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VDM Young, J: Poetry, Physick, Pestilence and Pox A1008518676
The terrible contagious disease, syphilis, which ravaged Europe in the 16th century takes its name from a hapless shepherd boy called Syphilus in a poem written by a doctor. Hitherto, it had been known as the French Disease. Medical References in Poetry furnish us with an insight of what the layman rather than the physician believed about contemporary ideas on anatomy, physiology and therapeutics. Whilst looking at these medical allusions, one can clearly see the revolutionary changes which were taking place in medicine between 1400 and 1700. The implicit faith in the unproven, ancient theories of Hippocrates and Galen can certainly be felt in the verses of Chaucer and his contemporaries. By the seventeenth century, however, that assurance has gone and poets appear extremely sceptical about the theory of humours and also medical astrology, once the two cornerstones of mediaeval medicine. Poetry gives us a clear view of popular ideas about the human body and its relationship to the rest of the universe. This book should be of equal value to both the historian of medicine and to all those with an interest in English poetry.
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Vero Verlag Die Gräfenberger Wasserheilanstalt und die prießnitzische Kurmethode
"Das in neuerer Zeit fast allgemeine Streben, veraltete Mißbräuche abzuschaffen, mangelhafte Einrichtungen zu verbessern und eine das Beste der Menschheit wahrhaft fördernde Aufklärung zu begünstigen, hat sich ganz besonders auch in den Reformen bemerklich gemacht, welchen seit etwa dreißig Jahren die Heilkunst unterlag, und man muß gestehen, wenn irgend einem Zweige des menschlichen Wissens, der zugleich dem gemeinsamen Interesse so nahe lag, eine Umgestaltung nötig war, so war es dieser. Die Natur mit ihrer Heilkraft war in den Hintergrund getreten. Die Ärzte sprachen nicht von ihr, sondern von sich, wenn unter ihrer Leitung eine Krankheit besiegt worden war, und die Nichtärzte hatten kaum noch eine Idee davon, daß es, außer dem Doktor und der Apotheke, noch einen viel weiseren Arzt und viel wirksamere Heilkräfte gäbe, als die durch Rezepte verschriebenen." [...] Neben einer Darstellung der Gräfenberger Wasserheilanstalt und der prießnitzischen Kurmethode hat Dr. Carl Munde mit seinem vorliegenden Werk eine Anweisung, die am häufigsten vorkommenden Krankheiten, als: Gicht, Rheumatismus, Skrofeln, Syphilis, Hämorrhoiden, Fieber, Entzündungen, Influenza und eine Menge anderer chronischer und akuter Übel, durch Anwendung des kalten Wassers mit Schwitzen, nach der Gräfenberger Kurmethode gründlich zu heilen geschrieben. Er hat sein Handbuch für diejenigen, welche nach Gräfenberg oder irgend einer andern Kaltwasserheilanstalt gehen oder auch die Kur zu Hause zu gebrauchen gesonnen sind, so wie für alle Kranke, die gesund werden und für Gesunde, die es bleiben wollen, verfasst. Dieses Buch ist ein unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1845.
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GRIN Franz Schubert, das Lustschloss des Teufels und die Neufassung dieser Oper. Überlegungen anlässlich der Erstaufführung in Würzburg (1913)
Essay aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Musikwissenschaft, , Sprache: Deutsch, Abstract: Offensichtlich wurde kaum ein Komponist im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit so stark verfälscht, wie Franz Schubert, der auch wie kein Zweiter zur Operetten- und Filmfigur wurde, beginnend mit Heinrich Bertés "Das Dreimäderlhaus". Erst jüngere Filme, wie "Notturno" (1988) und "The double Life of Franz Schubert" (1997) rückten auch Schuberts Krankheit ins Bild - die Syphilis und ihre Folgen, wie den Verlust seines Haupthaars, wochenlange Spitalsaufenthalte und seine Leiden in Heilanstalten. Liest man, was die Freunde und Zeitgenossen über diesen Tonsetzer berichtet haben, so tritt uns ein völlig anderer Schubert entgegen, als der so gern als besonders bescheiden gezeichnete, umgänglich liebenswerte oder auch introvertierte Komponist. Schuberts Freund Albert Stadler attestiert Schuberts "schroffes Wesen", mit abrupten Wechseln von Demütigkeit, und Exaltiertheit. Andere Untugenden Schuberts, die ihm von Zeitgenossen auch ohne vorgehaltene Hand attestiert wurden, waren seine "Neigung zum Trunke" und in der Frage des Eigentums die "kommunistische Anschauungsweise". Zumeist verschwiegen die den Komponisten überlebenden Freunde ein Tabuthema oder umrissen es in vagen Andeutungen. So verriet der Wiener Kritiker Eduard Hanslick nur, dass er mehr wisse, als er verlautbaren könne: "Manch' köstlich derb komische Geschichte aus dem Zusammenleben Schuberts mit Schwind dürfen wir aus dem Stübchen [...] leider nicht vor unseren Leserkreis bringen." Anselm Hüttenbrenner chiffrierte Franz Schuberts erotische Ausrichtung: "Er hatte [...] eine vorherrschende Antipathie gegen die Töchter der Eva." Eduard Bauernfeld berichtet über Schuberts Verhältnis zum jungen Maler Moritz von Schwind, den Schubert "seine Geliebte" genannt habe. Die Behauptung einer unglücklichen Jugendliebe schien Schuberts ablehnende Haltung den Frauen gegenüber zu rechtfertigen. Doch selbst die angebliche "Jugendgeliebte" Therese Grob, hat sich im Lichte heutiger Forschung als eine unhaltbare Legende erwiesen.
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Springer Historische Krankheiten aus einer modernen Perspektive A1073041664
„Historische Krankheiten aus einer modernen Perspektive - Die amerikanische Erfahrung“ ist ein Muss für Geschichtsstudenten und Fans historischer Romane. Jeder Abschnitt enthält faszinierende Einblicke in die Erfahrungen Amerikas, wie zum Beispiel die Eindämmung des Pestausbruchs im Jahr 1900 in San Francisco, warum die Fließrichtung des Chicago Rivers geändert wurde, warum früher „Windpocken-Partys“ gefeiert wurden und wie Gelbfieber gelindert wurde. Leser mit Interesse an Militärgeschichte erfahren, wie die Truppenstärke beeinflusst wurde durch die Pocken im Unabhängigkeitskrieg, Durchfall im Bürgerkrieg, Grippe im Ersten Weltkrieg und Malaria im Zweiten Weltkrieg. Die Sozialgeschichte des Alkohol- und Opioid Konsums sowie die vor-antibiotische Behandlung von Syphilis und Gonorrhö werden ebenfalls behandelt. Der Einsatz von Anthrax als Werkzeug des Bioterrorismus, die Auswirkungen von Skorbut und der Schrecken der Lepra werden diskutiert. Der Text beginnt mit der Darstellung historischer Theorien zu Krankheitsursachen, Prävention und Heilung für ein besseres Verständnis. Die folgenden Kapitel beschreiben, wie Krankheiten ihre Namen erhielten ( Spanische Grippe, Fleckfieber oder Schiffsfieber, Ague oder Schüttelfrost, blauer Tod, Scharlach usw. ) und wie sie vor der modernen Medizin behandelt wurden. Der Fokus liegt auf den Auswirkungen von Krankheitsausbrüchen auf die Gesellschaft und der Entwicklung des Verständnisses, der Behandlung und der Prävention. Die Bedrohung durch das Wiederauftreten historischer Krankheiten aufgrund nachlassender Impfimmunitäten, Impfskepsis, Antibiotikaresistenz und Klimawandel wird als Subtext hervorgehoben. Das Buch behandelt eine Vielzahl historischer Krankheiten, gruppiert in ansteckende Krankheiten, durch Vektoren übertragene/zoonotische Krankheiten, fäkal-orale Krankheiten, sexuell übertragbare Krankheiten, Substanzgebrauchsstörungen, parasitäre Krankheiten, Ernährungskrankheiten, Pilzkrankheiten und durch den Boden übertragene bakterielle Krankheiten.
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Theiss in Herder Al Capone A1060526072
Treusorgender Familienvater, knallharter Mafia-Boss und Liebling der Massen Schutzgelderpressung, Prostitution, illegales Glücksspiel, organisierte Kriminalität: Al Capone, genannt Scarface, war ein erfolgreicher Geschäftsmann der Chicagoer Unterwelt. Rigoros nutze der mehrfache Mörder die Aufstiegschancen des kapitalistischen Wirtschaftssystems. Seine kriminelle Karriere begann bereits in seiner Geburtsstadt New York, wo er als Kind europäischer Einwanderer mit Diskriminierung konfrontiert wurde. Doch er forderte für sich einen Anteil am amerikanischen Traum ein – ein Ziel, dass er radikal verfolgte. Alfred Hornung zeichnet in seiner konkurrenzlosen Biografie Al Capones Werdegang nach. Dabei beleuchtet er auch den Mythos, in dem spürbar die Faszination für brutale Gewalt mitschwingt, die Alphonse Gabriel »Al« Capone geschickt hinter Seriosität und Freundlichkeit verbarg. - Die Anfänge: Mitglied in Jugendbanden und „Lehrling“ des Mobsters Frankie Yale - Alles für die Familie: Ehemann, Vater und Kapitalverbrecher - Weggang aus New York und Aufbau des Chicago Outfit - Bandenkriege, Valentinstag-Massaker und erste Gefängnisstrafen - Abstieg des Chicago-Gangsters: Wegen Steuerhinterziehung nach Alcatraz Ein amerikanischer Mythos, der weiterlebt Al Capone übte schon zu Lebzeiten eine eigentümliche Faszination auf seine Mitmenschen aus. Während der Prohibition machte er sich durch illegalen Alkoholhandel bei den Einwohnern von Chicago trotz zwielichtiger Machenschaften auch Freunde. Das Bild des fürsorglichen Familienvaters, der im Alter von 48 Jahren an den Spätfolgen einer Syphilis-Erkrankung stirbt, zeigt ebenfalls deutlich seinen ambivalenten Charakter, der vielleicht gerade auf Grund dieser Unvereinbarkeiten bis heute fesselt. Alfred Hornung hat sich auf Spurensuche begeben und präsentiert eine Biografie, die spannende Einblicke in das Leben des Mannes bietet, der den Typus des amerikanischen Gangsters prägte wie kein anderer!
