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Suhrkamp Die Familie - Roman (Ortsumgehung 7) A1059359679
Suhrkamp Die Familie - Roman (Ortsumgehung 7) A1059359679
Andreas Maier schildert in hochkomischer und abgründiger Weise die komplette Selbstzerstörung eines Familien-Idylls. Tranken die Vorfahren noch in scheinbar gemütlichster Weise familieneigenen Apfelwein miteinander, umgeben von Obstbäumen und Hühnern und Ziegen, geht es in den späteren Generationen – ebenso scheinbar – ständig um Erbfälle, ein riesiges Grundstück, ein böswilliges Denkmalschutzamt mitsamt Baggerführer, um schräge Kinder und chaotische Enkel. Irgendwann wird dem 1967 geborenen Erzähler stellvertretend für seine Generation klar: »Wir sind die Kinder der Schweigekinder.« Das Begreifen der eigenen Familiengeschichte setzt vor einem Grabstein ein, weit außerhalb der Stadt Friedberg in der Wetterau. Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung . Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis , bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung -Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
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Suhrkamp Die Straße − Roman (Ortsumgehung 3) A1033766681
Suhrkamp Die Straße − Roman (Ortsumgehung 3) A1033766681
Am Anfang sind es bloß Doktorspiele, aber sie sind schon von einer Dringlichkeit, die eines Erwachsenen würdig wäre. Später kommt die Bravo und gibt erstmals eine Sprache dazu. Eine jugendliche Welt aus zeitschriftengeborenen Worten wie Petting, Glied und Scheide. Der Erzähler, drei Jahre jünger als seine Schwester und ihre Freundinnen, steht staunend vor ihnen und erfährt seine erste Aufklärung ausgerechnet mit »Alice im Wunderland« … Andreas Maier widmet sich einem ebenso interessanten wie heiklen Thema. Dem Erwachen der Sexualität in den siebziger Jahren, einer Zeit, in der dieses Thema sorgfältig in einer Parallelwelt verschlossen wird. Und Andreas Maier geht ans Eingemachte. Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung. Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
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Suhrkamp Der Kreis − Roman (Ortsumgehung 5) A1039574991
Suhrkamp Der Kreis − Roman (Ortsumgehung 5) A1039574991
Das Kind steht in der Bibliothek seiner Mutter und versucht zu begreifen, was es vor sich hat: Bücher. Der Dreizehnjährige geht auf sein erstes Heavy-Metal-Konzert und erkennt ausgerechnet dort, dass man es auch Ernst meinen kann mit Kunst und Existenz. Eine Theatertruppe bringt ihm schließlich die Rolle seines Lebens bei, und am Ende begreift er den wahren und einzigen Mythos der Kunst: Tu es. Andreas Maiers Der Kreis ist eine Reflexion darüber, wie aus Vorläufigem Unbedingtes entstehen kann, wie man sich die Motive seines Lebens durch Anverwandlung des Gegebenen erschafft, und schließlich darüber, wie man überall, auch als Kind, ständig auf der Suche nach dem ist, was die Welt und das eigene Ich im Innersten zusammenhält. Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung. Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
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Aisthesis Peter Weiss Jahrbuch A1069490505
Aisthesis Peter Weiss Jahrbuch A1069490505
Das dreißigste Peter Weiss Jahrbuch wird eröffnet durch eine Reihe von Beiträgen, die zeitgenössische Reaktionen auf die um 1960 wiederholt konstatierte ›Krise des Romans‹ bzw. ›Krise des Erzählens‹ reflektieren. Behandelt werden hier Autorinnen und Autoren wie Ilse Aichinger, Hubert Fichte, Günter Grass, Peter Handke, Arno Schmidt und Peter Weiss. Weitere Aufsätze gelten der Thematisierung des Nationalsozialismus bei Christian Geissler und Paul Schallück, der Schiffbruchmetapher bei Peter Weiss, der Ästhetik des Theater-Kollektivs Rimini Protokoll sowie einem Rückblick auf die (kunst-)politischen Debatten, die in der Zwischenkriegszeit vor allem in der Wiener Zeitschrift Kunst und Volk geführt wurden. Anschließend werden ein Zeugnis der Peter Weiss-Rezeption aus Taiwan vorgestellt und Forschungsbeiträge zu Peter Weiss, Paul Celan, zur politischen Gegenwartsliteratur, zu Flucht und Vertreibung in der Nachkriegsliteratur, zur Darstellung des Kriegs nach 2011 und zum ›Ereignis‹ als narratologisches Konzept rezensiert sowie das neue Handbuch zu Postkolonialismus und Literatur besprochen. Ein Register aller Beiträge der Peter Weiss Jahrbücher 21 bis 30 (2012 bis 2021) beschließt den Band. Mit Beiträgen von Lena Abraham, Nicholas Beckmann, Arnd Beise, Livia Rebecca Bogenstätter, Ines Böker, Anna Dąbrowska, Franz- Josef Deiters, Thilo Diefenbach, Stephan Feldhaus, Lukas Hermann, Ivana Perica, Rüdiger Sareika, Friederike Schneider, Sanna Schulte, Swen Schulte Eickholt, Jochen Vogt, Katrin Wellnitz.
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Aisthesis Peter Weiss Jahrbuch, Fachbücher von Katrin Wellnitz, Friederike Schneider, Nicholas Beckmann, Lukas Hermann, Lena Abraham, Stephan Feldhaus, Arnd Beise, Michael Hofmann
Aisthesis Peter Weiss Jahrbuch, Fachbücher von Katrin Wellnitz, Friederike Schneider, Nicholas Beckmann, Lukas Hermann, Lena Abraham, Stephan Feldhaus, Arnd Beise, Michael Hofmann
Das dreissigste Peter Weiss Jahrbuch wird eröffnet durch eine Reihe von Beiträgen, die zeitgenössische Reaktionen auf die um 1960 wiederholt konstatierten 'Krise des Romans' bzw. 'Krise des Erzählens' reflektieren. Behandelt werden hier Autorinnen und Autoren wie Ilse Aichinger, Hubert Fichte, Günter Grass, Peter Handke, Arno Schmidt und Peter Weiss. Weitere Aufsätze gelten der Thematisierung des Nationalsozialismus bei Christian Geissler und Paul Schallück, der Schiffbruchmetapher bei Peter Weiss, der Ästhetik des Theater-Kollektivs Rimini Protokoll sowie einem Rückblick auf die (kunst-)politischen Debatten, die in der Zwischenkriegszeit vor allem in der Wiener Zeitschrift Kunst und Volk geführt wurden. Anschliessend werden ein Zeugnis der Peter Weiss-Rezeption aus Taiwan vorgestellt und Forschungsbeiträge zu Peter Weiss, Paul Celan, zur politischen Gegenwartsliteratur, zu Flucht und Vertreibung in der Nachkriegsliteratur, zur Darstellung des Kriegs nach 2011 und zum 'Ereignis' als narratologisches Konzept rezensiert sowie das neue Handbuch zu Postkolonialismus und Literatur besprochen. Ein Register aller Beiträge der Peter Weiss Jahrbücher 21 bis 30 (2012 bis 2021) beschliesst den Band. Mit Beiträgen von Lena Abraham, Nicholas Beckmann, Arnd Beise, Livia Rebecca Bogenstätter, Ines Böker, Anna Dabrowska, Franz-Josef Deiters, Thilo Diefenbach, Stephan Feldhaus, Lukas Hermann, Ivana Perica, Rüdiger Sareika, Friederike Schneider, Sanna Schulte, Swen Schulte Eickholt, Jochen Vogt, Katrin Wellnitz.
