zeigen nicht nur die vielen, oftmals gewaltsam geführten Auseinandersetzungen, sei es im Nahen Osten, in Irland, im ehemaligen Jugoslawien oder aber in Südostasien, dass für viele Individuen die religiösen Überzeugungen immer noch einen überaus hohen Stellenwert in ihrem Leben besitzen. Neben diesem negativen, oftmals die Medien dominierenden Ausdruck religiöser Überzeugungen, lässt sich jedoch beispielsweise auch in Westeuropa eine zunehmend institutionell unabhängige Religiosität beobachten. Der Zusammenhang von religiösem Glauben und der Entwicklung einer selbstbestimmten Identität wird im folgenden Abschnitt anhand der jüngsten Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland beleuchtet werden. Hier gilt es zu fragen, welche Gerechtigkeitsvorstellungen in unserer Gesellschaft den Vorrang erhalten sollen, was in der Beurteilung der vielfach gestellten Anerkennungsforderungen minoritärer Gruppen den Ausschlag gibt: das Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität des Staates, besonders im Bereich der von ihm organisierten öffentlichen Schulen, oder die individuelle wie kollektive Religionsfreiheit aller deutschen Bürger, die sich nicht nur in einem friedlichen Nebeneinander der verschiedenen Religionsgemeinschaften und Überzeugungen widerspiegelt, sondern vor allem auch in einer rechtlichen wie gesellschaftlichen Anerkennung dieser Gruppen als Ausdruck des religiösen Pluralismus der bundesdeutschen Gesellschaft. An dieser Stelle wird vor allem die Diskussion um das islamische Kopftuch die Ausführungen bestimmen, da in ihm ein geeignetes Beispiel für die integrationspolitische Wirkung der Anerkennung und damit Einbindung "fremder" religiöser Bekenntnisse und Überzeugungen in unsere Gesellschaft gesehen wird.
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GRIN Muslimische Eliten in Deutschland A1026378100
GRIN Muslimische Eliten in Deutschland A1026378100
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Asien-Orient-Institut), Veranstaltung: Muslime in Deutschland, Sprache: Deutsch, Abstract: "'Deutschland braucht wieder Eliten', heißt es von allen Seiten. Wer oder was aber ist heute Elite?" diese Frage stellte sich Julia Friedrichs und machte sich in ihrem Buch Gestatten: Elite auf die Suche nach den Eliten in Deutschland. Zwei andere Fragen, die sich die Deutsche Gesellschaft stellt sind: "Gehört der Islam zu Deutschland?" und "Was tun gegen den Fachkräftemangel?" Erstere Frage möchte ich für mich ganz klar mit "ja" beantworten, und ich würde es sehr begrüßen, wenn sich die deutschen Eliten und Politiker ebenso klar und positiv dazu äußern würden. Die Antwort auf die zweite Frage ist nicht gerade leicht. Jedoch wäre für mich ein wichtiger Punkt, Deutschland als Arbeitsstandort attraktiver zu gestalten. Aufgrund des demografischen Wandels sind wir auf ausländische Fachkräfte angewiesen und der demografische Wandel zeigt auch, dass die muslimische Community in Deutschland immer größer wird. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich eine eigene muslimische Elite herausbildet. Doch wie sieht so eine muslimische Elite aus und wie wird sie von der deutschen Mehrheitsgesellschaft angesehen und akzeptiert? Nicht nur weil aktuell die Berufstätigkeit und Karriere von Frauen allgemein im Fokus der Öffentlichkeit steht möchte ich in der folgenden Arbeit ein besonderes Augenmerk auf die muslimischen Frauen legen. Musliminnen, die ein Kopftuch tragen fallen durch ihr äußerliches Erscheinungsbild unweigerlich stärker auf als muslimische Männer, die größtenteils kein Bekleidungsstück tragen, welches sie eindeutig als Muslim identifiziert. Daher haben Frauen häufig unweigerlich ein Problem bei Suche nach einem Arbeitsplatz und dies ist auch der Grund, warum ich mich am Ende meiner Arbeit intensiver mit Akademikerinnen auseinander setzen möchte, die ein Kopftuch tragen.
