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De Gruyter Sprache im Konflikt A1000441451
De Gruyter Sprache im Konflikt A1000441451
Frontmatter -- Inhaltsverzeichnis -- Vorwort der Herausgeberin -- I. Theoretische Aspekte des sprachlichen Konflikts -- Verdrängte Konflikte und falsche Konsense im politischen Diskurs / EROMS, HANS-WERNER -- Asyl-Diskurs Konflikte und Blockaden in Politik, Medien und Alltagswelt / KLEIN, JOSEF -- Strategisches Handeln im politischen Konflikt: Frauen und Männer im kommunalen Parlament / THIMM, CAJA -- Sprache und Konflikt: Einige zeichentheoretische Überlegungen zum Status rhetorischer Strategien in der politischen Kommunikation / BLÜHDORN, HARDARIK -- Der Kompromiß: Strukturelle und funktionale Merkmale eines kommunikativen Handlungsmusters in der Politik / HOPFER, REINHARD -- Die multipolare Welt – eine konzeptuelle Herausforderung / SCHÄFFNER, CHRISTINA -- War die Dynamik Zufall? Zum Stellenwert pragmatisch-semantischer Konzepte in der deutschen West-Ost-Politik auf dem Weg zur deutschen Einheit / LANG-PFAFF, CHRISTA -- Im Widerstreit: Der Diskurstheoretiker Jürgen Habermas als Praktiker / VOGT, RÜDIGER -- II. Konflikte im deutschen Diskurs -- Deutsche Nation: Zur Geschichte eines Leitbegriffs im Deutschland vor und nach der Wiedervereinigung / BUSSE, DIETRICH -- Deutsch-deutscher Sprachwandel / REIHER, RUTH -- Gemeinsame Sprache, geteiltes Verstehen: Anmerkungen zur Systematik von Verständigungsschwierigkeiten zwischen Deutschen Ost und Deutschen West / PÄTZOLD, JÖRG / PÄTZOLD, MARGITA -- Sprache im totalitären Staat: Der Fall DDR / GOOD, COLIN -- Als das Wünschen noch geholfen hat: Semantische und symbolische Strategien im Gründungsaufruf des Neuen Forums / BRESGEN, BERT -- Semantische Destruktion als Methode der Manipulation / BERGMANN, CHRISTIAN -- Die Funktion von Emotionswörtern in der politischen Debatte um Attentate / THOMAS, EDITH -- III. Konflikte und Medien -- Der Golfkrieg von 1991 als Medien-Ereignis / MUSOLFF, ANDREAS -- Getting the Message Through. Metaphor and the Legitimation of the Gulf War / CHILTON, PAUL -- Der zweite Golfkrieg im Rückblick: Rekonstruktion von Zeitgeschichte als mediale Öffentlichkeitsarbeit / GREWENIG, ADI -- Österreich und seine „Nazi-Hanseln“: Vom massenmedialen Umgang mit Neonazismus und Auschwitzlüge in Österreichs auflagenstärkster Tageszeitung / GRUBER, HELMUT / WODAK, RUTH -- Sprachliche Präsentation der Eigentumsfrage in der sowjetisch-demokratischen Presse von 1985 bis 1991 / WINOGRADOWA, VALENTINA -- Sprachliche Ambiguität als politisches Problem: Berichte und Auseinandersetzungen in der kommunistischen Presse Frankreichs zum Putsch in der ehemaligen Sowjetunion (1991) / TEICHMANN, CHRISTINE -- Der Parteiname als Synekdoche? Eine rhetorische Perspektive zum Wandel der Konfliktkonstellationen / PALONEN, KARI -- Backmatter
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Frölich und Kaufmann Wenn das Denken die Richtung ändert: Warum wir nicht mehr links sind. 25020234
Frölich und Kaufmann Wenn das Denken die Richtung ändert: Warum wir nicht mehr links sind. 25020234
