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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Brot, Salz und unsere Herzen A1057040322
Der Arzt verordnete der an Tuberkulose erkrankten Edith Durham, London zu verlassen und sich unter der Sonne des Südens von ihrer Krankheit zu erholen. Sie aber entschied sich für den »Nahen Osten« und ging dort im Sommer 1900 in Montenegro zum ersten Mal an Land. Von diesem Moment an begann ihre lebenslange Liebe und Faszination für den Balkan – und vor allem für Albanien.Von 1908 bis 1912 reiste sie durch die Bergwelt im Norden Albaniens. Eine Gegend, in die zu jener Zeit noch kein westlicher Mann einen Fuß gesetzt hatte, geschweige denn eine Frau. Und in der immer noch Scharmützel zwischen Türken und den für ihre Unabhängigkeit kämpfenden Albanern stattfanden. Sie erlebte kriegsähnliche Zustände, »registrierte aber die Schüsse bald nicht einmal mehr«. Auch alle Entbehrungen und körperlichen Strapazen nahm die im Herrensattel reitende Durham in Kauf, sie war mutig und unerschrocken – und neugierig, denn »hinter jeder kahlen und grauen Felswand tat sich eine Geschichte auf«: grausame Erzählungen über Leben und Tod, von Blutrache unter Männern, den Emanzipationsbestrebungen »eingeschworener Jungfrauen«, die rituell in die Gesellschaft der Männer aufgenommen wurden. Aufmerksam hörte sie den Geschichten, Sagen, Anekdoten ihrer Gastgeber zu. Überall, wo sie auftrat, war die »ungekrönte Königin der albanischen Berge« willkommen, auch wenn die arme Bevölkerung ihr nicht mehr bieten konnte als »Brot, Salz und unsere Herzen«.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Gefährliche Reise durch den wilden Kaukasus A1057040355
Der Kaukasus mit seinen großartigen Landschaften und ursprünglichen Bergstämmen stellt Alexandre Dumas, den populärsten französischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, auf eine unerwartete Bewährungsprobe. Denn was als einfache Bildungsreise begann, wird schnell zum Abenteuer, zur gefährlichen Zeugenschaft eines historischen Konflikts, der bis heute nachwirkt. Reißende Gebirgsflüsse und verschneite Pässe machen die Reise durch den Kaukasus im Winter des Jahres 1858/59 zu einem gefährlichen Erlebnis. Orient und Okzident treffen aufeinander in den Städten dieser noch vielfach mittelalterlichen Region. Mit sprachlicher Brillanz und einem guten Schuss Humor beschreibt Dumas das Leben der Menschen dieses geschichtsträchtigen Gebiets, dem »Unruheherd Kaukasus«. Auch heute zieht der Kaukasus Schriftsteller an: u. a. Stephan Orth und Erika Fatland, denen ihre Leser als Reisende folgen.
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Mit Motorboot und Schlitten in Grönland: "Deutsche Grönland-Expedition Alfred Wegener" (Edition Erdmann) 3865398669
Mit Motorboot und Schlitten durch Grönland: Deutsche Grönlandexpedition Alfred Wegener (Edition Erdmann) ABIS_BUCH Edition Erdmann Silber
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Mein langer Weg in die verbotene Stadt A1050527188
»Wenn schon sterben, dann ziehe ich die Straße vor, irgendwo in der Steppe, mit dem schönen Himmel über meinem Kopf …, statt in einem Zimmer von dem Bedauern getötet zu werden, nicht genug Mut gehabt zu haben«, schrieb Alexandra David-Néel im März 1920 aus dem chinesischen Kum-Bum an ihren Mann. Schon einmal, 1916, hatte sie versucht, nach Lhasa, in die verbotene Stadt, den Sitz des 13. Dalai Lama, zu gelangen, war aber an der Grenze nach Tibet zurückgewiesen worden. Nun unternimmt sie einen zweiten Versuch. Mit Aphur Yongden, einem jungen Mönch, macht sie sich im Februar 1921 auf den Weg – allen Verboten und Widerständen zum Trotz. Es ist ein gefährlicher Weg durch »Himmel und Hölle«. Durch Bürgerkriegsgebiet, bedroht durch marodierende Soldaten und Räuberbanden. Tausende Kilometer lange Märsche durch die Wüste, über hohe Berge und durch tiefe Schluchten liegen hinter ihnen, als sie, abgemagert bis auf Haut und Knochen, im Februar 1924 die magische Stadt erreichen, heimlich. Denn wurde man erwischt, drohten Verhaftung, Gefängnis und sogar die Todesstrafe.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Reisen ins innerste Afrika A1016355340