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Missing Films Layla M. A1052818084
Missing Films Layla M. A1052818084
Layla ist ein 18-jähriges Mädchen, geboren und aufgewachsen in Amsterdam. Sie ist klug, launisch, dickköpfig und marokkanischer Herkunft. In Zeiten ständiger terroristischer Bedrohung, hat sie mit dem steigenden Argwohn gegenüber kopfbedeckten Frauen mit Kopftuch und bärtigen Männern zu kämpfen, den sie tagtäglich miterleben muss. Doch die anwachsende Frustration, stärkt ihren Glauben. Im Zuge dessen tritt sie einer muslimischen Gruppe bei, die für die islamische Freiheit kämpft. Layla veröffentlicht Filme im Internet und erstellt politische Flyer, die den syrischen Horror und die Grausamkeiten in Gaza zeigen – und gleichzeitig flirtet sie mit dem charismatischen Abdel. Als ihr friedvoller Bruder und sie von der Polizei verhaftet werden, bleibt der gefühlsverletzten und in Angst verlorenen Layla keine andere Möglichkeit den Konflikten mit ihren Eltern zu entfliehen, als von Zuhause wegzulaufen. Sie will sich verheiraten – mit Abdel. Nach ihrer Hochzeit streichen sie durch das Land, arbeiten als Missionare und sammeln Geld für einen guten Zweck. Als sie jedoch nur knapp einem Kommando der belgischen Polizei entkommen, fliehen sie in den Mittleren Osten. Layla betritt eine Welt, die zwar ihre Ideen nährt, sie jedoch vor eine unmögliche Wahl stellt.
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Rowohlt Berlin Iran – die Freiheit ist weiblich, Sachbücher von Golineh Atai K5 090932878
Rowohlt Berlin Iran – die Freiheit ist weiblich, Sachbücher von Golineh Atai K5 090932878
Golineh Atai war fünf Jahre alt, als sie mit ihren Eltern den Iran verliess, aber das Land und seine Entwicklung haben sie immer beschäftigt; der Iran ist ihr Herzensthema. In ihrem Buch zeigt sie, wie der Gottesstaat der Mullahs seit mehr als vierzig Jahren das Land im Griff hält und jede demokratische Regung erstickt. Sie porträtiert den Iran auf ganz besondere Weise: aus dem Blickwinkel von neun Frauen. Atai erzählt, wie aus der Tochter eines Geistlichen, die um ihr Recht auf Schulbildung kämpfen musste, eine international bekannte Aktivistin wurde. Sie berichtet auch von einer jungen, regierungsnahen Angestellten, die mitten in Teheran ihr Kopftuch auszog – eine revolutionäre Tat, die unzählige Iranerinnen inspirierte. Andere Frauen berichten von Gefängnis und Flucht, vom täglichen Kampf für ein Stück Würde und darum, ihre Stimme öffentlich zu erheben oder auch nur das Haar im Wind wehen zu lassen. Sie empfinden Wut und Trauer und fühlen sich von der Welt verlassen. Sie wissen: Nur die Freiheit der Frau kann die Freiheit der Gesellschaft hervorbringen. Golineh Atai, vielfach ausgezeichnete Journalistin und Bestsellerautorin, zeichnet ein hochspannendes Bild der iranischen Gesellschaft seit der Islamischen Revolution – mit Erkenntnissen und Einblicken, wie sie kein Aussenstehender bieten könnte.