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Suhrkamp Das Zimmer − Roman (Ortsumgehung 1) A1017785842
Suhrkamp Das Zimmer − Roman (Ortsumgehung 1) A1017785842
Mit einem Bein steht er noch im Paradies, dafür hat die Geburtszange gesorgt. Immer ist er ein Kind geblieben, und wurde doch stets älter, und leben mußte er auch irgendwie. Nun ist er schon dreißig. Ein Tag im Leben Onkel J.s. Es ist das Jahr der ersten Mondlandung. 1969. Hin- und hergerissen zwischen Luis Trenker, der Begeisterung für Wehrmachtspanzer und den Frankfurter Nutten, wird J. plötzlich als ein Mensch erkennbar, der außerhalb jeden Schuldzusammenhangs steht, noch in den zweifelhaftesten Augenblicken. Einer, der nicht zugreift, weil er es gar nicht kann, während die Welt um ihn herum sich auf eine heillose Zukunft vorbereitet. Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung. Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
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Suhrkamp Der Ort − Roman (Ortsumgehung 4) A1038183447
Suhrkamp Der Ort − Roman (Ortsumgehung 4) A1038183447
Der Beginn der Liebe ist der Beginn der Macht. Die einen kommen in Frage, die anderen nicht. Selbst wenn sie, noch einmal wie Kinder, Gummitwist spielen, wissen sie doch bereits um ihre eigene Schönheit, denkt der Erzähler, der im Zimmer seines verstorbenen Onkels sitzt und an einer »Ortsumgehung« schreibt, während draußen die Ortsumgehung gebaut wird. Und er erinnert sich an einen Spaziergang, den er vor Jahrzehnten oft gegangen ist, als das steinerne Kreuz noch nicht mitten im Ort, sondern noch draußen auf dem Feld mitten in der Wetterau stand. Und als die Mädchen Gummitwist spielten. Er erinnert sich an die Liebe zu Katja Melchior und an die erste Nacht, die er mit dem Mädchen verbracht hat. Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung. Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
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BoD – Books on Demand Weimar lieben lernen A1058669676
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,,Na, Sie hätten mal in Weimar leben sollen!'', mit diesen Worten begegnete der Schriftsteller Arno Schmidt einmal einem Gesprächspartner. Daraus spricht Bewunderung für eine Stadt, die wie kaum eine zweite die Doppelgeschichtlichkeit des Deutschen schlechthin verkörpert hat - und für eine Stadt, die es geschafft hat, als Erbe ihrer vielen großen Söhne und Töchter diese Geschichtsträchtigkeit in die Gegenwart hinüberzuretten, ohne sie auch nur den Hauch einer kulturelitären Patina ansetzen und in ihrer glorreichen Vergangenheit erstarrt erscheinen zu lassen. Und wenn Sie, der Leser dieses Buches, diese ersten Seiten lesen, werden Sie hoffentlich Wohlbekanntes wiederentdecken, neben dem Neuen und Überraschenden, das dieses Buch für Sie beinhalten soll. In jedem Falle soll es Ihnen Lust bereiten, besser morgen als übermorgen die festen Schuhe zu schnüren, das Bahnticket zu buchen und sich für Ihren Aufenthalt aus den Sie hier erwarten-den Vorschlägen, diese Stadt zu genießen, die Ihnen liebsten auszuwählen. Dass Weimar jedermann - von Kunstliebhaber und Weinconnaisseur bis hin zur Nachteule und Clubgänger - etwas zu bieten weiß, soll mit dem in Ihren Händen liegenden Büchlein bewiesen werden. Das erwartet Sie: -Alles Wichtige vor dem Reiseantritt -Weimar, eine wunderschöne Stadt -Die besten Insider-Tipps und Besonderheiten -Wie Sie bares Geld sparen können -Die besten Unterkünfte und Restaurants -Praktische Packliste -und vieles mehr ...
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Wallstein Verlag Die Jahre der wahren Empfindung A1062235669
Wallstein Verlag Die Jahre der wahren Empfindung A1062235669
Die Literaturgeschichte der 70er Jahre, faszinierend und facettenreich als Zeit- und Gesellschaftsgeschichte erzählt. Helmut Böttiger zeichnet ein differenziertes, bunt schillerndes Bild der politischen, kulturellen und literarischen Prozesse dieses Jahrzehnts zwischen Aufbruch und Desillusionierung. Mit Peter Schneiders Erzählung »Lenz« diagnostiziert Helmut Böttiger der Literatur am Beginn der siebziger Jahre eine "plötzliche Verunsicherung". Er spürt ihren Wurzeln und Konsequenzen in den Werken der wichtigen Autorinnen und Autoren nach. Hermann Peter Piwitt, Bernward Vesper, Christoph Meckel stehen ihm für die Auseinandersetzungen mit den Nazi-Vätern. Ein anderes Kapitel widmet sich einem neuen Ton, den Autorinnen wie Karin Struck und Verena Stefan in die Literatur gebracht haben. An Nicolas Born und Rolf Dieter Brinkmann erkennt er symptomatische Sprechweisen in der Lyrik dieser Jahre. In einzelnen Kapiteln setzt Böttiger sich mit literaturhistorischen Zusammenhängen, den individuellen Korrespondenzen und Unterschieden einzelner Werke auseinander, sie sind gewidmet: Ingeborg Bachmann, Peter Handke, Wolf Biermann, Franz Fühmann, Christa Wolf, Fritz Rudolf Fries, Peter Weiss, Manfred Esser, Guntram Vesper, Peter Rühmkorf, Thomas Bernhard, Uwe Johnson, Arno Schmidt, Wilhelm Genazino, Eckhard Henscheid und Jörg Fauser sowie den Nobelpreisträgern Heinrich Böll und Günter Grass. Ein Kapitel widmet sich den neu entstandenen (und oft bald eingegangenen) Alternativzeitschriften, Verlagen und Buchhandlungen, ein anderes speziell dem Wagenbach-Rotbuch-Komplex.
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Taschen Dalí A1045390882
Taschen Dalí A1045390882
Willkommen am lunatic fringe der Önologie: Dem Bestsellerphänomen Die Diners mit Gala von Salvador Dalí dicht auf den Fersen (oder Hummerscheren), präsentiert TASCHEN den surrealen und sinnlichen Nachfolgeband des Künstlers, Die Weine von Gala . Dieses Buch, das die Wonnen der Weintraube aus typischer Dalí-Sicht schildert, versucht sich an einer Klassifizierung der Weine „nach den Empfindungen, die sie ganz tief in unserem Inneren auslösen“ , und lädt mit Kategorien wie „Weine der Wollust“, „Weine des Unmöglichen“ und „Weine des Lichts“ den Hedonisten wie den Meta- oder Pataphysiker gleichermaßen zur Verkostung ein. Selbstverständlich ist dieser am ganzen Körper betrunken machende Band schon visuell hinreichend berauschend: Unter den mehr als 140 Illustrationen Dalís finden sich zahlreiche Adaptionen klassischer Kunstwerke , darunter ein buntes Bukett an Aktbildern, die allesamt in typisch surrealistischer und provokanter Manier nachempfunden wurden, Jean-François Millets Das Angelusläuten , ein Gemälde, das Dalí immer wieder beschäftigte und über das er sogar ein Buch veröffentlichte, und ein Bild, das mittlerweile als eines seiner größten Werke aus der späten Phase der „nuklearen Mystik“ ( mística nuclear ) gilt, nämlich Das Abendmahl , 1955. Legen Sie den Gault-Millau , den kleinen Johnson und den Eichelmann beiseite, und vertrauen Sie ganz auf Dalís flamboyantes, frei fließendes und multisensorisches Manifest des guten Geschmacks und der edlen Empfindung. Mit etwas Glück und gutem Willen werden Ihre Augen „leuchten wie die Fenster brennender Irrenhäuser“ (Arno Schmidt). Danke, Gala, danke, Dalí! Gewinner der 2018 Gourmand World Cookbook Awards 2018!
