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F. Meiner Logik als historische Wissenschaft, Fachbücher von Alfred J. Noll, Galvano Della Volpe
»Logica come scienza storica«, das 1950 erschienene Hauptwerk Galvano Della Volpes, das für eine ganze Generation von italienischen Philosophen schulbildend war, gehört zu den wichtigsten Werken des europäischen Marxismus der Nachkriegszeit. Della Volpe hat nach 1945 wie kein anderer auf die Notwendigkeit hingewiesen, dass der Marxismus seinen eigenen theoretisch-wissenschaftlichen Status klären müsse. In seinem Werk stützt er sich noch vor allen anderen europäischen Marxisten fundamental auf die damals beinahe unbekannten Marx'schen Frühschriften. Der seinem Ansatz inhärente Anti-Stalinismus, sein gleichzeitiger Anti-Historismus und sein Kampf gegen die »Hegelei« in der marxistischen Theoriebildung begründen seine solitäre Stellung in der philosophischen Landschaft Italiens. Für Della Volpe ist die Entwicklung von Logik und Erkenntnistheorie kein abstrakter (ideeller) Prozess, sondern nur aus dem Kontext historisch-gesellschaftlicher Logiken und Prozesse verständlich zu machen. Das Ergebnis ist ein umfassender und ganzheitlicher Theorieentwurf, der dem fragmentierten und begrenzten Universum der sogenannten »logischen Wissenschaft«, wie sie in der zeitgenössischen philosophischen Debatte Gestalt angenommen hat, markant entgegensteht. Della Volpe postuliert die Notwendigkeit eines Neuverständnisses der Kategorien und eine Diskussion über die zeitgenössische Logik jenseits eines bloss sprachlichen (und daher rein syntaktischen) Kontextes. Es ist Della Volpe, der nach 1945 mit grosser Entschlossenheit die Frage stellt: Welchem Zweck dient denn die Dialektik eigentlich?.
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Iudicium Non Finito
Nicht ohne Grund hat der Künstler Ralf Meyer-Ohlenhof den Begriff des „Non finito“ als Buchtitel für die erste umfassende Monographie zu seinem Werk gewählt. Der Ausdruck „Non finito“; der sich mit „unvollendet“ wörtlich, aber unzureichend aus dem Italienischen übersetzen lässt, wird in der Kunstgeschichte der Renaissance zugewiesen. Das „Non finito“ ist vom Standpunkt der Vollendung aus gedacht. Denn das Werk, ob Zeichnung oder Skulptur, das kunsthistorisch als „Non finito“ bezeichnet wird, ist auf die wesentlichen Linien oder Proportionen reduziert, also bis zu einem gewissen Grad abstrakt. Möglicherweise wurde der 1949 in München geborene Künstler durch seine Studienzeit an der Akademie in Florenz zu der Auseinandersetzung mit dem „Non finito“ angeregt, beschäftigte er sich doch intensiv mit der Architektur, den Zeichnungen und den skulpturalen Werken der florentinischen Renaissance, auch und vor allem Michelangelos „Non finito“ Skulpturen. Preistoria, Canto primo, Terra amphibia: Auch die Überschriften der einzelnen Kapitel des Bandes zeugen von der tiefen Verbundenheit des Schwabinger Künstlers zu Italien. Wichtig in seinem Schaffen sind die hinterlassenen Spuren früherer Generationen, wie sie die Archäologie zu Tage fördert, aber auch Spuren, die der heutige Mensch in der Landschaft hinterlassen hat, u.a. zu sehen in dem Werkzyklus „Torfstiche“. Erstmals werden nun Gemälde, Zeichnungen und Papierarbeiten des Künstlers in einer Auswahl aus unterschiedlichen Schaffensperioden einem größeren Publikum in Buchform vorgestellt. Neben Texten von Wilhelm Christoph Warning, Andreas Kühne und Michael Farin enthält der von Aimée Dornier gemeinsam mit dem Künstler herausgegebene Band auch ein von Monika Pfundmeier nach Interviews zusammengestelltes umfangreiches Kapitel zur Biographie des Künstlers.