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De Gruyter Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medicin. Band 165 A1058326437
Frontmatter -- Inhalt -- Erstes Heft (16. Juli). -- I . lieber die Regeneration der Deckzellen am Epicard und Endocard. -- II. Ueber den Sonnenstich -- III. Uefoer disseminirte Nephritis bacillaris Tuberculöser ohne Nieren-Tuberkel -- IV. lieber die Erkrankungen der Lymphbahnen der Lunge bei chronischer Bronchitis -- V. Ueber Gasbildung in den Gallenwegen -- VI. Ueber atypische Formen der Capillar- Rückbildung -- VII. lieber Knochenbildungen in der Lunge -- Zweites Heft (13. August). -- VIII. Uefoer Osteomalacie mit multiplen Riesenzell- Sarcomen und multiplen Fracturen -- IX. Beitrag zur pathologischen Anatomie der Paralysis agitans -- X. Ueber das Stroma in Sarcomen -- XI. lieber supravasale Pericard-Knötchen und Selmenflecke -- XII. Beiträge zur Lehre von der Atrophie und Hyperplasie -- XIII. Die Hülle der rothen Blutzellen -- XIV. Ueber Fettgewebs-Nekrose und Degeneration der Leber bei Pankreatitis haemorrhagica -- XV. Ueber eine Epidemie-artig aufgetretene septische Nabel-Infection Neugeborener; ein Beweis für die pathogenetische Wirksamkeit des Bacillus pyocyaneus beim Menschen -- Drittes Heft (7. September). -- XVI. Wie verhalten sich die Unna'schen Plasmazellen zu Lymphocyten? -- XVII. Zur Genese des Angioma cavernosum -- XYIII. Experimentelle Untersuchungen über die Pathogenese der Aneurysmen -- XIX. Tuberculose und Syphilis des Hoden in Bezug auf das Verhalten des elastischen Gewebes -- XX. Beiträge zur Pathologie der Larynx- Tuberculose -- XXI. Ein Fall von Epidermoid (Perlgeschwulst) der Balkengegend -- XXII. Ein Fall von Leber-Cirrhose mit multipler Adenom-Bildung -- XXIII. Kleinere Mittheilungeii
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Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Die künstlichen Paradiese
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Charles Baudelaire: Die künstlichen Paradiese. Von Haschisch und Wein »[Haschisch] besitzt außerordentlich berauschende Eigenschaften, die seit einigen Jahren in Frankreich die Aufmerksamkeit der Gelehrten und Weltleute auf sich gezogen haben. Er wird mehr oder weniger seiner Heimat nach geschätzt. Der bengalische ist der von Liebhabern bevorzugte; indessen haben der ägyptische, türkische, persische und algerische dieselben Eigenschaften, wenn auch in etwas geringerem Grade.« Les Paradis artificiels. Erstdruck: 1860. Her in der deutschen Übersetzung von Erik-Ernst Schwabach, München, G. Müller, 1925. Inhaltsverzeichnis: Die künstlichen Paradiese. Widmung. Das Gedicht vom Haschisch. Der Wein. Biografie. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1821 in Paris als einziges Kind eines wohlhabenden Beamten geboren, rutscht Charles-Pierre Baudelaire bereits in seiner Jugend in zweifelhafte Kreise ab. Drogen, Schulden, Prostituierte und die Syphilis sind früh Bestandteil seines Lebens. Er sieht sich als Künstler und verweigert bürgerliche Erwerbsarbeit. Das stattliche väterliche Erbe verschleudert der verruchte Dandy in kurzer Zeit. Er hält sich mit Übersetzungen und Zeitschriftenbeiträgen über Wasser. Von Krankheit, Drogen und Depression gezeichnet stirbt 1867 mit dem zu Lebzeiten kaum bekannten Charles Baudelaire einer der aus heutiger Sicht bedeutendsten Lyriker französischer Sprache.
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Henricus - Edition Deutsche Klassik Beate und Mareile / Schwüle Tage (Großdruck) A1066927203
Eduard von Keyserling: Beate und Mareile / Schwüle Tage. Zwei Erzählungen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2022 Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Beate und Mareile: Erstdruck: Berlin, S. Fischer, 1903. Schwüle Tage: Erstdruck: Neue deutsche Rundschau, Nr. 15, 1904. Textgrundlage ist die Ausgabe: Eduard von Keyserling: Gesammelte Erzählungen in vier Bänden, Berlin: S. Fischer, 1922. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Franz Marc, Zwei Frauen auf einem Hügel, 1906. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1855 im kurländischen Tels-Paddern ¿ heute in Lettland ¿ als zehntes von zwölf Kindern in eine baltische Landadelsfamilie hineingeboren, studiert Eduard von Keyserling zunächst Jura in Dorpat (heute Tartu in Estland) und wechselt nach einem nie aufgeklärten Eklat und seinem Ausschluss aus der studentischen Verbindung »Curonia« nach Wien, wo er sich für Philosophie und Kunstgeschichte einschreibt und für die Wiener Allgemeine Zeitung schreibt. Zurück in Kurland widmet er sich der Verwaltung der mütterlichen Güter. Als Ende 1894 die Mutter stirbt, zieht er mit drei seiner Schwestern nach München. Der an Syphilis Erkrankte erblindet und lebt zurückgezogen in einem Haushalt mit seinen Schwestern, denen er seine Werke diktiert. Seine einfühlsame Schilderung erotischer Konflikte und die feine Ironie seiner oft adligen Figuren bringen ihm den Beinamen der »baltische Fontane« ein. Am 28. September 1918 stirbt mit Eduard von Keyserling ein bedeutender Virtuose der impressionistischen Erzählung.
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Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Das Liebeskonzil A1031182517
Oskar Panizza: Das Liebeskonzil Ein alter, kranker und böser Gott Vater erzürnt sich über die zügellosen Orgien, die die Menschen und auch der Papst selbst im 15. Jahrhundert feiern. Die zu einem Konzil einberufene, etwas gewöhnliche Maria und ein kränklicher Christus können den tobenden Alten von der Idee abbringen, die Menschen auszulöschen und regen stattdessen einen Pakt mit dem Teufel an, der den Menschen ein Strafe für ihre Lüsternheit schicken soll. Dieser erfindet dazu die Syphilis und erhält im Gegenzug ein neues Portal zur Unterwelt und das Recht zu sagen, was er denkt. Panizzas groteske Himmelstragödie kommt ihn teuer zu stehen, er wird zu einem Jahr Einzelhaft verurteilt und verlässt nach Absitzen seiner Strafe Deutschland als gebrochener Mann, um sich in der Schweiz niederzulassen. Von dort ausgewiesen geht er nach Paris und veröffentlicht 1899 »Parisjana. Deutsche Verse aus Paris«, die in Deutschland sofort beschlagnahmt werden und Panizza eine Anklage wegen Majestätsbeleidigung einbringen. Der gelernte Nervenarzt Oskar Panizza leidet unter der Wahnvorstellung, Kaiser Wilhelm II. verfolge ihn und verbringt seine letzten Lebensjahre entmündigt in geschlossenen Nervenheilanstalten, bis er 1921 stirbt. Erstdruck: Zürich (Verlagsmagazin) 1895. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Oskar Panizza: Das Liebeskonzil und andere Schriften. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Hans Prescher. Neuwied und Berlin: Luchterhand, 1964. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Paul Cézanne, Die Orgie (Ausschnitt), um 1870. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.
