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Musaicum Books Walter Benjamin: Berliner Kindheit um Neunzehnhundert
Berliner Kindheit um Neunzehnhundert ist kein nostalgisches Erinnerungsbuch, sondern eine poetisch-philosophische Archäologie bürgerlicher Kindheit im wilhelminischen Berlin. In kurzen Prosaminiaturen - Loggien, Tiergarten, Schränke, Telefon, Markt und Schule - verdichtet Benjamin Dinge, Räume und Rituale zu Denkfiguren. Sein Stil verbindet präzise Beobachtung, traumhafte Bildlogik und materialistische Geschichtssensibilität; im Kontext der Moderne steht das Werk neben Prousts mémoire involontaire und doch eigenständig als Fragment einer verlorenen urbanen Erfahrungswelt. Walter Benjamin, 1892 in eine wohlhabende jüdische Berliner Familie geboren, schrieb diese Texte vor allem im Exil der 1930er Jahre, als Nationalsozialismus, Emigration und ökonomische Not seine Herkunftswelt unwiderruflich zerstörten. Seine Arbeit als Kritiker, Übersetzer, Kulturphilosoph und Theoretiker der Großstadt ließ ihn die eigene Kindheit nicht privat beichten, sondern als geschichtliches Material lesen: Erinnerung wird bei ihm Methode, nicht Zuflucht. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die Literatur als Erkenntnisform ernst nehmen. Es bietet keine lineare Autobiographie, sondern funkelnde Tableaus, in denen Kindheitsbilder soziale Ordnung, Warenwelt, Wahrnehmung und Verlust sichtbar machen. Wer Benjamin verstehen will, findet hier einen zugänglichen, zugleich tiefgründigen Schlüssel zu seinem Denken.
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GRIN Walter Benjamins Produktionsbegriff in "Der Autor als Produzent". Eine Textdiskussion
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 1,0, Leuphana Universität Lüneburg, Veranstaltung: Produktion / Produktivität in Kultur-, Kunst- und Medientheorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei dem Text ¿Der Autor als Produzent¿ handelt es sich um einen Aufsatz des deutschen Philosophen sowie Literatur- und Kulturkritikers Walter Benjamin, in welchem er in Anlehnung an Brecht die Intellektuellen und Künstler dazu aufruft, ¿den Produktionsapparat nicht zu beliefern, ohne ihn zugleich, nach Maßgabe des Möglichen, im Sinne des Sozialismus zu verändern¿. Benjamin konzipiert den Begriff des ¿Produzenten¿ als einen reflektierten und im Dienste des Klassenkampfes agierenden Typus von Autorschaft. Der ¿Produzent¿ wird entworfen als eine Form des Intellektuellen, der ¿seine Solidarität mit dem Proletariat erfährt¿ und dementsprechend literarisch operiert. Damit diese Solidarität der Intellektuellen mit dem Proletariat über die einer literarisch vermittelnden Instanz hinausgeht, ist es notwendig, dass die gebildeten Intellektuellen selbst Verräter an ihrer Ursprungsklasse werden. Benjamin konzipiert Bildung dabei selbst als ein ¿Produktionsmittel¿, das die Intellektuellen als soziales Bildungsprivileg von der Bürgerklasse erhalten haben. Um nun diesen unabdingbaren Verrat Folge zu leisten, ist eine Transformation notwendig, die darin liegt, dass die Schriftsteller nicht lediglich den Produktionsapparat mit Inhalten ¿ mögen sie auch noch so revolutionär sein ¿ beliefern, sondern selbst zu ¿Ingenieuren¿ werden, die aktiv auf diesen einwirken, indem sie ihn ¿den Zwecken der proletarischen Revolution¿ anpassen.