Als erster Europäer am Schwarzen FlußWild und unerschlossen sind weite Teile des afrikanischen Kontinents zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Der junge schottische Arzt Mungo Park bricht mit offiziellem Auftrag auf, um das Innere Afrikas weiter zu erforschen. Angezogen vom gewaltigen Strom Niger und dem legendären Timbuktu, der „Königin der Wüste“, dringt er tief in den dunklen Kontinent vor. Vier andere Expeditionen waren bereits gescheitert, als Park am 22. Mai 1795 den Hafen von Portsmouth verlässt. Seine Rückkehr am Weihnachtstag 1797 ist für seine Zeitgenossen eine einzige Sensation, seine Berichte begründen seinen Ruhm.Doch Park ist dem Zauber Afrikas verfallen. Gegen viele Warnungen unternimmt er 1805 eine zweite Reise. Deren Tagebücher gelangen zwar zurück in die Heimat - er selbst bleibt in den Weiten des Schwarzen Kontinents verschollen. Was bleibt, sind seine Aufzeichnungen aus einer Gegend, die damals nur aus den wenigen Erzählungen einheimischer Händler bekannt war: Ein wissenschaftliches Zeugnis von Rang.
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Neue Welt Mundus Novus: und Vier Seefahrten: und Die vier Seefahrten (Edition Erdmann) 3737400040
Neue Welt Mundus Novus: und Vier Seefahrten: und Die vier Seefahrten (Edition Erdmann)
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Letzte Fahrt: Kapitän Scotts Tagebuch - Tragödie am Südpol. 1910-1912 (Edition Erdmann) 3865398243
Letzte Fahrt: Kapitän Scotts Tagebuch - Tragödie am Südpol. 1910-1912 (Edition Erdmann)
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Edition Erdmann Die Entdeckung der Nilquellen, Reisebücher von John Hanning Speke K5 047106427
John Hanning Speke war auf seiner ersten Expedition zu den Quellen des Nils immer wieder mit seinem Partner, dem berühmten Forscher und Abenteurer Richard F. Burton, in Konflikt geraten. Als Speke vor Burton nach England zurückkehrt und das Gros seiner Erkenntnisse der Öffentlichkeit berichtet, stiehlt er Burton endgültig das Rampenlicht. Ein legendärer persönlicher und wissenschaftlicher Konflikt entbrennt. Auf seiner zweiten, hier dokumentierten Reise, bestätigt Speke endgültig seine spektakulären Ergebnisse und geht mit der Lösung des Nilproblems in die Entdeckungsgeschichte ein. Doch zwischen den Zeilen ist Spekes Reisetagebuch viel mehr als nur das Dokument einer geographischen Sensation. Aus erster Hand berichtet, erfährt der Leser von der komplexen kulturellen und politischen Landschaft Afrikas.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Reisen und Entdeckungen in Nord- und Zentralafrika A1020082450
Ohne ihn wäre uns die „Wiege der Menschheit“ vielleicht noch heute ein Rätsel: Der deutsche Forschungsreisende Heinrich Barth stößt zu einer Zeit, da Afrika als unwägbares und gefahrenvolles Land galt, weit in das Innere des „Schwarzen Kontinents“ vor. Am 25. März 1850 begibt er sich im Auftrag der britischen Regierung auf Entdeckungsreise durch Zentral-Afrika mit dem Ziel, für London Handelsmöglichkeiten anzuknüpfen. Nach insgesamt 2100 Tagen in der Sahara und im Sudan, betritt Barth fünfeinhalb Jahre später als einziger Überlebender der Expedition europäischen Boden – mit Informationen über Land und Leute im Gepäck, die der europäischen Wissenschaft einen neuen Erdteil aufschließen. In seinem umfangreichen schriftlichen Vermächtnis lässt der Forscher den Leser in sprachlich dichten Schilderungen an seinen Erkundungen teilhaben. Dabei gehen das eindringlich geschriebene Tagebuch, der fesselnde Reisebericht und die akribische wissenschaftliche Abhandlung eine beispiellose Verbindung ein.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Reisen und Entdeckungen in Nord- und Zentralafrika A1020082450
Ohne ihn wäre uns die „Wiege der Menschheit“ vielleicht noch heute ein Rätsel: Der deutsche Forschungsreisende Heinrich Barth stößt zu einer Zeit, da Afrika als unwägbares und gefahrenvolles Land galt, weit in das Innere des „Schwarzen Kontinents“ vor. Am 25. März 1850 begibt er sich im Auftrag der britischen Regierung auf Entdeckungsreise durch Zentral-Afrika mit dem Ziel, für London Handelsmöglichkeiten anzuknüpfen. Nach insgesamt 2100 Tagen in der Sahara und im Sudan, betritt Barth fünfeinhalb Jahre später als einziger Überlebender der Expedition europäischen Boden – mit Informationen über Land und Leute im Gepäck, die der europäischen Wissenschaft einen neuen Erdteil aufschließen. In seinem umfangreichen schriftlichen Vermächtnis lässt der Forscher den Leser in sprachlich dichten Schilderungen an seinen Erkundungen teilhaben. Dabei gehen das eindringlich geschriebene Tagebuch, der fesselnde Reisebericht und die akribische wissenschaftliche Abhandlung eine beispiellose Verbindung ein.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Ins Arktische Amerika A1058233134
