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Suhrkamp Passagen
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Walter Benjamin ist einer der bedeutendsten Theoretiker der Gegenwart. Sein Einfluß auf die Philosophie und Soziologie, aber auch auf die Literatur-, Medien- und Kulturwissenschaft ist kaum zu überschätzen. Viele seiner Texte gehören heute zum Kanon der Theorie. Das Spektrum seiner Texte, ihrer Genres und Disziplinen, ihrer Themen und Formen ist enorm. Sein Werk ist überaus vielfältig und kaum zu überschauen. Die Auswahlbände der Reihe suhrkamp taschenbuch wissenschaft, die von renommierten Benjamin-Forschern herausgegeben werden und jeweils ein ausführliches Nachwort enthalten, unternehmen es, seine theoretischen Haupttexte thematisch zu bündeln und in kompakten Leseausgaben zugänglich zu machen.
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Suhrkamp Erzählen
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Walter Benjamin ist einer der bedeutendsten Theoretiker der Gegenwart. Sein Einfluß auf die Philosophie und Soziologie, aber auch auf die Literatur-, Medien- und Kulturwissenschaft ist kaum zu überschätzen. Viele seiner Texte gehören heute zum Kanon der Theorie. Das Spektrum seiner Texte, ihrer Genres und Disziplinen, ihrer Themen und Formen ist enorm. Sein Werk ist überaus vielfältig und kaum zu überschauen. Die Auswahlbände der Reihe suhrkamp taschenbuch wissenschaft, die von renommierten Benjamin-Forschern herausgegeben werden und jeweils ein ausführliches Nachwort enthalten, unternehmen es, seine theoretischen Haupttexte thematisch zu bündeln und in kompakten Leseausgaben zugänglich zu machen.
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Suhrkamp Angelus Novus A1000413939
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»Angelus Novus« sollte eine Zeitschrift heißen, die Walter Benjamin 1922 plante. »Die wahre Bestimmung einer Zeitschrift«, schrieb Benjamin in der Ankündigung, »ist, den Geist ihrer Epoche zu bekunden . . . unerbittlich im Denken, unbeirrbar im Sagen und unter gänzlicher Nichtachtung des Publikums, wenn es sein muß, sich an dasjenige zu halten, was als wahrhaft Aktuelles unter der unfruchtbaren Oberfläche jenes Neuen oder Neuesten sich gestaltet.« Die Zeitschrift kam nicht zustande, aber die unter Benjamins Titel hier versammelten Zeitungs- und Zeitschriftenaufsätze, die in literarischen Essays wie auch in Kritiken und Rezensionen Autoren wie Brecht und Kafka, aber auch Dostojewski, Valery und Hofmannsthal würdigen, sind noch heute unentbehrlich.
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Suhrkamp Erzählen A1000884656
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Walter Benjamin ist einer der bedeutendsten Theoretiker der Gegenwart. Sein Einfluß auf die Philosophie und Soziologie, aber auch auf die Literatur-, Medien- und Kulturwissenschaft ist kaum zu überschätzen. Viele seiner Texte gehören heute zum Kanon der Theorie. Das Spektrum seiner Texte, ihrer Genres und Disziplinen, ihrer Themen und Formen ist enorm. Sein Werk ist überaus vielfältig und kaum zu überschauen. Die Auswahlbände der Reihe suhrkamp taschenbuch wissenschaft, die von renommierten Benjamin-Forschern herausgegeben werden und jeweils ein ausführliches Nachwort enthalten, unternehmen es, seine theoretischen Haupttexte thematisch zu bündeln und in kompakten Leseausgaben zugänglich zu machen.
