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Sieger Lima Hochlehner-Stapelsessel mit Rückenverstellung
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GRIN Der Sieg Ottos I. in der Schlacht auf dem Lechfeld. Ursachen, Strategie und historischer Kontext A1060362771
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Bergische Universität Wuppertal, Veranstaltung: Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte: Otto der Große, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit thematisiert die Schlacht auf dem Lechfeld, die eine der bedeutsamsten Schlachten in der Weltgeschichte darstellt. Dies ist vor allem darauf zurückführen, dass Otto I. mit seinem Sieg gegen die Ungarn für die nächsten Jahrzehnte die Ottonen als Herrschergeschlecht des ostfränkischen Reiches abgesichert hat. Zudem hat er mit seinem Sieg zur Missionierung der Ungarn beigetragen sowie die erneute Verschmelzung von König- und Kaisertum ermöglicht. Im ersten Kapitel der Arbeit sollen die Kampfstrategie sowie das Auftreten der Ungarn charakterisiert werden, indem ein Bezug zu den bisherigen Einfällen der Ungarn im Reich hergestellt werden soll. Danach wird der historische Kontext vor 955 sowie der Grund dafür erläutert, wieso die Ungarn trotz ihrer Vertreibung im Jahr 933 zurückkehren konnten und wieso die Schlacht überhaupt zustande gekommen war. Im zweiten Kapitel wird der Konflikt gegen die Ungarn mithilfe von einschlägiger Sekundärliteratur und der Sachsengeschichte des Widukind von Korvei und der Vita Uoldirici von Gerhard von Augsburg in den Mittelpunkt gestellt, wobei eine umfassende Quellenanalyse vorgenommen wird. Abschließend soll als Ausblick die Bedeutung der Schlacht am Beispiel der Zukunft der Ungarn und an der Kaiserkrönung Ottos I. belegt werden. Der Forschungsstand zur Zeit der Ottonen wurde insbesondere durch die Forschung von Hagen Keller, Gerd Althoff, Bernd Schneidmüller und Rudolf Schieffer geprägt. Sie publizierten wichtige Befunde zur Geschichte des ottonischen Herrschergeschlechts, darunter insbesondere zur Herrschaft von Otto I. Neuere Forschungsergebnisse liefern die Monografien über die Biographie von Otto I. von Matthias Becher und Johannes Laudage. Speziell zur Schlacht auf dem Lechfeld ist Charles R. Bowlus Monographie besonders hervorzuheben, dessen Erkenntnisse wichtig für die Fertigstellung dieser Arbeit waren.
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Sax Unstrut abwärts A1060328323
Die Unstrut ist der Thüringer Fluss schlechthin. Im Dreiländereck mit Hessen und Niedersachsen entspringend, durchfließt sie das Thüringer Becken und durchbricht an der »Porta Thuringica« die Höhenzüge der Hainleite und Schmücke. Sie strömt durch ausgedehnte Riedgebiete, die bei starken Hochwassern zu einem einzigen See wurden, bis hin zur Kaiserpfalz Memleben. Ihr Oberlauf wird enger und ab Burgscheidungen mit Weinhängen bestanden bis zur Mündung im Freyburg-Naumburger Blütengrund. Weithin erstreckt sich der Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland mit Weinbergterrassen und Streuobstwiesen sowie Herrschaftsburgen der Thüringer Langrafen und meißnischen Markgrafen auf engstem Raum, wovon die Neuenburg und der Naumburger Dom künden. Wie das Unstruttal einst die Siedlerströme aus dem Altreich nach Osten gelenkt hat, so folgen Radfahrer wie Wanderer heute auf ihrem Weg zur Saale dem Gang voranschreitender Geschichte. An der Unstrut sind große Entscheidungen gefallen, so der Untergang des Thüringerreiches, des ersten schriftlich bezeugten Großreiches im mitteldeutschen Raum, durch fränkische Heere im Jahre 531 und der Sieg König Heinrichs I. bei »Riade« 933 über die stetig ins Reich einbrechenden Reiterscharen der Magyaren. Archäologische Fundorte wie die »Steinrinne Bilzingsleben«, der Hügel des »Fürstengrabes von Leubingen« und die Himmelsscheibe vom Mittelberg bei Wangen/Nebra haben früheste Geschichte geschrieben. Dingelstädt, Mühlhausen, Bad Langensalza, Gebesee, Sömmerda, Heldrungen, Artern, Roßleben-Wiehe, Nebra, Laucha, Freyburg sind mittelgroße und kleine Städte an der Unstrut, ab Artern ist der Fluss schiffbar gemacht und die Unstrutbahn gebaut worden, für ein bis zwei Jahrhunderte nur wirksam. Heute ist es der Radwanderweg, der das Unstruttal auf 200 Kilometern durchmisst.
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