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Frölich und Kaufmann Walter Benjamin. Kleine Geschichte der Fotografie. 1597418
Walter Benjamins früher Versuch zum Verständnis einer immer noch jungen Technik, der auch heute noch verblüffend aktuell ist. »Nicht der Schrift-, sondern der Photographieunkundige wird der Analphabet der Zukunft sein.« Benjamins Aufsatz, 1931 in zwei Teilen in der Zeitschrift Literarische Welt veröffentlicht, war eines der frühesten Essays zu dieser Technik und weist zugleich auf seine berühmte Abhandlung »Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit« (1935) voraus.
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Kulturverlag Kadmos Berlin Walter Benjamins Gebrauch der Fotografie
Walter Benjamin hat die Fotografie neu gedacht und Fotografien auf besondere Art und Weise rezipiert. Seine Position zeichnet aus, dass er Fragen nach Wahrnehmungsweisen und deren Veränderbarkeit ins Spiel bringt und den Mediendiskurs damit signifikant erweitert hat. Benjamins 'Geschichten der Fotografie' sind versprengte, sie gehen sowohl als Horrorszenario im Fotoatelier um 1900, als Rezensionen zeitgenössischer Bildbände wie auch als Auseinandersetzung mit den um 1930 aktuellen Diskursen in sein Werk ein. Diese verschiedenen und selten widerspruchsfreien Einsätze des Mediums, die dieses Buch erstmalig in ihrem ganzen Umfang vorstellt, ergeben in ihrer Anordnung und Überlagerung ein Bild von Benjamins 'Gebrauch der Fotografie'. Anhand zahlreicher konkreter Lektüren wird dargelegt, wie sich die Fotografie bei Benjamin zu einem Medium entwickelt, das sich in die Wahrnehmungsräume einträgt, die er literarisch konstruiert. Es wird der Bewegung nachgespürt, wie Fotografien in seine Schriften einkehren, um sich nach und nach in fotografische Strukturen, einverleibte Optiken umzukehren. Auf diese Weise deckt die Studie auf, wie die Fotografie Benjamins literarische Arbeit mitstrukturiert und wie das Fotografische schließlich zu einer theoretischen Apparatur wird, die die Gegenwartsbezogenheit seiner geschichtsphilosophischen Konstruktion ins Bild setzt.
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Walter Benjamin – die Geschichte einer Freundschaft (Bibliothek Suhrkamp) 103990235
Walter Benjamin – die Geschichte einer Freundschaft (Bibliothek Suhrkamp)
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Walter Benjamin's Archive: Images, Texts, Signs 1784782033
Walter Benjamin's Archive: Images, Texts, Signs
35,64€
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König, Walther Walter Benjamin. Kleine Geschichte der Fotografie
Walter Benjamins früher Versuch zum Verständnis einer immer noch jungen Technik, der auch heute noch verblüffend aktuell ist. „Nicht der Schrift-, sondern der Photographieunkundige wird der Analphabet der Zukunft sein.“ Benjamins Aufsatz, 1931 in zwei Teilen in der Zeitschrift Literarische Welt veröffentlicht, war eines der frühesten Essays zu dieser Technik und weist zugleich auf seine berühmte Abhandlung „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ (1935) hin.
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Wallstein Verlag Walter Benjamin und Roland Barthes A1073625095
Dialoge zwischen den Kulturtheoretikern Walter Benjamin und Roland Barthes in Beiträgen zu Literatur, Film, Oper und Architektur sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht. Während der Literaturwissenschaftler Walter Benjamin (1892-1940) im Umkreis der in Deutschland begründeten Kritischen Theorie publizierte, war der französische Semiologe Roland Barthes (1915-1980) maßgeblich an der Etablierung des (Post-)Strukturalismus beteiligt. Trotz biografischer, historischer und theoretischer Distanz finden sich überraschende Berührungspunkte zwischen beiden Denkern. Beide bereiteten den »material turn« der Geisteswissenschaften vor, indem sie den Zusammenhang von Schreibbedingungen, Arbeitsmethoden und Werkstruktur reflektierten. Beiden studierten Literaturwissenschaftlern gemeinsam war die Erweiterung genuin sprach- bzw. literaturwissenschaftlicher Analysen auf neue Untersuchungsfelder. Sie kritisierten die Vorstellung einer Natürlichkeit gesellschaftlicher Werte und fokussierten die grundlegend geschichtliche, von Produktionsbedingungen abhängige Signatur der Kultur. Der Band versammelt Beiträge zu Film, Fotografie, Roman- und Dramentheorie, Schreibgeste und Formethos, Architektur, Gesang, Oper und Trauerspiel sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht. Dabei werden Konzepte zu Gedächtnis, Mythos, Literatur und Autorschaft des Einen im Licht der Denkfiguren des Anderen neu beleuchtet.
