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Insel Verlag Galizien A1000523105
Wer kennt heute noch Galizien? Wer weiß noch, wo es liegt - oder besser, wo es lag? Denn Galizien gibt es nicht mehr. Es ist von der Landkarte verschwunden. Sein westlicher Teil gehört heute zu Polen, sein östlicher zur Ukraine. Joseph Roth, der vielleicht beste Kenner dieser Welt, aber auch viele andere Schriftsteller entstammen jener Gegend. Der jüdische Witz war hier zu Hause und die chassidischen Wunderrabbis, die im »Städtel« die uneingeschränkte Macht darstellten. Martin Pollack lädt den Leser ein zu einer Reise in diese faszinierende und verlorengegangene Welt, beginnend im jüdisch-ukrainisch-polnisch-deutsch besiedelten Ostgalizien über die Bukowina - der Heimat Paul Celans und Rose Ausländers -, wo noch Rumänen, Ungarn, Slowaken, Armenier, vor allem aber Sinti und Roma sich unter das Völkergewirr mengten, bis nach Lemberg, der Hauptstadt des Kronlandes Galizien. Zeitgenössische Photographien ergänzen dieses Reisebuch in die Vergangenheit.
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14,00€
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Insel Verlag Galizien A1000523105
Wer kennt heute noch Galizien? Wer weiß noch, wo es liegt - oder besser, wo es lag? Denn Galizien gibt es nicht mehr. Es ist von der Landkarte verschwunden. Sein westlicher Teil gehört heute zu Polen, sein östlicher zur Ukraine. Joseph Roth, der vielleicht beste Kenner dieser Welt, aber auch viele andere Schriftsteller entstammen jener Gegend. Der jüdische Witz war hier zu Hause und die chassidischen Wunderrabbis, die im »Städtel« die uneingeschränkte Macht darstellten. Martin Pollack lädt den Leser ein zu einer Reise in diese faszinierende und verlorengegangene Welt, beginnend im jüdisch-ukrainisch-polnisch-deutsch besiedelten Ostgalizien über die Bukowina - der Heimat Paul Celans und Rose Ausländers -, wo noch Rumänen, Ungarn, Slowaken, Armenier, vor allem aber Sinti und Roma sich unter das Völkergewirr mengten, bis nach Lemberg, der Hauptstadt des Kronlandes Galizien. Zeitgenössische Photographien ergänzen dieses Reisebuch in die Vergangenheit.
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Blochplan Landkarte Teschener Land/Mährisch Schlesien A1058242617
Die Landkarte Teschener Land/Mährisch Schlesien und Schlesische Beskiden zeigt ein Gebiet, das über Jahrhunderte von seinen tschechisch-, polnisch- oder deutschsprachigen Bewohnern geprägt wurde und in dem sich insbesondere im 20. Jahrhundert die Grenzen mehrfach verschoben haben. Hier entspringen sowohl die Oder als auch die Weichsel. Letztere in den Schlesischen Beskiden, einem Teilgebirge der Karpaten, das vor allem für seine vielen Wintersportmöglichkeiten bekannt ist. Am Fuße dieser Berge liegt Bielsko-Biała/Bielitz-Biala – eine typische k.u.k-Stadt mit prachtvoller Architektur, die als Doppelstadt sowohl in Schlesien, als auch auf dem Gebiet des früheren österreichischen Kronlandes Galizien liegt. Weitere Doppelstädte wie Frydek-Mistek, Schlesisch und Mährisch Ostrau oder Cieszyn/Těšín/Teschen beiderseits von Flüssen zeugen von den häufigen Grenzverschiebungen die das Gebiet heute zu einer klassischen "Euroregion" machen. Teschen ist die Hauptstadt eines früheren schlesischen Herzogtums, nordöstlich liegt die benachbarte Residenzstadt Pless/Pszczyna mit dem wunderschönen Daisy-Schloss, im 70 km entfernten Troppau/Opava residierten andere Herzöge und später wurde die Stadt Verwaltungssitz des habsburgischen Kronlandes Österreichisch-Schlesien (später Mährisch-Schlesien). Ihr Hinterland wird durch das Gebirge "Niederes Gesenke" begrenzt, das wiederum ein Teil des Gebirgszuges der Sudeten ist. Am Südrand dieses Gebirges liegt das Kuhländchen – eine historische deutsche Sprachinsel beiderseits der Grenze zwischen Mähren und Schlesien mit seiner pittoresken Hauptstadt Neu Titschein/Nový Jičín. Ein weiteres "Ländchen" ist die Gegend um die Stadt Hultschin/Hlučín an den Mündungen der Oppa und der Olsa in die Oder. Im mittleren Bereich der Karte dominiert die Bergbaustadt Ostrava/Ostrau, die neben ihren gewaltigen Industriedenkmälern einige beeindruckende Jugendstilbauten und 2 schöne und sehr unterschiedliche Rathäuser aufzuweisen hat, da auch diese Stadt erst Mitte des 20. Jahrhunderts aus zwei bisher in verschiedenen Ländern gelegenen Teilen zusammenwuchs. Kurorte mit ihren Parks und Wandelhallen und Industrieanlagen, Schlösser und Schlösschen, mächtige Kirchen und pittoreske Holzkirchen, Stadtpaläste und Bauernhäuser, sozialistische Wohnkomplexe und neumodische Villenviertel, Großstädte und einsame Wohnplätze, Gebirge und Flachland prägen diese äußerst reizvolle von Gegensätzen nur so strotzende Landschaft. Die Karte zeigt im sowohl für Autofahrer, als auch für andere touristisch Interessierte gut lesbaren Maßstab 1:100.000 detailliert alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, alle Fern- und Landstraßen sowie die wichtigsten Stadtstraßen, dazu intakte, stillgelegte sowie abgebaute Eisenbahnstrecken und zur besseren Orientierung geschichtlich interessierter Nutzer neben den aktuellen auch die historischen Verwaltungsgrenzen. Zum besseren Verständnis dieses Themas gibt es auf der Rückseite 5 kleine Übersichtskarten. Innenstadtpläne von Teschen, Pless und Bielitz-Biala (zum Teil auch mit den deutschen Straßennamen) geben zusätzliche Informationen für den Leser. Mit der Darstellung ALLER Ortschaften und Wohnplätze und deren Bezeichnung in Tschechisch, Polnisch und Deutsch ist diese Karte gute Grundlage für die Reise dorthin, aber auch für historische Forschungen. Auf der Rückseite enthält die Karte ausführliche Ortsverzeichnisse in Deutsch-Tschechisch/Polnisch sowie Tschechisch-Deutsch und Polnisch-Deutsch.
