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Universitätsverlag Wagner Die Hutterer zwischen Tirol und Amerika A1000987081
DIE HUTTERISCHE WANDERUNG BEGANN IM 16. JAHRHUNDERT IN EUROPA UND ENDETE IM 20. JAHRHUNDERT IN KANADA Von Tirol über Mähren, Siebenbürgen und Russland nach Amerika - die Geschichte der Hutterer ist auch eine Geschichte über die jahrhundertelange Heimatsuche einer in ihrer Existenz bedrohten religiösen Gemeinschaft. Heute leben die Hutterer, die Nachkommen der Tiroler Richtung der Täufer, in Kanada und den USA. Ihr Name geht auf den Pustertaler Täufervorsteher Jakob Huter zurück, der 1536 wie viele seiner Gefährten seines Glaubens wegen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Die Hutterer gehören zur religiösen Bewegung der Täufer, die in der Reformationszeit in Tirol weit mehr Anklang fand als die Lehren Martin Luthers. Ein zentrales Element ihres Glaubens ist die Erwachsenen- oder Glaubenstaufe. Jeder Mensch soll frei über seine Taufe entscheiden; die Taufe unmündiger Kinder wird daher strikt abgelehnt. Schon bald nach der Glaubenstaufe in Zürich im Jahr 1525 - einem deutlichen Signal der neuen Glaubensgemeinschaft - kam es auch in Tirol zur Verfolgung der Anhänger. Kaiser Karl V. dekretierte 1529 in einem Mandat die Todesstrafe für die Täufer. Viele flüchteten in kleinen Gruppen nach Mähren, wo sie wegen ihres Fleißes willkommen waren und in Gütergemeinschaft lebten. 1533 wählten sie den Pustertaler Jakob Huter zu ihrem Vorsteher, der jedoch auf einer Reise nach Südtirol gefangen genommen und 1536 in Innsbruck auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Astrid von Schlachta hat sich in mehreren wissenschaftlichen Arbeiten mit den Täufern beschäftigt und bei zahlreichen Besuchen in Kanada und den USA auch das Leben der heutigen Hutterer kennen gelernt. Ihr Buch bietet einen Streifzug durch fast fünfhundert Jahre hutterischer Geschichte - von den Anfängen bis in die unmittelbare Gegenwart. AUS DEM INHALT: Eine fast 500-jährige Erfolgsgeschichte Die Täufer in Tirol - Eine Gemeinde unter Erfolgsdruck Die Gemeinde in Mähren - Erfolg, Wachstum und Wohlstand Ausweichen auf neue Räume - Eine Gemeinde im Übergang Frisches Blut aus Kärnten - Neuanfang und Neuorganisation in Siebenbürgen Jesuitische Missionen und Niedergang der hutterischen Gemeinde in Oberungarn Hutterer, rekatholisierte Hutterer, Herrnhuter und Mennoniten - Eine Gemeinde in Interaktion Die Hutterer in Nordamerika - Zwischen Tradition und Aufbruch Die Hutterer - Kultur und Glauben auf dem Weg ins 21. Jahrhundert Quo vadis im 21. Jahrhundert? Die Hutterer des 21. Jahrhunderts - von innen heraus. Wie Hutterer ihr Leben beschreiben Die Vorsteher der hutterischen Gemeinde 1533-1855
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BoD - Books on Demand Das Gemeindekind (Großdruck) A1056388264
Marie von Ebner-Eschenbach: Das Gemeindekind Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 50¿51, 1887; erste Buchausgabe in zwei Bänden: Berlin (Gebrüder Paetel) 1887. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956¿1958. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Georges Seurat, Auf einer Wiese sitzender Knabe, 1882-1883. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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Ueberreuter Das Antiquariat der verlorenen Dinge A1062347396
Ein altes Antiquariat, ein Funken Magie und eine Reise quer durch Frankreich - perfekte Zutaten für fantastische Lesestunde Ein Traum geht für die 16-jährige Clara in Erfüllung als sie ein Praktikum in einem alten Antiquariat mitten in Lyon machen darf. Doch kaum angekommen, merkt sie, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht: Sobald Clara ein Buch findet, in dem ein Vorbesitzer einen Gegenstand vergessen hat, verhalten sich der grummelige Monsieur Mathis und die Antiquariatsbesitzerin Yvette Lombard äußerst merkwürdig. Noch dazu scheinen die Bücher selbst und die Dinge in ihnen Geheimnisse in sich zu tragen. Und ehe sie sichs versieht, befindet Clara sich auf einer Reise quer durch Frankreich, bei der sie den Rätseln zwischen den Seiten nachjagt und mit magischen Familiengeheimnissen konfrontiert wird. Das neue humorvoll-romantische Jugendbuch ab 12 Jahren von Daphne Mahr, der Autorin von "Booklove"