Erscheint am 7.10.2026
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Walter Benjamin auf den Punkt: Das Wesentliche seiner Philosophie B0H284W4T1
Walter Benjamin auf den Punkt: Das Wesentliche seiner Philosophie
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Walter Benjamin auf den Punkt: Das Wesentliche seiner Philosophie B0H2838DNQ
Walter Benjamin auf den Punkt: Das Wesentliche seiner Philosophie
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GRIN Walter Benjamins Produktionsbegriff in "Der Autor als Produzent". Eine Textdiskussion
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 1,0, Leuphana Universität Lüneburg, Veranstaltung: Produktion / Produktivität in Kultur-, Kunst- und Medientheorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei dem Text ¿Der Autor als Produzent¿ handelt es sich um einen Aufsatz des deutschen Philosophen sowie Literatur- und Kulturkritikers Walter Benjamin, in welchem er in Anlehnung an Brecht die Intellektuellen und Künstler dazu aufruft, ¿den Produktionsapparat nicht zu beliefern, ohne ihn zugleich, nach Maßgabe des Möglichen, im Sinne des Sozialismus zu verändern¿. Benjamin konzipiert den Begriff des ¿Produzenten¿ als einen reflektierten und im Dienste des Klassenkampfes agierenden Typus von Autorschaft. Der ¿Produzent¿ wird entworfen als eine Form des Intellektuellen, der ¿seine Solidarität mit dem Proletariat erfährt¿ und dementsprechend literarisch operiert. Damit diese Solidarität der Intellektuellen mit dem Proletariat über die einer literarisch vermittelnden Instanz hinausgeht, ist es notwendig, dass die gebildeten Intellektuellen selbst Verräter an ihrer Ursprungsklasse werden. Benjamin konzipiert Bildung dabei selbst als ein ¿Produktionsmittel¿, das die Intellektuellen als soziales Bildungsprivileg von der Bürgerklasse erhalten haben. Um nun diesen unabdingbaren Verrat Folge zu leisten, ist eine Transformation notwendig, die darin liegt, dass die Schriftsteller nicht lediglich den Produktionsapparat mit Inhalten ¿ mögen sie auch noch so revolutionär sein ¿ beliefern, sondern selbst zu ¿Ingenieuren¿ werden, die aktiv auf diesen einwirken, indem sie ihn ¿den Zwecken der proletarischen Revolution¿ anpassen.