Wir ändern uns - auch im Denken. Wolf Biermann hat dafür die knappste Formel gefunden: 'Ich bin immer häufiger nicht mehr meiner Meinung.' Dieses Staunen über sich selbst ist der Ausgangspunkt dieses Buches. Die Herausgeber Ulli Kulke und Reinhard Mohr versammeln zwölf Autorinnen und Autoren, fast alle geprägt von 68, linken Milieus oder der grünen Bewegung. Sie fragen sich, wie es dazu kam, dass sie heute nicht mehr von der Revolution träumen und nicht mehr an den Sozialismus glauben, dass sie den Staat weder verteufeln noch vergöttern, dass Marktwirtschaft, parlamentarische Demokratie und Rechtsstaat für sie zu den großen Errungenschaften zählen, und dass ihnen die Freiheit so wichtig ist, dass sie auf betreutes Denken und Sprechen gut verzichten können. Erzählt wird anschaulich und persönlich: von Irrtümern und Kurskorrekturen, von Widersprüchen, von komischen und bitteren Momenten. Denn kaum etwas ist schwerer, als sich von einem vertrauten Weltbild zu lösen, das zur geistigen und emotionalen Heimat geworden ist.Warum also tut man das? Gab es einen Moment, der alles drehte? Oder viele kleine Anstöße - in der Uni, im Beruf, im Privatleben? Vielleicht war es auch nur Rudi in der WG, der 1977 den Parmaschinken aus dem Kühlschrank nahm und billige Bierwurst zurücklegte: eine lächerlich-kleine, doch sprechende Ungerechtigkeit im selbstverwalteten Kollektiv. Wie hält man den Abschied von der alten Gruppe aus, den Verlust von Freunden? Glaubt man danach an gar nichts mehr - oder bildet sich heimlich eine neue Blase, in der Kritik an Ideologien selbst zur Ideologie wird?Über allem schwebt die Rede vom 'Rechtsruck'. Anders als in Frankreich, wo 'la Gauche' und 'la Droite' seit jeher zwei feste Größen sind, hat sich hierzulande in den letzten Jahren eine bequeme Gleichung eingebrannt: Wer nicht links oder wenigstens grün ist, gilt als rechts. Und wer rechts ist, steht schnell unter dem Verdacht, eigentlich rechtsradikal zu sein - also Nazi. Diese Abkürzung ersetzt kein Argument.Darauf antworten Ulrike Ackermann, Henryk M. Broder, Mathias Brodkorb, Monika Gruber, Antonia Grunenberg, Hubert Kleinert, Monika Maron, Harald Martenstein, Dieter Nuhr, Andreas Rebers, Samuel Schirmbeck und Peter Schneider mit ihren eigenen Geschichten: offen, konkret, widerspruchsbereit - und der Wirklichkeit zugewandt. Spannend wie ein Roman liest man, wie aus Erfahrungen Einsichten werden. Nicht als Bekenntnis, sondern als ehrliche Bilanz.
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Tischplaner 2027 - Hallstatt und der Hallstätter See (A5 Tischkalender zum Aufstellen) CALVENDO A1082165715
Tischplaner 2027 - Hallstatt und der Hallstätter See (A5 Tischkalender zum Aufstellen) CALVENDO A1082165715
Lassen Sie sich von einer einzigartigen Landschaft verzaubern, in der idyllische Gassen, historische Häuser und eine beeindruckende Bergwelt aufeinandertreffen. Dieser Kalender entführt Sie Monat für Monat in eine besondere Kulisse voller Ruhe, Charme und alpiner Schönheit. Malerische Ansichten laden zum Träumen ein und machen Lust darauf, die faszinierende Region selbst zu entdecken. Ein stimmungsvoller Begleiter für alle, die besondere Orte, eindrucksvolle Landschaften und die Schönheit Österreichs lieben. Hochwertiger Tischplaner zum Aufstellen mit 12 wunderschönen Bildern und übersichtlich beschreibbaren Planerfeldern. Die Felder bieten Platz für Termine und Notizen. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover 12 Monatsseiten 1 Indexseite verstärkte Rückwand mit Aufstellerfunktion Kalender für Alltag, Zuhause und besondere Anlässe Kalender geben dem Jahr Struktur, machen Monate und Termine auf einen Blick sichtbar und begleiten zuverlässig durch den Alltag – zuhause, im Büro und im Homeoffice. Ob in Küche, Wohnzimmer, Flur, Kinderzimmer oder Arbeitszimmer: Die sorgfältig ausgewählten Motive machen sie zugleich zu einem dekorativen Wohnaccessoire und einer individuellen Wanddekoration. Auch für Freunde, Familie, Kinder, Erwachsene, Oma, Opa, Kolleginnen und Kollegen sind Kalender eine schöne Aufmerksamkeit – ob zu Weihnachten, zum Geburtstag, zum Einzug, zum Muttertag, zum