Die Expedition brach 1819 auf, um die Nordküste Kanadas östlich der Mündung des Coppermine-Flusses zu erforschen. Doch drei Jahre später drohte das Unternehmen zu scheitern, die Vorräte wurden knapp, man fing an, Flechten, Aas und sogar Schuhe zu verspeisen. Am Ende ihrer Reise waren nur noch elf der zwanzig Männer am Leben. Der Expeditionsleiter war kein anderer als John Franklin – der berühmte Arktisforscher, dem von Sten Nadolny in seinem Roman Die Entdeckung der Langsamkeit ein literarisches Denkmal gesetzt wurde. Franklins Bericht seiner abenteuerlichen Forschungs- und Entdeckungsreise schildert die unfassbaren Entbehrungen in der arktischen Natur. Auf seiner letzten Mission in die Arktis 1845 starb Franklin. Seine gesunkenen Schiffe wurden erst kürzlich entdeckt, sie werden erforscht und in Zukunft als National Historic Site gemeinsam von der kanadischen Nationalparkverwaltung und den Inuit gemanagt und Besuchern zugänglich gemacht. Bis dahin gibt es zahlreiche Naturparks in den Nordwest-Territorien auf den Spuren Franklins zu erkunden und die CCGS Sir John Franklin der kanadischen Küstenwache sorgt für Sicherheit und betreibt Forschung auf See.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Neue Welt Mundus Novus A1034051552
Während Columbus bis zu seinem Tod wahrscheinlich davon ausgeht, er habe den Seeweg nach Asien gefunden, ist Amerigo Vespucci der richtigen Überzeugung, dass es sich bei den neu entdeckten Küstenlandschaften um einen eigenen Kontinent handeln müsse. In seinen in Briefform überlieferten Reiseberichten Mundus Novus und Vier Seefahrten, die zu seinen Lebzeiten nie angezweifelt worden sind, betont er dies immer wieder – bis der Kartograph Martin Waldseemüller zusammen mit dem Humanisten Matthias Ringmann 1507 eine Weltkarte veröffentlicht, die den neuen Kontinent erstmals aufnimmt und mit dem Namen versieht: »America«.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Eroberung des Südpols A1062783821
Als erster Mensch in der Geschichte betrat Roald Amundsen am 14. Dezember 1911 den Südpol. »Der Glorreiche« – so die altnordische Bedeutung von Roald – ist der mit Abstand erfolgreichste Polarforscher der Arktis und Antarktis und einer der größten Abenteurer überhaupt. Vor seiner Mission zum Südpol gelang dem Norweger die legendäre Erstdurchquerung der Nordwestpassage und er kartierte die unberührten Weiten der Arktis und Antarktis. Amundsen gewann den tragischen Wettlauf zum Südpol gegen Robert Falcon Scott. Sein Expeditionsbericht über Die Eroberung des Südpols ist mehr als ein Logbuch: Ein hochspannendes, eindringliches Zeugnis der vielen Entbehrungen und Ängste, aber auch des unbeschreiblichen Triumphgefühls bei der Ersterreichung des einsamen Pols. Der Südpol hat bis heute nichts von seiner magischen Anziehungskraft verloren. Forscher und Abenteuertouristen erliegen ihr weiterhin, aber Amundsens Aufzeichnungen ermöglichen die Teilnahme an einem Erlebnis, das kein heutiger Besuch mehr bieten kann: Die Faszination des allerersten Eindrucks, eingefangen und festgehalten von einem der bedeutendsten Entdecker der Weltgeschichte.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die bedeutendsten Entdecker und ihre Reisen A1030657237
Forschergeist und Wissensdrang, manchmal aber auch reine Abenteuerlust, ließen immer schon Menschen das gewaltige Wagnis einer Reise ins Unbekannte auf sich nehmen. Endlose Eiswüsten, undurchdringliche Dschungel, tobende Ozeane: All das konnte diese kühnen Reisenden nicht schrecken. Im Lexikon der Entdecker und Entdeckungsreisen werden akribisch geplante Forschungsreisen ebenso geschildert wie Zufallsentdeckungen durch Walfänger, Pelzhändler und Missionare. Von Alexander dem Großen bis Reinhold Messner wird der Bogen gespannt: Mehr als zwei Jahrtausende Entdeckungsgeschichte werden in diesem Lexikon lebendig.
