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Edition Erdmann Durch die Wildnis der Rocky Mountains, Reisebücher von Isabella Bird
Edition Erdmann Durch die Wildnis der Rocky Mountains, Reisebücher von Isabella Bird
Die Engländerin Isabella Bird ist 23 Jahre alt, als ein Arzt ihr Reisen gegen ein hartnäckiges Rückenleiden empfiehlt. Ihr Vater schickt sie 1854 mit dem Schiff zu Verwandten nach Nordamerika. Von dort aus zieht Isabella auf eigene Faust weiter. Sie fährt von San Francisco mit der Eisenbahn zum Lake Tahoe, schwingt sich auf ein Pferd und reitet im Cowboysattel durch unerforschte Bergwelten und erobert die Rocky Mountains. Ein einziger wilder Ritt durch raue, gänzlich unzivilisierte Gegenden, in die sich bisher kaum ein Mann, geschweige denn eine Frau gewagt hatte. In England noch stets kränkelnd, meistert Isabella in der abenteuerlichen Fremde alle Herausforderungen bei bester Gesundheit. Eine Frau mit Fernweh! Isabella Birds Reisebeschreibungen werden zu Klassikern der Reiseliteratur.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Entdeckungsreisenach Australien A1034319293
Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Entdeckungsreisenach Australien A1034319293
Das Leben des englischen Entdeckers ist nicht nur gekrönt von der Namensgebung Australiens – »Austral-Land« –, sondern auch geprägt von der Bekanntschaft vieler anderer Entdeckergrößen: Zweimal segelt Flinders unter William Bligh, und mit dem Marinearzt George Bass erreicht er die Südostküste Australiens. Auf einer Entdeckungsreise 1801 wird er von dem Botaniker Robert Brown und seinem Neffen, dem späteren Polarforscher John Franklin, unterstützt. Dank seiner Seereisen nach Australien ist er der erste Mensch, der Australien umrundet und der akribisch große weiße Flecken auf der Landkarte Australiens mit Farbe versehen kann. Seine Reisen in den Pazifik und an die Australische Küste sind ereignisreich – und gipfeln auf der Rückreise in einer Festnahme durch das mit England im Krieg stehende Frankreichund einer mehr als sechsjährigen Gefangenschaft auf Mauritius.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Entdeckung von Nordamerika A1020082379
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Die eigentlichen Entdecker von NordamerikaHeute werden die Namen Christopher Kolumbus und Amerigo Vespucci mit der Entdeckung von Amerika verbunden. John Cabot ist lediglich Eingeweihten bekannt. Doch war er es, der als erster Europäer nordamerikanisches Festland betrat. Als sein Sohn Sebastian Cabot nach dem Tod seines Vaters auf der Suche nach Reichtum und Ruhm das nautische Erbe seines Vaters antreten will, scheitert er an seinem eigenen Ehrgeiz und fällt schließlich in Ungnade. Erst Jahre später erhält er eine letzte Möglichkeit, sich zu beweisen: Er soll für England die erste Handelsbeziehung mit Russland eröffnen und eine Nordostpassage nach China und Japan finden. Die Namen John und Sebastian Cabot stehen heute für die Anfänge der neuzeitlichen Eroberung der ,Neuen Welt’; die Gründung Canadas und der Vereinigten Staaten von Amerika sowie die Geburtsstunde des Commonwealth.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Eroberung Mexikos A1020082097
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Betrachtet man sein Leben genauer, so war es nach der Eroberung von Mexiko nichts als Mühsal und Verdruss. (…) Möge Gott ihm und mir alle Sünden verzeihen (…)! Das ist mehr wert als alle Eroberungen und Siege.“ Bernal Diaz del Castillo über Hernán CortésWie auch immer die Nachwelt über die Taten von Hernán Cortés urteilen mag, seine beeindruckende Tapferkeit und seine machiavellistische Intelligenz machen den Spanier ohne Zweifel zu einem der größten Eroberer der Weltgeschichte. Cortés‘ Berichte von den Eroberungsfeldzügen in Mexiko bemänteln seine mitunter äußerst brutalen Unterjochungsmanöver nicht ohne Grund, der Wahrheitsgehalt einiger Passagen wurde durch die Forschung mittlerweile stark in Frage gestellt, und so kommen in dieser Ausgabe auch andere Augenzeugen zu Wort – etwa in den Gegendarstellungen des legendären spanischen Chronisten Bernal Diaz del Castillo, der ein Weggefährte von Cortés war. Trotz ihrer beschönigenden Einseitigkeit gehören die Schilderungen des vielleicht bedeutendsten Konquistadors der spanischen Krone wegen der unmittelbaren und detaillierten Beschreibung des Aztekenreiches zu den faszinierendsten Werken der Entdeckungsliteratur.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Entdeckungen in Nubien A1011894894
