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Blochplan Landkarte Netzetal um Schneidemühl/Piła A1074134767
Blochplan Landkarte Netzetal um Schneidemühl/Piła A1074134767
Die Landkarte „Netzetal um Schneidemühl/Pila“ stellt detailliert das Gebiet beiderseits des mittleren Abschnitts des Flusses Netze/Noteć zwischen den Städten Kreuz/Krzyż Wielkopolski und Flatow/Złotów mit der früheren Provinzhauptstadt Schneidemühl/Piła im Mittelpunkt dar. Die anderen Eckpunkte werden durch Kallies/Kalisz Pomorski und Gollantsch/Gołańcz markiert. Weitere wichtige Städte in diesem Bereich sind Deutsch Krone/Wałcz, Schloppe/Człopa, Schönlanke/Trcianka oder Czarnikau/Czarników. In einer Nebenkarte im Maßstab 1:200.000 wird der östlich angrenzende Bereich bis Bromberg/Bydgoszcz und bis zur Weichsel dargestellt. Eine weitere Nebenkarte zeigt das Streckennetz der Wirsitzer und Bromberger Kreisbahnen. Dieses Gebiet kam zusammen mit dem nordöstlich anschließenden Westpreußen nach der ersten Teilung Polens 1772 zu Preußen. Ab 1807 verlief hier die Grenze zwischen der preußischen Provinz Westpreußen (im Norden) und südlich der Netze bzw. östlich bis zur Weichsel der Provinz Posen. Nach der Wiedergründung des polnischen Staates 1919 verlief die neue Grenze in weiten Strecken entlang des Flusses Netze und Schneidemühl wurde zur Hauptstadt einer neuen Provinz namens Grenzmark Posen-Westpreußen, in der die bei Deutschland gebliebenen Randbereiche beider Provinzen zusammengefasst wurden. Dieses lange schmale Gebilde hatte aber nur bis 1938 Bestand und sein Nordteil wurde an Pommern angeschlossen. Die deutschsprachige Bevölkerung (in diesem zu großen Teilen gemischtsprachlichen Gebiet) wurde nach 1920 aus den an Polen gekommenen Bereichen und 1945 aus dem gesamten Gebiet vertrieben und neue Siedler aus Zentral- oder Ostpolen (die von dort ebenfalls vertrieben waren) siedelten sich hier an. Landschaftlich ist das überwiegend ebene Gebiet durch den gemächlich dahinfließenden Fluss Netze mit seinen Auen und durch große Wald- oder Landwirtschaftsflächen geprägt. Die Städte und Dörfer strahlen eine entspannte Ruhe aus, haben aber einiges an Kirchen, Gutshäusern oder anderen sehenswerten Baulichkeiten zu bieten. In tiefen Wäldern und stillen Seen kann man wandern, baden und Pilze sammeln, entlang der Flüsse Drage/Drawa, Küddow/Gwda, Brahe/Brda gibt es eine gute Infrastruktur für Paddler und Kanufahrer. Im sowohl für Autofahrer, als auch für andere touristisch Interessierte gut lesbaren Hauptkarten-Maßstab 1:100.000 werden detailliert alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, wichtige und ausgebaute Fahrrad-Routen, ausgewählte Kanu-Routen, alle Fern- und Landstraßen sowie die wichtigsten Stadtstraßen, dazu intakte, stillgelegte sowie abgebaute Eisenbahnstrecken und zur besseren Orientierung geschichtlich interessierter Nutzer neben den aktuellen auch die wichtigsten historischen Verwaltungs- und Staatsgrenzen gezeigt. Alle in diesem Gebiet vorhandenen Orte und Wohnplätze – auch die nach 1945 verschwundenen – sind mit ihren polnischen und ihren deutschen Namen dargestellt und in 2 Ortsregistern auf der Rückseite verzeichnet.