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Blochplan Landkarte Teschener Land/Mährisch Schlesien A1058242617
Die Landkarte Teschener Land/Mährisch Schlesien und Schlesische Beskiden zeigt ein Gebiet, das über Jahrhunderte von seinen tschechisch-, polnisch- oder deutschsprachigen Bewohnern geprägt wurde und in dem sich insbesondere im 20. Jahrhundert die Grenzen mehrfach verschoben haben. Hier entspringen sowohl die Oder als auch die Weichsel. Letztere in den Schlesischen Beskiden, einem Teilgebirge der Karpaten, das vor allem für seine vielen Wintersportmöglichkeiten bekannt ist. Am Fuße dieser Berge liegt Bielsko-Biała/Bielitz-Biala – eine typische k.u.k-Stadt mit prachtvoller Architektur, die als Doppelstadt sowohl in Schlesien, als auch auf dem Gebiet des früheren österreichischen Kronlandes Galizien liegt. Weitere Doppelstädte wie Frydek-Mistek, Schlesisch und Mährisch Ostrau oder Cieszyn/Těšín/Teschen beiderseits von Flüssen zeugen von den häufigen Grenzverschiebungen die das Gebiet heute zu einer klassischen "Euroregion" machen. Teschen ist die Hauptstadt eines früheren schlesischen Herzogtums, nordöstlich liegt die benachbarte Residenzstadt Pless/Pszczyna mit dem wunderschönen Daisy-Schloss, im 70 km entfernten Troppau/Opava residierten andere Herzöge und später wurde die Stadt Verwaltungssitz des habsburgischen Kronlandes Österreichisch-Schlesien (später Mährisch-Schlesien). Ihr Hinterland wird durch das Gebirge "Niederes Gesenke" begrenzt, das wiederum ein Teil des Gebirgszuges der Sudeten ist. Am Südrand dieses Gebirges liegt das Kuhländchen – eine historische deutsche Sprachinsel beiderseits der Grenze zwischen Mähren und Schlesien mit seiner pittoresken Hauptstadt Neu Titschein/Nový Jičín. Ein weiteres "Ländchen" ist die Gegend um die Stadt Hultschin/Hlučín an den Mündungen der Oppa und der Olsa in die Oder. Im mittleren Bereich der Karte dominiert die Bergbaustadt Ostrava/Ostrau, die neben ihren gewaltigen Industriedenkmälern einige beeindruckende Jugendstilbauten und 2 schöne und sehr unterschiedliche Rathäuser aufzuweisen hat, da auch diese Stadt erst Mitte des 20. Jahrhunderts aus zwei bisher in verschiedenen Ländern gelegenen Teilen zusammenwuchs. Kurorte mit ihren Parks und Wandelhallen und Industrieanlagen, Schlösser und Schlösschen, mächtige Kirchen und pittoreske Holzkirchen, Stadtpaläste und Bauernhäuser, sozialistische Wohnkomplexe und neumodische Villenviertel, Großstädte und einsame Wohnplätze, Gebirge und Flachland prägen diese äußerst reizvolle von Gegensätzen nur so strotzende Landschaft. Die Karte zeigt im sowohl für Autofahrer, als auch für andere touristisch Interessierte gut lesbaren Maßstab 1:100.000 detailliert alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, alle Fern- und Landstraßen sowie die wichtigsten Stadtstraßen, dazu intakte, stillgelegte sowie abgebaute Eisenbahnstrecken und zur besseren Orientierung geschichtlich interessierter Nutzer neben den aktuellen auch die historischen Verwaltungsgrenzen. Zum besseren Verständnis dieses Themas gibt es auf der Rückseite 5 kleine Übersichtskarten. Innenstadtpläne von Teschen, Pless und Bielitz-Biala (zum Teil auch mit den deutschen Straßennamen) geben zusätzliche Informationen für den Leser. Mit der Darstellung ALLER Ortschaften und Wohnplätze und deren Bezeichnung in Tschechisch, Polnisch und Deutsch ist diese Karte gute Grundlage für die Reise dorthin, aber auch für historische Forschungen. Auf der Rückseite enthält die Karte ausführliche Ortsverzeichnisse in Deutsch-Tschechisch/Polnisch sowie Tschechisch-Deutsch und Polnisch-Deutsch.