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Verlag Unser Wissen Der Prozess der Allegorisierung bei Walter Benjamin
In diesem Beitrag werden wir uns mit Walter Benjamins philosophischer Verwendung der Allegorie, ihrer Besonderheit und Relevanz befassen. Wir argumentieren, dass es durch allegorische Bilder möglich ist, (uns) auf eine andere Art zu denken und zu denken. Eine Art und Weise, der es vielleicht gelingt, sich von einer immer mehr verdinglichenden und verdinglichenden Welt abzusetzen, die die Philosophie in ein Pendel mit der Kunst oder den künstlerischen Formen stellt, und zwar so, dass ihr Dialog nicht nur fruchtbar, sondern eminent notwendig ist. Ein Dialog, in dem die allegorische Bedeutung ohne die philosophische Reflexion keinen (oder keinen) Sinn machen kann, und in dem die philosophische Reflexion ihren Reichtum verlieren würde, wenn es keine allegorischen Figuren gäbe. Die Allegorie ist eine Ressource, die, wie wir im Laufe dieser Arbeit sehen werden, seit jeher in vielfältiger Weise und mit erheblichen philosophisch-politischen Implikationen genutzt wird. Benjamins besondere Betonung dieser Ressource ist mit einer Form des Philosophierens und der politischen Praxis verbunden, die es ihm ermöglicht, einen konzeptionellen Rahmen für Geschichte, Zeit, Kunst, Wahrnehmung, Erinnerung, Subjekte und Objekte zu entwerfen, der sich von früheren Ansätzen völlig unterscheidet.
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GRIN Walter Benjamin und der Rundfunk zwischen Theorie und Praxis
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für deutsche Literatur), Veranstaltung: Grundkurs C Literatur und Rundfunk, Sprache: Deutsch, Abstract: Benjamins Hörspiele waren der Versuch, den Rundfunkapparat für das eigene mediendidaktische und politische Konzept nutzbar zu machen und im Rahmen der technischen Möglichkeiten zu verändern, um zu zeigen, dass der Gebrauch des Rundfunks als Propagandainstrument für den Faschismus eine Perversion der negativen Dialektik der Technik darstellte. Somit lassen sich seine Rundfunkexperimente historisch nicht nur im Streit um die Suche nach der neuen Gattung des Hörspiels sondern vor allem in der Auseinandersetzung um die Funktion und Möglichkeiten dieses neuen Mediums in der Weimarer Republik verorten, die nicht zuletzt eine grundlegend politische war. Seine theoretischen Überlegungen zum Radio sind aus Texten wie Der Autor als Produzent ( 1934 ), Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (1935/36)u.a. sowie aus programmatischen Schriften zusammen mit dem Programmleiter des Südwestdeutschen Rundfunks, Ernst Schoen, entstanden oder aus der Diskussion mit Wolfgang Zucker und der Auseinandersetzung mit Brecht hervorgegangen, so zum Beispiel das Konzept der Hörmodelle oder auch die Überlegungen zum epischen Theater. Zu seiner praktischen Auseinandersetzung mit dem Rundfunk gehören Hörmodelle, Hörspiele, Berichte, Buchvorstellungen und philosophische Features, die zwischen 1927 und 1933 als Beiträge für die Berliner und Frankfurter Rundfunkgesellschaft entstanden sind. Bei den praktischen Rundfunkarbeiten von Walter Benjamin handelt es sich um radioadäquate Texte, die mittels Doppeldeutigkeiten und Allusionen stets den eigenen medialen Status reflektieren, die jedoch nicht dem Anspruch einer neuen literarischen Rundfunkkunst gerecht werden. Sie sollten statt dessen als Beispiel einer kommunikationstheoretischen Deutung des Mediums Rundfunk verstanden werden und fügen sich so in Benjamins medienpädagogisches und gesellschaftspolitisches Konzept ein. Benjamin bleibt bei dem Versuch, den Rundfunk als pädagogisches Instrument bzw. als ¿Kommunikationsapparat¿ zu erproben im Rahmen der gegebenen technischen und organisatorischen Möglichkeiten.Im Sinne der Verschränkung von Theorie und Praxis ist auch die vorliegende Hausarbeit in Form einer fruchtbaren Dichotomie angelegt. Im ersten Teil soll anhand bereits erwähnter theoretischer Texte Überlegungen Benjamins zum Rundfunk erörtert werden. Im Sinne einer deduktiven Verfahrensweise sollen in einem zweiten Teil diese dann am Beispiel der Analyse des Kinderhörspiels Radau um Kasperl überprüft werden.