Vatertag oder einfach zwischendurch. Abbildungen: Januar: Typische Wohnhäuser in Hallstatt am Hallstätter See Februar: Gasse in Hallstatt am Hallstätter See März: Häuser in Hallstatt am Hallstätter See April: Gasse in Hallstatt am Hallstätter See Mai: Wanderweg am Dachsteingebirge, Hallstatt Juni: Rudolfsturm am Skywalk bei Hallstatt Juli: Eingang zur Salzmine, Hallstatt August: Blick über den Hallstätter See September: Gasse in Hallstatt am Hallstätter See Oktober: Blick auf Hallstatt, Hallstätter See November: Schloss Grub am Hallstätter See Dezember: Blick auf die evangelische Pfarrkirche in Hallstatt PRAKTISCH – Übersichtlicher Terminplaner für mehr Struktur im Alltag – so bleiben alle Termine im Blick! QUALITÄT – Hochwertiger Planer zum Aufstellen mit 12 wunderschönen Motiven und robuster Spiralbindung. DEKORATIV – Die schönen Motive machen diesen Kalender zu einem Blickfang auf Schreibtisch, Sideboard oder im Homeoffice. VIELSEITIG – Ideal für zu Hause und am Arbeitsplatz, um wichtige Termine, Geburtstage und besondere Ereignisse im Blick zu behalten. Entdecken Sie malerische Gassen, historische Häuser und die beeindruckende Berglandschaft rund um den idyllischen See von Autor(in): Andreas Rose
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Nomos Bürgerliches Gesetzbuch: Allgemeiner Teil EGBGB A1079019989
Nomos Bürgerliches Gesetzbuch: Allgemeiner Teil EGBGB A1079019989
Der Allgemeine Teil des BGB bildet die dogmatische Grundlage des gesamten Zivilrechts. Der erste Band des Nomos Großkommentars zum Allgemeinen Teil des BGB einschließlich EGBGB bietet dazu eine umfassende Kommentierung. Er verbindet wissenschaftliche Durchdringung und praktische Problemlösung in bewährter Weise.Aktualität und RelevanzDie Neuauflage greift zentrale gesetzgeberische Entwicklungen und aktuelle Rechtsfragen auf. Sie berücksichtigt insbesondere die Änderungen im Stiftungsrecht sowie Weiterentwicklungen beim nicht rechtsfähigen Verein, beim Verbraucherbegriff und im Recht der digitalen Produkte.Im Internationalen Privatrecht setzt der Kommentar neue Schwerpunkte. Dazu gehört der neue Art. 7a EGBGB zum internationalen Namensrecht. Die Neukommentierung der Brüssel IIb-VO, die die Brüssel IIa-VO abgelöst hat, ergänzt eine vertiefte und kritisch einordnende Darstellung der aktuellen Rechtsprechung des EuGH. Das gilt insbesondere für die Anerkennung von Privatscheidungen innerhalb der EU. Auch die neuen Durchführungsvorschriften im IntFamRVG berücksichtigt der Kommentar umfassend.Zudem vertieft die Neuauflage die Kommentierung des Haager Kindesentführungsübereinkommens (HKÜ) weiter. Das gilt insbesondere im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen bei Rückführungsanträgen in Krisengebiete. Damit bietet das Werk eine hochaktuelle und zuverlässige Grundlage für die Lösung komplexer Fragestellungen im nationalen und internationalen Zivilrecht.Herausgeber, Autorinnen und AutorenProf. Dr. Thomas Ackermann, LL.M. (Cambridge) Prof'in Dr. Marianne Andrae Prof. Dr. Arnd Arnold RA Dr. Moritz Beneke Prof. Dr. Christoph Benicke Notar Dr. Kai Bischoff, Dipl.