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Burckhardt war der erste gebildete Mensch der Neuzeit, der die heute berühmten Tempel von Abu Simbel erblickte. Seine Aufzeichnungen über die Entdeckungen, Abenteuer und Geschäfte am oberen Nil und in Nubien waren die ersten Berichte, die Europa über diese Region überhaupt erreichten, und wurden zur Sensation. Mit dem Kenntnisreichtum des „Insiders“ beschreibt er die Lebensweise der Beduinen und die kulturelle Eigenart des Orients ebenso plastisch wie Sklavenhandel und Karawanenleben im Sudan. Im Februar 1813 zog er nilaufwärte, durchquerte unter vielen Gefahren Nubien bis ans Rote Meer und gelangte per Schiff 1814 nach Djidda.„Der alte Stadthalter nahm mich kalt auf und sagte: ‚Dies ist kein Land für Leute wie Ihr, um darin zu reisen, ohne von Karawanen begleitet zu sein‘.“ J.L. Burckhardt
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Entdeckungen im Orient A1023497386
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Der erste deutsche Hadji.“ Johann Gottfried Herder über Carsten NiebuhrWas für die sechsköpfige königlich-dänische Arabienexpedition am 4. Januar 1761 als wissenschaftliches Unternehmen zur Erforschung des Südens der Arabischen Welt begann, wird schon bald zu einem Kampf um Leben und Tod. Nach strapaziösen Karawanenzügen durch die Wüsten Arabiens, von Proviantmangel ausgezehrt, von Räubern und Krankheiten heimgesucht und von vermeintlichen Freunden in eine tödliche Falle gelockt, versuchen sich die wenigen Verbliebenen der Expedition ins Landesinnere des Jemen durchzuschlagen. Sechs Jahre später wird der deutsche Kartograf und Forschungsreisende Carsten Niebuhr als einziger Überlebender dieses abenteuerlichen Unterfangens nach Kopenhagen zurückkehren und dort seinen Aufsehen erregenden Forscherbericht veröffentlichen. Dieser trug ihm zahlreiche Auszeichnungen ein, denn Niebuhr ermöglichte u.a. mit seinen akribischen Kopien der altpersischen Schrift deren spätere Entzifferung.Carsten Niebuhr (1733 – 1815) wurde in Lüdingworth als Sohn eines Bauern geboren. Nach dem Tod seines Vaters ging er im Jahr 1755 nach Hamburg, wo er das Gymnasium besuchte und Privatunterricht nahm. Nach einem Mathematikstudium wurde er im Jahr 1758 für die königlich-dänische Arabienexpedition verpflichtet und zur Vorbereitung umfassend astronomisch instruiert. Die während der Expedition erworbenen Forschungsergebnisse trugen Niebuhr nach seiner Rückkehr bis weit über seinen Tod hinaus hohes Ansehen ein. Die Herausgeber: Robert und Evamaria Grün sind Kenner der historischen Geographie und der Entdeckungsgeschichte. In der Edition Erdmann haben sie u.a. bereits Das Bordbuch von Christoph Kolumbus herausgegeben.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Wie ich Livingstone fand A1060743943
Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Wie ich Livingstone fand A1060743943
Als der junge Reporter Henry Morton Stanley 1869 von seinem exzentrischen New Yorker Verleger ins Pariser Grand Hotel bestellt wird – wo er seinen Chef im Schlafanzug vorfindet –, ahnt er nichts vom gigantischen Ausmaß des abenteuerlichen Auftrags, der sein Leben verändern wird. Seine Mission, koste es was es wolle: von Sansibar aus an der Spitze eines hundertköpfigen Suchtrupps ins Innere des »Schwarzen Kontinents« vordringen, um den verschollenen Afrikaforscher David Livingstone zu finden. Der Gewaltmarsch durch Dschungel und Savanne fordert seinen Tribut: ein Großteil von Stanleys Begleitern desertiert, meutert oder fällt Tropenkrankheiten zum Opfer. Nach acht lebensgefährlichen Monaten findet er am 10.11.1871 im kleinen Dorf Ujiji am Tanganjikasee endlich den von vielen bereits Totgesagten. Stanleys trocken-ironische Begrüßungsformel – »Dr. Livingstone, nehme ich an?« – geht in die Geschichte ein. Der junge Reporter rettet dem berühmten Afrikaforscher das Leben und dank Livingstones Einfluss entwickelt sich Stanley später selbst zum renommierten Afrikaforscher. Egal ob man heute Stanleys Route auf der Suche nach Livingstone folgt oder die vielen Stationen von Livingstones Expeditionen entdeckt – überall findet man atemberaubende Natur, deren einzigartige Schönheit in Natur- und Nationalparks gewürdigt und geschützt wird. Von den von Livingstone entdeckten Victoriafällen in Sambia – heute UNESCO Weltnaturerbe – bis zu den Nationalparks – Gombe-Stream und Mahale Mountains – am Tanganjikasee: traumhafte Natur pur.