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Wallstein Verlag Walter Benjamin und Roland Barthes A1073625095
Dialoge zwischen den Kulturtheoretikern Walter Benjamin und Roland Barthes in Beiträgen zu Literatur, Film, Oper und Architektur sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht. Während der Literaturwissenschaftler Walter Benjamin (1892-1940) im Umkreis der in Deutschland begründeten Kritischen Theorie publizierte, war der französische Semiologe Roland Barthes (1915-1980) maßgeblich an der Etablierung des (Post-)Strukturalismus beteiligt. Trotz biografischer, historischer und theoretischer Distanz finden sich überraschende Berührungspunkte zwischen beiden Denkern. Beide bereiteten den »material turn« der Geisteswissenschaften vor, indem sie den Zusammenhang von Schreibbedingungen, Arbeitsmethoden und Werkstruktur reflektierten. Beiden studierten Literaturwissenschaftlern gemeinsam war die Erweiterung genuin sprach- bzw. literaturwissenschaftlicher Analysen auf neue Untersuchungsfelder. Sie kritisierten die Vorstellung einer Natürlichkeit gesellschaftlicher Werte und fokussierten die grundlegend geschichtliche, von Produktionsbedingungen abhängige Signatur der Kultur. Der Band versammelt Beiträge zu Film, Fotografie, Roman- und Dramentheorie, Schreibgeste und Formethos, Architektur, Gesang, Oper und Trauerspiel sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht. Dabei werden Konzepte zu Gedächtnis, Mythos, Literatur und Autorschaft des Einen im Licht der Denkfiguren des Anderen neu beleuchtet.
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Walter Benjamin: Or, Towards a Revolutionary Criticism 1804296163
Walter Benjamin: Or, Towards a Revolutionary Criticism
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Suhrkamp Studien zur Philosophie Walter Benjamins A1037846031
1965 zuerst erschienen, blieb das Buch Tiedemanns bis heute die einzige umfassende Darstellung der Philosophie Walter Benjamins; seit längerem vergriffen, wird es jetzt unverändert wieder vorgelegt. Nach Tiedemann untersteht Benjamins Denken, so energisch es den Habitus aller Schulphilosophie abgestreift hat, dennoch einem spezifisch philosophischen Formgesetz. Mit der Einsicht in dieses Formgesetz, das in der Geschichte der Philosophie kaum schon vor Benjamin begegnet, fällt die in den Wahrheitsgehalt des Benjaminschen Werks zusammen. »Während Tiedemann sich auf einige zentrale Komplexe beschränkt und vor dem ominösen Ideal der Vollständigkeit hütet, ist es seiner Konzentration gleichwohl gelungen, die Einheit, den strengen Zusammenhang und die konstitutive Kraft des Benjaminschen Denkens darzutun. Nach dieser Arbeit wird es keinem mehr möglich sein, sich hinter das Argument zu verschanzen, das von Benjamin Inaugurierte sei aperçuhaft oder rhapsodischen Wesens.« Theodor W. Adorno
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GRIN Der Spur auf der Spur. Eine Auseinandersetzung mit Walter Benjamin A1059424317
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Spur auf der Spur sein ¿ das bedeutet zunächst eine Extrapolation vornehmen. Wir wollen nicht nur in Nippsachen, Deckchen und Transparenten Spuren lesen, sondern auch andere alltägliche Dinge in den Blick nehmen. Nicht nur das 19. Jahrhundert hinterlässt spuren. Wenn Benjamin über Bücher, Tische, Tassen oder Teppiche spricht, scheinen auch diese Dinge die Fähigkeit zu besitzen Spuren zu speichern. Es stellt sich daher zunächst die Aufgabe die Struktur der Spur zu entschlüsseln. Im Anschluss daran werden wir jene Texte, in denen wir diese Struktur der Spur zugrunde legen können, in eine Ordnung bringen. Diese Ordnung soll uns helfen folgende Frage zu beantworten: Was sagen uns die Spuren, die Benjamin in