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Edition Erdmann Mein langer Weg in die verbotene Stadt, Reisebücher von Alexandra David-Néel
"Wenn schon sterben, dann ziehe ich die Strasse vor, irgendwo in der Steppe, mit dem schönen Himmel über meinem Kopf ..., statt in einem Zimmer von dem Bedauern getötet zu werden, nicht genug Mut gehabt zu haben", schrieb Alexandra David-Néel im März 1920 aus dem chinesischen Kum-Bum an ihren Mann. Schon einmal, 1916, hatte sie versucht, nach Lhasa, in die verbotene Stadt, den Sitz des 13. Dalai Lama, zu gelangen, war aber an der Grenze nach Tibet zurückgewiesen worden. Nun unternimmt sie einen zweiten Versuch. Mit Aphur Yongden, einem jungen Mönch, macht sie sich im Februar 1921 auf den Weg - allen Verboten und Widerständen zum Trotz. Es ist ein gefährlicher Weg durch "Himmel und Hölle". Durch Bürgerkriegsgebiet, bedroht durch marodierende Soldaten und Räuberbanden. Tausende Kilometer lange Märsche durch die Wüste, über hohe Berge und durch tiefe Schluchten liegen hinter ihnen.
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Edition Erdmann Die Entdeckung des Nordpols, Reisebücher von Robert E. Peary
Tagelange Schneestürme, raues, zu Bergen aufgetürmtes Eis, arktische Temperaturen, plötzlich breite Wasserrinnen, die den Weg versperren und nur auf treibenden Eisschollen überquert werden können, hastig zusammengebaute Iglus als Schutz gegen die Naturgewalten - auf diese Begegnung musste sich einstellen, wer den Weg zum Nordpol wagte. Doch um die Jahrhundertwende herrschte kein Mangel an Männern, deren Ziele so abenteuerlich wie tollkühn waren und nicht selten auch von Besessenheit zeugten: Zu Fuß eine Wüste aus Schnee und Packeis durchqueren, mit nur wenigen Schlitten ausgerüstet, begleitet von Eskimos und einer Hundertschaft von Hunden... . Das alles, um einen Punkt zu erreichen, an dem kein Berg, keine Stadt, nicht einmal eine windschiefe Hütte, erst recht keine jubelnde Menge auf einen wartet, sondern ein Nichts, ein Abstraktum, das man bloß mit aufwändigen Messungen feststellen kan.