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Henricus - Edition Deutsche Klassik Lotti, die Uhrmacherin (Großdruck) A1062982558
Marie von Ebner-Eschenbach: Lotti, die UhrmacherinLesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift1880 erzielt Marie von Ebner-Eschenbach mit »Lotti, die Uhrmacherin« ihren literarischen Durchbruch. Die Erzählung entsteht während die Autorin sich in Wien selbst zur Uhrmacherin ausbilden lässt.Großformat, 210 x 297 mmBerliner Ausgabe, 2022Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor BorkenErstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 22, 1880; erste Buchausgabe in: Neue Erzählungen, Berlin (Franz Ebhardt) 1881.Textgrundlage ist die Ausgabe:Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958.Umschlagabbildung: Giuseppe Maria Crespi, Frau mit einer Taube, 1728Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt.Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbHÜber die Autorin:1830 als Freiin von Dubsky auf Schloss Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schlossgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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BoD - Books on Demand Krambambuli / Der Kreisphysikus (Großdruck) A1056027009
Marie von Ebner-Eschenbach: Krambambuli / Der Kreisphysikus. Zwei Erzählungen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Krambambuli: Erstdruck: In: Die Dioskuren, Wien, 12. Jg., 1883; erste Buchausgabe in: Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1883. Der Kreisphysikus: Erstdruck: In: Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1883. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Wilhelm Leibl, Der Jäger, 1876. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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Ueberreuter Verlag, Kinder- und Jugendbuch Das Antiquariat der verlorenen Dinge A1069944572
Ein altes Antiquariat, ein Funken Magie und eine Reise quer durch Frankreich – perfekte Zutaten für fantastische Lesestunde Ein Traum geht für die 16-jährige Clara in Erfüllung als sie ein Praktikum in einem alten Antiquariat mitten in Lyon machen darf. Doch kaum angekommen, merkt sie, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht: Sobald Clara ein Buch findet, in dem ein Vorbesitzer einen Gegenstand vergessen hat, verhalten sich der grummelige Monsieur Mathis und die Antiquariatsbesitzerin Yvette Lombard äußerst merkwürdig. Noch dazu scheinen die Bücher selbst und die Dinge in ihnen Geheimnisse in sich zu tragen. Und ehe sie sichs versieht, befindet Clara sich auf einer Reise quer durch Frankreich, bei der sie den Rätseln zwischen den Seiten nachjagt und mit magischen Familiengeheimnissen konfrontiert wird. Das neue humorvoll-romantische Jugendbuch ab 12 Jahren von Daphne Mahr, der Autorin von "Booklove"
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BoD - Books on Demand Das Gemeindekind (Großdruck) A1056388292
Marie von Ebner-Eschenbach: Das Gemeindekind Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 50-51, 1887; erste Buchausgabe in zwei Bänden: Berlin (Gebrüder Paetel) 1887. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Georges Seurat, Auf einer Wiese sitzender Knabe, 1882-1883. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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BoD - Books on Demand Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat (Großdruck) A1053925124
Marie von Ebner-Eschenbach: Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat. Zwei Erzählungen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Zwei späte Novellen der Autorin, die feststellte: »Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.« Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Der Vorzugsschüler: Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, 97. Bd., 1898; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 8. Bd., Berlin (Gebrüder Paetel) 1901. Der Herr Hofrat: Entstanden: 1912. Erstdruck: In: Stille Welt. Erzählungen, Berlin (Gebrüder Paetel) [1915]. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Gustave Caillebotte, Porträt eines Schuljungen, 1879. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Unsühnbar (Großdruck) A1058446380