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Suhrkamp Gewalt und Gerechtigkeit
Suhrkamp Gewalt und Gerechtigkeit
Walter Benjamins Kritik der Gewalt ist eine der schwierigsten und umstrittensten Arbeiten des jungen Benjamin. Ihre sporadische Wirkungsgeschichte wurde für kurze Zeit in den sechziger Jahren akut, ohne je auf mehr als gelegentliches Interesse zu stoßen. Jacques Derrida hat diesen Text zum Ausgangspunkt neuer, grundsätzlicher Erwägungen über Gewalt und Gerechtigkeit gemacht. Sein Buch Gesetzeskraft ist der Aktualität der Dekonstruktion für die Rechtsphilosophie, insbesondere für die im amerikanischen Verfassungsrecht heftig diskutierten »critical legal studies«, gewidmet. Derrida schlägt eine unerwartete Brücke zur Rechtswissenschaft, indem er Benjamins historisch hochkomplexen Entwurf einer »Kritik der Gewalt« aus ihrer vergessenen Entstehungssituation, den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg, wiederbelebt. Der vorliegende Band zeigt die Aktualität Benjamins für die Dekonstruktion und die Aktualität der Dekonstruktion für die mit Benjamins Essay liegengebliebene Gewaltfrage. Er demonstriert nicht zuletzt ein tieferliegendes Erkenntnisinteresse der Dekonstruktion auf einem Gebiet, das man als allzu vertraut allfälliger Ideologiebildung überlassen hat, Recht und Gerechtigkeit. Der Band verbindet Teile der amerikanischen Hintergrunddiskussion mit Benjamin-Lektüre nach Derrida, der mit einem Beitrag über die Perspektive der Diskussion, die Revision des Begriffs der Verantwortung, den Band beschließt.
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Suhrkamp Gewalt und Gerechtigkeit A1000396051
Suhrkamp Gewalt und Gerechtigkeit A1000396051
Walter Benjamins Kritik der Gewalt ist eine der schwierigsten und umstrittensten Arbeiten des jungen Benjamin. Ihre sporadische Wirkungsgeschichte wurde für kurze Zeit in den sechziger Jahren akut, ohne je auf mehr als gelegentliches Interesse zu stoßen. Jacques Derrida hat diesen Text zum Ausgangspunkt neuer, grundsätzlicher Erwägungen über Gewalt und Gerechtigkeit gemacht. Sein Buch Gesetzeskraft ist der Aktualität der Dekonstruktion für die Rechtsphilosophie, insbesondere für die im amerikanischen Verfassungsrecht heftig diskutierten »critical legal studies«, gewidmet. Derrida schlägt eine unerwartete Brücke zur Rechtswissenschaft, indem er Benjamins historisch hochkomplexen Entwurf einer »Kritik der Gewalt« aus ihrer vergessenen Entstehungssituation, den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg, wiederbelebt. Der vorliegende Band zeigt die Aktualität Benjamins für die Dekonstruktion und die Aktualität der Dekonstruktion für die mit Benjamins Essay liegengebliebene Gewaltfrage. Er demonstriert nicht zuletzt ein tieferliegendes Erkenntnisinteresse der Dekonstruktion auf einem Gebiet, das man als allzu vertraut allfälliger Ideologiebildung überlassen hat, Recht und Gerechtigkeit. Der Band verbindet Teile der amerikanischen Hintergrunddiskussion mit Benjamin-Lektüre nach Derrida, der mit einem Beitrag über die Perspektive der Diskussion, die Revision des Begriffs der Verantwortung, den Band beschließt.
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Suhrkamp Poetische Korrespondenzen
Suhrkamp Poetische Korrespondenzen
Dieser Band notiert die Begegnungen zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, deren Orte, Wien und Paris, korrespondierende Motive, das Motiv der Flaschenpost, die Metaphorik ihrer Lyrik, die beiden Büchnerpreisreden, den Traum als Medium historischer Erkenntnis, die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus, aber auch den unterschiedlichen Bezug auf Denktraditionen, auf Georg Büchner, auf Walter Benjamin oder Martin Heidegger.
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Suhrkamp Poetische Korrespondenzen A1000407119
Suhrkamp Poetische Korrespondenzen A1000407119
Dieser Band notiert die Begegnungen zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, deren Orte, Wien und Paris, korrespondierende Motive, das Motiv der Flaschenpost, die Metaphorik ihrer Lyrik, die beiden Büchnerpreisreden, den Traum als Medium historischer Erkenntnis, die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus, aber auch den unterschiedlichen Bezug auf Denktraditionen, auf Georg Büchner, auf Walter Benjamin oder Martin Heidegger.