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Blochplan Landkarte Oberschlesisches Industrierevier 1:100 000 A1059768152
Die Landkarte "Oberschlesisches Industrierevier" zeigt (unter anderem) ein Gebiet, das seit 200 Jahren stark vom Bergbau und der darauf aufbauenden Industrie geprägt wurde. Städte wie Gleiwitz/Gliwice, Beuthen/Bytom oder Kattowitz/Katowice sind nur 3 von 14 größeren Städten und 13 weiteren Gebietseinheiten, die zusammen mit 2,7 Millionen Einwohnern den zweitgrößten Ballungsraum Polens bilden. Ein dichtes Nebeneinander von Wohn- und Industriegebieten, durchzogen von einem Gewirr aus Eisenbahnstrecken, Straßen und Wasserwegen ist vergleichbar mit dem Ruhrgebiet. Und wie auch dort, findet hier in den letzten Jahren ein Bedeutungs- und Nutzungswandel statt. Der Bergbau geht zurück und viele oberirdische Flächen werden neu genutzt, während man gleichzeitig die besondere Ästhetik der Industriebauten und Bergbautechnik erkannt hat und mehrere hochinteressante Museen (einschließlich der UNESCO-Welterbestätte Silberbergwerk in Tarnowitz/Tarnowskie Góry) entstanden sind. Dieses Gebiet aber nur auf seine Industriegebiete und -geschichte zu reduzieren, wird ihm nicht gerecht: In Gleiwitz/Gliwice, das eine historische Altstadt mit Ring und Burg hat, beeindrucken die Kaiserzeitbauten, in Kattowitz/Katowice hingegen die Bauten aus den 1920er Jahren. Beuthens/Bytoms schönster Bau ist die Schlesische Oper, in Deutsch Piekar/Piekary Śląskie gibt es ein wundertätiges Gnadenbild. Nördlich von Tarnowitz/Tarnowskie Góry erstrecken sich, weite stille und naturnahe Wälder, im Jagdschloss Promnitz/Promnice bei Pless/Pszczyna kann man gut essen und übernachten … Magnatenfamilien wie z. B. die Henckel-Donnersmarcks, die Giesches, die Ballestrems oder die Tile-Wincklers hinterließen Schlösser, Schlösschen und Villen, so in Brynneck/Brynek, Naklo/Nakło; Siemianowitz/Siemianowice Śląskie oder Plawniowitz/Pławniowice. Vom einstigen riesigen Schloss Neudeck in Świerklaniec bei Tarnowitz zeugt noch ein weitläufiger Park. Die tiefe Religiösität der Oberschlesier spiegelt sich in einer Vielzahl von Kirchen und Kapellen, darunter pittoreske Schrotholzkirchen oder beeindruckende, moderne Bauten wie die Christkönig-Kathedrale in Kattowitz. In der angrenzenden Region Kleinpolen liegt die Stadt Auschwitz/Oświęcim; die im frühen Mittelalter zeitweilig Regierungssitz eines schlesischen Herzogtums war. Traurige Berühmtheit erlangte die Stadt durch das hiesige Vernichtungslager. Die Region ist seit vielen Jahrhunderten von polnischen und deutschen Einflüssen geprägt, und viele der Bewohner konnten und wollten sich nicht eindeutig einer der beiden Seiten zuordnen lassen (wie auch heute noch). Seit dem 19. Jahrhundert mit seinem auf allen Seiten wachsenden Nationalismus und verstärkt durch das Wiedererstehen des polnischen Staates haben sich in dieser Region Konflikte entwickelt, die mit dazu beitrugen, das hier auch der Startschuss des zweiten Weltkrieges fiel. Das Flüsschen Przemsa/Przemsza markiert die in weiten Abschnitten über Jahrhunderte gültige Ostgrenze Schlesiens. Hier stießen zeitweilig die 3 Kaiserreiche Deutschland (Schlesien), Russland (Kongresspolen) und Österreich (Galizien) aneinander. Die Przemsa teilt heute noch das Bergbaugebiet in den schlesischen Westen und das "Dombrowaer Kohlebecken" auch wenn jetzt beide Gebiete zur Woiwodschaft Śląsk/Schlesien gehören. Nach der Neugründung Polens gab es eine Abstimmung, Aufstände und letztendlich eine von den Alliierten verordnete neue Staatsgrenze mitten durch das oberschlesische Gebiet, die familiäre, wirtschaftliche und Verkehrsverbindungen zerschnitt und die auch keinen Frieden in die Region brachte. Die Landkarte reicht von der Oder im Westen mit der Residenzstadt Ratibor/Racibórz und dem Sankt Annaberg/Góra Świętej Anny – dem wichtigsten Wallfahrtsort Oberschlesiens - bis zur Weichsel nahe Auschwitz/Oświęcim und der Residenzstadt Pless/Pszczyna im Südosten. Im sowohl für Autofahrer, als auch für andere touristisch Interessierte gut lesbaren Maßstab 1:100.000 werden detailliert alle wichtigen Sehenswürdigkei
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Blochplan Landkarte Oberschlesisches Industrierevier 1:100 000 A1059768152