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Edition Erdmann Wahrhafte Historie einer wunderbaren Schifffahrt, Reisebücher von Ulrich Schmidel
Anders als der Titel seines Werks vermuten lässt, handelt Ulrich Schmidels "Wahrhafte Historie einer wunderbaren Schiffs-Fahrt" wenig von der Überfahrt aus Spanien nach Südamerika zur See, sondern vielmehr von den vielfältigen Erlebnissen zu Lande nach der Ankunft dort. Schmidel war als Söldner im Dienste der spanischen Krone aktiv an der Eroberung der Region um die Flüsse Rio de la Plata und Paraguay beteiligt, wo heute die Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Bolivien zu finden sind. Als Soldat gewährt uns Schmidel eine gänzlich neue Perspektive, da Berichte über das koloniale Amerika und seine Ureinwohner in seiner Zeit überwiegend von Missionaren und Priestern verfasst wurden. Obwohl als rückblickende Memoiren nach seiner Rückkehr in die bayerische Heimat Ende der 1560er Jahre niedergeschrieben, bleibt Ulrich Schmidels Reisebericht über die militärischen Unternehmungen zwischen 1534 und 1554 in Südamerika eine Quelle aus erster Hand. Er beschreibt nicht nur die militärischen Manöver, die eigenen Nöte, den Hunger, die Verluste und die ganze Brutalität des Expeditionsalltags in einem Eroberungsfeldzug, sondern auch die bunte, fremdartige, damals in Deutschland und Europa noch völlig unbekannte Welt der Ureinwohner mit ihren faszinierenden Bräuchen, die Schmidel ohne Wertung oder moralische Vorverurteilung beobachtet. Als Augenzeuge erlebt Schmidel seine Geschichte "an der eigenen Haut" und vermag sie trotzdem publikumswirksam zu gestalten. Sein Bericht steht damit am Ursprung der modernen Kriegsberichterstattung mit einem ethnologischen Charakter: lebensnah und literarisch zugleich. "Schlugen demnach Tag und Nacht einander, und fing der Teufel gar unter uns zu regieren an, dass keiner vor dem andern sicher war." Ulrich Schmidel.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Ins Arktische Amerika A1027605692
Die Expedition bricht auf um die Nordküste Kanadas östlich der Mündung des Coppermine Flusses, zu erforschen. Doch drei Jahre später droht das Unternehmen zu scheitern, die Vorräte werden knapp, man fängt an Flechten, Aas und sogar Schuhe zu verspeisen. Am Ende ihrer Reise sind nur noch elf der zwanzig Männer am Leben. Der Expeditionsleiter war kein anderer als John Franklin - der berühmte Arktisforscher, dem von Sten Nadolny in seinem Roman "Die Entdeckung der Langsamkeit" ein literarisches Denkmal gesetzt wurde.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Durch die Wildnis der Rocky Mountains A1045310381
Die Engländerin Isabella Bird ist 23 Jahre alt, als ein Arzt ihr Reisen gegen ein hartnäckiges Rückenleiden empfiehlt. Ihr Vater schickt sie 1854 mit dem Schiff zu Verwandten nach Nordamerika. Von dort aus zieht Isabella auf eigene Faust weiter. Sie fährt von San Francisco mit der Eisenbahn zum Lake Tahoe, schwingt sich auf ein Pferd und reitet im Cowboysattel durch unerforschte Bergwelten und erobert die Rocky Mountains. Ein einziger wilder Ritt durch raue, gänzlich unzivilisierte Gegenden, in die sich bisher kaum ein Mann, geschweige denn eine Frau gewagt hatte. In England noch stets kränkelnd, meistert Isabella in der abenteuerlichen Fremde alle Herausforderungen bei bester Gesundheit. Eine Frau mit Fernweh! Isabella Birds Reisebeschreibungen werden zu Klassikern der Reiseliteratur.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Mit Motorboot und Schlitten in Grönland A1030657253