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GRIN Walter Benjamin und der Rundfunk zwischen Theorie und Praxis
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für deutsche Literatur), Veranstaltung: Grundkurs C Literatur und Rundfunk, Sprache: Deutsch, Abstract: Benjamins Hörspiele waren der Versuch, den Rundfunkapparat für das eigene mediendidaktische und politische Konzept nutzbar zu machen und im Rahmen der technischen Möglichkeiten zu verändern, um zu zeigen, dass der Gebrauch des Rundfunks als Propagandainstrument für den Faschismus eine Perversion der negativen Dialektik der Technik darstellte. Somit lassen sich seine Rundfunkexperimente historisch nicht nur im Streit um die Suche nach der neuen Gattung des Hörspiels sondern vor allem in der Auseinandersetzung um die Funktion und Möglichkeiten dieses neuen Mediums in der Weimarer Republik verorten, die nicht zuletzt eine grundlegend politische war. Seine theoretischen Überlegungen zum Radio sind aus Texten wie Der Autor als Produzent ( 1934 ), Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (1935/36)u.a. sowie aus programmatischen Schriften zusammen mit dem Programmleiter des Südwestdeutschen Rundfunks, Ernst Schoen, entstanden oder aus der Diskussion mit Wolfgang Zucker und der Auseinandersetzung mit Brecht hervorgegangen, so zum Beispiel das Konzept der Hörmodelle oder auch die Überlegungen zum epischen Theater. Zu seiner praktischen Auseinandersetzung mit dem Rundfunk gehören Hörmodelle, Hörspiele, Berichte, Buchvorstellungen und philosophische Features, die zwischen 1927 und 1933 als Beiträge für die Berliner und Frankfurter Rundfunkgesellschaft entstanden sind. Bei den praktischen Rundfunkarbeiten von Walter Benjamin handelt es sich um radioadäquate Texte, die mittels Doppeldeutigkeiten und Allusionen stets den eigenen medialen Status reflektieren, die jedoch nicht dem Anspruch einer neuen literarischen Rundfunkkunst gerecht werden. Sie sollten statt dessen als Beispiel einer kommunikationstheoretischen Deutung des Mediums Rundfunk verstanden werden und fügen sich so in Benjamins medienpädagogisches und gesellschaftspolitisches Konzept ein. Benjamin bleibt bei dem Versuch, den Rundfunk als pädagogisches Instrument bzw. als ¿Kommunikationsapparat¿ zu erproben im Rahmen der gegebenen technischen und organisatorischen Möglichkeiten.Im Sinne der Verschränkung von Theorie und Praxis ist auch die vorliegende Hausarbeit in Form einer fruchtbaren Dichotomie angelegt. Im ersten Teil soll anhand bereits erwähnter theoretischer Texte Überlegungen Benjamins zum Rundfunk erörtert werden. Im Sinne einer deduktiven Verfahrensweise sollen in einem zweiten Teil diese dann am Beispiel der Analyse des Kinderhörspiels Radau um Kasperl überprüft werden.
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Wallstein Verlag Walter Benjamin und Roland Barthes A1073625095
Dialoge zwischen den Kulturtheoretikern Walter Benjamin und Roland Barthes in Beiträgen zu Literatur, Film, Oper und Architektur sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht. Während der Literaturwissenschaftler Walter Benjamin (1892-1940) im Umkreis der in Deutschland begründeten Kritischen Theorie publizierte, war der französische Semiologe Roland Barthes (1915-1980) maßgeblich an der Etablierung des (Post-)Strukturalismus beteiligt. Trotz biografischer, historischer und theoretischer Distanz finden sich überraschende Berührungspunkte zwischen beiden Denkern. Beide bereiteten den »material turn« der Geisteswissenschaften vor, indem sie den Zusammenhang von Schreibbedingungen, Arbeitsmethoden und Werkstruktur reflektierten. Beiden studierten Literaturwissenschaftlern gemeinsam war die Erweiterung genuin sprach- bzw. literaturwissenschaftlicher Analysen auf neue Untersuchungsfelder. Sie kritisierten die Vorstellung einer Natürlichkeit gesellschaftlicher Werte und fokussierten die grundlegend geschichtliche, von Produktionsbedingungen abhängige Signatur der Kultur. Der Band versammelt Beiträge zu Film, Fotografie, Roman- und Dramentheorie, Schreibgeste und Formethos, Architektur, Gesang, Oper und Trauerspiel sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht. Dabei werden Konzepte zu Gedächtnis, Mythos, Literatur und Autorschaft des Einen im Licht der Denkfiguren des Anderen neu beleuchtet.