Marie von Ebner-Eschenbach: Unsühnbar. Roman Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Der 1890 erschienene Roman erzählt die Geschichte der Maria Wolfsberg, deren Vater sie nötigt, einen anderen Mann als den, den sie liebt, zu heiraten. Liebe, Schuld und Wahrheit in Wien gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2020 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 61, 1889; erste Buchausgabe in zwei Teilen: Berlin (Gebrüder Paetel) 1890. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956¿1958. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: August Macke, Paar im Walde, 1912. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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BoD - Books on Demand Meine Erinnerungen an Grillparzer A1031095937
Marie von Ebner-Eschenbach: Meine Erinnerungen an Grillparzer Autobiografisches aus dem besonderen Verhältnis der Autorin zu Franz Grillparzer, der sie vor ihrem großen Erfolg immerwieder zum weiteren Schreiben ermutigt hatte. Erstdruck: In: Westermanns deutsche Monatshefte, Braunschweig (Westermann), Bd. 119, 1915/16; erste Buchausgabe: Berlin (Gebrüder Paetel) 1916. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2013. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Moritz Michael Daffinger, Franz Grillparzer, 1827. Gesetzt aus Minion Pro, 12 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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BoD - Books on Demand Unsühnbar (Großdruck) A1058446423
Marie von Ebner-Eschenbach: Unsühnbar. Roman Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Der 1890 erschienene Roman erzählt die Geschichte der Maria Wolfsberg, deren Vater sie nötigt, einen anderen Mann als den, den sie liebt, zu heiraten. Liebe, Schuld und Wahrheit in Wien gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2020 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 61, 1889; erste Buchausgabe in zwei Teilen: Berlin (Gebrüder Paetel) 1890. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: August Macke, Paar im Walde, 1912. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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Hofenberg Meine Erinnerungen an Grillparzer A1040862945
Marie von Ebner-Eschenbach: Meine Erinnerungen an Grillparzer Autobiografisches aus dem besonderen Verhältnis der Autorin zu Franz Grillparzer, der sie vor ihrem großen Erfolg immerwieder zum weiteren Schreiben ermutigt hatte. Erstdruck: In: Westermanns deutsche Monatshefte, Braunschweig (Westermann), Bd. 119, 1915/16; erste Buchausgabe: Berlin (Gebrüder Paetel) 1916. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Moritz Michael Daffinger, Franz Grillparzer, 1827. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Meine Erinnerungen an Grillparzer A1030910317
Marie von Ebner-Eschenbach: Meine Erinnerungen an Grillparzer Autobiografisches aus dem besonderen Verhältnis der Autorin zu Franz Grillparzer, der sie vor ihrem großen Erfolg immerwieder zum weiteren Schreiben ermutigt hatte. Erstdruck: In: Westermanns deutsche Monatshefte, Braunschweig (Westermann), Bd. 119, 1915/16; erste Buchausgabe: Berlin (Gebrüder Paetel) 1916. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2013. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956¿1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Moritz Michael Daffinger, Franz Grillparzer, 1827. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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Hofenberg Meine Erinnerungen an Grillparzer A1037840858
Marie von Ebner-Eschenbach: Meine Erinnerungen an Grillparzer Autobiografisches aus dem besonderen Verhältnis der Autorin zu Franz Grillparzer, der sie vor ihrem großen Erfolg immerwieder zum weiteren Schreiben ermutigt hatte. Erstdruck: In: Westermanns deutsche Monatshefte, Braunschweig (Westermann), Bd. 119, 1915/16; erste Buchausgabe: Berlin (Gebrüder Paetel) 1916. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Moritz Michael Daffinger, Franz Grillparzer, 1827. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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Henricus - Edition Deutsche Klassik Der gute Mond / Er laßt die Hand küssen / Ihr Traum (Großdruck) A1063043523