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Hofenberg Das Liebeskonzil A1043974448
Oskar Panizza: Das Liebeskonzil. Mit der Verteidigung des Werkes vor dem Landgericht München Ein alter, kranker und böser Gott Vater erzürnt sich über die zügellosen Orgien, die die Menschen und auch der Papst selbst im 15. Jahrhundert feiern. Die zu einem Konzil einberufene, etwas gewöhnliche Maria und ein kränklicher Christus können den tobenden Alten von der Idee abbringen, die Menschen auszulöschen und regen stattdessen einen Pakt mit dem Teufel an, der den Menschen ein Strafe für ihre Lüsternheit schicken soll. Dieser erfindet dazu die Syphilis und erhält im Gegenzug ein neues Portal zur Unterwelt und das Recht zu sagen, was er denkt. Panizzas groteske Himmelstragödie kommt ihn teuer zu stehen, er wird zu einem Jahr Einzelhaft verurteilt und verlässt nach Absitzen seiner Strafe Deutschland als gebrochener Mann, um sich in der Schweiz niederzulassen. Von dort ausgewiesen geht er nach Paris und veröffentlicht 1899 "Parisjana. Deutsche Verse aus Paris", die in Deutschland sofort beschlagnahmt werden und Panizza eine Anklage wegen Majestätsbeleidigung einbringen. Der gelernte Nervenarzt Oskar Panizza leidet unter der Wahnvorstellung, Kaiser Wilhelm II. verfolge ihn und verbringt seine letzten Lebensjahre entmündigt in geschlossenen Nervenheilanstalten, bis er 1921 stirbt. Das Liebeskonzil: Erstdruck: Zürich (Verlagsmagazin) 1895. Meine Verteidigung in Sachen "Das Liebeskonzil": Erstdruck: Zürich (Verlagsmagazin) 1895. Die Eigenwilligkeiten von Panizzas Orthographie wurden durchgehend beibehalten. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2017. Textgrundlage ist die Ausgabe: Oskar Panizza: Das Liebeskonzil und andere Schriften. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Hans Prescher. Neuwied und Berlin: Luchterhand, 1964. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Paul Cézanne, Die Orgie (Ausschnitt), um 1870. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
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Springer Berlin Therapie des Säuglings- und Kindesalters A1032486058
I. Die Ernährung des kranken Kindes.- Inanition, Mundspeichel.- Mundspeicheldrüsen, Pankreas, Verdauung der Stärke.- Magenverdauung unter normalen und pathologischen Verhältnissen.- Wasser in der Nahrung, Wirkung desselben.- Zucker 6,.- Kochsalz.- Fett.- Fäces der Säuglinge.- Ersatzmittel der Muttermilch.- Mehle 11,.- Kochen der Milch.- Infektion vom Darm aus, Keimgehalt der Muttermilch.- Sterilisiren der Milch.- Kasein verschiedener Milcharten.- Verdünnung der Säuglingsnahrung.- Milchmischungen.- Fleischpräparate.- Peptone.- Eier, künstliche Nährpräparate.- Alkohol.- Dyspepsie.- Erbrechen, akuter Magenkatarrh.- Chronischer Magenkatarrh.- Magengeschwür.- Intestinalkatarrh.- Obstipation.- Rhachitis.- Fieber.- Abdominaltyphus.- Hereditäre Syphilis, Gehirnkrankheiten, Erkrankungen der Athmungsorgane, Nierenkrankheiten.- Akuter Rheumatismus, Rektalernährung.- Sondenernährung.- II Allgemeine Therapie.- Diagnose, exspektative Behandlung.- Prophylaxe.- Hygiene, Baden, Hydrotherapie.- Verabreichen von Medikamenten, Wirkung der Medikamente.- Dosirung.- Organotherapie.- Medikamentöse Klystiere.- Suppositorien.- Subkutane Injektionen.- Serumtherapie.- Infiltrationsanästhesie, Inhalationstherapie.- Gurgelwässer.- Sinapismen, Vesikatoren.- Eisbehandlung.- Umschläge, Blutentziehungen.- III. Behandlung des neugeborenen Kindes.- 1. Asphyxie.- 2. Atelektase der Lungen.- 3. Kephalhämatom.- 4. Hämatom des M. sterno-cleido-mastoideus.- 5. Sklerem.- 6. Bäder.- 7. Mamma. Mastitis. Perimastitis. Angioma.- 8. Behandlung der Nabelschnur.- 9. Omphalitis.- 10. Nabelgangrän.- 11. Arteriitis und Phlebitis umbilicalis.- 12. Puerperale Sepsis. Akute fettige Degeneration. Epidemische Hämoglobinurie.- 13. Nabelblutungen.- 14. Ikterus.- 15. Melaena neonatorum.- 16. Trismus undTetanus.- 17. Blennorrhoe.- 18. Fungus umbilicalis (Granuloma). Adenoma.- 19. Hernien.- 20. Angeborene Stuhlverstopfung.- IV. Infektionskrankheiten.- 1. Tuberkulose.- Akute Miliartuberkulose, käsige Pneumonie, tuberkulöse Phthise.- Aetiologie.- Einathmung der Bacillen.- Ernährung.- Klimatotherapie.- Hygiene, Arsen.- Digitalis.- Kreosot, Guajakol, Ichthyol.- Tuberkulin.- Operationen, Kehlkopftuberkulose.- Zungen- und Pharynx-tuberkulose, Darmgeschwüre, Mastdarmfisteln.- Lungenblutungen, Nachtschweisse.- 2. Syphilis.- Ernährung.- Prophylaxe.- Behandlung.- 3. Febris intermittens.- 4. Typhus abdominalis.- Diagnose.- Prophylaxe, Abortivmittel.- Allgemein-behandlung, Diät, Bronchitis.- Fieberbehandlung.- Tympanie und Meteorismus.- Diarrhöen, Obstipation, Darmperforation, Darmblutungen.- Herzschwäche.- Hirnsymptome.- Rekonvalescenz, Nachkrankheiten, Typho-Malaria..- 5. Typhus exanthematicus. - Febris recurrens. - Weil'sche Krankheit.- 6. Epidemische Cerebro-Spinalmeningitis.- 7. Drüsenfieber.- 8. Febris catarrhalis.- 9. Cholera asiatica.- 10. Dysenterie.- 11. Scarlatina.- Prophylaxe.- Desinfektion.- Desinfektionsmethoden.- Medikamentöse Behandlung.- Rheumatismus, Erkrankungen des Herzens, der Gelenke und der Athmungsorgane.- Hämorrhagien, Pemphigus.- Nierenentzündung, Komplikationen.- 12. Morbilli.- Hämorrhagische Masern, Erkrankungen der Respirations-organe.- Nephritis, Gehirnaffektionen.- 13. Rötheln (Rubeola).- 14. Mumps.- 15. Variola. Variolois.- 16. Varicellen.- 17. Vaccination.- 18. Erysipelas.- 19. Diphtherie.- Prophylaxe.- Kal. chloric.- Herzschwäche.- Lokalbehandlung.- Nasendiphtherie.- Adenitis.- Interne Behandlung.- Nephritis, Lähmungen.- Antitoxinbehandlung.- Immunisirung.- 20. Rheumatismus.- Akuter Gelenkrheumatismus.- Enocarditis.-Rheumatismus gonorrhoicus.- Rheumatismus nodosus.- Peliosis rheumatica, chronischer Gelenkrheumatismus.- Muskelrheumatismus.- 21. Influenza.- 22. Keuchhusten.- V. Krankheiten des Blutes und Konstitutionskrankheiten.- A. Krankheiten des Blutes.- 1. Anämie.- Aetiologie.- Ernährung.- Ungenügende Innervation, Eisen.- Sauerstoffinhalationen, Arsen.- Perniciöse Anämie.- Leukocythämie.- Pseudoleukämie, Anaemi
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SAGA Egmont Dix nouvelles sur la prostitution A1059881670
Guy de Maupassant a marqué la littérature française par ses romans mais surtout par ses nouvelles comme Le Horla (1887). Ces œuvres retiennent l'attention par leur force réaliste et par le pessimisme qui s'en dégage le plus souvent. La carrière littéraire de Maupassant se limite à une décennie avant qu'il ne sombre peu à peu dans la folie et ne meure peu avant ses quarante-trois ans. La syphilis, qui sera fatale à Maupassant, concerne une prostituée sur trois. La nuit comme le jour, filles publiques, lorettes ou grandes courtisanes, femmes galantes et filles publiques se vendent au plus offrant dans les bals ou les cafés-concerts, les maisons closes ou dans la rue. L'ampleur de la prostitution en France au XIXème siècle est telle qu'elle a inspiré les artistes, peintres ou écrivains : Zola, Flaubert, Maupassant, Balzac, Toulouse-Lautrec et bien d'autres. La dure condition des filles publiques et l'hypocrisie de la bourgeoisie est rendue avec subtilité, justesse et talent par Maupassant, qui ressuscite une société, avec ses secrets, ses drames, dans toutes ses contradictions. Les dix nouvelles sur la prostitution : La Maison Tellier, Mademoiselle Fifi, Le Lit 29, L'Ami Patience, Nuit de Noël, L'Armoire, Le Port, Ça ira, L'Odyssée d'une fille, Les Vingt-Cinq Francs de la supérieure.
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Epubli Der Liebe wegen - Sexuelle Aufklärung für Erwachsene A1061766684
Jeder junge Mensch sehnt sich nach der großen Liebe. Er wünscht sich einen gefühlvollen Partner, mit dem er das ganze Leben lang Zärtlichkeiten aus¬tauschen kann. Einen Partner, mit dem man ein gemeinsames Leben aufbaut, in dem das Glück und die Liebe allgegenwärtig sind. Jeder trägt diese tiefe Sehnsucht in sich, für die es sich lohnt zu leben. Wenn man sich später dann tatsächlich verliebt hat, wenn man glaubt, diesen Menschen gefunden zu haben, dann verspricht man sich ewige Liebe und Treue, die das ganze Leben lang halten sollen. Wie sieht aber die Wirklichkeit aus? Die große Liebe hält vielleicht tatsächlich ein paar Jahre. Aber wenn der große Rausch verflogen ist, wenn sich die ersten Probleme einstellen und im Extremfall auf das Verliebtsein keine Liebe folgt, dann geht es schnell bergab. Dann sagen die Männer: »Meine Frau versteht mich nicht.« In so einer Situation muss man sich schon fragen: Wo ist die große Liebe geblieben? Was haben wir falsch gemacht? Hatten sich vielleicht unsere Gemeinsamkeiten nur auf eintönigen, animalischen Sex reduziert? Es sind dann einfach keine Grundlagen mehr da, die dem Partner sexuellen Anreiz geben. Alles ist zur eingespielten Sache geworden, zur Gewohnheit. Aber Gewohnheit bringt Langeweile mit sich und das ist Gift für eine gute, dauerhafte Beziehung. Wir wollen in diesem Buch Anregungen geben, wie man eine sexuelle Beziehung in Schwung hält. Die hier beschriebenen Hinweise und Darstellungen sind in erster Linie für Ehepartner oder andere Paare mit Langzeitverbindung gedacht. Keinesfalls sollen bestimmte Sexualpraktiken bei One-Night-Stands oder Zufallsbekanntschaften vorgenommen werden. Die schlimmsten Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder Hepatitis B sind längst nicht ausgerottet. Im Gegenteil, sie sind wieder im Kommen, was die Statistiken beweisen. Auch in Deutschland!