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Rowohlt Berlin Walter Benjamin, Biografien von Lorenz Jäger
Walter Benjamin wollte in keine Schublade oder philosophische Schule passen, sein Werk blieb unvollendet – und doch zählt er zu den einflussreichsten Denkern des 20. Jahrhunderts. Intellektuelle wie Adorno und Kracauer bewunderten ihn als Genie. Lorenz Jäger erzählt das Leben des aussergewöhnlichen Literaten: Er schildert Benjamins Kindheit in der Familie eines jüdischen Kunsthändlers, die Studienjahre in Freiburg und Berlin, wo die so anregende Freundschaft mit Gershom Scholem begann, sowie die wechselhafte Beziehung zur Frankfurter Schule. Benjamin reiste nach Moskau, wo er sich vorsichtig der kommunistischen Bewegung näherte; im Pariser Exil diskutierte er mit Hannah Arendt und arbeitete am grossen „Passagen-Werk“, das Fragment blieb. 1940 floh er vor der Gefahr, nach Deutschland ausgeliefert zu werden, in das spanische Portbou, wo er sich das Leben nahm – ein Ende, rätselhaft wie vieles in Benjamins Leben und Schreiben. Jäger vergegenwärtigt eindrucksvoll den Lebensweg Walter Benjamins und zeichnet zugleich ein faszinierendes Zeitbild der ersten Jahrhunderthälfte, vom arrivierten Berliner Judentum über die Intellektuellenkreise der Weimarer Republik bis zu den Schrecken des Exils und der Verfolgung. Eine hochspannende Biographie, die Leben und Werk dieses grossen Denkers neu erschliesst.
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Suhrkamp Briefwechsel 1930–1940, Fachbücher von Walter Benjamin
Die Korrespondenz zwischen Gretel Adorno und Walter Benjamin, die 1930 einsetzt, aber erst mit Benjamins Emigration nach Frankreich ihre volle Intensität erreicht, ist nicht nur ein spätes Zeugnis des intellektuellen Berlin der zwanziger Jahre, sondern auch das Dokument einer grossen Freundschaft, die unabhängig von der Beziehung Benjamins zu Theodor W. Adorno bestand.
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Junius Verlag GmbH Walter Benjamin zur Einführung
*Walter Benjamin zur Einführung * - 5. Auflage / 13.9€ / Taschenbuch
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GRIN Der Spur auf der Spur. Eine Auseinandersetzung mit Walter Benjamin A1059424317
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Spur auf der Spur sein - das bedeutet zunächst eine Extrapolation vornehmen. Wir wollen nicht nur in Nippsachen, Deckchen und Transparenten Spuren lesen, sondern auch andere alltägliche Dinge in den Blick nehmen. Nicht nur das 19. Jahrhundert hinterlässt spuren. Wenn Benjamin über Bücher, Tische, Tassen oder Teppiche spricht, scheinen auch diese Dinge die Fähigkeit zu besitzen Spuren zu speichern. Es stellt sich daher zunächst die Aufgabe die Struktur der Spur zu entschlüsseln. Im Anschluss daran werden wir jene Texte, in denen wir diese Struktur der Spur zugrunde legen können, in eine Ordnung bringen. Diese Ordnung soll uns helfen folgende Frage zu beantworten: Was sagen uns die Spuren, die Benjamin in den Dingen entdeckt? Die Hypothese lautet zweierlei: dass erstens die Bedeutung der Spuren darin liegt, dass sie die enge Verbundenheit zwischen Mensch und Ding sichtbar machen; und dass zweitens in dieser Subjekt-Objekt-Relation die Idee von Identität, Sozialität und Kultur beheimatet ist. Wir müssen daran anknüpfend auch die Frage versuchen zu beantworten, warum für Benjamin die Relevanz besteht diese Spuren in den Blick zu nehmen; und auch, ob wir heute immer noch davon sprechen können, dass sich die gesellschaftlichen Konzepte von Identität und Sozialität oder überhaupt von Kultur, als Schnittstelle von Spuren zwischen Menschen und Dingen etablieren. Wir werden sehen, dass sich Spuren zwar immer noch in dieser Schnittstelle abzeichnen, aber die vernetzte, digitale Welt, als neuer Spurenträger ins Auge gefasst werden muss. Benjamins Prognose über den Verfall der Spuren durch die Moderne, bekommt unter dem Licht der digitalen Welt, eine neue Stoßrichtung.
