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Frölich und Kaufmann Arno Schmidt. Hans Wollschläger. Briefe von und an Arno Schmidt. Bargfelder Ausgabe, Bd. 4. 1102400
Frölich und Kaufmann Arno Schmidt. Hans Wollschläger. Briefe von und an Arno Schmidt. Bargfelder Ausgabe, Bd. 4. 1102400
«... das wird ohnehin mal ein schwermütiger Spaß werden, wenn unsere Correspondenz (wie es ja gar nicht ausbleiben kann) gedruckt erscheint ...«, so bemerkte es Arno Schmidt sehr hellsichtig in einem seiner Briefe an Hans Wollschläger. Die Korrespondenz zwischen ihnen, die nun allen Arno-Schmidt- und Wollschläger-Lesern diesen schwermütigen Spaß bereiten dürfte, beginnt im September 1957. Wollschläger ist damals noch junger Mitarbeiter des Karl-May-Verlags. Zu Beginn kreist der Briefwechsel, noch förmlich, um das Spätwerk Karl Mays und die umstrittenen Texteingriffe, die der Verlag vornimmt. Doch schon bald wird der Kontakt intensiver und persönlicher, der Ton freier. Wollschläger nimmt unter Arno Schmidts Briefpartnern eine Sonderstellung ein: Schmidt akzeptiert ihn als Kollegen und bemüht sich, ihn als Autor und Übersetzer zu fördern. Er vermittelt Aufträge und setzt sich nachdrücklich für seinen Roman »Herzgewächse oder der Fall Adams« ein. 1964 beginnen sie damit, das Gesamtwerk Edgar Allan Poes ins Deutsche zu übersetzen. Nicht in gemeinsamer Arbeit, aber in regelmäßigem Austausch über Autor und Werk. Erst als Schmidt sich in die Arbeit an »Zettel’s Traum« zurückzieht, wird der Kontakt spärlicher, bis Schmidt völlig verstummt. Der Band präsentiert neben den Briefen Schmidts und Wollschlägers die Korrespondenz zwischen Alice Schmidt und Hans Wollschläger, den Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und dem Karl-May-Verlag sowie zahlreiche ergänzende Dokumente.
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Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe I. Romane, Erzählungen, Gedichte, Juvenilia: Band 1: Enthymesis. Leviathan. Gadir. Alexander. Brand's Haide. Schwarze ... Kosmas (Arno Schmidt: Bargfelder Ausgabe) 3518800019
Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe I. Romane, Erzählungen, Gedichte, Juvenilia: Band 1: Enthymesis. Leviathan. Gadir. Alexander. Brand's Haide. Schwarze ... Kosmas (Arno Schmidt: Bargfelder Ausgabe) 3518800019
Bargfelder Edition. Werkgruppe I. Romane, Erzählungen, Gedichte, Jugendwerke: Band 1: Enthymesis. Leviathan. Gadir. Alexander. Brand's Haide. Schwarze ... Faune. Seelandschaft mit Pocahontas. Kosmas ABIS_BUCH Suhrkamp Publishing AG Silber
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt
Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt
Andersch und Schmidt lernten sich zufällig 1952 bei einem Treffen mit Martin Walser im Haus des Süddeutschen Rundfunks kennen - eine für Schmidt entscheidende Begegnung. Der Briefwechsel offenbart die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Autoren. Der Eremit Schmidt plazierte bei dem umtriebigen Rundfunk-redakteur und Herausgeber der Zeitschrift Texte und Zeichen regelmäßig seine Radioessays und Kurztexte.
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt
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Arno Schmidt bemerkte einmal, er sei ein "fauler" Briefschreiber: "meine näheren Bekannten – denn ich habe deren tatsächlich – wissen das, & harren in Geduld. (Und der schönste ‹Brief›, den ein Autor versenden kann, ist & bleibt ja doch wohl das ‹Neue Buch›. –)" Diese Selbsteinschätzung paßt zwar zu dem öffentlichen Vorurteil über den "Solipsist in der Heide", ist aber nur die halbe Wahrheit, wie der vierte Band der Arno-Schmidt-Briefausgabe beweist. Die komplett dargebotenen Korrespondenzen Schmidts mit Böll, Deschner, Döblin, Edschmid, Hesse, Jahnn, Kreuder, Rühmkorf, Stefl, Steinberg und Martin Walser (nebst einer Fülle von Einzelbriefen) zeigen Schmidt als einen Autor, der aus einer selbstgewählten Randposition sehr wohl die Mechanismen des Literaturbetriebs auf seine Weise zu bedienen wußte. Der ausführliche Kommentar des Kölner Literaturwissenschaftlers Gregor Strick macht den Band zu einem Kompendium bundesrepublikanischer Literaturgeschichte, das weit über den Kreis der Schmidt-Leser hinaus Beachtung finden wird.