Marie von Ebner-Eschenbach: Der gute Mond / Er laßt die Hand küssen / Ihr Traum. Drei ErzählungenLesefreundlicher Großdruck in 16-pt-SchriftDrei Erzählungen aus den »Neuen Dorf- und Schloßgeschichten«, die 1886 erschienen.Großformat, 210 x 297 mmBerliner Ausgabe, 2022Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor BorkenDer gute Mond: Erstdruck: In: Westermanns deutsche Monatshefte, Braunschweig (Westermann) 29. Jg., 1884/85, Bd. 57; erste Buchausgabe in: Neue Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1886.Er laßt die Hand küssen: Erstdruck: In: Vom Fels zum Meer, 5. Jg., 1885/86; erste Buchausgabe in: Neue Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1886.Ihr Traum: Erstdruck: In: Deutsche Dichtung, 3. Jg., 1887/88; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 4. Band, Berlin (Gebrüder Paetel) 1893.Textgrundlage sind die Ausgaben:Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958.Umschlagabbildung: Salomon Rombouts, Straßenszene im Dorf, 2. Hälfte des 17. JahrhundertsGesetzt aus der Minion Pro, 16 pt.Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbHÜber die Autorin:1830 als Freiin von Dubsky auf Schloss Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schlossgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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BoD - Books on Demand Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat (Großdruck) A1053925075
Marie von Ebner-Eschenbach: Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat. Zwei Erzählungen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Zwei späte Novellen der Autorin, die feststellte: »Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.« Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Der Vorzugsschüler: Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, 97. Bd., 1898; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 8. Bd., Berlin (Gebrüder Paetel) 1901. Der Herr Hofrat: Entstanden: 1912. Erstdruck: In: Stille Welt. Erzählungen, Berlin (Gebrüder Paetel) [1915]. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956¿1958. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Gustave Caillebotte, Porträt eines Schuljungen, 1879. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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GRIN Fibeln als Hilfsmittel zum Spracherwerb. Wortschatzanalyse der Fibel "Lesezauber" A1005660308
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Didaktik - Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Schriftspracherwerb, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis heute wird dem Schriftspracherwerb eine entscheidende Rolle in der intellektuellen Entwicklung eines Kindes zugesprochen. Aus diesem Grunde ist es nicht verwunderlich, dass es in der Entwicklungsgeschichte des Erstleseunterrichts und somit auch dem Schriftspracherwerb so viele Versuche gab, den methodischen Weg des Lesen- und Schreibenlernens praktisch zu verbessern. Die Geschichte des Erstleseunterrichts beginnt bereits im 16. Jahrhundert. Seit dem 19. bzw. 20. Jahrhundert kann man von einem Methodenstreit bezüglich des Schriftspracherwerbs sprechen, in dessen Rahmen vor allem in den 70er Jahre schulische Fibellehrgänge massiv kritisiert und dem zufolge in verschiedenster Hinsicht verändert und erneuert wurden. Im Rahmen der heute gängigen analytisch-synthetischen Verfahrensweisen zum Schriftspracherwerb, möchte ich zunächst die Kritikpunkte an der Fibel aufzeigen und Kriterien dargelegt, die ein guter Fibelwortschatz erfüllen sollte. Schwerpunkt der Analyse wird die Untersuchung des Fibelwortschatzes der Fibel Lesezauber von Paul Mahr u.a. . In Anlehnung an die von Wolf Dieter Ortmann zusammengestellten Hochfrequente deutschen Wortformen wird untersucht werden, inwiefern der Fibelwortschatz den in der deutschen Schriftsprache am häufigsten vorkommenden Wortformen entspricht
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De Gruyter 1847 A1060379281