Die Landkarte "Oberschlesisches Industrierevier" zeigt (unter anderem) ein Gebiet, das seit 200 Jahren stark vom Bergbau und der darauf aufbauenden Industrie geprägt wurde. Städte wie Gleiwitz/Gliwice, Beuthen/Bytom oder Kattowitz/Katowice sind nur 3 von 14 größeren Städten und 13 weiteren Gebietseinheiten, die zusammen mit 2,7 Millionen Einwohnern den zweitgrößten Ballungsraum Polens bilden. Ein dichtes Nebeneinander von Wohn- und Industriegebieten, durchzogen von einem Gewirr aus Eisenbahnstrecken, Straßen und Wasserwegen ist vergleichbar mit dem Ruhrgebiet. Und wie auch dort, findet hier in den letzten Jahren ein Bedeutungs- und Nutzungswandel statt. Der Bergbau geht zurück und viele oberirdische Flächen werden neu genutzt, während man gleichzeitig die besondere Ästhetik der Industriebauten und Bergbautechnik erkannt hat und mehrere hochinteressante Museen (einschließlich der UNESCO-Welterbestätte Silberbergwerk in Tarnowitz/Tarnowskie Góry) entstanden sind. Dieses Gebiet aber nur auf seine Industriegebiete und -geschichte zu reduzieren, wird ihm nicht gerecht: In Gleiwitz/Gliwice, das eine historische Altstadt mit Ring und Burg hat, beeindrucken die Kaiserzeitbauten, in Kattowitz/Katowice hingegen die Bauten aus den 1920er Jahren. Beuthens/Bytoms schönster Bau ist die Schlesische Oper, in Deutsch Piekar/Piekary Śląskie gibt es ein wundertätiges Gnadenbild. Nördlich von Tarnowitz/Tarnowskie Góry erstrecken sich, weite stille und naturnahe Wälder, im Jagdschloss Promnitz/Promnice bei Pless/Pszczyna kann man gut essen und übernachten … Magnatenfamilien wie z. B. die Henckel-Donnersmarcks, die Giesches, die Ballestrems oder die Tile-Wincklers hinterließen Schlösser, Schlösschen und Villen, so in Brynneck/Brynek, Naklo/Nakło; Siemianowitz/Siemianowice Śląskie oder Plawniowitz/Pławniowice. Vom einstigen riesigen Schloss Neudeck in Świerklaniec bei Tarnowitz zeugt noch ein weitläufiger Park. Die tiefe Religiösität der Oberschlesier spiegelt sich in einer Vielzahl von Kirchen und Kapellen, darunter pittoreske Schrotholzkirchen oder beeindruckende, moderne Bauten wie die Christkönig-Kathedrale in Kattowitz. In der angrenzenden Region Kleinpolen liegt die Stadt Auschwitz/Oświęcim; die im frühen Mittelalter zeitweilig Regierungssitz eines schlesischen Herzogtums war. Traurige Berühmtheit erlangte die Stadt durch das hiesige Vernichtungslager. Die Region ist seit vielen Jahrhunderten von polnischen und deutschen Einflüssen geprägt, und viele der Bewohner konnten und wollten sich nicht eindeutig einer der beiden Seiten zuordnen lassen (wie auch heute noch). Seit dem 19. Jahrhundert mit seinem auf allen Seiten wachsenden Nationalismus und verstärkt durch das Wiedererstehen des polnischen Staates haben sich in dieser Region Konflikte entwickelt, die mit dazu beitrugen, das hier auch der Startschuss des zweiten Weltkrieges fiel. Das Flüsschen Przemsa/Przemsza markiert die in weiten Abschnitten über Jahrhunderte gültige Ostgrenze Schlesiens. Hier stießen zeitweilig die 3 Kaiserreiche Deutschland (Schlesien), Russland (Kongresspolen) und Österreich (Galizien) aneinander. Die Przemsa teilt heute noch das Bergbaugebiet in den schlesischen Westen und das "Dombrowaer Kohlebecken" auch wenn jetzt beide Gebiete zur Woiwodschaft Śląsk/Schlesien gehören. Nach der Neugründung Polens gab es eine Abstimmung, Aufstände und letztendlich eine von den Alliierten verordnete neue Staatsgrenze mitten durch das oberschlesische Gebiet, die familiäre, wirtschaftliche und Verkehrsverbindungen zerschnitt und die auch keinen Frieden in die Region brachte. Die Landkarte reicht von der Oder im Westen mit der Residenzstadt Ratibor/Racibórz und dem Sankt Annaberg/Góra Świętej Anny – dem wichtigsten Wallfahrtsort Oberschlesiens - bis zur Weichsel nahe Auschwitz/Oświęcim und der Residenzstadt Pless/Pszczyna im Südosten. Im sowohl für Autofahrer, als auch für andere touristisch Interessierte gut lesbaren Maßstab 1:100.000 werden detailliert alle wichtigen Sehenswürdigkei
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BoD – Books on Demand Rebhuhnfarbene Polnische Grünfüßler A1037184762
Herkunftsgebiet des Huhns ist Galizien. Nach der dritten Teilung Polens 1795 geriet Galizien mit anderen Gebieten unter die Herrschaft Österreichs. Russland und Preußen erhielten die beiden anderen Drittel. Polen als Staat blieb 120 Jahre lang von der Landkarte Europas verschwunden. Aber die Polen fanden sich nicht ab mit dem Verlust ihrer staatlichen Eigenständigkeit und nutzten jede auch noch so geringfügig scheinende Gelegenheit, gegen die Fremdherrschaft der drei Großmächte aufzubegehren. In diesem geschichtlichen Zusammenhang ist das Rebhuhnfarbene Polnische Grünfüßler - Huhn zu sehen. Dieses Huhn war nicht nur Lieferant von Fleisch und Eiern, sondern auch Ausdruck des Polentums. Jede polnische Bauersfrau, deren Familie sich zu Polen bekannte, hielt dieses „galizische“ Huhn auf dem Hof und brachte damit ihren Patriotismus zum Ausdruck. Es erlangte Kultstatus in den von Polen besiedelten Dörfern in den besetzten Gebieten. Eine landesweite Verbreitung erfuhr dieses Huhn nach der Wiedererlangung der Eigenstaatlichkeit Polens im Jahr 1918.