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt A1071449833
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Als Arno Schmidt 1952 den Philosophen und Schriftsteller Max Bense kennenlernt, ist Schmidt auf der Suche: Das Wohnumfeld in Süddeutschland ist einengend und die Beziehung zum Rowohlt Verlag völlig zerrüttet. Max Bense, Professor an der Universität Stuttgart, sieht in Schmidts Texten seine Theorien einer neuen deutschen Literatur bestätigt. Gemeinsam mit Elisabeth Walther gründet er die Literaturzeitschrift Augenblick, zu deren wichtigsten Mitarbeitern Arno Schmidt bald gehört. Schmidt nutzt die Plattform, um seine Texte zu publizieren und einen neuen Verlag zu finden. Sie stellen sich gemeinsam der Institution Kirche und dem aufkommenden Militarismus entgegen. Schmidt wird Teil der Bense umgebenden Gruppe und denkt über eine durch ihn vermittelte Dozentur an der Hochschule für Gestaltung in Ulm nach. Mit dem Umzug nach Bargfeld geht Schmidt 1958 allerdings andere, eigene Wege. Der Kontakt bleibt jedoch über viele weitere Jahre bestehen. Neben dem vollständigen Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und Max Bense enthält der Band auch Korrespondenzen von Alice Schmidt, Elisabeth Walther, dem AGIS-Verlag und wird durch einen umfangreichen Dokumententeil ergänzt.
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt A1007620258
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Eine einzigartige Korrespondenz beginnt im September 1957 zwischen Arno Schmidt und dem jungen Mitarbeiter des Karl-May-Verlags, Hans Wollschläger. Zu Beginn kreist der Briefwechsel, noch förmlich, um das Spätwerk Karl Mays und die umstrittenen Bearbeitungen der Texte durch den Verlag. Doch schon bald wird der Kontakt intensiver und persönlicher, der Ton freier. Wollschläger nimmt unter Arno Schmidts Briefpartnern eine Sonderstellung ein: Schmidt akzeptiert ihn als Kollegen und bemüht sich, ihn als Autor und Übersetzer zu fördern. Er vermittelt Aufträge und setzt sich nachdrücklich für seinen Roman Herzgewächse oder der Fall Adams ein. 1964 beginnen sie damit, das Gesamtwerk Edgar Allan Poes ins Deutsche zu übersetzen. Nicht in gemeinsamer Arbeit, aber in regelmäßigem Austausch über Autor und Werk. Erst als Schmidt sich in die Arbeit an Zettel’s Traum zurückzieht, wird der Kontakt spärlicher, bis Schmidt völlig verstummt. Der Band präsentiert neben den Briefen Schmidts und Wollschlägers die Korrespondenz zwischen Alice Schmidt und Hans Wollschläger, den Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und dem Karl-May-Verlag sowie zahlreiche ergänzende Dokumente.
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt A1000390170
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Am Beginn der fast ein Vierteljahrhundert währenden Freundschaft mit dem Maler Eberhard Schlotter stand eine spontane Hilfsaktion. Als Schmidt anläßlich seiner Erzählung Seelandschaft mit Pocahontas 1955 wegen »Gotteslästerung und Pornographie« angeklagt wurde, suchte Schlotter den Kontakt und organisierte den Umzug der Schmidts nach Darmstadt, um sie dem erzkonservativen Gerichtsbezirk Trier - die Schmidts wohnten damals in Kastel bei Saarburg - zu entziehen. Mit leichter Hand wirft Schmidt in seinen Briefen an Schlotter launige Tableaux aufs Papier, die seine spröde Schreibtischexistenz in immer neuer Beleuchtung zeigen. Freilich überwiegt auch in diesem Gespräch am Ende die Verbitterung der beiden widerständigen Künstler über die kulturelle Ignoranz ihrer Zeit.