-Kfm., LL.M. PräsVG Dr. Daniel Brauer , LL.M. Prof'in Dr. Christine Budzikiewicz RiOLG Jörg Dimmler Prof. Dr. Diederich Eckardt Ri'inAG Martina Erb-Klünemann Prof. Dr. Florian Faust, LL.M. Prof. Dr. Andreas Feuerborn Prof. Dr. Robert Freitag, Maître en droit (Bordeaux) Prof. Dr. Martin Gebauer Prof'in Dr. Anika Gomille Prof. Dr. Urs Peter Gruber Ri'inAG Dr. Joanna Guttzeit RA Dr. Thomas Heidel Prof. Dr. Jochen Hoffmann Christian Höhn, LL.M. Dr. Simon Horn, LL.M. (Yale), Maître en droit (Rennes) Prof. Dr. Peter Huber VRiOLG a.D. Dr. Rainer Hüßtege Dr. Torben Illner Prof. Dr. Stefan Koos Prof'in Dr. Julia Kraft RA Sascha Kremer PräsLAG a.D. Prof. Dr. Ludwig Kroiß RA Herbert Krumscheid Dr. Lena Kunz, LL.M. (UChicago) Prof. RA Dr. Werner Langen Prof. Dr. Stefan Leible RA Dr. Daniel Lochner Prof. Dr. Dirk Looschelders MinDir Dr. Michael Luber, LL.M.Eur. Prof. Dr. Jan Lüttringhaus, LL.M. (Columbia), Maître en droit Prof. Dr. Robert Magnus Prof. Dr. Mark Makowsky Prof. Dr. Heinz-Peter Mansel RiKG Dr. Martin Menne Prof. Dr. Ulrich Noack Prof. Dr. Thomas Pfeiffer RA Dr. Thomas von Plehwe RA Dr. Adam Polkowski RA Matthias Pruns Prof. Dr. Lukas Rademacher, M.Jur. (Oxon) Prof. Dr. Gerhard Ring RA Dr. K. Jan Schiffer Prof. Dr. Hans Schulte-Nölke Ri'inOLG Dr. Katja Schweppe StA Dr. Andreas Staffhorst Prof. Dr. Markus Stoffels Ri'inOLG Dr. Barbara Treeger-Huber Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth Prof. Dr. Gerhard Wagner RA'in Inga-Kristin Zillmer
Erscheint am 31.12.2026
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Kohlhammer Verlag Wenn das Denken die Richtung ändert A1078516831
Kohlhammer Verlag Wenn das Denken die Richtung ändert A1078516831
Wir ändern uns - auch im Denken. Wolf Biermann hat dafür die knappste Formel gefunden: "Ich bin immer häufiger nicht mehr meiner Meinung." Dieses Staunen über sich selbst ist der Ausgangspunkt dieses Buches. Die Herausgeber Ulli Kulke und Reinhard Mohr versammeln zwölf Autorinnen und Autoren, fast alle geprägt von 68, linken Milieus oder der grünen Bewegung. Sie fragen sich, wie es dazu kam, dass sie heute nicht mehr von der Revolution träumen und nicht mehr an den Sozialismus glauben; dass sie den Staat weder verteufeln noch vergöttern; dass Marktwirtschaft, parlamentarische Demokratie und Rechtsstaat für sie zu den großen Errungenschaften zählen; und dass ihnen die Freiheit so wichtig ist, dass sie auf betreutes Denken und Sprechen gut verzichten können. Erzählt wird anschaulich und persönlich: von Irrtümern und Kurskorrekturen, von Widersprüchen, von komischen und bitteren Momenten. Denn kaum etwas ist schwerer, als sich von einem vertrauten Weltbild zu lösen, das zur geistigen und emotionalen Heimat geworden ist. Warum also tut man das? Gab es einen Moment, der alles drehte? Oder viele kleine Anstöße - in der Uni, im Beruf, im Privatleben? Vielleicht war es auch nur Rudi in der WG, der 1977 den Parmaschinken aus dem Kühlschrank nahm und billige Bierwurst zurücklegte: eine lächerlich-kleine, doch sprechende Ungerechtigkeit im selbstverwalteten Kollektiv. Wie hält man den Abschied von der alten Gruppe aus, den Verlust von Freunden? Glaubt man danach an gar nichts mehr - oder bildet sich heimlich eine neue Blase, in der Kritik an Ideologien selbst zur Ideologie wird? Über allem schwebt die Rede vom "Rechtsruck". Anders als in Frankreich, wo "la Gauche" und "la Droite" seit jeher zwei feste Größen sind, hat sich hierzulande in den letzten Jahren eine bequeme Gleichung eingebrannt: Wer nicht links oder wenigstens grün ist, gilt als rechts. Und wer rechts ist, steht schnell unter dem Verdacht, eigentlich rechtsradikal zu sein - also Nazi. Diese Abkürzung ersetzt kein Argument. Darauf antworten Ulrike Ackermann, Henryk M. Broder, Mathias Brodkorb, Monika Gruber, Antonia Grunenberg, Hubert Kleinert, Monika Maron, Harald Martenstein, Dieter Nuhr, Andreas Rebers, Samuel Schirmbeck und Peter Schneider mit ihren eigenen Geschichten: offen, konkret, widerspruchsbereit - und der Wirklichkeit zugewandt. Spannend wie ein Roman liest man, wie aus Erfahrungen Einsichten werden. Nicht als Bekenntnis, sondern als ehrliche Bilanz.