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Expedition nach Westafrika: Vom Ogowé zum Kongo. 1875-1886 (Edition Erdmann) 3737400296
Expedition nach Westafrika: Vom Ogowé zum Kongo. 1875-1886 (Edition Erdmann) 3737400296
Expedition nach Westafrika: Von Ogowé nach Kongo. 1875 1886 Edition Erdmann ABIS BUCH Edition Erdmann Bräunen
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Edition Erdmann Das Raunen und Tuscheln der Wüste, Reisebücher von Gertrude Bell 18108620
Edition Erdmann Das Raunen und Tuscheln der Wüste, Reisebücher von Gertrude Bell 18108620
Als Gertrude Bell im Januar 1905 zu einer ihrer Reisen in den Nahen Osten aufbrach, wollte sie dort vor allem byzantinische und römische Ruinen studieren. Wie sich später herausstellen sollte, traf sie damit die Vorbereitungen für ihre spätere Mission als Beraterin der englischen Regierung, bei der es um die Neuaufteilung des Nahen Ostens ging. Mit ihrer Karawane und einigen wenigen einheimischen Bediensteten drang sie in den Wüsten und Bergen Syriens, Palästinas und des Libanon in Gebiete vor, die vor ihr noch kaum ein Europäer, geschweige denn eine Frau betreten hatte. Selbstbewusst suchte sie den Kontakt zu Scheichs und Stammesführern, unter deren Schutz es ihr gelang, zwischen den rivalisierenden Stämmen hin und her zu reisen. Sie lauschte den Geschichten von Schafhirten, sass mit Soldaten am Lagerfeuer, in den schwarzen Zelten der Beduinen und den Besuchszimmern der Drusen.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Wanderin mit dem Wind A1050527193
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Kaum eine andere Frau Anfang des 20. Jahrhunderts verspürte die tiefe Sehnsucht nach fremden Orten (und vor allem dem asiatischen Kontinent) mehr als die Französin Alexandra David-Néel. Die damalige Opernsängerin, Journalistin und Schriftstellerin (verlässt ihren Ehemann und) begibt sich 1911 auf eines ihrer größten Abenteuer. Sie reist nach Indien, Sikkim und Tibet, erforscht später Japan, Korea und China. In Indien findet sie im Buddhismus philosophische Einsicht und gibt sich mehr als ein Jahr lang der Isolation hin – auf einer kleinen selbsterbauten Hütte 4000 m hoch im Himalaya, wo sie meditierte und philosophierte. Ihre einzigartigen und beeindruckenden Erlebnisse hält sie in zahlreichen Briefen an ihren Ehemann Philippe Néel fest, die in diesem Buch zu finden sind.Ihre poetischen Beschreibungen von Menschen und Landschaften zeigen ihre starke innere Verbundenheit zum damals noch in einigen Teilen unerforschten Kontinent Asien. Néel war nicht nur eine weltweit geachtete Orientalistin und Reiseschriftstellerin, sondern galt auch als die Frau, die durch ihre Berichte und Erfahrungen erstmals Einblicke in die verborgene Welt des Buddhismus gab.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Mit Motorboot und Schlitten in Grönland A1030657253
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Die Gebiete des Nord- und Südpols stehen zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Fokus der Forschungsreisen. Wegener unternimmt zu dieser Zeit seine erste Grönland-Expedition unter der Leitung von Ludvig Mylius-Erichsen. Von Grönland fasziniert, plant er weitere Forschungsreisen in das Gebiet. Seine für 1930 geplante Hauptexpedition, die gleichzeitig seine letzte sein wird, soll neue Ansätze in der Klimaforschung liefern. Damit ein Jahr lang die meteorologischen Verhältnisse in Grönland beobachtet und aufgezeichnet werden können, leitet Wegener 1929 eine Vorexpedition ins Inlandeis Grönlands. Die Aufstiegsroute wird erkundet, Depots werden angelegt, erste Messungen durchgeführt und die Motorschlitten getestet. Doch was von langer Hand geplant ist und in der Theorie funktionieren soll, entpuppt sich schnell als strapaziöses Unterfangen.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Das Raunen und Tuscheln der Wüste A1036315044
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Als Gertrude Bell im Januar 1905 zu einer ihrer Reisen in den Nahen Osten aufbrach, wollte sie dort vor allem byzantinische und römische Ruinen studieren. Wie sich später herausstellen sollte, traf sie damit die Vorbereitungen für ihre spätere Mission als Beraterin der englischen Regierung, bei der es um die Neuaufteilung des Nahen Ostens ging. Mit ihrer Karawane und einigen wenigen einheimischen Bediensteten drang sie in den Wüsten und Bergen Syriens, Palästinas und des Libanon in Gebiete vor, die vor ihr noch kaum ein Europäer, geschweige denn eine Frau betreten hatte. Selbstbewusst suchte sie den Kontakt zu Scheichs und Stammesführern, unter deren Schutz es ihr gelang, zwischen den rivalisierenden Stämmen hin und her zu reisen. Sie lauschte den Geschichten von Scharfhirten, saß mit Soldaten am Lagerfeuer, in den schwarzen Zelten der Beduinen und den Besuchszimmern der Drusen. Sie überschritt geographische und soziale Grenzen, setzte Konventionen außer Kraft, denn „die englischen Frauen sind sonderbar. Auf der einen Seite sind sie vermutlich die größten Sklavinnen der Konventionalität. Wenn sie aber einmal damit gebrochen haben, dann richtig, als wollten sie sich rächen.“ – So stand es 1907 in einer Rezension dieses Buches in der New York Times.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Wanderin mit dem Wind A1050527193
