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GRIN Artenschutz im Sachunterricht der Grundschule. Das Thema Krokodile A1040950626
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Didaktik - Sachunterricht, Heimatkunde, Note: 1,7, Universität Paderborn (Fakultät für Naturwissenschaften), Veranstaltung: Wasser - Lebensräume und Lebensgemeinschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich möchte mich in dieser Arbeit auf den Lehrplan der Grundschule beziehen und eine "Brücke" zwischen dem äußerst interessanten und umfangreichen Themengebiet der Krokodile und seiner Relevanz im Sachunterricht der Grundschule "schlagen".Artenschutz wird zwar im Lehrplan für den Sachunterricht nicht ausdrücklich für den Schwerpunkt "Umwelt und Nachhaltigkeit" genannt, ist aber im Zusammenhang gesehen, ein wichtiger Bestandteil, um Umweltschutz in seiner Ganzheit zu erfassen. Um aber die Wichtigkeit von Artenschutz in diesem Kontext besser nachvollziehen zu können, ist es unabdinglich und essentiell wichtig, ein fundiertes und kindgerechtes Wissen über die Systematik der Krokodile aufzubauen, welches Teil des Bereiches "Natur und Leben" mit dem Schwerpunkt "Tiere, Pflanzen und Lebensräume" darstellt. Den Kindern soll vermittelt werden, wie wertvoll Krokodile für die Ökologie ihrer Lebensräume sind, wie sie leben, sich fortpflanzen und wie sie evolutionsbiologisch entstanden sind. In diesem Zusammenhang kann auch der von Kindern als sehr spannend ausgelegte Gegenstand "Dinosaurier" bearbeitet werden. Im weiteren Verlauf sollen didaktische Anstöße für den Sachunterricht gegeben werden, wie die Thematik vorteilhaft in die Prozesse des Lehrens und Lernens implementiert werden kann.Krokodile (Crocodylia; griechisch d , "Krokodil") gehören zur Klasse der Reptilien, sind eine Ordnung der amniotischen Landwirbeltiere und neben den Vögeln eines der beiden letzten noch rezenten Taxa der Archosaurier. Trotz ihrer großen äußeren Ähnlichkeit mit Echsen, sind die Krokodile eher näher mit den Vögeln auf anatomischer Ebene verwandt, da sie sich mit ihnen gewisse Körperfunktionen teilen. Hierzu zählt beispielsweise, dass Vögel und Krokodile einen länglichen äußeren Gehörgang und einen Muskelmagen besitzen. Des Weiteren sind bei beiden Ordnungen die Herzkammern voneinander vollständig getrennt. Auch im Nestbau und Brutverhalten herrschen einige Gemeinsamkeiten vor. Unter den rezenten Archosauriern weisen die Krokodile jedoch im Vergleich zu den Vögeln eine geringere Artenvielfalt auf (nicht mehr als 24 Arten, die sich auf acht Gattungen verteilen, sind bekannt), im Vergleich zu den Vögeln. Viele Krokodilarten sind durch hohe Bejagung sogar vom Aussterben bedroht. In diesem Aspekt liegt auch die Relevanz für die vorliegende Abhandlung. Umweltschutz und hiermit gleichkommend Artenschutz sind sehr aktuelle und allgegenwärtige Themen in unserer Gesellschaft.
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GRIN Die nordamerikanische Stadt - Merkmale, Probleme, Prozesse A1015656387
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Didaktik - Geowissenschaften / Geographie, Note: 1,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Institut für Geographie und Geologie), Veranstaltung: Ausgewählte Themen der Sek II, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die nordamerikanische Stadt ist ein komplexes System aus vielen dynamischen Prozessen und Problemen. Es soll im Folgenden versucht werden, einen allgemein und lebhaften Über-blick über Physiognomie und Prozesse dieses Stadttypen zu geben. Außerdem werden ver-schiedene Probleme erläutert, bspw. infrastrukturelle und fiskalische. Jedoch bestimmen die Menschen, die in ihr wohnen das Leben und letztendlich auch das Stadtbild. Somit ist es unabdingbar, einen gesellschaftlichen Einblick zu bekommen, speziell über Probleme wie Armut, sozialer Verfall und Viertelbildung (Ghettoisierung). In Anbetracht des Rahmens dieser Arbeit lässt sich vermuten, dass sich kein ausführliches, detailliertes Bild der nordamerikanischen Stadt zeichnen lässt. Es gibt zu viele Elemente, die sich gegenseitig beeinflussen, sowohl negative, als auch positive. Somit werden viele ver-schiedene Elemente skizziert, sodass ein Bild dieser Komplexität des Systems entsteht. Es handelt sich in der vorliegenden Arbeit um eine Referatsverschriftlichung im Rahmen des fachdidaktischen Hauptseminars "Ausgewählte Themen der Sek. II", geleitet von Frau Dr. Karin Richter. Das bedeutet, dass nicht nur der fachliche Teil wichtig ist, sondern ebenso der didaktische. Darum findet sich im Anhang ein Stundenentwurf für eine 13. Klasse für 90 Mi-nuten mit allen Unterrichtsmaterialien. In diesem wird ebenso versucht, die Komplexität einer Stadt (New York) in den Vordergrund zu stellen, um einen gedanklichen Brückenbau in viele Großstädte der USA zu schlagen, d.h. es soll erkannt werden, dass viele dieser Eigen-schaften in anderen US-amerikanischen Städten und nicht nur New York vorherrschen ohne dass man jede Stadt einzeln behandelt. "New York - Metropole mit Kontrasten" lautet das Stundenthema. Im Grunde ist es ein flexibel einsetzbares Stundenthema, dass jedoch wohl am besten im Rahmen der Behandlung der USA passt: "Die USA in der Weltwirtschaft". Be-vor man die kontinentale und wirtschaftliche Rolle der USA behandelt, bietet sich ein Blick in das Leben einer nordamerikanischen Stadt an, auf dessen Erkenntniswert man gegebenfalls Städte anderer Regionen der Erde in folgenden Stunden vergleichen kann. Im Wesentlichen sollen die Schüler in einem Gruppenpuzzle (spezielle Form der Gruppenarbeit) die verschie-denen Prozesse und Probleme der nordamerikanischen Stadt erläutern.
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GRIN Leistungsbestimmende Faktoren im Judo A1005003947
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Gesundheit - Sport - Sportarten: Theorie und Praxis, Note: 1,3, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Veranstaltung: Spezialkurs VI Judo, Sprache: Deutsch, Abstract: Judo ist eine Kampfsportart, die um 1880 von Jigoro KANO in Japan aus dem Ju-Jitsu entwi-ckelt und 1882 offiziell eingeführt wurde. KANO legte bei der Entwicklung des Judo Wert auf die geistige und moralische Erziehung des Menschen und nicht auf das Ziel der Kampfunfä-higkeit bzw. des Todes des Gegners. Demzufolge entfernte er aus dem alten Selbstverteidi-gungssystem Ju-Jitsu alle gefährlichen Techniken wie Schläge und Tritte. Mit der Lehre vom Judo verfolgte KANO die Absicht, zur Befolgung zweier Grundsätze zu erziehen. Der erste war der "Grundsatz des möglichst wirksamen Gebrauchs von Geist und Körper" (KANO 1981, 174f.), der sich u.a. im Siegen durch Nachgeben verwirklichen lässt. Das zweite Axiom wurde von KANO (1981, 182) als das "Prinzip der allgemeinen Wohlfahrt und des Glücks" bezeichnet. [...]Auch deshalb bedeutet Judo so viel wie "Weg der Sanftheit, des Nachgebens", der durch die Beachtung der zugrundeliegenden sich gegenseitig bedingenden und ergänzenden technischen und moralischen Prinzipien erfolgreich beschritten wird. Der Kampfsport Judo gehört zu den situativen Sportarten und basiert sowohl auf der physi-schen als auch der psychischen sportlichen Leistung. Der Judoka muss nicht nur viele Wurf-techniken beherrschen, er sollte diese ebenfalls unter Wettkampfbedingungen, das heißt gegen den Widerstand eines anderen, anwenden können. Aufgrund dieser Aspekte findet auch im Judo SCHNABELs (1993) Gliederung der Leistung in drei Strukturebenen Anwendung: die komplexe sportliche Leistung ist determiniert durch die Wettkampfstruktur, die Leistungsfä-higkeit und das Training (vgl. Abbildung 1).Im Wettkampf entstehen viele Situationen und Möglichkeiten, um Judotechniken für eine erfolgreiche Kampfführung im Stand und am Boden anzuwenden. Es gibt aber ebenso viele Gelegenheiten für den Gegner, den Kontrahenten mittels dieser Techniken zu besiegen. Das bedeutet, dass der Judoka nicht nur viele Angriffs- und Verteidigungsaktionen kennen, son-dern auch unter Druck können muss (vgl. LEHMANN & MÜLLER-DECK 1987). Es gibt nur wenige Sportarten, bei denen eine so allseitige Ausbildung wie im Judo notwendig ist. Voraussetzungen sind Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Nervenstärke. Um all das zu erlangen, ist ein sehr vielseitiges Training nötig. [...]