Frontmatter -- Inhalt -- I. Das Lieh an die drei Freunde -- II. Die schöne Welserin -- III. Balladen von Carl Wilhelm Bogt -- IV. Des Herzogs von Friedland Unterhandlungen mit Frankreich und Schweden 1633 und 1634, vom General Wagner -- V. Herzog Inguo's Mahl (Eine alte Mahre -- VI. Zum Krieg der Fürsten und Städte -- VII. Herzog Eberhard'- Traum -- VIII. Sitten und Gebräuche, Luru- und Feste, Handel und Dissen, Charakterbilder und Charakterzüge der Vorzeit -- IX. Slavische Volkslieder aus dem Krainerland und aus der via bischen. Mark, durch Anastasius Grün -- X. Der Herzog mit der leeren Tasche und mit dem goldenen Dach, Friedrich von Tyrol -- XI. Der bald tobte, und bald wiederum lebendige Churfürst von Bayern, 1703 -- XII. Magnificus Rector, von Frankl -- XIII. Des Siebenbürger Fürsten und erwählten Gegenkönig Ungarn, Gabriel Bethlen, Gesandtschaft an die hohe Pforte (1619-1620) -- XIV. Ein höchst merkwürdige- Spottgedicht au- den Zetteu Rudolfs II. -- XV. Der Aufstand der Serbter gegen die Dahijen, 1804 -- XVI. Der Feldsuperior und nachmalige Großwardeiner Bischof Franz Kalatay über seine Reise mit Kaiser Joseph II. 1780 zur Zusammenkunft mit der russischen Catharina II. -- XVII. Zum gelehrten Teutschland -- Berichtigungen
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Klostermann, Vittorio Policey im Europa der Frühen Neuzeit A1000323044
Im Rahmen des Erschließungsprojekts "Repertorium der Policey-Gesetze im frühmodernen Europa" berichteten im Jahr 1994 unter dem Titel "Policey, Policeywissenschaft und soziale Disziplinierung im frühmodernen Europa" Wissenschaftler aus verschiedenen europäischen Ländern. In rechtsvergleichender Perspektive wurden behandelt: der Begriff der "Policey"; Entwicklung und Regelungsbereiche der Policeygesetze; Normgeber, Adressaten, Motive und Gesetzgebungstechnik; Entstehung und Etablierung einer "Policeywissenschaft", die Frage der Durchsetzung der Normen und ihrer sozialdisziplinierenden Funktionen. Inhalt: Bernard Durand (Montpellier): La notion de la police en France du XVIe au XVIIIe siècle - Robert von Friedeburg (Bielefeld): Die Ordnungsgesetzgebung Englands in der Frühen Neuzeit - Matthias Weber (Oldenburg): Ständische Disziplinierungsbestrebungen durch Polizeiordnungen und Mechanismen ihrer Durchsetzung; Regionalstudie Schlesien - Paolo Napoli (Rom): Polizia d'antico regime: frammenti di un concetto nella Toscana e nel Piemonte del XVII e XVIII secolo - Elena Fasano Guarini (Pisa): Policey in der Toskana und in oberitalienischen Städten (15.-17. Jahrhundert) - Wilhelm Brauneder (Wien): Die Policeygesetzgebung in den österreichischen Ländern des 16. Jahrhunderts: Derzeitiger Forschungsstand und Perspektiven - Jaroslav Pánek (Prag): Policey und Sozialdisziplinierung in Böhmen und Mähren in der Frühen Neuzeit - Paul van Peteghem (Nijmegen): Policeygesetzgebung in der Republik der Vereinigten Provinzen - Albert Rigaudière (Paris): La notion de police dans la législation française du Moyen age aux temps modernes - Bela Szabó (Miskolc): Policey in Ungarn im 16.-18. Jahrhundert - Jercy Malec (Krakau): Policey: Wesen, Literatur und Gesetzgebung im frühneuzeitlichen Polen - Pär Frohnert (Stockholm): Policeybegriff und Policeygesetzgebung im frühmodernen Schweden - A. M. J. A. Berkvens (Maastricht): Policeygesetzgebung in den Habsburgischen Niederlanden - Claudia Schott (Zürich): Policey in der Schweiz; das Beispiel Zürich - Ditlev Tamm (Kopenhagen): Gute Sitte und Ordnung: Zur Entwicklung und Funktion der Policeygesetzgebung in Dänemark - Johannes-Michael Scholz (Frankfurt am Main): Policey in Spanien
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Vsa Die Ärzte der Waffen-SS und ihre Verbrechen A1071065130
Die »Schutzstaffel« (SS) war zunächst eine kleine Gruppe von Männern zu Hitlers persönlicher Sicherheit. Sie war »mehr security als Elite«, zunächst Untergruppe der SA. Erst mit deren Auslöschung 1934, als sie mit 4,5 Mio. Mitgliedern zu mächtig geworden war und eine Bedrohung für die Reichswehr darstellte, begann der Aufstieg der SS. Sie war kein Verein, in den man eintreten und aus dem man wieder austreten konnte. Sie glich einem Orden. Auf dem Koppelschloss ihrer Mitglieder stand »Unsere Ehre heißt Treue«. Die SS gliederte sich in drei Sparten: die Allgemeine SS, die SS-Totenkopfverbände zur Bewachung der Konzentrationslager und die SS-Verfügungstruppen, die schließlich zur Waffen-SS wurden. Ihre Beteiligung an zahlreichen