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt A1007620258
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Eine einzigartige Korrespondenz beginnt im September 1957 zwischen Arno Schmidt und dem jungen Mitarbeiter des Karl-May-Verlags, Hans Wollschläger. Zu Beginn kreist der Briefwechsel, noch förmlich, um das Spätwerk Karl Mays und die umstrittenen Bearbeitungen der Texte durch den Verlag. Doch schon bald wird der Kontakt intensiver und persönlicher, der Ton freier. Wollschläger nimmt unter Arno Schmidts Briefpartnern eine Sonderstellung ein: Schmidt akzeptiert ihn als Kollegen und bemüht sich, ihn als Autor und Übersetzer zu fördern. Er vermittelt Aufträge und setzt sich nachdrücklich für seinen Roman Herzgewächse oder der Fall Adams ein. 1964 beginnen sie damit, das Gesamtwerk Edgar Allan Poes ins Deutsche zu übersetzen. Nicht in gemeinsamer Arbeit, aber in regelmäßigem Austausch über Autor und Werk. Erst als Schmidt sich in die Arbeit an Zettel’s Traum zurückzieht, wird der Kontakt spärlicher, bis Schmidt völlig verstummt. Der Band präsentiert neben den Briefen Schmidts und Wollschlägers die Korrespondenz zwischen Alice Schmidt und Hans Wollschläger, den Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und dem Karl-May-Verlag sowie zahlreiche ergänzende Dokumente.
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Als Arno Schmidt 1952 den Philosophen und Schriftsteller Max Bense kennenlernt, ist Schmidt auf der Suche: Das Wohnumfeld in Süddeutschland ist einengend und die Beziehung zum Rowohlt Verlag völlig zerrüttet. Max Bense, Professor an der Universität Stuttgart, sieht in Schmidts Texten seine Theorien einer neuen deutschen Literatur bestätigt. Gemeinsam mit Elisabeth Walther gründet er die Literaturzeitschrift Augenblick, zu deren wichtigsten Mitarbeitern Arno Schmidt bald gehört. Schmidt nutzt die Plattform, um seine Texte zu publizieren und einen neuen Verlag zu finden. Sie stellen sich gemeinsam der Institution Kirche und dem aufkommenden Militarismus entgegen. Schmidt wird Teil der Bense umgebenden Gruppe und denkt über eine durch ihn vermittelte Dozentur an der Hochschule für Gestaltung in Ulm nach. Mit dem Umzug nach Bargfeld geht Schmidt 1958 allerdings andere, eigene Wege. Der Kontakt bleibt jedoch über viele weitere Jahre bestehen. Neben dem vollständigen Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und Max Bense enthält der Band auch Korrespondenzen von Alice Schmidt, Elisabeth Walther, dem AGIS-Verlag und wird durch einen umfangreichen Dokumententeil ergänzt.
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Am Beginn der fast ein Vierteljahrhundert währenden Freundschaft mit dem Maler Eberhard Schlotter stand eine spontane Hilfsaktion. Als Schmidt anläßlich seiner Erzählung Seelandschaft mit Pocahontas 1955 wegen »Gotteslästerung und Pornographie« angeklagt wurde, suchte Schlotter den Kontakt und organisierte den Umzug der Schmidts nach Darmstadt, um sie dem erzkonservativen Gerichtsbezirk Trier - die Schmidts wohnten damals in Kastel bei Saarburg - zu entziehen. Mit leichter Hand wirft Schmidt in seinen Briefen an Schlotter launige Tableaux aufs Papier, die seine spröde Schreibtischexistenz in immer neuer Beleuchtung zeigen. Freilich überwiegt auch in diesem Gespräch am Ende die Verbitterung der beiden widerständigen Künstler über die kulturelle Ignoranz ihrer Zeit.
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Suhrkamp Verlag Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt
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*Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt * - Band 4: Der Briefwechsel mit Hans Wollschläger / 68€ / Buch
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt A1000390169
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Andersch und Schmidt lernten sich zufällig 1952 bei einem Treffen mit Martin Walser im Haus des Süddeutschen Rundfunks kennen - eine für Schmidt entscheidende Begegnung. Der Briefwechsel offenbart die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Autoren. Der Eremit Schmidt plazierte bei dem umtriebigen Rundfunk-redakteur und Herausgeber der Zeitschrift Texte und Zeichen regelmäßig seine Radioessays und Kurztexte.