5 - 7 Tagen
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CEP Europäische Verlagsanstalt Ad Walter Benjamin A1066845995
Es ist mehr als bloß ein Zufall, dass von allen Protagonisten der Kritischen Theorie ausgerechnet Walter Benjamin, "zur eigentlichen Achtundsechziger-Ikone" (Karl Heinz Bohrer) wurde. Niemand anderes als dieser vom Glück Verlassene stand so sehr für den existenziellen Ernst des Denkens. Als Adorno ihn 1938 aufforderte, sich in Sicherheit zu bringen, weigerte er sich mit dem Hinweis, dass es "in Europa noch Positionen zu verteidigen" gebe, und bezahlte letztlich mit seinem Leben dafür. Sein fragmentiertes, oft enigmatisches Werk drückt eine radikale Haltung aus: die eines Gefährdeten, der die Fragilität der Moderne selbst ins Zentrum seiner Theoriebildung gestellt hatte. Diese existentielle Dimension unterschied ihn von seinen Weggefährten. Doch dem Umgang mit seinem erst im Nachhinein legendär gewordenen Werk haftet häufig etwas Epigonenhaftes an - als ob nicht gerade Widerspruch und Kritik Treue zum Denken Benjamins ausmachten: Nur wer auch in theoretischer Hinsicht den jeweiligen "Glutkern Aktualität" einer Aufgabe zu suchen und zu bergen bereit ist, leistet ihm die Gefolgschaft, die seinem Werk angemessen ist. Insofern ist es höchste Zeit, Benjamin gegen seine Bewunderer zu verteidigen.
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Suhrkamp Studien zur Philosophie Walter Benjamins A1037846031
1965 zuerst erschienen, blieb das Buch Tiedemanns bis heute die einzige umfassende Darstellung der Philosophie Walter Benjamins; seit längerem vergriffen, wird es jetzt unverändert wieder vorgelegt. Nach Tiedemann untersteht Benjamins Denken, so energisch es den Habitus aller Schulphilosophie abgestreift hat, dennoch einem spezifisch philosophischen Formgesetz. Mit der Einsicht in dieses Formgesetz, das in der Geschichte der Philosophie kaum schon vor Benjamin begegnet, fällt die in den Wahrheitsgehalt des Benjaminschen Werks zusammen. »Während Tiedemann sich auf einige zentrale Komplexe beschränkt und vor dem ominösen Ideal der Vollständigkeit hütet, ist es seiner Konzentration gleichwohl gelungen, die Einheit, den strengen Zusammenhang und die konstitutive Kraft des Benjaminschen Denkens darzutun. Nach dieser Arbeit wird es keinem mehr möglich sein, sich hinter das Argument zu verschanzen, das von Benjamin Inaugurierte sei aperçuhaft oder rhapsodischen Wesens.« Theodor W. Adorno
3 - 5 Tagen
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Walter Benjamin. Gesammelte Werke. 2 Bände 200401_AMA
Walter Benjamin. Gesammelte Werke. 2 Bände
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Florilegium Benjamini: Walter Benjamin und das Schriftgedächtnis in der Übersetzung 3835352083
Florilegium Benjamini: Walter Benjamin und das Schriftgedächtnis in der Übersetzung
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Frölich und Kaufmann Walter Benjamin. Berliner Kindheit um 1900. 1640828
Zurecht gehört die Kurzprosa Walter Benjamins zum Kanon der Klassischen Moderne. Seine berühmten Denkbilder, die vordergründig meist Unscheinbares und Alltägliches in den Blick nehmen, zielen immer auf ein tieferes Verständnis der Zeitläufte und beschwören dabei die Ängste wie Hoffnungen des frühen 20. Jahrhunderts herauf. Benjamins biografisches Werk »Berliner Kindheit um 1900« spiegelt anhand von einzelnen bruchstückhaften Erinnerungen meisterhaft die unwissende Sicht des Kindes auf eine unüberschaubare, sich langsam öffnende Welt. »Über Walter Benjamin ist wahnsinnig viel geschrieben worden, über seine Ideen und Theorien vor allem. Unter seinen Werken gibt es eins, das besonders gut zugänglich und einfach sehr, sehr schön ist: sein Buch »Berliner Kindheit um 1900.« (Dlf.)