den Dingen entdeckt? Die Hypothese lautet zweierlei: dass erstens die Bedeutung der Spuren darin liegt, dass sie die enge Verbundenheit zwischen Mensch und Ding sichtbar machen; und dass zweitens in dieser Subjekt-Objekt-Relation die Idee von Identität, Sozialität und Kultur beheimatet ist. Wir müssen daran anknüpfend auch die Frage versuchen zu beantworten, warum für Benjamin die Relevanz besteht diese Spuren in den Blick zu nehmen; und auch, ob wir heute immer noch davon sprechen können, dass sich die gesellschaftlichen Konzepte von Identität und Sozialität oder überhaupt von Kultur, als Schnittstelle von Spuren zwischen Menschen und Dingen etablieren. Wir werden sehen, dass sich Spuren zwar immer noch in dieser Schnittstelle abzeichnen, aber die vernetzte, digitale Welt, als neuer Spurenträger ins Auge gefasst werden muss. Benjamins Prognose über den Verfall der Spuren durch die Moderne, bekommt unter dem Licht der digitalen Welt, eine neue Stoßrichtung.
5 - 7 Tagen
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CEP Europäische Verlagsanstalt Ad Walter Benjamin A1066845995
Es ist mehr als bloß ein Zufall, dass von allen Protagonisten der Kritischen Theorie ausgerechnet Walter Benjamin, "zur eigentlichen Achtundsechziger-Ikone" (Karl Heinz Bohrer) wurde. Niemand anderes als dieser vom Glück Verlassene stand so sehr für den existenziellen Ernst des Denkens. Als Adorno ihn 1938 aufforderte, sich in Sicherheit zu bringen, weigerte er sich mit dem Hinweis, dass es "in Europa noch Positionen zu verteidigen" gebe, und bezahlte letztlich mit seinem Leben dafür. Sein fragmentiertes, oft enigmatisches Werk drückt eine radikale Haltung aus: die eines Gefährdeten, der die Fragilität der Moderne selbst ins Zentrum seiner Theoriebildung gestellt hatte. Diese existentielle Dimension unterschied ihn von seinen Weggefährten. Doch dem Umgang mit seinem erst im Nachhinein legendär gewordenen Werk haftet häufig etwas Epigonenhaftes an - als ob nicht gerade Widerspruch und Kritik Treue zum Denken Benjamins ausmachten: Nur wer auch in theoretischer Hinsicht den jeweiligen "Glutkern Aktualität" einer Aufgabe zu suchen und zu bergen bereit ist, leistet ihm die Gefolgschaft, die seinem Werk angemessen ist. Insofern ist es höchste Zeit, Benjamin gegen seine Bewunderer zu verteidigen.
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Rowohlt Berlin Walter Benjamin, Sachbücher von Lorenz Jäger
Walter Benjamin wollte in keine Schublade oder philosophische Schule passen, sein Werk blieb unvollendet – und doch zählt er zu den einflussreichsten Denkern des 20. Jahrhunderts. Intellektuelle wie Adorno und Kracauer bewunderten ihn als Genie. Lorenz Jäger erzählt das Leben des aussergewöhnlichen Literaten: Er schildert Benjamins Kindheit in der Familie eines jüdischen Kunsthändlers, die Studienjahre in Freiburg und Berlin, wo die so anregende Freundschaft mit Gershom Scholem begann, sowie die wechselhafte Beziehung zur Frankfurter Schule. Benjamin reiste nach Moskau, wo er sich vorsichtig der kommunistischen Bewegung näherte; im Pariser Exil diskutierte er mit Hannah Arendt und arbeitete am grossen „Passagen-Werk“, das Fragment blieb. 1940 floh er vor der Gefahr, nach Deutschland ausgeliefert zu werden, in das spanische Portbou, wo er sich das Leben nahm – ein Ende, rätselhaft wie vieles in Benjamins Leben und Schreiben. Jäger vergegenwärtigt eindrucksvoll den Lebensweg Walter Benjamins und zeichnet zugleich ein faszinierendes Zeitbild der ersten Jahrhunderthälfte, vom arrivierten Berliner Judentum über die Intellektuellenkreise der Weimarer Republik bis zu den Schrecken des Exils und der Verfolgung. Eine hochspannende Biographie, die Leben und Werk dieses grossen Denkers neu erschliesst.