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Suhrkamp Medienästhetische Schriften
Suhrkamp Medienästhetische Schriften
Walter Benjamin hat früh erkannt, daß technische Medien die künstlerischen Darstellungsweisen und die alltäglichen Erfahrungsformen verändern. Seit den 20er Jahren sind zahlreiche Texte zum Zusammenhang von Medienentwicklung, Kunstproduktion und Wahrnehmungswandel entstanden, die die Medienästhetik als eigenen Bereich der Ästhetik und Kunstwissenschaft begründet haben. Die zwischen 1925 und 1940 entstandenen Arbeiten üben seit ihrer Wiederentdeckung nachhaltigen Einfluß auf die kunst- und medientheoretischen Debatten aus. Sie werden hier, gegliedert nach Medienkomplexen, erstmals gesammelt vorgelegt.
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Suhrkamp, Fachbücher, Benjamins Begriffe (Deutsch, Erdmut Wizisla, Katrin Böske, Michael Opitz, 2000)
Suhrkamp, Fachbücher, Benjamins Begriffe (Deutsch, Erdmut Wizisla, Katrin Böske, Michael Opitz, 2000)
Der eigentümliche Gebrauch, den Walter Benjamin von seinem Vokabular machte, stellt für alle, die sich in sein kompliziertes Denkgebäude einarbeiten, eine enorme Herausforderung dar. Benjamins Begriffe unterliegen einem diffizilen Bedeutungswandel und entziehen sich dem definitorischen Zugriff. Das vorliegende Lexikon hat sich zur Aufgabe gemacht, die Entfaltung der im Zentrum des Benjaminschen Denkens stehenden Begriffe darzustellen. Für Benjamin bilden Begriffe wie Allegorie, Aura, Eros, Erwachen, Passage, Revolution und Zitat Konzentrationspunkte, die einzelne Stränge des Gesamtwerks gleichsam unterirdisch miteinander verknüpfen. Die vorliegenden Bände sind Einführung und Arbeitsmittel und setzen neue Akzente innerhalb der unüberschaubar werdenden Sekundärliteratur. Die den einzelnen Artikeln beigefügten Belegstellen machen die Verwobenheit der jeweiligen Begriffe in das Gesamtwerk sichtbar und fordern zugleich zu weiterführender Lektüre auf.
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Suhrkamp Medienästhetische Schriften A1000405053
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Walter Benjamin hat früh erkannt, daß technische Medien die künstlerischen Darstellungsweisen und die alltäglichen Erfahrungsformen verändern. Seit den 20er Jahren sind zahlreiche Texte zum Zusammenhang von Medienentwicklung, Kunstproduktion und Wahrnehmungswandel entstanden, die die Medienästhetik als eigenen Bereich der Ästhetik und Kunstwissenschaft begründet haben. Die zwischen 1925 und 1940 entstandenen Arbeiten üben seit ihrer Wiederentdeckung nachhaltigen Einfluß auf die kunst- und medientheoretischen Debatten aus. Sie werden hier, gegliedert nach Medienkomplexen, erstmals gesammelt vorgelegt.
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Suhrkamp Schriften. 5 Bände
Suhrkamp Schriften. 5 Bände
Teil 1 JUDAICA - Aufsätze aus den zwanziger Jahren Judentum und deutscher Geist Teil 2 VORTRÄGE (1978-1983) Adorno und seine Kritiker Erinnerung an Theodor W. Adorno Literatursoziologie im Rückblick Goethe und die falsche Subjektivität Zum Andenken Walter Benjamins Calibans Erbe Teil 3 BRIEFE Briefwechsel Leo Löwenthal - Theodor W. Adorno Briefwechsel Leo Löwenthal - Max Horkheimer Teil 4 ANHANG - Gespräche mit Leo Löwenthal »Mitmachen wollte ich nie« - Gespräch mit Helmut Dubiel( 1981) »Wir haben nie im Leben diesen Ruhm erwartet« - Gespräch mit Matthias Greffrath( 1979) Editorische Nachbemerkung
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Siegfried Kracauer, Suhrkamp Taschenbücher, Nr.13, Die Angestellten
Siegfried Kracauer, Suhrkamp Taschenbücher, Nr.13, Die Angestellten
- Analytisch-dokumentarische Literatur - Aktualität bis heute - Zitat von Walter Benjamin - Titel: "Die Angestellten: Aus dem neuesten Deutschland"
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Suhrkamp Öffentlich arbeiten
Suhrkamp Öffentlich arbeiten