3 - 5 Tagen
9,99€
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BoD – Books on Demand Rebhuhnfarbene Polnische Grünfüßler
Herkunftsgebiet des Huhns ist Galizien. Nach der dritten Teilung Polens 1795 geriet Galizien mit anderen Gebieten unter die Herrschaft Österreichs. Russland und Preußen erhielten die beiden anderen Drittel. Polen als Staat blieb 120 Jahre lang von der Landkarte Europas verschwunden. Aber die Polen fanden sich nicht ab mit dem Verlust ihrer staatlichen Eigenständigkeit und nutzten jede auch noch so geringfügig scheinende Gelegenheit, gegen die Fremdherrschaft der drei Großmächte aufzubegehren. In diesem geschichtlichen Zusammenhang ist das Rebhuhnfarbene Polnische Grünfüßler - Huhn zu sehen. Dieses Huhn war nicht nur Lieferant von Fleisch und Eiern, sondern auch Ausdruck des Polentums. Jede polnische Bauersfrau, deren Familie sich zu Polen bekannte, hielt dieses „galizische“ Huhn auf dem Hof und brachte damit ihren Patriotismus zum Ausdruck. Es erlangte Kultstatus in den von Polen besiedelten Dörfern in den besetzten Gebieten. Eine landesweite Verbreitung erfuhr dieses Huhn nach der Wiedererlangung der Eigenstaatlichkeit Polens im Jahr 1918.
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Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte In schwindendem Licht | In Fading Light
Landschaften wie Galizien, Bessarabien, Podolien oder die Bukowina finden sich heute auf keiner Landkarte mehr. Dort, im Osten Europas, in einem Gürtel zwischen Baltikum und Schwarzem Meer, lebte einst die Mehrheit der europäischen Juden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie von den deutschen Besatzern und ihren Helfern nahezu vollständig ermordet. Geblieben sind die Spuren früheren jüdischen Lebens: zerstörte oder zweckentfremdete Synagogen, überwucherte Friedhöfe, Grabsteine im Straßenpflaster, Spuren von Haussegen an den Türpfosten. Der Kölner Fotograf und Blogger Christian Herrmann bereist seit Jahren Osteuropa, um solche Spuren zu dokumentieren. Als Fotograf interessiert er sich vor allem für Orte, die noch von keiner »Erinnerungskultur« überformt wurden und wo die verheerende Kraft der Diktaturen des 20. Jahrhunderts unmittelbar sichtbar wird.
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Maxime Kohlsuppe und Liebesgaben, Sachbücher von Bernhard Bültemann, Maxi Kutschera
Dieses Zeitzeugnis ist der subjektive Blick eines Schülers aus Halle an der Saale auf den Ersten Weltkrieg. Der 14-jährige Bernhard beginnt sein Kriegstagebuch mit der Begeisterung für die Mobilmachung im August 1914, die er als 11-Jähriger erlebte, und mit seinem Stolz auf den Vater, der als einer der ersten eingezogen wurde. Aus ganz persönlicher Sicht schildert er den Alltag seiner Familie, die Hungerwinter, die Mittelschule und die Verwandten im Krieg bis hin zum Tod seines Vaters in den Schützengräben Galiziens. Er entwickelt Pläne über eine territoriale Nachkriegsordnung nach dem erhofften deutschen Sieg, beklagt aber schon eine Übermacht der Feinde. Bernhards Kriegstagebuch endet im September 1918, noch vor der deutschen Kapitulation und dem Zusammenbruch des Kaiserreiches. Alle Originaldokumente, wie Fotos, Postkarten, Zeitungsartikel, Zeichnungen, Fahrkarten, gemalte Landkarten und Kalenderblätter wurden reproduziert und die Handschrift zusätzlich in Druckschrift übertragen.
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Maxime Verlage Kohlsuppe und Liebesgaben A1071472736
Dieses Zeitzeugnis ist der subjektive Blick eines Schülers aus Halle an der Saale auf den Ersten Weltkrieg. Der 14-jährige Bernhard beginnt sein Kriegstagebuch mit der Begeisterung für die Mobilmachung im August 1914, die er als 11-Jähriger erlebte, und mit seinem Stolz auf den Vater, der als einer der ersten eingezogen wurde. Aus ganz persönlicher Sicht schildert er den Alltag seiner Familie, die Hungerwinter, die Mittelschule und die Verwandten im Krieg bis hin zum Tod seines Vaters in den Schützengräben Galiziens. Er entwickelt Pläne über eine territoriale Nachkriegsordnung nach dem erhofften deutschen Sieg, beklagt aber schon eine Übermacht der Feinde. Bernhards Kriegstagebuch endet im September 1918, noch vor der deutschen Kapitulation und dem Zusammenbruch des Kaiserreiches. Alle Originaldokumente, wie Fotos, Postkarten, Zeitungsartikel, Zeichnungen, Fahrkarten, gemalte Landkarten und Kalenderblätter wurden reproduziert und die Handschrift zusätzlich in Druckschrift übertragen.