Die Gebiete des Nord- und Südpols stehen zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Fokus der Forschungsreisen. Wegener unternimmt zu dieser Zeit seine erste Grönland-Expedition unter der Leitung von Ludvig Mylius-Erichsen. Von Grönland fasziniert, plant er weitere Forschungsreisen in das Gebiet. Seine für 1930 geplante Hauptexpedition, die gleichzeitig seine letzte sein wird, soll neue Ansätze in der Klimaforschung liefern. Damit ein Jahr lang die meteorologischen Verhältnisse in Grönland beobachtet und aufgezeichnet werden können, leitet Wegener 1929 eine Vorexpedition ins Inlandeis Grönlands. Die Aufstiegsroute wird erkundet, Depots werden angelegt, erste Messungen durchgeführt und die Motorschlitten getestet. Doch was von langer Hand geplant ist und in der Theorie funktionieren soll, entpuppt sich schnell als strapaziöses Unterfangen.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Eroberung des Südpols A1062783821
Als erster Mensch in der Geschichte betrat Roald Amundsen am 14. Dezember 1911 den Südpol. »Der Glorreiche« – so die altnordische Bedeutung von Roald – ist der mit Abstand erfolgreichste Polarforscher der Arktis und Antarktis und einer der größten Abenteurer überhaupt. Vor seiner Mission zum Südpol gelang dem Norweger die legendäre Erstdurchquerung der Nordwestpassage und er kartierte die unberührten Weiten der Arktis und Antarktis. Amundsen gewann den tragischen Wettlauf zum Südpol gegen Robert Falcon Scott. Sein Expeditionsbericht über Die Eroberung des Südpols ist mehr als ein Logbuch: Ein hochspannendes, eindringliches Zeugnis der vielen Entbehrungen und Ängste, aber auch des unbeschreiblichen Triumphgefühls bei der Ersterreichung des einsamen Pols. Der Südpol hat bis heute nichts von seiner magischen Anziehungskraft verloren. Forscher und Abenteuertouristen erliegen ihr weiterhin, aber Amundsens Aufzeichnungen ermöglichen die Teilnahme an einem Erlebnis, das kein heutiger Besuch mehr bieten kann: Die Faszination des allerersten Eindrucks, eingefangen und festgehalten von einem der bedeutendsten Entdecker der Weltgeschichte.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Das Raunen und Tuscheln der Wüste A1050527199
Als Gertrude Bell im Januar 1905 zu einer ihrer Reisen in den Nahen Osten aufbrach, wollte sie dort vor allem byzantinische und römische Ruinen studieren. Wie sich später herausstellen sollte, traf sie damit die Vorbereitungen für ihre spätere Mission als Beraterin der englischen Regierung, bei der es um die Neuaufteilung des Nahen Ostens ging. Mit ihrer Karawane und einigen wenigen einheimischen Bediensteten drang sie in den Wüsten und Bergen Syriens, Palästinas und des Libanon in Gebiete vor, die vor ihr noch kaum ein Europäer, geschweige denn eine Frau betreten hatte. Selbstbewusst suchte sie den Kontakt zu Scheichs und Stammesführern, unter deren Schutz es ihr gelang zwischen den rivalisierenden Stämmen hin und her zu reisen. Sie lauschte den Geschichten von Schafhirten, saß mit Soldaten am Lagerfeuer, in den schwarzen Zelten der Beduinen und den Besuchszimmern der Drusen. Sie überschritt geographische und soziale Grenzen, setzte Konventionen außer Kraft, denn „die englischen Frauen sind sonderbar. Auf der einen Seite sind sie vermutlich die größten Sklavinnen der Konventionalität. Wenn sie aber einmal damit gebrochen haben, dann richtig, als wollten sie sich rächen.“ – So stand es 1907 in einer Rezension dieses Buches in der New York Times.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Bombay, Bagdad, Teheran A1039747838
Im Frühjahr 1926 reiste Vita Sackville-West auf einem langen Umweg – über Ägypten, Indien und den Irak, wo sie in Bagdad einige Tage im Haus der von ihr verehrten Orientreisenden und Arabistin Gertrude Bell verbrachte – nach Persien, um ihren Mann zu besuchen, der als Sekretär der englischen Gesadtschaft in Teheran tätig war. Sie liebt das Abenteuer. Selbst als ihr Autokonvoi auf dem Weg nach Teheran in Kurdistan von berittenen Banditen verfolgt wurde, ließ sie sich nicht aus der Ruhe bringen. In Teheran genoss sie den Luxus und fand Gefallen an „Rebhühnern, Melonen, Granatapfelmarmelade und Schiras-Wein“. Dabei hielt sie mit Kritik am Pomp des Diplomatenlebens nicht zurück und ließ sich von den Schätzen des persischen Hofes und der Krönung von Schah Reza Khan Pahlewi nicht blenden: „Amateurtheater“.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Im Herzen des Himalaya A1036315045