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Blochplan Tucheler Heide/Kulmerland A1080772480
Blochplan Tucheler Heide/Kulmerland A1080772480
Die Landkarte Tucheler Heide/Kulmerland stellt die Gegend am Unterlauf der Weichsel in Polen dar, die von 1772 bis 1920 ein Teil der preußischen Provinz Westpreußen bzw. der benachbarten Provinz Posen war. Dadurch war die hiesige Bevölkerung zum Anfang des 20. Jahrhunderts stark polnisch-deutsch durchmischt. Nach der Wiedergründung des polnischen Staates wurden die hier wohnenden Deutschen gedrängt, ihre Heimat zu verlassen, nach dem Überfall Deutschlands auf Polen erfuhren die hiesigen Polen starke Repressionen und nach dem Kriegsende verschwand zunächst alles was an die deutsche Geschichte erinnerte aus dem öffentlichen Bewusstsein. Im 21. Jahrhundert hat sich ein realistischeres Geschichtsbewusstsein durchgesetzt und die gemeinsame deutsch-polnische Historie wird überwiegend ohne ideologische Scheuklappen betrachtet.Diese Gegend steht zu Unrecht oft im Schatten solcher nahe gelegener Attraktionen wie Danzig/Gdańsk oder Masurens hat aber selbst viel zu bieten.Thorn/Toruń ist mit seiner Vielzahl an historischen Bauten (z.B. dem Kopernikus-Geburtsthaus) eine Perle unter den Städten Polens, aber auch die nahe gelegene Großstadt Bromberg/Bydgoszcz überrascht mit ihrer schönen Lage am Fluss Brahe und vielen großartigen Bauwerken darunter einem „Klein-Berlin“ genannten Viertel aus der (deutschen) Kaiserzeit. Entlang der Weichsel reihen sich schöne und besuchenswerte Städte wie z.B. die alte Ordensritterstadt Kulm/Chełmno – die dem ganzen Landstrich ihren Namen gab und deren Stadtrecht maßgebend für viele Städte des Ostens war. Des weiteren findet man hier Städte mit Ordensburgen wie Schwetz/Świece, Neuenburg/Nowe oder Mewe/Gniew und vor allem Marienwerder/Kwidzyn mit seinem stadtbildprägenden Danzker.Die der breit dahinströmenden Weichsel zugewandte Stadtansicht von Graudenz/Grudziądz beeindruckt durch Ihre Speicherbauten und die Festung und bietet einen herrlichen Blick auf die Flussauen des größten Flusses Polens.Die Tucheler Heide, die den nordwestlichen Teil des Kartengebietes prägt, ist eine Waldlandschaft mit vielen Naturschönheiten in die aber viele kleinere Städte und Dörfer zum Teil mit Schlössern, Burgen und Museen eingebettet sind. In Teilen der Heide gibt es klare Seen mit vielen Erholungs-Angeboten.Als Kulmerland wird der Teil des historischen Westpreußen bezeichnet, der zwischen der Weichsel und dem westlichen Masuren liegt und in dessen Städten und Städtchen wie Gollub/Golub, Rehden/Radzyń, Strasburg/Brodnica oder Neumark/Nowe Miasto Zeugnisse der Ordensritterzeit neben Bauten aus den dazwischen liegenden Jahrhunderten viele Geschichten erzählen.Das historisch zu Ostpreußen bzw. Masuren gehörende Soldauer Gebiet ganz im Osten des Kartenbereiches wurde nach 1920 von Ostpreußen abgetrennt und an Polen angeschlossen.Die Karte enthält alle in diesem Gebiet vorhandenen Orte und Wohnplätze und sowohl die polnischen, als auch die zum Anfang des 20. Jahrhunderts amtlichen deutschen Ortsnamen werden aufgeführt und in Ortsregistern auf der Rückseite verzeichnet. Die nach 1933 germanisierten Ortsnamen – viele davon erst nach der Besetzung Polens von 1942 bis 1945 gültig, sind aus Gründen der besseren Lesbarkeit auf der Landkarte nur mit einem * markiert, jedoch auf der Rückseite separat aufgelistet und im Ortsverzeichnis auf der Webseite aufgeführt..Im sowohl für Autofahrer, als auch für andere touristisch Interessierte gut lesbaren Maßstab 1:200.000 werden alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, die übergeordneten Fahrradrouten (wie z. B. der Weichselradweg), gut ausgebaute Kanustrecken, alle Fern- und Landstraßen sowie die wichtigsten Stadtstraßen, dazu intakte, stillgelegte sowie abgebaute Eisenbahnstrecken und zur besseren Orientierung geschichtlich interessierter Nutzer neben den aktuellen auch die wichtigsten historischen Verwaltungs- und Staatsgrenzen gezeigt.
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