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Missing Films Layla M. A1052818084
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Layla ist ein 18-jähriges Mädchen, geboren und aufgewachsen in Amsterdam. Sie ist klug, launisch, dickköpfig und marokkanischer Herkunft. In Zeiten ständiger terroristischer Bedrohung, hat sie mit dem steigenden Argwohn gegenüber kopfbedeckten Frauen mit Kopftuch und bärtigen Männern zu kämpfen, den sie tagtäglich miterleben muss. Doch die anwachsende Frustration, stärkt ihren Glauben. Im Zuge dessen tritt sie einer muslimischen Gruppe bei, die für die islamische Freiheit kämpft. Layla veröffentlicht Filme im Internet und erstellt politische Flyer, die den syrischen Horror und die Grausamkeiten in Gaza zeigen – und gleichzeitig flirtet sie mit dem charismatischen Abdel. Als ihr friedvoller Bruder und sie von der Polizei verhaftet werden, bleibt der gefühlsverletzten und in Angst verlorenen Layla keine andere Möglichkeit den Konflikten mit ihren Eltern zu entfliehen, als von Zuhause wegzulaufen. Sie will sich verheiraten – mit Abdel. Nach ihrer Hochzeit streichen sie durch das Land, arbeiten als Missionare und sammeln Geld für einen guten Zweck. Als sie jedoch nur knapp einem Kommando der belgischen Polizei entkommen, fliehen sie in den Mittleren Osten. Layla betritt eine Welt, die zwar ihre Ideen nährt, sie jedoch vor eine unmögliche Wahl stellt.
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Rowohlt eBooks Iran - die Freiheit ist weiblich A1060782381
Rowohlt eBooks Iran - die Freiheit ist weiblich A1060782381
Irans Frauen werden seit Jahrzehnten vom Mullah-Regime unterdrückt - Golineh Atai über einen Kampf für die Freiheit, der bis zu den jüngsten Protesten im Iran reicht. Golineh Atai war fünf Jahre alt, als sie mit ihren Eltern den Iran verließ - aber das Land und seine Entwicklung haben sie immer beschäftigt; der Iran ist ihr Herzensthema. Wie der Gottesstaat der Mullahs seit mehr als vierzig Jahren das Land im Griff hält und jede demokratische Regung erstickt, zeigt sie in ihrem Buch, das den Iran auf ganz besondere Weise porträtiert: aus dem Blickwinkel von neun Frauen. Dabei erzählt Atai, wie aus der Tochter eines Geistlichen, die um ihr Recht auf Schulbildung kämpfen musste, eine international bekannte Aktivistin wurde. Oder wie eine junge, regierungsnahe Angestellte mitten in Teheran ihr Kopftuch auszog - eine revolutionäre Tat, die unzählige Iranerinnen inspirierte, bis zu den jüngsten Protesten nach dem Tod von Mahsa Amini, die von der Polizei wegen 'unislamischer Kleidung' verhaftet wurde. Andere berichten von Gefängnis und Flucht, vom täglichen Kampf für ein Stück Würde und darum, ihre Stimme öffentlich zu erheben oder auch nur das Haar im Wind wehen zu lassen. Sie empfinden Wut, Trauer, fühlen sich von der Welt verlassen. Sie wissen: Nur die Freiheit der Frau kann die Freiheit der Gesellschaft hervorbringen. Golineh Atai, vielfach ausgezeichnete Journalistin und Bestsellerautorin, zeichnet ein hochspannendes Bild der iranischen Gesellschaft seit der Islamischen Revolution - mit Erkenntnissen und Einblicken, wie sie kein Außenstehender bieten könnte.
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GRIN Interreligiöses Lernen A1018185596
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspädagogik, Note: 1,7, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Geistes- und Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Religionspädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Hausarbeit über interreligiöses Lernen. Was ist das überhaupt? Wie kann man es durchführen? Am Schluss untersuche ich zwei Arbeitsmaterialien zu dem Thema interreligiöses Lernen. Besonders heutzutage in unserer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft ist es wichtig damit auch umgehen zu können. Schülerinnen und Schüler werden täglich mit dieser Tatsache konfrontiert, ob in ihren Klassen muslimische Mitschülerinnen oder Mitschüler sind, ihnen Frauen mit Kopftüchern begegnen oder medienwirksame Diskussionen ausgelöst werden wie bei der Veröffentlichung des Buches "Deutschland schafft sich ab" von Thilo Sarrazin. Diese aktuellen Vorkommnisse, sowie mein Berufswunsch Religionslehrerin zu werden, waren für mich die relevantesten Punkte das Thema "Interreligiöses Lernen" zu dem Thema meiner Hausarbeit zu machen. Vor allen Dingen möchte ich herausfinden, was interreligiöses Lernen überhaupt bedeutet und, welche Auswirkungen es hat? Welche Möglichkeiten gibt es und an welchen Orten kann man diese ausführen? Welche Herausforderungen stellt das interreligiöse Lernen an mich als Person und als Lehrerin? Meine Hausarbeit werde ich mit einigen Zitaten belegen und durch ein paar Beispiele verdeutlichen. Vor allen Dingen das interreligiöse Lernen zwischen dem Christentum und Islam wird in meinen Darstellungen oft als Beispiel dienen, da dies in Deutschland die größte Diskussion entfachte.