Auf Einladung des Maharadschas von Katmandu reiste Alexandra David-Néel im Winter 1912/1913 nach Nepal, ein für Europäer damals noch verbotenes Land. Eine „nützliche Einführung“ wollte sie anschließend schreiben, die politische Bestandsaufnahme eines Landes, das sich zwischen Tradition und Modernität neu definieren musste – einer „Modernität“, wie die unter britischem Protektorat stehenden Nachbarländer Indien und Tibet sie bereits zeigten. Und einer „Tradition“, wie sie sich im abgeschiedenen Nepal noch lange hielt. Witwenverbrennung, politische Klassen und Kasten, urtümliche Opferrituale – die aufgeklärte Journalistin wirft einen kritischen Blick auf diese Gesellschaft. Aber ihr Bericht aus dem Herzen des Himalaya ist weit mehr als eine politische Bestandsaufnahme: es ist die faszinierende Geschichte einer Buddhistin, die, auf der Suche nach dem Geburtsort Siddharthas, in den duftenden Gärten von Lumbini wandelt, auf Buddhas Spuren heilige Stätten und verbotene Tempel aufsucht, die „Lüfte des göttlichen Himalaya“ lieben lernt, dem Geheimnis einer blauleuchtenden Lotosblüte nachspürt, und mit Hilfe ihrer buddhistischen Weisheit und Meditation todesmutig einen menschenfressenden Tiger zähmt. „Im Herzen des Himalaya" berichtet von Reisen in eine mystische, religiöse Welt und ist ein brillanter Führer durch die vielschichtige religiöse Kultur eines Landes, das auch noch heute voller Zauber, Wunder und Geheimnisse steckt. Spannend und fesselnd bis zur letzten Seite.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Philippinen in frühen spanischen Berichten und Schriften
Die Präsenz der Spanier in Südostasien beginnt mit dem bekannten Zusammentreffen der Flotte des Ferdinand Magellan und den Einheimischen der philippinischen Visayas-Inseln im Jahr 1521. Sie sollte sich über drei Jahrhunderte bis 1898 erstrecken. Für Spanien waren die Philippinen in dieser Zeit der extreme Außenposten seines Kolonialreiches in Amerika. Zwischen Spanien und den Philippinen entstanden mittlerweile klassisch gewordene Texte der Reise- und Entdeckungsliteratur wie zum Beispiel der Bericht von Antonio Pigafetta, aber auch berühmte Einzelstücke, so der Boxer-Codex mit seinen unvergleichlichen Miniaturen aus chinesischer Feder oder der Bericht des Alessandro Malaspina von seiner wissenschaftlichen Expedition über den Pazifik. Die Anthologie präsentiert die ganze Bandbreite des literarischen Spektrums der Philippinen anhand eines guten Dutzends sorgfältig ausgewählter Texte. Zu ihnen gehören auch offizielle königliche Chroniken, Missionsberichte etwa von Jesuiten, Schiffstagebücher, Reiseberichte, ein Schelmenroman und Briefe. Sie zeigen die Philippinen als internationales Zentrum der Begegnung der indigenen Kulturen mit Vertretern unterschiedlicher europäischen Kolonialstaaten. Insofern lenkt die Anthologie den Blick darauf, dass die Inseln, die heute Philippinen genannt werden, in einem engen Beziehungsgeflecht zwischen China, Japan und die malayische Halbinsel standen. Es ist ein Ort, an dem die Spanier Malayen begegnen, Chinesen und Japanern, Muslimen und Hinduisten, aber ebenso ihren kolonialen Gegenspielern wie Holländern, Engländern und Portugiesen.
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Entdeckungsreisen in China: Die Ersterforschung des Reiches der Mitte 1868-1872 (Edition Erdmann) 3865398103
Entdeckungsreisen nach China: Die erste Erforschung des Reiches der Mitte 1868-1872 (Edition Erdmann) ABIS_BUCH Edition Erdmann Silber
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Zum Kontinent des eisigen Südens A1027605821
Erich von Drygalskis Schiff "Gauß" verlässt am 11. August 1901 Kiel und gelangt über Kapstadt und die Kergeulen bis zum Antarktischen Festland. Das Schiff bleibt hier fast ein Jahr im Eis stecken und wird kurzerhand zur Forschungsstation umfunktioniert: Die Reise wird so zu einem wissenschaftlichen Erfolg, die geographischen, zoologischen und meterologischen Entdeckungen werden einen 20-bändigen Forschungsbericht abgeben.