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Kohlhammer Verlag Wenn das Denken die Richtung ändert A1078570084
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Wir ändern uns - auch im Denken. Wolf Biermann hat dafür die knappste Formel gefunden: "Ich bin immer häufiger nicht mehr meiner Meinung." Dieses Staunen über sich selbst ist der Ausgangspunkt dieses Buches. Die Herausgeber Ulli Kulke und Reinhard Mohr versammeln zwölf Autorinnen und Autoren, fast alle geprägt von 68, linken Milieus oder der grünen Bewegung. Sie fragen sich, wie es dazu kam, dass sie heute nicht mehr von der Revolution träumen und nicht mehr an den Sozialismus glauben; dass sie den Staat weder verteufeln noch vergöttern; dass Marktwirtschaft, parlamentarische Demokratie und Rechtsstaat für sie zu den großen Errungenschaften zählen; und dass ihnen die Freiheit so wichtig ist, dass sie auf betreutes Denken und Sprechen gut verzichten können. Erzählt wird anschaulich und persönlich: von Irrtümern und Kurskorrekturen, von Widersprüchen, von komischen und bitteren Momenten. Denn kaum etwas ist schwerer, als sich von einem vertrauten Weltbild zu lösen, das zur geistigen und emotionalen Heimat geworden ist. Warum also tut man das? Gab es einen Moment, der alles drehte? Oder viele kleine Anstöße - in der Uni, im Beruf, im Privatleben? Vielleicht war es auch nur Rudi in der WG, der 1977 den Parmaschinken aus dem Kühlschrank nahm und billige Bierwurst zurücklegte: eine lächerlich-kleine, doch sprechende Ungerechtigkeit im selbstverwalteten Kollektiv. Wie hält man den Abschied von der alten Gruppe aus, den Verlust von Freunden? Glaubt man danach an gar nichts mehr - oder bildet sich heimlich eine neue Blase, in der Kritik an Ideologien selbst zur Ideologie wird? Über allem schwebt die Rede vom "Rechtsruck". Anders als in Frankreich, wo "la Gauche" und "la Droite" seit jeher zwei feste Größen sind, hat sich hierzulande in den letzten Jahren eine bequeme Gleichung eingebrannt: Wer nicht links oder wenigstens grün ist, gilt als rechts. Und wer rechts ist, steht schnell unter dem Verdacht, eigentlich rechtsradikal zu sein - also Nazi. Diese Abkürzung ersetzt kein Argument. Darauf antworten Ulrike Ackermann, Henryk M. Broder, Mathias Brodkorb, Monika Gruber, Antonia Grunenberg, Hubert Kleinert, Monika Maron, Harald Martenstein, Dieter Nuhr, Andreas Rebers, Samuel Schirmbeck und Peter Schneider mit ihren eigenen Geschichten: offen, konkret, widerspruchsbereit - und der Wirklichkeit zugewandt. Spannend wie ein Roman liest man, wie aus Erfahrungen Einsichten werden. Nicht als Bekenntnis, sondern als ehrliche Bilanz.