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GRIN Jugendkulturen junger Muslime A1018692602
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 2,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: "Wer einen Menschen bessern will, muss ihn erst einmal respektieren" (Ronner, M. zit. n. Romano Guardini. S. 237, 2003). Mit diesem Zitat von Romano Guardini soll die schriftliche Ausarbeitung zum Thema "Jung und Moslem in Deutschland" eingeleitet werden. Es verweist auf ein immer größer werdendes Problem in der Bundesrepublik Deutschland, welches in Form von spannungsvollen Beziehungen zwischen den Religionen bzw. Glaubensrichtungen, aber auch in Bezug auf die unterschiedlich gelebten Werte und Normen des Islams auf der einen Seite und der westlichen Welt auf der anderen Seite zum Ausdruck kommt. Gegenseitiger Respekt, ein friedvolles Zusammenleben und Vorurteilslosigkeit scheinen in Deutschland deshalb immer weniger Bestätigung zu finden.Die vorliegende schriftliche Ausarbeitung nimmt sich der Analyse dieses Problems an und geht speziell auf die jüngere Generation, der in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Muslime ein. Im ersten Kapitel wird auf die Struktur, Sprachkenntnis, Wohnverhältnis, schulische Ausbildung sowie der Arbeitssituation der in Deutschland wohnhaften Muslime eingegangen. Die Basis der dafür notwendigen Daten zur weiteren Veranschaulichung liefert hauptsächlich das Sammelband "Junge Muslime in Deutschland" von Claudia Lübcke, welches sich auf Ergebnisse aktueller, empirischer Untersuchungen zu diesem Themenbereich bezieht. Ein erster Überblick und die Beschreibung von relevanten Hintergrundinformationen sollen in diesem Teil aufgezeigt werden, wobei die Bedeutung der Glaubensrichtung noch unbeachtet bleibt und erst im anschließenden Kapitel aufgegriffen wird. Die Problemstellung der Diskriminierung, soziale Benachteiligung und unzureichende Integration werden folgend im zweiten Kapitel eingeleitet und später weiter behandelt. Die Frage der herrschenden Verständnislosigkeit auf deutscher bzw. nichtmuslimischer Seite soll hier hervorgehoben werden. Aufgrund dessen werden provozierende und sogenannte "Reizthemen", wie die Zwangsheirat, das Tragen des Kopftuches oder der Ehrenmord, die ihre Legitimation dem islamischen Glauben verdanken und das alltägliche Leben junger Muslime in Deutschland beeinflussen, untersucht sowie diskutiert (vgl. Lübcke, C. S. 7, 2007).