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GRIN Die Rolle der Muse im Künstlerfilm - Analysiert an Hand der Filme "Girl with a Pearl Earring", "La Belle Noiseuse" und "Camille Claudel" A1006274734
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Filmwissenschaft), Veranstaltung: Künstlerfilme, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Wunsch des Künstlers nach einer Muse, die ihn durch ihr Wesen inspiriert und zu neuen Werken animiert, ist so alt wie die Kunst selbst. Seit Jahrhunderten suchen Künstler nach der "idealen" Frau, die Schönheit und Natürlichkeit in sich vereint. Nicht nur in der Bildenden Kunst selbst, sondern auch in Literatur und Filmkunst ist das Motiv der Inspirationskraft schenkenden Muse sehr beliebt. Die vorliegende Hausarbeit setzt sich mit der Rolle der Muse im Künstlerfilm und ihrer Beziehung zum Künstler auseinander. Der einleitende Teil der Arbeit erläutert zunächst den Ursprung des antiken Mythos der Muse. Als Quelle diente dabei vor allem die Theogonie des griechischen Dichters Hesiod, der sich als einer der ersten mit dem Thema beschäftigte und den neun Musen Namen gab. Um den Bogen zur Gegenwart zu schlagen, wird anschließend auf real existierende Personen eingegangen, die im Laufe der Jahrhunderte durch ihr Wesen einen Künstler in seinem Werk beeinflusst haben und die bis heute im kollektiven Gedächtnis verankert sind. Da Männer als Inspirationsquelle in der einschlägigen Forschung wenig Beachtung finden, wird in diesem Zusammenhang lediglich auf Frauen eingegangen, angefangen von Madonna Laura für den Renaissance-Dichter Petrarca bis hin zu Picassos Geliebter Dora Maar. Der Hauptteil der Arbeit behandelt die Rolle der Muse im Künstlerfilm. An Hand von Girl with a Pearl Earring (Das Mädchen mit dem Perlenohrring), La Belle Noiseuse (Die schöne Querulantin) und Camille Claudel, in denen die Beziehung zwischen Künstler und Modell auf sehr unterschiedliche Weise umgesetzt wird, soll der Frage nachgegangen werden, wie das Medium Film mit dem uralten Motiv der Muse umgeht. Wie wird die Figur der Muse eingeführt? Wodurch zeichnet sich die Beziehung zwischen Künstler und Muse aus? Wie wird das besondere Verhältnis vom direktem Umfeld wahrgenommen? Die vorliegende Arbeit wird versuchen, auf diese Fragen Antworten zu finden. Ein wichtiger Punkt bei der Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Muse ist zudem, wie die Künstlerfilme die betreffenden Frauen inszenieren. Werden sie lediglich in Bezug auf den Künstler eingeführt oder gesteht man ihnen eine individuelle Persönlichkeit zu? Da eine Muse allein aus ihrer Funktion heraus als Objekt des Künstlers fungiert, ist es wichtig zu untersuchen, inwiefern die analysierten Filme sie als solches darstellen.
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GRIN Long Short-Term Memory Networks bei der Renditeprognose. Inwiefern lassen sich die Ergebnisse von Fischer/Krauss (2017) replizieren und nachvollziehen? A1059271772
Projektarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1,7, Universität Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit erklärt die wichtigsten Entwicklungsschritte von einfachen neuronalen Netzen bis hin zu den LSTM Netzwerken und arbeitet Vor- und Nachteile heraus. Im zweiten Teil der Arbeit werden die Ergebnisse des Papiers von Fischer/Krauss (2017) kritisch gewürdigt. Die Resultate in dieser Untersuchung weichen zum Teil deutlich von denen des Fischer/Krauss Papieres ab.In dieser Arbeit werden selektiv die Zeiträume der Jahre 1994, 2001, 2008 und 2015 untersucht. Lediglich in den untersuchten Jahren 1994 und 2001 konnte gegenüber dem S&P500 eine signifikante Outperformance durch das LSTM-Networks, mit durchschnittlich täglichen Renditen von 0,022 respektive 0,0074 festgestellt werden. Eine allgemeingültige Prognosefähigkeit des Modells oder eine Überlegenheit zu etwaigen BenchmarkModellen lässt sicher allerdings nicht darstellen. Das gewählte Benchmark-Modell, die logistische Regression, liefert in 1994 ähnlich gute Ergebnisse wie das LSTM. Da die Daten und Methoden denen von Fischer/Krauss (2017) folgen, gilt es eine Erklärung der differenten Resultate zu finden.Machine Learning ist seit den 90er Jahren ein verbreitetes Thema der Finanzwissenschaft und Informatik. Mit der neuen Big Data Welle kommt das mittlerweile in die Jahre gekommene Wissenschaftsgebiet wieder in den Fokus der Wissenschaft. Die Gründe liegen auf der Hand. Gerade die besseren Rechenkapazitäten und größeren Mengen an öffentlich zugänglichen Kapitalmarktdaten gestatten es, Machine Learning erneut auf den Prüfstand zu stellen. Dies führte zu einer erneuten Prominenz des Forschungsgebietes, des Deep Learning.Das Papier von den Autoren Fischer/Krauss (2017) zum Thema Aktienmarktprognose mittels neuronaler Netze sorgte aufgrund ihrer Ergebnisse für Aufsehen. Die Autoren nutzen in ihrer Arbeit zur Prognose von Aktienmarktrenditen insbesondere Long Short-Term Memory Netzwerke (LSTM-Networks). Diese zählen zu den fortgeschrittensten Methoden in Bereich des Machine Learning. In dem Papier schaffen sie es ausschließlich mittels vergangener Renditen, den Benchmark-Index S&P500 mehr als deutlich zu schlagen. Diese Ergebnisse stehen im Konflikt mit der von Eugene Fama entwickelten Effizienz-Markt-Hypothese, als das sich aus vergangen Kursdaten keine nützlichen Informationen für die Zukunft ableiten lassen.
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GRIN To catch an audience - Von der Kunst ein Publikum zu fesseln A1007252606
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Universität Siegen, Veranstaltung: Einführung in den Medienstudiengang, Sprache: Deutsch, Abstract: Alfred Hitchcock ist als 'Meister des Suspense' in die Filmgeschichte eingegangen, eine Bezeichnung, die sich zu seiner Zeit zu einem eigenen Genre entwickelte. Die meisten Kritiker scheuen jedoch eine Definition des Begriffs Suspense; häufig wird er lediglich mit 'Spannung' gleichgesetzt. Das dem nicht so ist, wird in dieser Arbeit dargestellt und am Beispiel von Rope (1948), einem Film, der sich nicht in den Kanon der hitchcockschen Klassiker einreiht, näher erläutert. Es wird sich herausstellen, dass die Kunst, ein Publikum zu fesseln, eine Vielzahl von Voraussetzungen bedarf, welche erst durch ihre Kombination den Zuschauer in ihren Bann schlagen. André Bazin äußerte sich 1954 sehr treffend und einfach zum Stil Hitchcocks, indem er Suspense mit einem schweren Stahlblock vergleicht, der auf glattem Gefälle langsam zu rutschen beginnt. Mittels durchdachter Regiearbeit erziele der Regisseur eine Bedrohlichkeit, eine unruhige Erwartungshaltung die so eindrücklich ist, dass aus einfachem Interesse an der Handlung automatisch Angst wird. Mit der Metapher des Stahlblocks verdeutlicht Bazin die Eigenart des Suspense: Die Folgen der Handlung sind vorhersehbar. Für den Zuschauer bedeutet dies: Irgendetwas ist geschehen, das die alltägliche Welt ins Wanken gebracht hat. Der Zuschauer erlebt auf der Leinwand einen moralischen Konflikt - "eine Störung des Gleichgewichts" (Fischer 1979, 3) - dessen Resultat abzusehen ist und den er auf sich selbst überträgt. Die Alltäglichkeit führt Hitchcock dem Publikum sehr bald im Film vor Augen, um früh sein Interesse zu wecken, indem er es beispielsweise in Rear Window (1954) in beliebige Fenster eines Hochhauses blicken lässt, Bodega Bay in The Birds (1963) als kleinen Allerweltsort vorstellt oder Marion und Sam in Psycho (1960) anfangs als mittelloses Paar ausgibt. Seine Protagonisten stellt er beinahe immer zunächst als durchschnittliche Bürger dar. Der Zuschauer unternimmt eine "Exkursion in die Intimsphäre seiner Nachbarn" (Gerold 1984, 64). Nicht selten offenbaren sich diese dann jedoch als Diebe (To Catch a Thief, 1954) oder Mörder (Dial M for Murder, 1954), deren 'Absonderlichkeiten' dem Zuschauer aber erst bewusst werden, wenn es zu spät ist, nämlich dann, wenn er in das Geschehen involviert ist....
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GRIN Können Formate wie "Die Super Nanny" den Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder hilfreich sein? A1014315126
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 2,0, Universität Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: "Die Tabuisierung und Marginalisierung von Themen, die konfliktfähig sind, verläuft über Techniken der Desymbolisierung, des Unbewusstmachens." (Prokop/Jansen 2006). Daher benutzten wir die Methode der psychoanalytischen Kulturanalyse (Tiefenherme-neutik). Wir versuchten die neuen Inszenierungen zu beschreiben (vgl. Prokop/Jansen 2006). Die tiefenhermeneutische Medienanalyse in Form eines Wahrnehmungsproto-kolls, das die Wirkung der Wahrnehmung von jedem einzelnen wiedergab, half uns, unseren inneren Erlebnisstrom (Assoziationen, Emotionen, Gedanken) zunächst einmal festzuhalten (vgl. Prokop/Jansen 2006). In den von der Super Nanny besuchten Famili-en herrschte häufig Chaos, Hektik und Gewalt. Die Hintergrundmusik und das Schreien der Kinder und der Mutter verstärkten die Anspannung und Wut nur noch. Die Mutter wurde negativ wahrgenommen. Es herrschte kein körperlicher Kontakt zwischen Mutter und Kindern. Die Kinder sollten nur ständig etwas tun. Taten sie es nicht, setzte sich die Mutter nur noch mit Schlägen durch. Die Nanny hielt per Funk Kontakt zur Mutter und gab ihr Tipps. Dennoch scheint es, dass der Lerneffekt der Mutter, sofern es ihn gab, äußerst gering war. Die autoritäre Beratung fand in Form eines Frontalunterrichts statt, der wenig lehrreich für die Mutter war. Am Ende der Sendung verabschiedeten sich alle herzlich von der Super Nanny, Katja Saalfrank. Es war ein harmonisches Ende mit einer Dramaturgie aus Chaos und Harmonie. Die Harmonie setzt sich allerdings im Zuschauer nicht um.Bei der Verarbeitung des Angebots bleibt den Rezipienten/innen nun die Frage, ob Formate wie "Die Super Nanny" den Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder überhaupt hilfreich sein können. Dieser Frage werde ich im Folgenden nachgehen.Die Erziehung von Kindern ist in den letzten Jahrzehnten zu einem immer schwierige-ren Thema geworden. Viele Eltern sind verunsichert darüber, was in der Erziehung wichtig ist und wie sie dies am Besten erreichen können. An das elterliche Erziehungs-verhalten sind somit die Ansprüche und Erwartungen deutlich gestiegen. Die Erziehung von Heranwachsenden erfordert heutzutage mehr Fähigkeiten als früher. Eltern müssen beispielsweise die Fähigkeit mitbringen, sich ohne eindeutige Rezepte auf unterschied-lichste Erziehungssituationen offen einzulassen (vgl. Keupp 1997).