Kriegsverbrechen ist umfangreich dokumentiert: 1941 wurden von Bataillonen der Waffen-SS im Protektorat Böhmen und Mähren »anlässlich des zivilen Ausnahmezustands« 99 Personen in Prag erschossen und 21 erhängt; 54 Zivilisten in Brünn erschossen und 17 erhängt; es gab insgesamt 191 Hinrichtungen. Auch das Massaker 1942 im tschechischen Lidice ging auf dass Konto der Waffen-SS. Ein weiteres Massaker beging eine Formation der Waffen-SS im französischen Oradour sur Glane: am 10. Juni 1944 wurden 181 Männer des Orts erschossen, 254 Frauen und 207 Kinder wurden in die Kirche eingesperrt, anschließend wurde die Kirche angezündet. Im italienischen Marzabotto tötete die 16. SS-Panzergrenadierdivision »Reichsführer-SS« Anfang Oktober 1944 mehr als 770 Personen, alte Männer, Frauen und 213 Kinder unter 13 Jahren. Jegliche militärischen Formationen benötigen Truppenärzte. Was waren das für Ärzte, die sich zur Waffen-SS meldeten? Wie kamen sie dorthin? Freiwillig? Wurden sie eingezogen? Und in welcher Weise waren die Ärzte der Waffen-SS an Kriegsverbrechen beteiligt? Die Autorin hat auf Basis der biografischen Daten von insgesamt 50 Waffen-SS-Ärzten deren Rolle im nationalsozialistischen Terrorregime untersucht. Unter ihnen Josef Mengele, der von der SS-Division Wiking krankheitshalber ins KZ als Lagerarzt von Auschwitz versetzt wurde, oder der ebenfalls berühmt-berüchtigte Erwin Ding-Schuler, der Lagerarzt im KZ Buchenwald war. Behandelt werden ebenso Fluktuationen der SS-Ärzte zwischen den lagerärztlichen Tätigkeiten in Konzentrationslagern und dem Dienst als Truppenarzt in der Waffen-SS. Es geht auch um Wehrmachtsärzte und ihren Bezug zu Ärzten der Waffen-SS. Im Schlussteil wird deutlich gemacht, warum vor allem Ärzte das alles wissen sollten.
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GRIN Wie sahen Juden Nichtjuden in der Frühen Neuzeit? Eine Untersuchung anhand jüdischer Märchen A1062263723
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,5, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, wie Juden Nichtjuden gesehen haben, wird bislang in der Forschung erstaunlich wenig thematisiert. Dieser Frage soll deshalb in der hier vorliegenden Arbeit nachgegangen werden.Meist wird vielmehr umgekehrt erörtert, wie Nichtjuden Juden gesehen haben. Bereits Hannah Arendt beklagte diesen Trend in der Geschichtswissenschaft und betonte, dass die Abneigung der Christen gegenüber den Juden durchaus auf Gegenseitigkeit beruht hätte und die Juden ihren christlichen Nachbarn in ihrem religiösen Fanatismus allgemein sehr ähnlich gewesen wären. Die Gründe dafür sind mit Sicherheit auch in der Befürchtung zu suchen, bei der Untersuchung dieser Frage auf negative Einstellungen von Juden über Nichtjuden zu stoßen und sich somit möglicherweise dem Vorwurf des Antisemitismus auszusetzen. Dabei ist es bei der Betrachtung zwischenmenschlicher Konflikte natürlich immer notwendig, die Ansichten beider Seiten im Blick zu haben, auch wenn eine Seite in jeder Hinsicht vom Wohlwollen der anderen abhängig ist.Der hier untersuchte Zeitraum erstreckt sich vom 16. Jahrhundert bis zur ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das ist der Zeitraum, den die neben den jüdischen Märchen verwendeten Quellen abdecken. Untersucht wird das aschkenasische Judentum in den deutschsprachigen Gebieten, Polen sowie Böhmen/Mähren. Zunächst einmal soll ein Überblick über die Art der vorliegenden Märchen verschafft werden, wobei hier auch auf die Frage eingegangen werden soll, inwiefern es sich überhaupt um Märchen handle. Untersucht werden soll dann anschließend im Einzelnen (in der Reihenfolge) die Sichtweise der Juden auf die nichtjüdische Obrigkeit, auf Nichtjuden im Allgemeinen sowie auf die christliche Religion. Dies bietet sich an, da es in der Einstellung der Juden zu den jeweiligen Herrschern der von ihnen bewohnten Länder einerseits und den restlichen Nichtjuden andererseits Unterschiede gab, wie wir noch sehen werden. Weiterhin versteht es sich von selbst, dass in diesem behandelten Zeitraum die Religion eine außerordentlich wichtige Rolle spielte, nicht zuletzt wegen der Reformation. Aus diesem Grunde muss auch die Sichtweise der Juden auf die christliche Religion untersucht werden.