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Kaum eine andere Frau Anfang des 20. Jahrhunderts verspürte die tiefe Sehnsucht nach fremden Orten (und vor allem dem asiatischen Kontinent) mehr als die Französin Alexandra David-Néel. Die damalige Opernsängerin, Journalistin und Schriftstellerin (verlässt ihren Ehemann und) begibt sich 1911 auf eines ihrer größten Abenteuer. Sie reist nach Indien, Sikkim und Tibet, erforscht später Japan, Korea und China. In Indien findet sie im Buddhismus philosophische Einsicht und gibt sich mehr als ein Jahr lang der Isolation hin – auf einer kleinen selbsterbauten Hütte 4000 m hoch im Himalaya, wo sie meditierte und philosophierte. Ihre einzigartigen und beeindruckenden Erlebnisse hält sie in zahlreichen Briefen an ihren Ehemann Philippe Néel fest, die in diesem Buch zu finden sind.Ihre poetischen Beschreibungen von Menschen und Landschaften zeigen ihre starke innere Verbundenheit zum damals noch in einigen Teilen unerforschten Kontinent Asien. Néel war nicht nur eine weltweit geachtete Orientalistin und Reiseschriftstellerin, sondern galt auch als die Frau, die durch ihre Berichte und Erfahrungen erstmals Einblicke in die verborgene Welt des Buddhismus gab.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Reisen und Entdeckungen im südlichen Afrika A1067299233
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David Livingstone gilt als einer der bedeutendsten britischen Entdecker sowie entschiedener Gegner des Sklavenhandels. Er machte eine bemerkenswerte Karriere, indem er aus armen Verhältnissen zum Forscher und Mediziner aufstieg und in drei abenteuerlichen Reisen Afrika erkundete. Das erste Mal brach er als Missionar auf, seine dritte Reise startete er 1865 als Expedition, um die Quelle des Nils zu finden. Er entdeckte als erster Europäer den Ngamisee im Norden des ehemaligen Betschuanalandes, erforschte in einem 4000 Kilometer langen Marsch bis nach Luanda den oberen Sambesi, brach von dort zu einer Expedition quer durch den Kontinent zur Ostküste auf und stieß endlich auf die von ihm nach der Queen benannten Victoria-Fälle. Als Livingstone starb, begleiteten über 60 seiner afrikanischen Weggefährten den Leichnam auf einer neunmonatigen Reise nach Sansibar, von wo er nach England gebracht wurde. In der postkolonialen Forschung kritischer betrachtet, wird Livingstones Bedeutung dennoch bis heute geschätzt.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Wahrhafte Historie einer wunderbaren Schifffahrt A1011894895
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Anders als der Titel seines Werks vermuten lässt, handelt Ulrich Schmidels WAHRHAFTE HISTORIE EINER WUNDERBAREN SCHIFF-FAHRT wenig von der Überfahrt aus Spanien nach Südamerika zur See, sondern vielmehr von den vielfältigen Erlebnissen zu Lande nach der Ankunft dort, da Schmidel als Söldner im Dienste der spanischen Krone aktiv an der Eroberung der Region um die Flüsse Rio de la Plata und Paraguay teilnahm, wo heute die Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Bolivien zu finden sind. Als Soldat gewährt uns Schmidel dabei eine gänzlich neue Perspektive, da Berichte über das koloniale Amerika und seine Ureinwohner in seiner Zeit überwiegend von Missionaren und Priestern verfasst wurden. Obwohl als rückblickende Memoiren nach seiner Rückkehr in die bayrische Heimat Ende der 1560er Jahre niedergeschrieben, bleibt Ulrich Schmidels Reisebericht über die militärischen Unternehmungen zwischen 1534 und 1554 in Südamerika eine Quelle aus erster Hand. Er beschreibt nicht nur die militärischen Manöver, die eigenen Nöte, den Hunger, die Verluste und die ganze Brutalität des Expeditionsalltags in einem Eroberungsfeldzug, sondern auch die bunte, fremdartige, damals in Deutschland und Europa noch völlig unbekannten Welt der Ur-einwohner mit ihren faszinierenden Bräuchen, die Schmidel ohne Wertung oder moralische Vorverurteilung beobachtet. Als Augenzeuge erlebt Schmidel seine Geschichte „an der eigenen Haut“ und vermag sie trotzdem publikumswirksam zu gestalten. Sein Bericht steht damit am Ursprung der modernen Kriegsberichterstattung mit einem ethnologischen Charakter: lebensnah und literarisch zugleich. „Schlugen demnach Tag und Nacht einander, und fing der Teufel gar unter uns zu regieren an, dass keiner vor dem andern sicher war.“ Ulrich Schmidel
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Mein langer Weg in die verbotene Stadt A1050527188