1 - 2 Wochen
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Suhrkamp Der Ort − Roman (Ortsumgehung 4) A1034941894
Suhrkamp Der Ort − Roman (Ortsumgehung 4) A1034941894
Der Beginn der Liebe ist der Beginn der Macht. Die einen kommen in Frage, die anderen nicht. Selbst wenn sie, noch einmal wie Kinder, Gummitwist spielen, wissen sie doch bereits um ihre eigene Schönheit, denkt der Erzähler, der im Zimmer seines verstorbenen Onkels sitzt und an einer „Ortsumgehung“ schreibt, während sie draußen die Landschaft planieren und ganz konkret eine Ortsumgehung bauen. Und in seiner Vorstellung geht er noch einmal einen Spaziergang, den er Jahrzehnte zuvor oft gegangen ist, als das Steinerne Kreuz noch nicht mitten im Ort, sondern noch draußen auf dem Feld mitten in der Wetterau stand. Und als die Mädchen Gummitwist spielten. Er erinnert sich an die Liebe zu Katja Melchior und an die erste Nacht mit dem Mädchen. „Alles war gut. Hätte man mich in diesem Augenblick getötet, wäre ich in einem vollkommen geheilten Zustand zum lieben Gott gekommen …“ Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung. Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
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Wallstein Verlag Wort-Räume, Zeichen-Wechsel, Augen-Poesie A1011723559
Wallstein Verlag Wort-Räume, Zeichen-Wechsel, Augen-Poesie A1011723559
Über Möglichkeiten und Grenzen der visuell-räumlichen Inszenierung von Literatur in Theorie und PraxisLiteraturhäuser, Archive und Bibliotheken setzen zunehmend auf Ausstellungen als Medium der Präsentation literarischer Texte und ihres Umfeldes. Das Spektrum reicht von der klassischen Vitrinen- bis hin zur opulenten Multimediaschau. In dem reich bebilderten Sammelband betrachten namhafte Experten das Phänomen »Literaturausstellung« unter kultur-, literatur- und medienwissenschaftlichen Gesichtspunkten.Daneben präsentieren Kuratoren und Gestalter unter anderem folgende Ausstellungen: James Joyce und William Butler Yeats (Dublin 2004 und 2006); Sigmund Freud (Berlin 2006); Arno Schmidt (Marbach 2006); Arthur Schnitzler (Wien 2006); Robert Walser (Frankfurt, Berlin, Prag, Bern 2006/2007); Samuel Beckett (Paris 2007); Walter Kempowski (Berlin 2007); Pier Paolo Pasolini (Zürich, Berlin 2009). In einem dritten Teil wird die 2010 im Frankfurter Goethe-Haus gezeigte »Meta«-Ausstellung »Wie stellt man Literatur aus? Positionen zu Goethes »Wilhelm Meister«« dokumentiert, die das Spektrum der Möglichkeiten auf professionellem, diskursivem und kreativem Niveau experimentell erkundschaftet. Mit Beiträgen von: Sabiene Autsch, Luca Crispi, Bernhard Dotzler, Bernhard Echte, Rose Epple, Aris Fioretos, Susanne Fischer, Friedrich Forssman, Heike Gfrereis, Roman Hess, Peter Karlhuber, Andreas Käuser, Diethard Keppler, Heinz Kriesi, Nathalie Léger, Nicola Lepp, Christian Metz, Evelyne Polt-Heinzl, Ulrich Raulff, Simone Schmaus, Erhard Schütz, Peter Seibert, Detlef Weitz, Uwe Wirth, Sabine Wolf
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Thelem Arglos im Kalten Krieg A1072927006
Thelem Arglos im Kalten Krieg A1072927006
In diesem Buch lesen wir die bewegenden Erinnerungen von jungen Menschen aus Großbritannien, die 1965 die Fahrt in ein Land hinter dem Eisernen Vorhang wagten, um beim Wiederaufbau einer christlichen Einrichtung in Dresden zu helfen. Allein schon die Genehmigung dafür war überraschend, vollends ungewöhnlich ist es, dass sie sich mehrere Monate lang im gesamten Lande frei bewegen konnten. Wie es dazu kam, legt die Herausgeberin, Merrilyn Thomas, in der Einleitung offen. »Diese Erzählungen vom Leben in der DDR, wie junge Britinnen und Briten es 1965 wahrnahmen, erinnern uns an etwas Wichtiges: Politische Systeme sind das eine, das andere aber sind die Menschen, die in diesen Systemen leben.« (Paul Oestreicher) Die Herausgeberin: Merrilyn Thomas ist Historikerin und Schriftstellerin, ihr Forschungsinteresse gilt vor allem dem Kalten Krieg. Zu diesem Thema hat sie extensiv veröffentlicht, darunter eine Untersuchung der politischen Hintergründe der Wiederaufbau und Versöhnungsaktion in Dresden 1965, an der sie damals selbst teilgenommen hat. Sie ist Honorary Research Fellow des University College London, ihr neuestes Buch, ein historischer Roman aus der Zeit der Russischen Revolution, trägt den Titel »Know You Her Secret« (Medlar Tree, 2024). Der Übersetzer: Rainer Barczaitis ist Linguist mit Schwerpunkt Übersetzungswissenschaft. Er wurde mit einer Arbeit zu den Übersetzungen Arno Schmidts promoviert. Nach »Phoenix« (2021) und »Feindes Liebe« (2023) ist der vorliegende Band seine dritte Übersetzung aus dem Englischen im Thelem-Verlag. Er ist Mitglied des Literaturforums Dresden und als Coventry-Referent der Deutsch-Britischen Gesellschaft Dresden e.V. in der Städtepartnerschaft aktiv.