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KonnoPrint UG Orbis pictus A1070486895
Comenius’ ORBIS SENSUALIUM PICTUS (Welt in Bildern) ist das einzige Buch für Kinder, das schon seit 360 Jahren erscheint. Es wurde von einem der größten europäischen Gelehrten geschrieben, dennoch ist es bar aller enzyklopädischen Gelehrsamkeit. Die Dreisprachigkeit erinnert daran, dass das Fundament Europas in der gegenseitigen Vermittlung und dem Austausch von Gedanken liegt. Johann Amos Comenius (tschechisch: Jan Amos Komenský) wird als Lehrer der Völker bezeichnet. Schlechte Erfahrung aus der eigenen Kinderzeit brachte ihn dazu, die Bildung zu reformieren. Seine Begabung wurde erst entdeckt, als er 16 Jahre alt war, woraufhin er zum Studium ins Ausland geschickt wurde. Nach seiner Rückkehr aus Heidelberg wurde der junge Theologe Prediger der protestantischen Brüdergemeine und Rektor der Schule von Fulnek in Mähren. Der Dreißigjährige Krieg bereitete ihm jedoch das Schicksal eines ewigen Flüchtlings. Wegen seiner Konfession musste er sich verbergen und später für immer sein Land verlassen. Im polnischen Lissa/Leszno verbrannten einige seiner Manuskripte. Comenius ging aber immer neu an die Arbeit und verlor nicht das Vertrauen in die Besserung der menschlichen Dinge. Comenius erregte durch sein Lateinlehrbuch Sprachentür die Aufmerksamkeit europäischer Gelehrter. Er wählte wichtige Worte aus verschiedenen Wissensgebieten und stellte aus ihnen Sätze zusammen, von einfachen bis zu komplizierten. Der lateinische Wortschatz erweiterte sich so durch die natürliche kindliche Neugier und nicht durch das mechanische Memorieren klassischer Werke. Der Orbis pictus stellt die Umsetzung von Comenius’ Idee eines illustrierten Lehrbuchs dar. Die Texte aus der Sprachentür wurden vereinfacht, zu Latein kamen weitere Sprachen hinzu. Es gelang ihm, die sichtbare Welt zu übersichtlichen Bildern zu organisieren, die von der durch den Schöpfer gegebenen Ordnung beherrscht werden. Er verband die Dinge auf den Bildern mittels Ziffern mit den Begriffen. So entstand nicht nur ein Sprachlehrbuch für Schüler, sondern auch die älteste Enzyklopädie für Kinder. Sie trainiert die Sinne zum richtigen Unterscheiden und zur Aneignung der Begriffe (zuerst in der Muttersprache, später in Latein), Der Orbis pictus erschien zuerst 1658 in Nürnberg als Ausgabe mit Holzschnitten in Schwarzweiß. Schnell wurde er in ganz Europa populär. Die einzelnen Ausgaben unterscheiden sich durch ihre Sprachen, Bilder und auch Größe. Der Inhalt wurde von neuen Erfindungen beeinflusst. Unsere Auswahl für die Jüngsten basiert auf der tschechischen Ausgabe von 1883, die der Urgroßvater des Malers Václav Sokol zum Druck vorbereitet hat. Die 24 Kapitel stellen einen repräsentativen Querschnitt durch das Buch dar. Sokol zeichnete die alten Farbdrucke auf große Leinwände um. Jedem Bild wird eine eigene Tafel gewidmet, die in einer ebenbürtigen Beziehung zu dem Text steht. Dadurch wird Comenius’ Absicht der Erkenntnis durch alle Sinne verwirklicht. Die Texte sind in drei Spalten nebeneinander gedruckt. Das Latein entspricht dem der Ausgabe des 19. Jahrhunderts. Die tschechische und die deutsche Übersetzung haben wir bearbeitet, damit sie heutigen Kindern verständlich seien. (Ondřej Skripnik)
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