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GRIN Die "Holländische Krankheit" am Beispiel Aserbaidschans A1015113497
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 1,0, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Gesellschaft spielen Rohstoffe wie Erdöl und Erdgas eine enorm wichtige Rolle. Die drastisch gestiegenen Benzinpreise waren wochenlang Gegenstand einer öffentlichen Diskussion. Gasstreitigkeiten zwischen Russland und der Ukraine sowie der Bau der Baku-Tbilisi-Ceyhan-Pipeline sind längst Probleme, die politisch mehrere Staaten erheblich tangieren. Die Rohstoffknappheit bringt die Fragen nach der Zukunft der Atomkraft und alternativen Methoden der Energiegewinnung auf die Tagesordnung und lässt düstere Szenarien bezüglich der Entwicklung unseres Planeten entstehen. Das sind nur wenige Beispiele für die extrem hohe Bedeutung der Rohstoffe, vor allem des Erdöls, für die Politik.Gerade in solchen Zeiten könnte man meinen, dass das Rohstoffreichtum die wirtschaftliche Stärke und den Wohlstand des Landes garantieren sowie die politische Stabilität gewährleisten sollte. Doch wenn man das Wirtschaftswachstum der ölexportierenden Länder in den letzten zwanzig Jahren betrachtet, stellt man fest, dass nur wenige von ihnen aus ihrem Ressourcenreichtum Profit schlagen konnten. Die Wachstumsraten sind oft kleiner, als bei den Staaten die kein Öl exportieren, manchmal sogar negativ. In vielen dieser Staaten ist die Ölbranche die einzige, die entwickelt ist, während andere stagnieren und grundlegende Waren importiert werden müssen. Ein Großteil der Ölexportländer leidet an Inflation und Korruption, viele dieser Länder haben eine autoritäre Regierung und der Lebensstandard der Menschen ist erstaunlich niedrig. Doch was sind die Gründe für eine solch paradoxe Entwicklung?In diesem Zusammenhang sprechen die Wissenschaftler oft vom Fluch der Ressourcen. Konkrete Gründe dafür können die falsche Zielsetzung bei Investitionen und Staatsausgaben, die mangelhafte Regierungsqualität oder rent seeking sein. In dieser Hausarbeit wird aber die wohl wichtigste Ursache für den Fluch der Ressourcen erläutert, nämlich die so genannte Holländische Krankheit (Dutch Disease).Ein aktuelles Beispiel für ein von der Holländischen Krankheit betroffenes Land ist Aserbaidschan. Aserbaidschan und das Kaspische Meer galten Mitte der 90er Jahre als das letzte unerschlossene Erdölgebiet. Das hohe Interesse der Industrieländer sowie Investitionen waren die Folge. Trotz großer Erdölvorkommen und guter Beziehungen sowohl zu der Russländischen Föderation als auch zur EU und zu den USA ist Aserbaidschan komplett vom Öl abhängig.
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GRIN Entweder ihr seid auf unserer Seite oder ihr seid Kriegsverbrecher A1006639037
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Region: USA, Note: 2,0, Universität Leipzig (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Die Arbeit internationaler Organisationen, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieses provozierende Zitat soll als Titel dieser Hausarbeit fungieren, da es erstaunlich gut zum außenpolitischen Handeln der USA gegenüber anderen Nationen, vor allem aber auch gegenüber den internationalen Organisationen und Institutionen passt und bereits jetzt zeigt, welches Paradigma verfolgt wird und worauf diese Arbeit hinaus will. In der Betrachtung dieser Handlungsweise und des oftmals rücksichtslosen weltpolitischen Auftretens spielt vor allem auch der Neorealismus als wichtigste Spielart realistischer Theorien eine bedeutende Rolle, da dieser seit seinem Durchbruch Ende der 1970er und am Anfang der 1980er Jahre, bis heute die Internationalen Beziehungen bestimmt und seine strukturelle Betrachtungsweise des Weltsystems die Plausibelste darstellte. Neorealistisch betrachtet ist ein bipolares Weltsystem, also eines mit 2 Supermächten, das stabilste, da die Machtverhältnisse sehr übersichtlich gestaltet seien und letzten Endes sich alles hin zu einem Machtgleichgewicht bewegen würde. Welche Bedeutung diese Sichtweise im Rückblick auf die vergangenen 15 bis 20 Jahre hat und als wie wahr sie sich doch erwies, zeigt sich, wenn sie, aus welchen Gründen auch immer, keine Anwendung mehr findet und sich das System grundlegend ändert. Dies aufzuzeigen wird hier mein Ziel sein, speziell natürlich mit der Betrachtung, ob und wenn ja, auf welche Art und Weise, vom nun einzig weiterhin bestehenden Welthegemon internationales Recht, Abkommen und vor allem internationale Organisationen umgangen, übergangen und in letzter Konsequenz vielleicht gänzlich in die Unbedeutsamkeit gestürzt werden. In der bipolaren Auseinandersetzung nach dem Zweiten Weltkrieg findet das neorealistische Theoriegebilde seine empirische Bestätigung, und die USA waren auf ihre Bündnispartner angewiesen und es kam zu sehr vielen, zumeist von den USA selbst forcierten, Gründungen internationaler Organisationen, welche bis heute Bestand haben. Die sich entwickelnde Allianz wurde durch ihre äußere Bedrohung zusammengehalten, erlitt jedoch nach 1989 einen schweren Schlag, als nämlich das bipolare System, durch das Ausscheiden der Sowjetunion, zu einem unipolaren System wurde. Da anarchische Systeme, gemäß dem Neorealismus, zum Ausgleich von Machtdifferenzialen drängen, sei dieser Status jedoch nicht lange zu halten. [...]
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GRIN Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar (1739-1807) A1019932140
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1-2, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Joachim BERGER beschreibt Anna Amalia in seinem Epilog als eine von vielen Herzoginnen im Alten Reich des 18. Jahrhunderts, ihre Leistungen seien nicht "bedeutsamer" als die einer anderen Herzogin - das dynastische Denken der Herzogin bleibt uns fremd . Er bezeichnet sie als eine in allen ihren Facetten faszinierende Standesperson aus der Spätphase des Ancien Régime . BERGER ist in diesem Punkt uneingeschränkt zuzustimmen, denn der Braunschweiger Herzogin gelang es, sich durch ihre Hochzeit mit Ernst August II. Constantin im Jahr 1756, aber auch durch ihre eigene vormundschaftliche Regentschaft im Herzogtum Sachsen-Weimar zu etablieren und zu repräsentieren.Anna Amalia erhielt in ihrer Jugend eine fundierte Ausbildung zu einer Fürstentochter und wurde auf ihre zukünftigen Aufgaben am Hof vorbereitet: "Meine Erziehung zielte auf nichts weniger, als mich zu eine(r) Regentin zu bilden. Sie war, wie alle Fürstenkinder erzogen werden. [...]" .Als ihr Ehemann Ernst August II. Constantin bereits zwei Jahre nach der Hochzeit starb, musste Anna Amalia nun die vormundschaftliche Regentschaft für ihren minderjährigen Sohn Carl August übernehmen und die Regierungsgeschäfte führen. Bereits nach ihrer Hochzeit hatte Anna Amalia den Titel "regierende Herzogin" erhalten, aber bis zum Tod des Herzogs keinen politischen Einfluss gehabt. Nun wurde von der Regentin die "Bildung eines ideell und administrativ einheitlichen Staatswesens" erwartet. Das Testament Ernst August II. Constantins legte fest, dass die Herzogin bezüglich des Weimarer Staates zu bewahren und zu konsolidieren hatte . Doch Anna Amalia fühlte sich zunächst überfordert mit der alleinigen Regentschaft: "Die schnellen Veränderungen, welche Schlag auf Schlag kamen, machten einen solchen Tumult in meiner Seele, dass ich nicht zu mir selber komen konnte. [...] Ich fühlte meine Untüchtigkeit, und dennoch musste ich alles in mir selber finden. Wenn man die Gefahr vor Augen sieht oder der Mensch viele leiden hat, so nimmt er seine Zuflucht zum Gebeht. [...] In denen Jahren, wo sonst alles blühtet, war bei mir nur Nebel und Finsternis." . Die Regentin erhielt daraufhin durch den braunschweigischen Vizekanzler Georg Septimus von Praun indirekte Unterstützung von ihrem Vater Karl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel.