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Suhrkamp Der liebe Gott − Roman (Ortsumgehung 11) A1082011165
Suhrkamp Der liebe Gott − Roman (Ortsumgehung 11) A1082011165
Den lieben Gott lernt das Kind gleich mit dem ersten Sprechen kennen. Er ist die allwissende Instanz, die in die hintersten Ecken dringt. Der Heranwachsende allerdings wird aus dem Kommunionsunterricht genommen, weil der Priester unzüchtige Wörter benutzt haben soll. Zurück bleibt ein Jugendlicher, der mit Gott kaum mehr etwas am Hut hat, dem dafür aber immer mehr die Vergangenheit der eigenen Familie in den Blick gerät: Die früher nie erwähnte jüdische Familie Seligmann aus der Nachbarschaft taucht am Horizont des Romans auf, Onkel J. ist wieder jung, und sogar Ururgroßvater Boll sehen wir den sonntäglichen Kirchgang antreten in jener Epoche, an deren Ende auch in Friedberg die Synagoge brennen wird. Schließlich, zurück in der Gegenwart, wird mit Pomp und Trara endlich eröffnet, worauf alle Jahrzehnte gewartet haben: die Ortsumgehung. Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung. Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
Erscheint am 21.4.2027
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Springer Berlin Der Zürcher Haffmans Verlag als verlegerisches Großprojekt A1072457208
Springer Berlin Der Zürcher Haffmans Verlag als verlegerisches Großprojekt A1072457208
Der Haffmans Verlag, gegründet 1982, veröffentlichte Texte von Autoren der später so genannten Neuen Frankfurter Schule wie Robert Gernhardt, F.W. Bernstein, Eckhard Henscheid und Max Goldt, aber auch Texte von Hans Wollschläger, Gerhard Polt oder Peter Rühmkorf. Hinzu kamen Veröffentlichungen aus dem Nachlass von Arno Schmidt und vielfach gelobte Neueditionen und -übersetzungen von Klassikern (Arthur Schopenhauer, Arthur Conan Doyle, Laurence Sterne, William Shakespeare, Edgar Allan Poe). Völlig neu für den deutschen Markt konnten die englischen Schriftsteller Julian Barnes und David Lodge sowie der US-Amerikaner David Sedaris angeworben werden. Auch wenn das Verhältnis des Verlags zu seinen Autorinnen und Autoren nicht immer einfach war – gerade als der Verlag 2001 Konkurs anmelden musste, kam es zu Zerwürfnissen –, war das Programm des Haffmans Verlags doch vor allem in den 1980er und -90er Jahren einzigartig auf dem deutschen Markt. Der Band widmet sich den unterschiedlichen Aspekten des Verlagsprogramms und -personals, der Literaturkonzeption und dem Auftritt des Haffmans Verlags im Literaturbetrieb. Er erschließt das Wirken des Verlags weitgehend aus literaturwissenschaftlicher Perspektive mit dem Ziel, Einzelbetrachtungen, wie etwa zu Eugen Egner, den Inszenierungsstrategien eines Harry Rowohlt oder den Parodien Heino Jaegers mit Perspektiven einer Metaebene, etwa zur Kanonisierung von Hochkomik, zum Literaturbegriff oder zur Medialität, zusammenzubringen. So stehen einerseits die besonderen Künstlerinnen und Künstler im Fokus, aber ebenso auch das ‚Phänomen Haffmans Verlag‘ als solches.
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Weidler Buchverlag Berlin AUGENBLICK, 3. Jahrgang A1072364249
Weidler Buchverlag Berlin AUGENBLICK, 3. Jahrgang A1072364249
Vorwort der Herausgeberin Vorwort von Eugen Gomringer 1. Heft, März 1958 MAX BENSE: Der zweite Augenblick. ALBRECHT FABRI: Präliminarien zu einer Theorie der Literatur MAX BENSE: Das Existenzproblem der Kunst ARNO SCHMIDT: Das schönere Europa HELMUT HEISSENBÜTTEL: Bei Gelegenheit eines Gesprächs mit Doktrinären PETER BICHSEL: Zwei Gedichte RAYMOND QUENEAU: Stilübungen JÜRGEN BECKELMANN: Durchs Sprachrohr FRANCIS PONGE: Braque oder die moderne Kunst als Ereignis und Vergnügen ELISABETH WALTHER: Notizen über Gertrude Stein GEORG WIDMAIER: Nächtliche Fahrt E.W.: Jean Gionos Roman "Noah" GIACOMO CASANOVA: Poesie und Liebe Anmerkungen 2. Heft, Mai 1958 JOSEF ALBERS: Litho "Shrine" 1942 EUGEN GOMRINGER: Josef Albers HANS ARP: Josef Albers MAX BENSE: Klassifikation in der Literaturtheorie ABRAHAM A. MOLES: Informationstheorie in Sprache und Musik GERTRUDE STEIN: Was sind Meisterwerke JEAN GENET: Fragmente WOLFDIETRICH SCHNURRE: Ereignisse FRANZ SCHONAUER: War Gottfried Benn ein Scharlatan? HEINRICH CHRISTIAN MEIER: Die Tat des Roscellinus Anmerkungen 3. Heft, Juli 1958 WOLF STRACHE: Reise in die Vergangenheit (Foto) GOTTHARD GÜNTHER: Die gebrochene Rationalität MAX BENSE: Der Begriff Text FRANCIS PONGE: Proklamation und Petit Four HILDA RUBINSTEIN: Polynesisches Gebet ERNST KREUDER: Brandwache EGON VIETTA: Die Metamorphosen FISCHER-FÖBUS: Was kann man machen mit Ionescu? GÜNTHER BUSCH: Herbert Gormans "James Joyce" E. KOCH-WESER, I. GRUBRICH: Jean Cocteaus "Tagebuch eines Unbekannten" HEINZ SPIELMANN: Gustav René Hockes "Die Welt als Labyrinth" DENIS DIDEROT: Ein universales Wörterbuch Anmerkungen 4. Heft, September-Oktober 1958 GILLO DORFLES: Kunst und Kommunikation ELISABETH WALTHER/ MAX BENSE: Sartre und Genet HEINZ REINHOLD KÖHLER: Gedicht WILLY ALANTE-LIMA: Manzinellenblüten URS JENNY: rondel ARNO SCHMIDT: Vorspiel CHRISTINE KOLLER: Brief und Texte ALFRED ANDERSCH: Schwedische Souvenirs LUDWIG HARIG: Gorgonischer Sommer MARCIEL JOB: Critica HERMANN VETTER: Remythologisierung im Alleingang MAX BENSE: Ästhetik und ein Buch von James Joyce FRANZ SCHONAUER: Zeitgemäße Betrachtungen zum "Briefwechsel Goethe – Reinhard" Anmerkungen 5. Heft, Oktober-November 1958 HELMUT HEISSENBÜTTEL: 13 Sätze für einen Maler GUSTAV REGLER: Bevan-Porträt MARTIN DRATH: Akademische Freiheit heute GUSTAV REGLER: Brief an einen jungen Protestanten MAX BENSE: Allgemeine Texttheorie MAX BENSE: Montage Gertrude Stein 1958 HANS MAGNUS ENZENSBERGER: hiruda sanguisuga. oder: analekten zur staatsbürgerkunde RAYMOND QUENEAU: Kleine Taschen-Kosmogonie GABRIELE WOHMANN: Eine Okkasion GABRIELE WOHMANN: Der Fetisch ALFRED ANDERSCH: Franz Schonauer und der literarische Instinkt Nachwort der Redaktion 6. Heft, Dezember-Januar 1958/1959 FRANCIS PONGE: L’abricot – Die Aprikose ELISABETH WALTHER: Francis Ponge, Daten MAX BENSE: Klassifikation der Texte (Allgemeine Texttheorie) LUDWIG HARIG: Alternativen II CHRISTINE KOLLER: Orpheus GÜNTHER HERBURGER: Lyrismen CLAUS HENNEBERG: 8 gedichte CLAUS HENNEBERG: Die Notizen aus David Gimmel PETER HAMM: Kreislauf LOTHAR STREBLOW: Fragment eines vollkommenen Menschen AUGUSTO ROA BASTOS: Piruli HANS DAIBER: Durchgangsverkehr GERALD EBERLEIN / HERMANN VETTER: Philosophie in freiwilliger Quarantäne MARCEL JOB: Critica