»Schreiben, um zu beschreiben, beschreiben, um weiterarbeiten zu können, um hoffen zu können. Auch um auf Änderungen, Veränderungen hoffen zu können.« Christoph Hein, eine der wichtigsten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur, gibt mit den hier versammelten Essais und Gesprächen aus den Jahren 1978 bis 1986 Einblick in seine Arbeit. Er stellt die Frage nach dem Stellenwert der Kunst in einem geteilten Deutschland, nach Macht und Machtlosigkeit der Literatur. Er erzählt von der Theaterarbeit in der DDR und der Schwierigkeit, die eigenen Stücke aufgeführt zu sehen – »Wenn wir nur etwas Geduld und Seelenstärke aufbringen, so können wir zu meinem 25., 50. etc. Todestag Inszenierungen der Stücke erleben« –, setzt sich mit Jakob Michael Reinhold Lenz, mit Anna Seghers, Thomas Mann und Walter Benjamin auseinander und gibt Aufschluß über eigene Werke wie die Novelle Der fremde Freund/Drachenblut oder das Stück Cromwell . Diesem engagierten Plädoyer für eine kritische Kunst liegt die Einsicht zugrunde, daß Kultur der öffentlichkeit bedarf – und zwar ohne Restriktionen irgendeiner Art.
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Suhrkamp Das Politische und die Politik
Suhrkamp Das Politische und die Politik
Die gegenwärtige Debatte um den Begriff des Politischen hat ihren Ursprung in der Diagnose, dass das, was in der derzeitigen institutionellen und medialen Aufführungspraxis als »Politik« bezeichnet wird, nicht »das ganze Politische« sein kann. Insbesondere im französischen Sprachraum ist die Differenz zwischen dem Politischen und der Politik zum Ausgangspunkt einer Erneuerung der politischen Theorie geworden, die das Politische abhebt von »bloßer Politik«. Was genau diese Differenz bezeichnet, hängt davon ab, ob das Politische als Norm der Politik, als hegemoniale Intervention, als Ereignis der Unterbrechung oder der Stiftung von Politik formuliert wird. Der Band zeichnet in kritischer Diskussion die Grundlinien der theoretischen Erneuerung nach, die Denker wie Alain Badiou, Ernesto Laclau, Chantal Mouffe und Jean-Luc Nancy vorangetrieben haben und deren Wurzeln sich auf so unterschiedliche Autoren wie Walter Benjamin, Carl Schmitt und Hannah Arendt zurückverfolgen lassen. Mit Beiträgen u.a. von Friedrich Balke, Roberto Esposito, Alexander García Düttmann und Christoph Menke.
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Suhrkamp Schriften. 5 Bände A1000401843
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Teil 1 JUDAICA - Aufsätze aus den zwanziger Jahren Judentum und deutscher Geist Teil 2 VORTRÄGE (1978-1983) Adorno und seine Kritiker Erinnerung an Theodor W. Adorno Literatursoziologie im Rückblick Goethe und die falsche Subjektivität Zum Andenken Walter Benjamins Calibans Erbe Teil 3 BRIEFE Briefwechsel Leo Löwenthal - Theodor W. Adorno Briefwechsel Leo Löwenthal - Max Horkheimer Teil 4 ANHANG - Gespräche mit Leo Löwenthal »Mitmachen wollte ich nie« - Gespräch mit Helmut Dubiel( 1981) »Wir haben nie im Leben diesen Ruhm erwartet« - Gespräch mit Matthias Greffrath( 1979) Editorische Nachbemerkung
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Suhrkamp Ontologie und Dialektik A1001031946
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Adornos Vorlesung von 1960/61 kann für jenes Buch über Heidegger stehen, das Adorno nicht geschrieben hat – und nicht schreiben wollte. Es ist zugleich die verspätete Ausführung eines Projekts, das Walter Benjamin schon um 1930, bald nach dem Erscheinen von Sein und Zeit, verfolgt hatte, ohne es je auszuführen: "den Heidegger zu zertrümmern", wie er formulierte. Für Adorno bedurfte es nicht der Erinnerung an den Plan des Freundes; wie dieser hatte er bereits unmittelbar nach Erscheinen von Sein und Zeit, also längst vor Heideggers berüchtigter Rektoratsrede, reagiert und die Fundamentalontologie abgelehnt. In Heidegger sah er einen eher bescheidenen, darum freilich um so gefährlicheren Denker, der nach dem Zweiten Weltkrieg zu seinem intellektuellen Gegenspieler wurde. Adorno hat Heideggers Denken vielfach der Kritik unterzogen, niemals und nirgends jedoch in der Form der politischen Denunziation, sondern indem er den Zusammenhang des philosophischen Gehalts mit dem politischen aufzeigte: als Plädoyer für Aufklärung und Rationalität.
