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GRIN Der Fall Doc Morris
Unter einer Liberalisierung des Apothekenrechts versteht man im Wesentlichen die Aufhebung des Fremdbesitz- und Mehrbesitzverbots bei Apotheken. Wird das Fremdbesitz- und Mehrbesitzverbot im deutschen Apothekenrecht im Zuge seiner Liberalisierung aufgehoben, wird sich der deutsche Apothekenmarkt neu ordnen und neue Wettbewerber wie z.B. Pharmagroßhändler, Drogisten und Pharmahersteller werden in den Markt einsteigen. Aktuell ist die deutsche Rechtslage noch nicht geklärt, so wird das Verwaltungsgericht in Saarlouis über den Fall Doc Morris noch entscheiden müssen. Ein erstes Gutachten geht davon aus, dass das im deutschen Apothekenrecht geregelte Fremdbesitzverbot gegen das im europäischen Recht festgehaltenes Recht auf Niederlassungsfreiheit verstößt.
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GRIN Der Fall Doc Morris A1037259060
Unter einer Liberalisierung des Apothekenrechts versteht man im Wesentlichen die Aufhebung des Fremdbesitz- und Mehrbesitzverbots bei Apotheken. Wird das Fremdbesitz- und Mehrbesitzverbot im deutschen Apothekenrecht im Zuge seiner Liberalisierung aufgehoben, wird sich der deutsche Apothekenmarkt neu ordnen und neue Wettbewerber wie z.B. Pharmagroßhändler, Drogisten und Pharmahersteller werden in den Markt einsteigen. Aktuell ist die deutsche Rechtslage noch nicht geklärt, so wird das Verwaltungsgericht in Saarlouis über den Fall Doc Morris noch entscheiden müssen. Ein erstes Gutachten geht davon aus, dass das im deutschen Apothekenrecht geregelte Fremdbesitzverbot gegen das im europäischen Recht festgehaltenes Recht auf Niederlassungsfreiheit verstößt.
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Duncker & Humblot Die Beteiligung Berufsfremder an Arztpraxen, Apotheken und anderen Heilberufsunternehmen.
Nicht erst seit Doc Morris stellt sich die Frage, inwieweit Apotheker und andere Heilberufler berufsfremdes Kapital und Know-How zur Finanzierung und Umsatzsteigerung nutzen dürfen: Inwieweit handelt es sich um ein zwingendes wirtschaftliches Bedürfnis für die Existenz des Heilberuflers, wann wird dessen Eigenverantwortlichkeit in unvertretbarer Weise beschnitten? Diesem Konflikt geht Sebastian Köbler nach und untersucht die berufs-, sozial- und gesellschaftsrechtlichen Grenzen berufsfremder Beteiligung. Dabei befasst er sich auch mit modernen "Beteiligungsmodellen" wie dem Franchising oder dem Medizinischen Versorgungszentrum. Neben der einfachgesetzlichen Analyse überprüft der Autor zudem die bestehenden Verbote auf ihre verfassungs- und europarechtliche Vereinbarkeit. Im Laufe der Untersuchung zeigt der Autor zahlreiche Widersprüche bestehender Beteiligungsverbote auf und kommt insgesamt zu dem Schluss, dass in vielen Fällen eine beteiligungsfreundlichere Auslegung des einfachen Rechts möglich und geboten ist. Geboten bereits deshalb, weil die bestehenden Beteiligungsrestriktionen gegen Verfassungs- und Europarecht verstoßen.
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Duncker & Humblot Die Beteiligung Berufsfremder an Arztpraxen, Apotheken und anderen Heilberufsunternehmen. A1017714377
Nicht erst seit Doc Morris stellt sich die Frage, inwieweit Apotheker und andere Heilberufler berufsfremdes Kapital und Know-How zur Finanzierung und Umsatzsteigerung nutzen dürfen: Inwieweit handelt es sich um ein zwingendes wirtschaftliches Bedürfnis für die Existenz des Heilberuflers, wann wird dessen Eigenverantwortlichkeit in unvertretbarer Weise beschnitten? Diesem Konflikt geht Sebastian Köbler nach und untersucht die berufs-, sozial- und gesellschaftsrechtlichen Grenzen berufsfremder Beteiligung. Dabei befasst er sich auch mit modernen "Beteiligungsmodellen" wie dem Franchising oder dem Medizinischen Versorgungszentrum. Neben der einfachgesetzlichen Analyse überprüft der Autor zudem die bestehenden Verbote auf ihre verfassungs- und europarechtliche Vereinbarkeit. Im Laufe der Untersuchung zeigt der Autor zahlreiche Widersprüche bestehender Beteiligungsverbote auf und kommt insgesamt zu dem Schluss, dass in vielen Fällen eine beteiligungsfreundlichere Auslegung des einfachen Rechts möglich und geboten ist. Geboten bereits deshalb, weil die bestehenden Beteiligungsrestriktionen gegen Verfassungs- und Europarecht verstoßen.
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