4-10 Werktage
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GRIN Das Fragment als Symbol in Walter Benjamins "Einbahnstraße" A1021207726
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Muthesius Kunsthochschule Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus der Lektüre der Einbahnstraße ergibt sich schon zu Beginn die Frage nach der vielschichtigen Bedeutung und dem philosophischen Wert des Begriffs des Fragments, für den der Autor, in dessen Weltbild er auf allen Ebenen als positiv einzustufen scheint, gleich auf den ersten Seiten sowohl in politischer als auch in künstlerischer und sozialer Hinsicht eine Lanze bricht. Konträr dazu stehen für ihn die ausufernde Kontinuität und künstliche Perfektion eines nur um seiner selbst willen abgeschlossenen Ganzen. In diesem Ausatz soll ein Vergleich zwischen den durch ein knappes Jahrhundert getrennten Bedeutungsgefügen gezogen werden, die sich jeweils um das Fragment als symbolische Entität in den verschiedenen Bereichen der westlichen Kultur und Gesellschaft legen. Damit soll gleichzeitig das Interesse Benjamins fortgeschrieben werden, die Verflechtung gesellschaftlicher und literarischer Phänomene auszuleuchten - ein Interesse, das sich durch alle Phasen bis in das Spätwerk des Autors gehalten hat. Im Ergebnis soll Benjamins hundert Jahre alte positive Konnotation des unfertigen Teilstücks (des Fragments) gleichwertig neben dem "resignierten Akzeptieren" des fragmentierten Daseins stehen, das am Beginn des globalisierten 21. Jahrhunderts auftaucht - wenn nicht sogar dagegen überzeugen.
5 - 7 Tagen
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The Correspondence of Walter Benjamin, 1910-1940 0226042383
The Correspondence of Walter Benjamin, 1910-1940
33,17€
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Suhrkamp Werke und Nachlass. Kritische Gesamtausgabe, Fachbücher von Walter Benjamin
Walter Benjamin wurde am 15. Juli 1892 als erstes von drei Kindern in Berlin geboren und nahm sich am 26. September 1940 in Portbou/Spanien das Leben. Benjamins Familie gehörte dem assimilierten Judentum an. Nach dem Abitur 1912 studierte er Philosophie, deutsche Literatur und Psychologie in Freiburg im Breisgau, München und Berlin. 1915 lernte er den fünf Jahre jüngeren Mathematikstudenten Gershom Scholem kennen, mit dem er zeit seines Lebens befreundet blieb. 1917 heiratete Benjamin Dora Kellner und wurde Vater eines Sohnes, Stefan Rafael (1918-1972). Die Ehe hielt 13 Jahre. Noch im Jahr der Eheschliessung wechselte Benjamin nach Bern, wo er zwei Jahre später mit der Arbeit Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik bei Richard Herbertz promovierte. 1923/24 lernte er in Frankfurt am Main Theodor W. Adorno und Siegfried Kracauer kennen. Der Versuch, sich mit der Arbeit Ursprung des deutschen Trauerspiels an der Frankfurter Universität zu habilitieren, scheiterte. Benjamin wurde nahegelegt, sein Gesuch zurückzuziehen, was er 1925 auch tat. Sein Interesse für den Kommunismus führte Benjamin für mehrere Monate nach Moskau. Zu Beginn der 1930er Jahre verfolgte Benjamin gemeinsam mit Bertolt Brecht publizistische Pläne und arbeitete für den Rundfunk. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Benjamin, im September 1933 ins Exil zu gehen. Im französischen Nevers wurde Benjamin 1939 für drei Monate mit anderen deutschen Flüchtlingen in einem Sammellager interniert. Im September 1940 unternahm er den vergeblichen Versuch, über die Grenze nach Spanien zu gelangen. Um seiner bevorstehenden Auslieferung an Deutschland zu entgehen, nahm er sich das Leben. Martin Kölbel, geboren 1969, ist Literaturwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bertolt-Brecht-Archiv in Berlin.