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Walter Benjamin. Gesammelte Werke. 2 Bände 3861509679
Walter Benjamin. Gesammelte Werke. 2 Bände
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The Correspondence of Walter Benjamin, 1910-1940 0226042383
The Correspondence of Walter Benjamin, 1910-1940
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Frölich und Kaufmann Walter Benjamin. Berliner Kindheit um 1900. 1640828
Zurecht gehört die Kurzprosa Walter Benjamins zum Kanon der Klassischen Moderne. Seine berühmten Denkbilder, die vordergründig meist Unscheinbares und Alltägliches in den Blick nehmen, zielen immer auf ein tieferes Verständnis der Zeitläufte und beschwören dabei die Ängste wie Hoffnungen des frühen 20. Jahrhunderts herauf. Benjamins biografisches Werk »Berliner Kindheit um 1900« spiegelt anhand von einzelnen bruchstückhaften Erinnerungen meisterhaft die unwissende Sicht des Kindes auf eine unüberschaubare, sich langsam öffnende Welt. »Über Walter Benjamin ist wahnsinnig viel geschrieben worden, über seine Ideen und Theorien vor allem. Unter seinen Werken gibt es eins, das besonders gut zugänglich und einfach sehr, sehr schön ist: sein Buch »Berliner Kindheit um 1900.« (Dlf.)
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Suhrkamp Briefwechsel 1930–1940, Belletristik von Walter Benjamin
Die Korrespondenz zwischen Gretel Adorno und Walter Benjamin, die 1930 einsetzt, aber erst mit Benjamins Emigration nach Frankreich ihre volle Intensität erreicht, ist nicht nur ein spätes Zeugnis des intellektuellen Berlin der zwanziger Jahre, sondern auch das Dokument einer grossen Freundschaft, die unabhängig von der Beziehung Benjamins zu Theodor W. Adorno bestand.
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GRIN Das Fragment als Symbol in Walter Benjamins "Einbahnstraße" A1021207726
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Muthesius Kunsthochschule Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus der Lektüre der Einbahnstraße ergibt sich schon zu Beginn die Frage nach der vielschichtigen Bedeutung und dem philosophischen Wert des Begriffs des Fragments, für den der Autor, in dessen Weltbild er auf allen Ebenen als positiv einzustufen scheint, gleich auf den ersten Seiten sowohl in politischer als auch in künstlerischer und sozialer Hinsicht eine Lanze bricht. Konträr dazu stehen für ihn die ausufernde Kontinuität und künstliche Perfektion eines nur um seiner selbst willen abgeschlossenen Ganzen. In diesem Ausatz soll ein Vergleich zwischen den durch ein knappes Jahrhundert getrennten Bedeutungsgefügen gezogen werden, die sich jeweils um das Fragment als symbolische Entität in den verschiedenen Bereichen der westlichen Kultur und Gesellschaft legen. Damit soll gleichzeitig das Interesse Benjamins fortgeschrieben werden, die Verflechtung gesellschaftlicher und literarischer Phänomene auszuleuchten - ein Interesse, das sich durch alle Phasen bis in das Spätwerk des Autors gehalten hat. Im Ergebnis soll Benjamins hundert Jahre alte positive Konnotation des unfertigen Teilstücks (des Fragments) gleichwertig neben dem "resignierten Akzeptieren" des fragmentierten Daseins stehen, das am Beginn des globalisierten 21. Jahrhunderts auftaucht - wenn nicht sogar dagegen überzeugen.