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Suhrkamp Ontologie und Dialektik
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Adornos Vorlesung von 1960/61 kann für jenes Buch über Heidegger stehen, das Adorno nicht geschrieben hat – und nicht schreiben wollte. Es ist zugleich die verspätete Ausführung eines Projekts, das Walter Benjamin schon um 1930, bald nach dem Erscheinen von Sein und Zeit, verfolgt hatte, ohne es je auszuführen: "den Heidegger zu zertrümmern", wie er formulierte. Für Adorno bedurfte es nicht der Erinnerung an den Plan des Freundes; wie dieser hatte er bereits unmittelbar nach Erscheinen von Sein und Zeit, also längst vor Heideggers berüchtigter Rektoratsrede, reagiert und die Fundamentalontologie abgelehnt. In Heidegger sah er einen eher bescheidenen, darum freilich um so gefährlicheren Denker, der nach dem Zweiten Weltkrieg zu seinem intellektuellen Gegenspieler wurde. Adorno hat Heideggers Denken vielfach der Kritik unterzogen, niemals und nirgends jedoch in der Form der politischen Denunziation, sondern indem er den Zusammenhang des philosophischen Gehalts mit dem politischen aufzeigte: als Plädoyer für Aufklärung und Rationalität.
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Suhrkamp Das Politische und die Politik A1009190316
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Die gegenwärtige Debatte um den Begriff des Politischen hat ihren Ursprung in der Diagnose, dass das, was in der derzeitigen institutionellen und medialen Aufführungspraxis als »Politik« bezeichnet wird, nicht »das ganze Politische« sein kann. Insbesondere im französischen Sprachraum ist die Differenz zwischen dem Politischen und der Politik zum Ausgangspunkt einer Erneuerung der politischen Theorie geworden, die das Politische abhebt von »bloßer Politik«. Was genau diese Differenz bezeichnet, hängt davon ab, ob das Politische als Norm der Politik, als hegemoniale Intervention, als Ereignis der Unterbrechung oder der Stiftung von Politik formuliert wird. Der Band zeichnet in kritischer Diskussion die Grundlinien der theoretischen Erneuerung nach, die Denker wie Alain Badiou, Ernesto Laclau, Chantal Mouffe und Jean-Luc Nancy vorangetrieben haben und deren Wurzeln sich auf so unterschiedliche Autoren wie Walter Benjamin, Carl Schmitt und Hannah Arendt zurückverfolgen lassen. Mit Beiträgen u.a. von Friedrich Balke, Roberto Esposito, Alexander García Düttmann und Christoph Menke.
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Suhrkamp Ausnahmezustand
Suhrkamp Ausnahmezustand
Nach "Homo sacer" und "Was von Auschwitz bleibt" - Teil 1 und Teil 3 von Giorgio Agambens vieldiskutiertem Homo-sacer-Projekt - folgt nun mit Ausnahmezustand der in sich geschlossene erste Band des zweiten Teiles. Der Ausnahmezustand, d. h. jene Suspendierung des Rechtssystems, die wir als Provisorium zur Aufrechterhaltung der Ordnung in Krisensituationen zu betrachten gewohnt sind, wird vor unseren Augen zu einem gängigen Muster staatlicher Praxis, das in steigendem Maße die Politik bestimmt. Agambens neuestes Buch ist der erste Versuch einer bündigen Geschichte und zugleich Fundamentalanalyse des Ausnahmezustandes: Wo liegen seine historischen Wurzeln, und welche Rolle spielt er - in seiner Entwicklung von Hitler bis Guantanamo - in der Gegenwart? Wo der Ausnahmezustand zur Regel zu werden droht, sind die Institutionen des demokratischen Rechtsstaats und das verfassungsgemäße Gleichgewicht der Gewalten gefährdet, und die Grenze zwischen Demokratie und Diktatur verschwimmt. In Auseinandersetzung mit verschiedenen theoretischen Annäherungen an das Phänomen des Ausnahmezustands - zu nennen sind in erster Linie Walter Benjamin, Carl Schmitt und Jacques Derrida - vermißt Agamben das von den meisten Theoretikern gemiedene Niemandsland zwischen Politik und Recht, zwischen der Rechtsordnung und dem Leben und wirft ein neues Licht auf jene verborgene Beziehung, die das Recht an die Gewalt bindet.