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Peter Lang Das Denkbild bei Walter Benjamin, Fachbücher von Britta Leifeld
Benjamins Denkbild-Begriff ist nur im Wechselspiel eines historischen, philosophischen und gattungsgeschichtlichen Zugriffs darzulegen. Das Denkbild als literarischer Typus durchzieht sein Gesamtwerk und bietet dabei stets erkenntnistheoretische Qualität. Die Texte veranschaulichen private, subjektive, zumeist triviale Ereignisse, die blitzartig, auratisch hervortreten und eine Bedeutung gegen die Konvention erhalten, die Benjamin glaubwürdig und zitierbar in einem Zeitalter macht, das alles, was nicht polysemantisch ist, von vornherein in Frage stellt. Paradoxal und dialektisch wie die Denkbilder sind, zugleich intuitiv und mystisch, werden ihnen rationale Einsichten gegenübergestellt, um sie derart erfahrbar zu machen. Ausgewählte Beispiele werden analysiert, theoretische Konzepte an den Denkbildern literarisch erprobt und Form wird am Inhalt gemessen.
5-7 Werktage
68,95€
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Frölich und Kaufmann Umkämpftes Nachleben. Walter Benjamins Archive 1940-1990. 1548557
Der wundersame Aufstieg Walter Benjamins zu einer intellektuellen Ikone des 20. Jahrhundert erzählt, entlang der konfliktreichen Geschichte seiner zerstreuten Nachlassbestände. Oft ist von einem Wunder die Rede, wenn es um Walter Benjamins Nachleben geht. Nach seinem Selbstmord auf der Flucht vor den Nazis im September 1940 zählte Benjamins Name »zu den verschollensten in der geistigen Welt« (Gershom Scholem). Am Ende des Kalten Krieges war Benjamin ein global rezipierter Autor, die Kontroversen um sein Werk und sein tragisches Schicksal wirken bis heute nach. Robert Pursche rekonstruiert die Geschichte dieser denkwürdigen posthumen Karriere entlang der Konflikte um Benjamins zerstreute Archive, angefangen bei den ersten Rettungsbemühungen seiner Freunde Hannah Arendt, Gershom Scholem und Theodor W. Adorno über die heftigen Marxismus-Debatten um »1968« und die Auseinandersetzungen um Benjamins Nachlassbestände in der DDR. Nicht nur die großen intellektuellen Figuren kommen dabei in den Blick, sondern auch Archivare, Editorinnen, Verleger, politische Aktivisten, Journalistinnen und Stasi-Mitarbeiter. Die anhaltende Faszination für diesen oft rätselhaften Denker wird so in ihren zeithistorischen Kontexten verständlich.
1-3 Werktage
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Suhrkamp Gesammelte Schriften 5. Das Passagen-Werk, Fachbücher von Walter Benjamin
Der Passagen-Werk Fünfter Band. Erster Teil: Einführung des Herausgebers. Exposés: Paris, die Hauptstadt des 19. Jahrhunderts. Anmerkungen und Materialien. Fünfter Band. Zweiter Teil: Aufzeichnungen und Materialien (fortgesetzt). Erste Notizen: Pariser Passagen I. Frühe Entwürfe: Passagen, Pariser Passagen II, Der Saturnring oder Etwas aus Eisenkonstruktion. Herausgebernotizen: Redaktionsbericht. Zeugnisse zur Entstehungsgeschichte. Paralipomena, Tradition und Textgestaltung. Quellenverzeichnis für die Aufzeichnungen und Materialien. Inhaltsverzeichnis.