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Suhrkamp Der liebe Gott ¿ Roman (Ortsumgehung 11) A1082024061
Suhrkamp Der liebe Gott ¿ Roman (Ortsumgehung 11) A1082024061
Den lieben Gott lernt das Kind gleich mit dem ersten Sprechen kennen. Er ist die allwissende Instanz, die in die hintersten Ecken dringt. Der Heranwachsende allerdings wird aus dem Kommunionsunterricht genommen, weil der Priester unzüchtige Wörter benutzt haben soll. Zurück bleibt ein Jugendlicher, der mit Gott kaum mehr etwas am Hut hat, dem dafür aber immer mehr die Vergangenheit der eigenen Familie in den Blick gerät: Die früher nie erwähnte jüdische Familie Seligmann aus der Nachbarschaft taucht am Horizont des Romans auf, Onkel J. ist wieder jung, und sogar Ururgroßvater Boll sehen wir den sonntäglichen Kirchgang antreten in jener Epoche, an deren Ende auch in Friedberg die Synagoge brennen wird. Schließlich, zurück in der Gegenwart, wird mit Pomp und Trara endlich eröffnet, worauf alle Jahrzehnte gewartet haben: die Ortsumgehung. Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung. Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
Erscheint am 21.4.2027
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Suhrkamp Die Städte − Roman (Ortsumgehung 8) A1059359836
Suhrkamp Die Städte − Roman (Ortsumgehung 8) A1059359836
In der neuen Folge seiner Ortsumgehung nimmt uns Andreas Maier mit auf Reisen. Er zeichnet das Bild der vergangenen Jahrzehnte anhand der Städte und Landschaften, die die Urlaubsrouten einer mobilitätsbesessenen Gesellschaft flankierten. Mal ist er als siebenjähriges Kind mit den Eltern im Auto unterwegs zur verhassten Ferienwohnung in Brixen, mal trampt er als Sechzehnjähriger nach Südfrankreich und hört sich Nacktbusendiskurse am Strand an. Im Piemont klappt ein Selbstmord ganz und gar nicht, und schließlich, als der Billigfliegertourismus massenhaft über uns hereinbricht, fährt er lieber nach Weimar und sieht dort zu seiner Überraschung die neuen Rechten über den Frauenplan marschieren. »Ach, vergeblich das Fahren!«, dichtete einstmals Gottfried Benn. Die Vergeblichkeit seines und womöglich unser aller Fahrens und Reisens schildert Andreas Maier in seiner ihm eigenen raffinierten und wie immer hochkomischen Art. Dabei gelingt ihm mit zauberhafter Leichtigkeit ein Gesellschaftsporträt über drei Jahrzehnte hinweg. Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung. Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
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Suhrkamp Die Städte − Roman (Ortsumgehung 8) A1062334874
Suhrkamp Die Städte − Roman (Ortsumgehung 8) A1062334874
In der neuen Folge seiner Ortsumgehung nimmt uns Andreas Maier mit auf Reisen. Er zeichnet das Bild der vergangenen Jahrzehnte anhand der Städte und Landschaften, die die Urlaubsrouten einer mobilitätsbesessenen Gesellschaft flankierten. Mal ist er als siebenjähriges Kind mit den Eltern im Auto unterwegs zur verhassten Ferienwohnung in Brixen, mal trampt er als Sechzehnjähriger nach Südfrankreich und hört sich Nacktbusendiskurse am Strand an. Im Piemont klappt ein Selbstmord ganz und gar nicht, und schließlich, als der Billigfliegertourismus massenhaft über uns hereinbricht, fährt er lieber nach Weimar und sieht dort zu seiner Überraschung die neuen Rechten über den Frauenplan marschieren. »Ach, vergeblich das Fahren!«, dichtete einstmals Gottfried Benn. Die Vergeblichkeit seines und womöglich unser aller Fahrens und Reisens schildert Andreas Maier in seiner ihm eigenen raffinierten und wie immer hochkomischen Art. Dabei gelingt ihm mit zauberhafter Leichtigkeit ein Gesellschaftsporträt über drei Jahrzehnte hinweg. Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung. Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
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Neisse Verlag Faunische Bilderfluchten A1064439970
Neisse Verlag Faunische Bilderfluchten A1064439970
Diese Arbeit [… ]stellt zunächst Betrachtungsweisen der seit den 1990er-Jahren entstandenen Bildwissenschaft vor, die auch die Literaturwissenschaft nach dem »pictural turn« zu einer Erweiterung ihres Bildbegriffs angeregt haben. Der Begriff vom ›pictural‹ oder ›visual‹ turn geht auf den amerikanischen Kunsthistoriker W. J. T. Mitchell zurück, der das Zusammenspiel des Sichtbaren und des Sagbaren in allen kulturellen Bereichen, von der Literatur über die bildende Kunst bis zu den Massenmedien, untersucht hat. Es geht dieser Arbeit auch um die »Übersetzung« von Bildsujets und deren Funktion als Bildspender in verbale Beschreibungen oder szenische Auflösungen des Dargestellten. Die Literaturwissenschaftlerin Veronika Darian hatte in ihrer Monografie Das Theater der Bildbeschreibung. Sprache, Macht und Bild in Zeiten der Souveränität am Beispiel von Diego Velázquez’ Gemälde Las Meninas neueste Forschungen der Kunstgeschichte vorgestellt und ging von der These aus, dass Rückgriffe auf das komplementäre Medium der bildenden Kunst immer dann erfolgen, wenn erkannt werde, »dass diesem Anderen die Fähigkeiten und Energien innewohnen, die im eigenen Vermögen vermisst werden«. Die vorliegende Arbeit kommt am Beispiel von Schmidts Kurzroman zu ähnlichen, wenn auch anders akzentuierten Ergebnissen: Bilderfahrungen sind geradezu konstitutiv für die Romane Schmidts, und Gemälde geben dabei mehr als einen erzählerischen Rahmen ab. Im Spätwerk werden text-visuelle Techniken einer Schriftbildlichkeit zunehmend wichtiger für sein Schreiben, auch darauf wird ein Blick geworfen. Einer anderen Implikation Darians kann hier ebenfalls nur teilweise gefolgt werden, die Bildbeschreibung überforme das beschriebene Gemälde, sie begebe sich mit ihren eigenen Intentionen an seine Stelle. Auch hier wird die Arbeit mit Blick auf das Schmidt’sche Schreibprogramm zu anderslautenden Ergebnissen gelangen. Einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit bildet der Bezug zum Otto-Mueller-Komplex im Werk Schmidts, angestoßen von dem imaginären Besuch seines Protagonisten Heinrich Düring in der Hamburger Kunsthalle und seiner Begegnung mit dem Gemälde Mädchen im Grünen des früheren Brücke-Malers Otto Mueller (1874–1930). Schon im Frühwerk Schmidts haben sich die Grenzen von Bildkunst und Literatur verflüssigt und die vielgestaltigen Beziehungen beider Kunstrichtungen sichtbar werden lassen. Dies rechtfertigt den komparativen Ansatz dieser Studie. Nicht verschwiegen werden soll, dass bei der Relektüre des Kurzromans von Arno Schmidt auch meine Begeisterung für diesen in jeder Hinsicht besonderen Künstler des frühen 20. Jahrhunderts, der im künstlerischen Expressionismus eine Sonderstellung einnimmt, vertieft wurde. Ulrich Klappstein