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Suhrkamp Öffentlich arbeiten A1000565812
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»Schreiben, um zu beschreiben, beschreiben, um weiterarbeiten zu können, um hoffen zu können. Auch um auf Änderungen, Veränderungen hoffen zu können.« Christoph Hein, eine der wichtigsten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur, gibt mit den hier versammelten Essais und Gesprächen aus den Jahren 1978 bis 1986 Einblick in seine Arbeit. Er stellt die Frage nach dem Stellenwert der Kunst in einem geteilten Deutschland, nach Macht und Machtlosigkeit der Literatur. Er erzählt von der Theaterarbeit in der DDR und der Schwierigkeit, die eigenen Stücke aufgeführt zu sehen – »Wenn wir nur etwas Geduld und Seelenstärke aufbringen, so können wir zu meinem 25., 50. etc. Todestag Inszenierungen der Stücke erleben« –, setzt sich mit Jakob Michael Reinhold Lenz, mit Anna Seghers, Thomas Mann und Walter Benjamin auseinander und gibt Aufschluß über eigene Werke wie die Novelle Der fremde Freund/Drachenblut oder das Stück Cromwell . Diesem engagierten Plädoyer für eine kritische Kunst liegt die Einsicht zugrunde, daß Kultur der öffentlichkeit bedarf – und zwar ohne Restriktionen irgendeiner Art.
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Suhrkamp Ausnahmezustand A1000585501
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Nach "Homo sacer" und "Was von Auschwitz bleibt" - Teil 1 und Teil 3 von Giorgio Agambens vieldiskutiertem Homo-sacer-Projekt - folgt nun mit Ausnahmezustand der in sich geschlossene erste Band des zweiten Teiles. Der Ausnahmezustand, d. h. jene Suspendierung des Rechtssystems, die wir als Provisorium zur Aufrechterhaltung der Ordnung in Krisensituationen zu betrachten gewohnt sind, wird vor unseren Augen zu einem gängigen Muster staatlicher Praxis, das in steigendem Maße die Politik bestimmt. Agambens neuestes Buch ist der erste Versuch einer bündigen Geschichte und zugleich Fundamentalanalyse des Ausnahmezustandes: Wo liegen seine historischen Wurzeln, und welche Rolle spielt er - in seiner Entwicklung von Hitler bis Guantanamo - in der Gegenwart? Wo der Ausnahmezustand zur Regel zu werden droht, sind die Institutionen des demokratischen Rechtsstaats und das verfassungsgemäße Gleichgewicht der Gewalten gefährdet, und die Grenze zwischen Demokratie und Diktatur verschwimmt. In Auseinandersetzung mit verschiedenen theoretischen Annäherungen an das Phänomen des Ausnahmezustands - zu nennen sind in erster Linie Walter Benjamin, Carl Schmitt und Jacques Derrida - vermißt Agamben das von den meisten Theoretikern gemiedene Niemandsland zwischen Politik und Recht, zwischen der Rechtsordnung und dem Leben und wirft ein neues Licht auf jene verborgene Beziehung, die das Recht an die Gewalt bindet.