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Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte In schwindendem Licht In Fading Light A1048739426
Landschaften wie Galizien, Bessarabien, Podolien oder die Bukowina finden sich heute auf keiner Landkarte mehr. Dort, im Osten Europas, in einem Gürtel zwischen Baltikum und Schwarzem Meer, lebte einst die Mehrheit der europäischen Juden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie von den deutschen Besatzern und ihren Helfern nahezu vollständig ermordet. Geblieben sind die Spuren früheren jüdischen Lebens: zerstörte oder zweckentfremdete Synagogen, überwucherte Friedhöfe, Grabsteine im Straßenpflaster, Spuren von Haussegen an den Türpfosten. Der Kölner Fotograf und Blogger Christian Herrmann bereist seit Jahren Osteuropa, um solche Spuren zu dokumentieren. Als Fotograf interessiert er sich vor allem für Orte, die noch von keiner »Erinnerungskultur« überformt wurden und wo die verheerende Kraft der Diktaturen des 20. Jahrhunderts unmittelbar sichtbar wird.
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Maxime Verlage Kohlsuppe und Liebesgaben
Dieses Zeitzeugnis ist der subjektive Blick eines Schülers aus Halle an der Saale auf den Ersten Weltkrieg. Der 14-jährige Bernhard beginnt sein Kriegstagebuch mit der Begeisterung für die Mobilmachung im August 1914, die er als 11-Jähriger erlebte, und mit seinem Stolz auf den Vater, der als einer der ersten eingezogen wurde. Aus ganz persönlicher Sicht schildert er den Alltag seiner Familie, die Hungerwinter, die Mittelschule und die Verwandten im Krieg bis hin zum Tod seines Vaters in den Schützengräben Galiziens. Er entwickelt Pläne über eine territoriale Nachkriegsordnung nach dem erhofften deutschen Sieg, beklagt aber schon eine Übermacht der Feinde. Bernhards Kriegstagebuch endet im September 1918, noch vor der deutschen Kapitulation und dem Zusammenbruch des Kaiserreiches. Alle Originaldokumente, wie Fotos, Postkarten, Zeitungsartikel, Zeichnungen, Fahrkarten, gemalte Landkarten und Kalenderblätter wurden reproduziert und die Handschrift zusätzlich in Druckschrift übertragen.
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Lukas Verlag Christian Herrmann, Fachbücher von Christian Herrmann
Landschaften wie Galizien, Bessarabien, Podolien oder die Bukowina finden sich heute auf keiner Landkarte mehr. Dort, im Osten Europas, in einem Gürtel zwischen Baltikum und Schwarzem Meer, lebte einst die Mehrheit der europäischen Juden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie von den deutschen Besatzern und ihren Helfern nahezu vollständig ermordet. Geblieben sind die Spuren früheren jüdischen Lebens: zerstörte oder zweckentfremdete Synagogen, überwucherte Friedhöfe, Grabsteine im Strassenpflaster, Spuren von Haussegen an den Türpfosten. Der Kölner Fotograf und Blogger Christian Herrmann bereist seit Jahren Osteuropa, um solche Spuren zu dokumentieren. Als Fotograf interessiert er sich vor allem für Orte, die noch von keiner Erinnerungskultur überformt wurden und wo die verheerende Kraft der Diktaturen des 20. Jahrhunderts unmittelbar sichtbar wird.
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Suhrkamp Das letzte Territorium A1000511343
Die Ukraine, der zweitgrößte europäische Staat, ist auf unserer literarischen Landkarte nicht einmal in Umrissen vorhanden. Juri Andruchowytsch, der international renommierteste ukrainische Autor, nimmt die begrenzten Kenntnisse seines Publikums in Westeuropa und in den USA ernst und bringt ihm in einer Reihe brillanter Essays diese unbekannte Region nahe. Jeder, der einmal die westliche Staatsgrenze der Ukraine überquert hat, erfährt, daß hier auch zehn Jahre nach der Unabhängigkeit noch immer eine Trennlinie verläuft: »zwischen Europa und etwas anderem«. Erfrischend im Ton, farbig im Detail und voller Ironie beschreibt er die postsowjetische Realität seines Landes: Lemberg und Kiew, Spuren des untergegangenen Galiziens und die Katastrophe von Tschernobyl, den Exodus der Bevölkerung Richtung Westen und die repressive Medienpolitik der Regierung, aber auch die sonderbare Existenz von Künstlern, Schriftstellern und Intellektuellen in einem Land, »aus dem man weggeht«.
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Suhrkamp Das letzte Territorium A1000511343
Die Ukraine, der zweitgrößte europäische Staat, ist auf unserer literarischen Landkarte nicht einmal in Umrissen vorhanden. Juri Andruchowytsch, der international renommierteste ukrainische Autor, nimmt die begrenzten Kenntnisse seines Publikums in Westeuropa und in den USA ernst und bringt ihm in einer Reihe brillanter Essays diese unbekannte Region nahe. Jeder, der einmal die westliche Staatsgrenze der Ukraine überquert hat, erfährt, daß hier auch zehn Jahre nach der Unabhängigkeit noch immer eine Trennlinie verläuft: »zwischen Europa und etwas anderem«. Erfrischend im Ton, farbig im Detail und voller Ironie beschreibt er die postsowjetische Realität seines Landes: Lemberg und Kiew, Spuren des untergegangenen Galiziens und die Katastrophe von Tschernobyl, den Exodus der Bevölkerung Richtung Westen und die repressive Medienpolitik der Regierung, aber auch die sonderbare Existenz von Künstlern, Schriftstellern und Intellektuellen in einem Land, »aus dem man weggeht«.