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt 5. Briefwechsel mit Kollegen, Belletristik von Arno Schmidt
Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt 5. Briefwechsel mit Kollegen, Belletristik von Arno Schmidt
Arno Schmidt bemerkte einmal, er sei ein "fauler" Briefschreiber: "Meine näheren Bekannten - denn ich habe deren tatsächlich - wissen das und harren in Geduld. (Und der schönste 'Brief', den ein Autor versenden kann, ist und bleibt ja doch wohl das 'Neue Buch'.)" Diese Selbsteinschätzung passt zwar zu dem öffentlichen Vorurteil über den "Solipsist in der Heide", ist aber nur die halbe Wahrheit, wie der vierte Band der Arno-Schmidt-Briefausgabe beweist. Die komplett dargebotenen Korrespondenzen Schmidts mit Böll, Deschner, Döblin, Edschmid, Hesse, Jahnn, Kreuder, Rühmkorf, Stefl, Steinberg und Martin Walser (nebst einer Fülle von Einzelbriefen) zeigen Schmidt als einen Autor, der aus einer selbstgewählten Randposition sehr wohl die Mechanismen des Literaturbetriebs auf seine Weise zu bedienen wusste. Der ausführliche Kommentar des Kölner Literaturwissenschaftlers Gregor Strick macht deutlich.
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt A1000431271
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Während der briefliche Austausch zwischen Schmidt und Andersch ausgiebig um Verlagsfragen und Veröffentlichungsstrategien kreist und einzigartige Innenansichten des Literaturbetriebs in der ära Adenauer bietet, gelingt es dem promovierten Deutschlehrer Wilhelm Michels dank seines forschen Wesens, sein Gegenüber zu ausführlichen Bekenntnissen zu verleiten. Michels half jahrelang aus mit Lebensmitteln, Geld und Büchern. Die Briefe sind Dokument einer Freundschaft zwischen Mäzen und Literat, die von Verletzung und schließlichem Bruch jedoch nicht verschont geblieben ist.
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt A1000919127
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Arno Schmidt bemerkte einmal, er sei ein "fauler" Briefschreiber: "meine näheren Bekannten – denn ich habe deren tatsächlich – wissen das, & harren in Geduld. (Und der schönste ‹Brief›, den ein Autor versenden kann, ist & bleibt ja doch wohl das ‹Neue Buch›. –)" Diese Selbsteinschätzung paßt zwar zu dem öffentlichen Vorurteil über den "Solipsist in der Heide", ist aber nur die halbe Wahrheit, wie der vierte Band der Arno-Schmidt-Briefausgabe beweist. Die komplett dargebotenen Korrespondenzen Schmidts mit Böll, Deschner, Döblin, Edschmid, Hesse, Jahnn, Kreuder, Rühmkorf, Stefl, Steinberg und Martin Walser (nebst einer Fülle von Einzelbriefen) zeigen Schmidt als einen Autor, der aus einer selbstgewählten Randposition sehr wohl die Mechanismen des Literaturbetriebs auf seine Weise zu bedienen wußte. Der ausführliche Kommentar des Kölner Literaturwissenschaftlers Gregor Strick macht den Band zu einem Kompendium bundesrepublikanischer Literaturgeschichte, das weit über den Kreis der Schmidt-Leser hinaus Beachtung finden wird.
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Während der briefliche Austausch zwischen Schmidt und Andersch ausgiebig um Verlagsfragen und Veröffentlichungsstrategien kreist und einzigartige Innenansichten des Literaturbetriebs in der ära Adenauer bietet, gelingt es dem promovierten Deutschlehrer Wilhelm Michels dank seines forschen Wesens, sein Gegenüber zu ausführlichen Bekenntnissen zu verleiten. Michels half jahrelang aus mit Lebensmitteln, Geld und Büchern. Die Briefe sind Dokument einer Freundschaft zwischen Mäzen und Literat, die von Verletzung und schließlichem Bruch jedoch nicht verschont geblieben ist.
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt, Belletristik von Arno Schmidt, Hans Wollschläger
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Eine einzigartige Korrespondenz beginnt im September 1957 zwischen Arno Schmidt und dem jungen Mitarbeiter des Karl-May-Verlags, Hans Wollschläger. Zu Beginn kreist der Briefwechsel, noch förmlich, um das Spätwerk Karl Mays und die umstrittenen Bearbeitungen der Texte durch den Verlag. Doch schon bald wird der Kontakt intensiver und persönlicher, der Ton freier. Wollschläger nimmt unter Arno Schmidts Briefpartnern eine Sonderstellung ein: Schmidt akzeptiert ihn als Kollegen und bemüht sich, ihn als Autor und Übersetzer zu fördern. Er vermittelt Aufträge und setzt sich nachdrücklich für seinen Roman Herzgewächse oder der Fall Adams ein. 1964 beginnen sie damit, das Gesamtwerk Edgar Allan Poes ins Deutsche zu übersetzen. Nicht in gemeinsamer Arbeit, aber in regelmässigem Austausch über Autor und Werk. Erst als Schmidt sich in die Arbeit an Zettels Traum zurückzieht, wird der Kontakt spärlicher.