3 - 5 Tagen
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GRIN Tischtennis als Bereicherung des Schulsports A1033607029
Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Didaktik - Sport, Sportpädagogik, Note: 1, Pädagogische Hochschule Weingarten, Sprache: Deutsch, Abstract: Im 1. Teil meiner Arbeit werde ich das Sportspiel Tischtennis analysieren. Dabei werde ich kurz die Geschichte, verschiedene Bereiche, Ausrüstung und Regeln, physische und psychische Merkmale sowie die konditionellen und koordinativen Fähigkeiten und zum Schluss einige Techniken des Tischtennissports umreißen. Außerdem möchte ich schon eine Bewertung andeuten, warum Tischtennis für Schüler interessant ist.Im folgenden Kapitel 2 geht es um das Tischtennis im Schulsport. Ich gehe der Frage nach, warum Tischtennis in der Schule selten gespielt wird. Mit Bezug zum Bildungsplan der Hauptschule/Werkrealschule werde ich die lohnende Praxis des Tischtennisspiels in der Schule hinsichtlich den Zielen des Schulsports klären. Hierbei geht es nicht zuletzt auch um eine didaktische Begründung.Im 3. Teil der Hausarbeit gehe ich auf verschiedene Spieltheorien ein. Die unterschiedlichen Konzeptionen der Spieleinführung beziehe ich auf den Tischtennissport und lege somit die Grundlage für meine Lehreinheit in Kapitel 4.Im 4. Kapitel beschreibe ich eine von mir durchgeführte Unterrichtseinheit in der Sekundarstufe I (Klasse 6 - Jungen). Neben einem kurzen organisatorischen Teil sowie didaktisch-methodischen Abschnitten, wird Tischtennis als Sportart in der Schule hinsichtlich des Vorhandkonter- und Vorhandtopspinschlags geprüft, und in einem fünften Kapitel evaluiert. Die Evaluation wird neben diesen 2 Schlägen auch noch weitere Kriterien beinhalten.
3 - 5 Tagen
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GRIN Psycho- und Soziodynamik im Spitzensport A1004906286
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Der Sportler trainiert, investiert weite Teile seines Lebens für den Erfolg und stellt sich endlich mit seinen Leistungen ins Rampenlicht. Doch plötzlich stehen nicht nur seine Muskeln und Fähigkeiten im Rampenlichtsondern auch seine Persönlichkeit, sein Privatleben und sogar sein Umgang mit der intensiven Beleuchtung wird beleuchtet. Ein Ereignis dort oder ein kleiner Zufall da, und er wird plötzlich noch bekannter und enteilt in dieser Disziplin seinen Kollegen. Ein neuer Star ist geboren. Ein Liebling der Massen. Der Versuch einer Begründung für plötzlich zuströmende Sympathien würde wohl auch die Ausnahmeathleten vor einige Rätsel stellen. Eine Liste von hilfreichen Eigenschaften ließe sich schon erstellen, in dieser würden vielleicht Mut, Fleiß, Talent und viele andere mehr auftauchen, jedoch wäre diese Liste von Zutaten, ohne Mengenangabe und auch ohne Gewähr gegenüber der Vollständigkeit, ein nur ungenaues Rezept. Moderne Helden haben ihre Vorgänger im Wandel der Zeit abgelöst und ein wachsender Anteil unserer heutigen Idole kommt aus dem Bereich des Spitzensports. So waren es zum großen Teil egoistische Antriebe, die die vorliegende Arbeit entstehen ließen, um meinen, bei dieser Thematik stets hochschnellenden Puls, wenigstens um ein paar Schläge reduzieren zu können.
3 - 5 Tagen
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GRIN Auswirkung der Einführung der mechanischen Uhr im Mittelalter A1013638094
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik und Völker, Note: 1,7, Technische Universität Darmstadt (Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Weil ich in der Nähe eines Glockenturms meine Kindheit verbrachte, war mir das stündliche Geläut bestens vertraut so vertraut, dass es im Alltag von mir überhört wurde. Die Uhr am Kirchturm schlägt, weil sie die Zeit angibt. Vor allem für Leute die nicht sehen können sei das wichtig erklärte mir jemand. Einleuchtend vorerst. Irgendwann später hörte ich auch, dass die Menschen früher noch keine eigene Uhr hatten und die Kirchenuhr, um die Zeit zu wissen, umso wichtiger war. Ohne hätte natürlich keiner irgendeinen Termin einhalten können. Jahre später stolperte die Erkenntnis über mich, dass an anderen Stellen, z.B. in anderen Ländern, gar keine Kirchtürme stehen. Und auch dort leben, lieben und tun die Menschen Dinge zu vereinbarten Zeitpunkten. Und eigentlich hört doch auch bei uns keiner mehr wirklich hin, wenn die Uhr schlägt. Wir haben unsere Uhr am Handgelenk. Als Student begann ich mich mehr dafür zu interessieren: Wann und wieso war es irgendwann zum ersten Mal der Fall, dass ein Jeder auf das Schlagen der Uhr gehört hat und sofort wusste, was dieses bedeutet? Wieso achteten die Menschen überhaupt auf so etwas wie den Glockenschlag war er denn mehr als ein abstraktes Symbol? Was bedingte unser heutiges Temporalsystem, die Art und Weise wie wir mit Zeit umgehen?
3 - 5 Tagen
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GRIN Das Konzept der Autonomie der Vernunft in der "Philosophie der Aufklärung" von Ernst Cassirer A1059155709
Masterarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1.65, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Ernst Cassirers Philosophie der Aufklärung (PA) (1932) hat für den größten Teil des zwanzigsten Jahrhunderts einen ausgedehnten und tiefen Einfluss auf die akademische Literatur bezüglich der Aufklärung gehabt. In PA zielte Cassirer darauf ab, die Aufklärung in ihrem "bestimmenden Prinzip" zu verstehen. Dieses bestehe in der Behauptung der Autonomie der Vernunft und verwendete die Aufklärung gegen die Vormundschaft der positiven Religion.Zum großen Teil als Reaktion auf die postmoderne Kritik, gab es in den letzten Jahren in der Literatur ein starkes "Aufklärungs-Revival", das unser Bild dieser zentralen Epoche radikal verändert hat. In diesem Rahmen argumentieren manche Autoren, dass Cassirers Perspektive angesichts der Aufklärung zu "naiv" oder sogar "überholt" sei. In dieser Masterarbeit schlage ich vor, zunächst zu erforschen, worin diese Autonomie der Vernunft besteht, welche Cassirer als differentia specifica der Aufklärung gegenüber anderen Epochen postuliert und welche diese ganze Strömung artikuliert. Zweitens soll die Kritik am Werk Cassirers und ihr Wahrheitsgehalt genauer geprüft werden. Um dieses Projekt durchführbar zu machen, werde ich mich insbesondere auf Jonathan Israels Darstellung der Aufklärung konzentrieren und seine Idee, der zufolge es zwei unversöhnliche Aufklärungen gegeben habe, eine Konzeption, welche Cassirer selbst gänzlich fremd war.
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GRIN Ostrock in der DDR. Zwischen Verbot und Legalisierung A1068430912
Examensarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte, Note: 2,0, Universität Stuttgart, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema der Examensarbeit befasst sich mit Ostrock in der DDR, dabei wird sich mit dessen Entwicklung und den Problematiken näher auseinandergesetzt. Um dies darzustellen, muss im Vorfeld darüber informiert werden, welche Geschichte das Deutsche Reich nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zu seiner Trennung durchlebte. Deshalb ist es wichtig, einen kurzen Abriss darüber zu geben, welche Ursachen dazu führten, dass Deutschland geteilt wurde und welche Auswirkungen deren Entscheidungen schließlich auf die Bevölkerung, Politik oder Kultur hatten. So kann später der Verlauf der Musikbranche in beiden Teilen Deutschlands hinreichend dargestellt werden. Angeschnitten werden soll in diesem Zusammenhang auch, was die Deutschen als Volk verband und warum man sie als Volk nie vollständig entzweien konnte. Des Weiteren wird dargestellt, welches politische Programm beide Staaten nach der Trennung verfolgten, da dieses einen wichtigen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung in Ost und West ausübte. In dieser Ausarbeitung soll dann der Bereich Musik aus dem Themengebiet Kultur herausgegriffen werden. Ein Schwerpunkt wird dabei auf die Rockmusik gelegt, da diese zwischen den 50-er Jahren und dem Fall der Mauer eine völlig neue Stilrichtung in der Musikgeschichte begründete, welche anfangs einherging mit einem intensiven Aufruhr der älteren Bevölkerung und Verboten seitens der Regierung. Aus diesem Grund werden die Entwicklungen und deren Einflüsse durch benachbarte Staaten überblicksartig für beide Teile Deutschlands vorgestellt. Dabei wird unter anderem zu untersuchen sein, welche Unterschiede in Ost und West zu verzeichnen waren und wie die führenden Politiker im eigenen Land mit der kulturellen Veränderung umgingen. Ebenso soll durch Interviews analysiert werden, welche Erfahrungen die Bevölkerung selbst mit der neuen Musikrichtung machte. In diesem Zusammenhang ist es allerdings extrem wichtig, auch andere Stile wie den Schlager, den Jazz oder die Klassik mit einzubeziehen, um einen Gesamtüberblick über die gehörte Musik zur damaligen Zeit zu erhalten und diese der Rockmusik gegenüberstellen zu können. Bekannt ist, dass in der DDR Künstler oftmals mit Zensur, Verboten, zwanghafter Ausreise oder sogar Haft konfrontiert waren. Inwiefern diese Maßnahmen nun auch die Musikbranche tangierte und welche Unterscheidungen man machte, wird Hauptgegenstand dieser Arbeit sein.
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Gruner + Jahr GEO Epoche / GEO Epoche 57/2012 - Deutschland unter dem Hakenkreuz Teil 1 (1933-1936) A1018292538
Deutschland unter dem Hakenkreuz Teil 1 1933 - 1936 Deutschland, Anfang 1933: ein Land in Agonie. Eine Wirtschaftskrise hat Millionen Menschen ins Elend gestürzt, die regierenden Parteien verschärfen die Not, Krawalle auf den Straßen häufen sich. Und so sehen viele Bürger in dem rechtsradikalen Vorsitzenden der NSDAP einen Heilsbringer: Adolf Hitler, so glauben sie, werde die Nation in eine bessere Zukunft führen. Am 30. Januar 1933 wird Hitler zum Reichskanzler ernannt - und binnen weniger Monate gelingt es seiner Regierung, jede Opposition auszuschalten, das Parlament zu entmachten, Parteien wie Gewerkschaften zu zerschlagen und eine Diktatur zu errichten. Widerstand regt sich kaum. Denn die Deutschen sind der Demokratie müde. Nach den Wirren der Weimarer Republik träumen viele Bürger von Ordnung und Ruhe; so groß ist dieses Bedürfnis, dass die meisten sich fügen und schweigen, sogar als Geheimpolizisten ihre Nachbarn abholen und in Konzentrationslager verschleppen, als SA-Schläger die Geschäfte ihrer jüdischen Mitbürger belagern. GEO EPOCHE zeichnet die Jahre zwischen 1933 und 1936 nach, in denen das NS-Regime seine Macht festigt. Beschreibt, wie die ersten Konzentrationslager errichtet werden und die Gestapo aufgebaut wird. Rekonstruiert, wie Hitler sich seiner letzten Rivalen durch eine reichsweite Mordaktion entledigt. Erzählt von den "Nürnberger Gesetzen", der Entrechtung der Juden sowie der Umerziehung eines ganzen Volkes - und lässt jene zu Wort kommen, die ins Exil gehen, weil ihnen Deutschland keine Heimat mehr ist. Den Weg der NS-Diktatur in den Krieg - von 1937 bis zum letzten Sommer im Frieden 1939 - wird im zweiten Teil der Doppelausgabe beschrieben, der im Dezember erscheint.