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Lukas Verlag Grenzland Borderlands, Sachbücher von Christian Herrmann
Landschaften wie Galizien, Bessarabien, Podolien oder die Bukowina finden sich heute auf keiner Landkarte mehr. Dort, im Osten Europas, in einem Gürtel zwischen Baltikum und Schwarzem Meer, lebte einst die Mehrheit der europäischen Juden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie von den deutschen Besatzern und ihren Helfern nahezu vollständig ermordet. Polen, die drei baltischen Länder, Belarus, die Ukraine, Moldawien – die Geschichte Osteuropas ist auch eine lange Geschichte nach Unabhängigkeit strebender Völker und fortgesetzter Versuche von Imperien, sie sich untertan zu machen. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat das schmerzhaft in Erinnerung gerufen. Diese Region sich überschneidender imperialer Interessen war jahrhundertelang das Kerngebiet des europäischen Judentums. Immer wieder Verfolgungen ausgesetzt, hat hier jüdisches Leben einen prägenden Beitrag zur Entwicklung nicht nur der östlichen Hälfte des Kontinents geleistet, ehe es mit dem deutschen Überfall im Zweiten Weltkrieg fast vollständig vernichtet wurde. Doch seine Spuren sind noch immer zu finden, und seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion kann auch wieder offen über sie gesprochen werden. Der Kölner Fotograf und Blogger Christian Herrmann ist solchen Spuren in zahlreichen Reisen nachgegangen. Was er vorgefunden hat, sind zahllose verwilderte Friedhöfe, zerstörte oder zweckentfremdete Synagogen, Spuren von Haussegen an den Türrahmen – aber auch Anzeichen dafür, dass das jüdische Erbe allmählich seinen Platz in den neuen nationalen Narrativen findet. Mit Beiträgen von Samuel D. Gruber und Rolf Sachsse.
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Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte Grenzland | Borderlands
Landschaften wie Galizien, Bessarabien, Podolien oder die Bukowina finden sich heute auf keiner Landkarte mehr. Dort, im Osten Europas, in einem Gürtel zwischen Baltikum und Schwarzem Meer, lebte einst die Mehrheit der europäischen Juden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie von den deutschen Besatzern und ihren Helfern nahezu vollständig ermordet. Polen, die drei baltischen Länder, Belarus, die Ukraine, Moldawien – die Geschichte Osteuropas ist auch eine lange Geschichte nach Unabhängigkeit strebender Völker und fortgesetzter Versuche von Imperien, sie sich untertan zu machen. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat das schmerzhaft in Erinnerung gerufen. Diese Region sich überschneidender imperialer Interessen war jahrhundertelang das Kerngebiet des europäischen Judentums. Immer wieder Verfolgungen ausgesetzt, hat hier jüdisches Leben einen prägenden Beitrag zur Entwicklung nicht nur der östlichen Hälfte des Kontinents geleistet, ehe es mit dem deutschen Überfall im Zweiten Weltkrieg fast vollständig vernichtet wurde. Doch seine Spuren sind noch immer zu finden, und seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion kann auch wieder offen über sie gesprochen werden. Der Kölner Fotograf und Blogger Christian Herrmann ist solchen Spuren in zahlreichen Reisen nachgegangen. Was er vorgefunden hat, sind zahllose verwilderte Friedhöfe, zerstörte oder zweckentfremdete Synagogen, Spuren von Haussegen an den Türrahmen – aber auch Anzeichen dafür, dass das jüdische Erbe allmählich seinen Platz in den neuen nationalen Narrativen findet. Mit Beiträgen von Samuel D. Gruber und Rolf Sachsse.
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Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte Grenzland Borderlands A1067025460
Landschaften wie Galizien, Bessarabien, Podolien oder die Bukowina finden sich heute auf keiner Landkarte mehr. Dort, im Osten Europas, in einem Gürtel zwischen Baltikum und Schwarzem Meer, lebte einst die Mehrheit der europäischen Juden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie von den deutschen Besatzern und ihren Helfern nahezu vollständig ermordet. Polen, die drei baltischen Länder, Belarus, die Ukraine, Moldawien – die Geschichte Osteuropas ist auch eine lange Geschichte nach Unabhängigkeit strebender Völker und fortgesetzter Versuche von Imperien, sie sich untertan zu machen. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat das schmerzhaft in Erinnerung gerufen. Diese Region sich überschneidender imperialer Interessen war jahrhundertelang das Kerngebiet des europäischen Judentums. Immer wieder Verfolgungen ausgesetzt, hat hier jüdisches Leben einen prägenden Beitrag zur Entwicklung nicht nur der östlichen Hälfte des Kontinents geleistet, ehe es mit dem deutschen Überfall im Zweiten Weltkrieg fast vollständig vernichtet wurde. Doch seine Spuren sind noch immer zu finden, und seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion kann auch wieder offen über sie gesprochen werden. Der Kölner Fotograf und Blogger Christian Herrmann ist solchen Spuren in zahlreichen Reisen nachgegangen. Was er vorgefunden hat, sind zahllose verwilderte Friedhöfe, zerstörte oder zweckentfremdete Synagogen, Spuren von Haussegen an den Türrahmen – aber auch Anzeichen dafür, dass das jüdische Erbe allmählich seinen Platz in den neuen nationalen Narrativen findet. Mit Beiträgen von Samuel D. Gruber und Rolf Sachsse.