5 - 7 Tagen
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Verlag Unser Wissen Walter Benjamin - Hochrechnungen A1070877493
Dieses Buch verfolgt zwei Ziele: Es soll zeigen, wie einige von Benjamins europäischen Themen der 1920er und 1930er Jahre nach seinem Tod im Jahr 1940 für globale Kulturen von größerer Relevanz sein können und wie die Übertragung seiner Ideen auf einen breiteren zeitgenössischen Kontext unser Gefühl für seine anhaltende Bedeutung für unsere Zeit verändern kann. Der Respekt vor der Verwurzelung der Benjaminschen Motive in den europäischen Kulturen zwischen den beiden Weltkriegen wird in diesem Buch durch die Anerkennung ihrer potenziellen Bedeutung für Kulturen und Gesellschaften außerhalb Europas ausgeglichen. Solche Übertragungen können nur auf der Grundlage einer gründlichen Würdigung der Geschichtlichkeit versucht werden, die seine Werke mit ihrer Zeit verbindet, und mit der festen Überzeugung, dass die Widerstandsfähigkeit, die sich im Nachleben seiner Gedanken zeigt, weiterhin Andeutungen dessen liefert, was sich sonst der Artikulation entziehen könnte.
3 - 5 Tagen
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Suhrkamp Walter Benjamin, Sachbücher von Michael W. Jennings
Im ersten Satz erklärt dieses umfassende, facettenreiche Porträt Walter Benjamin zu einem der wichtigsten Zeugen der europäischen Moderne. Damit ist das Programm des Buches vorgegeben: Detailliert wird der Zeuge in seinen Suchbewegungen verfolgt, wie er in herausragender und parteiischer Form den Geist seiner Zeit artikuliert, schwankend zwischen Jugendbewegung, Zionismus, Marxismus und Messianismus. Benjamins Hoffnung, einmal erstrangiger Kritiker der deutschen Literatur zu werden, erfüllte sich zu Lebzeiten nicht. Subjektive Dispositionen und objektive Verhältnisse drängten diesen Autor zunehmend in eine randständige, wenngleich von Freunden und Bewunderern geachtete Existenz. Wirtschaftliche Not, Verfolgung und Flucht prägten seine letzten Lebensjahre. Die Auseinandersetzungen um die Deutungshoheit über Benjamins Werk und Leben setzten bald nach Kriegsende ein: Wer vollstreckte das Testament in seinem Sinne - Theodor W. Adorno oder Hannah Arendt? Gershom Scholem oder die Neomarxisten Berliner Prägung? Oder gar die Studentenbewegung? Die nun endlich in deutscher Sprache vorliegende, vielgerühmte und reich bebilderte Biographie verarbeitet sämtliches verfügbare Material in einer der Objektivität verpflichteten Weise und stellt auch die unterschiedlichen Haltungen zu Benjamin auf den Prüfstand. Sie gilt schon jetzt als Standardwerk.