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GRIN Regionale Identität im Fußball am Beispiel des FC Liverpool A1018313941
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sport - Sportsoziologie, Note: 2,0, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Sportwissenschaft), Veranstaltung: Sport und regionale Identität, Sprache: Deutsch, Abstract: "When you walk through a storm, hold your head up high and don´t be afraid of the dark.At the end of a storm, there´s a golden sky ... And you´ll never walk alone."Vor jedem Heimspiel des FC Liverpool brüllen sich die Fans ihre Seele aus dem Leib, wenn die Hymne des Clubs aus dem Nordwesten Englands ertönt. In diesem einzigartigen Moment vereinen sich Geschichte und Zugehörigkeit zum Verein und lassen jeden einzelnen vor Ehrfurcht erstarren. Während die Stimmen weiterhin an Kraft und Volumen gewinnen, ist die Anfield Road in Liverpool voller greifbarer Emotionen.Ein alter Schlager wird mit einer Intensität intoniert, die voller Leidenschaft und Glaube ist. Dieses Szenario ist mehr als ein Fußballspiel, ist mehr als einfache Fankultur; dies ist kulturelle Identität und Tradition.Bill Shankly, der Erfolgstrainer der 70er Jahre, pflegt eine eigene Philosophie, wenn es um Fußball geht. Das belegt sein berühmtestes Zitat:"Beim Fußball geht es nicht um Leben und Tod - es geht um mehr."Shankly sieht im Fußball nicht nur eine sportliche, sondern auch eine kulturelle Angelegenheit."Ich bin ein Mann des Volkes - nur das Volk zählt." Demzufolge waren für ihn die Anhänger so wichtig wie die Spieler. Die Mannschaft steht im Zentrum, deshalb legt Shankly Wert auf die Einheit in der Mannschaft und das Spiel mit Herz. Zu Ehren Shanklys wird vor der legendären Tribüne an der Anfield Road eine lebensgroßeBronzestatue von ihm errichtet. Sie trägt die Inschrift: He made the people happy - Er machte die Menschen glücklich. Scouser, die Einwohner Liverpools, sind berühmt für ihre Sentimentalität und für die Art und Weise jeden Aspekt des Fußballs zu romantisieren. Der Club bewahrt dabei eine klar umrissene Identität, deren Charaktervon den Anhängern immer wieder bestärkt wird. Liverpool ist auf der ganzen Welt als Wiege der berühmten Beatles und des FC Liverpool bekannt. Wie kaum ein anderer Sport ist Fußball geeignet, das Verhältnis des Sports zu anderen gesellschaftlichen Feldern wie Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien zu analysieren.Im Folgenden wird herausgearbeitet, welche Einflüsse für die starke Bindung zwischen den Einwohnern Liverpools und des dort ansässigen Fußballclubs verantwortlichsind.
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GRIN Jugendliche zwischen Täter- und Opfersein. Das Fallbeispiel des Amoklaufs von Erfurt 2002 A1058218028
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll die Gewalt als Jugendphänomen dargestellt, anhand eines Fallbeispiels analysiert und die Verhinderungsmöglichkeiten des Fallbeispiels erläutert werden. Es war immer wieder in den Printmedien zu lesen, dass Jugendgewalt eines der größten Probleme unserer Gesellschaft wäre und dass die Täter immer skrupelloser würden. Um nur einzelne zu nennen, man las von U-Bahn-Schlägern wie Spyridon und Serkan, man hörte von Mädchengangs, die wahllos wehrlose Menschen angriffen und man erschrak bei der Meldung über den Amoklauf Robert Steinhäusers in Erfurt. Sofern man den Medien Glauben schenken mag, ist unsere Generation scheinbar außer Rand und Band geraten. Was aber ist Gewalt überhaupt? Gibt es tatsächlich verstärkte Gewalt unter Jugendlichen und welche Charakteristika weist Jugendgewalt auf? Bei den beschriebenen Ereignissen wurde eines zudem ebenfalls deutlich, die klare Täterkategorisierung. Von den Verursachern wird nur als Täter gesprochen. Was aber wäre, wenn auch sie Opfer wären? Müsste dann die Tat anders bewertet und müsste dann folglich nicht nur vom Täter, sondern auch vom Opfer gesprochen werden? Für die Prävention und die Strafverfolgung könnte dies zu eventuell anderen Bewertungen führen. Daher nimmt sich diese nachfolgende Arbeit dieser Thematik an und fragt: Können jugendliche Täter auch Opfer sein? Zunächst stellt Kapitel 2.1 die Definition von Gewalt unter dem besonderen Bezug auf die Jugend dar. Dieses wird dann in Kapitel 2.2 durch die Einordnung der Jugendgewalt im Gesamtgewaltkontext komplettiert sowie deren Ausmaß angezeigt. Anschließend widmet sich Kapitel 3 der Analyse eines Fallbeispiels im Kontext der Jugendgewalt: dem Amoklauf von Erfurt im Jahr 2002. Diese beginnt zunächst mit der kurzen Personen- und Tatbeschreibung des Amokläufers bzw. des Amoklaufs (Kap 3.1). Dabei wird Robert Steinhäuser, der Amokläufer, psychologisch wie soziologisch analysiert und aufgezeigt, wie und weshalb es überhaupt zur Tat kam. Anhand der Analyse der Ursachen (Kap. 3.2) im Gesamtkontext, soll gezeigt werden, dass Opfer und Täter nicht klar voneinander abzugrenzen sind und dass Opferwerdung auch Täterwerdung bedingen kann. Verbindend dazu soll abschließend nach dem Fazit Impulsen für die Verhinderung von Amokläufen Raum gegeben und Lehren daraus gezogen werden (Kap. 5).
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GRIN Die Usurpation des englischen Thrones durch Richard III. 1483 A1004843391
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Universität Mannheim, Veranstaltung: England zur Zeit der Rosenkriege, Sprache: Deutsch, Abstract: Richard der Dritte von England gilt, trotz seiner nur zweijährigen Regierungszeit, als der umstrittenste König der englischen Geschichte überhaupt. Seit seinem Tod wird vor allem seine Machtübernahme, die Usurpation des Thrones, heftigst diskutiert und es ist unklar, ob sich dies je ändern wird. Um es mit den Worten eines englischen Historikers zu sagen: "[...] a controversy which has lasted nearly 400 years and currently exhibits every sign of continuing for another 400." Diese Arbeit will sich jedoch nicht so sehr am Charakter Richards orientieren, wie das andere Arbeiten vor allem in der Frühen Geschichtsschreibung getan haben, und auf keinen Fall moralische Bewertungen anstellen. Viel mehr sollen die politischen Prägeelemente dieser Zeit und die politischen Handlungsspielräume verdeutlicht werden.Es ist deshalb die Frage aufzuwerfen, wie Richard diese Spielräume genutzt hat. Ist außerdem ein Plan erkennbar, von Anfang an, d.h. seit dem Tod Eduards IV., den Thron zu usurpieren, wie ihm das von der Tudor Geschichtsschreibung und in zeitgenössischen Quellen vorgeworfen wurde? Im Gegensatz dazu ist zu fragen, ob es nicht Anzeichen dafür gibt, dass Richard vor dem Hintergrund einer Druckkulisse gehandelt hat, die vor allem von der Familie der Frau seines Bruders Eduards IV. aufgebaut worden war und von der er sich bedroht fühlte. Diese Fragen werden wohl auch in dieser Arbeit nicht endgültig beantwortet werden können, doch können Interpretationsmöglichkeiten aufgezeigt werden.Dabei soll zunächst ein kurzer Überblick über die Geschichtsschreibung und den Stand der Forschung zu diesem Thema vermittelt werden. Besonders der Gegensatz zwischen `Tudor Geschichtsschreibung` und der anderen Richtung, der ´Ricardians` wird dabei Platz eingeräumt. Danach wird das Thema in einen größeren historischen Kontext verortet. Die eigentliche Usurpation wird anhand von drei Schritten erklärt. Erstens der politischen Situation direkt nach Eduards IV. Tod, zweitens Richards erstem Schlag, indem er sich des zwölfjährigen Thronfolgers bemächtigte und drittens der Zeit seines Protektorats, in der es ihm gelang die Opposition auszuschalten und die Krone zu übernehmen. Danach wird in einem kleinen Exkurs der Tod der Prinzen behandelt, da dies in der Forschung intensiv behandelt wurde und auch für das historische Bild Richards und möglicherweise auch sein Ende entscheidend war.