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Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH Reise Know-How Reiseführer Polen - Der Süden A1074835304
Schlesien und Galizien sind die historischen Namen, mit denen die reiche Kulturlandschaft im südlichen Polen umschrieben wird. Über das von deutscher Geschichte geprägte Breslau führt die Reise ins bohèmehafte Krakau und ins jüdische Lublin – allesamt sehenswerte, höchst unterschiedliche Städte. Auch die Natur hat viel zu bieten: Im Riesengebirge, in der alpinen Hohen Tatra und den Waldkarpaten kann man auf markierten Wegen wandern, bergsteigen und biken, im Winter Ski- und Snowboardfahren. Das steckt in unserem Reiseführer Polen – der Süden: Übersichtsseiten mit Beschreibungen aller Regionen: Niederschlesien, Oppelner Land und Oberschlesien, Kleinpolen, Vor- und Waldkarpaten, Lubliner Land und Heiligkreuzberge, Masowien, Großpolen Eine Jahresübersicht zu Festen und Veranstaltungen Routenvorschläge und Inspiration für einzigartige Reiseerlebnisse durch persönliche Top-Tipps der Autorin Informationen zu allen Sehenswürdigkeiten Reisewissen von A-Z, umfassende Kapitel zu Warschau und Krakau Zauberhafte Orte entdecken – Sky Tower in Breslau, Schneekoppe, Kulturpalast in Warschau, Katowice, Däumlingsgrotte und Bärenhöhle Tipps für Wanderungen und andere Outdoor-Aktivitäten wie Angeln, Golfen, Trekking oder Klettern, aber auch zu Birdwatching und Wildtierbeoabtung Besonders gute und typische Restaurants, interessante Shopping-Adressen, Hotspots für die Abendgestaltung Aktuelle Empfehlungen für typisch polnische Unterkünfte in allen Preisklassen Exkurse mit zahlreichen Hintergrundinformationen zur Geschichte und Kultur der Regionen Tipps zu naturnahem und nachhaltigem Reisen sowie zum Reisen mit Kindern für die individuelle Urlaubsplanung Essen und Trinken in Polen: Lange und genussvoll! Eine kleine Sprachhilfe Polnisch Mit dem Reise Know-How Verlag die Welt entdecken Der Reise Know-How Verlag ist ein unabhängiger Verlag für unabhängig Reisende und eines der letzten Familienunternehmen der Reisebuchbranche. Mehr als 40 Jahre Erfahrung und das Wissen landeskundiger Autoren und Autorinnen stecken in den Büchern, Sprachführern und Landkarten des Verlags. Sie sollen Reisenden eines ermöglichen: Auf ganz eigene, individuelle Weise die Welt zu entdecken. Dieser Reiseführer wurde regional in Deutschland produziert.
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Schlesien und Galizien sind die historischen Namen, mit denen die reiche Kulturlandschaft im südlichen Polen umschrieben wird. Über das von deutscher Geschichte geprägte Breslau führt die Reise ins bohèmehafte Krakau und ins jüdische Lublin – allesamt sehenswerte, höchst unterschiedliche Städte. Auch die Natur hat viel zu bieten: Im Riesengebirge, in der alpinen Hohen Tatra und den Waldkarpaten kann man auf markierten Wegen wandern, bergsteigen und biken, im Winter Ski- und Snowboardfahren. Das steckt in unserem Reiseführer Polen – der Süden: Übersichtsseiten mit Beschreibungen aller Regionen: Niederschlesien, Oppelner Land und Oberschlesien, Kleinpolen, Vor- und Waldkarpaten, Lubliner Land und Heiligkreuzberge, Masowien, Großpolen Eine Jahresübersicht zu Festen und Veranstaltungen Routenvorschläge und Inspiration für einzigartige Reiseerlebnisse durch persönliche Top-Tipps der Autorin Informationen zu allen Sehenswürdigkeiten Reisewissen von A-Z, umfassende Kapitel zu Warschau und Krakau Zauberhafte Orte entdecken – Sky Tower in Breslau, Schneekoppe, Kulturpalast in Warschau, Katowice, Däumlingsgrotte und Bärenhöhle Tipps für Wanderungen und andere Outdoor-Aktivitäten wie Angeln, Golfen, Trekking oder Klettern, aber auch zu Birdwatching und Wildtierbeoabtung Besonders gute und typische Restaurants, interessante Shopping-Adressen, Hotspots für die Abendgestaltung Aktuelle Empfehlungen für typisch polnische Unterkünfte in allen Preisklassen Exkurse mit zahlreichen Hintergrundinformationen zur Geschichte und Kultur der Regionen Tipps zu naturnahem und nachhaltigem Reisen sowie zum Reisen mit Kindern für die individuelle Urlaubsplanung Essen und Trinken in Polen: Lange und genussvoll! Eine kleine Sprachhilfe Polnisch Mit dem Reise Know-How Verlag die Welt entdecken Der Reise Know-How Verlag ist ein unabhängiger Verlag für unabhängig Reisende und eines der letzten Familienunternehmen der Reisebuchbranche. Mehr als 40 Jahre Erfahrung und das Wissen landeskundiger Autoren und Autorinnen stecken in den Büchern, Sprachführern und Landkarten des Verlags. Sie sollen Reisenden eines ermöglichen: Auf ganz eigene, individuelle Weise die Welt zu entdecken. Dieser Reiseführer wurde regional in Deutschland produziert.
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