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Florilegium Benjamini: Walter Benjamin und das Schriftgedächtnis in der Übersetzung 3835352083
Florilegium Benjamini: Walter Benjamin und das Schriftgedächtnis in der Übersetzung
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Die Bildwelt in Walter Benjamins Kafka-Lektüre (Ästhetische Praxis) 3770568273
Die Bildwelt in Walter Benjamins Kafka-Lektüre (Ästhetische Praxis)
89,00€
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GRIN Die Polizei aus der Sicht von Walter Benjamin. Eine Verbindung zum Abolitionismus
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1.0, Universität Bremen (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Politik, Recht, Staat, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit Walter Benjamins Ansichten zur Polizeigewalt und wie sich diese Ansichten auch auf die heutige Zeit anwenden lassen. Außerdem wird eine Verbindung zur Abolitionismus-Bewegung hergestellt. Benjamins Meinung zur polizeilichen Gewalt entstammt dabei aus seinem Essay "Zur Kritik der Gewalt" von 1921. Der Essay ¿Zur Kritik der Gewalt¿ wurde 1921 vom Philosophen Walter Benjamin verfasst und stellt einen der einflussreichsten Rechtskritiken des zwanzigsten Jahrhunderts dar. Benjamin stellt in seinem Essay eine philosophische Kritik des Rechts vor mit dem Anspruch das Recht als Ganzes zu kritisieren. Näher noch untersucht er die Bedeutung der Gewalt für den Einzelnen und auf einer gesellschaftlichen Ebene. Er schaut zudem, in welchem Verhältnis Gerechtigkeit, Recht und Gewalt zueinanderstehen. Walter Benjamin geht auch auf die Thematik der Polizeigewalt und das staatliche Gewaltmonopol ein. Polizeigewalt ist auch heute ein prominentes Thema. Diese Art der Gewalt geht oft einher mit Diskriminierung, exzessiver Gewalt und tödlichen Übergriffen. Für Benjamin deutet dies auf eine tiefere, strukturelle Ursache hin ¿ die widersprüchliche Verfassungslogik der Polizei als Institution. Sein Essay ist geprägt von den Erfahrungen des ersten Weltkriegs und dessen Nachkriegszeit und der damit einhergehend Verankerung von Polizei und Militär. In dieser Hausarbeit soll es um Walter Benjamins Verständnis von Polizeigewalt gehen. Vor allem soll auch ein Bezug zur heutigen Zeit und dem Abolitionismus hergestellt werden.
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Walter Benjamin (Philosophie für Einsteiger) (Philosophische Einstiege) 3770561635
Walter Benjamin (Philosophie für Einsteiger) (Philosophische Einstiege)
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Walter Benjamin à l'ère du monde digital 2380720797
Walter Benjamin à l'ère du monde digital
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Walter Benjamin. Historia de una amistad (Contemporánea) 8490624569
Walter Benjamin. Historia de una amistad (Contemporánea)
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Erinnerungskonzepte bei Walter Benjamin und Marcel Proust. Eine Analyse 3668470030
Erinnerungskonzepte bei Walter Benjamin und Marcel Proust. Eine Analyse
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Wallstein Verlag Walter Benjamins »Deutsche Menschen« A1001012356
Literatur-, Medien-, Kunst- und Theaterwissenschaftler öffnen das bisher von der Forschung vernachlässigte Buch und fördern überraschende Ergebnisse zutage. 1936 publizierte Walter Benjamin unter dem Pseudonym Detlef Holz in einem Schweizer Verlag die Sammlung »Deutsche Menschen«. Ein Buch voller Widerhaken, das von der Forschung bisher weitgehend vernachlässigt wurde. Literatur-, Medien-, Kunst- und Theaterwissenschaftler widmen sich der Briefsammlung und betrachten Entstehung, Anordnung und Datierung der Briefe sowie deren literarhistorische, werkbiographische und politische Kontexte. Untersucht werden die Ikonologie des Titels, die Schreibweise und der Gestus von Benjamins Texten sowie anhand von Adressaten und Widmungen die Wirkung des Buches im Freundeskreis. Inhalt: Momme Brodersen: Die Entstehung des Buches Michael Diers: Einbandlektüre, fortgesetzt. Zur politischen Physiognomie Erdmut Wizisla: Widmungen für die ersten Leser Barbara Hahn: Die Folgen eines seltsamen Buches Detlev Schöttker: Armut und Nüchternheit. Zur Darstellungsweise Günter Oesterle: Erschriebene Gelassenheit. Kompositionsprinzipien Marianne Schuller: Adressierung, Botschaft und Weitergabe in Benjamins Briefbuch James McFarland: »Deutsche Menschen« als politisches Projekt Alexander Honold: Zu Briefen von Lessing und Hölderlin Peter Villwock: Goethe in Benjamins »Briefe«-Projekt Theresia Birkenhauer: Zur Inszenierung von »Deutsche Menschen«