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Rowohlt Berlin Iran – die Freiheit ist weiblich A1060461417
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Irans Frauen werden seit Jahrzehnten vom Mullah-Regime unterdrückt – Golineh Atai über einen Kampf für die Freiheit, der bis zu den jüngsten Protesten im Iran reicht. Golineh Atai war fünf Jahre alt, als sie mit ihren Eltern den Iran verließ – aber das Land und seine Entwicklung haben sie immer beschäftigt; der Iran ist ihr Herzensthema. Wie der Gottesstaat der Mullahs seit mehr als vierzig Jahren das Land im Griff hält und jede demokratische Regung erstickt, zeigt sie in ihrem Buch, das den Iran auf ganz besondere Weise porträtiert: aus dem Blickwinkel von neun Frauen. Dabei erzählt Atai, wie aus der Tochter eines Geistlichen, die um ihr Recht auf Schulbildung kämpfen musste, eine international bekannte Aktivistin wurde. Oder wie eine junge, regierungsnahe Angestellte mitten in Teheran ihr Kopftuch auszog – eine revolutionäre Tat, die unzählige Iranerinnen inspirierte, bis zu den jüngsten Protesten nach dem Tod von Mahsa Amini, die von der Polizei wegen «unislamischer Kleidung» verhaftet wurde. Andere berichten von Gefängnis und Flucht, vom täglichen Kampf für ein Stück Würde und darum, ihre Stimme öffentlich zu erheben oder auch nur das Haar im Wind wehen zu lassen. Sie empfinden Wut, Trauer, fühlen sich von der Welt verlassen. Sie wissen: Nur die Freiheit der Frau kann die Freiheit der Gesellschaft hervorbringen. Golineh Atai, vielfach ausgezeichnete Journalistin und Bestsellerautorin, zeichnet ein hochspannendes Bild der iranischen Gesellschaft seit der Islamischen Revolution – mit Erkenntnissen und Einblicken, wie sie kein Außenstehender bieten könnte.
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VS Verlag für Sozialwissenschaften Islamverherrlichung A1001152308
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Muss sich unter Muslimen in Deutschland etwas ändern? Viele dürften die Frage mit „Ja“ beantworten. Offenbar gibt es genügend Anlass zu „Islamkritik“. Leider missbrauchen dies viele als Vehikel für pure Ressentiments. Doch das darf nicht dazu führen, jede Form von Kritik in den Wind zu schlagen und das Bild vom gelebten Islam schön zu färben. Beide Haltungen sind problematisch und daher Inhalt eines umfassenden zweibändigen Buchprojekts. Während der bereits erschienene Band „Islamfeindlichkeit“ unterschiedliche Aspekte des europäischen Islamhasses vergangener Jahrhunderte bis zur heutigen Hetze im Internet dokumentiert, zeigt das vorliegende Buch „Islamverherrlichung“, wie vernünftige Islamkritik ohne Pauschalisierung, Populismus und Polemik aussehen kann. Ausgewiesene Experten sprechen dazu offen theologische Herausforderungen an und weisen auf Missstände in der muslimischen Gesellschaft Deutschlands hin. Es geht sowohl um brisante Einzelthemen wie Jihad, Antisemitismus oder Kopftuch, als auch um grundlegende Fragen zum Koran, zum Propheten Muhammad oder zur Scharia. Zudem finden sich Auseinandersetzungen mit bekannten Einzelpersonen und Islamverbänden. Mit Beiträgen von Nasr Hamid Abu Zayd, Lamya Kaddor, Ömer Özsoy, Rabeya Müller, Adel Theodor Khoury, Udo Tworuschka, Katajun Amirpur, Hartmut Bobzin und anderen.