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GRIN Designer-Babies und Maß-Menschen A1005653067
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Biologie - Genetik / Gentechnologie, Note: sehr gut, , 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Dreieinhalb Milliarden Jahre Evolutionsdiktatur gehen ihrem Ende entgegen. Wir befinden uns auf dem Weg von der Vorprogrammierung zur Selbststeuerung. Der Mensch schickt sich an, göttliche Funktionen zu übernehmen, den großen Schöpfer zu entmündigen, das genetische Zepter in die eigene Hand zu nehmen, seinem hereditären Schicksal ein Schnippchen zu schlagen, dem Gefängnis aus Hirn und Haut, Knochen und Knorpeln, Fett und Fleisch mit ihren stets präsenten, psychischen Äquivalenten zu entrinnen und sich selbst nach seinem Willen zu formen. Genstruiere dich selbst - und deine Nachkommen gleich dazu -, heißt das Motto von morgen und übermorgen.ICH als Wille und Vorstellung. Jeder nach genetischem Gusto. War es früher nur das Glück, dessen Schmieden jedem selbst oblag, ist zukünftig ein jeder seines Genoms Schmied. Möglicherweise mutiert der Hausarzt gar zum genetischen Stilberater, wenn das Überangebot an Optionen die Eigenentscheidung sabotiert.Dass Glück und Genetik hochgradig miteinander korrelieren, muss kaum erwähnt werden. Schließlich ist das Verhältnis zwischen Körper und Geist, Leib und Seele, eines der Wechselwirkung. Mens sana in corpore sano, wusste schon Juvenal, der alte Römer.Grandiose Aussichten also, dank einer alles und jeden glücklich-machenden Gentechnik? Ein Hoch auf die neuen Life Sciences! Vivat! Nur noch schöne, junge, gesunde, intelligente, gutgelaunte, langlebige Maß-Menschen, in ewiger Eintracht mit sich selbst und einer transgenen Tier- und Pflanzenwelt. Für viele doch wohl eher eine Horrorvision.Goethes "Was ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von schönen Tagen?" lässt ahnen, wohin alle noch so paradiesisch anmutende Einseitigkeit führt. Erst der Kontrast, die spannungsvolle Dialektik der Gegensätze geben dem Leben Würze. Nur angesichts des Todes wird das ICH des Menschen geboren, predigte der heilige Augustinus. Ist der Tod, der große Motivator und pädagogische Zuchtmeister, erst eugenisch eliminiert, wo bleibt dann das ICH und sein Leben?Alles in dieser Welt existiert ausschließlich im Angesicht seines Antagonisten: Leben nur durch Tod, Gott nur durch den Teufel, Gutes nur durch Böses, Ordnung nur durch Chaos, Perfektes nur duch Imperfektes, Schönes nur durch Hässliches, Liebe nur durch Hass, Gesundheit nur durch Krankheit, Chance nur durch Risiko und Positives nur durch Negatives. Was wäre das eine ohne das andere? Wäre es überhaupt?
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GRIN Philosophische Zeitkonzeptionen in Science-Fiction A1034240593
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,0, Leuphana Universität Lüneburg (Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft), Veranstaltung: Konzepte moderner Zeitphilosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: "Was ist denn überhaupt Zeit? Wer könnte das leicht und kurz erklären? Wer kann etwas über sie zur Sprache bringen oder sie auch nur in Gedanken erfassen? Was aber ist uns im Reden vertrauter und sicherer gegenwärtig als die Zeit? Und wir verstehen das Wort durchaus, wenn wir es aussprechen; und wir verstehen es auch, wenn wir es hören, falls ein anderer es ausspricht. Was also ist Zeit? Wenn niemand mich danach fragt, weiß ich es; wenn ich es einem Fragenden erklären will, weiß ich es nicht." Wie das Zitat aus Aurelius Augustinus Bekenntnissen zeigt, beschäftigte die Frage nach dem Wesen der Zeit bereits Philosophen der Antike. Gleichzeitig zeigt Augustins Überlegung auch bereits die Schwierigkeit auf, sich mit einem alltäglichen und auf den ersten Blick so selbstverständlichen Phänomen auseinander zu setzen. Eine endgültige Erklärung für die Beschaffenheit der vierten Dimension ist - trotz bahnbrechender Erkenntnisse durch Einsteins Relativitätstheorie - bis heute nicht gefunden. Stattdessen sammelten sich seit der Antike eine Vielzahl an Studien und Theorien aus dem Bereich der Physik und Astrophysik sowie Hypothesen und theoretische Überlegungen aus dem Gebiet der Philosophie und Geistesgeschichte. Auch im Feld der Kunst wurde sich der Thematik der Zeit vielfach gewidmet und besonders Literatur und Film beschäftigten sich dabei oft auch mit der Möglichkeit von Zeitreisen. Die dabei entstanden Werke werden im Allgemeinen dem Genre der Science-Fiction zugeordnet. In dieser Arbeit wird es darum gehen, eine Brücke zwischen den Überlegungen der verschiedenen Fachbereiche zu schlagen. Die Fragestellung dabei lautet: Inwieweit lassen sich philosophische Zeitkonzeptionen in Science-Fiction Werken wiederfinden? Es soll also erörtert werden, in welchem Maße sich die in Literatur und Film dargestellten Zeitkonzepte auf philosophische (oder zum Teil auch physikalische) Grundlagen stützen oder ob es sich doch eher um vollkommen freie und fiktionale Gedankenspiele handelt. Um diese Frage zu beantworten, soll zunächst in das Genre der Science-Fiction eingeführt werden. Daraufhin sollen aus Beispielen der Literatur- und Filmgeschichte die jeweils dargestellten Zeitkonzepte herausgearbeitet werden. Als Forschungsobjekte wurden Klassiker des Genres ausgewählt, deren Zeitkonzepte sich alle etwas unterschiedlich darstellen. Zur Überprüfung dieser Zeitkonzepte werden Texte und Theorien verschiedenster Epochen und Philosophen herangezogen, die in Zusamm...
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GRIN Ist der Mensch radikal böse? Eine Betrachtung von Kants Position A1021257835
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 2,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Kaum eine Frage hat die Menschheit so beschäftigt wie die, ob der Mensch gut oder böse ist. Ein kurzer Blick auf die Geschichte lässt keine Zweifel an der Tatsache, dass der Mensch zu Grausamkeiten fähig ist, die an moralischer Verwerflichkeit schwer zu überbieten sind: Von den grausamen Spielen im Circus Maximus über die Inquisition bis hin zur Endlösung der Nationalsozialisten - Folter, Mord und Krieg durchziehen die Menschheitsgeschichte wie ein roter Faden. Jüngste Ereignisse, wie z.B. die Anschläge in Norwegen am 22.08.2011 , werfen erneut die anthropologische Frage auf, ob der Mensch vom Wesen her, also radikal (lat. radix, radicis=die Wurzel) böse ist. Diese Frage hat Kant in seiner Religionsschrift aus dem Jahr 1793 "Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" behandelt. Der Zweck dieser Schrift besteht grundsätzlich darin, zu zeigen, dass zum einen Moralbegründungen auch ohne einen Rekurs auf Religion möglich sind. Zum anderen beschäftigt er sich im ersten Stück von insgesamt vier Stücken von RbV mit der Frage, ob die Natur des Menschen böse ist. In den Kapiteln I und II des ersten Stücks von RbV beginnt Kant seine Untersuchung mit einer anthropologisch-analytischen Beschreibung der Anlage zum Guten sowie mit der des Hangs zum Bösen des Menschen. Die anthropologisch-analytische Beschreibung geht in III in eine apriorische Analyse über, in der Kant feststellt, dass der Mensch von Natur aus, also "radikal" böse ist. Das erste Stück von RbV schließt mit Kapitel IV, in dem Kant bestimmt, wo der Ursprung des Bösen zu suchen ist: Befindet er sich in der Vernunft (intelligible Welt) oder in der Zeit (materielle Welt)?In dieser Arbeit möchte ich beschreiben, wie Kant zu seiner Auffassung gelangt und diese Auffassung reflektieren. Arbeitsgrundlage hierfür ist das erste Stück von RbV der Weischedel-Ausgabe. In diesem Kontext sind für die Nachzeichnung von Kants Erläuterungen gewisse Elemente und deren Beziehung untereinander relevanter als andere und deswegen schlage ich folgende Gliederungspunkte vor, die dann anhand von Kants Argumentation versucht werden abzuarbeiten:1. Was ist böse?2. Das Wesen des Menschen3. Worin hat das Böse seinen Ursprung?4. Die Anlagen zum Guten5. Der Hang zum Bösen6. Ist der Mensch radikal böse?Die sich an die Nachzeichnung von Kants Argumentation anschließende Reflexion wird alle Punkte - außer 2. - in eben dieser Reihenfolge behandeln.
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GRIN Konstruktionen von Bildern und die Metaphorik der Frauenrolle in Fontanes Gesellschaftsromanen "L' Adultera" und "Effi Briest" hinsichtlich der Ehebruchthematik A1005614691
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 2,3, Universität Erfurt, Veranstaltung: Poetischer Realismus (Raabe, Meyer, Keller, Fontane, Storm), Sprache: Deutsch, Abstract: Um die Thematik des Realismus besser fassen zu können, wird zunächst einen Exkurs zum Begriff des Romans skizziert, um den Bogen zur Eheproblematik Theodor Fontanes schlagen zu können. Zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert hat die literarische Gattung des Romans eine besondere Entwicklung und Aufwertung erfahren. Bis ins 18. Jahrhundert besaß der Roman einen geringen Stellenwert gegenüber der Lyrik und dem Drama, in denen Individualprobleme dominierten. Mit dem Zeitalter der Industrialisierung und Technisierung verlagerten sich jedoch Handlungsrahmen und Problemlagen von individuellen zu kollektiven Fragestellungen. Das Drama, das vorwiegend individuelle Schicksale behandelte und dessen Gesellschaftsbegriff sich ausschließlich an adliger und bürgerlicher Gesellschaft orientierte, hatte es angesichts dieser Umstände schwer, den sozialen Fragen der Zeit gerecht zu werden. In der vorliegenden Projektarbeit werden die Gesellschaftsromane L' Adultera und Effi Briest von Theodor Fontane anhand von sechs Hauptgedanken analysiert. Dabei wird im ersten Schwerpunkt der Text als Dokument behandelt und untersucht, was den Text an sich, zur Literatur macht. Des Weiteren wird kurz auf die Form und den Inhalt von L' Adultera und Effi Briest eingegangen. Der zweite Schwerpunkt bezieht sich auf eine vergleichende Betrachtung der Intertextualität, wobei Zitate, Hinweise, Anspielungen und Vorausdeutungen auf die Kunst, Literatur und Musik in beiden Werken entsprechend hervorgehoben werden. Im dritten Kapitel werden die Protagonisten beider Gesellschaftsromane kontrastiv dargestellt, um im darauf folgenden Schwerpunkt, auf die Kunst Bezug zu nehmen. Dabei wird auf Theodor Fontanes Geschick eingegangen, wie er Bilder in beiden Romanen konstruiert. Daneben wird ein Vergleich zwischen den beiden tragenden Bildern der L' Adultera vom Künstler Tintoretto und des Chinesen in Effi Briest durchgeführt. Hinsichtlich der Bildlichkeit wird aufgezeigt, wie viele Kunstwerke, Bilder und Motive in den Texten versteckt sind und diesbezüglich auch eine facettenreiche Symbolik vorherrscht. Unter Punkt fünf wird die Metaphorik der Frauenrolle in L' Adultera und Effi Briest erläutert. Dabei setzt man sich mit dem Gesellschaftsbild der Frau zu Fontanes Zeiten sowie mit dem Unterschied zwischen Kindsfrau und Gesellschaftsobjekt auseinander. Im letzten Schwerpunkt wird der Begriff der Schuld und der Sühne erläutert und die Schuldfrage beider Protagonistinnen analysiert.