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»Wenn schon sterben, dann ziehe ich die Straße vor, irgendwo in der Steppe, mit dem schönen Himmel über meinem Kopf …, statt in einem Zimmer von dem Bedauern getötet zu werden, nicht genug Mut gehabt zu haben«, schrieb Alexandra David-Néel im März 1920 aus dem chinesischen Kum-Bum an ihren Mann. Schon einmal, 1916, hatte sie versucht, nach Lhasa, in die verbotene Stadt, den Sitz des 13. Dalai Lama, zu gelangen, war aber an der Grenze nach Tibet zurückgewiesen worden. Nun unternimmt sie einen zweiten Versuch. Mit Aphur Yongden, einem jungen Mönch, macht sie sich im Februar 1921 auf den Weg – allen Verboten und Widerständen zum Trotz. Es ist ein gefährlicher Weg durch »Himmel und Hölle«. Durch Bürgerkriegsgebiet, bedroht durch marodierende Soldaten und Räuberbanden. Tausende Kilometer lange Märsche durch die Wüste, über hohe Berge und durch tiefe Schluchten liegen hinter ihnen, als sie, abgemagert bis auf Haut und Knochen, im Februar 1924 die magische Stadt erreichen, heimlich. Denn wurde man erwischt, drohten Verhaftung, Gefängnis und sogar die Todesstrafe.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Reisen unter Osmanen und Griechen A1001051106
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Am Vorabend der Staatsgründung des modernen Griechenlands unternahm Urquhart eine längere Reise, die ihn von der Peloponnes über Makedonien in das heutige Albanien führte. Offiziell war er als Privatmann unterwegs, inoffiziell jedoch statte er regelmäßig Berichte nach London über die politische Situation und die sozialen Verhältnisse im Land ab, da England nicht an einer massiven Schwächung des osmanischen Staates und an einem weiteren Vordringen Russlands im Orient interessiert war. Insbesondere die russischen Aktivitäten im heutigen Nordgriechenland beobachtete man in England mit großer Sorge. Sein Tagebuch über seine Reise des Jahres 1830 veröffentliche David Urquhart im Jahr 1838 unter dem englischen Titel The Spirit of the East (dt. Der Geiste des Orients). Eine deutsche Übersetzung erschien bereits im selben Jahr, was die große Bedeutung Urquharts als Politiker und Literat in seiner Zeit unterstreicht. In dem ganzen Bericht scheint seine Skepsis gegenüber dem neuen Griechentum durch, das seiner Meinung nach mit dem der Antike nicht mehr viel zu tun habe. Überall begegnet man schlechtem Benehmen, Betrügereien und Überfällen der allgegenwärtigen »Klephthen«, also räuberischer Diebesbanden, während man in dem türkisch dominierten Norden weit sicherer unterwegs wäre, da dort noch eine staatliche Ordnung existiere. Auch seien die Menschen dort, vor allem natürlich in den größeren Städten, angenehmer und weit gebildeter als im griechischen Süden. Bereits die englische Originalausgabe erschien in zwei Bänden. Die ursprüngliche Aufteilung wird in dieser Neuausgabe beibehalten. Der erste Band reicht von der Peloponnes bis zum Berg Olymp in Mittelgriechenland, behandelt also jenes Gebiet, in dem sich der größte Teil des neugriechischen Staates bis zum Ende des Ersten Weltkriegs befand.Undercover für die Britische Krone.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Brot, Salz und unsere Herzen A1057040322
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Der Arzt verordnete der an Tuberkulose erkrankten Edith Durham, London zu verlassen und sich unter der Sonne des Südens von ihrer Krankheit zu erholen. Sie aber entschied sich für den »Nahen Osten« und ging dort im Sommer 1900 in Montenegro zum ersten Mal an Land. Von diesem Moment an begann ihre lebenslange Liebe und Faszination für den Balkan – und vor allem für Albanien.Von 1908 bis 1912 reiste sie durch die Bergwelt im Norden Albaniens. Eine Gegend, in die zu jener Zeit noch kein westlicher Mann einen Fuß gesetzt hatte, geschweige denn eine Frau. Und in der immer noch Scharmützel zwischen Türken und den für ihre Unabhängigkeit kämpfenden Albanern stattfanden. Sie erlebte kriegsähnliche Zustände, »registrierte aber die Schüsse bald nicht einmal mehr«. Auch alle Entbehrungen und körperlichen Strapazen nahm die im Herrensattel reitende Durham in Kauf, sie war mutig und unerschrocken – und neugierig, denn »hinter jeder kahlen und grauen Felswand tat sich eine Geschichte auf«: grausame Erzählungen über Leben und Tod, von Blutrache unter Männern, den Emanzipationsbestrebungen »eingeschworener Jungfrauen«, die rituell in die Gesellschaft der Männer aufgenommen wurden. Aufmerksam hörte sie den Geschichten, Sagen, Anekdoten ihrer Gastgeber zu. Überall, wo sie auftrat, war die »ungekrönte Königin der albanischen Berge« willkommen, auch wenn die arme Bevölkerung ihr nicht mehr bieten konnte als »Brot, Salz und unsere Herzen«.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Gefährliche Reise durch den wilden Kaukasus A1057040355
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Der Kaukasus mit seinen großartigen Landschaften und ursprünglichen Bergstämmen stellt Alexandre Dumas, den populärsten französischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, auf eine unerwartete Bewährungsprobe. Denn was als einfache Bildungsreise begann, wird schnell zum Abenteuer, zur gefährlichen Zeugenschaft eines historischen Konflikts, der bis heute nachwirkt. Reißende Gebirgsflüsse und verschneite Pässe machen die Reise durch den Kaukasus im Winter des Jahres 1858/59 zu einem gefährlichen Erlebnis. Orient und Okzident treffen aufeinander in den Städten dieser noch vielfach mittelalterlichen Region. Mit sprachlicher Brillanz und einem guten Schuss Humor beschreibt Dumas das Leben der Menschen dieses geschichtsträchtigen Gebiets, dem »Unruheherd Kaukasus«. Auch heute zieht der Kaukasus Schriftsteller an: u. a. Stephan Orth und Erika Fatland, denen ihre Leser als Reisende folgen.