5 - 7 Tagen
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Reisen und Entdeckungen in Nord- und Zentralafrika A1058231013
Zu einer Zeit, da Afrika als faszinierendes, aber unwägbares und gefahrenvolles Land galt, stieß ein Mann weit in das Innere des »Schwarzen Kontinents« vor: Heinrich Barth begab sich 1849 im Auftrag der britischen Regierung mit einer drei Mann starken englischen Expedition auf Entdeckungsreise durch Nordund Zentralafrika. Er besuchte die einst legendäre Goldstadt Timbuktu am Niger, wo das offizielle Missionsziel, die Erschließung von Handelsmöglichkeiten, mit der harten Realität konfrontiert wurde. Nach insgesamt 2100 Tagen in der Sahara – genannt »Bar bela mar«, Meer ohne Wasser –, und im Sudan, in denen er knapp 20 000 Kilometer zurücklegte und nahezu übermenschliche Strapazen erduldete, betrat der Forscher fünfeinhalb Jahre später als einziger Überlebender der Expedition europäischen Boden – mit Informationen über Land und Leute im Gepäck, die der europäischen Wissenschaft einen neuen Erdteil aufschlossen. Heinrich Barth, der Universalgelehrte und Vater der klassischen Afrikaforschung, erkannte bereits die so wichtigen Zusammenhänge zwischen Umwelt und Geschichte. Sein Vermächtnis wirkt bis in die Gegenwart fort und wird zukünftig wichtiger denn je sein: Am Heinrich-Barth-Institut der Universität Köln wird auch Forschung im Dienst von Initiativen zur Bewahrung des Natur- und Kulturerbes Afrikas betrieben, und in der Heinrich-Barth-Gesellschaft versammeln sich viele, die sich dem Geiste Barths verbunden fühlen. Das Wissen über die Vergangenheit für eine umweltfreundliche Zukunft zu nutzen, nicht nur in Afrika, sondern auf der ganzen Welt, das ist es, was wir von Heinrich Barth lernen müssen.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Reisen ins innerste Afrika A1060743910
1795 bricht der junge schottische Arzt Mungo Park in offizieller Mission auf, um das weitgehend unbekannte, unerschlossene, wilde Innere Afrikas weiter zu erforschen. Angezogen vom gewaltigen Strom Niger und dem legendären Timbuktu, der »Königin der Wüste«, dringt er tief in den »dunklen Kontinent« vor. Vier vorherige Expeditionen waren bereits gescheitert, sein direkter Vorgänger war unterwegs ermordet worden. Parks Rückkehr am Weihnachtstag 1797 ist eine Sensation, seine Berichte machen ihn berühmt. Doch Park ruht sich auf seinem Ruhm nicht aus, er kommt in der Heimat nicht zur Ruhe, denn er ist dem Zauber Afrikas verfallen. Ermutigt durch den Erfolg seiner ersten Expedition unternimmt er 1805 entgegen vieler Warnungen eine zweite Reise. Diesmal gelangen nur seine Tagebücher zurück in die Heimat – er selbst bleibt in den Weiten Afrikas verschollen. Bei heutigen Reisen ins innerste Afrika ist aufgrund der politischen Lage oft noch Vorsicht geboten, trotzdem werden touristische Niger-Flussexpeditionen auf den Spuren Parks angeboten. In seinen lebendigen, eindrücklichen Schilderungen ist es möglich, sich lesend sicher dort zu verlieren, wo Mungo Park selbst verloren ging: auf der Lebensader Niger, im Herzen Afrikas.
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Edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg Die Entdeckung des Seewegs nach Indien A1071912306
Kaum ein Unterfangen war für die Entwicklung der Menschheit von so großer politischer, wirtschaftlicher, kultureller, aber auch existenzieller Tragweite wie die Seefahrten Vasco da Gamas. Die Reisen des Portugiesen stellten eine navigatorische Meisterleistung dar, die mit Ausnahme von Kolumbus’ Entdeckung von Amerika alle bis dahin gekannten seemännischen Pioniertaten verblassen ließ. Als Vasco da Gama am 8. Juli 1497 mit insgesamt vier Schiffen und einer einhundertsechzig Mann starken Besatzung in See stach, leitete er eine neue Epoche des Welthandels ein und machte zugleich einen nautischen Fund, der in die Geschichtsbücher einging: die Entdeckung des Seewegs nach Indien. Die Einzelheiten dieser abenteuerlichen Entdeckungsfahrt, mit der sich Portugal die ersehnte Monopolstellung im lukrativen europäischen Gewürzhandel sicherte, hat ein anonymer Chronist verzeichnet. Als mitreisender Offizier auf da Gamas Flaggschiff liefert er einen eindringlichen Augenzeugenbericht, der die zahlreichen Entbehrungen und Kämpfe dieser Expedition vor dem inneren Auge des Lesers in schnörkelloser Sprache lebendig werden lässt. Auch die Briefe und Berichte anderer Mitfahrer wie Mateo di Begnino, seines Zeichens italienischer Warenhändler, geben einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Wunder der Reise, verschweigen aber auch nicht die brutale Gewalt, mit der zuweilen gegen die einheimische Bevölkerung unterwegs vorgegangen wurde.
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