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt, Belletristik von Michaela Nowotnick, Arno Schmidt, Max Bense
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Als Arno Schmidt 1952 den Philosophen und Schriftsteller Max Bense kennenlernt, ist Schmidt auf der Suche: Das Wohnumfeld in Süddeutschland ist einengend und die Beziehung zum Rowohlt Verlag völlig zerrüttet. Max Bense, Professor an der Universität Stuttgart, sieht in Schmidts Texten seine Theorien einer neuen deutschen Literatur bestätigt. Gemeinsam mit Elisabeth Walther gründet er die Literaturzeitschrift Augenblick, zu deren wichtigsten Mitarbeitern Arno Schmidt bald gehört. Schmidt nutzt die Plattform, um seine Texte zu publizieren und einen neuen Verlag zu finden. Sie stellen sich gemeinsam der Institution Kirche und dem aufkommenden Militarismus entgegen. Schmidt wird Teil der Bense umgebenden Gruppe und denkt über eine durch ihn vermittelte Dozentur an der Hochschule für Gestaltung in Ulm nach. Mit dem Umzug nach Bargfeld geht Schmidt 1958 allerdings andere, eigene Wege. Der Kontakt bleibt jedoch über viele weitere Jahre bestehen. Neben dem vollständigen Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und Max Bense enthält der Band auch Korrespondenzen von Alice Schmidt, Elisabeth Walther, dem AGIS-Verlag und wird durch einen umfangreichen Dokumententeil ergänzt.
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt: Band 3: Der Briefwechsel mit Eberhard Schlotter, Belletristik von Arno Schmidt
Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt: Band 3: Der Briefwechsel mit Eberhard Schlotter, Belletristik von Arno Schmidt
Die "Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt: Band 3: Der Briefwechsel mit Eberhard Schlotter" bietet einen tiefen Einblick in die fast 25 Jahre währende Freundschaft zwischen dem Schriftsteller Arno Schmidt und dem Maler Eberhard Schlotter. Diese Korrespondenz beginnt mit einer spontanen Hilfsaktion, als Schlotter Schmidt in einer kritischen Phase seiner Karriere unterstützte. Die Briefe sind nicht nur ein Dokument der Freundschaft, sondern auch ein Spiegelbild der kulturellen Herausforderungen, mit denen beide Künstler konfrontiert waren. Schmidt gelingt es, mit seinem unverwechselbaren Stil launige und zugleich nachdenkliche Tableaux zu schaffen, die seine künstlerische Existenz in einem neuen Licht erscheinen lassen. Trotz der humorvollen Passagen schwingt in den Briefen auch eine spürbare Verbitterung über die kulturelle Ignoranz ihrer Zeit mit, was die Lektüre besonders eindrucksvoll macht.
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Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt: Band 2: Der Briefwechsel mit Wilhelm Michels ZF-02931491
Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt: Band 2: Der Briefwechsel mit Wilhelm Michels ZF-02931491
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Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt: Band 1: Der Briefwechsel mit Alfred Andersch 9783518801284
Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt: Band 1: Der Briefwechsel mit Alfred Andersch 9783518801284
Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt: Band 1: Der Briefwechsel mit Alfred Andersch
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Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt: Band 3: Der Briefwechsel mit Eberhard Schlotter 9783518801918
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Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt: Band 5: Briefwechsel mit Kollegen 3518802259
Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt: Band 5: Briefwechsel mit Kollegen 3518802259
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Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt: Band 6: Der Briefwechsel mit Max Bense 3518804901
Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt: Band 6: Der Briefwechsel mit Max Bense 3518804901
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt: Band 2: Der Briefwechsel mit Wilhelm Michels, Belletristik von Arno Schmidt, Wilhelm Michels
Während der briefliche Austausch zwischen Schmidt und Andersch ausgiebig um Verlagsfragen und Veröffentlichungsstrategien kreist und einzigartige Innenansichten des Literaturbetriebs in der Ära Adenauer bietet, gelingt es dem promovierten Deutschlehrer Wilhelm Michels dank seines forschen Wesens, sein Gegenüber zu ausführlichen Bekenntnissen zu verleiten. Michels half jahrelang aus mit Lebensmitteln, Geld und Büchern. Die Briefe sind Dokument einer Freundschaft zwischen Mäzen und Literat, die von Verletzung und schliessendem Bruch jedoch nicht verschont geblieben ist.