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Mit Motorboot und Schlitten in Grönland: "Deutsche Grönland-Expedition Alfred Wegener" (Edition Erdmann) 3865398669
Mit Motorboot und Schlitten in Grönland: "Deutsche Grönland-Expedition Alfred Wegener" (Edition Erdmann) 3865398669
Mit Motorboot und Schlitten durch Grönland: Deutsche Grönlandexpedition Alfred Wegener (Edition Erdmann) ABIS_BUCH Edition Erdmann Silber
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»Wenn schon sterben, dann ziehe ich die Straße vor, irgendwo in der Steppe, mit dem schönen Himmel über meinem Kopf …, statt in einem Zimmer von dem Bedauern getötet zu werden, nicht genug Mut gehabt zu haben«, schrieb Alexandra David-Néel im März 1920 aus dem chinesischen Kum-Bum an ihren Mann. Schon einmal, 1916, hatte sie versucht, nach Lhasa, in die verbotene Stadt, den Sitz des 13. Dalai Lama, zu gelangen, war aber an der Grenze nach Tibet zurückgewiesen worden. Nun unternimmt sie einen zweiten Versuch. Mit Aphur Yongden, einem jungen Mönch, macht sie sich im Februar 1921 auf den Weg – allen Verboten und Widerständen zum Trotz. Es ist ein gefährlicher Weg durch »Himmel und Hölle«. Durch Bürgerkriegsgebiet, bedroht durch marodierende Soldaten und Räuberbanden. Tausende Kilometer lange Märsche durch die Wüste, über hohe Berge und durch tiefe Schluchten liegen hinter ihnen, als sie, abgemagert bis auf Haut und Knochen, im Februar 1924 die magische Stadt erreichen, heimlich. Denn wurde man erwischt, drohten Verhaftung, Gefängnis und sogar die Todesstrafe.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Reisen ins innerste Afrika A1016355340
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Als erster Europäer am Schwarzen FlußWild und unerschlossen sind weite Teile des afrikanischen Kontinents zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Der junge schottische Arzt Mungo Park bricht mit offiziellem Auftrag auf, um das Innere Afrikas weiter zu erforschen. Angezogen vom gewaltigen Strom Niger und dem legendären Timbuktu, der „Königin der Wüste“, dringt er tief in den dunklen Kontinent vor. Vier andere Expeditionen waren bereits gescheitert, als Park am 22. Mai 1795 den Hafen von Portsmouth verlässt. Seine Rückkehr am Weihnachtstag 1797 ist für seine Zeitgenossen eine einzige Sensation, seine Berichte begründen seinen Ruhm.Doch Park ist dem Zauber Afrikas verfallen. Gegen viele Warnungen unternimmt er 1805 eine zweite Reise. Deren Tagebücher gelangen zwar zurück in die Heimat - er selbst bleibt in den Weiten des Schwarzen Kontinents verschollen. Was bleibt, sind seine Aufzeichnungen aus einer Gegend, die damals nur aus den wenigen Erzählungen einheimischer Händler bekannt war: Ein wissenschaftliches Zeugnis von Rang.