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Orlanda Verlag GmbH Badjens. Roman A1075068974
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In jeder Iranerin steckt eine Rebellin … Badjens bedeutet wörtlich übersetzt: »falsches Geschlecht«. Und im Alltagspersischen: schelmisch oder aufmüpfig. Mitten im Aufstand »Frau, Leben, Freiheit« klettert die sechzehnjährige Iranerin Badjens bei einer Demonstration in Shiras auf einen Müllcontainer, um in aller Öffentlichkeit ihr Kopftuch zu verbrennen. Während sie vor einer Menschenmenge steht, die sie anfeuert, zieht in Rückblenden ihr bisheriges Leben an ihr vorbei: ihre unerwünschte Geburt, ihr konservativer Vater, ihr Smartphone voller rebellischer Hits, ihre Freundinnen, ihre erste Liebe, ihr Körper, der nach Freiheit verlangt, und die Kleiderordnung für Frauen, die dieses ungeliebte Stück Stoff auf dem Kopf vorschreibt und die sie mit allen Mitteln zu unterlaufen versucht – bis sie sich schließlich endgültig von ihr befreit. Delphine Minoui, die selbst iranisch-französische-Wurzeln hat, schrieb »Badjens« auf der Grundlage von Beiträgen in den sozialen Medien und Onlineinterviews mit jungen Iranerinnen. Sie erzählt die Entwicklung der Protagonistin in Form eines inneren Monologs, der auch Lage und Haltung der unterschiedlichen Generationen von Frauen im Iran reflektiert. Aus dem Französischen von Astrid Bührle-Gallet »Meine Heldin Badjens verkörpert all diese Mädchen der Generation Z, die mit der Propaganda des islamischen Regimes gefüttert wurden, aber auch Zugang zu sozialen Netzwerken, Taylor Swift und Netflix hatten. Sie sind Lichtjahre von ihren Groß müttern entfernt und ganz anders als ihre Mütter, die zwischen den Verboten navigiert haben. Sie lassen alles hinter sich.« Delphine Minoui »Delphine Minoui setzt starke Akzente und komponiert aus Sätzen, die sie wie in Strophen arrangiert, eine traurige und mitreißende Hymne.« Le Figaro
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GD Publishing MÜHLHIASL A1077235058
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Der Mühlhiasl ist neben Alois Irlmaier der faszinierendste Prophet des deutschen Sprachraumes. Sein bürgerlicher Name lautete Matthäus Lang; er wurde 1753 geboren, lebte im Bayerischen Wald und verstarb im frühen 19. Jahrhundert. Seine umfangreichen Weissagungen, die komplett im Anhang des Buches enthalten sind, trafen oft verblüffend präzise ein. So sagte er etwa den Ausbruch der beiden Weltkriege fast auf den Tag genau voraus – und deshalb sind auch seine Prophezeiungen über einen Dritten Weltkrieg höchst brisant. *** Außerdem warnte der Seher vor einer globalen Umweltkatastrophe: ("Wenn man Winter und Sommer nimmer auseinanderkennt.") Weiter kündigte er verheerende soziale Zusammenbrüche an, die er offenbar in Verbindung mit Gender-Fanatismus sah: ("Wenn man Männlein und Weiblein nicht mehr auseinanderkennt.") Auch weissagte er die massenhafte Ankunft von dunkelhäutigen Menschen bzw. islamischen Frauen mit schwarzen Kopftüchern und die daraus resultierenden Gewalttaten: ("Wenn die Rabenköpf' kommen." – "Wilde Leut' kommen herein und vernichten alles.") Zudem prangerte er offenbar den Irrsinn von intoleranter Identitätspolitik und Woke-Verranntheit an: ("Jeder wird einen anderen Kopf aufhaben, und eins wird das andere nicht mehr kennen.") Was schließlich die Kirchen betrifft, so kündigte der Mühlhiasl ihren Untergang und den der christlichen Religion dazu an. *** Im Roman "Mühlhiasl. Der Seher vom Rabenstein" wird das dramatische und wilde Leben des Bayerwald-Propheten umfassend und spannend geschildert. Und die Leser nahmen den Roman immer wieder gerne an. Er wurde zum Bestseller und erreichte in diversen Verlagen bereits elf Auflagen.