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Neisse Verlag Die Insel Felsenburg A1066863306
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Fünf Jahre bevor Ludwig Tieck (1773–1853) der „Insel Felsenburg“, einem der meistgelesenen deutschen Romane des 18. Jahrhunderts, mit seiner gestrafften und sprachlich bearbeiteten Neuausgabe erneute Aufmerksamkeit eröffnete, trat der pommersche Schriftsteller Karl Lappe – geboren 1773 in Wusterhusen bei Greifswald, gestorben 1843 in Stralsund – im Jahr 1823 mit einer stark gekürzten und überarbeiteten Fassung des Werkes an die Öffentlichkeit, die ausdrücklich für junge Leser gedacht war. Die der Neuausgabe (2015, Paperback) im Neisse Verlag zugrundeliegende Erstausgabe von 1823, bei Heinrich Haubenstricker in Nürnberg, ist eine bibliophile Rarität. In keiner öffentlichen Bibliothek in Deutschland ist dieses Buch nachweisbar. Im Jahr des 250. Geburtstages und 180. Todestages von Karl Lappe, 200 Jahre nach der Erstausgabe, erscheint das Werk nunmehr im großformatigen Festeinband. Karl Lappe, ein Schüler des Rügener Pfarrers und Dichters Ludwig Gotthard Kosegarten (1758–1818) und Freund Ernst Moritz Arndts (1769–1860), war bereits mit mehreren Gedichtbänden sowie dem Reisebuch „Mitgabe nach Rügen“ als Schriftsteller hervorgetreten, als er die „Insel Felsenburg“ neu erzählte. Wie später auch Ludwig Tieck, verschwieg er deren Verfasser, der sein Werk zwischen 1731 und 1743 in vier Bänden in Nordhausen veröffentlicht hatte, unter dem Titel: „Wunderliche Fata einiger See-Fahrer, absonderlich Alberti Julii, eines gebohrnen Sachsens, Welcher in seinem 18den Jahre zu Schiffe gegangen, durch Schiff-Bruch selb 4te an eine grausame Klippe geworffen worden, nach deren Übersteigung das schönste Land entdeckt, sich daselbst mit seiner Gefährtin verheyrathet, aus solcher Ehe eine Familie mit mehr als 300 Seelen erzeuget, das Land vortrefflich angebauet, durch besondere Zufälle erstaunens-würdige Schätze gesammlet, seine in Teutschland ausgekundschafften Freunde glücklich gemacht, am Ende des 1728sten Jahres, als in seinem Hunderten Jahre, annoch frisch und gesund gelebt, und vermuthlich noch zu dato lebt, entworffen Von dessen Bruders-Sohnes-Sohnes-Sohne, Mons. Eberhard Julio, Curieusen Lesern aber zum vermuthlichen Gemüths-Vergnügen ausgefertiget, auch par Commission dem Drucke übergeben Von Gisandern.“ Bereits seit 1812 war bekannt, daß sich unter dem Pseudonym Gisander der gräfliche Kammersekretär und Hofbalbier Johann Gottfried Schnabel in Stolberg am Harz verbirgt. Dieser war in dem Fachwerkstädtchen auch Herausgeber der Zeitung „Stolbergische Sammlung Neuer und Merckwürdiger Welt-Geschichte“ Lappe kürzte das 2500-Seiten-Werk auf 172 Druckseiten im Taschenbuchformat zusammen, dabei eliminierte er alles, was er für nicht für jugendfrei hielt („den allgemein gültigen Ton … treffen“) sowie die bisweilen beißende Gesellschaftskritik Schnabels. Geblieben ist eine noch immer spannend erzählte Robinsonade und Auswandererutopie, die Lust auf das damals weithin vergessene und unerreichbare Originalwerk geweckt und vielleicht auch den baldigen Erfolg Tiecks vorbereitet haben dürfte. Arno Schmidt hat Schnabels „Insel Felsenburg“ zuerst anhand der Tieck-Ausgabe von 1828 neu entdeckt und als eines der wichtigsten Werke der deutschen Literatur gewürdigt. Diese Neuausgabe der Lappeschen Nacherzählung, von der Arno Schmidt übrigens wußte, in der Edition Gellen des Neisse Verlages versteht sich als literarische Denkmalpflege und soll – nicht anders als die Erstausgabe 1823 – einmal mehr Lust wecken auf die gesamten Schätze der Insel Felsenburg.
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Rowohlt Verlag Wenn - aber dann, Belletristik von Peter Rühmkorf
Rowohlt Verlag Wenn - aber dann, Belletristik von Peter Rühmkorf
Peter Rühmkorf wurde am 25.10.1929 in Dortmund geboren. Er studierte von 1951 bis 1958 Germanistik und Psychologie in Hamburg und schrieb ab 1953 unter Pseudonym für den „Studentenkurier“ (später „Konkret“) die Kolumne „Lyrikschlachthof“. Von 1958 bis 1963 war er Verlagslektor, 1964/65 Stipendiat der Villa Massimo in Rom. 1969/70 hielt er Gastvorlesungen in den USA und war 1985/86 Gastdozent an der Universität Paderborn. Er war freier Schriftsteller. 1979 erhielt er den Erich-Kästner-Preis, 1980 den Bremer Literaturpreis, 1986 den Arno Schmidt-Preis und 1987 wurde er documenta-Schreiber in Kassel. Rühmkorf war korrespondierendes Mitglied der Akademie der Künste der DDR und erhielt 1988 den Heinrich-Heine-Preis (DDR). 1989 wurde er Ehrendoktor der Universität Giessen und 1993 erhielt er den Georg-Büchner-Preis. Sein erster Gedichtband „Irdisches Vergnügen in g“ lässt bereits die Virtuosität seiner Wortkunst erkennen: Er parodiert und persifliert vorgegebene Gedichtformen, kombiniert Hochsprache mit Slang und saloppem Umgangsdeutsch, reisst Wörter aus dem gewöhnlichen Kontext und stellt sie in neue Zusammenhänge. Das Raffinement von Rühmkorfs Verssprache ist von keinem seiner Zeitgenossen bisher erreicht worden. Was die Publikationsform seiner Werke angeht, bevorzugt Rühmkorf eine Mischform: Seinen Gedichtbänden gibt er Essays bei, die fast immer das Handwerk des Dichters reflektieren. „Walther von der Vogelweide“, „Klopstock und ich“ sowie „Strömungslehre I“ enthalten wechselseitig sich spiegelnde Gespräche, Briefe, Aufsätze über Dichtkunst, insbesondere über die Modalitäten der zeitgenössischen Schriftstellerexistenz, dazu eigene Gedichte und im ersten Band auch Gedichte Walthers von der Vogelweide in der Übertragung von Rühmkorf. „Die Jahre die Ihr kennt“ kombiniert autobiographische Reminiszenzen des Autors mit eigenen Rezensionen, politischen Pamphleten und eigenen Gedichten. Seit 1999 erscheint eine Ausgabe seiner Werke. Peter Rühmkorf verstarb am 8. Juni 2008.