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GRIN Selbstmordattentäter - Wenn jemand sein Leben für die Religion opfert A1024744414
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,3, Universität zu Köln (Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: "Du wirst bemerken, dass das Flugzeug anhalten und dann erneut fliegen wird. Dies ist die Stunde, in der du Gott treffen wirst" - Aus der spirituellen Anleitung für den Selbstmordan-schlag auf das World Trade Center, gefunden in der Reisetasche von Mohammed Atta. Mohammed Atta war einer der Attentäter des wohl bekanntesten Anschlags der heutigen Zeit, dem 11. September 2011. Als feige und psychisch krank wurden die Attentäter anfäng-lich bezeichnet. Diese Art der Kriegsführung war den westlichen Ländern zwar bekannt, ihr Ausmaß erreichte jedoch eine neue Dimension. Derartige Attentate werden, in kleinerem Ausmaß, überall auf der Welt verübt. Dabei sprengen sich unter anderem selbst-ernannte Gotteskrieger, sogenannte Dschihadisten, selbst in die Luft um dabei möglichst viele ihrer Feinde zu töten.Eine kleine Sekte namens Assassinen verübte bereits um 1090 n.Chr. Selbstmordattentate. Dabei ließen sie sich, nachdem sie ihre Feinde mit einem Dolch ermordet hatten, ohne Ge-genwehr von den Leibwächtern ihrer Opfer töten. Ähnlich auch japanische Kamikazepiloten, die sich, nachdem sie alles an Munition abgeworfen hatten, ebenfalls mit ihrem Flugzeug in den Tod stürzten.Aber woher stammt der Gedanke sein eigenes Leben als Waffe zu benutzen und seiner Existenz mit deren Gebrauch ein Ende zu setzen? Sein eigenes Leben der Religion zu opfern und dafür sogar den Tod in Kauf zu nehmen. Ist die Sicherung der Existenz und Erhaltung des eigenen Lebens nicht fundamental wichtig, um den Fortbestand der eigenen Gene und Nachkommen zu sichern? Viele von ihnen tun dies nicht aus unmittelbar eigenem Interesse, sondern dienen damit, eigenen Angaben zufolge, einer höheren Sache. Christoph Reuter führt aus, dass die Androhung der Tötung (oder Gefängnisstrafen) die Macht des Staates aufrecht hält. Das Verbot des Selbstmordes wiederum "...die Macht der Religion...", denn wer lebt und wer stirbt darf nur Gott entscheiden. Es tauchen aber immer wieder neue Videobotschaften auf, die im Namen von Allah zum Kampf und zu mehr Opferbereitschaft aufrufen. Allerdings gilt im Islamischen Glauben ein Selbstmord als "haram, eine Tat wider Gottes Gebote". Dies erscheint widersprüchlich zu den Medienberichten, die von immer neuen Selbstmordanschlägen in Israel oder Afghanistan berichten.Wenn ein Individuum sich aus freiem Willen heraus trotz Verbot das eigene Leben nimmt, somit "haram" begeht, ist das dann nicht ein Verrat an der eigenen Religion?
5 - 7 Tagen
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GRIN David Beckham. Sportler oder Popstar? A1005647236
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Gesundheit - Sport - Sportökonomie, Sportmanagement, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen (Institut für Sportwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: David Beckham ist ein überdurchschnittlich begabter Fußballspieler, der außergewöhnlich gute Flanken schlagen und tolle Freistöße schießen kann. Andererseits ist er aber auch der wohl meistfotografierte Sportler der Welt, Trendsetter, tätowierte Mode-Ikone mit Hang zum Extravaganten, führt eine skandalträchtige Ehe mit einem Ex-Spicegirl und wechselt seine Frisuren so häufig wie andere Menschen ihre Kleidung. Die Frage ist nun was überwiegt? Ist Beckham Sportler oder doch schon eher Popstar? Metaphorisch gesprochen könnte man sich eine Waage mit zwei Gewichten vorstellen. Die beinahe schon philosophische Frage lautet dann, ist eines der beiden Gewichte schwerer als das andere und bringt somit die vorhandene Balance aus dem Gleichgewicht?Diese Arbeit stellt einen Versuch dar, diese Fragestellung aus einer medienökonomischen Perspektive zu beantworten. Es soll dabei nicht nur um einen Vergleich der Person, bzw. des Stars David Beckham mit Film- oder Popstars gehen, sondern auch um dessen "Hauptbetätigungsfeld". Anders ausgedrückt soll auch der Sport, insbesondere der professionelle Fußball mit anderen Bereichen der Unterhaltungsindustrie wie Film oder Musik verglichen werden.In dieser Arbeit soll das bisher relativ wenig Untersuchte Verhältnis zwischen Sport und Unterhaltung , sowie die veränderte Bedeutung des Sports, insbesondere des Fußballs näher beleuchten. Hauptsächlich geht es dabei um die Anwendbarkeit verschiedenster, vor allem ökonomischer Vorgänge und Prinzipien auf den Sport und dessen Stars
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GRIN Grundlegende Techniken am Schlagzeug A1017448467
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,7, Universität der Künste Berlin (Jazz Institut Berlin), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Drumset ist im Verhältnis zu anderen Instrumenten noch sehr jung. Seit der Entstehung des Drumsets zu Beginn des 20. Jahrhundert ist es in einem stetigen Wandel. Durch ständig hinzukommende und neuentwickelte Schlagzeuginstrumente und Zubehör sind die Möglichkeiten des Drumsetaufbaus sehr variabel und machen das Instrument flexibel und unterschiedlich einsetzbar. Gleichzeitig ist es ein Instrument, an dem man technisch viel falsch machen kann, weil sich das Drumset in einem Entwicklungsprozess befindet. Es entsteht oft eine Vermittlung von unreifer und falscher Technik, da vielen nicht klar ist, welche Technik die richtige ist, und den Grundlagen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dies wirkt sich auf das Musizieren negativ aus und verringert unsere Chancen uns weiterzuentwickeln. Mein Ziel ist es deshalb, mit dieser Arbeit die grundlegenden Techniken am Schlagzeug zu erklären, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden und die sich seit der Entstehung des Schlagzeugs durchgesetzt haben. Es wird ein Überblick über die am meisten verwendeten Schlagtechniken der Hände und Füße gegeben. Die Bewegungsabläufe der Schläge werden schriftlich erklärt und in Bildern dargestellt. Desweiteren werden verschiedene Möglichkeiten gezeigt, wie man seine Unabhängigkeit am Schlagzeug verbessern kann. Die Übungen und Darstellungen sind überwiegend stilistisch ungebunden, denn die Arbeit handelt von grundlegenden Techniken, die in jedem Musikstil von Nutzen sein können. Die Übungen in dieser Arbeit sind hilfreich für Schlagzeuger im fortgeschrittenem Stadium, die ihre Technik verbessern wollen oder Anregungen suchen.[...]
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GRIN Die Reihe "Peter und der Prof" von Ingvar Ambjørnsen und der Kinderkriminalroman A1005648436
Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Justus-Liebig-Universität Gießen (Fachbereich Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Kinderkrimi sowie der Krimi für Erwachsene galten lange Zeit als Trivialliteratur, der von wissenschaftlicher Seite kaum Beachtung zukam. Wenngleich bereits in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit Erich Kästners Emil und die Detektive eine Detektivgeschichte vorlag, die einen sich andeutenden Trend aufzeigte, dauerte es noch bis in die fünfziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts, bevor sich das 'zarte Pflänzchen' der Kriminalliteratur in Deutschland von dem durch die Nationalsozialisten verhängten Publikationsverbot für sogenannte 'Schundliteratur' allmählich erholte. Längst sind Emil und die Detektive zu einem Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur geworden und der Kinder- und Jugendkriminalroman als solcher rangiert in der Gunst seiner Leser auf den oberen Rängen. Unter didaktischen Gesichtspunkten stellt sich die Frage, wie dieses populäre Genre nutzbringend in den Deutschunterricht integriert werden kann und welche Ziele sich mit dem Einsatz von Kinder- und Jugendkrimis verfolgen und verwirklichen lassen.Um sich dieser Frage zu nähern, wird im Rahmen dieser Arbeit eine mehrschrittige Vorgehensweise gewählt. Im ersten Teil der Arbeit soll ein theoretischer Horizont entwickelt werden, vor dessen Grundlage es möglich wird, das Genre des Kinder- und Jugendkriminalromans im System der KJL zu verorten, definitorische Schwierigkeiten zu beseitigen und die für diese Gattung typischen Merkmale aufzuzeigen.Der zweite Teil dieser Arbeit widmet sich der Analyse ausgewählter Krimis der Peter und der Prof- Reihe des Norwegers Ingvar Ambjørnsen. Die Erkenntnisse aus dem vorausgegangenen Theorieteil sollen in der konkreten Auseinandersetzung mit den Texten nunmehr ihre Anwendung finden. Dabei sollen sowohl krimitypische Ausprägungen, als auch grundlegende erzähltheoretische Aspekte berücksichtigt werden.Da es sich beim Kinderkrimi nicht um eine speziell deutsche, sondern vielmehr um eine internationale Literaturform handelt, soll Ambjørnsens Krimireihe so oft wie möglich in Bezug zu anderen Kinder- und Jugendkrimis gesetzt werden, um so vermutete Unterschiede und Veränderungen innerhalb eines sich (weiter) entwickelnden Genres zu erkennen und zu benennen.Methodische und didaktische Überlegungen für einen konkreten Einsatz der vorgestellten Krimireihe im Deutschunterricht schlagen sowohl die Brücke zwischen dem Theorie- als auch dem Analyseteil dieser Arbeit und bilden den letzten Abschnitt der vorliegenden Arbeit.