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Orlanda Verlag GmbH Badjens. Roman A1075219198
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In jeder Iranerin steckt eine Rebellin ... Wort für Wort bedeutet Bad-jens: nicht akzeptabel. Und im Alltagspersischen: schelmisch oder aufmüpfig. Schiras, Herbst 2022. Mitten im Aufstand »Frau, Leben, Freiheit« klettert die sechzehnjährige Iranerin Badjens bei einer Demonstration auf einen Müllcontainer, um in aller Öff entlichkeit ihr Kopftuch zu verbrennen. Während sie vor der sie anfeuernden Menschenmenge steht, zieht in Rückblenden ihr bisheriges Leben an ihr vorbei: ihre unerwünschte Geburt, ihr konservativer Vater, ihr Smartphone voller rebellischer Hits, ihre Freundinnen, ihre erste Liebe, ihr Körper, der nach Freiheit verlangt, und die Kleiderordnung für Frauen, die dieses Stück Stoff auf dem Kopf vorschreibt, von dem sie sich unbedingt befreien will. »Meine Heldin Badjens verkörpert all diese Mädchen der Generation Z, die mit der Propaganda des islamischen Regimes gefüttert wurden, aber auch Zugang zu sozialen Netzwerken, Taylor Swift und Netflix hatten. Sie sind Lichtjahre von ihren Großmüttern entfernt und ganz anders als ihre Mütter, die zwischen den Verboten navigiert haben. Sie lassen alles hinter sich.« Delphine Minoui Delphine Minoui erzählt die radikale Entwicklung ihrer Protagonistin in Form eines inneren Monologs. In ihrem bewegenden Entwicklungsroman verweben sich ausdrucksstarke Worte zu einer neuen Sprache, die in ihrer Feinfühligkeit und Rebellion Ausdruck für eine neue Generation im Aufbruch ist. Die Grundlage für den Roman bildeten Social Media Posts und Online-Interviews, die Minoui mit jungen Iranerinnen geführt hat. Es ist ihr gelungen, daraus einen Text zu schaff en, der die Wut, die Rebellion, aber auch den Mut der jungen Frauen ungeheuer kraftvoll zum Ausdruck bringt. »Delphine Minoui setzt starke Akzente und komponiert aus Sätzen, die sie wie in Strophen arrangiert, eine traurige und mitreißende Hymne.« Le Figaro
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GRIN Orientalismus und die Darstellung von Muslima in der "WELT". Eine kritische Diskursanalyse A1060349866
GRIN Orientalismus und die Darstellung von Muslima in der "WELT". Eine kritische Diskursanalyse A1060349866
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Forschungsfrage dieser Arbeit lautet: Inwiefern zeigen sich in der Tageszeitung "DIE WELT" in ausgewählten Artikeln der letzten fünf Jahre orientalistische Muster in Bezug auf die Darstellung von Muslima? Mercedes Kierpacz, Fatih Saraçoglu, Said Nesar Hashemi, Gökhan Gültekin, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Paun, Hamza Kurtovic, Ferhat Unvar, Gabriele R., Sedat Gürbüz. Sie alle sind die Opfer des rassistischen Attentats in Hanau am 19. Februar 2020. An den Morden zeigt sich in aller Grausamkeit, welche verheerenden Folgen antimuslimischer Rassismus hat. 2017 rief die Partei DIE LINKE im Bundestag dazu auf, "islamfeindliche" Straftaten gesondert in der Statistik über politisch motivierte Kriminalität (PMK) zu erfassen. Allein im Jahr 2018 wurden ca. 813 solcher anti-muslimischer Straftaten registriert, die Dunkelziffer liegt deutlich höher - viele Ermittlungsbehörden hielten sich nicht an die neue Einordnung. Häufig kommt es vor, dass Mädchen und Frauen die Kopftücher heruntergerissen, sie bespuckt, beleidigt und auf offener Straße geschlagen werden. Wie kann es sein, dass eine Person mit spezifisch kodierten äußerlichen Merkmalen Gewalt zu befürchten hat? Für die Kodierung von äußerlichen Merkmalen ist Sprache zuständig. Eines der Hauptwerke des Theoretikers Edward Said untersucht den europäischen Diskurs über Muslim:innen, "den Islam" und den Orient: In "Orientalismus" geht es um die sprachliche Konstruktion eines Orients, dessen Bevölkerung, Kultur und geografische Lage durch den "Westen" definiert wurde, um koloniale Herrschaft zu ermöglichen, die eine Machtasymmetrie konstituiert. Die deutsche Wissenschaft habe durch einen verspäteten Beginn der Rezeption von "Orientalismus" einiges aufzuholen, um die eigene Beteiligung am Diskurs aufzuarbeiten. Neben Said möchte ich durch den Einbezug der Theoretiker:innen Meyda Yegenoglu und Leila Ahmed, die die Konstruktion des Orients aus feministischer Perspektive untersuchten, zur Dekonstruktion des vermeintlichen "Wissens" über den Orient und damit einhergehend Oriental:innen beitragen.
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