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Edition Erdmann Brot, Salz und unsere Herzen, Reisebücher von Edith Durham
Edition Erdmann Brot, Salz und unsere Herzen, Reisebücher von Edith Durham
Der Arzt verordnete der an Tuberkulose erkrankten Edith Durham, London zu verlassen und sich unter der Sonne des Südens von ihrer Krankheit zu erholen. Sie entschied sich jedoch für den Nahen Osten und ging dort im Sommer 1900 in Montenegro zum ersten Mal an Land. Von diesem Moment an begann ihre lebenslange Liebe und Faszination für den Balkan – und vor allem für Albanien. Von 1908 bis 1912 reiste sie durch die Bergwelt im Norden Albaniens, eine Gegend, in die zu jener Zeit noch kein westlicher Mann einen Fuss gesetzt hatte, geschweige denn eine Frau. Dort fanden immer noch Scharmützel zwischen Türken und den für ihre Unabhängigkeit kämpfenden Albanern statt. Sie erlebte kriegsähnliche Zustände, registrierte aber die Schüsse bald nicht einmal mehr. Auch alle Entbehrungen und körperlichen Strapazen nahm die im Herrensattel reitende Durham in Kauf. Sie war mutig, unerschrocken und neugierig, denn hinter jeder kahlen und grauen Felswand tat sich eine Geschichte auf: grausame Erzählungen über Leben und Tod, von Blutrache unter Männern, den Emanzipationsbestrebungen eingeschworener Jungfrauen, die rituell in die Gesellschaft der Männer aufgenommen wurden. Aufmerksam hörte sie den Geschichten, Sagen und Anekdoten ihrer Gastgeber zu. Überall, wo sie auftrat, war die ungekrönte Königin der albanischen Berge willkommen, auch wenn die arme Bevölkerung ihr nicht mehr bieten konnte als Brot, Salz und unsere Herzen.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Entdeckung des Nordpols A1006755419
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Tagelange Schneestürme, raues, zu Bergen aufgetürmtes Eis, arktische Temperaturen, plötzlich breite Wasserrinnen, die den Weg versperren und nur auf treibenden Eisschollen überquert werden können, hastig zusammengebaute Iglus als Schutz gegen die Naturgewalten – auf diese Begegnung musste sich einstellen, wer den Weg zum Nordpol wagte. Doch um die Jahrhundertwende herrschte kein Mangel an Männern, deren Ziele so abenteuerlich wie tollkühn waren und nicht selten auch von Besessenheit zeugten: Zu Fuß eine Wüste aus Schnee und Packeis durchqueren, mit nur wenigen Schlitten ausgerüstet, begleitet von Eskimos und einer Hundertschaft von Hunden… . Das alles, um einen Punkt zu erreichen, an dem kein Berg, keine Stadt, nicht einmal eine windschiefe Hütte, erst recht keine jubelnde Menge auf einen wartet, sondern ein Nichts, ein Abstraktum, das man bloß mit aufwändigen Messungen feststellen kann und das sich noch dazu auf einer Fläche befindet, die ständig in Bewegung ist: der geographische Nordpol.Einer dieser Pioniere war der Amerikaner Robert E. Peary, der 1908 zum wiederholten Male eine Tour de force startet, um endlich den ersehnten Flecken im Nirgendwo zu erreichen. Sein packender Bericht über seine letzte Nordpolexpedition liegt mit diesem Buch nun in einer zeitgemäßen Ausgabe vor.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Vier Entdeckungsreisen zum Polarmeer A1038369061
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Auf allen seinen vier bekannten Fahrten suchte Henry Hudson eine kurze Passage über das Nordmeer nach Ostasien – zu den Reichen von Zipangu (Japan) und Cathay (China). So führte ihn seine erste Reise im Jahr 1607 nach Grönland und bis Spitzbergen, ohne jedoch die vermutete Nordwestpassage zu finden. Im folgenden Jahr suchte er einen östlichen Seeweg über die Nordküste Russlands und kam bis Nowaja Semlja, wo ihn das undurchdringliche Eis zur Umkehr zwang. Im Auftrag der holländischen Vereinigte Ostindischen Kompanie erkundete er 1609 den nach ihm benannten Hudson River und ermöglichte so die Gründung von Neu-Amsterdam, das spätere New York. 1610 gelangte er auf einer weiteren Suche nach einer Nordwestpassage in die (später ebenfalls nach ihm benannte) Hudson Bay und überwinterte dort unter härtesten Bedingungen. Doch seine von den Strapazen müde Mannschaft meuterte im Sommer 1611 und ließ Hudson, seinen Sohn und weitere loyale Mannschaftsmitglieder in einem offenen Boot zurück. Sie blieben für immer verschollen.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Ins Arktische Amerika A1058233134