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Studien Verlag Der Iran A1001064762
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Dieser Band versteht sich als Einspruch gegen die indifferente Haltung großer Teile der europäischen Öffentlichkeit: gegenüber dem Terror gegen die iranische Bevölkerung und der Vernichtungsdrohung gegen Israel seitens der Teheraner Mullahs. Zum einen geht es um eine Analyse und Kritik der islamischen Diktatur im Iran. Zum anderen geht es um das Verhältnis Europas und insbesondere Deutschlands und Österreichs zu Teheran. Während sich die meisten aktuellen Publikationen zum Thema Iran auf das Atomprogramm konzentrieren, stellt der Band die Diskussion über das iranische Nuklearprogramm in den breiteren Kontext einer Analyse der iranischen Diktatur in Geschichte und Gegenwart. Das Verhalten Österreichs und Deutschlands gegenüber dem Iran wird vor dem Hintergrund der vergangenheitspolitischen Debatten in diesen Ländern diskutiert. Neben den Beiträgen von deutschen und österreichischen PolitikwissenschaftlerInnen und GesellschaftskritikerInnen finden sich mehrere Aufsätze von iranischen Oppositionellen. Der Band macht auch erstmals zwei Texte israelischer Autoren einem deutschsprachigen Publikum zugänglich. Ganz bewusst stehen dabei wissenschaftliche Analysen, Essays und Kommentare nebeneinander. Ergänzt werden diese durch die Dokumentation politischer Stellungnahmen zur iranischen Bedrohung durch prominente Autorinnen und Autoren wie Leon de Winter, Henryk M. Broder, Wolfgang Neugebauer, Benny Morris oder Beate Klarsfeld. Inhaltsverzeichnis Stephan Grigat/Simone Dinah Hartmann Kritik des Iran und praktische Intervention. Eine Vorbemerkung Leon de Winter Für Boykott und Regime Change! Ein Vorwort Henryk M. Broder Brahms in Teheran. Ein Geleitwort Stephan Grigat Die iranische Bedrohung. Über die Freunde der Mullah-Diktatur und den Existenzkampf des jüdischen Staates Die Politik der „Islamischen Republik“ Wahied Wahdat-Hagh Die Herrschaft des politischen Islam im Iran. Ein Überblick zu Struktur und Ideologie der khomeinistischen Diktatur Gerhard Scheit Der neue Vernichtungswahn und seine internationalen Voraussetzungen. Wodurch sich Ahmadinejads Islamische Republik von Hitlerdeutschland unterscheidet Yossi Melman Von den Nuklearambitionen des Schahs zur islamischen Bombe. Zur Geschichte des iranischen Atomprogramms und der Rolle der IAEO Yossi Klein Halevi/Michael B. Oren Israels Alptraum. Zur Rezeption der iranischen Gefahr im Staat der Shoahüberlebenden Fathiyeh Naghibzadeh Die göttliche Mission der Frau. Zu Geschichte und Struktur des Geschlechterverhältnisses im Gottesstaat Iran Alex Gruber Der Kampf gegen das „Freudenhaus der Bourgeoisie“. Zur Lage der Homosexuellen im Iran Florian Markl Der lange Arm der Mullahs. Iranischer Terror von Beirut bis Buenos Aires Thomas Uwer/Thomas von der Osten-Sacken Kalkül und Chaos. Der iranische Einfluss im Irak Nasrin Amirsedghi Von der Sehnsucht nach Arbeitermacht zur Ayatollahmacht. Anmerkungen zur Kollaboration der iranischen Linken mit dem Islam Der Iran und Europa Matthias Küntzel Friedlich in die Katastrophe. Deutschlands Rolle im Atomstreit mit dem Iran Thomas Becker Die Wiederkehr des Führers. Als der iranische Präsident die Deutschen für eine historische Mission begeistern wollte Stephan Grigat/Florian Ruttner/Farideh Azadieh Geschäft und Verbrechen. Ökonomische Kooperation mit dem Iran und die postnazistische Gesellschaft in Österreich Andreas Benl Delegierte Regression. Der europäische Kulturrelativismus: eine Form der Kollaboration mit dem Islamismus Justus Wertmüller Religion der Befreiung. Der politische Islam als Erweckungsbewegung Simone Dinah Hartmann Was tun mit den Europäern? Überlegungen zum Kampf gegen Antisemitismus, islamischen Terror und iranisches Nuklearprogramm Kazem Moussavi Europa, Israel und die iranische Opposition. Argumente gegen Appeasement und für ein notwendiges Bündnis Hiwa Bahrami Geschäftstüchtige Illusionen. Die iranischen Nationalitäten und die verfehlte europäische Politik Dokumentation Redebeiträge und Grußbotschaften von der Kundgebung „Keine Geschäf