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GRIN Kampfplatz Kamera. Die filmkulturelle Bedeutung der filmstudierenden '68er Generation A1005183402
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften, Note: 1,1, Universität Hildesheim (Stiftung), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Herbst 2006 feierte die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) ihr 40jähriges Jubiläum. Die geladenen Ehrengäste der obligaten Feierstunde wurden mit Hartmut Bitomski von jemandem begrüßt, der einst als Student von eben dieser dffb relegiert wurde, der er nun als Direktor vorstand. Es war im Herbst 1968, als die damalige dffb-Leitung auf einen Schlag etwa ein Drittel ihrer Studenten, 18 an der Zahl, vom Studium ausschloss. Selbst im Symboljahr der Studentenunruhen war eine solche Massenrelegation ein einmaliger Vorgang. Vorausgegangen war ihr eine anderthalb Jahre dauernde schwere Auseinandersetzung zwischen Studenten und Leitung, die die dffb fast an den Rand ihrer Schließung manövriert hätte, nach gerade Mal zwei Jahren des Bestehens. Unter großem öffentlichem Interesse hatte im September 1966 mit der feierlichen Eröffnung der dffb als der ersten westdeutschen Filmschule die akademische Filmausbildung in der BRD überhaupt erst begonnen. Erstmalig in der BRD sollten 35 Ausgewählte eine akademische Filmausbildung erhalten. Dazu zählten zahlreiche später relevante Namen, etwa erwähnter Bitomski und Harun Farocki, beide maßgebend für den Essayfilm; Helke Sander, später eine Wortführerin des Frauenfilms; Christian Ziewer und Max Willutzki, Protagonisten des Arbeiterfilms und Jonathan Briel, dem maßgebende Wirkung für Literaturverfilmungen nachgesagt wird. Aber auch Namen, die sich weniger mit dem späteren Profil der dffb als Schule des politisch-engagierten Gegenwartsfilms verbinden, wie Daniel Schmidt, Wolf Gremm oder Wolfgang Petersen. Andere erlangten außerhalb des Films Bekanntheit, wie Gerry Schum, der mit seinen "Fernsehausstellungen" und der "Videogalerie" zu einem Vorreiter der Videokunst avancierte, oder der spätere RAF-Terrorist, Holger Meins. Die Studienzeit dieses Jahrgangs und die ersten Betriebsjahre der dffb fielen zusammen mit "68". Bereits im Frühsommer 1967 kam es zu öffentlichen Angriffen und Rücktrittsforderungen gegenüber dem Direktor, Erwin Leiser. Die nach dem Mord an dem Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 durch einen Polizisten einsetzenden Studentenrevolten ergriffen auch die Filmakademie. Öffentliche Aktionen, wie die Besetzung der Akademieräume, und politisch radikale Filme der Studenten, etwa gegen die Springerpresse, verliehen der dffb den Ruf, ein "Hort linker Umtriebe" zu sein.[...]
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GRIN Auf den Spuren von Avatar A1017123749
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 2,0, Freie Universität Berlin, Veranstaltung: Nutzung politischer Information, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Film Avatar von James Cameron kostete das Filmstudio 20th Century Fox nach eigenen Angaben 380 Millionen US-Dollar. Michael Cieply von der New York Times stellte diese Zahlen im November 2009 in Frage. Er schätzte das Budget des Regisseurs auf 500 Millionen US-Dollar und erklärte Avatar damit zum teuersten Film aller Zeiten. Für Cieply schien das Scheitern des Streifens vorprogrammiert. Er fragte: "Can a movie studio make money on a film based on an original and unfamiliar story, with no Hollywood superstars [...] and a price tag approaching (...) 500 million [dollar]?" Avatar wurde trotz Cieplys Bedenken zum Kassenschlager. Als kommerziell erfolgreichster Film aller Zeiten überholte er schon nach kurzer Zeit Titanic, James Camerons Kinohit von 1997. Der News Corporation von Rup-pert Murdoch, Inhaber von 20th Century Fox, bescherte Avatar die ersten positiven Quartalszahlen seit der Finanzkrise. Ciplys Kritik am Film war dennoch berechtigt. Für Hollywood ist die Geschichte um Krieg, Liebe und Gemeinschaft, die Avatar erzählt, ungewöhnlich originell und vielschichtig. Die Hauptdarsteller des Films, Sam Worthington und Zoe Saldana, waren zum Starttermin zwar bekannt, doch waren sie keine Zuschauermagneten vom Schlage eines Brad Pit, oder einer Nicole Kidman. Wie lässt sich der Erfolg von Avatar erklären? Zum einen spielt die Inflation eine große Rolle. Seit dem Kinostart von Titanic sind die Preise für Kinotikets immens gestiegen. In den USA um bis zu 100 Prozent. Der Erfolg eines Films sollte deshalb nicht an seinen Einspielergebnissen gemessen werden, wie es die Amerikaner tun, sondern an den Zuschauerzahlen, wie es in Deutschland üblich ist. Hier bleibt "Vom Winde verweht" mit knapp 500 Millionen Zuschauern Spitzenreiter. Und Avatar? Um in die Top 10 zu gelangen müsste der Film "The Sound of Music" überholen. Dazu wären knapp 250 Millionen Zuschauer notwendig. In Anbetracht der aktuellen Zahlen ist dieses Ziel realistisch. Avatar ist nicht der erfolgreichste Film aller Zeiten, doch seine Performance ist nichtsdestotrotz sehr gut. Es muss Faktoren jenseits der Statistik geben, die diesen Erfolg möglich gemacht haben. Wodurch wird ein Film wie Avatar für die Zuschauer attraktiv? Und vor allem: Wer sind "die Zuschauer", die den Film sehen? Welche Vorstellungen und Wünsche haben sie wenn sie das Kino betreten? Diese und weitere Fragen werden im Folgenden beantwortet.
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GRIN Muhammad Ali: Prägung seiner Zeit oder zeitprägend? A1005115728
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Amerikanistik - Kultur und Landeskunde, Note: 2,3, Freie Universität Berlin (John F. Kennedy Institut Berlin), Veranstaltung: PS North American History as Sports History, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt eine Legende in der es heißt, die Karriere des Muhammad Ali sei durch einen Fahrraddiebstahl in seiner Jugendzeit entstanden. Der zwölfjährige Cassius Clay Jr. rannte damals wutentbrannt zum nächsten Polizisten und drohte, den Dieb zu verprügeln. Der Polizist antwortete daraufhin amüsiert: "You better learn to box first." Wenn diese kleine Anekdote tatsächlich der Wahrheit entsprechen sollte, ist es erstaunlich, wie ernst Ali diesen Ratschlag nahm und wie unglaublich er ihn umsetzte.Muhammad Ali sollte die nächsten 27 Jahre im Ring verbringen, wobei er 108 Amateur Kämpfe und 61 Profi Kämpfe bestritt. Bevor ich mich mit der näheren Auswertung der Persönlichkeit Alis befasse, wird im folgenden Abschnitt kurz die Karriere Muhammad Alis nachgezeichnet. Danach werde ich auf die Kontroversen eingehen, die Ali zu seiner Zeit umgaben. Als zentralen Punkt werde ich verstärkt auf die Quelle aus einem 1992 erschienenen Buch "Muhammad Ali: His Life and Times" von Thomas Hauser eingehen und untersuchen, ob und in wie weit Ali von der politischen und kulturellen Situation in den späten 1960ern profitierte. Dazu werde ich die Bedingungen der afro - amerikanischen Bevölkerung und speziell der afro - amerikanischen Athleten beleuchten. Cassius Clay, der schon als junger Boxer seiner Konkurrenz an Einstellung und Einsatz weit voraus war, gewann 1960 als 18 - Jähriger olympisches Gold in Rom. Schon zu frühen Zeiten fiel auf, dass Clay unheimlich gerne sein Selbstbewusstsein und seine Überlegenheit dem Gegner gegenüber zeigen wollte. Seine überheblichen Gestiken und seine rhetorischen Schlagsalven brachten ihm bald den Spitznamen "The Louisville Lip", wobei er unter anderem frech und mutig vor vielen Kämpfen die Runde bekannt gab, in der er den Gegner k.o. schlagen würde. Diese Art von Selbstdarstellung brachte Clay viele Feinde, die seine Arroganz hassten, aber auch viele Bewunderer und Fans, die seine Leidenschaft und seinen Humor liebten.Bis zu seinem Kampf gegen Sonny Liston um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht 1964 wurde Clay von einer Gruppe weißer Geschäftsleute betreut. Während der Vorbereitung auf den Kampf mit Liston lernte er den Sprecher der Gruppierung "Nation of Islam" Malcolm X kennen und war so sehr von ihm und seiner Philosophie beeindruckt, dass er kurz nach...
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