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Suhrkamp Die Universität − Roman (Ortsumgehung 6) A1046917045
Suhrkamp Die Universität − Roman (Ortsumgehung 6) A1046917045
Frankfurt, die Universität, 1988, 1989. Damals noch ein ganz anderes Studium, Magister, eigentlich völlige Freiheit in allem. Das Betätigungsfeld erstreckt sich vom Biertrinken im „Doctor Flotte“ bis hin zu Seminaren über Wahrheitstheorie, die den Studenten der Philosophie schon innerhalb eines Semesters zu Arztbesuchen treiben. Es droht ein völliger Verlust der eigenen Person, und auch die Zeiten geraten durcheinander: Auf der Suche nach einer Studentenbude stößt der Protagonist auf ein Erotikmagazin, in dem er eine alte Liebe aus dem Jahr 1983 wiederzuerkennen glaubt. Aus seiner Matratzengruft, in der er sich verzweifelt-lethargisch einrichtet, rettet ihn ausgerechnet ein Pflegefall: Gretel Adorno, die uralte Witwe des Philosophen, bei der er durch seinen Studentenjob Dienst tut. Er läßt sich von ihr zerkratzen und beschimpfen, aber eigentlich versteht er sich mit ihr besser als mit seiner ganzen Umwelt. Die Universität ist ein Roman über die Möglichkeit, überhaupt von so etwas wie „Ich“ oder „Person“ zu sprechen. Es ist jener Zustand Anfang zwanzig, in dem wir zwar noch im Rollenspiel der Jugend verhaftet sind, zugleich aber längst begriffen haben, daß es irgendwo anders hingehen muß. Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung . Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis , bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung -Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
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Wallstein Verlag Die Jahre der wahren Empfindung A1059738161
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Helmut Böttiger zeichnet ein differenziertes, bunt schillerndes Bild der politischen, kulturellen und literarischen Prozesse dieses Jahrzehnts zwischen Aufbruch und Desillusionierung. Die 70er Jahre waren ganz anders. Gerade die Parole vom »Tod der Literatur«, die mit der Nummer 15 des »Kursbuchs« 1968 verbunden wurde, löste eine nach allen Seiten hin wuchernde und wilde Blütezeit der Literatur aus! Überall wurden kleine alternative Literaturzeitschriften, Verlage und Buchhandlungen gegründet, für die Hoch- und Subkultur keine Gegensätze mehr waren. Eine neue Generation begann nach unterdrückten Gefühlen, nach Freiräumen für die eigene Subjektivität zu suchen. Peter Schneiders Erzählung »Lenz« wirkte wie ein Fanal. Rolf Dieter Brinkmann, Nicolas Born oder Jürgen Theobaldy, beeinflusst von der angloamerikanischen Beat-Generation, standen für eine Lyrik, die die Grauzonen des deutschen Alltags mit grellen Farben aufmischte. Der durch die Revolte mitinitiierte Feminismus hatte mit Verena Stefans »Häutungen« oder Karin Strucks »Klassenliebe« erste Bestseller, gleich mehrere Autoren wandten sich den Prägungen durch ihre Naziväter zu, und mit Wilhelm Genazino und Eckhard Henscheid ergaben sich erste charakteristische Durchdringungen von Tragik und Komik. In denselben Jahren entstanden mit den großen Büchern von Uwe Johnson, Peter Handke, Peter Weiss, Ingeborg Bachmann oder Arno Schmidt Monumente eines Bewusstseins nach der Moderne. Zeitgleich mit dem optimistischen Lebensgefühl der Willy-Brandt-Jahre der Bundesrepublik erlebte auch die DDR die Zeit ihrer größten Lockerungen - an Beispielen von Christa Wolf, Franz Fühmann und anderen werden die Widersprüche deutlich -, bis die Biermann-Ausbürgerung ihnen 1976 ein Ende setzte. Und ebenso wirft Böttiger Seitenblicke in die Schweiz zu Fritz Zorn und Hermann Burger und nach Österreich, wo er die Selbstüberbietungsprosa eines Thomas Bernhard als ein zentrales Ergebnis der siebziger Jahre sieht.
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Wallstein Die Jahre der wahren Empfindung, Fachbücher von Helmut Böttiger
Wallstein Die Jahre der wahren Empfindung, Fachbücher von Helmut Böttiger
Helmut Böttiger zeichnet ein differenziertes, bunt schillerndes Bild der politischen, kulturellen und literarischen Prozesse dieses Jahrzehnts zwischen Aufbruch und Desillusionierung. Die 70er Jahre waren ganz anders. Gerade die Parole vom „Tod der Literatur“, die mit der Nummer 15 des „Kursbuchs“ 1968 verbunden wurde, löste eine nach allen Seiten hin wuchernde und wilde Blütezeit der Literatur aus. Überall wurden kleine alternative Literaturzeitschriften, Verlage und Buchhandlungen gegründet, für die Hoch- und Subkultur keine Gegensätze mehr waren. Eine neue Generation begann nach unterdrückten Gefühlen, nach Freiräumen für die eigene Subjektivität zu suchen. Peter Schneiders Erzählung „Lenz“ wirkte wie ein Fanal. Rolf Dieter Brinkmann, Nicolas Born oder Jürgen Theobaldy, beeinflusst von der angloamerikanischen Beat-Generation, standen für eine Lyrik, die die Grauzonen des deutschen Alltags mit grellen Farben aufmischte. Der durch die Revolte mitinitiierte Feminismus hatte mit Verena Stefans „Häutungen“ oder Karin Strucks „Klassenliebe“ erste Bestseller, gleich mehrere Autoren wandten sich den Prägungen durch ihre Naziväter zu, und mit Wilhelm Genazino und Eckhard Henscheid ergaben sich erste charakteristische Durchdringungen von Tragik und Komik. In denselben Jahren entstanden mit den grossen Büchern von Uwe Johnson, Peter Handke, Peter Weiss, Ingeborg Bachmann oder Arno Schmidt Monumente eines Bewusstseins nach der Moderne. Zeitgleich mit dem optimistischen Lebensgefühl der Willy-Brandt-Jahre der Bundesrepublik erlebte auch die DDR die Zeit ihrer grössten Lockerungen - an Beispielen von Christa Wolf, Franz Fühmann und anderen werden die Widersprüche deutlich - bis die Biermann-Ausbürgerung ihnen 1976 ein Ende setzte. Und ebenso wirft Böttiger Seitenblicke in die Schweiz zu Fritz Zorn und Hermann Burger und nach Österreich, wo er die Selbstüberbietungsprosa eines Thomas Bernhard als ein zentrales Ergebnis der siebziger Jahre sieht.