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Peter Lang AG, Internationaler Verlag der Wissenschaften Walter Benjamin als Rezensent
Die vorliegende Studie zu Benjamins Rezensionsformen geht von dem zentralen hermeneutischen Gedanken aus die «Werke des Schrifttums» seien so zu kontextualisieren, dass diese «in der Zeit, als sie entstanden, die Zeit, die sie erkennt - das ist die unsere - zur Darstellung bringen». Die Untersuchung stellt sich die Aufgabe, zu zeigen, welche komplexe Präsupposition - der Begriff der «rettenden» Kritik in diese Aeusserung in methodologischer, erfahrungstheoretischer und gegenstandskonstitutiver Hinsicht eingeht.
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Akademie Walter Benjamins Theorie der Kritik, Fachbücher von Michele Salonia
Die Schriften Walter Benjamins stellen ein unvergleichlich aufschlussreiches Repertoire für das Studium von Kritik bereit. Sie zeigen, dass sich Kritik, sei es die der Gesellschaft, des Rechts oder der Kunst, nicht in einem Urteil nach etablierten Kriterien erschöpft. Benjamin erzielt kritische Effekte mit Hilfe von unerwarteten Zusammenstellungen oder genealogischen Rekonstruktionen, die den geläufigen Kriterien der Beurteilung nicht einfach folgen und gerade dadurch die Eigentümlichkeiten der betrachteten Gegenstände unterscheiden und erkennen lassen. Kritik löst dabei eine Krise der habitualisierten Denkweisen aus und sorgt für eine Wiederbelebung der Empfindsamkeit ihres Rezipienten. In seiner Untersuchung entfaltet Michele Salonia systematisch Benjamins zahlreiche, fragmentarisch gebliebenen Überlegungen zur Kritik, was einen Schlüssel für die Interpretation einzelner Teile seines Werkes darstellt.
9-11 Werktage
99,95€
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Kulturverlag Kadmos Berlin Walter Benjamins Gebrauch der Fotografie A1010015277
Walter Benjamin hat die Fotografie neu gedacht und Fotografien auf besondere Art und Weise rezipiert. Seine Position zeichnet aus, dass er Fragen nach Wahrnehmungsweisen und deren Veränderbarkeit ins Spiel bringt und den Mediendiskurs damit signifikant erweitert hat. Benjamins 'Geschichten der Fotografie' sind versprengte, sie gehen sowohl als Horrorszenario im Fotoatelier um 1900, als Rezensionen zeitgenössischer Bildbände wie auch als Auseinandersetzung mit den um 1930 aktuellen Diskursen in sein Werk ein. Diese verschiedenen und selten widerspruchsfreien Einsätze des Mediums, die dieses Buch erstmalig in ihrem ganzen Umfang vorstellt, ergeben in ihrer Anordnung und Überlagerung ein Bild von Benjamins 'Gebrauch der Fotografie'. Anhand zahlreicher konkreter Lektüren wird dargelegt, wie sich die Fotografie bei Benjamin zu einem Medium entwickelt, das sich in die Wahrnehmungsräume einträgt, die er literarisch konstruiert. Es wird der Bewegung nachgespürt, wie Fotografien in seine Schriften einkehren, um sich nach und nach in fotografische Strukturen, einverleibte Optiken umzukehren. Auf diese Weise deckt die Studie auf, wie die Fotografie Benjamins literarische Arbeit mitstrukturiert und wie das Fotografische schließlich zu einer theoretischen Apparatur wird, die die Gegenwartsbezogenheit seiner geschichtsphilosophischen Konstruktion ins Bild setzt.
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König, Walther Walter Benjamin. Kleine Geschichte der Fotografie A1073623560
Walter Benjamins früher Versuch zum Verständnis einer immer noch jungen Technik, der auch heute noch verblüffend aktuell ist. „Nicht der Schrift-, sondern der Photographieunkundige wird der Analphabet der Zukunft sein.“ Benjamins Aufsatz, 1931 in zwei Teilen in der Zeitschrift Literarische Welt veröffentlicht, war eines der frühesten Essays zu dieser Technik und weist zugleich auf seine berühmte Abhandlung „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ (1935) hin.
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