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Suhrkamp Vom Glück in der Moderne
Suhrkamp Vom Glück in der Moderne
Die Moderne hat dem Glück ein Wechselbad bereitet. Einerseits gab es Großprojekte zur Schaffung des »Neuen Menschen«, die das Glück in Dauerstellung bringen sollte, aber meist in eine Katastrophe führten. Andererseits meinte man den Individuen einen Gefallen zu tun, indem man es ihnen überließ, ihr Glück zu machen und zu bestimmen - ein Unternehmen mit unerwarteten und teilweise unerfreulichen Nebenwirkungen. So spielt das Glück eine zentrale Rolle und doch seltsam ungreifbare Rolle. Es wird mit dem Fortschritt der Moderne insgesamt gekoppelt, zugleich aber individualisiert und privatisiert. In seinem neuen Buch wendet sich Dieter Thomä gegen Patentrezepte und Freibriefe gleichermaßen und setzt statt dessen auf die kritische Funktion des Glücks, das den Weg zu einer Revision des Verständnisses der Moderne und des Begriffs der Subjektivität weisen kann. Diese Funktion kommt dem Glück deshalb zu, weil es sich der Festlegung und dem selbstbestimmten Zugriff entzieht, auf die die Moderne erpicht ist. Die Spuren des Glücks in der Theorie der Moderne sind weit verzweigt, und so führen die Studien in diesem Band zum Utilitarismus, zur empirischen Glücksforschung und zur Biopolitik ebenso wie zu Friedrich Nietzsche, Max Weber, Ludwig Wittgenstein, Walter Benjamin, Theodor W. Adorno und Hans Blumenberg.
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Suhrkamp Ein Pfund Orangen A1011262983
Suhrkamp Ein Pfund Orangen A1011262983
Diese »echt Ingolstädter Originalnovellen«, die 1929 unter dem Titel Ein Pfund Orangen und neun andere Geschichten erschienen, sind Marieluise Fleißers erste Buchpublikation. Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht hatten die damals 26jährige Autorin zur Veröffentlichung ermutigt. In der Presse wurde das Buch von so gegensätzlichen Kritikern wie Alfred Kerr und Herbert Jhering einhellig gerühmt, und Walter Benjamin urteilte weitblickend: »Diese Frau bereichert unsere Literatur um das seltene Schauspiel ganz unverbohrten provizialen Stolzes. Sie hat einfach die Überzeugung, daß man in der Provinz Erfahrungen macht, die es mit dem großen Leben der Metropolen aufnehmen können, ja sie hält diese Erfahrungen für wichtig genug, um ihre Person und ihre Autorschaft daran zu bilden… Der aufsässige Dialekt, der die Heimatkunst von innen heraus sprengt, ist nur die eine Seite des sprachlichen Könnens, das in diesen Novellen steckt. Es gibt da nämlich noch eine Verstiegenheit: … die namenlose Verwirrung nämlich, mit der das volkstümliche Versprechen sich auf den Weg macht, die Stufen der sozialen Redeleiter hinaufzuklimmen, das ›feine, gehobene‹ Deutsch der herrschenden Klasse zu sprechen. Diese Verwirrung, diese hochstaplerische Schlichtheit ist hier ein Kunstmittel ersten Ranges geworden.«
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Suhrkamp Verlag Briefwechsel 1930-1940
Suhrkamp Verlag Briefwechsel 1930-1940
Briefwechsel 1930-1940. Gretel Adorno/ Walter Benjamin. Taschenbuch.