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VDM Young, J: Poetry, Physick, Pestilence and Pox A1008518676
The terrible contagious disease, syphilis, which ravaged Europe in the 16th century takes its name from a hapless shepherd boy called Syphilus in a poem written by a doctor. Hitherto, it had been known as the French Disease. Medical References in Poetry furnish us with an insight of what the layman rather than the physician believed about contemporary ideas on anatomy, physiology and therapeutics. Whilst looking at these medical allusions, one can clearly see the revolutionary changes which were taking place in medicine between 1400 and 1700. The implicit faith in the unproven, ancient theories of Hippocrates and Galen can certainly be felt in the verses of Chaucer and his contemporaries. By the seventeenth century, however, that assurance has gone and poets appear extremely sceptical about the theory of humours and also medical astrology, once the two cornerstones of mediaeval medicine. Poetry gives us a clear view of popular ideas about the human body and its relationship to the rest of the universe. This book should be of equal value to both the historian of medicine and to all those with an interest in English poetry.
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De Gruyter Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medicin. Band 99
Frontmatter -- Inhalt des neunundneunzigsten Bandes -- I . Experimentelle Beiträge zur Lehre vom interstitiellen Knochenwachsthum -- II. Beiträge zur Aetiologie und Therapie der Tabes dorsalis, namentlich über deren Beziehungen zur Syphilis -- III. Zur Lehre von der hyalinen (wachsartigen) Degeneration der glatten Muskelfasern -- IV. Ein ulceröses Sarcom des Jejunum bei einem Kinde -- V. Uefoer einen Fall von congenitaler partieller Obliteration der Gallengänge -- VI. Ueber das Vorkommen der Eier des Distomum haematobium Bilharz in den Unterleibsorganen -- VII. Ueber Riesen-Amöben (?) bei chronischer Darmentzündung der Aegypter -- VIII. Untersuchungen über Koch's Kommabacillus -- IX. Ueber die Wirkungen einiger Körper im sogenannten Status nascendi -- X. Ueber das Verhalten der Schliesser und Oeffher der Glottis bei Affectionen ihrer Nervenbahnen -- XI. Schwanzbildang beim Menschen -- XII. Ueber die entzündlichen Veränderungen der Glomeruli und die acute Nephritis -- XIII. Bericht über eine bei Kindern beobachtete Endemie infectiöser Colpitis -- XIV. lieber toxische Enteritis im Gefolge der Sublimatwundbehandlung -- XV. Cholesteatomartige Desquamation im Nierenbecken bei primärer Tuberculose derselben Niere -- XVI. Ueber die Ausscheidung der Oxalsäure durch den Harn -- XVII. Die Histologie der Struma -- XVIII. Zur Aetiologie der Alopecia areata -- XIX. Klinische Beobachtungen über die Krankheiten Japans -- XX. lieber die Natur der secundaren leukämischen Bildungen -- XXI. Kleinere Mittheilungeii -- XXII. Ueber die Beziehungen des Kniephänomens zur Diphtherie und deren Nachkrankheiten -- XXIII. Spaltpilze bei der „Verruga peruana -- XXIV. Die Histologie der Struma -- XXV. Experimentelle Studien über Iriscysten -- XXVI. AnatomischeNotizen -- XXVII. Zur Casuistik der angebornen Geschwülste in der Gegend des Kreuzbeins -- XXVIII. Beiträge zur Keiiiitniss der Gallencapillaren -- XXIX. Klinische Beobachtungen über die Krankheiten Japans -- XXX. Kleinere Mittheilungen
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Springer Berlin Therapie des Säuglings- und Kindesalters
I. Die Ernährung des kranken Kindes.- Inanition, Mundspeichel.- Mundspeicheldrüsen, Pankreas, Verdauung der Stärke.- Magenverdauung unter normalen und pathologischen Verhältnissen.- Wasser in der Nahrung, Wirkung desselben.- Zucker 6,.- Kochsalz.- Fett.- Fäces der Säuglinge.- Ersatzmittel der Muttermilch.- Mehle 11,.- Kochen der Milch.- Infektion vom Darm aus, Keimgehalt der Muttermilch.- Sterilisiren der Milch.- Kasein verschiedener Milcharten.- Verdünnung der Säuglingsnahrung.- Milchmischungen.- Fleischpräparate.- Peptone.- Eier, künstliche Nährpräparate.- Alkohol.- Dyspepsie.- Erbrechen, akuter Magenkatarrh.- Chronischer Magenkatarrh.- Magengeschwür.- Intestinalkatarrh.- Obstipation.- Rhachitis.- Fieber.- Abdominaltyphus.- Hereditäre Syphilis, Gehirnkrankheiten, Erkrankungen der Athmungsorgane, Nierenkrankheiten.- Akuter Rheumatismus, Rektalernährung.- Sondenernährung.- II Allgemeine Therapie.- Diagnose, exspektative Behandlung.- Prophylaxe.- Hygiene, Baden, Hydrotherapie.- Verabreichen von Medikamenten, Wirkung der Medikamente.- Dosirung.- Organotherapie.- Medikamentöse Klystiere.- Suppositorien.- Subkutane Injektionen.- Serumtherapie.- Infiltrationsanästhesie, Inhalationstherapie.- Gurgelwässer.- Sinapismen, Vesikatoren.- Eisbehandlung.- Umschläge, Blutentziehungen.- III. Behandlung des neugeborenen Kindes.- 1. Asphyxie.- 2. Atelektase der Lungen.- 3. Kephalhämatom.- 4. Hämatom des M. sterno-cleido-mastoideus.- 5. Sklerem.- 6. Bäder.- 7. Mamma. Mastitis. Perimastitis. Angioma.- 8. Behandlung der Nabelschnur.- 9. Omphalitis.- 10. Nabelgangrän.- 11. Arteriitis und Phlebitis umbilicalis.- 12. Puerperale Sepsis. Akute fettige Degeneration. Epidemische Hämoglobinurie.- 13. Nabelblutungen.- 14. Ikterus.- 15. Melaena neonatorum.- 16. Trismus undTetanus.- 17. Blennorrhoe.- 18. Fungus umbilicalis (Granuloma). Adenoma.- 19. Hernien.- 20. Angeborene Stuhlverstopfung.- IV. Infektionskrankheiten.- 1. Tuberkulose.- Akute Miliartuberkulose, käsige Pneumonie, tuberkulöse Phthise.- Aetiologie.- Einathmung der Bacillen.- Ernährung.- Klimatotherapie.- Hygiene, Arsen.- Digitalis.- Kreosot, Guajakol, Ichthyol.- Tuberkulin.- Operationen, Kehlkopftuberkulose.- Zungen- und Pharynx-tuberkulose, Darmgeschwüre, Mastdarmfisteln.- Lungenblutungen, Nachtschweisse.- 2. Syphilis.- Ernährung.- Prophylaxe.- Behandlung.- 3. Febris intermittens.- 4. Typhus abdominalis.- Diagnose.- Prophylaxe, Abortivmittel.- Allgemein-behandlung, Diät, Bronchitis.- Fieberbehandlung.- Tympanie und Meteorismus.- Diarrhöen, Obstipation, Darmperforation, Darmblutungen.- Herzschwäche.- Hirnsymptome.- Rekonvalescenz, Nachkrankheiten, Typho-Malaria..- 5. Typhus exanthematicus. - Febris recurrens. - Weil'sche Krankheit.- 6. Epidemische Cerebro-Spinalmeningitis.- 7. Drüsenfieber.- 8. Febris catarrhalis.- 9. Cholera asiatica.- 10. Dysenterie.- 11. Scarlatina.- Prophylaxe.- Desinfektion.- Desinfektionsmethoden.- Medikamentöse Behandlung.- Rheumatismus, Erkrankungen des Herzens, der Gelenke und der Athmungsorgane.- Hämorrhagien, Pemphigus.- Nierenentzündung, Komplikationen.- 12. Morbilli.- Hämorrhagische Masern, Erkrankungen der Respirations-organe.- Nephritis, Gehirnaffektionen.- 13. Rötheln (Rubeola).- 14. Mumps.- 15. Variola. Variolois.- 16. Varicellen.- 17. Vaccination.- 18. Erysipelas.- 19. Diphtherie.- Prophylaxe.- Kal. chloric.- Herzschwäche.- Lokalbehandlung.- Nasendiphtherie.- Adenitis.- Interne Behandlung.- Nephritis, Lähmungen.- Antitoxinbehandlung.- Immunisirung.- 20. Rheumatismus.- Akuter Gelenkrheumatismus.- Enocarditis.-Rheumatismus gonorrhoicus.- Rheumatismus nodosus.- Peliosis rheumatica, chronischer Gelenkrheumatismus.- Muskelrheumatismus.- 21. Influenza.- 22. Keuchhusten.- V. Krankheiten des Blutes und Konstitutionskrankheiten.- A. Krankheiten des Blutes.- 1. Anämie.- Aetiologie.- Ernährung.- Ungenügende Innervation, Eisen.- Sauerstoffinhalationen, Arsen.- Perniciöse Anämie.- Leukocythämie.- Pseudoleukämie, Anaemi
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De Gruyter Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medicin. Band 106 A1058325721