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Nomos Bürgerliches Gesetzbuch: Rom-Verordnungen EuGüVO EuPartVO HUP EuErbVO A1070104134
Nomos Bürgerliches Gesetzbuch: Rom-Verordnungen EuGüVO EuPartVO HUP EuErbVO A1070104134
Der Kommentar von Hüßtege/Mansel ist das Referenzwerk für die deutsche Rechtspraxis: Er kommentiert im Detail die Verordnungen Rom I und II (vertragliche bzw. außervertragliche Schuldverhältnisse), Rom III (Ehescheidung und Trennung), das Haager Unterhaltsprotokoll, die EuErbVO und das deutsche Umsetzungsgesetz (IntErbRVG). Abgrenzungsfragen zu den in nationaler Kompetenz verbleibenden Rechtsgebieten werden verständlich beantwortet. Die Neuauflage 2024 bringt den Kommentar auf den neuesten Stand und berücksichtigt die jüngste Rechtsprechung sowie das aktuelle Schrifttum, insbesondere zu den Entwicklungen des europäischen Familien-, Familienverfahrens- und Erbrechts (Brüssel IIa- und IIb-VO). Wer vom NK-BGB Band 6 profitiert: Alle Rechtsanwender:innen aus Justiz und Anwaltschaft, Notariaten, Rechtspflege sowie der Wissenschaft, Behörden und Unternehmen, die sich mit dem internationalen Privatrecht beschäftigen. Herausgeber und Autoren sind die führenden Experten im europäischen Kollisionsrecht, ihre Stimme hat Gewicht: Dr. Rainer Hüßtege, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht München a.D. Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz-Peter Mansel, Universität zu Köln Prof. Dr. Ivo Bach, Georg-August-Universität Göttingen Dr. Felix Berner, Akad. Rat a.Z., Eberhard-Karls-Universität Tübingen Dr. Kai Bischoff, Dipl.-Kfm., LL.M. (NYU), Notar, Köln Prof. Dr. Peter-Andreas Brand, Rechtsanwalt, Berlin Prof. Dr. Christine Budzikiewicz, Philipps-Universität Marburg Dr. Alexander Bücken Notar, Eschweiler Prof. Dr. Florian Eichel, Universität Bern Prof. Dr. Matthias Fervers, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Prof. Dr. Martin Gebauer, Eberhard Karls Universität Tübingen, Richter, Oberlandesgericht Stuttgart Prof. Dr. Urs Peter Gruber, Johannes Gutenberg Universität Mainz Prof. Dr. Michael Grünberger, LL.M. (NYU), Bucerius Law School, Hamburg Prof. Dr. Oliver L. Knöfel, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder) Prof. Dr. Matthias Lehmann, D.E.A., LL.M., J.S.D., Universität Wien Prof. Dr. Stefan Leible, Universität Bayreuth Prof. Dr. Francis Limbach, Rechtsanwalt, Saarbrücken Prof. Dr. Dirk Looschelders, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Prof. Dr. Katharina Lugani, Universität Düsseldorf Prof. Dr. Robert Magnus, Universität Bayreuth Prof. Dr. Mark Makowsky, Universität Mannheim Dr. Carl Friedrich Nordmeier, Richter, Oberlandesgericht Frankfurt am Main Dr. Thomas von Plehwe, Rechtsanwalt beim BGH, Karlsruhe Prof. Dr. Lukas Rademacher, M.Jur. (Oxon.), Universität zu Kiel Prof. Dr. Robert Sieghörtner, LL.M. (Sydney), EMBA (Münster) Notar, Gräfenberg, Friedrich-Alexander Universtität Erlangen-Nürnberg Prof. Dr. Felipe Temming, LL.M., Leibniz Universität Hannover Prof. Dr. Matthias Weller, Mag. rer. publ., MAE, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
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