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Suhrkamp Der Teufel − Roman (Ortsumgehung 10) A1073250416
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Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau … Willkommen in der Welt der Guten und der Bösen! Wir schreiben die siebziger und achtziger Jahre, die Zeit des Blauen Bocks: Onkel J. sitzt vor den Nachrichten und versteht auf paradiesische Weise nichts, derweil seine geliebte Mutter während des schier endlosen ersten Golfkriegs älter und älter wird. Mittendrin hat Andreas seinen ersten linksutopisch unterfütterten Sex bei Räucherkerzenduft, und zu Besuch kommt das Tante Lenchen, das die DDR unverdrossen für das bessere System hält. Nicht zu vergessen Saddam Hussein: Eben noch im Kampf gegen dämonische Regime unterstützt, dann plötzlich selbst zum Teufel geworden. Wie konstruiert man das: Gut und Böse? Und aus was genau besteht eigentlich jugoslawisches Hackfleisch?Wie wir untergehen im täglichen Meinungswettstreit, wie wir einem Überblick ständig ferngehalten werden, wie wir diesen Überblick vielleicht sowieso nie bekommen können, davon handelt Der Teufel, Andreas Maiers neuer, abgründiger, maliziös-witziger Roman.Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung.Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium.Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
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Schöffling & Co. »Ich habe meine Skepsis, meine Kenntnisse und mein Gewissen.«, Belletristik von Walter Boehlich
Schöffling & Co. »Ich habe meine Skepsis, meine Kenntnisse und mein Gewissen.«, Belletristik von Walter Boehlich
Der Philologe, Kritiker, Übersetzer aus sechs Sprachen, Lektor und Publizist Walter Boehlich war ein einzigartiger Vermittler von Literatur. Als Intellektueller rettete er das literarische Erbe über die Brüche des 20. Jahrhunderts hinweg und öffnete es für eine kritische Neuinterpretation. Neben dieser Lebensleistung hinterlässt Walter Boehlich, von 1957 bis 1968 Cheflektor des Suhrkamp Verlags, eine enorme Korrespondenz, die 1944 mit einem Brief an seine nach Theresienstadt deportierte Mutter einsetzt und erst 2000 abbricht. In seinen Briefen an Autorinnen und Autoren, Redaktionen und Verlage manifestiert Boehlich eine Haltung, in der Sprach- und Literaturkritik untrennbar mit Gesellschaftskritik einhergehen. Philologische Gewissenhaftigkeit und moralische Verantwortung gehörten für ihn zusammen. Gleichzeitig sind seine Briefe stilistisch geschliffen, voller Witz und sprühendem Geist: Ihre Lektüre ist anhaltender Genuss. Zu Boehlichs 100. Geburtstag erscheint eine von Christoph Kapp und Wolfgang Schopf kommentierte, üppig bebilderte Auswahl seiner Briefe: Theodor W. Adorno, Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Samuel Beckett, Gottfried Benn, Ernst Bloch, Paul Celan, Ernst Robert Curtius, Hilde Domin, Hans Magnus Enzensberger, Erich Fried, Max Frisch, Jürgen Habermas, Wolfgang Hildesheimer, Walter Höllerer, Uwe Johnson, Henry Kissinger, Wolfgang Koeppen, Siegfried Kracauer, Ruth Landshoff, Herbert Marcuse, Fritz J. Raddatz, Frank Schirrmacher, Arno Schmidt, Gershom Scholem, Peter Suhrkamp, Peter Szondi, Peter Urban, Siegfried Unseld, Katharina Wagenbach, Martin Walser, Helene Weigel, Peter Weiss. Ein Reprint des Kursbogens „Autodafé“ der Literaturzeitschrift Kursbuch Nummer 15 liegt als gefalztes Plakat bei.
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Filmjuwelen (Alive AG) Der Apfel ist ab - Die alte Geschichte von Adam und Eva - filmjuwelen A1038740486
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s/w In der unmittelbaren Nachkriegszeit liegt Deutschland noch in Trümmern. Für den Apfelsaftfabrikanten Adam Schmidt (Bobby Todd) läuft die Produktion allmählich wieder ganz gut an. Aber er hat private Sorgen, denn er kann und will sich nicht entscheiden zwischen seiner Geliebten Eva (Bettina Moissi) und seiner Ehefrau Lilly (Joana Maria Gorvin), die ihrerseits ein Verhältnis mit Schmidts Steuerberater Dr.Lutz (Arno Assmann) unterhält. Von seinem treuen Dackel begleitet, verlässt Schmidt die Firma, um sich umzubringen. Beide Versuche gelingen nicht, doch scheint sich ihm ein Ausweg zu eröffnen, als sein Blick auf das Plakat der Kurstätte von Professor Petri (Helmut Käutner) fällt. Der Arzt will Schmidt mit Illusionen kurieren, aber der Patient bricht die Kur vorschnell ab. Während er auf die erste Straßenbahn am Morgen wartet, fällt er in tiefen Schlaf und träumt die Geschichte vom Paradies, in der sich nur allzu bekannte Personen aus seinem tatsächlichen Leben ein Stelldichein geben…
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Frölich und Kaufmann Der Teufel - Roman (Ortsumgehung 10): Das Buch zum untergegangenen Leitmedium Fernsehen. 7356908
Frölich und Kaufmann Der Teufel - Roman (Ortsumgehung 10): Das Buch zum untergegangenen Leitmedium Fernsehen. 7356908
Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau ... Willkommen in der Welt der Guten und der Bösen! Wir schreiben die siebziger und achtziger Jahre, die Zeit des Blauen Bocks: Onkel J. sitzt vor den Nachrichten und versteht auf paradiesische Weise nichts, derweil seine geliebte Mutter während des schier endlosen ersten Golfkriegs älter und älter wird. Mittendrin hat Andreas seinen ersten linksutopisch unterfütterten Sex bei Räucherkerzenduft, und zu Besuch kommt das Tante Lenchen, das die DDR unverdrossen für das bessere System hält. Nicht zu vergessen Saddam Hussein: Eben noch im Kampf gegen dämonische Regime unterstützt, dann plötzlich selbst zum Teufel geworden. Wie konstruiert man das: Gut und Böse? Und aus was genau besteht eigentlich jugoslawisches Hackfleisch? Wie wir untergehen im täglichen Meinungswettstreit, wie wir einem Überblick ständig ferngehalten werden, wie wir diesen Überblick vielleicht sowieso nie bekommen können, davon handelt Der Teufel, Andreas Maiers neuer, abgründiger, maliziös-witziger Roman. Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung.Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium.Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
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Suhrkamp Die Heimat − Roman (Ortsumgehung 9) A1069998625
Suhrkamp Die Heimat − Roman (Ortsumgehung 9) A1069998625
Anfang der siebziger Jahre wirkt der einzige Italiener an der Schule wie ein außerirdisches Wesen. In den Achtzigern sind es die Türken, die zum ersten Mal die Tische vor die Wirtschaft stellen. Während die Wetterauer den ersten Döner im Landkreis als Widerstandsnahrung feiern, erobert der lange verschwundene Hitler den öffentlichen Raum in Funk und Fernsehen. In den Neunzigern träumt der Erzähler seinen großen Traum vom Wetterauer Land, verschwindet allerdings erst mal mit seiner Cousine unter einer Bettdecke am Ostrand der neuen Republik, während im Ort immerhin der Grundriss der 1938 niedergebrannten Synagoge wiederhergestellt wird. Aber noch im neuen Jahrtausend will niemand vom früheren Leben in der konkreten Heimat wissen, als es die noch gab, die es seit ihrer Deportation nicht mehr gab. Mit untrüglichem Gespür für alles Abgründige erzählt Andreas Maier davon, wie es sich die Menschen gemütlich machen in vierzig Jahren Geschichte. Unbestechlich ist sein Blick auf eine Heimat, die seit jeher Fiktion ist. Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung. Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
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