Frontmatter -- Inhalt des hundertundsechsten Bandes -- I . Ueber das Verhalten des fötalen Bluts im Momente der Geburt -- II. Experimentelle Untersuchungen über Localisation von Krankheitsstoffen -- III. Uefoer zwei Fälle von Cysten in der Wand der weiblichen Harnröhre -- IV. Einfluss des Nervensystems auf die thierische Temperatur -- V. Beobachtungen über Chylurie -- VI. Beiträge zur Kenntniss der Wirkung der gasförmigen Gifte -- VII. Ueber einige seltenere Erscheinungen nach apoplectischen Anfällen im Anschluss an einen complicirteren neuropathologischen Fall -- VIII. Congenitale Enorpelreste am Halse -- IX. Ueber Syphilis- und Smegmabacillen nebst Bemerkungen über die färberischen Eigenthümlichkeiten der Smegina- und Tuberkelbacillen -- X. Zur Function des Corpus striatum. (Nucleus caudatus.) -- XI. lieber ein Myosarcoma striocellulare des Nierenbeckens und des Ureters -- XII. Bakteriologische Untersuchung des Inhaltes der Pockenpusteln -- XIII. Pankreaskrankheiten und Ileus -- XIV. Zur Anatomie des weissen Infarctes der Placenta -- XV. Uefoer Theilungs Vorgänge in den Biesenzellen des Knochenmarkes -- XVI. Ueber Knocheiibildung an den Arterien -- XVII. lieber die Windungen des menschlichen Gehirns -- XVIII. lieber einen neuen pathologischen Harnfarbstoff -- XIX. Veber die Intima der Arteria uterina -- XX. Ueber die Abhängigkeit der Bindegewebsneubildung in der Arterienintima von den mechanischen Bedingungen des Blutumlaufes -- XXI. Ueber Intrauterininjectionen im Puerperalfieber -- XXII. Experimentelle Beobachtungen über subcutane Infusion -- XXIII. Anatomische Notizen -- XXIV. Uefoer Mikrophotographie mit starken ObjectiYsystemen -- XXV. Beiträge zur Lehre der Pigmentbildung in melanotischen Geschwülsten -- XXVI. Ein Fall von grossem congenitalem Divertikel der Flexura sigmoides -- XXVII. Pathologische Mittheilungen -- XXVIII. Beitrag zur pathologischen Anatomie der Grosshirnrinde
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De Gruyter Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medicin. Band 99 A1058325975
Frontmatter -- Inhalt des neunundneunzigsten Bandes -- I . Experimentelle Beiträge zur Lehre vom interstitiellen Knochenwachsthum -- II. Beiträge zur Aetiologie und Therapie der Tabes dorsalis, namentlich über deren Beziehungen zur Syphilis -- III. Zur Lehre von der hyalinen (wachsartigen) Degeneration der glatten Muskelfasern -- IV. Ein ulceröses Sarcom des Jejunum bei einem Kinde -- V. Uefoer einen Fall von congenitaler partieller Obliteration der Gallengänge -- VI. Ueber das Vorkommen der Eier des Distomum haematobium Bilharz in den Unterleibsorganen -- VII. Ueber Riesen-Amöben (?) bei chronischer Darmentzündung der Aegypter -- VIII. Untersuchungen über Koch's Kommabacillus -- IX. Ueber die Wirkungen einiger Körper im sogenannten Status nascendi -- X. Ueber das Verhalten der Schliesser und Oeffher der Glottis bei Affectionen ihrer Nervenbahnen -- XI. Schwanzbildang beim Menschen -- XII. Ueber die entzündlichen Veränderungen der Glomeruli und die acute Nephritis -- XIII. Bericht über eine bei Kindern beobachtete Endemie infectiöser Colpitis -- XIV. lieber toxische Enteritis im Gefolge der Sublimatwundbehandlung -- XV. Cholesteatomartige Desquamation im Nierenbecken bei primärer Tuberculose derselben Niere -- XVI. Ueber die Ausscheidung der Oxalsäure durch den Harn -- XVII. Die Histologie der Struma -- XVIII. Zur Aetiologie der Alopecia areata -- XIX. Klinische Beobachtungen über die Krankheiten Japans -- XX. lieber die Natur der secundaren leukämischen Bildungen -- XXI. Kleinere Mittheilungeii -- XXII. Ueber die Beziehungen des Kniephänomens zur Diphtherie und deren Nachkrankheiten -- XXIII. Spaltpilze bei der „Verruga peruana -- XXIV. Die Histologie der Struma -- XXV. Experimentelle Studien über Iriscysten -- XXVI. AnatomischeNotizen -- XXVII. Zur Casuistik der angebornen Geschwülste in der Gegend des Kreuzbeins -- XXVIII. Beiträge zur Keiiiitniss der Gallencapillaren -- XXIX. Klinische Beobachtungen über die Krankheiten Japans -- XXX. Kleinere Mittheilungen
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GRIN Henrik Ibsens "Gengangere". Eine interdiskursive Analyse A1008121083
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Veranstaltung: Hauptseminar "Krisen der Männlichkeit - interdiskursiv", Sprache: Deutsch, Abstract: Krisen der Männlichkeit - interdiskursiv war das Seminar betitelt, in dessen Rahmen diese Arbeit entstanden ist. Sowohl an Hand literarischer als auch naturwissenschaftlicher Texte sollte das Schreiben als und über bürgerliche männliche Subjekte in den Jahrzehnten um das 19. Jahrhundert in einen Diskurs der Krise eingelesen werden. Eine oft benannte Krise der Moderne erscheint in diesem Zusammenhang als Krise von Männlichkeiten. Entscheidend für die Auflösung des Selbstverständnisses der Formel männlich gleich allgemeinmenschlich und damit auch ausschlaggebend für die Wahrnehmung von verschiedenen Männlichkeitskonzepten in der Krise, waren in Skandinavien und Europa des ausgehenden 19. Jahrhundert nicht zuletzt die neuen Erkenntnisse und Postulate der Naturwissenschaften und ihre zunehmende Bedeutung als Leitwissenschaften. Medizin, Biologie und Mathematik nahmen sich gesellschaftlicher Fragen an und verdrängten mitunter Literatur in ihrer Rolle als Darstellerin, Analytikerin und Vordenkerin gesellschaftlicher Zustände und Utopien. Die Frage an das Seminar, wie sich literarischer und naturwissenschaftlicher Diskurs gegenseitig beeinflussten und bedingten, zeigt sich als interdiskursiver Analyseansatz äußerst fruchtbar. Im Folgenden werde ich daher den Versuch unternehmen, exemplarisch Ansätze vor allem medizinischer aber auch biologischer Diskurse zu benennen und in Beziehung zu Henrik Ibsens Drama Gengangere zu stellen. So entwickle ich Lesarten des Dramas, die auf einen Diskurs krisenhafter Männlichkeit und allgemeiner, einer Krise der Moderne verweisen. Henrik Ibsen bedient sich in diesem Drama eines neuen, medizinischen Wissens über Syphilis, um Osvald als Mann und Mensch der Moderne krisenbehaftet erscheinen zu lassen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit soll daher auf der Analyse der Darstellung der Geschlechtskrankheit des Protagonisten Osvald und die damit verbundene Bedeutung für seine Geschlechtsidentität liegen. Henrik Ibsen als Autor und sein Drama Gengangere bieten sich in mehrfacher Hinsicht zur Analyse unter den genannten Fragestellungen an. [...]
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Knapp Verlag Isch das aues?, Belletristik von Pedro Lenz
Die in diesem Buch versammelten vierundsechzig sprachliche Moden und Marotten hat Pedro Lenz auf Hochdeutsch geschrieben, seine Affinität zur Mundart begleitet uns Lesende aber fast auf jeder Seite. Die Erläuterungen von Lenz zum Gebrauch von Dialektwörtern sind unterhaltsam und lehrreich zugleich. Der Mensch neigt bekanntlich zur Bequemlichkeit, auch beim Reden. Deswegen ist es üblich geworden, im Alltag viele Wörter, Sätze und ganze Gesprächsabschnitte auf das Wesentliche zu kürzen. Es scheint recht radikal, wenn die Frau an der Warenhauskasse den Fragesatz «Möchten Sie gern eine Tragtasche?» durch ein schlichtes «Seckli wöue?» ersetzt. Oder wenn Sie beim Metzger oder in der Beiz gefragt werden: «Isch das aues?» So schreibt der Autor: «Cumulus?», fragt mich die Frau an der Warenhauskasse und es klingt, als hätte sie mich gefragt, ob ich Syphilis habe. Aber selbstverständlich ist Cumulus keine Krankheit und natürlich weiss hierzulande jedes Kind, was die Kassiererin fragen wollte. «Sind Sie allenfalls im Besitz einer Cumuluskarte?» Pedro Lenz nimmt auch die Satzanfänge in Sportinterviews unter die Sprachlupe. Da drängt sich einem fast von selbst die Frage auf, wie eine Person, die noch gar nichts gesagt hat, überhaupt dazu kommt, ein Gespräch mit «wie gesagt» zu beginnen? Das häufigste Wort zum Interviewstart mit Sportlerinnen und Sportlern ist aber das Adverb «nichtsdestotrotz». «Wie haben Sie das Spiel erlebt?» – «Nichtsdestotrotz bin ich mit dem Spiel zufrieden. Nichtsdestotrotz haben wir verdient gewonnen. Nichtsdestotrotz können wir die drei Punkte gut gebrauchen.» Es gibt auch das kreative Potenzial falschen Lesens. Pedro Lenz, so erzählt er, erblickte neulich auf einem Gestell im Badezimmer von Bekannten eine Crème-Tube und las darauf den Aufdruck «Hautarzt». Alles klar, dachte er zunächst, die Crème wird wohl vom Hautarzt verschrieben worden sein. Es stellte ihm die Frage, was das wohl für ein Hautarzt sein muss, der die Salben und Crèmen, die er.