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Supplemente, Belletristik von Arno Schmidt
Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Supplemente, Belletristik von Arno Schmidt
Die "Bargfelder Ausgabe. Supplemente" bietet einen tiefen Einblick in das Werk und die Persönlichkeit von Arno Schmidt. Diese Edition umfasst eine DVD mit drei Fernseh-Interviews, in denen Schmidt seine Schreibtechnik und sein Verhältnis zu Karl May erläutert. Darüber hinaus enthält sie über fünf Stunden Tonmaterial, in dem Schmidt als herausragender Vorleser seiner eigenen Erzählungen und Essays zu hören ist. Ein Radiovortrag, in dem er unterhaltsam über sein Hauptwerk "Zettel's Traum" spricht, ergänzt das Angebot. Private Mitschnitte von Gesprächen des Ehepaars Schmidt mit dem Spiegel-Redakteur Gunnar Ortlepp geben Einblicke in die häusliche Atmosphäre im Bargfelder Refugium. Ein Ergänzungsband versammelt alle Zeitungsinterviews und Umfragen sowie die Abschriften der Fernseh- und Rundfunkinterviews. Diese Medien-Edition zeigt, wie sich der 'Solipsist in der Heide' in der Öffentlichkeit darstellen wollte.
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Supplemente, Belletristik von Arno Schmidt
Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Supplemente, Belletristik von Arno Schmidt
Der erste Ergänzungsband zur Bargfelder Ausgabe versammelt die Fragmente aus dem Nachlass Arno Schmidts. Unabgeschlossenes und Ideenskizzen, teils mit zugehörigem Zettelmaterial, machen den Hauptteil dieses Bandes aus; aber auch erst kurz vor der letzten Überarbeitung abgebrochene Texte wie der Radiodialog über Ludvig Holberg oder der Essay über Karl Philipp Moritz werden hier erstmals veröffentlicht. Kühe in Halbtrauer, eine der bekanntesten Erzählungen Schmidts, die Titelgeberin für die 1964 erstmals erschienene ländliche Geschichte, wurde von ihm erst in der dritten Fassung zur Veröffentlichung vorgesehen. Die ersten beiden Entwürfe, in denen sich die Erzählperspektive auf das Thema, den deutschen Widerstand, herauskristallisiert, liegen hier zum ersten Mal in Buchform vor, ebenso die fragmentarische Urfassung des Joyce-Dialogs Der Meister des Odysseus, in der Schmidt sich erstmals ausführlich mit Finnegans Wake auseinandersetzte - eine Beschäftigung, die fast sein ganzes Leben lang anhalten sollte. Ein ausführlicher editorischer Anhang erläutert die Entstehung der Texte und gibt die wichtigsten Varianten wieder.
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Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Studienausgabe. Werkgruppe 3, Band 1-4, Belletristik von Arno Schmidt
Suhrkamp Bargfelder Ausgabe. Studienausgabe. Werkgruppe 3, Band 1-4, Belletristik von Arno Schmidt
Arno Schmidt wurde am 18. Januar 1914 in Hamburg geboren. Nachdem er kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, arbeitete er zunächst als Dolmetscher und ab 1947 als freier Schriftsteller. Nach Stationen in Cordingen, Kastel an der Saar und Darmstadt zog er 1958 mit seiner Frau Alice nach Bargfeld (Kreis Celle), wo er bis zu seinem Tod zurückgezogen lebte. Von 1949 an, als seine Erzählung Leviathan in Buchform erschien, entstanden Romane, Dialoge zur Literatur für den Rundfunk, Essays und biographische Arbeiten, darunter sein Hauptwerk Zettel's Traum, 1334 DIN-A3-Seiten stark und über zehn Kilo schwer. Aufgrund des komplexen Layouts konnte es 1970 nur als Faksimile des Typoskripts erscheinen; erst seit 2010 liegt es in gesetzter Form vor. Arno Schmidt starb am 3. Juni 1979 in Celle. Zwei Jahre nach seinem Tod gründeten seine Frau Alice und Jan Philipp Reemtsma die Arno Schmidt Stiftung.
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