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Suhrkamp Ein Pfund Orangen A1011262983
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Diese »echt Ingolstädter Originalnovellen«, die 1929 unter dem Titel Ein Pfund Orangen und neun andere Geschichten erschienen, sind Marieluise Fleißers erste Buchpublikation. Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht hatten die damals 26jährige Autorin zur Veröffentlichung ermutigt. In der Presse wurde das Buch von so gegensätzlichen Kritikern wie Alfred Kerr und Herbert Jhering einhellig gerühmt, und Walter Benjamin urteilte weitblickend: »Diese Frau bereichert unsere Literatur um das seltene Schauspiel ganz unverbohrten provizialen Stolzes. Sie hat einfach die Überzeugung, daß man in der Provinz Erfahrungen macht, die es mit dem großen Leben der Metropolen aufnehmen können, ja sie hält diese Erfahrungen für wichtig genug, um ihre Person und ihre Autorschaft daran zu bilden… Der aufsässige Dialekt, der die Heimatkunst von innen heraus sprengt, ist nur die eine Seite des sprachlichen Könnens, das in diesen Novellen steckt. Es gibt da nämlich noch eine Verstiegenheit: … die namenlose Verwirrung nämlich, mit der das volkstümliche Versprechen sich auf den Weg macht, die Stufen der sozialen Redeleiter hinaufzuklimmen, das ›feine, gehobene‹ Deutsch der herrschenden Klasse zu sprechen. Diese Verwirrung, diese hochstaplerische Schlichtheit ist hier ein Kunstmittel ersten Ranges geworden.«
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Suhrkamp Vom Glück in der Moderne A1000480635
Suhrkamp Vom Glück in der Moderne A1000480635
Die Moderne hat dem Glück ein Wechselbad bereitet. Einerseits gab es Großprojekte zur Schaffung des »Neuen Menschen«, die das Glück in Dauerstellung bringen sollte, aber meist in eine Katastrophe führten. Andererseits meinte man den Individuen einen Gefallen zu tun, indem man es ihnen überließ, ihr Glück zu machen und zu bestimmen - ein Unternehmen mit unerwarteten und teilweise unerfreulichen Nebenwirkungen. So spielt das Glück eine zentrale Rolle und doch seltsam ungreifbare Rolle. Es wird mit dem Fortschritt der Moderne insgesamt gekoppelt, zugleich aber individualisiert und privatisiert. In seinem neuen Buch wendet sich Dieter Thomä gegen Patentrezepte und Freibriefe gleichermaßen und setzt statt dessen auf die kritische Funktion des Glücks, das den Weg zu einer Revision des Verständnisses der Moderne und des Begriffs der Subjektivität weisen kann. Diese Funktion kommt dem Glück deshalb zu, weil es sich der Festlegung und dem selbstbestimmten Zugriff entzieht, auf die die Moderne erpicht ist. Die Spuren des Glücks in der Theorie der Moderne sind weit verzweigt, und so führen die Studien in diesem Band zum Utilitarismus, zur empirischen Glücksforschung und zur Biopolitik ebenso wie zu Friedrich Nietzsche, Max Weber, Ludwig Wittgenstein, Walter Benjamin, Theodor W. Adorno und Hans Blumenberg.
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Suhrkamp Aufenthalte und Passagen
Suhrkamp Aufenthalte und Passagen
Walter Benjamin führte ein rastloses Leben, teilweise aus Neigung, teilweise erzwungen durch die Wirtschaftskrisen der zwanziger und dreißiger Jahre und nicht zuletzt durch das Naziregime. Dieses Buch informiert zum ersten Mal umfassend und zuverlässig über die vielen Lebensstationen Benjamins und dokumentiert, mit etwa 140 Fotos, die zahlreichen Hotels und Wohnungen, die in Benjamins Leben eine wichtige Rolle spielten, darunter auch die bisher unbekannten Adressen in Muri, Braunfels und Seeshaupt. Die Chronik verfolgt Walter Benjamins Leben von Tag zu Tag und zeichnet auf, an welchen Texten er jeweils arbeitete. Zudem werden die wichtigsten Werke, von den frühesten Schriften bis zum Passagen-Werk , chronologisch und systematisch dargestellt. Aus dem Zusammenspiel einer Werkbeschreibung, die Benjamins Schriften in ihrer Entwicklung und ihrem Zusammenhang verständlich macht, und den Bildern, die Benjamin vor Augen hatte, als er seine Texte schrieb, ergibt sich ein genaues und atmosphärisch dichtes Bild von Benjamins Leben.
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Suhrkamp Verlag Briefe und Briefwechsel
Suhrkamp Verlag Briefe und Briefwechsel
Briefe und Briefwechsel. Theodor W. Adorno/ Walter Benjamin. Taschenbuch.
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Suhrkamp Briefwechsel 1930–1940 A1056017934
Suhrkamp Briefwechsel 1930–1940 A1056017934
Die Korrespondenz zwischen Gretel Adorno und Walter Benjamin, die 1930 einsetzt, aber erst mit Benjamins Emigration nach Frankreich ihre volle Intensität erreicht, ist nicht nur ein spätes Zeugnis des intellektuellen Berlin der zwanziger Jahre, sondern auch das Dokument einer großen Freundschaft, die unabhängig von der Beziehung Benjamins zu Theodor W. Adorno bestand.
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