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BoD - Books on Demand Das Liebeskonzil A1031182547
Oskar Panizza: Das Liebeskonzil Ein alter, kranker und böser Gott Vater erzürnt sich über die zügellosen Orgien, die die Menschen und auch der Papst selbst im 15. Jahrhundert feiern. Die zu einem Konzil einberufene, etwas gewöhnliche Maria und ein kränklicher Christus können den tobenden Alten von der Idee abbringen, die Menschen auszulöschen und regen stattdessen einen Pakt mit dem Teufel an, der den Menschen ein Strafe für ihre Lüsternheit schicken soll. Dieser erfindet dazu die Syphilis und erhält im Gegenzug ein neues Portal zur Unterwelt und das Recht zu sagen, was er denkt. Panizzas groteske Himmelstragödie kommt ihn teuer zu stehen, er wird zu einem Jahr Einzelhaft verurteilt und verlässt nach Absitzen seiner Strafe Deutschland als gebrochener Mann, um sich in der Schweiz niederzulassen. Von dort ausgewiesen geht er nach Paris und veröffentlicht 1899 »Parisjana. Deutsche Verse aus Paris«, die in Deutschland sofort beschlagnahmt werden und Panizza eine Anklage wegen Majestätsbeleidigung einbringen. Der gelernte Nervenarzt Oskar Panizza leidet unter der Wahnvorstellung, Kaiser Wilhelm II. verfolge ihn und verbringt seine letzten Lebensjahre entmündigt in geschlossenen Nervenheilanstalten, bis er 1921 stirbt. Erstdruck: Zürich (Verlagsmagazin) 1895. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2013. Textgrundlage ist die Ausgabe: Oskar Panizza: Das Liebeskonzil und andere Schriften. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Hans Prescher. Neuwied und Berlin: Luchterhand, 1964. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Paul Cézanne, Die Orgie (Ausschnitt), um 1870. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.
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GRIN Nikolaus Lenau im Vormärz und seine Rezeption in den Revolutionen von 1848/49
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (FB Geschichtswissenschaft), Veranstaltung: HS: Das Land an der Peripherie: Zwischen osmanischen Einflüssen, religiöser Vielfalt und Vampirglauben. Kulturgeschichte Siebenbürgens vom 16. bis 19. Jahrhundert (Multikulturelle Länder in Ostmitteleuropa), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zentrum dieser wissenschaftlichen Arbeit steht die Frage, inwiefern der im Banat geborene Nikolaus Lenau durch seine Schriften auf die Reformbewegungen des Vormärz einwirken konnte und wie durch die Rezeption des Dichters in den Revolutionsjahren 1848/49 die Erinnerung an seine Gedanken und sein Wirken wachgehalten wurden. Zur historischen Kontextualisierung wird im zweiten Kapitel zunächst auf die mit der Französischen Revolution und den Napoleonischen Kriegen verbundenen liberalen und nationalen Ideen von 1789 eingegangen, die Lenaus Jugend prägten. Im dritten Kapitel werden die Karlsbader Beschlüsse und Lenaus Umgang mit der Zensur thematisiert. Im vierten Kapitel werden der Durchbruch Lenaus in Schwaben sowie die vom Dichter bearbeiteten historischen Kulturräume und Sujets auf Basis der werkimmanenten peripheren Perspektive diskutiert. Außerdem wird auf den Zeitgeist eingegangen, der sich im Oeuvre Lenaus widerspiegelt. Das fünfte Kapitel setzt sich mit der Industrialisierung, der sozialen Frage und deren sozio-ökonomischen Implikationen auseinander, die Lenau in seinen Werken produktiv verarbeitete. Im vorletzten Kapitel wird der Fokus sowohl auf Lenaus Rezeption während den Revolutionen von 1848/49 als auch nach seinem Tod gelegt. Im letzten Kapitel folgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse.Als im März des Revolutionsjahres 1848 die Wiener Revolution ausbrach und Staatsminister von Metternich gestürzt wurde, befand sich der seit 1844 unter schweren psychischen Störungen leidende und aufgrund der Zensur unter dem Pseudonym Nikolaus Lenau schreibende Nikolaus Niembsch (1802-1850) nur einige Kilometer vor der Donaumetropole in Oberdöbling in einer Pflegeanstalt. Diese in Folge einer Syphilis-Infektion und eines 1844 erlittenen Schlaganfalls verursachten Leiden des im Banat geborenen Dichters verhinderten es, dass sich Lenau zu diesen Vorgängen im Schicksalsjahr des "europäischen Völkerfrühling[s]", der sich durch divergente Revolutionen auszeichnete, direkt äußeren konnte. Dennoch wurde in den revolutionären Vorgängen immer wieder auf Lenaus Gedanken und Werke sowie auf sein Schicksal Bezug genommen. Die europäischen Revolutionen der Jahre 1848/49 kündigten sich bereits seit den 1820er Jahren in liberal- und national-motivierten Bewegungen an, nachdem auf dem Wiener Kongress ein restaurativer und antirevolutionärer Weg eingeschlagen wurde.
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De Gruyter Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medicin. Band 95
Frontmatter -- Inhalt des funfundneunzigsten Bandes -- Erstes Heft (3. Januar) -- I. Ueber die Entstehung der rothen Blutkörperchen bei den verschiedenen Wirbelthierklassen -- II. lieber die Bildung der rothen Blutkörperchen. Anhang zur vorhergehenden Arbeit -- III. Ueber Kern- und Zelltheilung bei acuter Hyperplasie der Lymphdrüsen und Milz -- IV. Ueber die hereditäre Form des Diabetes insipidus -- V. Ein Fall von Arhinencephalia unilateralis bei einem erwachsenen Manne -- VI. Ueber den Einfluss stumpfer Gewalten auf das äussere Ohr, mit besonderer Berücksichtigung der Othämatombildung. Nach Versuchen am Kaninchenohr mitgekheilt -- VII. Pathologisch - anatomische Mittheilungen -- VIII. Beiträge zur Lehre vom Icterus -- IX. Ueber die Cultivirbarkeit des Actinomyces -- X. Weitere Beiträge zur pathologischen Anatomie und Histologie der Beri-beri (Kak-ke) -- Zweites Heft (5. Februar) -- XI. Anatomische Notizen. (Fortsetzung.) -- XII. Ein intracanaliculäres Myxom der Mamma mit hyaliner Degeneration -- XIII. Ueber das Verhalten des Catgnt im Organismus und über Heteroplastlk -- XIV. Beiträge zur Riesenzellenbildung in epithelialen Geweben -- XV. Nicolaus Leonicenus auf dem Gebiete der Syphilidologie. Beitrag zur Geschichte der Syphilis -- XVI. Ueber die Abhängigkeit der Bindegewebsneubildung in der Arterienintima von den mechanischen Bedingungen des Blutumlaufes -- XVII. Ein Fall von periodischem Wechsel der Haarfarbe -- XVIII. Ueber den Fettgehalt pathologischer Organe -- XIX. Kleinere Mittheilungen. 1. Medicinisch - naturwissenschaftlicher Nekrolog des Jahres 18S3 -- XIX. Kleinere Mittheilungen. 2. Tabelle über alle In den Jahren 1882 und 1883 in Rostock geschlachteten und auf Trichinen untersuchten Schweine. -- XX. Auszüge und Besprechungen -- Drittes Heft (5. März) -- XXI. Ueber das Schicksal der in den Organismus implantirten Gewebe -- XXII. Ueber einen Fall von Ulcus rotundum Simplex vaginae -- XXIII. Beitrag zur Physiologie und Pathologie des Blutes1 -- XXIV. Untersuchungen über das Vorkommen von Fäulnisskeimen im Blut gesunder Thiere -- XXV. Zur Lehre von der Resorption, Bildung und Ablagerung der Fette im Thierkörper -- XXVI. Die Bakterien der Schweineseuche -- XXVII. Wiederum über die Lehre Tom Kaiserschnitt im Thalmud -- XXVIII. Ueber die chemische Zusammensetzung des Schweineharns -- XXIX. Beiträge zur Kenntniss der Trichinosis und der Actinomycosis bei Schweinen -- XXX. Auszüge und Besprechungen
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De Gruyter Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medicin. Band 218
Frontmatter -- Inhalt des 218. Bandes -- Erstes Heft (19. November) -- I. Beiträge zur Lehre von der Hämochromatose und ihren Beziehungen zur allgemeinen Hämosiderose. (Aus den pathologischen Instituten der Düsseldorfer Akademie für praktische Medizin und der Universität Kiel.) -- II. Untersuchungen über den Fettgehalt der Herzmuskulatur. (Aus dem Pathologischen Institute der städtischen Krankenanstalten in Dortmund.) -- III. Die Bolle der Fettphanerose bei der krankhaften Verfettung der Herzmuskulatur. (Aus dem Kgl. Pathologischen Institut der Universität Kiel. Direktor: Geh. Rat Prof. Dr. Lubarsch.) -- IV. Über die retrograde Permeabilität der Zökalklappe und der Appendix nach Befanden und Versuchen an Leichen und Lebenden. (Aus dem k. u. k. Garnisonsspital Nr. 1 in Wien.) -- V. Uber einen rechtsseitigen Zwerchfellsdefekt beim Erwachsenen. (Aus dem pathol. Institut der Kaiser Wilhelms-Universität zu Straßburg.) -- VI. Beiträge zur Lehre vom kongenitalen Zwerchfellsdefekt mit besonderer Berücksichtigung des rechtsgelegenen. (Aus dem Pathologischen Institut der Kaiser Wilhelms-Universität zu Straßburg i. E.) -- VII. Die besondere Form der durch Nikotin verursachten Aortenveränderung. (Aus dem Pathologischen Institut des Augusta-Hospitals zu Berlin.) -- Zweites Heft (10. Dezember) -- VIII. Das Kolloid der Schilddrüse und Hypophyse des Menschen. (Aus dem Pathologisch-anatomischen Institute