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Die Expedition brach 1819 auf, um die Nordküste Kanadas östlich der Mündung des Coppermine-Flusses zu erforschen. Doch drei Jahre später drohte das Unternehmen zu scheitern, die Vorräte wurden knapp, man fing an, Flechten, Aas und sogar Schuhe zu verspeisen. Am Ende ihrer Reise waren nur noch elf der zwanzig Männer am Leben. Der Expeditionsleiter war kein anderer als John Franklin – der berühmte Arktisforscher, dem von Sten Nadolny in seinem Roman Die Entdeckung der Langsamkeit ein literarisches Denkmal gesetzt wurde. Franklins Bericht seiner abenteuerlichen Forschungs- und Entdeckungsreise schildert die unfassbaren Entbehrungen in der arktischen Natur. Auf seiner letzten Mission in die Arktis 1845 starb Franklin. Seine gesunkenen Schiffe wurden erst kürzlich entdeckt, sie werden erforscht und in Zukunft als National Historic Site gemeinsam von der kanadischen Nationalparkverwaltung und den Inuit gemanagt und Besuchern zugänglich gemacht. Bis dahin gibt es zahlreiche Naturparks in den Nordwest-Territorien auf den Spuren Franklins zu erkunden und die CCGS Sir John Franklin der kanadischen Küstenwache sorgt für Sicherheit und betreibt Forschung auf See.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Palermo, oh Palermo! A1038368886
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1857 – nachdem sie zuvor den St. Gotthard-Pass zu Fuß überquert hatte – traf Emily Lowe in Begleitung ihrer Mutter in Palermo ein. Von dort reisten die »due donne sole«, die überall Aufregung und Bewunderung auslösten, weiter nach Catania, Messina, Syrakus – abseits der traditionellen Routen, also einsamer, beschwerlicher, gefährlicher. Das hier erstmals in Deutsch vorliegende Buch ist eine Entdeckung: Die junge Frau aus der englischen Oberschicht suchte das Abenteuer und Kontakt zu den Menschen. Treffend beschreibt sie das Leben der Aristokratie, einfühlsam das der kleinen Leute. Sie erzählt von Bauern und Fischern, von Frauen, die fürs tägliche Brot Spitzen klöppeln, von Einladungen in die Häuser der Reichen, von sizilianischer Mode und von schäbigen Hotels, von Tempeln und der Vielfalt der italienischen Kunst. Und schließlich von der gefahrenvollen Besteigung des Ätna: »Ich fühle den Moment gekommen, in dem zwei Wunder der Schöpfung, ein schneebedeckter Vulkan und die Neugier der Frauen, sich einander auf die Probe stellen.»
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Edition Erdmann Reisen und Entdeckungen in Nord- und Zentralafrika, Reisebücher von Heinrich Barth
Edition Erdmann Reisen und Entdeckungen in Nord- und Zentralafrika, Reisebücher von Heinrich Barth
"Reisen und Entdeckungen in Nord- und Zentralafrika" von Heinrich Barth ist ein fesselnder Reisebericht, der die Erkundungen des deutschen Forschungsreisenden in einem damals weitgehend unerforschten Afrika dokumentiert. Barth begibt sich 1850 im Auftrag der britischen Regierung auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise, die ihn über 2100 Tage durch die Sahara und den Sudan führt. Als einziger Überlebender seiner Expedition bringt er nicht nur wertvolle Informationen über Land und Leute mit, sondern öffnet auch der europäischen Wissenschaft die Türen zu einem neuen Erdteil. In diesem umfangreichen Werk vereinen sich eindringliche Tagebuchaufzeichnungen, fesselnde Reiseberichte und akribische wissenschaftliche Abhandlungen, die den Leser in die faszinierende Welt des 19. Jahrhunderts eintauchen lassen. Die sprachlich dichten Schilderungen ermöglichen es, die Herausforderungen und Entdeckungen Barths hautnah nachzuvollziehen und bieten einen einzigartigen Einblick in die Geschichte und Kultur Afrikas.
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Schiffbrüche: Die Unglücksfahrt der Narváez-Expedition zur Südküste Nordamerikas (Edition Erdmann) 373740013X
Schiffbrüche: Die Unglücksfahrt der Narváez-Expedition zur Südküste Nordamerikas (Edition Erdmann) 373740013X
Schiffbrüche: Die Unglücksfahrt der Narváez-Expedition zur Südküste Nordamerikas (Edition Erdmann)
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Entdeckung des Nordpols A1006755419
Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Entdeckung des Nordpols A1006755419
Tagelange Schneestürme, raues, zu Bergen aufgetürmtes Eis, arktische Temperaturen, plötzlich breite Wasserrinnen, die den Weg versperren und nur auf treibenden Eisschollen überquert werden können, hastig zusammengebaute Iglus als Schutz gegen die Naturgewalten – auf diese Begegnung musste sich einstellen, wer den Weg zum Nordpol wagte. Doch um die Jahrhundertwende herrschte kein Mangel an Männern, deren Ziele so abenteuerlich wie tollkühn waren und nicht selten auch von Besessenheit zeugten: Zu Fuß eine Wüste aus Schnee und Packeis durchqueren, mit nur wenigen Schlitten ausgerüstet, begleitet von Eskimos und einer Hundertschaft von Hunden… . Das alles, um einen Punkt zu erreichen, an dem kein Berg, keine Stadt, nicht einmal eine windschiefe Hütte, erst recht keine jubelnde Menge auf einen wartet, sondern ein Nichts, ein Abstraktum, das man bloß mit aufwändigen Messungen feststellen kann und das sich noch dazu auf einer Fläche befindet, die ständig in Bewegung ist: der geographische Nordpol.Einer dieser Pioniere war der Amerikaner Robert E. Peary, der 1908 zum wiederholten Male eine Tour de force startet, um endlich den ersehnten Flecken im Nirgendwo zu erreichen. Sein packender Bericht über seine letzte Nordpolexpedition liegt mit diesem Buch nun in einer zeitgemäßen Ausgabe vor.
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