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CEP Europäische Verlagsanstalt Ad Walter Benjamin A1062789186
„Marx sagte, die Revolutionen seien die Lokomotive der Weltgeschichte. Doch vielleicht stellen sich die Dinge völlig anders dar. Es ist möglich, dass die Revolutionen für die Menschheit, die wie in einem Zug unterwegs ist, darin bestehen, die Notbremse zu ziehen“ (Michael Löwy) Die Entdeckung des Werkes Walter Benjamins löste bei Michael Löwy einen Schock aus, der so manche Überzeugung erschütterte und mehr als vierzig Jahre lang in seiner gesamten Forschung über heterodoxe Formen des Marxismus in Europa oder Amerika nachwirkte. Der Vision der Revolution als „Lokomotive der Geschichte“; die sich unaufhaltsam in Richtung Fortschritt bewegt, wie sie Marx in „Klassenkämpfe in Frankreich“ beschreibt, stellt Benjamin eine Version der Revolution als „Notbremse“ gegenüber. Sie kündigt bereits sehr früh eine Kritik des Fortschritts und des Wachstums an, die später im kritischen Denken und in der radikalen Ökologie entwickelt wird. Die hier vorgestellten Aufsätze konzentrieren sich auf die revolutionäre Dimension des Werkes Benjamins. In ihnen fließen der von einem unorthodoxen historischen Materialismus inspirierte Ansatz mit Vorstellungen vom jüdischen Messianismus zusammen, die im Lichte seiner „stellaren Freundschaft“ mit Gershom Scholem neu überdacht wurden.
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Suhrkamp Das Passagen-Werk 1 und 2, Fachbücher von Walter Benjamin
Dreizehn Jahre lang, von 1927 bis zu seinem Tod 1940, arbeitete Benjamin an dem als Hauptwerk geplanten Buch über Paris, dem sogenannten Passagenwerk: einer materialen Geschichtsphilosophie des 19. Jahrhunderts.
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Königshausen u. Neumann Walter Benjamins Konzept der Lektüre
Walter Benjamin (1892-1940), einem der schillerndsten Denker des 20. Jahrhunderts, gilt seit langem die akademische Aufmerksamkeit. Seine Werke sind fest in den Kanon der Philosophie und Literaturwissenschaft integriert. Die ausufernde Sekundärliteratur lässt eine Beschäftigung zunächst redundant erscheinen. Diese Studie besinnt sich aber auf ein grundsätzliches Problem, das in allen Kommentaren wiederkehrt: Die Schwierigkeit, eine derart bilderreiche und assoziative Schrift in klar umgrenzte Begriffe zu überführen und die weitreichenden Intuitionen argumentativ zu erschließen. Hier wird der Versuch unternommen, auf diese sprachliche und konzeptuelle Resistenz zu reflektieren. So werden die Probleme der Interpretation selbst zu integralen Momenten einer Interpretationstheorie. Diese findet ihren Ansatz in einem erweiterten Lektürebegriff. In der Figur eines exzessiven Lesers trifft das Vorhaben einer Entzifferung von Traum- und Warenwelt auf den Versuch, Erfahrungen lesbar zu machen. Dieser Aneignungsprozess Benjamins wird nachgezeichnet, um Auskunft darüber zu erhalten, wie er selbst zu lesen sei. So kommt es schließlich zu einer Lektüre des Lesens und der Rekonstruktion einer Bilderschrift. Dementsprechend wird ein Bedeutungsspielraum eröffnet, in dem die einzelnen Denkmotive an Kontur gewinnen können, ohne schließlich auf restriktive Thesen festgelegt zu werden. Dieser Versuch, Benjamins Physiognomie als Leser zu rekonstruieren, ist eher dem Essay als dem Kommentar verpflichtet.
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Umkämpftes Nachleben: Walter Benjamins Archive 1940-1990 3835357050
Umkämpftes Nachleben: Walter Benjamins Archive 1940-1990
49,00€
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