der deutschen Universität in Prag.) -- IX. Über Bildungsanomalien der Nebenniere. (Aus der Prosektur des Militärleichenhofes in Wien.) -- X. Die Nebenniere bei Syphilis congenita. (Aus dem Pathologischen Institut des Allgemeinen Krankenhauses St. Georg, Hamburg.) -- XI. Zur Kasuistik der Geschwülste des Nodulus caroticus. (Aus dem Pathologischen Institut des Städt. Krankenhauses zu Danzig.) -- XII. Zur Kenntnis der primären epithelialen Tumoren des Gehirnes. (Ans dem Pathologischen Institut in Czernowitz.) -- XIII. Die Rachendachhypophyse des Menschen unter normalen und pathologischen Verhältnissen. (Aus dem Pathologischen Institut des Stadt. Krankenhauses im Friedrichshain zu Berlin.) -- XIV. Zwei seltenere tumorartige Bildungen der Gehirnbasis. (Aus dem Pathologischen Institut der medizinischen Akademie in Düsseldorf und dem Institut für Kresbforschung in Heidelberg.) -- Drittes Heft (31. Dezember) -- XV. Über den Einfluß des Pankreas auf den Glykogenbestand der Leber. (Aus dem Kgl. Pathologischen Institut der Universität Berlin.) -- XVI. Über pathologische Veränderungen der Herzganglien bei experimenteller chronischer Alkoholintoxikation und bei Chloroformnarkose. (Aus dem Pathologischen Institut der Universität Königsberg i. Pr.) -- XVII. Pathologisch-anatomische Beobachtungen über einen Fall von Lepra universalis. (Aus dem Pathologisch-anatomischen Institut des städtischen Krankenhauses zu Venedig.) -- XVIII. Beitrag zur Kenntnis der septischen Thrombophlebitis. (Aus dem Pathologischen Institut der Universität Berlin.) -- XIX. Krebsinfiltration des Plexus solaris; mit Bemerkungen über das Auftreten von Karzinom in Nerven -- XX. Über einen Fall von retrookularem Gliom bei einem Wellensittich. (Aus dem Pathologischen Institut der Universität Rostock.) -- XXI. Das Verhalten des Auerbachschen Plexus bei ulzeröser Darmtuberkulose. (Aus dem Pathologischen Institut der Universität Würzburg.) -- Berichtigung -- Backmatter
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De Gruyter Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medicin. Band 91
Frontmatter -- Inhalt des einundneunzigsten Bandes. -- Erstes Heft (2. Januar). -- I . Barbarismen in der medicinischen Sprache. -- II. Ein Fall von progressiver Anämie und darauffolgender Leukocythämie mit Knochenmarkerkrankung und einem sogenannten Chlorom (Chiorolymphom). -- III. Heber Colombo's Antheil an der Entdeckung des Blutkreislaufs. -- IV. Tracheo- und Bronchostenose mit Amyloid in der Wandung der Luftwege. -- V. Ueber Knochenfisteln am Warzenfortsatze. -- VI. Ein Fall von congenitaler halbseitiger Gesichtshypertrophie. -- VII. Heber hereditäre Ataxie. -- VIII. Zur Kritik der Tuberculose- Frage I. -- IX. Ueber die Feuerländer. -- X. Kleinere Mittheilungen. -- 1. Zar Frage nach den im Speichel des Menschen vorhandenen Alkaloiden. -- 2. Uebersicht der Ergebnisse der Untersuchung der geschlachteten Schweine auf Trichineu im Herzogthume Braunschweig während des Zeitraumes von Ostern 1881 bis dahin 1882. -- 3. Notiz aber den von Herrn Prof. Pekelharing mitgetheilten Fall von Pseudohypertrophie der Muskeln. -- Zweites Heft (2. Februar). -- XI. Ein Beitrag zur Kenntniss seltener Herzanomalien im Anschluss an einen Fall von angeborner linksseitiger Conusstenose. -- XII. Mittheilung über einen Fall von Porencephalie. -- XIII. Zur Kenntniss der feineren Veränderungen der Nieren bei der Hämoglobinausscheidung. -- XIV. Pathologisch-anatomische Vorgänge in einer eigentümlichen Zahnmissbildung. -- XV. Ein Fall von acuter Leberatrophie. -- XVI. Leber die Feuerländer. -- XVII. Mittheilung eines seltenen Falles von Xanthelasma multiplex. -- XVIII. Kleinere Mittheilungen. -- 1. Lymphangiome der Haut mit verkalktem Inhalt. -- 2 . Milch-Analyse und das Menschen- und Kuhcasein. -- 3. Medicinisch-naturwissenschaftlicher Nekrolog des Jahres 1882. -- Drittes Heft (2. März). -- XIX. Zur Klinik und pathologischen Anatomie der diphtherischen Nephritis. -- XX. Die Umwandlung der Milzbrandbakterien in unschädliche Bakterien und die Entgegnung R. Koch's an Pasteur. -- XXI. Die Spanier und die Entdeckung des Blutkreislaufs. -- XXII. Ueber die miliare Tuberculose der Uvea. -- XXIII. lieber einen sarcomartigen Biliverdin enthaltenden Tumor der Chorioidea. -- XXIV. Zur Geschichte der Syphilis. -- XXV. Zur Pathologie der Herznerven. -- XXVI. Ueber Atremie, nebst Bemerkungen über die Nervosität der Amerikaner. -- XXVII. Typischer Fall von Obliteration der Aorta thoracica in der Gegend der Einmündung des Ductus arteriosus -- XXVIII. Beiträge zur Pathologie und pathologischen Anatomie der weiblichen Beckenorgane. -- XXIX. Beiträge zur Lehre von der örtlichen, zeitlichen und individuellen Disposition des abdominalen Typhus unter Zugrundelegung einer aus den amtlichen Listen der Leichenschau des Grossherzogthums Baden für die Jahre 1872 — 1877 gefertigten Statistik dieser Krankheit. -- XXX. Kleinere Mittheilungen. -- 1. Zar Beurtheilung der pluralen Moustra. -- 3. Ueber das Versehen und mechanische Einwirkungen auf Schwangere und über deren Einfluss auf die normale Ausbildung des Embryos.
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Bloomsbury Sigma Death By Shakespeare A1071305315
Bloomsbury presents Death By Shakespeare by Kathryn Harkup, read by Nicky Diss. A deep dive into the science behind the creative ways Shakespeare killed off his characters. William Shakespeare found dozens of different ways to kill off his characters, and audiences today still enjoy the same reactions – shock, sadness, fear – that they did more than 400 years ago when these plays were first performed. But how realistic are these deaths, and did Shakespeare have the knowledge to back them up? In the Bard's day death was a part of everyday life. Plague, pestilence and public executions were a common occurrence, and the chances of seeing a dead or dying body on the way home from the theatre were high. It was also a time of important scientific progress. Shakespeare kept pace with anatomical and medical advances, and he included the latest scientific discoveries in his work, from blood circulation to treatments for syphilis. He certainly didn't shy away from portraying the reality of death on stage, from the brutal to the mundane, and the spectacular to the silly. Elizabethan London provides the backdrop for Death by Shakespeare, as Kathryn Harkup turns her discerning scientific eye to the Bard and the varied and creative ways his characters die. Was death by snakebite as serene as Shakespeare makes out? Could lack of sleep have killed Lady Macbeth? Can you really murder someone by pouring poison in their ear? Kathryn investigates what actual events may have inspired Shakespeare, what the accepted scientific knowledge of the time was, and how Elizabethan audiences would have responded to these death scenes. Death by Shakespeare will tell you all this and more in a rollercoaster of Elizabethan carnage, poison, swordplay and bloodshed, with an occasional death by bear-mauling for good measure.
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Independently Publishing Miss Harriet A1078790041
Born on August 5, 1850, in the Château de Miromesnil in Normandy, Guy de Maupassant became one of the most celebrated masters of the short story in world literature. Raised in a bourgeois family and deeply marked by the landscapes of Normandy, he developed early a sharp sense of observation and a taste for realism. His mother, a cultivated and independent woman, encouraged his literary ambitions and introduced him to the renowned novelist Gustave Flaubert, who became his mentor and guided his early writing. Maupassant first gained fame in 1880 with the publication of "Boule de Suif," included in the collective volume Les Soirées de Médan, alongside writers such as Émile Zola. The story was an immediate success and established him as a leading voice of the Naturalist movement. Over the next decade, he wrote more than 300 short stories, six novels, travel narratives, and numerous articles. His most famous works include the novel Bel-Ami (1885), a sharp portrayal of ambition and corruption in Parisian society, and Une Vie (1883), which explores the disillusionments of a young woman trapped by social conventions. In his short stories—such as "The Necklace" and "The Horla"—Maupassant displayed remarkable psychological insight, irony, and a deep understanding of human desires, fears, and hypocrisies. His style is characterized by clarity, concision, and an often cruel lucidity about human nature. Maupassant's life, however, was marked by illness and growing mental distress, partly due to syphilis contracted in his youth. In 1892, after a suicide attempt, he was committed to a private asylum in Passy, Paris, where he died on July 6, 1893, at the age of 42.