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Iudicium Non Finito, Fachbücher von Ralf Meyer-Ohlenhof, Aimée Dornier
Nicht ohne Grund hat der Künstler Ralf Meyer-Ohlenhof den Begriff des „Non finito“ als Buchtitel für die erste umfassende Monographie zu seinem Werk gewählt. Der Ausdruck „Non finito“, der sich mit „unvollendet“ wörtlich, aber unzureichend aus dem Italienischen übersetzen lässt, wird in der Kunstgeschichte der Renaissance zugewiesen. Das „Non finito“ ist vom Standpunkt der Vollendung aus gedacht. Denn das Werk, ob Zeichnung oder Skulptur, das kunsthistorisch als „Non finito“ bezeichnet wird, ist auf die wesentlichen Linien oder Proportionen reduziert, also bis zu einem gewissen Grad abstrakt. Möglicherweise wurde der 1949 in München geborene Künstler durch seine Studienzeit an der Akademie in Florenz zu der Auseinandersetzung mit dem „Non finito“ angeregt, beschäftigte er sich doch intensiv mit der Architektur, den Zeichnungen und den skulpturalen Werken der florentinischen Renaissance, auch und vor allem Michelangelos „Non finito“ Skulpturen. Preistoria, Canto primo, Terra amphibia: Auch die Überschriften der einzelnen Kapitel des Bandes zeugen von der tiefen Verbundenheit des Schwabinger Künstlers zu Italien. Wichtig in seinem Schaffen sind die hinterlassenen Spuren früherer Generationen, wie sie die Archäologie zu Tage fördert, aber auch Spuren, die der heutige Mensch in der Landschaft hinterlassen hat, unter anderem zu sehen in dem Werkzyklus „Torfstiche“. Erstmals werden nun Gemälde, Zeichnungen und Papierarbeiten des Künstlers in einer Auswahl aus unterschiedlichen Schaffensperioden einem grösseren Publikum in Buchform vorgestellt. Neben Texten von Wilhelm Christoph Warning, Andreas Kühne und Michael Farin enthält der von Aimée Dornier gemeinsam mit dem Künstler herausgegebene Band auch ein von Monika Pfundmeier nach Interviews zusammengestelltes umfangreiches Kapitel zur Biographie des Künstlers.
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Iudicium Non Finito A1073888767
Nicht ohne Grund hat der Künstler Ralf Meyer-Ohlenhof den Begriff des „Non finito“ als Buchtitel für die erste umfassende Monographie zu seinem Werk gewählt. Der Ausdruck „Non finito“; der sich mit „unvollendet“ wörtlich, aber unzureichend aus dem Italienischen übersetzen lässt, wird in der Kunstgeschichte der Renaissance zugewiesen. Das „Non finito“ ist vom Standpunkt der Vollendung aus gedacht. Denn das Werk, ob Zeichnung oder Skulptur, das kunsthistorisch als „Non finito“ bezeichnet wird, ist auf die wesentlichen Linien oder Proportionen reduziert, also bis zu einem gewissen Grad abstrakt. Möglicherweise wurde der 1949 in München geborene Künstler durch seine Studienzeit an der Akademie in Florenz zu der Auseinandersetzung mit dem „Non finito“ angeregt, beschäftigte er sich doch intensiv mit der Architektur, den Zeichnungen und den skulpturalen Werken der florentinischen Renaissance, auch und vor allem Michelangelos „Non finito“ Skulpturen. Preistoria, Canto primo, Terra amphibia: Auch die Überschriften der einzelnen Kapitel des Bandes zeugen von der tiefen Verbundenheit des Schwabinger Künstlers zu Italien. Wichtig in seinem Schaffen sind die hinterlassenen Spuren früherer Generationen, wie sie die Archäologie zu Tage fördert, aber auch Spuren, die der heutige Mensch in der Landschaft hinterlassen hat, u.a. zu sehen in dem Werkzyklus „Torfstiche“. Erstmals werden nun Gemälde, Zeichnungen und Papierarbeiten des Künstlers in einer Auswahl aus unterschiedlichen Schaffensperioden einem größeren Publikum in Buchform vorgestellt. Neben Texten von Wilhelm Christoph Warning, Andreas Kühne und Michael Farin enthält der von Aimée Dornier gemeinsam mit dem Künstler herausgegebene Band auch ein von Monika Pfundmeier nach Interviews zusammengestelltes umfangreiches Kapitel zur Biographie des Künstlers.
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