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De Gruyter Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medicin. Band 92 A1058325025
Frontmatter -- Inhalt des zweiundneunzigsten Bandes. -- Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medicin. -- I. Ueber Cubitus valgus. -- II. Ueber accessorische Nebennieren im Ligamentum latum. -- III. Uebertragungsversuche von Lepra auf Thiere. -- IV. Beitrag zur Lehre von der doppelten Gebärmutter (Uterus didelphys) nebst besonderer Würdigung der Aetiologie dieser Difformität. -- V. Noch ein Fall von doppelter Gebärmutter und Scheide (Uterus et Vagina duplices), intra vitam diagnosticirt. -- VI . Beiträge zur Lehre von der örtlichen, zeltlichen und individuellen Disposition des abdominalen Typhus unter Zugrundelegung einer aus den amtlichen Listen der Leichenschau des Grossherzogthums Baden für die Jahre 1872—1877 gefertigten Statistik dieser Krankheit. -- VII. Neue Beiträge zu den Untersuchungen über die Balgdrüsen der Zungenwurzel. -- VIII. Ueber die Furchen und Falten der Haut. -- IX. Experimentelle Untersuchungen über die Bedeutung des Nervensystems bei Gefässerkrankungen. -- X. Kleinere Mittheilungen. -- 1. Eine Beobachtung von angeborener mittlerer vollständiger Halsfistel. -- 2. Ueber zwei Fälle von congenitalem Mangel der rechten Niere, complicirt mit Anomalien der Genitalorgane. -- 3. Carcinosarcoma uteri bei einem Kinde von zwei Jahren. -- Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medicin. -- XI. Beitrag zur Kenntniss der Bleivergiftung -- XII. Ueber Spaltbildung am Schädel nach Fractur. -- XIII. Zur Aetiologie der Eiterung. -- XIV. Beiträge zur Lehre von der örtlichen, zeitlichen und individuellen Disposition des abdominalen Typhus unter Zugrundelegung einer aus den amtlichen Listen der Leichenschau des Grossherzogthums Baden für die Jahre 1872—1877 gefertigten Statistik dieser Krankheit. -- XV. Eine weitverbreitete thierische Mycose. -- XVI. Ein neuer Fall von Hermaphroditismus (H. spurius masculinus ?), am Lebenden beobachtet, mitgetheilt -- XVII. Ueber die Ostoklastentheorie. -- XVIII. Kleinere Mittheilungen. -- 1. Bothriocephalus latus und seine Herkunft. -- 2. Nachtrag zu der Abhandlung des Herrn Dr. J. Kugler S. 252. -- Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medicin. -- XIX. lieber die sogenannte „temporäre Form" der acuten atrophischen Spinallähmung Erwachsener. -- XX. Ueber Urachus und Urachuscysten. -- XXI. Untersuchungen über die Circulation in den Nieren. -- XXII. Ueber die Ostoklastentheorie. -- XXIII. Untersuchungen über das chemische und pharmakologische Verhalten der Folia Uvae Ursi und des Arbutins im Thierkörper. -- XXIV. Beiträge zur pathologischen Anatomie der Syphilis hereditaria der Neugebornen. -- XXV. Ueber toxische Darmepithelexfoliation.
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De Gruyter Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medicin. Band 91 A1058324790
Frontmatter -- Inhalt des einundneunzigsten Bandes. -- Erstes Heft (2. Januar). -- I . Barbarismen in der medicinischen Sprache. -- II. Ein Fall von progressiver Anämie und darauffolgender Leukocythämie mit Knochenmarkerkrankung und einem sogenannten Chlorom (Chiorolymphom). -- III. Heber Colombo's Antheil an der Entdeckung des Blutkreislaufs. -- IV. Tracheo- und Bronchostenose mit Amyloid in der Wandung der Luftwege. -- V. Ueber Knochenfisteln am Warzenfortsatze. -- VI. Ein Fall von congenitaler halbseitiger Gesichtshypertrophie. -- VII. Heber hereditäre Ataxie. -- VIII. Zur Kritik der Tuberculose- Frage I. -- IX. Ueber die Feuerländer. -- X. Kleinere Mittheilungen. -- 1. Zar Frage nach den im Speichel des Menschen vorhandenen Alkaloiden. -- 2. Uebersicht der Ergebnisse der Untersuchung der geschlachteten Schweine auf Trichineu im Herzogthume Braunschweig während des Zeitraumes von Ostern 1881 bis dahin 1882. -- 3. Notiz aber den von Herrn Prof. Pekelharing mitgetheilten Fall von Pseudohypertrophie der Muskeln. -- Zweites Heft (2. Februar). -- XI. Ein Beitrag zur Kenntniss seltener Herzanomalien im Anschluss an einen Fall von angeborner linksseitiger Conusstenose. -- XII. Mittheilung über einen Fall von Porencephalie. -- XIII. Zur Kenntniss der feineren Veränderungen der Nieren bei der Hämoglobinausscheidung. -- XIV. Pathologisch-anatomische Vorgänge in einer eigentümlichen Zahnmissbildung. -- XV. Ein Fall von acuter Leberatrophie. -- XVI. Leber die Feuerländer. -- XVII. Mittheilung eines seltenen Falles von Xanthelasma multiplex. -- XVIII. Kleinere Mittheilungen. -- 1. Lymphangiome der Haut mit verkalktem Inhalt. -- 2 . Milch-Analyse und das Menschen- und Kuhcasein. -- 3. Medicinisch-naturwissenschaftlicher Nekrolog des Jahres 1882. -- Drittes Heft (2. März). -- XIX. Zur Klinik und pathologischen Anatomie der diphtherischen Nephritis. -- XX. Die Umwandlung der Milzbrandbakterien in unschädliche Bakterien und die Entgegnung R. Koch's an Pasteur. -- XXI. Die Spanier und die Entdeckung des Blutkreislaufs. -- XXII. Ueber die miliare Tuberculose der Uvea. -- XXIII. lieber einen sarcomartigen Biliverdin enthaltenden Tumor der Chorioidea. -- XXIV. Zur Geschichte der Syphilis. -- XXV. Zur Pathologie der Herznerven. -- XXVI. Ueber Atremie, nebst Bemerkungen über die Nervosität der Amerikaner. -- XXVII. Typischer Fall von Obliteration der Aorta thoracica in der Gegend der Einmündung des Ductus arteriosus -- XXVIII. Beiträge zur Pathologie und pathologischen Anatomie der weiblichen Beckenorgane. -- XXIX. Beiträge zur Lehre von der örtlichen, zeitlichen und individuellen Disposition des abdominalen Typhus unter Zugrundelegung einer aus den amtlichen Listen der Leichenschau des Grossherzogthums Baden für die Jahre 1872 — 1877 gefertigten Statistik dieser Krankheit. -- XXX. Kleinere Mittheilungen. -- 1. Zar Beurtheilung der pluralen Moustra. -- 3. Ueber das Versehen und mechanische Einwirkungen auf Schwangere und über deren Einfluss auf die normale Ausbildung des Embryos.
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GRIN Nikolaus Lenau im Vormärz und seine Rezeption in den Revolutionen von 1848/49 A1056541156
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (FB Geschichtswissenschaft), Veranstaltung: HS: Das Land an der Peripherie: Zwischen osmanischen Einflüssen, religiöser Vielfalt und Vampirglauben. Kulturgeschichte Siebenbürgens vom 16. bis 19. Jahrhundert (Multikulturelle Länder in Ostmitteleuropa), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zentrum dieser wissenschaftlichen Arbeit steht die Frage, inwiefern der im Banat geborene Nikolaus Lenau durch seine Schriften auf die Reformbewegungen des Vormärz einwirken konnte und wie durch die Rezeption des Dichters in den Revolutionsjahren 1848/49 die Erinnerung an seine Gedanken und sein Wirken wachgehalten wurden. Zur historischen Kontextualisierung wird im zweiten Kapitel zunächst auf die mit der Französischen Revolution und den Napoleonischen Kriegen verbundenen liberalen und nationalen Ideen von 1789 eingegangen, die Lenaus Jugend prägten. Im dritten Kapitel werden die Karlsbader Beschlüsse und Lenaus Umgang mit der Zensur thematisiert. Im vierten Kapitel werden der Durchbruch Lenaus in Schwaben sowie die vom Dichter bearbeiteten historischen Kulturräume und Sujets auf Basis der werkimmanenten peripheren Perspektive diskutiert. Außerdem wird auf den Zeitgeist eingegangen, der sich im Oeuvre Lenaus widerspiegelt. Das fünfte Kapitel setzt sich mit der Industrialisierung, der sozialen Frage und deren sozio-ökonomischen Implikationen auseinander, die Lenau in seinen Werken produktiv verarbeitete. Im vorletzten Kapitel wird der Fokus sowohl auf Lenaus Rezeption während den Revolutionen von 1848/49 als auch nach seinem Tod gelegt. Im letzten Kapitel folgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse.Als im März des Revolutionsjahres 1848 die Wiener Revolution ausbrach und Staatsminister von Metternich gestürzt wurde, befand sich der seit 1844 unter schweren psychischen Störungen leidende und aufgrund der Zensur unter dem Pseudonym Nikolaus Lenau schreibende Nikolaus Niembsch (1802-1850) nur einige Kilometer vor der Donaumetropole in Oberdöbling in einer Pflegeanstalt. Diese in Folge einer Syphilis-Infektion und eines 1844 erlittenen Schlaganfalls verursachten Leiden des im Banat geborenen Dichters verhinderten es, dass sich Lenau zu diesen Vorgängen im Schicksalsjahr des "europäischen Völkerfrühling[s]", der sich durch divergente Revolutionen auszeichnete, direkt äußeren konnte. Dennoch wurde in den revolutionären Vorgängen immer wieder auf Lenaus Gedanken und Werke sowie auf sein Schicksal Bezug genommen. Die europäischen Revolutionen der Jahre 1848/49 kündigten sich bereits seit den 1820er Jahren in liberal- und national-motivierten Bewegungen an, nachdem auf dem Wiener Kongress ein restaurativer und antirevolutionärer Weg eingeschlagen wurde.
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